Indiana Tribüne, Volume 27, Number 52, Indianapolis, Marion County, 22 October 1903 — Page 4
a
Indianer Tribüne, 22. Oktober 1903.
Indiana Tribüne. HerauZgeAeökN von der uttnderg E. Indianapolis, Ind.
Karry O. Thudium Präsident. Geschäfts local: No. 31 Süd Delaware Straße. TELEPHONE 269. niered the Post Office of Indianapolis as sccond class matter. Der neue Generalstab. Als dieser militärrische Verwaltungszweig in's Leben gerufen wurde, da begrüßte man die neue Einrichtung herzlichst, glaubte man doch, daß sie geschaffen sei um die Armee-Disciplin zu erhöhen und die Kriegsmittel des Onkel Sam in lriegswissenschaftlicher Weise zu reorganisiren. Aber so un wahrscheinlich es auch klingt, die erste Arbeit die sich der hohe Generalstab vorgenommen hat, ist nicht etwa die, die Armee und Marine im Falle eines Krieges am schnellsten und wirksamsten zu mobilisiren oder an einem gegebenen Punkte zu concentriren, sondern die Ausarbeitung eines Planes für einen etwaigen Krieg mit Deutschland. Die Sache wäre lächerlich, wenn sie nicht so ungeheuerlich wäre. Wohl ist es richtig.daß es ein wichtiger Theil der Pflichten eine? Generalstabes ist einen möglichen Krieg mit irgend einer Großmacht seine Aufmerksamkeit zu schenken, aber erst dann dürfte diese Pflicht dem Generalstab nahe liegen, nachdem alle anderen Vorarbeiten getroffen sind, daß dies bis jetzt nicht geschehen, steht zweifellos fest. Diese Vorarbeiten bestehen, in erster Linie in methodisirung des Grenzen und Küstenvertheidigung Dien stes, Mobilisirungsplänen u. f. w. Wenn all dies gethan, dann dürfte es an der Zeit sein theoritische Kriege mit den verschiedenen Mächten zu überdenken und die Ergebnisse im verschwiegenen Archiv des Generalstabes aufzuspeichern, bis sie nutzbar gemacht werden sollten. Die weisen Pläne der Gründer unserer Republik, welche das Bestehen der Nation im Auge hatten, werden von der Schulbubenweisheit einiger Jingos zu '.'cicyle gemacyl. sie yaoen je&t eine stehende Armee, eine mächtige Marine geschaffen, die Idee, diese 5kapitalsanlagen unthätig schlummern zu las sen, erscheint ihnen empörend und Beschästigung muß dafür gesucht werden aber warum gegen Deutschland? Man könnte sich den Sturm des Unwillens, den die Nachricht, daß der deutsche Generalstab Pläne sür einen Krieg mit den Vereinigten Staaten ausarbeite, verbreiten würde, kaum ausmalen. Sie würde sofort als eine Herausforderung aufgefaßt werden. Zu verwundern wäre es ja nicht, wenn der deutsche Generalstab im RoutineWege auch Pläne für Kriegsführung mit den Ver. Staaten entworfen hätte, ja es ist sogar wahrscheinlich, daß dem in Wirklichkeit so ist, denn das JingoGeschrei in unserer amerikanischen Presse war laut und frevelhaft genug, aber die Oeffentlichkeit wird dies nicht erfahren, es bleibt Dienstgeheimniß. Dieser erste Feldzugsplan des GeneralstabeS soll sich speziell um einen durch die Venezuela'Frage hervorgeru fenen Krieg drehen. Der Generalstab hat eine Commission von Stabsofsizieren nach Eentral-Amerika gesandt, um Terrain-Studien zu machen. Angesichts der Thatsache, daß das Haager Tribunal gerade jetzt damit beschäftigt ist, die VenezuelaWirren zu schlichten, veröffentlicht die gelbe Presse mit allen Anzeichen des Entzückens, daß der Generalstab in Erwartung einer muthmaßlichen Verletzung der Monroe-Dok trine durch Deutschland mit dem Entwurf von Kriegsplänen beschäftigt sei. Liegt vielleicht die Absicht vor Deutsch, land darauf hinzuweisen, daß es gefährlich sei, seine gerechten Forderungen gegen Castro vor der Haager Be hörde zu energisch zu verfolgen? Daß der Generalstab es fertig bringen wird, Deutschland auf dem Papier noch leichter wie Spanien in Wirklichkeit zu schlagen unterliegt keinem Zweifel, wie entsetzlich ein solcher Krieg aber im Ernstfälle sein würde, das kann der Verstand des Jingos kaum ermessen. Heute Alt Heidelberg". Die neue Administration sollte zufriedenZsein, denn sie tritt in das als so sehr hoch verschrieene Budget Erbeein, welches ein republikanischer Stadtrath sür einen republikanischen Mayor bewilligte.
Als der republikanische Stadtrath das Budget für das laufende Jahr in der Erwartung, daß Bookwalter wiedererwählt würde, aufstellte, da schrieen die Gegner der Administration, es sei zu hoch. Jetzt nach Holtzman's Erwählung ist es mit einem Mal zu niedrig.
Alles beschäftigt sich hier mit Pläne schmieden. Die Beamten schmieden Pläne, wie sie die Regierung am besten betrügen, die Regierung, wie sie die Spitzbuben straffrei bekomme, der Generalstab schmiedet Kriegspläne mit Deutschland und Roosevelt schmiedet Campagne-Pläne. ..Alt Heidelberg", die Parole heute Abend. Wie überaus nothwendig der Ab schluß von Handelsverträgen ist, zeigt wieder der gestrige Besuch, den 2 der höchsten Beamten Porto Ricos dem Präsidenten abstatteten. Dieser dersprach das Gesuch, welches mit dem Hinweis auf die Hebung der KaffeeAusfuhr genügend begründet ist, in Erwägung" zu ziehen. Da ein großer Theil der Republikaner im Bunde mit den Corporationen sich noch immer gegen jede Ermäßigung d:s unsinnig hohen Zolltariffs sträubt, so wird man eS für sehr fraglich halten dürfen, ob der Präsident das nöthige Rückgrat besitzt. für die von McKinley in seiner letzten Rede als nothwendig bezeichnete TarifReform einzutreten. Und doch läßt sich nicht ein einziges stichhaltiges Argu ment dafür in'S Feld führen. In dustrien, die längst auf dem Weltmarkt concurrenzfähig geworden, noch länger einen Schutz zu gewähren, der die Le benshaltung der Masse der inländischen Bevölkerung vertheuert und die Phi lippinen wie Porto Rico an jedem wirthschaftlichm Aufschwünge hindern muß. Wenn unter diesen Umständen auf Porto Riko Socialisten" und Anarch iften" immer feindseliger auftreten und die Räuber" auf den Philippinen trotz aller Siege nicht auszurotten sind, so ist dies nur eine nothwendige Folge dieser Art von Politik. Eine sehr interessante Nachricht ist es, die meldet, daß Rußland nicht ge neigt sei, den Handelsvertrag zwischen America und China ohne Aenderung. d. b. also mit dem Artikel über die Manchurei-Häfen, anzuerkennen. Al lerdings die Mittheilung tritt nicht amtlich" auf und ist somit nicht ver bürgt, aber auch russische Zeitungen in Ost-Asien schreiben nicht leicht etwas gegen den ausgesprochenen Willen der Regierung. In Washington, wo man erst ge stern die Alaska-Entscheidung als größ ten Erfolg der amer. Politik feit einer Generation feierte, glaubt man die Meldung nicht. ES wäre auch eine zu große Ironie, wenn dem glänzenden Siege in England ein so bitterer Wehe-muths-Tropfen auf dem Fuße folgte. Wiederum weist man auf Rußland's Versprechungen hin und zwar im Ernste, ohne das Gefühl, wie komisch gerade jetzt eine derartige Berufung wirken muß. Trotz aller Dementis wird die Oeffnung der Häfen ein schöner Traum bleiben. Vielleicht kommt Herrn Hay noch einmal, die Erlluchtung, daß es besser gewesen wäre, wenn nicht mit dem ganzen Vertrage überhaupt noch zu warten, so doch mit dem MandschureiPassus. Denn es ist possenhaft, über ein Gebiet Verträge abzuschließen, das der Gegcnkontrahent nicht im Besitz hat und, wie man sich erinnert, haben die chinesischen Commissare diesen doch nicht ganz unerheblichen Mangel vorher genügend betont. Ein Mißgeschick folgt dem andern. Dem 2.jährigen Kind des Reuben Hunt von 310 Walcott Str. siel gestern ein Fenster auf die Hand, wodurch drei Finger in schlimmer Weise zerquetscht wurden. INuf des Kindes Schreien kam die Mutter herbeigelaufen, um ihrem Liebling zu helfen. Sie stolperte jedoch und erlitt eine KnöchelVerrenkung. Ein Znstizflüchtling abgefangen. In der Capital National Bank wurde gestern Oden Smith von der Polizei abgefangen. Derselbe wird in Spencer, Ind., wegen begangenen Diebstahls gewünscht.
Alt Heidelberg".
Sente Abend im Englislr Gpera gonse.
Der Vorhang steigt prompt 8 tthr
Ein Theil der Künstlertruppe, welche in Alt Heidelberg" heute Abend auftritt, langte gestern Abend zur Abhaltung der ersten Massenscene-Probe hier ein. Nur durch die Zuvorkommenheit der Herren des Liederkranzes war es möglich die Probe abzuhalten und das Publikum, welches sich heute der guten Aufführung erfreuen wird, schuldet dem Liederkranz einen Dankestribut. Dem Publikum diene zur Nachricht, daßnochgute50CentsSitze zuhabensind, da von unverantwortlicher Seite das Gerücht ausgesprengt wurde, es wären nur noch Dollar Sitze zu haben. Das gesammte Deutschthum sollte heute die Vorstellung besuchen. Die Besetzung der Rollen ist wie folgt : Personen: Karl Heinrich, Erbprinz von Sachsen-Karlsburg Hans Binder, Königl. Hofschauspieler vom Hoftheater in Kassel Staatsminister von Haugk, Exellenz Adolf Heine, vom deutschen Theater in Philadelphia Hosmarschall Freiherr von Passaoge .' , Fritz Hamboeck, vom Meininger Ensemble Kammerherr von Breitenberg Karl Koehler. Kammerherr Baron von Hetzing. Fritz Fischer
Dr. phil. Jüttner Alfred Gorowicz, vom Residenztheater in Wiesbaden
Lutz, Kammerdiener Heinrich Loewenfeld, vom Residenztheater in Berlin
Graf von Asterberg Karl Bilz '. Kurt Engelbrecht Von Wedell, Saxo Borusse Heinrich Neeb, Rüder, Gastwirth Frau Rüder, Gastwirthin Frau Doerffel Helene Kellermann Kaethe Schoelermann, Lakai Der Inhalt des Stückes ist kurz folgender : Der erste Akt führt uns in's Sächsisch Karlsburgische Schloß und wir können die mit verblüffender Natur' treue geschilderten Vorgänge des höfi' schen Milieus an uns vorüberziehen sehen. Carl Heinz, der Erbprinzder zukünftige Herrscher des Landes, in strengster puritanischer Erziehung zum Jüngling herangereift, erführt, daß er mit seinem Mentor, dem braven, herzigen Dr. Jüttner nach Heidelberg: zur Universität abzureisen habe. :' Der zweite Act schildert des Prinzen und seiner Begleiter, seines Lehrers Dr. Jüttner und eines impertinenten Kammerdieners Lutz, Eintreffen und Gin pfong in Heidelberg. Hier nun in der meisterlichen Schil derung studentischer Ungebundenheit zeigt sich der Autor in seiner ganzen Größe. Der Zauber studentischer Lebensfülle packt denn natürlich auch den in beengender Strenge erzogenen jungen Prinzen. Und dazu kommt noch ein bedeutendes Moment hinzu: Die Liebe. Wie ein zündender Funke in ein Pulverfaß, so fäll! in des armen, unerfahrenen Prinzen Dasein die Alles bezwingende Liebe. Kaethie, die Tochter seines Wirthes, ein junges blühendes Geschöpf,- liebt ihn mit der ganzen Leidenschaft einer ersten Neigung und
Die Preise sind S1, 75 Cents, 50 Cents und Gallerie 25 Cents. Alle Inhaber von Mitgliedskarten sind zu 15 Cents Rabatt beim Kauf
ihres Sitzes derechtigt.
Wir machen das Publikum besonders darauf
aufmerksam, daß noch sehr gute 50c Sitze für die
Vorstellung zu haben sind, trotz allergegentheiligen Gerüchte.
Neue Inkorporationen. Gestern wurden die folgenden neuen Firmen incorporirt: Die People'3 Outfitting Company" ; Capital $25,000. Direktoren: Dennis Kelly Sr., Charles A. Kelly, Ray. mond T. Moore und M. L. Mills, Alle von Winchester. Die Hodapp Hominy Company", Seymour; Capital 830.0C0. Diretoren: Joseph H. Hodapp, Fred I. ThiaS und William Hodapp. F. W. Spacke Machine Co." von Indianapolis; Capital $20.000; Di rektoren Fred John William, George und Edward Spacke. Die Galveston Grain Co." von Galveston, Ind.; Capital $25,000; Directoren Charles F. Seward, Ko komo; James R. McReynolds, Galveston. Die Star Furniture Co." von Evansville; Capital $10,000; A. P. Cardwell, G. Atkinson und Jno Cardwell sind die Directoren. tS- Raucht die B0NANZA.
Dir. Otto Ernst Schmid
Fritz Boeck Emil Stein vom Deutschen Theater in Philadelphia Clemens Bauer, von München Marie Szwirschina Bürger, vom Deutschen Theater in Riga Oscar Pauly, vom Meininger Ensemble Elsa Corty, vom Stadttheater in Posen Otto Kistenmacher er erwioerr oiejeioe mit Der ganzen Kraft einer befreiten jungen Seele. Doch das kurze Liebesleben findet im 3. Acte einen jähen Abschluß da durch, daß dem Prinzen gemeldet wird, sein Vorgänger liege im Sterben und er habe die Pflicht als Thronfolger so sori nach seinem Lande zurückzukehren um die Zügel der Regierung zu er greifen. Der 4. Act zeigt uns den ehemaligen Prinzen als Herrscher seines Lande. Freudlos wie seine Jugend, verrinnen ihm, auf den Höhen der Menschheit wandelnd, die Tage. Er gedenkt noch oft der Heidelberger Zeiten und der - Käthie. Und als der Zufall ihm in der Gestalt eines biederen Studenten wichsters aus Heidelberg zwei Jahre später iie Erinnerung daran unbe zwinglich wieder auflodern läßt, hält ihn nichts mehr zurück, er geht dorthin. Doch Fürsten leben einsam auf ihrer Höhe. Das erfährt auch Karl Heinz. Wir sehen ihn im 5. Akte wieder in Heidelbera. Doch wie hat sich Alles verändert' Anstatt mit der früheren, so schönen Unbefangenheit begegnet man ihm, dem regierenden Fürsten, mit scheuer Ehrfurcht. Er befindet sich in einem Netz von Enttäuschungen. Nur Käthie ist die Alte geblieben und die Schlußscene bringt uns den bitteren herben Abschied beider auf ewig. 91.25-Dccatur und zurück-91.25 via C.,H & D. Bahn, Sonntag, 25. O k t o b e r. Svecial-Zug verläßt Indianapolis um 7 Uhr Morgens. Rückfahrt von Decatur um 6.20 Abends. Personen, die den Zug ohne Fahrkarte besteigen, müssen den'localen Fahrpreis bezahlen. Pennsylvania Bahn. 91.50 Vincennes und zurück 91.50 Sonntag, 25. Oktober. Spezialzug verläßt Indianapolis um 6.45 Uhr Morgens ; Retourfahrt von Vincennes 7.30 Uhr Abends. Letzte Excursion der Saison. Pennsylvania Bahnen. S1.50-Louisville u. zurüS-91.50 Sonntag, 25. Oc tob er. Der Localzug, an Zwischenstationen anhaltend, verläßt Indianapolis um 6UhrMorgens. Der Specialschnellzug, der nirgends anhält, verläßt Jndianapolis um 7.25 Morgens. Retourfahrt des Specialzuges, Main Straße Sta tion. Louisville, um 7 Uhr Abends. Letzte Excursion der Saison. John Weber's Wirthschaft, No. 764 West North Str.
fM
MßMO?! I 1 u&i- k ulllllfi h
u k??
von iiföiSiSüiltoMj 52aüc3r Trauer des besten Vieres. - - Striktes Union EyeuMiß. Gut abgelagert und fermeutirt. "PURE GOLD" mev in Flasche ach aZen'Theil, d Stadt, frei akgeliesnt. 0EGR8E SEIFERT, EngrgZ-Hiill!!. . . , SUiseä Pkone 1644
S3ssssssssesese9S9e9essss9ea!es6s9es8se.ssss:s
fi n 8
...Charlotte Russe...
s 3 !
Joseph Taggart's Bäckereien j s i
Hochzeits-Glocken. Bern d E m h a r d t. In dem Hause des Herrn Pastor Schory wurde gestern Abend durch den selben Frl. A l m a R e r n d, Tochter des Herrn und Frau Daniel Bernd mit Herrn Adolph Emhardt, Sohn des Herrn und Frau John Em hardt in die Rosenfesseln der Ehe geschmiedet. Nach der Trauung, welcher nur die Angehörigen der beiderseitigen Fami licn beiwohnten, wurde die Hochzeit in dem Hause der Eltern der Braut an der W. MorriZ Str. in fröhlicher Weife gefeiert. Die Gäste, welche sehr zahlreich erschienen waren, wurden in nobler Weise bewirthet. Von den Reden, welche an der Hochzeits'Tafel gehalten wurden, seien hier noch besonders die der Herren Henry Victor, des?Ersten Sprechers des Süd seite Turnvereins und deS Hern Frank B. Roß, des Compagnons des Herrn Emhardt besonders hervorgehoben. , DaS junge Ehepaar, welches mit Ge schenken förmlich überhäuft wurde, wird in seinem eigenen kosigen Heime Nc. 1615 S. East Str. nach dem 1. De zember für seine Freunde zu sprechen sein. Hoffmark-Heger. In der Zionskirche fand gestern Abend die Trauung des Frl. Maria H o f f m a r k, Tochter des Herrn und Frau Hoffmarl mit Herrn Carl Hege r durcy Herrn Pastor Peters statt' Zahlreiche Verwandte und Freunde wohnten der Trauung bei. Nach der Ceremonie begaben sich das junge Ehe paar, ihre Angehörigen und eingeladenen SdK nacy oer olumoza yaue, woselbst die Hochzeit in solenner und fröhlicher Weise gefeiert wurde. An dem hochfeinen Hochzeitsschmause nahmen mehr als 100 Personen theil. Die Bewirthung Derselben war eine groß artige. Das junge Ehepaar empfing viele hübsche Geschenke. Wenn alle Wünsche, welche die Red ner bei der Tafel ausbrachten, in Er füllung gehen, dann wird es den jungen yeleulen vlS m oie fernste Zukunft an Glück nicht fehlen. Schmidt-Wilson. Ebenfalls in der ZionS-Kirche fand gestern Abend durch Pastor Peters die Trauung von F'rl. Wanda Schmidt, Tochter des Herrn und Frau Carl A.Schmidt mit Herrn Jesse E. Wilson statt. Im tU terlichen Hause der jungen Frau, 916 N. Beville Ave. wurde sodann die Hochzeit in fröhlicher Weise gefeiert. So wohl die Verwandten als auch die Freunde deS jungen Ehepaares erfreu ten dasselbe durch hübsche Geschenke. JndplS. LeichenverbrennnngsVerein. In der gestern Abrnd abgehaltenen Versammlung des JndplS. Lelchen-Verbrennungs-VereinS wurden ein aus den Herren Joseph Keller, Leo RappaPort und Wm. Greyer bestehendes Comite ernannt, welches mit der Crown Hill Gesellschaft Rücksprache betreffs Ueberlassung von Grund für ein Crematorium Rücksprache nehmen soll. Vier Anmeldungen für Mitgliedchaft wurden entgegen genommen. Sonst wurden nur Routine Geschäfte
erledigt.
llü
re m w renze 55o. 1 W. Washington Str (Merchants National Bank.) Ein europäisches Depsttuient. Wechsel, Creditbriefe und Postanweisungen aus alle Städte Eurova?. chiffsschcine w Europ: Al! und verkauf auslän'oischcn Geldes. Seid klug in Zeit ! Macht keinen Irrthum ! Sollten Sie einen Freund oder Verwandten als Lxecutor oder Vermalter für J?re Liegen schaften ernennen: er möchte sterben, oder sich weigern die Verwaltung anzunehmen, wegen schlechter Gesundheit oder anderer Ursache resignircn und das Gerickt könnte als seinen Nachfolger, einen völlig Fremden, ernennen oder eine Person, die Sie nie.mit Ihrem Eigenthum betrauen würden. Die COMPANY hat ewiges Bestehen und wird die Verwaltung, wenn dazu ernannt, annehmen und da5 Eigenthum in ihrem Besitz halten, bis die Verwaltung vollständig erledigt ist. Sie missen, wenn Sie Ihren Wille machen, wer der Administrator Ihrer Nachlassenschaft ist und gleichfalls wissen Sie, daß jeder Ihrer TT5 ," i frfc O rtOroit lirtX ofrtlrfi ? k,",k.t t W wtvyv jjvuitt uiiv vyt.iiY ttvyt4yn UlllU. Qfsicen : . Jndiana Trust Gebäude. Ecke Washington und Virginia Ave. Bereitet Euch für d en Winter vor ! BACKUS Gas-brennende ampf-Heizer für offenen Feuerplaß. Wir verkauften Solche an Senator David Turxie, Dr. E. A. Wehrman, Fred. P. Rusch, T. C. Day. H. O. Thudium, Dickson & Talbott, F. A. Gregory, (5. Van Camp, und Andere. Office, 24-26 Pembrokc Arcade, F. E. GATES & C0. Sprechen Sie vor zur Besichtignng der ZNustcr. Deutsche Buchhandlung. Sari Vtnadank, Virginia lvett. (3 rat reit Lrcode.1
fir
ril llWiZY
i Bros.,
MM
T
