Indiana Tribüne, Volume 27, Number 51, Indianapolis, Marion County, 21 October 1903 — Page 7
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Jndiana Tribüne, 21. Oktober 1903.
Im Knnnc des (ßolilcs
Roman von Alfred Sassen. Fortseung. Uno wollen Sie höien, was dann geschah ? Ja, Sie wollen es hören! Und Sie sollen es hören! Ein Riß ging bei meinen Worten durch Mutters armes, blasses Gesicht aus ihren weitgeöffneten Augen wichen Glauben, Liebe, Hoffnung von ihren verzerrten Livpen brach ein Schrei, den ich bis zu meinem letzten Athemzug im Ohr hören werde und in meinen Armen hielt ich eine Todte." Jetzt stand auch Rollenhagen auf. Noch immer war er der Stärkere von den Beiden. Noch vermochte er seine ruhige Haltung zu behaupten. Voll tiefen Ernstes sagte er: Das ist sehr sehr traurig. Und und war Ihr armer Bruder wirklich unschuldig?" Er erstaunte selbst über die verbrecherische Kühnheit dieser Worte. Mit dem Schrei: Das fragst Du? Gerade Du?" hätte sich Sessinghaus auf ihn stürzen mögen. Allein er bannte noch im rechten Augenblick die aufspringende besinnungslose Wuth. Nicht so durfte er vorgehen. Schritt vor Schritt mußte er sich dem Todfeind näher schleichen, die Kreise enger und enger ziehen, bis der Augenblick da war, da es für den Verhaßten kein Entrinnen mehr gab aus der triumphirend zugezogenen Schlinge! b mein Bruder unschuldig war? O, ich habe keinen Augenblick an seine Schuld geglaubt! Wären jedoch wirklich Zweifel in mir gewesen jener Zettel, den der Aermste in seiner Todesstunde geschrieben, hätte sie getilgt! Daraus sprach der herzzerreißende Klang der Wahrheit in vollster, unzwnfelhafter Kraft! Wer war nun aber der Thäter, der durch sein Schleichen im feigen Dunkel so unerhörtes Unglück über eine Familie gebracht?! O, es sollte plötzlich Licht werden. Eine Aufklärung sollte kommen, an die Niemand gedacht Nachdem ich Mutter und Bruder begraben, suchte ich den Freund auf eben jenen Robert Hoffmann. Er war in den letzten Tagen krank gewesen. Ich hatte ihn nicht gesehen und wollte nun nach seinem Vefinden fragen. Seme Wirthin kam mir mit der Bemerkung entgegen, er sei gestern ganz plötzlich abgereist. Wohin? Die Frau wußte es nicht. Ich stand befremdet da. Ja, wohin konnte er gereist sein? Die Eltern besaß er nicht mehr, und mit einigen entfernten Verwandten stand er in gar keiner Verbindung, wie ich genau wußte. Und daß er abgereist war, ohne eine Zeile für mich, seinen besten Freund zu hinterlassen, war so wunderlich. Die Sache sollte sich jedoch noch seltsamer gestalten. Im Geschäft erfuhr ich, daß er sich entfernt hatte, ohne irgendwie Urlaub zu erbitten. Er war einfach verschwunden . . . Ja, mein Gott, das sah ja beinahe aus wie eine Flucht! Aber warum war er denn geflohen? Was war es, das ihn forlgetrieben, so in aller Still:, mitten in der Nacht, wie Sie Wlrthrn gesagt?! . . . Aus einmal stand ich in der Erstarrung eines furchtbaren Verdachts! Die Erstarrung wich nicht aber der Verdacht! Er wuchs an in mir, griff immer mehr um sich, wollte zur Gewißheit werden . . Wenn Robert Hoffmann jenen verhängnißvollen Diebstahl begangen! Wenn er nun, da sein Vergehen die Opfer zweier schuldloser Menschenopfer gefordert, entsetzt geflohen war ?! . . . . Ich konnte nicht anders ich schrie den Leuten nceinen Verdacht zu. Sie spürten und forschten mit mir es ergaben sich keine sicheren Anhaltspunkte für seine Schuld, aber ebenso wenig war die Möglichkeit ausgeschloen, daß er sich den Besitz des Geldes verschafft. Er war nur vorher ohne Verdacht geblieben, weil er nichts direkt mit der Kasse zu thun gehabt, wie mein armer Bruder .... Das Gericht lehnte ab, sich der Sache anzunehmen für uns alle aber M Geschäft bestand kein Zweifel mehr, daß Robert Hoffmann der Dieb gewesen! Warum war er sonst geflohen? Warum kehrte er nicht zurück? Gab auch nicht in einer Zeile Nachricht von sich?" Aber für diese Fragen," warf jetzt Rollenhagen ein, ließ sich doch eine ganze Anzahl Antworten finden, die wenigstens den Anspruch auf Glaub- , Würdigkeit erheben könnten." Nein, nein, nein," kam es fast wie ein Schreien über die Lippen des Anderen, glaubwürdig ist nur, daß Robert Hoffmann die That begangen nichts sonst! Er floh, weil er da, wo ihn die Schatten seiner Opfer in gräßlicher Mahnung umschwebten, nicht mehr bleiben konnte! Und daß er sich gleich nach Amerika wandte, dem Ziel so dieler Schuld- und Schmachbeladener liegt darin nicht die Wucht eines neuen Zeugnisses gegen ihn?" Sessinghaus nickte in leidenschaftlicher Bestätigung seiner Ansicht zornig nachdrücklich mit dem Kopf. Er ging wirklich nach Amerika . ich vermochte seine Spur bis New Fork zu verfolgen. Dort freilich ist er untergetaucht in dem großen Menschenström und blieb meiner Rache borläufig unerreichbar .... Ich aber habe von jener Zeit an nur gearbeitet, wie im Fieber rastlos gearbeitet, um mir die Mittel zu verschaffen, den elenden Feigling aufzuspüren und Mutter und Bruder an ihm zu rächen. Ein kleines Vermögen ist es, das ich hingegeben habe, um unablässig drüben nach ihm forscken zu laffen. Leider sind bis zu
dieser Stunde alle sorgfältigsten unv umfassendsten Nachforschungen ergebnißlos geblieben " Er richtete seine schmale Gestalt plötzlich hoch auf.. In dem fanatischen Gesicht glänzten die Augen unheimlich. Wie trwmphirender Hohn spielte es um seinen faltigen Mund. Aber noch gebe ich die Hoffnung nicht auf." rief er mit seltsam metallischem Klang in der vorher so heiser würgenden Stimme, mein glühend ersehntes Ziel zu erreichen! Ueberzeugender denn je lebt das Gefühl in mir: Du wirst Deinen Mann doch noch finden! Deine Hände werden ihn fassen, deine Faust wird sein Gesicht treffen du wirst ihn vor ein spätes, aber um so unerbittlicheres Gericht zerren! Wehe ihm!" Allein auch dieser wilden Drohung gegenüber gab sich der Gegner kein: Blöße. Rollenhagen hatte in gleichmäßigen Zügen an seiner Cigarre weitergeraucht. Jetzt warf er sie fort und um seine Lippen ging ein leichtes, schattenhaftes Lächeln. So muß ich Ihnen ja wohl den Wunsch aussprechen, daß sich Ihre Hoffnungen wirklich erfüllen möchten." sagte er, seinen Bart streichend. Unwahrscheinlich will es mich freilich dünsen. Nachdem es dem Entflohenen vorausgefetzt, daß er der Thäter ist. was ich noch immer bezweifeln möchte gelungen ist, durch so viele Jahre sich verborgen zu halten, wird er wohl kaum unvorsichtig aus dem Dunkel, das ihn bisher so gut geschützt, hervortreten " Wer weiß! Auch kann man ja in das Dunkel eindringen und " Sie wurden unterbrochen. Nach einem kurzen Klopfen trat der jung: Ingenieur Fritz Nudloff ein. Er wollte sich eine Auskunft holen, meinte aber, da er Rollenhagen nicht allein fand, die Sache eile nicht, er werde wiederkommen. Dagegen mußte Paul Sessinghaus selbstverständlich Einsprache erheben und sich empfehlen. Er hatte ja auch nicht den geringsten Grund mehr, seinen Besuch zu verlängern. Er mußte im Gegentheil um Entschuldigung bitten, daß er schon so lange geblieben. Er that es. Aber ich bitte," wehrte Rollenhagen artig ab. Nehmen Sie die Versieherung, daß ich Ihrer Erzählung mit dem größten Interesse gefolgt bin. Und mit der wärmsten Theilnahme!" Erst als das in diesem besonderen Fall so doppeldeutige Wort gesprochen war, hätte es Rollenhagen gern wieder unterdrückt. Der Andere mochte es als gräßlichen Hohn empfinden. Doch es wzr auch so gut. Seinem Bestreben und seiner Fähigkeit, kaltblütig und listig auf der Hut zu sein, stellte es ein glänzendes Zeugniß aus. Der Dämon in ihm riß ihn aber dann noch zu einer Bemerkung hin, vor deren verhängnißvolle? Tragweite er selbst erschrak, als er im Auge des Gegners ein jähes Aufglühen g?wahrte. Unter der Thür, bis zu deren Schwelle er den Gast aeleitete. saate er: Und ich will einmal nachdenken, vielleicht kann ich Ihnen doch einige Adressen in Amerika nennen, die Ihnen dienlich sein können " Sessinghaus umschloß da mit krampfhaftem Druck seine Hand, beugie sich bis dicht zu seinem Gesicht vor und erwiderte mit heißem Athem, durch den es wie freudezitternde Siegeszuversicht wehte: Ich nehme diese Ihre Zusage dankbar an! Wenn Sie gestatten, werde ich also gelegentlich wiederkommen und mir die Adressen erbitten und notiren' Wiederkommen! Ein Schauer des Unbehagens lief Rollenhagen den Rücken hinab. Wie thöricht war er gewesen, jene Worte zu sprechen. Nun stand ihm abermals eine Stunde wie die heutige bevor, eine Stunde tiefinnerlichzr, Hirn- und herzzcrrüttender Qual, die er unter ruhigem Gesicht verbergen ßte ... In Sessinghaus wühlte der schließlich doch noch errungene Vortheil ein Gefühl so wilden Jubels auf, daß er seine ganze Kraft aufbieten mußte, um ihn nicht laut herauszuschreien. Alles in ihm triumphirte: Ah. jetzt hab' ich Dich! Jetzt hast Du Dich mir ausgeliefert! An jenen Worten halt' ich Dich! Das Recht hol' ich mir daraus, immer wieder Deine Schwelle zu überschreiten! Freu' Dich auf den unerbittlichen Gast! An Deine Fersen heft' ich mich! Quer über Deinen Weg leg' ich mich! Immer und überall bin ich da! Greife nach Dir und Deinem Geheimniß bohre mich in Dein Innerstes hinein bis Du, dem Wahnsinn nahe, zu Tode gehetzt, stammelst: Ja ich bin's!" Und dann wehe Dir!... 17. Kapitel.
er junge Ingenieur Fritz Rudloff kam vom Herrenhaus und schritt durch den Hohlweg dem Dorf zu. Es war Marzanfang. Und der März schien diesmal dem April seine Launenhaftigkeit vorwegnehmen zu wollen. Gestern war es wie verheißungsvolle Frühlingsweichheit über die schmelzenden Felder und Wiesen hingegangen, ein frohes Glänzen hatte sich rings ausgebreitet und heute stöberte es wieder in großen Flocken frisch drauf los, und der Wind pfiff zum Tanz des weißen Gefeders einen harten, scharfen Takt. Dem energischen, frischen Gesicht des jungen Ingenieurs vermochten weder Wind, noch Schnee den lebensfrohen Ausdruck zu wandeln. Nur daß ihm
die Flocken die Gläser seines Kneifers mit Vorhängen zudeckten und ihn so zu einem Halbblinden machten, entlockte ihm eine wenig salonfähige Aeußerung über das Wetter. Er, der sonst einen weitausholenden, flotten Soldatenschritt an sich hatte, mußte gleich einem Invaliden durch den Hohlweg dahintappen. Na, Gott sei Dank, jetzt war er heraus Noch hundert Schritt auf freiem Feld und das Dorf war erreicht. Das KLhler'sche Gehöft war ja gleich eins der ersten. Jedenfalls wollte er einen Blick hinein thun, vielleicht fand er in der gemüthlichen Wohnstube, was er suchte, und brauchte gar nicht erst durch das immer toller sich geberdende Schneegestöber bis zum anderen Ende des Dorfes zu stapfen, wo der jovialr. alte Bürgermeister Peters wohnte, der Vater der hübschen, lustigen Dora. Nudloff trat in das Köhler'sche Wohnzimmer. Es war still, warm und traulich darin. In der Nähe des Ofens hatte sich's Tante Bertha in einem tiefen Polstersessel bequem gemacht und strickte, während Marga dort am Mittelfenster saß und aus einer Zeitschrift vorlas. Es war ein überaus anheimelndes Bild, das den Eintretenden begrüßte, der aus Sturm und Schnee kam, und doch sah er ein wenig enttäuscht aus, nachdem er durch seinen Kneifer, denen Gläser er schon draußen im Flur an seinem seidenen Tuch trocken geputzt, mit raschem Umblick das Zimmer gemustert. Tante Bertha gewahrte seine enttäuschte Miene und sagte mit ihrem ruhigen Lächeln: Treten' Sie nur näher, liebe? Freund. Wenn Sie ein wenig Geduld haben, geht Ihnen doch noch vielleicht die Sonne auf. Der Nachmittag ist allerdings dafür schon ein bischen weit vorgerückt. Aber es wäre ja nicht das erste Mal. Also Muth und Geduld. Und Hoffnung." Rudloff lachte, ein frisches, wohllautendes Lachen aus dem Vollen heraus. Ich stehe Ihrer Wetterprophezeiung wirklich verständnißlos gegenüber," meinte er dann mit ganz harmlosem Gesicht. Hier ist so viel Sonne " er verneigte sich galant gegen die beiden Frauen , daß ich mir ein .Mehr' gar nicht vorzustellen vermöchte." Na. dann wird sich das .Mehr' Ihnen vorstellen." versetzte Tante Vertha trocken. Nehmen Sie nur inzwischen Platz. Eine Cigarre dürfen Sie sich auch anzünden." Er begrüßte Tante und Nichte mit herzlichem Händedruck und zog sich dann einen Sessel zu Margas Fenster heran. .So, nun geht's mir gut. nun fühle ich mich beh.iglich," plauderte er. Se: einiger Zeit thut's mir immer wohl, wenn ich einmal für ein Weilchen dem Bannkreis des Schlosses entlaufen bin." So?" fragte die Tante. Hat sich das also so rasch geändert? Denn früher waren Sie ja doch immer in helle? Begeisterung " ..Ja. ja." fiel Rudloff ein. Für mich, den Sohn ganz einfacher Eltern, der sich bisher mit Hilfe von Stipendien mühsam genug vorwärts gebracht, der nichts anderes gekannt, als Arbeit und wieder Arbeit für mich bedeutete der Eintritt in eine vornehme Gesellschaftssphäre, der nahe Umgang mit wirklich feingebildeten und liebenswürdigen Menschen eine so angenehme Ueberraschung. daß mein unverbrauchter Enthusiasmus, von dem ich Gott sei Dank eine tüchtige Porlion besitze, hellauf loderie. Der ritterliche Schloßherr, die wunderschöne kleine Herrin des Hauses, der lustige alte Baron und seine Gemahlin, vor allem mein gütiger Herr Rollenhagen sie haben gewiß ihce Haltung mir gegenüber nicht im Geringsten geändert und doch, ich kann in ihnen nicht mehr die beneidenswerthen Vertreter einer bevorzugten Men schenklasse erblicken. Mir will es auf einmal scheinen, als gingen sie alle unter einem unsichtbaren Druck umher, als dehnten sich da Klüfte und weite öde Strecken zwischen den Einzelnen, als sei das nur ein Zusammenwohnen, nicht aber die wirkliche Gemeinschaft in Gedanken und Empfindungen. Ich zerbreche mir nun freilich vergebens den Kopf, was zwischen zwei so prächtigen :)l!nschn wie Baron Vodo und Frau Jeanette, die obenein erst so kurze Zeit verheirathet sind, heiße Blicke in kühle und glückschimmernde Gesichter in gleichgiltige umzuwandeln vermag" Ich denke mir, daß Sie ein wenig Schwarzseher sind, ' lieber Freund," sagte Tante Bertha sehr bestimmt. Diese Wendung des Gesprächs durfte sie nicht zugeben. Ten Namen des jungen Schloßherrn wollte sie in Gegenwart des stillen, blassen Mädchens dort am Fenster nicht genannt wien. Tante Bertha hatte mit dem Blick der 5llugheit und der Liebe natürlich Margas schmerzliches Geheimniß längst erraten, gab sich aber den Anschein völliger Unbefangenheit. Nur verhinderte sie zartsinnig auf jede Weise, daß von Bodo, der einmal in stolzer, fröhlicher und hoffnungsvoller Jugendzuversicht als armer Vetter in das Haus gekommen war, um dann später als der Gatl-e einer reichen, schönen Frau daran vsrüberzureiten, vor dem armen Ding gesprochen wurde, das sein Herz so schlecht zu bewachen gewußt. Anders konnte sie dem schwergeprüften Mädchen ja doch nicht helfen. Sie kannte die Art der Nichte zu gut, um nicht überzeugt zu sein, daß sie in dem bittersten und heiligsten Kampf ihres Lebens den rauhen, steinigen Vfad. der hoffentlich zu? Hohe der
r;:ci. allein gehen Es sollt? jedoch Niemand kommen dürfen, ihr den ohnehin trostlosen Weg noch mit neuen Steinen und Dornen zu bewerfen. So suchte sie das Gespräch möglichst rasch an jenem Namen vorüberzulenken. Sie wiederholte: Schwarzseher sind Sie, jawohl!" und setzte hinzu: Ueber den allerjü'ngsten Ehehimmel huschen Wolken hin, das will nichts sagen, es sind Frühlingswolken, die rasch wieder schwinden. Und daß Baron Elimar und seine Gemahlin nicht dankbar glücklich sein sollten, nach einem langen Leben voller Prüfungen wieder in dem Hasen der einst so geliebten Heimath gelandet zu sein, kann ich mir gar nicht denken. Vollends aber Herr Rollenhagen! Ter muß doch Flügel an den Schultern spüren! Llnders kann ich mir einen echten Erfinder wenigstens nicht vorstellen." Mein lieber Herr Rollenhagen," niste der junge Ingenieur nachdenklich mit dem Kopfe vor sich hin. Der bereitet mir nun wirklich lebhafte Sorge. Als er mich damals in Berlin für sein Unternehmen gewann, hab' ich mich ihm sofort mit achtungsvollster Wärme zugeschworen. Sein scharfer, stets reger Geist that es mir an, nicht, weniger seine trotzige Kraft, die alles aus sich selbst erstehen ließ vielleicht am meisten aber ein ganz leiser Hauch von Melancholie, der seltsamer Weise diesen durch die unerbittliche amerikanische Schule gegangenen Mann mit der massigen Gestalt, den breiten Schultern und der energischen Stirn wie ein stilles, reizvolles Geheimniß umschwebte. Ich hörte zufällig, daß er seine Gattin, eine Französin, die ihm der Tod sehr früh schon entrissen, mit der überschwänglichsten Gluth seiner starken Seele geliebt, und war geneigt, den gegenwartenrückten Blick in seinen Augen, der oft ganz plötzlich uno unvermuthet darin auftauchte, jenem herben Verlust zuzuschreiben. Aber das enge Zusammenleben mit diesem Mann ließ mich dann einen tieferen Einblick in seine melancholische Eigenart thun. Der Gedanke kam mir, kam immer wieder, es müsse etwas anderes als eine schmerzliche Erinnerung sein, was manchmal einen seltsamen Schleier über sein eisenfestes Gesicht hinwerfe. ES war auch oft mehr als ein Schleier. Es war wie das Darüöerhinstreichen einer unsichtbaren Hand, die mit Qual gefüllt gewesen und nun ihren finster beklemmend' .Inhalt auf den verstörtm Zügen zurügelassen. Ja, verstört " Schwarzseher," lächelte Tante Bertha nochmals. Schwarzseher, obwohl Sie ein Mann der Zahlen und sammtlicher gerade? und krummer Linien, also der nüchternsten und sachlichsten Dinge sind." sie klapperte zur Bekr'äftigung mit ihren gleichfalls höchst nüchternen und sachlichen Stricknadeln. Tie krummen Linien." nahm Fritz Nudloff das Wort ernst auf. Mfc, dünkt, bei dem armen Herrn Rollenhagea hat das Leben jeir.: tru::::;.:;: Linien gezogen, krumme Linien, die im Dunkel verlaufen, in einem Dunkel, in dem ganz gewiß mehr als dc? Schmerz wohnt " Auch mi? hat sich eine ähnliche Erwcigung aufgedrängt," sprach Marga vom Fenster her in ihrer stillen Art, als ich Herrn Rollenhagen neulich im Wald, auf dein Wege zur Försterei, zu beobachten Gelegenheit hatte. Er schritt vo? mi? he?, ohne mich zu beme?ken, blieo manchmal stehen, sp?ach halblaut vo? sich hin in einem heftigen, gequälten Ton, und dabei ballte e? die Hände " Ganz meine eigenen Bco bachtungen," stimmte Rudloff zu. Es kommt urplötzlich über ihn. daß er erschrocken zusammenfährt und sich dann gleichsam in seinem ganzen Aeußeren gegen einen unsichtbaren Fcind zur Wehr setzt. Gegen einen Feind. Ich finde kein anderes Wort. Und noch dazu gegen einen Feind, den er zu fürchten Ursache hat. In de? letzten Woche ist fast kein Tag vergangen, ohne daß e? d?üben in de? Halle die Beute eines solchen Anfalles gewo?dcn wä?e. Mitten aus der Arbeit reißt es ihn heraus, und dann zieht er sich in einen dämmerigen Winkel zurück und schlägt sich mit dem hartnäckigen Feind herum. Die Arbeiter machen schon ganz wunderliche Gesichter und sehen sich bedeutsam an. Ich habe alle Mühe, ihnen die Sache zu verschleiern und als unverfänglich hinzustellen." Er machte von der Erlaubniß, sich eine Cigarre anzünden zu dürfen, Gebrauch und erzählte weiter: Gestern Nachmittag war's, da hat mich eine echte tiefe Erschütterung gepackt. Die Dämmerung kam und durch eins de? Oöe?lichtfenste? in de? Halle b?ach ein St?ahl des Abend?oths he?ein. An meinem Handgelenk fühlte ich auf einmal die Finge? RollenhagenS. e? neigte fein Gesicht dicht zu mi? und flüsterte, heiser vor innerer Bewegung: .Das Abendroth! Dort, dort sehen Sie? Ich habe es so gern, das Abendroth! Wenn mein Werk gelungen ist, dann möchte ich mich wohl von ihm cmportragen lassen, hoch empor bis hinein in das Abendroth! Ah. da muß der Friede wohnen, der wirkliche, tieft Friede, der alle Qual in unZ ve?löscht! Im Abend?oth vc?gehen können wie schön das sein müßte!' Und dabei t?opften g?oße, schwe?e Th?äncn aus seinen aufwärts ge?ichteten Augen." (Fortsetzung folgt.) Die größten Kupfer. Produzenten sind die Ver. Staaten. . '
Ueberwindung müsse.
Crmordnng eines DZPIonsten, Der Kanzle? d:Z Italienischen J3to ccnsulatz in Monaco, Tiella, wurde in seine? 3cl;::u;:g mit einem Dolchstich f. lVA .N.fuMttM i'.i ,1. Ui.gw u0fcH. Ctclla, dir in Monaco ungefähr zwei Jahre ihälig war, versah c: Stelle de5 kürzlich in ein cndc?c3 Ami berufenen Konsuls die Konsulatögcschäfte und wrhnt: :ni! sclnc? Frau und fc;r.r,r. scchvjäh?igen Töchtcrchcn in dem E:d gcschoß des KonsulatSgeb'äudeZ. Frau Stella wa? gcg:n 9 Uhr auZgcgangcn. um Einkäufe zu machen. Ihr Zlar-r wa? zu de? Zeit in seinem Vu?eau mit der Abfassung ehw3 Berichts besüäftigt gewesen, während im Oorflur drei ärmlich gekleidete Personen gewartet hatten. Als Frau Stella nach einet Stunde heimkehrte, fand sie vor dein Konsulat viele Menschen vcrsammel! und im Innern Beamte mit dem Auf brechen der Verbindungsthür Zwischen dem Bureau und ihrer Wohnung be fchäftigt. Da die Thür nicht nachgab, drang Frau Stella durch ein' Fcnsi;? in die Wohnräue, wo ihr Mann todt in einer Blutlache lag. E? hatte einen 9 Centimeter tiefen Dolchstich in der Im ken B?ust. de? die Lungenschlagader du?chschnitt:n und das He?z get?offcn hatte. Allem Anschein nach handelt cS sich um ein Eife?suchtsd?ama. Ein Kaufmann aus Ma?seille. wo Siclla früher gewohnt hat. will in diesem tU nen Nebenbuhler gehabt haben und hat ihn deshalb wiederolt umzubringen versucht. Das erste Mal geschah dies vor ungefähr acht Monaten im italienischen Konsulat zu Nizza, wo der Kausmann einen Revolver gegen Stella zog. Ein zweites Mal verfolgte d-r Eifersüchtige den Kanzler im Juni d. I. in Monaco. Seitdem hatte dieser die Behörde um Schutz ersucht, der ihm auch gewährt wurde. In letzter Zeit aber hatte die Wachsamkeit der Polizei wieder nachgelassen.
Der sozialistische Parteitag in Dresden hat, wie aus den deutschen Zeitungen ersichtlich ist, nirgendwo befriedigt. Nicht einmal das Hauptblatt der Sozialdemokraten, der in Berlin erscheinende Vorwärts", kann den Verhandlungen Geschmack abgewinnen. Er sch?eibt: Es schwebte ein Unglückselige? Geist des persönlichen Haders, ja des gegenseitigen Mißt?auens, eine ganz ungewöhnliche Neigung zu Ueöe? t?eibungen und Verschärfungen an sich bedeutungsloser Dinge über einem großen Theil der Verhandlungen. Wir haben tagelang erbittert gestritten wegen einiger Aufsätze in einer bürgerliehen Zeitschrift. So berechtigt aber auch das Empfinden der großen Meh?heit war, daß jene Mitarbeit unschicklich sei. verlohnte es die lange Zeit, die mit dieser Diskussion verthan wurde, einer Diskussion, die sich dazu ins Maßlose verlor? Es scheint uns, als ob es leicht möglich gewesen wäre, diese Frage kurzerhand in befriedigen der Weise zu erledigen. Wir müssen wünschen, daß dieser Parteitag einer gründlichen Kritik unterzogen wird. Wir müssen den Fehlern nachspüren, die dazu führen, daß aus an sich unwesentlichen Differenzen gewaltig erregte Partei-Aktionen lawinenmäßig emporwachsen und uns Zeit und Kraft nehmen. Führt diese Kritik zu einem klärenden Ergebniß, dann ist der Dresdener Parteitag von großemWerth für alle Zukunft." Ueber die klägliche Rolle, welche die sozialistischen Akademiker in Dresden spielten, schreibt die in München erscheinende Allgemeine Zeitung": Die Kniebeuge, die die Akademiker in D?esden haben machen müssen, nachdem man sie in eine? Weise behandelte, die als Enteh?ung wirkt, sie wa? das Aeuße?ste an Selbsthe?abwll?digung, die einem freien deutschen Mnnne und Geleh?ten zugemuthet we?den kann Daß de? D?esdene? Pa?teitag übe? diese Ve?hältnisse volleKla?heit geschassen hat, wi?d hoffentlich eine gute Leh?e für die gebildete Jugend sein, die in ihrem Dränge nach freier politischer Bethätigung und zum Theil wohl auch nach leicht und schnell zu erwerbendem Ruhm an die Sozialdemokratie sich anschließen möchte. Welche klägliche, eines gebildeten Menschen unwürdige und für jeden nach freiem Bethätigm seines geistigen Wesens verlangenden Menschen geradezu unerträglich: Rolle sie dort spielen müßte, hat ihr doch deutlich genug gezeigt, wie die Heine, Göhre, Braun u. s. w. in Dresden gegenüber Persönlichkeiten wie die Herren Mchring und Stadthagen von Bebel und der Mehrzahl der Genossen behandelt wurden." Der älteste Prediger Rußland s, Karl Friedrich Stoll, seien? in Riga seinen 100. Geburtstag. Stoll hatte über 50 Jahre unermüdlich und schlicht als Seelsorger in Sissegal gewirkt und zog sich von seinem Belufslcben zurück, um den Rest se.ne: Tage in verdienter Ruhe in Riga zu verbringen. Von den Jüngern, die in der Embachstadt unter der Fahne der Alma mater Dorpatensis" gearbeit:'. und gejubelt haben, ist er der älteste Lebende, und decken seinen Scheite' auch längst silberne Haa?e. so ist Stol doch im He?zen jung geblieben. Noch heutzutage eht der für sein hohes Alter noch immer geistig und körperlich frische Mau seiner Lieblingsbeschäftigung, der Jlufit, mit Lust und Liebe nach, noch heute treibt er im Verein mit seiner , .st 90järigen Gattin Lektüre. und n nmt er ein Buch zurHaud, so bedarf er nie einer J?ille.
euer Signale.
Vnnqylv mi Marke 5ng!ish'sOpern-Hau5 dastund NwFork 7 VicbU und Micknn - SZ. Jersey u. Mass i . Tine und Nsrth " arket und Pine ' 7-ermont rate Cin 'J'0. 8 Cprizcnhu 5!aff.Ave nahe Vlotu Tki.IWZN und Valm-t .-t.Ie?scy u Cenrral A csl und EorneÄre '! '.'sh ud 11. Ctrsj,r 7 1arl Live und 12 u - lolumria r.diil;t Higyland Areu.Pr2lt 1 ?Uin-iZ und Ct. 5 Bknr.sylv. und Prall !31cndiaj uno 11. C 7k. 6 Spritzenhaus 15 nae JUino: i Senate Ave u. SU5la -7 JUinoiS und TKchigan " Pe,'ykania und 14. Senate Ave. und 13. '-1 Ns. I SpntzsnhauZ Jno Ave naheMichigan Meridian und Walnut California u Vermont 5 Dla!e und New Fort Ind. Av. u. Ct. Clatr i7 Sitt) Hospital : Blake und North Z? Michigan und Lgue l No. 6 Spritzenhaus Washington nahe West 2 Esendors u Wash. 3 Missouri u New Fort 5 Meridian u Wash 16 JllmoiS und Ohio 17 Capitel Nv. u Wash 8 Kmgan'S PorkhauS 9 Straßenbahn CtZll 23. Washington Etr 51 No.io Spritzenhaus Illinois u errill 2 JllinniS u fcmnfüm 53 Wett und Eouch West und McEty 5 Senate Lve. u Henry b? Meridian und Ray No. 4 Spritzenhaus MadisonAv.uMor-.-i SS Madion Av.u Dunlop 1 No 2 Hakm LeiterhauS South nahe Delawar 62 Penn, u Merrill 53 Delawar u. McEarth 4 afi und RcEarty New Jersey u.MrÄ $7 Birg. Av. u Aradshaw es Last und Prospekt 29 Bicking und High 71 No. 11 Spritzenhaus Lir Ave. nahe Huron 72 East und Georgia 73 Ceda, und Elm 74 Davidson u Georgw 75 english Tv.u Pine 7 Chelöy und BateS 78 No. 3 Spritzenhaus Prospect nahe ChelbH '9 Fletcher Av. u Shelbt, 81 Market u. New Jersey 52 Delaware und Wash. 3 East u Washington 34 New Iork u.Tavidsor 85 Taubswmmen Anstalt 86 Ver. Staaten Arsenal 37 Orient! und Wash. 89 Frauen-Neformat. 91 No. 13 Spritzenhaub Naryland nahe Mcr. az Meridian u. Gcorqia. 93 Meridian und South 4 Pennsylv u. Louisiana 95 Birgini Ave u. Llab. SS Hai ptquartier. 97 Erand Hotel. 93 Capital Av und Ohi 23 No. 16 Spritzenhaus 16. und Ash. 124 Alabama und 16. 125 Central Ave und lt. i2C Dandes und 15. 127 Brookside und Jupiter 128 Centra! Av und 17. 129 Delaware und 19. 131 Alabama und 11. 132 Bellefontains und '. 134 College Ave und LS. 135 Delaware und 13. 136 Alabama und North 137 Newmann und 19. 1ZS College Ave und 14. 13 Cornell Ave und 13. 141 DandeS un'o 12. U2 Highland Ave und 10. 143 Tecumseh und 10. 145 New Jersey und 22. 146 Nlvord und 17. 147 No. 2 Spritzenhaus Hilside Ave und 15. College Ave und 22, 149 Coliege Ave und 27. 152 Park Ave und 22. 153 L E u. W Bahn x 22. 154 Ramsey Ave und 10. 156 Stoughton u Newmc 157 AtlaS und Pike. 158 Blobd und Pawpaw. 159 No. 21 Spritzenhaus Brightwood Ar den und Depot 163 Brightwood und 25. 164 Rural und Bloyd 165 St. Clair u. Kevstone 167 Arsenal Ave un 23. 168 Bellefontain und 28. I? 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Washington 427 Oliv und Birch 423 Oliver ud Osaood 429 Nordyke und Z)ork 431 Hadley Ave u. Morril 432 River Ave u. MsrriS tS4 River Ave und Ratz 435 Harding r. Big 4 R ? 436 Harding und Oliv 427 No. 19 Spritzend MorriS und Harbins, s Hob cdDiaai 439 StoSy 451 Reisner und MiHo 452 Howard und L 453 MorriS und JtatywS 456 Lsmbert und Bedient 457 Nordhk Ave u. fecr rnon Works 612 West ud Ray 513 enwky Avu.MerrlL 514 Meridian und Morrbl Kl JllinoiS und Sansat 517 Morris und Dakota 518 Morris und Church 519 Capital X u McCar. 621 Meridian und PaKnx 623 Pme unk, Lord 624 D!adisor.Avu Lir.coi m Meridian und BeU R 527 Carlo und Ray 628 Meridian und Arizon 529 Meridian u. Llaymond 631 Meridian u. ClcCai. 632 No. 17 SxrchenhtS NorriZ nahe West tlt Mcfterrtonand Dounh, 613 East u. Lincoln txtt 614 East und Bcech 615 Wright und Sanderk 17 McCarty und Beaty 18 New Jersey u Lic Av 712 Spruce und Prospec 713 Cnglish Ave. u. LaureZ 714 State Ave .Belt V 715 Chelby ud Beech 71 State Ave und Or, 718 Orange und Laure! 719 Ehelby u. Ci,aafl C 721 LexingtonA. Srn 923 Fletcher Ave .pruck 724 State Ave u. PleawN' 716 Prosvtkt und ?!asar.1 726 Orange und Havlap 728 Liberty und Meu 729 NoIU und South 81 No. 15 Spritzenhaus. Ost Washington ' 815 Market und Nobls 814 Ohio u. Highland xs. 815 Michigan u. Highlan? Kl Market u Arsenal L. 817 Ost S. Clair und Union Bahn Seleise. K21 Pan Handle Shopi 823 Vermont und Walco 824 Wash. und State 2 625 Madden'i Loung Kab 82 Tucker und Dorsev 827 Wash. und Bevi2 Av L29 No. 12 Spritzenhau Beville nahe Michig 831 Eoutheaftern Av und Woodsid. 832 Wash. und Tearbor, 834 Eoutheaftern und Arsautl Ave. 835 New Dork und Tnnd! 12 Illinois und Msryl. 13 Illinois und Marketi 14 Penn, und Wash. i5Tlaa und Spezial.Siznale. Ersten l Schläge, zweiter Alarm, Zweiten 2 Schlage, dritter Alarm, Dritten t Schlage, vierter Alarm. 1-2-1, Fu auZ und Schlauch aufgerollZ. 3 Schläge, Wasserdruck ab. 12 SchUge, 12 Uhr Mittag. Die Zo bezeichneten Signale werden nur dom Thür Wächter gegeben da an den betretende Etraß kreujungen Kine AlarmUste? aneebracht sind. Chicago und der grotze Nordweften via h mmmm uiHMU mmuuti, h e)) uggo. rewrnnit,gyTtu uwit MaSka-Sawait-PHiliPPtneJuselu. Vier tägliche Schnellzüge nach Chicago. IW Bon der Mono 47. Str. Station, Chicago, tad 8 nur 5 Minute mittelst elektrischer Kar na cd den Union Liehdöfen Zt?reri:K .Lick Spring's, indem Orange County Hochland. ffamilitn-Hottl anter neuer Geschäftsleitung. Pluto, Proserpine nd Bowle Quellen. Bestes Mineralwasser dr tätlt. Zwei Züge täglich via Gree-acaKle. Tickct-Ofstcea : Union Station, Massachusetts ?Iv und LS West Washington Sttabe. z R. P. L l g e o, Distrikt Pass. Agent, Indianapolis, Ind. .H.McDoel, E.H.Rockwell, Präs. und Gen. Mgr. BettiedeleiU? Frank J.Need, en.P,?. Agent, bicago, Jll. U f 1 I U II
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