Indiana Tribüne, Volume 27, Number 54, Indianapolis, Marion County, 24 October 1903 — Page 7
Jndiana Tribüne, 2l. Oktober 1903
Im Kanne des Wohles Roman von Alfred Sassen.
gortfctjung. jz sanier oructte dankbar leine Haud. Tie Gewalt seiner schlichten, entschlossenen Worte hatte sie wunderbar getröstet. Bodo fuhr fort: Zuerst und vor allem müssen wir mit Jeanette Geduld haben. Ich habe das heute selbst vergessen. Es soll nicht wieder vorkommen. Jeanette liebt mich, in ihrer Art freilich, in der ihr Charakter nicht immer unter dem Zeichen echter Weiblichkeit zu siegen bestrebt ist es wird aber nicht unmöglich fein, denke ich, diese Art zu wandeln. Ich muß und will da den rechten Weg, das rechte Wort finden. Und es ist eins, daß es uns nicht schwer machen wird, gut und nachsichtig gegen Jeanette zu sein. Ihr droht vielleicht bald schon ein großer Schmerz, der dann auch uns treffen wird." In leise wieder erwachender Sorge sah ihn die Mutter fragend an. Bodo suchte mit raschem Blick die Thüren in der Runde. Sie waren alle geschlossen. Dennoch dämpfte er feine Stimme, als er jetzt sagte: Schon seit längerer Zeit scheint sich in unserer unmittelbaren Nähe eine Tragödie vorzubereiten, und wir haben mit sehenden Augen nichts davon bemerkt. Herr Rudloff hat mich kürzlich darauf hingewiesen. Es betrifft Jeanettes Vater. Wir wissen ja, daß in dem klugen, energischen Mann, der sich sein Leben ganz aus eigener Kraf! zu Höhenwegen emporgezimmert, immer etwas Absonderliches neben den gesunden Aeußerungen seiner starken Natur einherschritt. Diesem Absondere lichen hätten wir mehr Aufmerksamkeit schenken sollen. Bei frühzeitigem Einschreiten wäre vielleicht ein Aeußerstes zu verhüten gewesen. Ich rede von Störungen im Gemüths- oder Geistesleben bei Rollenhagen. Betreffs du Ursachen, denen jene Störungen zuzurechnen sind, hat sich Herr Rudloff mit seiner Ansicht sehr zurückhaltend gezeigt. Ich denke aber, das schwerste aller Probleme, dem sich Rollenhagen am Abend seines Lebens zugewandt, dürste ihm verhängnisvoll geworden sein. Der Fahrt durch die Lüfte die gleichen Bedingungen zu geben, wie einer Fahrt über den Boden oder doch durch das Wasser wie mancher feine Kopf hat sich schon daran zermürbt! Wie viel wahrhaft tragisches Menschenschicksal mag mit der Möglichkeit oder Unmöglichkeit des kühnen und dämomsch lockenden Gedankens verstrickt sein!" Und nun glaubst Du, daß auch unser armer Herr Rollenhagen zu den beklagenswerthen Opfern gehörin wird V Meine Beobachtungen lassen mich Wirklich Schlimmes befürchten. In unserer Gegenwart, bei den Mahlzeiten, gelang es ihm ja bis zu dieser Stunde, sich noch immer zusammenzuehmen. Was uns da bisher befremSend an ihm erschien, haben wir eben der nahen Entscheidung zugeschrieben, vor der er, wie cr uns gesagt, mit seiner Erfindung zu stehen meint. Nun aber habe ich ihn verschiedene Male beobachtet, als er sich allein glaubte, und da habe ich stets einen erschütternden Eindruck empfangen. Ein ganz anderer ist er da, ein gehetzter, gequälter. verfolgter Mensch! Verfolgt jedenfalls von den ungeheuren Schwierigkeiten, über die er nicht zum heißersehnten Ziel zu gelangen vermag! Sie nehmen in seiner Einbildung wahrscheinlich Gestatt an, und er schlägt sich mit ihnen herum, wie mit Feinden! Ja, er spricht unzusammenhängende seltsame Worte vor sich hin, die sich wie Drohungen anhören, er schüttelt die Fäuste, er sieht, als lauere er Jemand auf, bereit, auf ihn hervorzustürzen " Das ist ja unendlich traurig. Und was meinst Du, was in dieser Noth zu thun ist?" Ich habe ausführlich an einen berühmten Nervenarzt in Berlin geschrieben, der mir geantwortet hat, der Kranke müsse in erster Linie aus seiner Umgebung, aus seiner Arbeit herausgerinen werden, die Wechselbilder einer längeren Reise seien das Beste für ihn. Allein ich versuchte vergebens, nach dieser Richtung hin auf Rollenhagen einzuwirken. Es erscheint mir augenblicklich ganz unausführbar, ihn von dem Verhängniß feines Werkes loszulösen. Der Arzt, dem ich davon Mittheilung gemacht, wird nun wahrscheinlich in nächster Zeit selbst einmal hier erscheinen, unter dem Vorwand eines zufälligen Besuches, um den Kranken seinem Einfluß zu unterwerfen. Bis dahin wollen wir den Aermsten vorsichtig überwachen und einstweilen auch verhüten, daß Jeanette ihre Unbefangenheit verliert. Sollte es zu einer Katastrophe kommen, so werden ihre Wunden noch früh genug bluten und tiefschmerzlich bluten. Denn der Verlust väterlicher Umsicht und väterlichen Schutzes wird f e in dem Zwiespalt, unter dem sie ohnhin schon leidet. doppelt schwer ereilen." Bodo küßte die Baronin auf die Stirn. Aber trotz alledem den Kopf hoch, Mama! Ich rechne in mehr als einer Beziehung auf Deinen Beistand und zweifle auch nicht, daß Du ihn mir im rechten Augenblick aus vollen Händen spenden wirst! Vor allem aber sorge Dich nicht mehr um Deinen großen Jungen. Er selbst siehst Du hat keine Sorg: um ein stilles, blasses
Mädchen, das ruhig und besonnen ihren Weg geht. Zarte und dumpfe Seelchen hat sie sich in ihr Haus geholt, an denen sie bildet und formt, in denen sie löstliche Saat niederlegt. An Margas tapferem Werk will ich jederzeit das meine messen und dann sollen die Augenblicke der Mutlosigkeit immer seltener werden in meinem Leben. Die Genugthuung wird mir und Euch allen, die Ihr auf meinem Weg mit mir geht, erblühen, daß wir das Leben unseren Absichten zu schöner, reicher Ernte dienstbar gemacht. Fort mit der geheimen Furcht, daß das Leben unö bezwingen könne. Wollen wir's so halten, Mama?" Ja, ja, mein lieber, geliebter Sohn!" 19. Kapitel. er Wild im ersten, ahnungsvol9 len Frühlingszcichen! Schlimm muß es um Denjenigen stehen, den das junge, süße, keusche Wunder nicht in seinen Bann fordert und darin festhält. Armer Rollenhagen! Ihn trieb es nur hinaus in den Wald, weil er da die Einsamkeit fand, in der er sich sicher glaubte, in der er nicht mit einer Maske vor dem Gesicht herumlaufen mußte! Aus dem Park war er herübergekommen. Als er ein paar hundert Schritte im Wald vorwärts gethan, blieb er in der halben Dämmerung unter einer mächtigen Eiche stehen und lehnte sich an den mit dunklem Moos überkleideten Stamm. Weithin hatte der Baum die kräftigen Aesie gebreitet, regungslos blieben sie ausgestreckt, als kümmere sie nicht daS Wispern und Säuseln rings im erwachrnden Gezweig der anderen Bäume. Wie diese kraftvolle Eiche fo hatte auch er lange Zeit im Leben dagestanden. Und heute?! Er stöhnte tief auf in zuckender Qual. Sein graulleiches Gesicht gab sich hier, wo er sich unbeobachtet wußte, keine Mühe, seine Verstörtheit, aus verwüsteter Seele aufgestiegen, zu verbergen oder doch nur zu mildern. Er war elend und es erschien ihm wie ein Ausruhen von der furchtbaren Vorsiellung. zu der er sich vern? theilt sah, in diesem Elend gleichsam zu versinken. Die mächtige Gestalt knickte zusammen. Hilflos wie ein Kind lehnte er an dem gewaltigen Stamm und überließ sich einer Art dumpfer Bewußtlosigkeit . . . Da erklangen Schritte in seiner unmittelbarenNähe und schreckten ihn auf. Vorbei war's mit dem Alleinsein. Er. dem er hatte vor allem entfliehen wollen, als er den stillen, einsamen Wald aufgesucht, stand vor ihm. Paul Sessinghaus blickte ihn an mit seinem grimmig hohnvollen Lächeln und wünschte ihm einen guten Tag. Rollenhage schoß ein jäher, heißer Blutstrom nach dem Kopf. Die maßlos gequälte Kreatur in ihm überkam ein Mordmstinkt. Wenn er hinzusprang und den Menschen dort niederschlug! Ihn verscharrte, versteckte unter heruntergerissenem Gezweig! Er stand wirklich einen Augenblick im Ansprung. Da scholl ein Hundegebell von fernher und zertheilte den blutigen Nebel, in d?m er hatte hintaumeln wollen zu gräßlicher That! Der Wald war nicht leer, der Feind und er waren nicht die Einzigen darin. Er mußte eine bessere Stunde erwarten, die rechte Stunde. Ja, so flog's ihm durch das über-
reizte Hirn. Der wilde, verzweifelte Gedanke war darin aufgesprungen und wollte nicht gleich wieder daraus entweichen, er hielt sich dort versteckt in einem dunklen Winkel. Man sagte mir in Ihrem Arbeitsheiligthum." begann Sessinghaus. daß Sie einen Waldspaziergang machten, und da habe ich mir gestattet, Jhnen ein wenig nachzulaufen. War das zu keck? Störe ich? Dann schicken Sie mich ruhig wieder fort." Wie sollten Sie stören! Bei einem -paziergang," erwiderte Rollenhagen. In Wahrheit aber hätte er schreien, brüllen mögen in ohnmächtiger Wuth: Teufel Du! Im letzten Monat bist Du in jeder Woche wohl zwei-, dreimal zu mir gedrungen, hast an mir herumgezerrt, Dich in meine Seele hineingebohrt, hast mich der Verzweiflung, dem Wahnsinn nahe gebracht und da fragst Tu auch noch, ob Du störst?' So störst Du!" Und er ballte die Hand zur Faust)Zkaum konnte er dem wilden Zucken darin widerstehen, sie als Hammer auf das Haupt des Verhaßten nieverfallen zu lassen. Aber der Schlag des Hammers unterblieb. Sessinghaus hatte indessen weitergesprochen: Es geht sich schön durch den Wald, den der leise FrühlZnaZzauch aestreift hat." Und er betrachtere an einer Birke die ersten zierlich dreieckigen, am Rand f eingejagten Blatter und die weißen Harzdrüsen an dem glatten, glänzenden Stamm. Sehen Sie doch, wie hübsch das ist! Es wird Einem leichter und freier hier draußen! Meinen Sie nicht auch?" Rollenhagen fühlte seinem Mark eingebrannt den Hohn in den Worten und dem ganzen Gebühren des Feindes. Aber er verhielt sich rühm. Er raffte sich sogar zu der Kraft auf, seinem Peiniger gleich auf der Straße entgegenzugehen, auf die ihn dieser ja doch bald genug gezerrt hätte. Gerade wollte er eine??rage thun wie es um seine Nachforschungen stehe, da durchzuckte ihn ein Einfall. Er richtete sich unwillkürlich hoch aus, und uoer sein Gesicht ging es wie ein Hauch der 5?ruhlinaLSffnung rrngZ
Auf die Anfragen, die ich in Ihrem
Interesse in Amerika gethan," fagte er hastig, ist noch immer keine Antwort eingelaufen, Sie müssen also noch Geduld haben. Ich möchte Sie sogar ersuchen, Ihrer Geduld das Ziel ein wenig weit zu stecken. Ich habe Ihnen in der traurigen Angelegenheit meine Unterstutzung zugesagt, und ich werde mein Versprechen halten. Aber für die nächste Zeit müssen Sie schon so gut sein, mich meiner Zusage zu entbinden. Ich siehe vor ,der letzten Ausgestaltung meiner Erfindung, und da muß ich. wie Sie wohl ewsehen werden, jedes Abirren zu anderen Interessen vermeiden. Sobald die Kommission, ine mir für den Sommer die Prüfung meines Prinzips zugesichert hat, ihres Amtes gewaltet, mögen Sie mich neuerdings an mein Versprechen erinnern." Paul Sssinghaus schritt an seiner Seite dahin und vermochte sich kaum noch zu beherrschen. Ah, das Opfer, das er schon so sicher eingesponnen und umzingelt glaubte, wollte ihm entschlüpfen! Das aber durfte nimmermehr geschehen! Eher entschloß cr sich zum Aeußersten. Und er schnellt: seine Kühnfr-ii in der That dazu empor. Scheinbar lassig warf er hm: Vielleicht bedarf ich Ihrer Unter stützung gar nicht mehr. Meine NachForschungen in Amerika haben endlich. endlich ein Resultat ergeben! Der Gesuchte war bisher nicht aufzufinden, weil er seinen Namen aeändert. Das weiß ich nnn, und ich weiß auch, daß cr sich nicht mehr rn Amerika befindet, sondern nach Deutschland zurückgekehrt ist. Hören Sie? Die Wellen des Ozeans trennen mich nicht mehr von ihm! Er ist mir jeden Tag erreichbar! Ich kenne den Weg, den ich zu gehen habe!" Rollenhagen durchschaute das kühne Manöver des Feindes, und doch wälzte sich eine dumpfe Angst über ihn her, der er nicht Herr zu werden vermochte. Etwas Unerklärliches, etwas Unfaßbares schien in einer schwarzen Wolke über ihm zu schweben, unterwegs, sich auf ihn niederzusenken. ihn zu erdrücken! Was war das nur? Es wollte ihm schon jetzt die Luft benehmen. Er griff lockernd nach seinem Hemdenkragen .... Sessinghaus bemerkte die Erregung Rollenhagens und triumphirte. Er hatte ihn n der Hand und hen ihn nicht los! Ganz gewiß nicht! Voll diabolischer Grausamkeit schürt? er weiter: Was meinen Sie ? Holten Sie es nicht für richtig, eines schönen Tages vor den Aufgespürten hinzutreten, ih'.-. seinen ehemaligen Namen zuzuzchreien und hinzuzufügen: Feigling! Dieb! Mörder! Glauben Sie nicht, daß er da mit erblaßtem Antlitz und schreckgeöffneten Augen entlarvt in die Kniee brechen wno?" Mechanisch cntgegnete Rollenhagen: .Es käme auf den Versuch an!" Er wußte ganz genau, daß der Feind ihm mit seinen Drohungen nichts anhaben konnte, gar nichts. Und doch wuchs das Angstgefühl in ihm. Die Wolke breitete sich immer mehr aus. kam schon herab bis zu den Bäumen. Ja, es schien ihm so, und er mußte unwillkürlich seitwärts zum Himmel emPorschielen. Auf einmal hielt er die Schritte an . . Sessinghaus ging nicht mehr an seine? Seite, er stand vor ihm, mitten in den ißeg hingepflanzt, und starrte ihn an aus den glühenden Augen. Kein Wort sprach er. Nur die Augen, die entsetzlichen Augen wie sie blickten, anklagten, verwünschten! Dieser stumme Angriff rüttelte so an Rollenhagen, daß er stammelte: Weshalb gehen Sie nicht weiter? Warum sehen Sie mich so an ?" Taö ist seltsam." sagte Paul S:ssinghauZ mit seiner messerscharfen Stimme. Ich glaubte auf einmal eine Ähnlichkeit zu entdecken zwischen Ihnen und aber ich muß mich ja natürlich täuschen" Was für eine Ähnlichkeit?" Rollcnhagen konnte die Frage nicht umgehcn, obwohl er meinte, die Zunge werde sich sträuben, ihre Pflicht zu thun. Eine Ähnlichkeit " wiederholte Sessinghaus noch einmal langgedehnt, und. die schrecklichen Augen glühten immer höllischer auf in unerbittlich wilder Anklage. Da verlor Rollenhagen plötzlich seine Fassung. Die Qual, die er unter den Stichen des Anderen empfand, war zu groß. Er schrie: Was soll das ?! Was wollen Sie denn von mir ?!" In diesem Augenblick bemerkte er. daß sie während des Gehens die Richtung dem Park zu eingeschlagen hatten. Er bemerkte den Gärtner, der mit dem Stab von einigen Tagelöhnern dort zwischen den Bäumen thätig war. Das gab ihm einen Theil der entschwundenen Haltung zurück. Er war nicht mehr allein mit seinem Henker. Sessinghaus lächelte sein eiskaltes Lächeln. Sie sind, wie mir scheint, ein wenig nervös, mein verehrte? Herr Rollenhagen. Ja, ja, Erfinder sein heißt, stets unter der Flagge angespanntester Geistesthätigkeit segeln. Da rebelliren die Nerven wohl einmal .... Aber wie ich sehe, haben wir uns dem Park wieder genähert. Da werde ich gleich die Gelegenheit benutzen, den Damen im Schloß meine Aufwartung zu machen. Vielleicht habe ich später auch noch einmal das Vergnügen Ihrer Gesellschaft!" Er empfahl sich dem noch immer
schwer athmenden Rollenhagen. In wilder Siegerfreude schritt er dem Herrenhaus zu. Ah, der überraschende 'Us hatte den Gegner nahezu unvorbereitet gefunden! So galt es, in dieser Angriffsart fortzufahren, die
Kreijc immer enge? zu zi-.,.:i, Stich und Hieb ncch rascher aufeinander folgen zu lassen! Sessinghaus war entschlossen, Rollenbagens Weg, wenn es sich irgerd thun ließ, heute noch einmal zu kreuzen. das Wild noch besser zu hetzen, noch erbarmuna,Zloscr! Vielleicht ging es m blinder Aesinnungslosigkeit schon heute in di? Schlir.ge. In den ersten Nachmittagsstunden sah der frühlingsjunge Wald die beiden Männer auf diesem seltsamen Spaziergang, der Sqntt für Scantt einen erbitterten Kampf bedeutete! Ust Vormittagsstunden des gleichen Tages waren im Herrenhaus kaum weniger bewegt, und auch hier war es ein Sessinghaus, dessen Namen breite Schatten warf. Jeanette ließ an diesem Tage ihrer leidenschaftlichen Reizbarkeit wieder einmal die Zügel schießen. Anfangs allerdings schien sie sich m strahlender Laune zu befinden. Sie wollte nach dem Frühstück einen Ausritt machen und gewann es über sich, Bodo um seine Begleitung zu ersuchcn. Er bat sie. den Ritt auf den Nachmittag zu verschieben, da er im Laufe des Vormittags einen Geschäftsbesuch erwartete. Jeanette bestand jedoch auf ihrem Willen und warf schließlich spöttisch hin, sie sei ja Gott sei Dank um einen anderen Kavalier nicht verlegen. Wer ist dieser Kavalier? fragte Bodo. Franz Sessinghaus in Gellenborn, der immer Zeit hat, wenn es sich um den ausgesprochenen Wunsch cmer Dan? handelt." antwortete die kleine Frau herausfordernd. So werde ich Dich bitten, auf diesen Kavalier zu verzichten," sagte Bodo mit einem gewissen Nachdruck. Sie sah den Gatten aus aufsprühen den Auocn an. Und weshalb?" klang es scharf von den rothen Lippen. Der junge Baron legte ruhig die ZeiHingen zusammen, in die er während desFrühstücks ab und zu einen Blick geworfen. Wir haben über diesen Punkt noch nicht gesprochen, obwohl es schon früher an der Zeit gewesen wäre. Du wirst Dich nicht wundern, wenn ich Dir sage, daß ich von der Art Deines Verkehrs mit dem jungen Sessinghaus nicht gerade erbaut bin " Deine Worte lassen an Deutlichkeit und Aufrichtigkeit nichts zu wünschen übrig. So will ich Dir ebenso offc.i erwidern, daß es mir stets überlassen war. die Sorge der Verantwortung für meine Handlungen zu tragen. Und ich wer' dieses Reckt von Niemand oezcyranken lauen, horst Vu, von ?ciemand." Bodo lächelte ein ganz klein wenig, nicht spöttisch, nur in überlegener Freundlichkeit. Ich kann mir nicht denken, liebe Jeanette, daß Dein Papa Dir so weitgehende Rechte eingeräumt. Da hast Tu ihn doch wohl mißverstanden. Er war früher Dein natürlicher Beschützer, und schon darin liegt begründet, daß er auch verpflichtet war. Dein Thun und Lassen zu überwachen. Dieses Amt ist nun auf mich übergegangen, und es bedarf wohl gar nicht erst einer Erörterung, daß es mir nicht angenehm sein kann, wenn meine Frau, eine Baronin von Degenhardt, sich kompromittirt." Ah! Tu wagst zu behaupten" Daß Du Dich und mich kompromittirst, wenn Du ohne mich oder eine sonstige Begleitung Besuche in der Sessinqhaus'schen Villa in Gcllenborn machst" Diese Besuche können ja doch der Hausfrau gelten" Acdo nahm den Einwand scheinbar an. Aber Du hast die Absicht, wenn ich Dich recht verstanden habe, im Vorüberreiten Herrn Sessinghaus die Gunst zu gewähren, Dich auf Deinem Ritt zu begleiten." Diese Absicht habe ich allerdings." Du wirst davon abstehen. Ich h'xilt Dich nochmals darum." Franz Sessinghaus ist wirklich ein Kavalier. Du hast ein Vorurtheil gegen ihn." Daö Kavalierthum, das mir als das richtige erscheint, zieht seine Grcnzen enger, als es Herrn Sessinghaus beliebt, sie im gesellschaftlichen Verkehr innezuhalten Auch ohne den heutigen Anlaß hätte ich Dir das gesagt und das Ersuchen an Dich gestellt, die nothwendige Schranke zwischen Dir und diesem Herrn zu errichten. Im anderen Fall blieve mir überlassen.die Sache zu regeln. Ich müßte dann Herrn Franz Sessinghaus meine Wünsche aussprechen, und da könnte die Angelegenheit leicht einen ernsten Charakter annehmen, den ich gerade um Deinetwillen vermieden sehen möchte Mama ist ganz der gleichen Meinung, und sie hat noch immer " Deine Mutter!" entfuhr es Jeanette. Ah. ich verstehe, sie hat Dich aufgehetzt, hat Dir von jenem Ballabend erzählt" sie biß sich auf die Lippen und hielt inne. Das Wort, das ihr beinahe entschlüpft wäre, war nun doch nicht so ungefährlich. Der plötzlich in ihr aufgeschossene Verdacht, die Baronin könne dem Sohn jenen Vorfall mit dem Kuß mitgetheilt haben, war ebenso rasch wieder in ihr
erloschen. Bodo hätte dann jedenfalls nicht in dieser gelassenen Tonart gesprochen in seiner "Ehre gekränkt. wäreFcucr aus seinenWorten gesprüht. Der junge Baron erkannte aus der sichtlichen Verlegenheit feiner Frau, daß man ihm hier etwas verbarg, worauf er vielleicht ein nur zu begründetes Anreckt batte. (Fortsetzung folgt.) . Em Langobardclisncdhos. Kostbare Aunsstücke aus der ältesten Kultur ver Germanen in Italien. Unweit der Stadt Ascoili am Tronto, der alten Haupts?adt der Picenter, erhebt sich am rechten Ufer des Bergbach:s Castellano ein steiler Trvertinfelsen, der nur im Süden durch eine schmale Fclsenrampe zugänglich ist. Er beherrscht durch seine Lage die wichtige Verbindung der ApenninPäpe mit der Küste des Adriatischen Meeres und trägt heutzutage die kümmerlichen Häuschen des Bergdorfes Castel Trosino. Nur wenige Mauerreste zeugten bisher von antiken Ansiedlungen. Neuerdings hat die italienische Regierung dort in mehrjährigen Ausgrabungen einen vollständigen alten Kirchhof mit nicht weniger als 269 Gräbern offen legen lassen. Aus den Gräbern aber sind die früheren Herren der Burg Trosino heraufgesticgen und reden zu uns von einer längst verschwundenen Zeit deutscher Kraft und Eroberungslust. Die Gräber sind alle nach Osten gerichtet, kein Stein oder Zeichen sprich! auf der Erdoberfläche von den Todten, desto reicher aber sind die Gaben, die man in die Grabkammer legte und aus denen man jetzt die Person des Vestatteten errathen muß. Ohne Unterschied ruhen dort in den Felsengräbern Reiche und Arme, Freie und Unfreie nebeneinander. Der Gebrauch von Hölzernen Särgen ist nicht allgemein. Es finden sich zwar in einem Grabe fechs Eckeisen zur Verstärkung und Verzierung der Sargecken, auch Stücke von Holzbrettern sind mitunter erhalten, aber sie können auch von dem Feuer herrühren, das am Rande des Grabes angezündet wurde, wenn die feierliche, nächtliche Beisetzung begann. Alle Todten sind in die Gewänder gehüllt, die sie im Leben 'trugen, und umgeben von den Gegenständen, die ihnen auf der Erde lieb und vertraut waren. So liegt in allen Gräbern von Kriegern neben dem Kopf ein Kamm aus Horn oder Elfenbein und ein runder Schild mit eisernem Buckel, an der rechten Seite ein Schwert mit langer gradcr Klinge, das in einer Scheide aus Fell steckte. In der Höhe der rechten Schulter lehnt die germanische Lanze, an der linken Seite liegt ein Dolchmesser, oft in kostbarer bunter, reich mit Gold besetzte? Scheide, auch ein Bogen und Pfeil: in einem Köcher mit schön verziertem Wehrgehenk. Auch die kunstvoll verzierte Schnalle des Leiögürtels fehlt fast nie. und an dem Metallbeschlag aus Bronze, Silber oder Gold, wie er an Gürtel und Schwertschelde war, erkennt man den militärischen Rang des Kriegers. Auch allerlei kleine
Goldplättchen finden sich noch auf der Brust, die oft in Kreuzesform auf das Wamms genäht waren. Ein einziger vornehmer Krieger hat einen schweren Schuppenpanzer mit in das Grab genommen, dessen Eisenplättchen durch Eisendraht miteinander verbunden sind. Ausgezeichnet vor den gewöhnlich-n Kriegern sind die Ritter. Sie müssen auch nach dem Tode für ihr treues Roß sorgen, das ihnen oft in den Tod folgte, darum fehlt in ihren Gräbern nie ein breiter, schöner Futternapf aus Bronze mit zwei beweglichen Henkeln und durchbrochenen Füßen, ebenso ein paar große Scheeren für die Pferde. Oft wurde ihnen auch Gebiß, Sattel und Pferderüstung mitgegeben, was alles in zahlreichen Resten gefunden ist. Gqnz anders ist naturgemäß der Todtenschmuck ;n den zahlreichen Gräbern von Frauen und Kindern. Dort sind vorherrscherd goldene Haarnadeln mit halbrundem Kranz, der von einer Scheibe aus Filigranarbeit und einer Perle als Mittelpunkt gekrönt wird, goldene Ohrgehänge in den verschiedensten Formen, goldene Spangen und Ringe, unter denen ein wohlerhaltener Ehering mit den Namen Gerontins und Regina. Daneben fehlen nicht reiche Halsketten, deren Glieder aus Glaö und Goldblech bestehen, gleichseitige Kreuze aus Gold, welche auf die Kleider genäht waren, silberne Spangen und Armringe. Außer dem Schmuck gab man den Frauen mit in das Grab Gefäße aus Terrakotta, Teller, Becher aus Glas, ebenso Toilettengegen stände, wie Kämme, silberne Ohrlös sei und anderes. Selbst vereinzelte Spinnrocken sind gefunden worden. Welchem Volk aber gehörten diese Todten an? Aus den Waffen und dem Schmuck folgt mit Sicherheit, daß es keine Römer waren, sondern in Jtakien eingedrungene Barbaren. Die Zeit ihrer Beerdigung bestimmen einigermaßen die zahlreichen Goldstücke byzantinischer Kaiser, die in den Gräbern gefunden wurden. Sie umfassen die Zeit vom Kaiser Anastasius (491 bis 51) bis zu Mauritius Tiberius (582 bis 602). Nun wurde das Gothenreich in Italien schon 553 zerstört. Nach ihnen aber kamen die Langobarden, deren Herzog Faroald von Spoleto in der That im Jahre 578 Ascoili erobert hat. Ein Olivenbaum wird mit dem dritten Jahre ertragsfähig, ein Orangenbaum aber erst im fünften Jahre.
Feuer - Signale.
Pennshiv und Market j English'S Opern-Hau 6 EastundN'wFcrk 7 Noble und Michigan 5 N. Jersey u. Tieft Ave 0 Pine und North .0 Market und Pine 11 Vermont nahe East 12 Sty. 8 Spritzenhaus Mass. Ave nahe Nob l 18 Deutest und Walnut 14 6. Jersey Centra! A. 15 Mass. und Cornell Tve . Asb w,d 11. Strafet (7 Park Ave und 12 Ctr .6 Columbia undHiUside lg Highland Ave u.Pratt !1 JUinoiS und Ct. I 23 Pennsylv. und Pratt u Meridian uno ll. Ctr IS No. 5 Spritzenhaus 15. nahe JllinoiS :s EenateAveu. CtCia 27 JllinoiS und Michigan i Peisylvania und 14. :9 Senate Ave. und 12. No. l Spritzenhaus InoAvenaheMichiga Meridian und Walnut H California u Vermont 15 Blake und New Aork !6 Ind. Av. u. St Clair 17 City Hospital 13 Blake und North ZS Michigan und Lgne ll No. 6 Spritzenhau Washington nahe West i Gsendorf u Wash. 3 Missouri u New Dort 15 Meridian u Wash JllmoiS und Ohio t7 Eapitol Av. u Wash 48 Kmgan'S Porkhau 4S Straßenbahn CtSll W. Washington Ctx 51 No. 10 Spritzenhaus JllinoiS u errill 32 JllinniS u vuisiana S5 West und CoutS K4 West und McCarty W Senate Slve. u Henry K7 Meridian und Ray No. 4 Spritzenhaus MadisonAv.nNor-.-iS 69 Madion Av. u Dunlop 1 No 2 Hakcn LeiterhauS South nah Telawa 2 Penn. Merrill U Delaware u. McEsrttz U Saft und SKEarch New Jersey u. MerrM 7 Lirg.Av.uBradsha S Saft und Prospect IS Bicking und High n No. 11 Spritzenhaus Lir Ave. nahe Huron 7t East und Seorgia 73 Eeda, und Elm 74 Davidson u Georgi 75 Snglish Av. u Pine ?6 Chelby und BateS re No. 3 Spritzenhaus Prospect nahe Chelbtz 'S Flctcher Av. u Ehelbtz St Market u. New Zersey 52 Delaware und Wash. 53 East u Washington 84 New York .Davidson 95 Taubstummen Anstalt 86 Ver. Staaten Arsenal 7 Orient! und Wash. 89 Frauen-Reformat. 1 No. 18 Spritzenhzuö Maryland nahe Mer. 82 Mmdian u. Scoraia. 33 Meridian und South 4 Pennsylv u. Louisiana Z5 Virgi.-,i Ave u. Älab. 06 Hai'Htquarti. 97 Grand Hotel. 33 Capital Ave und OhK 23 No. 16 Spritzenhaus 16. und Ast. 124 Alabama und IS. (25 Central Ave und lt.. 125 DendeS und 15. 127 Brookside und Jupit 129 Ceutral Ave und 17, 129 Delaware und 19. 131 Alabama und 11. 132 Vellefontaine und . 134 College Ave und 2. 135 Delaware und 13. 126 Alabama und North 137 Newmann und 19. 133 College Ave und 14. 139 Corneil Ave und 18, 141 DandeS uno IS. U2 Highland Ave und 10. 142 Tecumseb und 10. 145 New Jersey nd 22. 4S Alvord und 17. 147 No. 2 Spritzenhaus Hilstde Ave und 1Z. .48 College Ave und i, 149 College Ave und 27. 152 Park Ave und 22. 15?. LEU. W Bahn a. 22. 154 Namsey Ave und 10. 156 Stoughton u Newmcn 157 Atlas und Pike. 153 Bloyd und Pairpaw. 159 No. 21 Spritzenhaus Brightwood Ardm und Depot 163 Brightwood und 25. 164 Rural und Bloyd 165 St. Clair u. eystone 167 Arsenal Ave un 83. 163 Bellefontaine und 28. 169 Park Aoc end l 212 Capital Ave und 17. 213 Pennsylv. u.Mchuuri 814 JllinorS und 20. 215 Senate Ave und 1. 16 Pennsolvania und 22. 217 Meridian und 16. 218 Capital Ave und & 219 Vroadway und 10. 231 JllinoiS und McLean 234 No. 14 Spritzenhaus Kenwood und 30. i35 Illinois und 33. 23 Anneita und 30 237 No. 9. Spriyenhlu, Ndell und Raoer 238 Udeil Ladd ßortl 239 Jsabcl und 87. 241 Meridian und 24. 242 JllinoiS u Ct. Elff. 843 Eldrioge und 23. 312 West uud Wainut 813 West und 12. 14 Howard und 16. 315 Torbet ind Paca 316 Capital Ave und n. 817 Northwestern Ave 21 818 Gent und 18. 819 Canal und 10. 821 Cerealine WorkS 324 Vermont und Lynn 825 Bismarcku Erandvirn 26 No. 29 Spritzenhaus HaughmUe. 827 Michigan u. HslmeS, 28 Michigan u. Concord 841 West und McJnrvre 412 Missouri u. Marylant. 418 Missouri und hio 415 Capital Av Seorgia 416 Missouri Kenwcky?.. 417 Senate Ave . Wasy. 421 P und E RundKauS W. Washington. 423 Jrren-Hospital. 424 Miy Ave u. I D uQ 425 Wash und Harris 126 No. 18 Cpritzenhaul W. Washington 427 Oliver und Birch 423 Oliver und Osgood 429 Nordyke und Dork 421 Hadley Ave u. MorriS 432 River Ave u. MorriZ 54 River Ave und Ratz 435 Harding u. Big 4 R ? 430 Harding und Clvon 437 No. 19 SpritzenhaZ MorriS und Harduiü. U8$Mrt wABEtes 499 6t0frM 451 ReiSn und SttZ? 452 Howard und See 453 Mors und apds 456 Lambert und fklxjwi 457 Nordyk ve u. at mo WorkS 612 West und Ray 513 Kenwcky Ave u.Mcrrir. 614 Meridian and Montf 616 JllinoiS und Kansat 17 Morris und Dakota 618 MorriS und Church 519 Capital X u McCar, 521 Meridian und Palm? 523 Pine un), Lord 24 Madisor. Ave u Ltncoik 26 Meridian und Belt AZk 527 CarloS und Rav 528 Meridian und Arizona ?29 Meridian u. Navmond 531 Meridian u. McCat. 522 No. 17 Spritzenhaus MorriS nahe West - 612 McHerrtonund Douh 618 East u. Lincoln &at 614 East und Brecher 615 Wright und Sander 17 McCarty und Beau 813 New Jersey u P Av, 712 Cpruce und Prospect 713 Englisb Ave. u. LaureZ 714 EtaiAve u.Belt A? 715 Shelby uud Beh 716 State Xbt und Dran 718 Orange und Laurel 719 Shelby u. Ci,Uaa ?-J 721 LexingtonA. ."ist: 723 Fletcher Ave. C?n.? 724 State Av u. Pleasan -. 7Ui Prosprit und nieasan' 726 Orange und Hai lap 723 Liberty und Me 729 NblZ und South Ll No. 15 Spritzenh! Ost Washington ' 813 Market und NobK 814 Ohio u. Highland As815 Michigan u. Highla 16 Market Arsenal Ad 817 Ost S. Clair und Union Bahn Geleise. K21 Pan Handle ShcpS 823 Vermont und Walcou 824 Wash. und State A. 85 V!adven'!Lounge F5 826 TuS und Dorsev 887 Wash. und Beville Av, 829 No. 12 Spritzenhaus eville nahe Michuz 831 Eoutheastern Ave und Woodsidt. 832 Wash. und Dearbor, 834 Southeastern und Arsen! AveS. 835 New ZZork nd Temp 12 JllinoiS und Msryl. 913 JllinoiS und Startet 14 Penn, nd Wash. 15 Delaware und 9 Spezial'Slznale. Srflrt 2 Schläge, zweit Alarm, Aweite 2 Schläge, dritter Alarm, Dritten 2 Schlage, vierte? Alarm, l-l-l, Feuer auS und Schlauch ausgerollt. 8 Schläge, Wasserdruck ab. 12 Schläge, 11 Uhr Mittag. Die 5 bezeichneten Signale werden nur vom Thun ächter angegeben da an den betreffend Straß kreujungen Kine Alarnrköe? anaebracht fiud. Chicago und der große Nordweften via g) fmm sZ (fo Illakka Sawalt-Pdilipdine Insel. Vier tägliche Schnellzüge nach Chicago. tW Bon der Monon 47. Etr. Etation, Chicago, ind nur 5 Minuten mittelst elektrischer dar nach den Union Biehdösen rreneli Lick Spring, t dem Orange County Hochland. ffamillln-Hotel nter neuer GescbäftSleitung. Pluto, Proserpine ind BowleS Quellen. Beste Mineralwasser der Seit. Zwei Züge täglich via Ereeucastle. Ticket-Osficen : Union Station, Massachusetts ve nd 25 West Washington Strasze. R. P. 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