Indiana Tribüne, Volume 27, Number 52, Indianapolis, Marion County, 22 October 1903 — Page 5
Indianer Tribüne, 22. Oktober ISO.
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per Ulonstcur. Ein Sommcridll. Von Tctta Zil?cn. Wir werden den Monsieur nie wieder sehcn. Unerwartet war er in unsere ländliche Stille getreten, in der wir lebten wie in einem Garten, der fern vor den Thoren der Welt liegt. Wir haben die Freuden einiger Somvertage miteinander getheilt, und dann ist er wieder fortgegangen und für immer entschwunden. Wir waren in der Sommerfrische, meine Schwester, ich und meine drei blonden Cousinen. Seit vier Wochen hausten wir in dem Dorf, dessen großter Vorzug der war, daß außer uns noch Niemand es entdeckt hatte. Wir wohnten im Wirthshaus. Unten war die Schankstube für Bauern und Fuhrleute: getünchte Wände, grobe Tische, harte Holzbänke. Oben war unser Quartier. S'.-it vier Wochen hatten wir keine Eisenbahn gesehen, keine hohen Häuser, keine geputzten Menschen; bloß Hütten, Bauern und Kühe. Da kehrte ein Radfahrer im Wirthshause ein. Hinter den Vorhängen unserer Fensterchen stehend, sahen wir ihn ankommen. Es war ein junger Herr in.feincm Sportanzug. dunkelhaarig und mit dem ersten Flaum auf der Lippe. Bis dhin war uns die Stille nicht einsam gewesen. Aber nun merkten wir doch, wie tief unsere Lebensgew?hnheiten wurzeln. Der Anblick des Säd2 berührte uns plötzlich wie ein Gruß aus der Welt, die nun doch einmal die unsere war. Als die Wirthin kam, bestürmten wir sie mit Fragen. Aber die brave Frau wußte nichts, als daß ihr neuer Gast ein Ausländer sei. Ihren bäuri.sehen Dialekt verstand er so wenig, wie sie sein gebrochenes Deutsch, und eben hatte es wegen des Mittagessens eine schwierige Auseinandersetzung gegeben. Bringen Sie ihn doch zu uns hinauf." sagte meine Cousine Else, wir wollen schon mit ihm fertig werden." Else war so gut wie verlobt man sprach nur nicht davon und das gab ihr den Männern gegenüber Sicherheit. Wir waren auch einverstanden. Fünf gegen einen, dachten wir, da habe die Sache keine Gefahr. Am zufriedensten war die Wirthin. So flink ihre Bebäbigkeit es zuließ, lief sie hinab und kam mit dem Fremden zurück, dem sie mit einiger Mühe begreiflich gemacht, daß er oben speisen möge. Als rr eintrat sein Erstaunen allein war den Spaß werth! Man denke auch nur: vor wenigen Augenblicken noch unter gaffenden Bauern, ohne die Möglichkeit, sich zu verständigen, und nun plötzlich vor ganz manierlich aussehenden jungen Damen, die eigens gir seiner Rettung vom Himmel in diese barbarische Gegend herabgefallen zu sein schienen. Ali, nies darncsl" Also ein Franzose. Wir waren in einem Genfer Pensionat gewesen. In ordentlichem Französisch konnten wir ihm Platz an unserem Tisch und Beistand in seiner Verlegenheit anbieten. Dankbar nahm er an, und dann saß er zwischen uns, unsere Gesellschaft scheinbar ebenso gelassen hinnehmend, wie sie von uns mit ruhiger SelbstVerständlichkeit geboten wurde. Im Stillen mochte er sich freilich doch ein wenig über die fünf Jungfräulein wundern, die da ohne Begleitung in einem weltfernen Dorfwirthshause campirten und einen hergelaufenen jungen Mann wie einen Kameraden unter sich aufnahmen. Bald wußten wir alles, was wir von dem Fremden zu wissen wünschten. Dubier hieß er, Armand Dubier. Er kam aus Paris und ging nach Frankfurt, um deutsch zu lernen. Er hatte die ganze Strecke mit dem Rade zurücklegen wollen, und hätte es durchgeführt, wenn ihm nicht ein Unfall bcgegnet wäre. Nun wollte er mit einem Wagen zur nächsten Eisenbahnstation. Wir mußten ihm sagen, daß es bis dahin drei Wegestunden sei, und daß heute und wohl auch morgen keine Fahrgelegenheit zu beschaffen sei. Alle Pferde waren beim Einbringen der Ernte nöthig. Wenn er das zerbrochene Rad nicht drei Stunden über eine sonnige Landstraße schieben wollte, mußte er schon warten, bis die Frucht in den Scheunen war. Nun schien es ihm bei uns bereits nicht schlecht zu gefallen, denn er zog es vor, einstweilen zu bleiben. So forderten wir ihn, der auf unsere Menschenfreundlichkeit angewiesen war, zu einem Nachmittagsspaziergange auf. Am Abend wußte Monsieur, daß man über alles mit uns reden konnte, was wohlerzogene, junge Damen zu wissen haben. Wir unsererseits hatten festgestellt, daß er ein angenehmer Gesellschafter sei, und wir beglückwünschten uns. in unsere stillen Tage eine so artige Abwechselung gebracht zu haben. Es war selbstverständlich, daß Monsieur am nächsten Tage mit uns frühstückte und nach dem Frühstück mit uns spazieren ging. Auch war ein Wagn wirklich noch nicht zu haben. Den Nachmittag saßen wir im BuchenWäldchen nahe dem Hause. Am Abend, da der Mond schien, stiegen wir auf den Burgberg. Es ist das ein Kegel, der sich dicht beim Dorfe, erhebt. Er heißt nach einem Schlosse, das vor Zeiten auf seiner Höhe gestanden, dessen spärliche ZNauerreste aber jetzt Gestrüpp und Änkraut überwuchern. Die ältesten
Leute wissen noch, daß diese Reste ein leidlich erhaltenes Gebäude gewesen, das die Dienstwohnung ' des Försters war. Eines Nachts soll der es dann in Brand gesteckt haben, weil er sich vor dem weißen Fräulein gefürchtet, das da oben umaebt. Davon und was wohl ein solches Fräulein einem Manne anthun könne, sprachen wir, als wir im Dämmer bergan stiegen. Oben lagerten wir an der abschüssigen .Halde im blühenden Heidekraut. Unten schimmerte das Dorf, weiß und still. Wie silberne Bänder glänzten die Landstraßen, schwarz ragte der Wald. Es war ungemein friedlich. Wn lagen eine Stunde, redeten kaum. Dann klomm Elfe auf ein Mauerstück und sang ein Lied. Ihr weißes Kleid leuchtete im Mondschein. La (larne Manche," scherzte Monsieur. Sie sang ein Volkslied, das weich in die Nacht klang. Erst als die Nebel im Thale brauten, dachten wir an den Aufbruch. La clarae Manche, sagte ich, auf die weißen Schleier über den Wiesen deutend. AII0113. Elle pourrait nous faire mal." Den nächsten und die folgenden Tage sprach Monsieur nicht mehr von Weggehen. Wir fragten auch nicht danach. Er war uns angenehm und gehörte zu uns. Und es war so begreiflich, daß ihm das freie, ländliche Leben gefiel. Abend für Abend, so lange Vollmond war, stiegen wir auf den Burgberg. Vormittags machten wir weite Märsche. In der Umgegend kannte man schon die fünf Fräulein, die tagaus, tagein auf Wanderschaft zogen. Jetzt wußte man auch, sie kamen nicht ohne den Franzos". Visweilen kehrten wir in DorfWirthshäusern ein. War ein altes Elavier da, so spielten und sangen wir, tanzten auch wohl. Gab es eine Kegelbahn, so wurde gekegelt. Meist aber schlenderten wir im Walde, pflückten Blumen ud Beeren, trieben allerlei Schabernack. Und immer fast war es Else, die, als die munterste unter uns, den Ton angab. Sie war ein drolliger, kleiner Kobold. voll bunter Einfälle. Fast wunderte ich mich, daß Monsieur nicht mehr mit ihr plauderte, da sie doch so krause, blonde Löckchen und ein so zierliches Figürchen hatte. Aber Monsieur bevorzugte überhaupt keine von uns. Er benahm sich musterhaft, gegen alle als Eavalier, gegen keine als Courmacher, war lustig mit den Lustigen und ernst, wenn wir ausnahmsweise einmal ernst sein mochten. So wurden wir in ein paar Tagen vertrauter mit ihm, als unter anderen Verhältnissen vielleicht in Monaten. Dabei war es merkwürdig: nie erzählten wir Monsieur von unserem zu Hause. Zuerst mochte es Zufall sein es gibt ja genug andere Anlnüpfungsvunkte später aber schien es fast stumme. Verabredung. Es machte uns Freude, ohne Hinweis auf uns?re Familie, nur durch unseren Takt den zwanglosen Verkehr in einwandfreien Bahnen zu halten. Nicht einmal unsere Zunamen erfuhr er. Er nannte uns, wie wir uns untereinander riefen, mit den Vornamen; nur setzte er ein Mademoiselle" davor. Was soll ich noch weiter von jenen Sommertagen erzählen? Wir lebten wünsch- und ereignißlos. als sollte es immer so fortgehen. Zwei Wochen verflossen, ohne daß wir an das Maß der Zeit dachten. Da stiegen wir wieder einmal auf den Burgberg, nicht mehr im Mondschein Vollmond war vorüber sondern an einem leuchtenden Vormittag. Wir lagerten droben und wanden 5iränze aus Heidekraut. Dann entdeckte eine von uns in der Nähe Eierschwämme, die wir zu sammeln begannen. Nur Else und der Monsieur waren zu bequem für die Suche; es ruhte sich so angenehm in den Blüthen, aus denen es nach Wachs und Honig duftete. Monsieur betrachtete mit aufgestützten Ellenbogen das Gethier, das am Boden lief. Else sie hatte wieder das weiße Kleid an hatte die Arme unter den Kopf gelegt und sah in den Himmel. Der war dunkelblau. Sacht bewegten die Bäume ihre Wipfel, als wollten sie auch die wenigen Wölkchen noch wegfegen, die über ihnen hinzogen. Wir drei Suchenden überschritten den Gipfel, geriethen ziemlich tief in den Wald. Nach einer halben Stunde kamen wir, reich mit Beute beladen, an unseren Lagerplatz zurück. Da seid ihr ja endlich. Jetzt wollen wir gehen," sagte Else und schien über unser Ausbleiben ein wenig verstimmt, denn sie stand gleich auf und ging voraus. In kurzen Abständen stiegen wir .hinter ihr her den Berg hinab. Monsieur ging neben mir. ' Sie sind blaß, Monsieur." sagte ich. Sie haben sich doch nicht gestern Abend erkältet?" Wir waren wieder im Nebel draußen gewesen. Da sah ich, wie eine zitternde Traurigkeit in seine Augen trat. La darae Manche," entgegnete er, oui, eile rn'a fait mal." Es war merkwürdig, wie still wir auf einmal wurden. Kam es, weil die Luft schwül war, oder weil die BaumWipfel doch die Wölkchen nicht Hatten wegfegen können, und ihrer immer mehr das leuchtende Blau verdeckten? Unser Frohsinn war wie weggeblasen, seit wir den Heimweg angetreten. Und auch, als wir nachher beim Essen saßen, fiel keinem etwas Rechtes ein.
Erzähl' doch 'mal einer was. meinte jemand. Da schob Monsieur seinen Teller zurück. Ich reise heute Nachmittag ab," sagte er. Sonderbar, wie er das so kurz sagte, fragte Niemand, weshalb er gehe. Aber wir fühlten, es waren doch nicht die Wolken gewesen, die uns die Heiterkeit benommen. Es war eine ahnungsvolle Beklommenheit, die auf uns lag. Und Abschiedssiimmung kam über uns. Ein paar Stunden später stand der Wagen vor der Thür, das wackelige, mit zwei Ackergäulen bespannte Ehaischen, mit dem' der Bürgermeister und der Katastercontrolleur ihre Fahrten über Land machten. Monsieur schob sein zerbrochenes Nad aus dem Schuppen, lud seinen Nucksack auf. Dann kam er, uns Lebewohl zu sagen. Er reichte allen die Hand, dankte für unsere Freundschaft, sagte, daß cr das deutsche Dorf nicht vergessen werde. Dann stieg er ein; neben ihm lag der Kranz, den ihm Else am Morgen aeaeben. An der Wegecke grüßte er noch einmal zurück. Ich weiß nicht, was in jener Stunde auf dem Burgt'g zwischen Else und dem Monsieur geredet worden. Nur das habe ich erfahren: sie war seine erste Liebe. Und das sie Braut sei, hat sie ihm nicht gesagt. Er hatte gewußt, daß er nicht bleiben konnte, nachdem sein Geständniß wie ein Feuerstrom über sie hingegangen. Aber noch jetzt, wenn das Heidekraut blüht, denke ich manchmal, wie merkwürdig das damals gewesen. Da waren wir wie Geschwister nebeneinander hergegangen und hatten geglaubt, an allem theilzunehmen, was er in unserer Mitte erlebte. Und während dessen war ihm in der Stille das große Wunder aufgegangen. Das bindet jetzt seine Erinnerungen an uns, die' wir für ihn verschollen sind. Denn cr ha. ;i nicht einmal unsere Zunamen erfahren. Nur aus welcher Stadt wir f-men, wußte er. Aber es gibt in einer großen Stadt viele Mädchen, die Else heißen, und die blondes Haar haben. Politik und Wackfischchen. Man schreibt aus London: Es handelt sich um andere Backfische, als die, an welche der deutsche Leser natürlich zunächst denkt; nämlich um die kleinen, kaum fingergliedlangen Weißfischchen, die unter dem Namen Whitebait" in gerösteter Form in der englischen Küche eine Rolle spielen, und die in dem altberllhmten Ship-Hotel in der Londoner Vorstadt Greenwich mit besonderem Raffinement zubereitet wurden. Dieser ehrwürdige Gasthof hat jetzt Eoncurs anmelden müssen, nachdem cr Menschenalter hindurch, bis in die jüngste Zeit, mit der nationalcn Geschichte verknüpft gewesen ist. Einst war das Ship-Hotel neben dem nicht minder renommirten Star and Garter" in Richmond der einzige große Gasthof in der nächsten Umgebung von London, der namentlich während der Hochfluth der Saison fashionables Publikum in Masse hinauslockte. Oftmals erstreckte sich die Kette der draußen harrenden Wagen und Viererzllge vom Hoteleingang ois hinunter zu dem prachtvollen, unt Karl II. von Le Notre angelegten Park von Greenwich. Auch ' als die zunehmende Vorliebe für luxuriöser ausgestattete moderne Restaurants diesen glänzenden Zeiten ein Ende machte, fand das Ship-Hotel immer noch hinreichenden Zuspruch, um als eine der wenigen rivorside inns", Uferschänken, altenglischen Stiles weiterbestehen zu können. War ihm doch seit der Zeit der großen Pitt ein besonderer Nimbus dadurch verliehen worden, daß kurz vor den Sommerferien des Parlaments sich sämmtliche Minisier zu einem gemeinschaftlichen Essen dort zu vereiniaen pfleaten. das aus-
schließlich aus Fischgerichten zusammengestellt war und bei dem das gebackene Weißfischchcn die hervorragendste Rolle spielte. So viel Fische durften natürlich nicht im Trockenen gelassen werden; daher denn auch der Bordeaux bei diesen Gelegenheiten in Strömen floß. Bis zum Jahre 1863 hat diese kulinarische Veranstaltung geradezu eine staatliche Institution gebildet. Seiner steifen Gelehrtennatur entsprechend war Gladstone der erste Premierminister, der, obwohl Greenwich zu seinem Wahlkreise gehörte, mit der alten fröhlichen Gewohnheit brach; Benjamin Disraeli, der spätere Lord Veaconsfield, nahm sie jedoch 1874 wieder auf. 1883 folgte abermals eine zehnjährige Pause, welcher Lord Rosebery unmittelbar nach seiner Uebernähme der Ministerpräsidentschaft ein Ende machte, aber freilich nur für dies eine Jahr; denn seitdem sind keine offiziellen Fishdinners mehr im ShipHotel verzehrt worden. Als dieser Usus aus der Mode gekommen, thaten dann der Tod der Königin Victoria, der südafrikanische Krieg und mehrere verregnete Sommer das ihre, den berühmten Gasthof zu ruiniren, der ein sympathisches Stück Altengland verkörperte. Gedankensplitter. Eine gute Ehe soll insoweit dem Skatspiel gleichen, als sie reizt und er dazu paßt."
Grundeigentkurns Uebertragungcn.
John T. Dewar an Denselben, da s selbe. $6,000. Jrving S. Gordon an Elisha Havens, Theil von Lots 42 und 43 und angrenzende vacante Alley, Morrison's 2. Abb. 817,000. Jesse B. Lyle an Albert E. Brookr. Theil des nordwestl , See. 22, Tshp. 17, Range 5. $5,000. Ernest Kattman an Emil Kernel, Lot 1, McKernan's Subd. von Außenlot 99. $4,000. Marsellous Gustin an Ella Gtsler, Lot 23, Sbelby's 1. Subdivision. $875. William T. Barnes an John B. Hann. Theil von Lot 117, Bruce Place Add. $3,000. Anqeline E. Huntington an Edith L. Lee, Theil von Lot 85, dasselbe. $1,550. Frank ElliS an William A. Hen ricks, Lot 8. Block 6, Barth's Erden Add. $1,500. Wallace R. Hatton an Eyril 5 Statzon, Lot 476, Stout's Jndiana Avenue Add. $7.000. Marion Trust Company an Wm. B. Craig. Theil von Sec. 20, Tshp. 14, Range 4. $2,976.05. Harold P. Reno an Jndiana Saving and Investment Company, Lot 250, Allen u. A. Nord Woodlawn Add. $525. Eva M. Devees an Rebecca L. Ball, Lot 11 und Theil von 12, Block 12, Nord Indianapolis. $2,100. Charles D. Lancaster an P., C., C. & St. L. Railway Company, Theil von Sec. 8, Tshp. 15, Range 4. $640.50. James W. Burton an Mary Counsilman, Theil von Lot 2, Square 32. $5.200. Leonidas Thomas an Henry F. Shoemaker, Lots 1, 2, 17, 13, 19 und 20, Ballards Subd., Theil von Columbia Place. $1.500. Christina Waterman an Anton C. Waterman, Theil Sec. 23, Tshp 15, Raiige4. $2.175. Benjamin W. Anderson an James B. Rickcy, Lot 32, Block 6, Lincoln Park. $4.500. Frank A. Muzzy an Charles H. Pritchard, Lot 27, Block 7, Lincoln Park. $1,300. - Abraham R. Nicholas an Florence B. Holliduy, Theil Scc. 6, Tshp. 16, Range 4. $2.000. Gcorge Keßler an Moses Gunter, Lots 73 und 79. Lieber's Add.. Nord Indianapolis. $600. John W. Harlan u. A. an Cynthia A. Hcdges, Theil von Lot 2, Square 33. $4000. Willoughby G. Walling an John I. Baldenaire, Lot 30, King's Subd., Theil von Bryan's Add. $410. FranceZ O. Flechter an Hiram A. John, Lots 4 und 5, Hickman'Z Haughville Subd. $1000. Elmer A. Glatt an ChaS. Krause, Lot 80, Culver u. A. Subd., Columbia Place. $250. S. W. Crews an denselben, Lot 81, in derselben Sudd. $250. Mary A. Soper an Kathryn Alexander, Lot 47, Clarl's West Jndianapoliö. $1700. . Mary I. Hanway an Jda L. Cooney u. A., Theil von Lot 1, Mi' igan'S Brooside Part Aod. $900. Indianapolis Land & Jmprovement Co. an George A. Dooley, Lot 364. 3. Scction, West Park Addition. $415. Fred. E. Winship an Gertrude Medd, Lot 45, Section, in derselben Add. $2000. Darum. Dichterling (zum Redacteur): Aber, Herr Redacteur, warum wollen Sie denn meine Gedankensplitter nicht aufnehmen?" Redacteur: Weil kein Splitter von etnem Gedanken darin ist." Der älteste Prediger Rußlands, Karl Friedrich Stoll, feierte kürzlich seinen 100. Geburtstag. Stoll hatte über 50 Jahre in vielfach segensreicher Thätigkeit unermüdlich und schlicht als Seelsorger in Siffegal gewirkt und zog sich von seinem Berussleben zurück, um den Rest seiner Tage in verdienter Ruhe in Riga zu verbringen. Von den Jüngern, die in der Cmbachstadt unter der Fahne der Alma Mater Dorpatensis" gearbeitet und gejubelt haben, ist er der äl-, teste Lebende, und decken seinen Scheitel auch längst silberne Haare, so ist Stoll doch im Herzen jung geblieben. Noch heutzutage geht der für sein hohes Alter noch immer geistig und körperlich frische Mann seiner Lieblingsbeschäftigung, der Musik, mit Lust und Liebe nach, noch heute treibt er im Verein mit seiner fast 90jährigen Gattin Lektüre und nimmt er ein Buch zur Hand, so bedarf er nie einer Brille.
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