Indiana Tribüne, Volume 27, Number 55, Indianapolis, Marion County, 26 October 1903 — Page 7

Jndiana Tribüne, 2t; Oktober lS3.

3m Kanne des (Boldes

Roman von Alfred Sa s e n. Fortsejung. Sehr ernst fragte er: Was soll Mama mir erzählt haben V 0 nichts. Eine Redensart." 2:u verhehlst mir etwas, das mir um so sonderbarer erscheint, als Mama darum zu wissen scheint. Ich verstehe allerdings nicht, wie Mama ein Geheimnitz von so eigenthümlichem Charakter vor mir haben kann " Jeanette versuchte zu lachen. Mein Herr Gemahl hat Anlage zum Mißtrauen! Das ist mir neu." Ich bitte Dich, nicht zu scherzen. Du wirst mir den geforderten Aufschluß geben." Die junge Frau zuckte die Achseln. Sie that, als beliebe es ihr nicht, weiter auf das Gespräch einzugehen. Im Grunde jedoch war in ihr plötzlich gar nicht mehr so recht der Drang, auszuweichen. Sie empfand es auf einmal wie einen dämonischen Kitzel, ihm seine Frage zu beantworten. Ja, wie nun, wenn sie ihm sagte, daß ein fremder Mann mit begehrlichem Kuß ihre Schulter berührt? Ah, dann lernte sie endlich einen anderen Gatten kennen, als den ewig gleichmüthigen, tadellos höflichen und gelassenen! Was geschah dann? Wie würde es um die Lösung des Knotens stehen, der darauf offen zu Tage lag? Würde Bodo versuchen, ihn diplomatisch aufzuknüpfen oder- mit dem Schwert zu durchhauen?! Mit dem Schwert! Es war Jeanette, als svüre sie etwas von seinei Schneide in ihrer Haut. Leicht schauerte sie zusammen, in einem seltsam wohligen Gefühl der Grausamkeit, mit der sie sich selbst und zugleich Bodo zu martern bereit war. Sie stand und sah unter halbgesenkten Lidern zu dem Gatten auf. Noch überlegte sie, welchen Weg sie gehen solle. Da machte Bodo eine rasche Bewegung nach der Glasthür hin, die auf die Veranda hinausführte. Draußen ging die Baronin vorüber, wahrscheinlich im Begriff, zu einem Spaziergangs in den Park hinabzusteigen, angelockt von dem holden Frühlingshauch. Bodo hatte rasch die Thür aufgestv:' ßen. Mama!" rief er. Darf ich Dich bitten, einen Augenblick einzutreten?" Die Baronin kam mit fragendem Blick über die Schwelle. Ehe Bodo eine Frage an die Mutter zu richten vermochte, ergriff Jeanette das Wort. Sie hatte in starrem Trotz das Hsupt zurückgeworfen. Das Auge war jetzt groß offen. Kein Schwanken verrietb sich mehr in den Züaen ihres marmorwertzen unv sazetnoar marmorruhigen Gesichtchens. Bitte, quäle Deine Mama nicht." rieth ste mit ihrer hohen, hellen Stimme. die auch nicht im geringsten flackerte. Da hast Du die Auskunft, nach der Du verlangst. An unserem letzten Ballebend gestattete sich Franz Sesstnghaus, mich auf die Schulter zu küssen." Ohne ein Wort der Beschönigung sprach ste die Worte aus, die ihren Gattm wie einen Schlag in's Gesicht treffen mußten. Und sie trafen ihn auch wirklich so. Erst verfärbte er sich fahl und dann brannten Gluthflecken auf seinen Wangen. Die Adern schwollen ihm an den Schläfen, und seine Hände krampften sich zusammen. Er bedürfte einer kleinen Weile zu nothdürftiger Fassung. Dann trat er einen Schritt auf Jeanette zu, und es sah aus, als werde sich nun sein flammender Zorn über ihr schuldiges Haupt ergießen. Da wandte er sich kurz, mit einem Heben der Achseln, das die junge Frau tiefer traf, als jedes zornig strafende Wort. Er redete die Mutter an, die sich, überwältigt von der unvermutheten Wucht der Situation, in die sie sich so jäh hineingezogen sah, mit versagenden Knieen auf den nächsten Stuhl hatte setzen müssen. Mama, Du hast um diese häßliche Geschichte gewußt und hast Dich nicht verpflichtet gehalten, mir davon Mittheilung zu machen? Weshalb kamst Du nicht, mir zu sagen: Wirf jenen Menschen aus Deinem Haus hinaus?" Die arme Baronin hatte den Kopf tief auf die Brust sinken lassen und rang die Hände im Schooß. Wie sollte sie. so überrumpelt, dem Sohn in ein paar Worten klar machen, was sie bewogen hatte, zu schweigen! Er erließ ihr die Antwort nicht. So stammelte sie endlich: Ich bin eine alte, müde Frau, ich bin Deine Mutter, mein Sohn verstehe mich! Ich wollte die unberechenbaren Folgen von uns allen fernhalten, Folgen, vor denen uns Gott nun in Gnaden bewahren möge!" Tiefes Erbarmen mit dem gequälten armen Mutterherzen erfaßte Bodo. Gern hätte er der leise Weinenden gesagt, daß er sie versiehe und ihr ver.eihe. Aber das vermochte er nicht in Gegenwart seiner Frau, die dort so ruhig und unbewegt stand, als handle es sich um irgend eine nichtige Kleinigkeit, nicht um mehr. Uebrigens waren ihre Augen unverwandt auf ihn gerichtet. Sie verlangte wohl ihr Urtheil, um hochmüthig dazu Stellung zu nehmen. Bodo schwoll der Ekel in der Kehle, der Grimm in der Brust. Er vergaß, daß er sich erst vor Kurzem noch vorgenommen hatte, nie Jeanettes.. komvli-

zirte Natur außer Acht zu lassen, wenn es darauf ankam, ihre unberechenbaren Handlungen zu prüfen und zu wägen. Jede Fiber in ihm zuckte und wollte ihn hinreißen, ihr zuzurufen: Wer bist Tu denn, daß Du mit der Ehre eines schwer und ehrlich ringendes Mannes spielen darfst?! Du Du " aber er zwang das harte Wort, das schon unterwegs zu ihr war, hinunter. Im rechten Augenblick erwachte der Edelmann in ihm, der keine Frau beleidigt. Er reckte sich hoch auf und ging festen Schrittes aus dem Zimmer. Bodo!" rief ihm mit herzzerreißender Stimme die arme Baronin nach, allein sie hatte noch immer nicht die 5iraft, auf ihren Füßen zu stehen, sie wollte ihm nacheilen, sank jedoch in ihren Stuhl zurück und weinte nur heftiger. Jeanette durchmaß jetzt mit ihren kurzen, raschen Schritten das Zimmer. Noch lag ihr Kopf im Nacken, und d'? schwarzen Augen blickten starr gerade aus. Plötzlich aber stand sie neben der trostlosen alten Dame und stieß hervor: Mama, vergieb mir es thut mir so leid ich sprach ein unvorsichtiges Wort und dann war es nicht mehr zu vermeiden " Die Baronin erhob sich. Jhre Thr'a nen versiegten. Sie gewann langsam ihre Haltung zurück. Auf ihrem feinen Gesicht lag eine leise Abwehr, als weife sie die Bitte um Verzeihung zurück, von der sie wohl gewünscht hätte, daß sie ihrem Sohn gegenüber ausgesprechen worden wäre. Ich habe Dir nichts zu vergeben," sagte sie vi:l ruhiger. Wir haben beide Unrecht g?than. Nun hat sich die Wahrheit ihren Weg gebahnt ur uns bleibt nichts übrig, als zu beten, daß nicht das Schlimmste eintreten möge." Sie wandte sich der Thür zu, ohn? Jeanette einen letzten Blick zu schenken, ohne ihr die Hand zu reichen. Die junge Frau gab sich einen Ruck. Geh' nicht so, Mama." bat sie. Sage mir, woran Du denkst. Doch nicht an ein Duell?!" In einem Ton, dem sie nicht ganz die bittere Schärfe zu nehmen vermochte, erwiderte die Baronin: Weshalb wendest Du Dich an mich? Befrage Deinen Gatten um seine Entschließungen. Ja, ich wundere mich, daß Du ihm nicht nachgeeilt bist. Bei ihm ist Dein Platz nur dort! Auf den Knieen vor ihm, wenn Du nicht anders erreichen kannst, daß er ihrer, die ihn lieben, in dieser schweren Schicksalsstunde nicht vergessen und nach einem befreienden und versöhnenden Ausweg aus dem dunklen Kreis suchen möge." Und sie aina hinaus, während 5ieanette sich schwerfällig an dem kleinen Tisch festhielt, neben dem sie stand. Ueber die Platte gebeugt, als sei sie in Betrachtung der darauf aufgestellten hübschen, buntschillernden Kleinigkeiten versunken, verharrte sie über Minutenfrist regungslos. Auch ihr Athem schien in der Brust festgebannt. Dann fuhr sie empor. Jäh war ein Kampf in ihr und trieb sie durch das Zimmer, zweimal, dreimal, vielemale. Endlich scheuchte er sie hinaus auf den Gang - und lohte dort sichtlich noch heftiger in ihr auf. Es wollte sie zu jener Thür am Ende des Ganges hinreißen, hinter der sie Bodo wußte, wieder und wieder und wieder kehrte sie um bis sie endlich, bei. Kopf zwischen die Schultern gezos.en, mit einer erschütternden Gebe. de seelischer Ohnmacht in ihr eigenes Zimmer floh und hinter sich den Riegel vorschob. Gleich an der Schwelle sank sie gebrochen auf den Teppich. Betete sie? 20. Kapitel.

odo empfing den geschäftlichen Besuch, den er Jeanette gegenüber erwähnt, und ohne auch nur mit einem Wimperzucken seine innere Erregung zu verrathen, erledigte er die Angelegenheit. Später ließ er sich seinen Rappen satteln, um nach dem hinter Gellenborn gelegenen Rüdersdorf hinüberzureiten. Mit dem dortigen jungen Gutsherrn, der sich aus tollen, überfröhlichen Leutnantsjahren noch rechtzeitig und mit energischem Entschluß in die befreiende Thätigkeit des LandWirthes gerettet, war er näher befreundet. Die Baronin sah von ihrem Fenster aus den Sohn fortreiten, und sie preßte aufstöhnend beide Hände auf die schwerathmende Brust, weil sie sich denken konnte, wohin er ritt und zu welchem Zweck. Im Laufe des Nachmittags stellte sich Besuch ein. Von dem Zedern r uachbarten großen Kammergut Burgau kam öfters der Pächter, Herr Vräuer. herüber. Er war ein prächtiger alter Junggeselle, ein wenig Original und allezeit pla?'der- und trinkfroh. Stets ließ er sich zuerst bei den Damen mclden, denen er in altmodischer Galanterie seine Komplimente zu Füßen legte. Heute ließen sich aber beide Baroninnen entschuldigen. Und da auch Bodo abwesend war, suchte er Baron Elimar auf, der ans einem verspäteten NachMittagsschläfchen emporfuhr. Als er sich die Augen ausgewischt, begrüßte er den fidelen Kumpan mit offenen Armen und lautem Halloh. Der kam gerade zur rechten Stunde, mit ihm Li paar Flaschen auszustechen zur Feier des Frühlings, wie er höchst vergnügt sagte. In dem kleinen Speisezimmer setz ten sich die beiden Zecher fest.

'Zu ihnen gesellte sich nach einer kleinen Weile Paul Sesflnghaus, der von den Damen gleichfalls nicht vorgelassen worden war und nun von dem Diener hierher geführt wurde. Ein Glas Wein kam ihm sehr gelegen. Er hatte ja die Anzeichen eines Sieges 31 feiern, der ihm hoffentlich bald die große Hassessehnsucht seines Lebens erfüllte. Uel'erdieZ war ihm auf diese Weise gleich ein Grund geg:öen, sich noch eine Zeit lang im Schloß aufzuhalten. Wer weiß, vielleicht fand sich später wirklich die Gelegenheit. Rollenhagen heute noch einmal entg?genz'.'.tre ten und ihn mit neuen Fausischlägen in den Nacken zu treffen! Ja. Faustschläge in den Nacken bis er in die Kniee brach und wimmernd seine Schuld eingestand, die einen geliebten Todten im Grabe entsühnen sollte! Die ersehnte Gelegenheit kam ohn? sein Zuthun. Baron Elimar fand, es sei eine so urgemüthliche Sitzung, daß man Unrecht thue, nicht an Andere zu denken, denen es weniger gut ginge, z. B. an den netten, alten Erfinder drüben, der in seinem geheimnißöollen Bau sich über dem dämlichen Luftballon den Kopf zermartere." Und er schickte den Diener hinüber und ließ Herrn Nollenhagen zu einem Glas edlen Nauenthalcrs bitten, mit dem Hinzufügen, er finde famose Gesellschaft. Rollenhagen ahnte, wen er in der famosen Gesellschaft treffen werde. Aber eben deshalb vermied er abzulehnen. Feige ausweichen durfte er seinem Peiniger nicht. So kam er. Eine seltsame Tafelrunde bildeten die vier Männer. Baron Elimar iirb der fidele alte Junggeselle erzählten abwechselnd Schnurren aus den Tagen, da sie noch verfluchte Kerls" waren, und weihten den kleinen, harmlosen Abenteuern in fröhlich wehmüthigem Gedanken Glas auf Glas. Auch die Gläser der beiden Anderen klangen zusammen, aber ihre Blicke, die sich darüber kreuzten, glühten in einem völlig verschiedenen Gedanken. Der edle Tropfen, der hätte versöhnen und nahe bringen sollen, erhitzte sie nur immer mehr zu grauenvollem Kampf. Halblaute. heiser hervorgestoßene Worte gingen zwischen ihnen hin und her, und darin zuckten auf der einen Seite die Drohungen immer deutlicher, immer weniger verhüllt auf, wild und haßathmend, während von der anderen Seite ein übermenschliches Ringen die Angriffe zurückwarf, bald mit mehr, bald mit weniger Erfolg. Von Ergebung konnte jedoch keine Rede sein. Sie waren sich ebenbürtig, die beiden Ceg ner. Die frühe Dämmerung des angehenden Frühlingsabends brach herein. Herr Bräuer warf einen erstaunten Blick nach dem Fenster hin und meinte, es sei die höchste Zeit zum Aufbrechen. Er habe heute Abend noch eine Verabredung in der Krone" in Gellenborn, bei der er nicht fehlen dürfe. Zugleich wandte er sich an Paul Sessinghaus und bot ihm einen Platz in seinein Wagen an. falls er nicht selbst mit Geschirr herausgekommen sei. Sessinghaus erwiderte, er habe einen Spazicrgang gemacht, danke aber trotzdem für den angebotenen Platz, er sei nun einmal ein wenig Naturschwärmer und freue sich auf den Nachhauseweg zu Fuß durch den abendstillen Wald. Es gehe sich so hübsch auf dem kleinen Pfad, der ein paar Schritte seitwärts von der Chaussee unter den Bäumen dahinführe. Natürlich war er in seiner äugenblicklichen Stimmung weit entfernt von jeglicher Naturschwärmerei uni hatte für das Anerbieten Bräuers nur gedankt, weil er hoffte, seinem Gegner so besser noch ein letztes niederschmetterndcs Wort zuzuflüstern. , Baron Elimar hatte inzwischen noch eine allerletzte" Flasche bringen lassen und wollte nichts davon wissen, daß man aufbreche, ehe sie geleert sei. Er hatte schon die Gläser gefüllt und forderte nun mit einem kurzen drolligen Trinkspruch zum Anstoßen auf. Da zeigte es sich, daß Rollenhagen das Zimmer verlassen hatte. An der Ecke, wo er gesessen, lag die Dämmerung am dichtesten, so daß nicht einmal Paul Sessinghaus, der allerdings mit Vräuer im Gespräch gewesen, sein Verschwinden kemcrkt hatte. Rollenhagen stand draußen in dem gleichfalls noch unerleuchteten Gang. Instinktiv hatte er sich aber ein paar Schritte von der Thür entfernt, damit man ihn nicht bemerke, falls Jemand heraustrete, ihn zurückzuholen. Er hatte sich an die Wand gelehnt, er bedurfte einer Stütze, nicht weil er unmäßig im Weintrinken gewesen seiner mächtigen Natur vermochten ein paar Flaschen nichts anzuhaben sondern weil in ihm noch die unbeschreibliche Gewalt eines Gedankens nachzitterte, der vorhin da drin bei den letzten Worten des Feindes jäh in ihm aufgesprur--gen war und ihn von seinem Platz und hier herausgetrieben hatte. Da stand er nun, und die Glieder flogen ihm, seine Zähne schlugen zusammen, und wenn es hell im Gang gewesen wäre, so hätte der Ausdruck seines Gesichts wohl schreckenerregend auf einen unbefangenen Beschauer eingewirkt. Was ging hinter der machtvoll gewölbten, kantigen Stirn vor? Was brannte in den tiefliegenden, auf einmal blutunterlaufenen Augen? Und der Zug um den Mund, dessen Lippen sich von den Zähnen zurückgekrümmt hatten das unaufhaltsame, sprunghafte Anwachsen eines fürchterlichen Entschlusses , sprach aus ihm.

. Und jetz! ein kurzes, schauerliches Lachen klang durch den dunklen Gang. Es hörte , siÄ an wie der Triumv-"' aus eine? gehetzten, verstörten und zerstörten Seele, die endlich doch einen Schlupfwinkel gefunden, in dem sie sich gercttc: rlcm&te, einen Weg, auf dem ihr Erlösung aus namenloser Qual zu winken schi:n. Sie sah dieser Schlupfwinkel aus und wie bis Erlösung? Die drohende Wctte. die der Unglückliche heut Nachmittag im Wald plötzlich über sich bemerkt hatte sie war nun bis zu ihm Hera)s,c!oi7.en und hüllte ihn ganz und gar c.r.U'mzn Ausweg gewährte sie mehr cii ihrer Nacht. Nollenhagen gab den Stützpunkt der Wand auf. Emporaereckt, wie ein rücksichtsloser (Titrier, stand er auf einmal da aber nur einen Augenblick. Sofort sank er wieder vorsichtig, in sich zusammen. Geduckt fast, schlich r langsam vorwärts ollem Anschein nach in der Ausführung eines Vo, Habens begriffen, .bei dem er nicht beobachtet sein wollte, nicht beobachtet sein durste. Dort am Ende des Ganges drückte er lautlos eine Thür auf und trat üb?r di: Scheel.':. Er stand im Zimmer seines Schwiegersohns. Erst horchte er, ob sich irgend etwas in dem Dunkel rühre. Nein, es war Niemand in dem Raum. Mit seltsam sicheren und geschmeidigen Bewegungen glitt er nun hinüber nach der anderen Seite des Zimmers. Er stand vor Bodos Gewehrschrank. W::der das schauerliche, kurze Auflachen dann griff feine Hand nach einer der Büchsen. Ehe er sie aber an sich gerissen, schien ihm eine Ucberlegung zu kommen. Er zog die Hand zurück und that ein paar Schritte seitwärts, hin zu Bodos Schreibtisch. Er muß!e ganz genau wissen, wo zu finden war, was er suchte. In be: hübschen Aufbau über der Platte zog er links die mittlere Schublade un" gierig zuckten seine Blicke auf den Inhalt des Kastens nieder. Ja, da lag, wonach seine lechzend? Seele verlangte. Da war er verwahrt, der Blitz, mit dem er sich rächen konnte, mit dem er sich vor allem aber Ruhe verschaffen würde und damit seinem großen Werk schließlich doch noch das Gelingen! Das! Das um jeden Preis! Tann kam's wohl auch noch, wie er so oft geträumt. Aufwärts getragen von dein stolzen Bewußtsein, eine einzig g'rße, menschheitfördernde That gekonnt zu aben, schlief er im Abendroth des Friedens erlöst und entsühnt ein! Armer Narr! Er griff sus dem Kasten ein kleines ellblinkendcs Ding auf und eilte damit zum Fenster hinüber. Im letzten Tagesschein untersuchte er das fun kelnde Etwas. Die Prüfung schien zu seiner Zufricdenheit auszufallen. Er schob den glitzernden Gegenstand in die Tasche und verließ das Zimmer, heimlich und vorsichtig, wie er gekommen. ' Auf der Rückseite des Schlosses wandte er sich in gleicher Weise dem Park zu.. Als er den erreicht, schritt er unter den Bäumen rascher vorwärts. An demselben Punkt, wo er am Nachmittag an der Seite seines Todfeindes aus dem Forst getreten, überschritt er jetzt abermals die Grenze. Formlos, wie ein unheildrohendes Gespenst, tauchte er unter in dem nachtdunklen Geheimniß des leise raunenden Waldes. Ungefähr zu der gleichen Zeit näherte sich, vielleicht tausend Schritte seitwärts von dieser Stelle, der Parkmauer ein junger Mann.. Es wc Franz Sessinghaus. Die Bäume der Anlagen schoben fit? hie? auseinander und gewährten einen freien Blick auf das Herrenhaus. Und Franz Sessinghaus stand und blickte hinüber zu den Lichtern, die dort langsam hinter den verschiedenen Fenstern aufschimmerten. Er kannte die Fenster, die dem Boudoir der jungen Schloßherrin angehörten. Ein wundersam zartes Roth aus kostbarer Ampel fluthete durch den Raum und verklärte die feinen Spitzenmuster der Vorhänge. Daran hingen seine Augen, und ein Aufflammen heißer Sehnsucht und kaum noch zu bändigender ungeduldiger Erwartung blitzte daraus hervor. Dann aber ging plötzlich ein Lächeln der Selöstironie über das hübsche, junge Gesicht. Es war nicht das erste Mal, daß er stch im sinkenden Tagesschein an dieser Stelle fand und über die trennende Mauer fort zu den Fenstern der pikanten kleinen Frau hinüberstarrte. Wie ein Gymnasiast, der die holde Qual der ersten Liebe im Herzen trägt! Er betrug sich so. der doch .immer geglaubt, in der hohen Schule der Liebe so vi:le Erfahrungen gesammelt zu haben! Er, der in den Kreisen der Breslauer jungen Lebewelt sich eines wahrhaft glorreichen Rufs erfreut! Es war wirklich ärgerlich und demüthigend, was er that. Er sah es ein. ' Und doch er konnte nicht widerstehen, es riß ihn an diesen weichen, ahnungsvollen Frühlingsabenden hin zu den Spuren der schönen, kleinen Frau! (Fortsetzung folgt.) Bon Britisch-Jndien beziehen die Ber. Staaten jährlich Waaren im Werthe von $26,780,000, das ist achtmal so viel, als der Export der Ber. Staaten nach Indien.

Dir drutsche Indnstrik. cr grökte e?oVäisöe Konkurrent kotzvri tanui(i:ö int ücltljaiocl. Die Londcner Times" hat unlängst mit einer Artikelserie begonnen, in der namentlich die Unterschiede in der industriellen Produktion Deutschlands. Englands und der Ber. Staaten dargelegt werden. Der erste Artikel beann mit der Rheinprovinz und speziell mit Düsseldorf. Diesem Artikel folgten solche über Essen, Elberfeld, Kreftld, Solingen, Ehemnitz. Die Times" machte bei der Ankündigung des ersten Artikels darauf aufmerksam, daß es nicht angängig sei, angesichts der Fortschritte der deutschen Industrie das verächtliche Made in Gcrmany" als' genügende Kritik zu betrachten. Jedenfalls seien die Stahlwerke in Düsseldorf gut genug, um Märkte in England zu finden. An einem einzigen Vormittag habe Düsseldorf aus England Aufträge im Werthe von 59000 (42,300) erhalten. Die Erfolge Deutschlands auf industriellem Cebiete übertreffen nach Ansicht der Times" beinahe noch diejenigen, die auf dem Schlachtfelde von Sedan errungen wurden. Die Tinies" sagt: In wenig mehr als drei Dekaden ist Teutschland, dessen Handel und Industrie wir damals für zu unbedeutend zur Berücksichtigung hielten, nicht nur unser größter europäischer Konkurrent im Welthandel geworden, sondern hat uns in mancher Beziehung thatsächlich überholt. Die bedeutendsten tiefer Distrikte und die heftigsten Konkurrenten Englands sind die Rheinlande und das Königreich Sachsen. SKgii könnte die beiden mit Aorkshire und Lancashire oder auch mit Pennsylvanien und Massachusetts vergleichen. Die moderne industrielle EntWicklung deS Rheinlandes, besonders in Eisen- und Stahlfabrikation, ist vielleicht in erster Linie den Kohlengruben der Provinz und des angrenzenden Westfalen, in zwc'.ter Linie aber dem großen Wasserwege des Rheins und dem vortrefflichen Eisenbahnsystem zu verdanken." Ueber Düsseldorf sagt die Times": Man kann nicht ohne Bergnügen an Düsseldorf denken. Wir kennen in England eine Jndustriestadi dnser Art nicht, und in den Ber. Staaten hat man noch weniger etwas ähnliches auszuweisen. Man kann geradezu lehaupten. daß Düsseldorf außerhalb Teutschlands nur von wenigen Orten, wie vielleicht von Zürich und Eenf, die außerordentliche natürliche Vorzüge besitzen, erreicht wird. Innerhalb Deutschlands kann man es mit Hambürg, Dresden und Stuttgart in eine Linie stellen. Dabei muß man aber be-. denken, daß die beiden letztgenannten Städte nicht nur Fabrikstädte, sondern auch Hauptstädte sind, während Hambürg, dem sicherlich zugestanden werden muß, daß es die schönste der rein kaufmännischen Städte ist. eine freie Stadt und ein mächtiger Hafen mit mehr als 700.000 Einwohnern ist. Düsseldorf steht mit seiner bescheidenen Bevölkerung von 214.000 Köpfen thatsächlich, was die Vereinigung von Arbeitsthätigleit und Schönheit anbelangt, allein da." Taznaps aus Fäkalien. Eine gemischte Freude für Alkohol!sten ist die Kunde, daß es vor Kurzem einem Herrn I. G. Dornig in Trachau bei Dresden gelungen ist, Spiritus aus einem Rohstoff herzustellen, der nichts kostet und eine hohe Ausbeute verspricht. Das neue, eigerartige Verfahren besteht in der trockenen Destillation von festen menschlichen Fäkalien. Der auf diesem Wege gewonnene Spiritus unterscheidet sich chemisch durchaus nicht von dem aus Korn oder Kartoffeln gewonnenen. Professor Dr. v. Meyer in Dresden und eine Kommission von drei durch das kaiserliche Patcntamt entsandten Chemikern haben sich im Laboratorium des Erfinders überzeugt, daß thatsächlich ein Kilogramm fester menschlicher Abgangsstoffe 70 Gramm Alkohol lieferte. Dies macht auf 100 Kilogramm (220 Pfund) etwa neun Quarts Alkohol, während das gleiche Gewicht Kartoffeln höchstens 11.5 Quarts liefert. Das Verfahren ist von einer neubegrllndeten Gesellschaft weiteren Prüfungen unterzogen worden, besonders in Bczug auf Verarbeitung der Fäkalien im Großen, und "die Gesellschaft will zu? Anlage von Fabriken übergehen. ' A l k o h o l - S t a st i t i k. Ein Statistiker hat ausgerechnet, daß Frankreich an der Spitze der Alkohol!ker marschirt, indem durchschnittlich ein Franzose jährlich über 18 Quarts Alkohol zu sich nimmt. Es folgen die Schweiz mit 13 Quarts pro Kopf. Belgien mit 10. Italien und Dänemark mit fast ebenso viel, Deutschland mit 9.25. England mit 8.91. Oesterreich mit 8.57, Holland mit 6.09, die Ver. Staaten mit 5.19, Schweden mit beinahe 5 und Norwegen mit etwas über 2 Quarts. Am wenigsten Alkohol wird in Finnland und Kanada genossen. Artige Ziffern. Die offiziellen Ziffern der Ansprüche an Venezuela, welche von fremden Nationen den in Caracas tagenden gemischten Tribunalen vorgelegt wurden, sind: Frankreich 516.040,000; Ver. Staaten 519,900.000; Italien 58.300.000; Belgien 53.093.800; Großbritannien 52,500,000; Deutschland 51.417.309; Holland 51.048.450; Spanien 5600.000; Mexiko 5500.-000; Norweger? und Schweden 5200.000.

euer - Signale.

i Pennsvlv und Startet 5 English'S Opern-HauZ 8 EastundN'tsDork 7 Noble und Michigan 3 N. Jersey u. STmfl Ade Pine und Norch .0 Market und Pine 11 Vermont nahe Cafi l No.. S Spritzenhaus Maff. Ave nahe Nofclt 13 Delaware und Walnut 14 .Jersey Central. .5 Mass undCornellA Ash ul 11. Etra5e 7 Bark Avk und 12 Str A Columbia undHillsid 19 Highland Ave u.Pratt U Jlli,uis und Ct. I 8 Pennsylv. und Pratt Meridian unv li. Ctr 5 No. 5 Spritzenhaus ik nahe Jllino,ö ' Senate Avu. CtCla 27 Illinois und Mchigan 6 Pesylvania und 14, -9 Senate Ave. und 13. n 3lo. 1 Spritzmhaus ZnoAvknaheMchiga 52 Meridian und Walnut 14 California u Vermont ?5 Blake und New Dort ; Ind. A. u. St ttaw n CiH Hospital :s Vlake und North 39 Michigan und Lgnes n No. 6 Eprisenhauk Washington nahe West Gsendorf Wasb. Missouri n New Dort 15 Meridian u Wash Jllmois und ChlO 7 Capitel Av. u Wash 48 Smgan's Porkhau 4 Straßenbahn Ställe W. Wafhingn Str il No. 10 Spritzenhaus Illinois u errill 52 JllinS u fceuiftata 53 West und CoutH M West und MeC5ty S Senate Lve. u Henry 57 Meridian und Ray 5 No. 4 Spritzenhaus MadisonAv.uMor-.-is ä Madiion Av. u Dunlop 1 No 2 Haken keiterhaus Eouth nah Delawar 3 Penn. Merrill 93 Telaware u. NcCarU 4 aft und WrSarty New Jersey .NerrlJ 7 Lirg.Av.u Lradsha 8 Last und Prospekt 29 Bicking und High 71 No. 11 EpritzenhauZ Sir Ave. nh Hur, 72 East und Georgia 73 Ceda und Clm 74 Davidson u Georgt 75 Snglish Av. u Pine 75 Chclby und Bates 7? No. S Spritzenhaus Prospekt nahe Shelbo 'S Fletcher Av. u Ehclby 91 Market u. New Zersey 32 Telaware und Wash. 33 East u Washington 94 New York .Davidson 85 Taubstummen Anstalt 86 Ver. Staaten Arsenal S7 Orient! und Wash. SS Jrauen-Resormat. 91 No. 13 Spritzenhaus Marvland nahe Mer. 2 Meridian u. Scoraia. S2 Meridian und South 4 Pennstzlv u. Louisiana 95 Virgini Ave u. Llab. .0 Hartquartier. 7 Grand Hotel. 93 Capital Ave und Dhl 23 Ro. 16 Spritzenhaus 16. und Ash. 121 Alabama und 16. 125 Central Ave und 15. i2 Dndes und 15. 127 Brookside und Jupiter 128 Celttral Ave und 17. 129 Delaware und 19 '.31 Alabama und 11. 13 Bellefontaine und. 134 College Av und 29. 135 Delaware und 13. 136 Alabama und Rorth lZ7 Newmann und 19. 133 College Ave und 14. 13 Cornell Ave und 18. 141 DandeZ unö lg. 142 Highland Ave und 10. 143 Tecumseh und 10. 145 New Jersey -nd 22. 146 Alvord und 17. 147 No. 2 Spritzenhaus Hiltside Ave und 13. .48 College Ave und 22. 149 College Ave und 27. 152 Park Ave und 22. t5?, L E u. W Bahn u. 22. 154 Ramsey Av und 10. 156 Stoughton u Newmcn 157 Atla und Pike. 153 Blovd und Pawpaw. 159 No. 21 Cpricnhau Brightwood l( rden und Depot 163 Brightwood und 5. 164 Rural und Blovd 165 St. Clair u. Aeyswne 167 Arsenal Ave im 23. 168 Bellefontaine und 28. 169 Park Av und lf 212 Capital Lve und 17. 213 Pcnnsvl. u. 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Washington 427 Oliver und Birch 423 Oliver und Osgood 429 Norddke und Dort 431 Hadley Ave u. Morrtl 432 River Ave u. MorriZ 4L4 River Av und Rah 4Z5 Harding u. Big 4 51 j 436 Harding und Oliv 437 No. 19 Spritzenb Morriö und Hardüu. 8 wAtaaacca 499 Stocky 451 Neisner und StXe 452 Howard und L 453 Morns und apdk 456 Lambttt und Selcrä 457 NordyK Km u. Vcox mon Works 612 West und Ray 513 Aenwky Asu.Verrtv 514 Meridian und Morriö bl Illinois unr Sansas 17 Morris und Dakota 518 Morris und Cyurch 519 Capital A.u McCar. 521 Meridian und Pal 623 Pine irt Lord 524 Madisor, Ave n Lincold 626 Meridian und Belt RR 627 Carlos und Züay 628 Meridian und Arizona 529 Meridian u. Raymond 631 Meridian u. McCat 1 C32 No. 17 feptttztnhail Morris nah West 612 Mcernck-.Und Douay. 613 East u. Lincoln 614 East und Beecher IS Wright und Eanvett 17 McCarty und Leaty IS New Jersey u BtV 712 Epru und rospect 713 English Ave. n. rauret 714 Statt SU u. 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