Indiana Tribüne, Volume 27, Number 55, Indianapolis, Marion County, 26 October 1903 — Page 3

Jndiana Tribüne, 2. Oktober 1903.

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Nicht Reicht. Jgh Nkdmond's Nath an seine irischen Landslrnte.

Erklärt nunmehr Beschrän kung der Auswanderung für nothwendig. Bulgarien's neue Besorgniffe vor der Türkei. Entläßt dekhalb seine Reserven nur zögernd. Italien. Kriegsschiffe mit dem WUb lah im Kampf. Anzeichen von der drohenden NevoIntion in Colombia. Pariser Matin und eine enttäuschte Menge von Schatzsuchern". Großbritannien. Warnung vor America. London, 25. Okt. In einer Rede zu Killarney erklärte heute der irische Führer John Redmond, die Zeit ei gekommen, um den Kampf gegen die Auswanderung aufzunehmen. Ein Grund derj Auswanderung, der sich entkernen lasse, seien die übertriebenen Aussichten, die man irischen Knaben und Mädchen mache, falls sie nach America gehen. Er tadelte Andrew Carnegie's jüngsie Ansprache in Waterford und sagte der ärmste Tagelöhner in Kerry sei glücklicher als die Mehrzahl der irischen Arbeiter in den Ver. Staaten. Sir Henry's Ernennung. London, 25. Okt. König Ed. ward hat die Ernennung von Sir Henry Mortiner Durand, britischer Botschafter in Madrid, zum britischen Botschafter in den Ver. Staaten als Nachfolger des verstorbenen Sir Michael Herbert genehmigt. Stürme. L o n d o n, 25. Oktbr. Ueber die Küsten von Großbritannien fegt ein heftiger Sturm und die Schisse eilen nach den Häfen zum Schutz. Der Dampfer Finland" der Red Star Linie, der am Samstag von Antwerpen abfuhr, kam beschädigt in Southampton an. Weiterfahrt erfolg: nach vorgenommenen Reparaturen. Bulgarien. Sorgenvolle Ausblicke. Wien, 25. Okt. Zwei bulga rische Missionare Namens Furnajieff und Popow sind im Begriffe, nach New Jork abzureisen, um in Amerika Gelder für die nothleidenden Macedonier aufzubringen. Beide haben an amenkanischen Colleges studirt, in Princeton und Ha milton, N. VNach zuverlässigen Privatnachrichten ist die innere Lage in Bulgarien beunruhigend. Alle revolutionären Banden, die in Ost-Macedonien operirten, sind nach Bulgarien zurückgekehrt. Die Straßen von Sofia sind mit Jnsurgenten angefüllt, die um Nahrung und Unterkunft betteln. Man befürchtet, daß diese Insurgenten über Kurz ernste Unruhen im Lande anstiften werden, falls keine entschiedene Besserung in den macedonischen Angelegenheiten eintritt. Wie eS heißt, demobilisirt die bulg. Regierung ihre Reserven nur sehr zögernd und in manchen Kreisen hört man die Besorgniß äußern, daß die Türken sich die Sache zu Nutze machen und Bulgarien zur Wahlzeit angreifen wollen, wo die bulgar. Regierung sich genöthigt sieht, die Reserven nach Hause zu schicken. Italien. . Der tolle Mullah. Rom, 25. Okt. Die Regierung erhielt nachstehende Nachricht über ein Gefecht zwischen dem italienischen Kreuzer Lombardia" und Truppen des tollen Mullah in der Nähe von Jllig, Italien. Somali-Land: Wegen der scharfen Bewachung der Somali'Küste durch britische und ita lienische Schiffe war es dem tollen Mullah unmöglich, wie bisher Waffen und Munition auf dem Seewege zu bekommen. Er beschloß einen verzwei' selten Versuch zu machen, um einen Küstenpunkt mit 600 Mann in seinen Besitz zu bringen, griff am 14. d. M. die italienischen Boote an und tödtete verschiedene Leute. Am nächsten Tage beschoß die Lombardia" die Stellung des Mullab und nöthigte seine Anhän ger zum Rückzug.-

Venetianer beim Papst. Rom. 25. Okt. Der Papst erschien heute vor 2.000 venetianischen Bewohnern Rom's im Hofe von Da. mascus und wurde begeistert empfangen. Er erklärte, durch die Klänge des venetianischen Dialekts, die er jetzt höre, fühle er sich jünger und sie errinnern ihn an sein gesammtes Leben von der Kindheit bis zum Patriarchat in Venedig. Hymnen wurden gesungen und Ansprachen gehalten ; es war eine be merkenswerthe Huldigung für den Pontif.x. Nachh. gestattete der Papst den namhaftesten . rsonen der venetian. Colonie Zulass ju der Inschriften-Halle. Einer alte Frau von 104 Jahren, die in einem kleinen Dorfe des Departements Venetim lebt, ertheilte der Papst seinen Segen. Wie man annimmt, ist dies die einzige Person in Italien, die 3 Jahrhunderte gesehen hat. Herr und Frau W. E. Curtis aus Washington, D. C wurden von dem Papst mit Zeichen besonderer Achtung empfangen. kardinal Satoll !. Rom, 25. Okt. Cardinal Satolli, welcher 4 Jahre päpstlicher Delegat in Washington war, will angeblich nächstes Jahr zur Ausstellung nach St. Louis kommen. Colombia. Die revolutionäre 9c w e g u n g. Panama, 25. Okt. Es ist bekannt, daß etwa am 11. Oktober eine revolutionäre Truppe von ungefähr 70 Mann in dem Hafen von Catalia an der atlantischen Küste Colombias landete. Nach einer Expedition in's Junere kehrte die Truppe an die Küste zurück, wahrscheinlich weil erwartete Verstärknngen ausblieben. Heute Nachmittag gingen Regierungstruppen zur Abfongung der Insurgenten ab. Man mißt der Bewegung nur geringe Bedeutung bei. Die Liberalen in Panama scheinen den Ausbruch nicht

zu begünstigen und verschiedene haben dagegen protestirt. Seit einigen Wochen giebt es Ge rüchte über eine drohende Revolution in Colombia. Der politische Horizont ist umwölkt ; He vielerlei Zeichen der Unruhe rühren wahrscheinlich von der Discussion und Opposition gegen das Canal-Projekt, der Präsidenten-Cam-pagne und dem starken Deficit im Schatzamt her. Venezuela soll eine beträchtliche Truppenmacht an der colombischen Grerze concentrirt haben, um die neue Opposition gegen die Regierung indirekt zu stützen. Die Regierung hat, wie es heißt, in Bogota und Cartagena eine Reihe liberaler Führer verhaftet. Das Capital in Bogota, wo der Congreß tagt, wird militärisch bewacht, wodurch große Aufregung entstand. Frankreich. Der Schatz des Mat! n". P a r i s, 25. Oktober. Ein zum Zwecke der Abonnenten Gewinnung angestelltes Unternehmen des Matin" führte heute zu Unruhen. Es handelte sich um einen in der Stadt verborgenen Schatz, worüber Nähreres in einer fortlaufenden Erzählung des Blattes enthalten war. Heute früh suchte nun eine Menge nach dem Schatz im Chaumanx Park, als ein Mann mit einem Wagen anfuhr, ausstieg und den Schatz sofort fand. Die Menge erklärte, der Finder stehe in Diensten des Blattes und man habe ihm gesagt, wo er zu suchen habe. Sie versuchten ihn zu lynchen und er wurde nur mit Mühe gerettet. Später marschirten 800 Personen nach den Bureaus des Matin. unter der Drohung das Gebäude zu zerstören. Es war für die Polizei, eine schwierige Aufgabe, die Volksmenge zu zerstreuen. SantosDumont in Gefahr. P a r i s, 25. Okt. SantosDumont inspicirte heute in .Begleitung des ErzHerzogs Leopold Salvator von Oesterreich eingehend seinen Ballon No. 10. Dumont betrat die Car und ließ den Ballon trotz eines scharfen Windes herausbringen. Der Wind gab dem Ballon einen plötzlichen Stoß, wodurch die Männer, welche das Seil hielten. zu Boden geschleudert wurden. Einige Sekunden lang drohte von den Bäumen in der Nähe Gefahr, aber man fing das Seil bald wieder und der Ballon wurde in Sicherheit gebracht. Ostasien. Verstimmung in Peters bürg. London, 26. Okt. Special Depeschen aus Petersburg melden wach

sende Verstimmung in Rußland gegen England und Amerika, wegen der an geblichen Sympathie dieser Länder sür Japan. . . Die Zeitung Nowi Kcai" meint, weder England noch Amerika würden sich einmischen, und Rußland sei niemals besser zum Kriege gerüstet gewesen als jetzt. Nichts entschieden. London. 25. Okt. Die Tokio Minister-Conserenz am Samstag führte zu keinem entgiltigen Beschlusse. Wie es heißt, conferirte heute der russische Gesandte mit dem jap. Minister Komura. An der Landung gehin dert. Yokohama, 25. Okt. Bei der gestrigen Conferenz zwischen den aktiven Ministern und den älteren Staats männern waren unter anderem Geheimrath Yamagata, Marshal Oyama, Graf Jnouye, Geheimrath Graf Matsukata, Baron Komura, Auswärtiger Minister ; Kriegs - Minister Gen. Terauchi und Baron Yamamoto, MarineMinister zugegen : außerdem Premier Yatsura und Marquis Jto. AmtlicherMeldung zufolge wurde der Sekretär der japanischen Gesandtschaft in Seoul, Corea, nebst seiner Gesellschaft von den Russen an der Landung in Vongaemgho gehindert. Die Gesellschaft ging daher weiter und landete in Wiju. Nach japanischen Berichten ist die angebliche Signal-Station in Vongaemgho ein Fort. Beobachtungen eines Amerikaners. St. Petersburg. 25. Okt. Der amerikanische Handelsagent M. M. Langhorne weilt derzeit hier auf seiner Rückkehr nach Amerika aus Port Dalny, dem neuen Hafen am Ost-Ufer der Liao-Tung-Halbinsel, etwa 20

Meilen von Port Arthur. Seiner Aussage nach sah er auf der Bahnfahrt von Port Dalny 7 russische MilitärZüge, die nach Osten gingen. Port Dalny macht nach dem Agenten keine Fortschritte, der Handel bleibt in New Chwang und Port Arthur. Letzterer Platz ifies, den Vice-König Alexieff begünstigt. Deutschland. GoldfundebeiSaarbrücken. Berlin, 25. Okt. Aus Saarbrücken im preußischen Regierungsbezirk Trier kommt eine Aufsehen erre gende Kunde. Im Thale der Blies, des rechten Nebenflusses der Saar, ist Golo gefunden worden. Die vorgenommenen sorgfältigen Analysen ergaben ein vielversprechendes Resultat. Die Tonne Erde enthielt fast fünf Gramm Gold, ein Verhältniß, bei dem sich die weitere Bearbeitung des Terrains durchaus lohnen würde. Besonders in Fachkreisen sieht man den ferneren Erzeb nissen der dortigen Förderung mit intensiver Spannung entgegen, doch gibt man sich keinen übertriebenen Erwar tungen hin. Das geringe Quantum Gold, das zur Zeit in Europa überHaupt gewonnen wird und gegenüber der riesigen Produktion in den Ver. Staaten, in Australien lud Südafrika beinahe verschwindet, läßt keine allzu großen Hoffnungen auf einen nennenswerthen Ertrag aufkommen. Immerhin hat die Kunde von den GoldentDeckungen in der Saarbrückcner Gegend viel Beachtung gefunden, wenn auch die Gefahr eines Goldfieber-Aus-bruchS nicht vorliegt. Abkommen bezüglich Afrikas. . B e r l i ü , 25. Okt. Aus bester Quelle verlautet, daß Deutschland sich mit Großbritannien wegen Afrika verständigthat. Es soll ein Abkommen zwischen den beiden Mächten getroffen worden sein, durch welches sie sich verpflichten, einander beizustehen, falls ihre Colonial-Besitzungen in Afrika von einer dritten Macht angegriffen werden sollten. Ferner heißt es, daß der Kai ser dem Zaren in der Mandschurei freie Hand läßt unter der Bedingung, daß dem deutschen Handel dort alle Thüren geöffnet werden. Das deutsch-englische Abkommen betreffs Afrikas hat mit dem deutfch-englifchen Vertrage hinsichtlich des Jangtsekiang - Thales nichts zu thun. Das Berliner Auswärtige Amt erklärt sich vollständigt von den politischen Aussichten, und es wird angenommen, daß das neueste mit England getroffene Abkommen nicht wenig zu dieser sanguinischen Auffassung beiträgt.

Gustav o. Moser f. Berlin. 25. Okt. Der bekannte Lustspieldichter Gustav v. Moser, welcher schzn seit geraumer Zeit leidend war, ist gestorben. Er wurde am 11. Mai 1825 in Spandau geboren, im Kadettenkoips erzogen und war 1812 43 Leibpage des Prinzen Wilhelm von Preußen, wurde 1843 Offizier und nahm 1856 den Abschied, um sich der Bewirthschaftung des Rittergutes Holzkirch bei Lauban und schriftstellerischer Thätigkeit zu widmen. Von seinen größeren durch ihren Reichthum an komischen Situationen zum Theil sehr wirkungsvollen Stücken haben sich auf dem Repertoire erhalten: Ultimo", Der Veilchenfresser". ..Der Hypochonder", Der Registrator aus Reisen" mit L'Arrongej. Krieg mit Frieden" mit Franz von Schönthan. Unsere Frauen" mit demselben, Der Bibliothekar", Reif Reiflingen" mit Fr. von Schönthanj u. a. m. Oberprä sidentRichthofen. Berlin, 25. Ost. Freiherr v. Richthofen, der Oberpräsident der Provinz Ostpreußen Königsberg, ist amtsmüde und hat sein Abschiedsgesuch eingereicht. Richthofen ist 1842 geboren, war kurze Zeit Offizier im Regimente der Gardes du Corps und nahm 1863 aus Gesundheitsrücksichten den Abschied aus der Armee und studirte. 1876 war er Landratn in Ottweiler, 1883 solcher des Kreises Saarbrücken und von 1885 bis 1889 zur Uebernahme des Cabinets Ministeriums im Fürstenthum Lippe beurlaubt. 1894 wurde er RegierungsPräsident in Köln und nach dem Tode des Grafen Wilhelm v. Bismarck im Jahre 1901 Oberpräfident von OstPreußen. Ein prinzlicher Componi st. M ü n ch e n, 25. Okt. Prinz Ludwig Ferdinand von Bayern, von dessen musikalischem Virtuosenthum in jüngster Zeit häufig die Rede gewesen ist, hat ein Musiorama Gyges" vollendet, das frei nach der bekannten Tragödie Hebbels Gyges und sein Ring" behandelt ist.

Kurze Depeschen. 25. Oktober. Inland. Chicago. Alice Roosevelt traf zum Besuch von Herrn und Frau Preston Gibson ein. K a n s a S C i t y. Beim Zusammenstoß zwischen einer elektrischen Car und einem Wagen wurden 5 Personen, 2 ernstlich, verletzt. M o n t e r e y, Cal. In religlösem Wahnsinn ermordete gestern in Pacific Grove Frau Louis Joerson 3 ihrer Kinder, 12 bis 6 Jahre alt. Portland, Maine. Drei Mann vom Transport-Dampfer Kilpatrick" und ein Mann aus Portland ertranken gestern im äußerenHafen durch Kentern eines Bootes. I o 1 i e t, Jll. Durch eine elektrische Car der Chicago und Joliet Linie, über welche der Motouier die Führung verloren, wurde ein Mann getödtet und ein Wohnhaus demolirt. Ein historischer Baum ist kürzlich einem heftigen Unwetter zum Opfer gefallen. Es war eine Weide, die man in der Nähe der Kapelle von Windsor, England, einst dadurch pflanzte, daß man dort einen Zweig jenes Baumes in die Erde steckte, dessen Zweige über dem Grab Napoleons I. auf St. Helena rauschen. Eine Legende erzählt von der Weide in Windsor, daß einer ihrer größten Aeste durch den Sturm am 2. September 1870 niederbrach, als bei Sedan daS zweite französische Kaiserreich zerschellte. Am Tage, da Napoleons III. Sohn im Süden Afrikas, den Lanzenstichen der Zulus im Dienste Englands erlag, schlug der Blitz in den noch immer stattlichen Baum. Jetzt ist er vollständig vernichtet. deutsche Kauffahrter schiffe in mittlerer Fahrt von mehr als 3000 Tonnen Gehalt müssen vom '1. April 1904 an nach einem Bundesrathsbeschlusse einen zweiten geprüften Steuermann führen. Die chemische Industrie. besonders die Erzeugung von Anilinfärben, ist von allen Ländern in Deutschland am höchsten entwickelt. In den Fabriken dieser Branche sind mehr als 150.000 Personen beschäftig. I n Belgien gibt es gar ferne umfänglicheren Waldungen, und alles zu Zwecken jeder Art zu benutzende Holz muß erst eingeführt werden. Onkel Sams Jahreseinkommen beläuft sich auf M8.887.143

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Was Du glaubst mer nicht? Ich geb' D'r mei' Ehrenwort!" Wie haißt Ehrenwort. . große oder 's klane Ehrenwort?" . Bekehrung. Hausherr (vom Verein zurückkehrend, wo er eben einen eindringlichenVortrag LberNächstenliebe gehört): Gleich morgen früh legt JhrTeppiche vomCorridor bis zur Hausthür! Frau (erstaunt): Warum? Hausherr: Wenn ich wieder 'nen Geschäftsreisenden die Treppe 'runterwerfe, soll er wenigstens weich fallen! Der Einjährige. Du. Jette, kiek mal, da steht mein Einjähriger Wache!" Scheener Einjähriger, Marie, der hat ja keene Schnüre!" . Danach jeht's ooch ich, Jette, aber ick hab'n morjen een Jahr." Gemüthlich. Präsident des Schwurgerichtshofes (zu einem des. Mordes Angeklagten): Sie sind also nunmehr der verbrecherischen That im vollen Umfang geständig. Warum haben Sie aber uns erst drei Tage angestrengtest verhandeln lassen und Alles geleugnet, obwohl ich Sie eindringlichst und wiederholt zu einem reumüthigen Gcständniß ermähnte?! Angeklagter: Wenn's Ihnen nicht paßt, kann ich's ja gleich wieder zurücknehmen! Die Rivalen. Schauspieler (renommirend): Ach, mich sollten Sie als Cäscr" sterben sehen!" College: Nun, nun; mit Ihnen sterbe ich doch noch um die Wette!" I m Restaurant. Hier, Kellner, nehmen Sie das Beefsteak zurück, es ist ja vollständig ungenießbar." Bedaure sehr, mein Herr, das kann ich nicht zurücknehmen, Sie haben es ja ganz verbogen." S p e k u l a t i v. Du, Mann, wir sollten uns eine neue Salongarnitur anschaffen, die alte ist schon recht schäbig." Warten wir noch a bissel, dann ist sie antik!" UnerwarteteReplik. i rl ßFÄfe r .'"- U',!3! p.V Wi-wA M "iin j fcwri U ' Krf.Jj XU1i w JV- 4 'AI Ich will Dir ein Automobil kaufen, liebe Rosa, wenn Du auf die Badereise verzichtest!" Unmöglich da möcht' ich ja das Automobil!" Boshaft. Fremder: Sagen Sie: in Ihrem Städtchen praktiziren wohl viel Aerzte? Einheimischer: Warum? Fremder: Es macht so 'nen ausgestorbenen Eindruck. G l ü ck s t a g. Studiosus (ein Bierlokal betretend): Ist das heute ein Glückstag! Vorhin habe ich meiner Anna den ersten Kuß gegeben und jetzt wird frisch angestochen.

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