Indiana Tribüne, Volume 27, Number 54, Indianapolis, Marion County, 24 October 1903 — Page 5
Andiana Tribünc, 2tt. Oktober 19.
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fischn Bahnfahrt. apltä SpelterlniS UcbersSireitung dee 21 l Vcn mit Sem l'uftfcJiu. In Ollen Greifen, welche sich für die Luftschifffahrt interrssiren, hat der iüngjic Erfolg des schwe'erischin SIerenauien Kapitän G. Gp:!ierin"!, dem cla::c, mit feinem Aalion (SteHa" die V'Ipen zu ierfchieiien, gtcc Genugthuung hervorgerufen. Ter sufjner; erfolgte von Zern-.att im Kanton Willis unter V:thei!izung eineZ taufendköpfien Publikums, besonders der zahlreichen Frcnidenkolonie, die Wochen und Tage der Ballonfahrt halber in Zermatt zurückgeblieben war. Tis Fahrt ging von Zerrnatt über den Tom. das Saasthal. daS FletschHorn und WeiZzmies nach dem Lag? Maggiore, dann mitten über den See aufwärts gegen Locarno. Bei Brisfago wurde mit Hilfe eines Dampfers die Landung versucht. Sie konnte aber wegen ungünstiger Bodenverhältnisse nicht bewerkstelligt werden. Nun ging es weiter, in's Maggiathal hinein, dann über den Kamin in's Verzascathal, dieses Thal aufwärts bis Vrione. dann in's linke Seitenthal. Ueber einem Schneeftld, 9240 Fuß hoch, wurde die Nacht verbracht. Morgens sechs Uhr bei Sonnenaufgang ließ Spelterini den Ballon wieder steigen. Rasch erreichte er eine Höhe von 16.170 Fuß. Der Ballon trieb gegen Norden und nach 20stündiger Fahrt landet? Spclterini auf einer Höhe von 5940 Fuß. Die Maximalhöhe, welche der Ballon erreichte, betrug 17.490
Wffs?-: mitJmm- . jC d r f 4J J&s .'..-. " . - ii&ijMt&ski v;xx r.. m&ritJ7S . : - .,..: -. fu mmms&z iZVM mmy: - -- 'WV ' mf rv i V . . W? .. 4 Kapitän E. Speltermi. Fuß, die durchschnittliche Höhe wahrend der Alpenüberfchreitung 15.840 Fuß, die normale Temperatur Minus 7 Grad Celsius, die Geschwindigkeit 6 bis 9 Meilen. Kapitän E. Spelterini. der vor 50 Jahren in Toggenöurg im Kanton St. Gallen geboren wurde, ist auf dem CiLcte-des Ballonwefens.'das er feit 7- 25 Jahren pflegt, eine anerkannte Ai'rität. Er hat wiederholt den Versuch gemacht, die Alpen zu überfliegen, was nun wirklich feiner Ausdauer und Erfahrung gelungen ist. Auf einer dieser früheren, ohne den erhofften Erfolg gebliebenen Touren, fcegleit'te Professor Albert Heim, der bcrühmte geologisch'. Forscher torn eidgenöfstfchen Polytechnikum in Zürich, den kühnen Luftschiffe?. Auch die schweizerische meteorologische Centralanstatt in Zürich förderte mit allen Mitteln Spelterinis Experimente. Der Ballon Stella," mit dem Spelierini feine Fahrt über die Alpen unternahm, ist aus eine? Augsburger Fafcrif hervorgegangen. Koreas Kaiscrin. 2!e Tochter eine amerikanischen Tl"onäxü uns von feiner Vilöung. Ein: seltene Standeserhöhung von vielleicht weittragenden Folgen ist unlängst einer gebürtigen Amerikanerin, einem früheren Fräulein Emily Brown, zu Theil geworden. Der Kaiser I höng von Korea hat sie anläßlich der Feier feines 41. Geburtstages zu seine? legitimen Gattin erhoben und ihren Sohn, welcher der bis dahin bestandenen, morganatifchen Ehe der Sie koreanische JZaijenu. Dame mit I höng entsprossen war. zum Thronfolger erklärt. I höng sitzt sonst im? Töchte?. Emily Brown ist die Tochter eines presbyterianischcn Geistlichen aus Wisconsin, der als Missionar nach Korea kam. Bei dem starken Einfluß, den das amerikanische Element am Hofe zu Söul behauptet, war es nicht zu d??n?undcrn, daß Miß Brown. ein schönes f eingebildetes Mädchen von eroer aesellsüaftlicöer Kewandtbeit.
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uzi eozeittn ver erncn zcmaylln des Kaisers I höng in deren Hofstaat Palastdame wurde. Als die Kaiserin 1835 starb, wurde Miß Brown mit dem Nang einer Prinzessin, die Borsteherin des kaiserlichen Haushalts und, wi: erwähnt, nicht lange danach auch d:? morganatische Gemahlin des Kaisers. Korea stand srüber in einem Abhängigkeitsrerhältnisse zu China. Nc-.ch dem siegreichen Kriege Japans geg:n das Neich der Mitte im Jahre 189 sorgte Japan im Frieden von S.imonofeki dafür, dß Korea für unabhängig erklärt wnrlx Unter dem Einfluß der Ver. Staaten- und der Großstaaten Europas, namentlich aber unter dem Drucke des fortschrittlichen Japan hat
sich I höng zu mancherlei Reformen verstanden. Amerikanischer Einfluß ist seit dem 1882 zwischen der Union und Korea abgeschlossenen Vertrage im EremitenReiche" stets im Wachsen gewesen. Seit Mitte der 80er Jahre standen meistens Amerikaner an der Spitze des koreanischen Ministeriums; sie haben in Korea elektrische Straßenbabnen errichtet und auch die erste Eisenbahn gebaut. Schach dcn 0oodlcro !" ' Tistriktsanwalt ffolkS Wirksamkeit und deren uaiionale Beveutung. Wenn die bisherige Haupt-Wirkfam-keit des rührigen Distriktsanwalts Joscph W. Folk in St. Louis hinsichtlich der Verfolgung von Boodlers" auch ausschließlich lokaler Natur war. so hat sie doch nationale Bedeutung angenommen. Einen Beweis hierfür bildet der Besuch, den Folk neulich dem Präsidenten Rocsevelt abstattete. Den Zweck des Besuches bildeten proponirte Vertragserweiterungen, deren Ratifizirung den Boodlers die Lust zum Handwerk" gründlich verleiden dürfte. Distriktsanwalt Folk war es bis vo? Kurzem gelungen, die Verurtheilung von 19 solchen Biedermännern" zu Zuchthausstrafen von zwei bis sieben Jahren durchzusetzen. Vier der schlimmsten vermochte er nicht zu fassen, ,-wcil sie bei Zeiten in's Ausland flüchteten. Zwei der Gauner kratzten nach Merilo aus, .einer nach Kanada und eine? nach Frankreich. Bestechung gehörte aber bis dahin nickt unter die Vergehen, welche vertragsmäßig Auslieserung erheischen. In Folge der Bemühungen Folks nahm daher der Vund?ssenat schon im Februar d. I. in einem mit Mexiko neu abzuschließenden Vertrage eine, rückwirkend Kraft besitzende Bestimmung aus, derzufolge Personen, welche der Bestechung r--V. , . yi ' PA-'mlWs MWXMöWc s ' vx'vis..i 9&&V'.L-Ss. ""iT." &m& rs. Joseph W. Folk. ode? de? Annahme von Bestechungen bezichtigt sind, gegenseitig ausgeliefert werden. Bei der neulichen Konferenz Folkö mit dem Präsidenten hat Folk nun dem letzteren die Suggestion gemacht, er möge in seine? nächsten Botschaft an den Kongreß den Abschluß ähnlicher Verträge auch mit anderen Staaten, zunächst mit England und Frankreich, befürworten. Auf Veranlassung Roosevelts wurden die amerikanischcn Botschafter in London und Paris darauf unverweilt angewiesen, mit den dortigen Regierungen in diesbezügliche Verhandlungen einzutreten. Gleichzeitig wurden Vorbereitungen für die Abfassung solcher Verträge vom Staatsdeöartement in WaNzinaton eingeleitet. Joseph W. Folk, der 1809 in Brownsville. Tenn., geboren wurde und an der Janderbilt-Universität in Rafbvi!!: studirte. ließ sich 1893 als Advokat in St. Louis nieder. Er fchliötetc 1593 den dortigen großen Strike der Straßenbahnanoestellten; seit 1901 ist er Distriktsanwalt. Für die große Verehrung, die Folk zu Theil wird, legt ein prächtiger Liebeslcer, mit dem ihn die Vü?ge? der Hügelstad!" bedachten. Zeugniß ab. Ein auf 815.000 bewertbetes Haus, das man ihm schenken wollte, nahm er nicht an; e? bemerkte, er werde für feine Dienste bezahlt. In ganz Missouri haben sich Folk-Klubö" gebildet, die Folks Rominirung und Wahl zur;? Gouverneur des Staates im nächsten Jahre bewirken wollen. Reuerdinzangefertigte Ansichtspostkarten mit d:m Bildnie Folks finden im Staate reißenden Absatz, und rührend ist die Aeußerung eines Farmers, der gelegentlich einer, auch von F?!k besuchten Reunion alter Missouri?? Ansiedler in Florence seinen achtjährigen Sohn auf die Arme nahm und. auf Folk ?eigend, sate: Dieser Mann heißt Joseph Folk. So sieht ein ehrlich?: Mann aus. darum schau' Dir ihn genau an'
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zlcr Zergsührcr. Eine Neise-örinnernnq von Margarethe Stavler. Es ist ein prächtiger Hochsommertag. viel zu schön, um beschrieben zu werden, einer iener Tage, an denen
man sich im innersten Herzen gesund und glücklich fühlt. Wir beide, mein Bruder und haben am frühen Morgen die Schneeund Eisfelder der Königin Bernina" verlassen und wandern auf Sils Maria zu. das wie ein Märchenkind in Wald und Bergen träumt. Wir beice sind in wundervoll gehobener Neljestimmung, aus der heraus man Welt und Leben, ja selbst den grauesten Alltag im hellen Licht zu sehen vermag. Wir reden begeistert von unserm herrlichen Beruf wir haben uns' beide der Kunst angelobt, e? ist Bildhauer, ich bin Schriftstellerin und kommen auf die schöne Anregung zu sprechen, die eine solche Reise dietet. Unter lebhaftem Gespräch sind wir in den kleinen, lieblichen Ort gelangt. wo der blaue See von Malom die g?üne Insel Chaste umspült. Plötzlich bleibe ich wie angewurzelt stehen und zeige meinem Begleite? ein kleines Häuschen, in welchem eine Schusterwerkstatt aufgeschlagen ist. Jacopo Robustelli, Bergführer und Schuhmacher" steht über der Ladenthür. Sieh nur einmal, Hans", sage ich athemlos dabei. Mein Bruder starrt mich verstandnißlos an. Ach richtig", sagt er endlich. Wir wollten unsere Stiefelsohlen frisch benageln lassen." Ich bin empörs. Daran denke ich doch jetzt nicht! Aber der Namk, Hans, sieh doch nur!" Ich bitte dich, was hast du eigentZich?" fragt er erstaunt und läßt sich auf die grun angestrichene Bank vor dem Häuschen nieder. Ich fetze mich zu ihm. Aber, Hans, begreifst du denn nicht? Jacopo Robustelli das ist doch jener Anführer der Veltliner gewesen, ols hier so eine Art Bartholomäusnacht veranstaltet wurde." Ach so", sagt er enttäuscht. Ich habe meinen Bädeker auch durchgelesen. Seite 300, Kanton Graubünden! Aber das ist doch kein Grund, diese Schusterwerkstatt wie verzückt anzustarren." Ich sage es ja immer", antworte ich verächtlich. Ihr Bildhauer besitzt nicht das feine Seelenleben, das ein Schriftsteller haben muß. Das ist doch eine wundervolle 'Anregung für mich!" Ich denke mir nicht nur ihn, sondern seine ganze Geschichte", sage ich ernst, und es ist mir wirklich, als träte im Abenddämmern eine Gestalt vor mich hin. Sieh, er ist ein direkter Abkömmling jenes gewaltigen, fürchterlichen Mannes, und dessen leidenschaftliches Blut fließt auch in ihm. Er ist früh verwaist und ein sonderbarer Kauz von kleinauf gewesen, einsam und in sich gekehrt. Im Winter übt er sein Schusterhandwerk, das ihm Gelegenheit gibt, über Welt und Menschen nachzudenken. Im Sommer aber führt er die Fremde ins Hochgebirge, dem er, unerschrocken die Eiswüsten durchwandernd, Wege und Stege abtrotzte. In reiferen Jahren erst hat es auch ihm die Liebe angethan, und ein schwarzlockiges, großäugiges Kind von Maloja wird sein Weib. So ist wieder einmal die Saison" herangekommen, und das Hotel hat einen Fremden bei ihm einquartirt, einen schönen, jungen Griechen. Robustelli, der gewandte Bergführer, hat um diese Zeit viel zu thun. Vor Sonnenaufgang geht er fort, und oft kehrt er erst nach Tagen wieder heim. Da sucht ihn eines Abends, als er just wieder eingetroffen ist. ein alterFreund auf. um ihn zu tarnen. Wer ein so schönes, junges' Weib hat wie du. der muß daheimbleiben", sagt er bedeutungsvoll. Run schwillt dem Robustelli die Zornader auf der Stirn, und mit geballte? Faust zwingt er den Alten, ihm Rede zu stehen. Und da erfährt er es: der Grieche und sein Liebling, sein Herzblatt, sein ein und alles auf der Welt die haben ihn betrogen. Aber er wird nicht wild und heftig, wie der andere gefürchtet hat. er läßt den mächtigen Kopf in die aufgestemmten Fäuste sinken, und aus seiner Brust ringt sich ein Stöhnen vie das eines verwundeten Thieres. Nach minutenlangem Schweigen steht er auf. öffnet die Thür und sagt kalt und ruhig: Hinaus, du Ve?leumde?. elendiger!" Aber er weiß genau, daß sein alter Freund die Wahrheit gesprochen hat! Bald darauf kommt sein Weib, die Vabette, heim, lachend und lustig wie immer, einen Strauß Alpenrosen an der Brust, etwas später folgt der Gneehe. Und als dieser den Führer engagirt, ihm einen schwierigen Uebergang über die Fuorcla zu zeigen, ist Robustell! bereit. Ach nein, lieber nicht", sagt die Babette hastig. E? wendet langsam den Kopf zu ih? und sieht sie lange an. Was sagst?" Ich mein', du möchtest lieber nicht gehen , stottert ste errathend, mir hat so bös geträumt." Er achtet nicht daruf. Also um 2 Uhr. Herr, müssen wir fort. . ich wecke Sie eine halbe Stunde zuvor."
Robustelli verbringt die Nacht wa-
chend. doch der Fremde ist lässig, und erst eine Stunde spater, als verabredet. brechen sie auf. Die Morgendämmerung beginnt gerade, wahrend sie höher und höher steigen, und im Thale wallen die weißen Nebel. Nichts ist zu hören als das Aufstoßen der eymbeschlagenen Alpstocke und der schwere Tritt der Nagelschuhe. Vor Sonnenaufgang muß der große Gletscher Passtrt sein, sonst ist die Gesahr groß sur einen, der nicht genau des Weges kundig ist. Die Sonne steht hoch und leuchtend über den weißen Feldern. In goldener Gluth lacht sie aus dem wolkenlosen Blau, und die Eisdecke beginnt zu schmelzen. Aber wenn man nur fest und sicher auftritt, ist keine Gefahr!' Doch der junge Grieche klagt über Schwindel und Mattigkeit und steht jämmerlich aus. Da mmmt ihn Robustelli wie ein Kind auf den Arm, sicher und ruhig überschreitet der erprobte Führer die gefahrdrohenden Stellen. Keuchend geht sein Athem, und vor seinen Augen liegt ein rother Nebel, wenn er auch die Last m seinen Armen kaum empfindet! Aber als sie in Sicherheit. sind auf der kahlen Fläche zwischen Schnee und Geröll, zieht er zwei Pistolen aus dem Gürtel, dtt er immer bei sich trägt, theils als Schutzwaffe, theils um die Fremden den donnernden Widerhall hören zu lassen. Herr", sagt er dann, und die furchtbare Erregung erstickt ihm fast die Stimme. Sie haben mich so schwer beleidigt, daß es dafür nur eine Sühne gibt. Hier oben fordere ich Sie zum Zweikampf!" Robustelli hat kalt und ruhig g? sprochen, und dem Klang der Stimme kann man es nicht anmerken, wie angstvoll zitternd sein Herz daraus wartet, daß der andere ihn einen Thoren, einen Lügner heißen soll! Aus Verzweiflung hätte er ihm geglaubt! Doch nichts davon geschieht. Mensch, sind Sie wahnsinnig?!" ruft der Grieche mit blassen Lippen. Hier ohne Zeugen, ohne Arzt das wäre ja Mord!" Da lacht Robustelli wild auf. kurz und hart, und weist auf das Gletscherfeld. auf welchem jetzt breite Risse klaffen. Es wäre mir ein leichtes gewesen. Sie dort zufällig" verunglsicken zu lassen, und keiner hätte etwas. davon erfahren! Ich habe es aber nicht aethan weil ich mich vor den . Bergen geschämt, habe nicht weil mir's leid that um Sie um dich, du Lump!" brüllt er mit einem Male und drückt dem andern mit Gewalt die Pistole in die Hand. Aber hie? oben doch nicht!" ruft der andere nöch einmal verzweifelt ich will ja ichswill Ihnen unten im Ort jede Genugthuung geben!" ' .Daran glaube ich nicht." ist die harte Antwort. Und der Bergführer mißt die Entfernung ab und zähl! mit lauter Stimme eins zwei drei! ' Mer noch vor dem letzten Wort ist, sei'"'es durch Absicht oder Zufall, ein, Schuß gefallen, und taumelnd sinkt der riesige Mann zu Boden, während seine Pistole sich krachend entladet. -, Wenige Augenblicke darauf ist er todt. .. ' Halb wahnsinnig vor Erschöpfung, Angst und Grauen langt der Grieche im Hospiz auf der Höhe an, und . seinem confusen Bericht, den er zähne'läppernd hervorstottert, entnimmt man. daß der Bergführer Robustelli sich plötzlich, vermuthlich in einem Anfall von Geistesstörung, erschossen habe. Und blutüberströmt haben sie ihn neben dem weißen Schneefeld gefunden. " Ich bitte um Verzeihung, die Herrschaften haben lange warten müssen", sagt in diesem Augenblick eine freundliehe Stimme, und ein kleiner, lächelnder Mann tritt aus der Ladenthür. Was befehlen Sie?" Ich kann mich im Moment nicht gleich fassen, und mein Bruder antwortet: Wir brauchen neue Nagelung. der Piz Languard hat uns die Sohlen zerrissen. Sind Sie der Meisier selbst?" Zu'dienen". sagt der Gefragte, lachelnd wie immer, und verbeugt sich. Es wird bestens besorgt. Entschuld!gVl Sie nur. daß niernand da war, aber" sein Lächeln vertieft sich wir feiern heut Kindtaufe." Ah sich da", sagt mein Bruder lustig. wohl zum ersten Mal?" Der Meister kratzt sich hinter den Ohren. O nein, wir haben jetzt gerade fünf Buben und fünf Mädel." Nun. da wünsche ich von Herzen Glück." sagt Hans jovial, und ich merke, wie das Lachen in seiner Stimme zittert, und wage kaum, ihn anzusehen. Siehst du, kleine Schwester, ich habe recht", sagt er dann lachend, während wir ins Hotel hinübergehen, die Wahrheit ist nicht immer künstlerisch verwendbar." AufdemHelmwege. Etudiosus Spund: Du, Schlauch, was wohl die Mondbewohner so in der Nacht machen mögen?" Schlauch: Die existiren gar nicht. Aus dem Mond gibt's ja kein Wasser." Spund: Na. vielleicht Bier?" ,.
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