Indiana Tribüne, Volume 27, Number 51, Indianapolis, Marion County, 21 October 1903 — Page 4

Jndiana Tribüne, 21. Oktober 1903.

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Indiana Tribüne. HerauZzeAebkN von der utmWtfl G. Indianapolis, Ind.

garry O. Thndium S Präsident. GeschäftSlocalt No. 31 Süd Delaware Straße. TELEPH0.NE ss. u,re i at the Post Office of Indianapolis as second dass matter. Krise in der deutschen Socialdemokratie. Der heftige Kampf innerhalb der deutschen Socialdemokratie ist bei der Ausbreitung der socialistischen Partei über die meisten Staaten der Welt deshalb von besonderem Interesse, weil die Socialdemokratie in Deutschland eine sehr starke parlamentarische Position erlangt hat und weil Deutschland gewifsermaßen das Land der reinen", d.h. der doktrinären Socialdemokrat tieist. Dieser Doktrinarismus ist es denn auch, der den leidenschaftlichen, seit Wochen tobenden Kampf herbeigeführt hat. Wer geglaubt hatte, daß mit dem Ende des Parteitages der deut schen Socialdemokratie in Dresden auch , der Streit zu Ende sein würde, sah sich getäuscht. In Dresden war es schließ lich nur ein Kampf mit Worten, nunmehr aber hat dieser Kampf bereits Opfer gefordert) Der socialdemokra tische Abgeordnete Göhre hat sein Reichstagsmandat aufgegeben, mehrere andere Abgeordnete werden anscheinend von dem uuerbittlichen und in seiner grenzenlosen Eitelkeit verletzten Parteidiktator Bebel zu demselben Schritte genöthigt werden. Göhre ist eine Persönlichkeit, die schon durch ihre eigenartige Laufbahn das lebhafteste Interesse beanspruchen darf. Er hat als ju.nger Geistlicher monatelang, als einfacher Ardeiter ver kleidet, in einer Fabrik mitgearbeitet, um die wirthschaftlichen, socialen und sittlichen Zustände des deutschen Arbeiters kennen zu lernen. Schon .dies ist ein ungewöhnlicher Schritt. E? hat dann, trotzdem wir ihn als strengglüu bigm Christen persönlich kennen lernten. sein Pfarramt aufgegeben und sich zugleich mit der aristokratisch, vorwiegend dem Ofsizierstande angehörenden Familie seiner Gattin überwarfen, um sich der Sozialdemokratie anzuschließen. Eine solche Persönlichkeit zu den ihren zu zählen, war unstreitig ein Gewinn für die sozialdemokratische Partei des deutschen Reichstages und sie einzubüßen, ist ein schwerer Verlust für dieselbe. Wenn ein Mann, wie Göhre, ein Mandat niederlegte, so ist dies begreiflich, denn die Art, in der der Kampf zwischen der revolutionären und der gemäßigteren Gruppe der Sozialdemokratie geführt wird, muß einen Menschen, der nicht an die Kloake gewöhnt ist, anwidern. Das ganze Lexikon der Beschimpfungen wird verbraucht, der gegenseitige Vorwurf der Lüge wird alltäglich vernehmbar, alle Mittel der Intrigue kommen zur Anwendung, die Diskretion, die für einen anständigen Menschen etwas Selbstverständliches ist, gilt als nicht vorhanden. Wenn drei Parteigenossen zusammen sind, so befürchtet jeder von den beiden andern, daß sie ihn den Parteigenossen denunziren und dadurch zu Falle bringen wollen. Das führende Parteiorgan bringt gehässige Artikel bürgerlicher Politiker gegen sozialdemokratische Abgeordnete zum Abdruck, um die eigenen Parteigenossen, die sich bei dem Führer Bebel unbeliebt gemacht haden, unmöglich zu machen. Herr Bebel selbst hat ein sehr geistreiches Mittel ersonnen, um unbequeme Gegner politisch todt zu machen: er will ein aus den organisirten", d. h. ihm blindlingS ergebenen Genossen" zusammengesetzte? Volksgericht einberufen, um durch dessen im voraus feststehendes Urtheil sich des Gegners zu entledigen. Diese Zustände erinnern vollständig an die Zeiten der ersten französischen Revolution und sie würden es noch mehr thun, wenn die Sozialdemokraten die Staatsgewalt in Händen hätten, wie sie vor 110 Jahren die Anhänger Dantons, Marats und Robespierres in Händen hatten. Wäre der sozialdemokratische Zukunftsstaat schon verwirklicht und hätte Bebel im sozialistischen Staate ebenso den entscheidenden Einfluß, wie er ihn heute auf die Masse der sozialdemokratischen Anhänger besitzt, so würden die Rebellen-, wie Göhre, Heine, Braun, Vollmar und wie sie immer heißen, ihren Kopf weniger sicher

auf den Schultern tragen, als sie es heute unter der Herrschaft der bestehenden Gesellschaft thun. Und woher der fanatische Haß? Weil diese Männer es wagten, andere UeberZeugungen auszusprechen, als der Parteiorthodoxie genehm sind, weil sie in Blättern, die nicht der socialdemokratischen Partei angehören, wissenschastliche Aufsätze veröffentlichten, vor allem aber, weil sie der Eitelkeit des Parteidiktators nicht genug' Weihrauch streuten. Und es wird durch den Streit in der deutschen Sozialdemokratie der Schleier von dem Geheimnisse des Zukunftsstaates heruntergezogen und es enthüllt sich nicht das Standbild der Freiheitsgöttin, sondern das häßliche Gespenst des römischen Kaisers Nero. Und darum maq der Streit den moralischen Bankerott der deutschen Sozialdemokratie bedeuten. Nach den unfreiwilligen Enthüllungen über den wahren Charakter der Partei mag künftighin wohl noch dieser Partei angehören, wer von dem wirthschaftlichen System des Zukunftsstaates eine aus kömmlichere materielle Existenz erhofft. Wer aber mehr verlangt, als die Gewißheit, sich satt essen zu können, wer nicht nur nach Speise, .sondern auch nach Freiheit hungert, der wird versuchen, die Staaten der bestehenden Gesellschaft, mag es sich nun um Monarchien oder Republiken, um Staaten des europäischen Continents oder der neuen Welt handeln.

im Sinne freiheitlicher Entwickelung zu reformiren. Gewiß lassen die Zustände in den meisten Staaten auch in Deutschland in dieser Hinsicht noch viel zu wünschen übrig, aber der Unterschied zwischen der Herrschaft der bürgerlichen Gesellschaft und dem sozialdemokratischen Zukunftsstaate läßt sich dahin Präcisiren: unter der bürgerlichen Herrschaft ist die Erlangung eines hohen Maßes individueller Freiheit eine Möglichkeit, im sozialistischen Zukunstsstaate ist die individuelle Unfrsiheit eine Gewißheit. Der österreichische Graf Larisch, über dessen Proceß heute berichtet wird, hat offenbar in Amerika eine seiner würdige Geistes- und Gesinnungsgefährtin entdeckt. Dieses amerikanische Mädchen, das den verschuldeten Grafen heirathet,- nachdem er soeben bei einer deutschen Erbin abgeblitzt ist, und dies, sowie seine gesammte Vorgeschichte kennt, steht ungleich tiefer als die meisten ihrer Mitschwestern, die sich gleichfalls an einen Titel hergaben. So nüchtern, so brutal geschäftsmäßig wurde die Sache in den meisten anderen Fällen denn doch nicht gemacht. Man steht hier in der That vor einem psychologischen Räthsel, nur dadurch einigermaßen zu erklären, daß eine völlig falsche Auffassung über den geringen Werth derartiger Titel in den in Betracht kommenden amerikanischen Kreisen herrscht. Wenn eine Erbin den weltberühmten Namen Marlborough, auch wenn der heutige Träger eine Null ist, wieder vergoldet, so ist dies zu verstehen; sich aber an einen obscuren Larisch oder einen Grafen" aus eigener Schöpfung wie den Pariser Eastellane wegzuwerfen, dies kann nur auf crasser Unwif fenheit, somit auf dem Mangel der gewöhnlichsten Bildung, beruhen. Mit der Berufung der Specialanwälte Bonaparte und Holmes zu einer gesonderten Untersuchung .über die Postskandale hat sich Präsident Roosevelt ei schwer , auszulöffelnde Luppe eingebrockt. Allem nach stellt er sich aus persönlichem Interesse auf die Seite der Herren Payne und Shaw, welche erklärlicherweise die durch die Untersuchung von comprommitirten hohen Beamten, wie den Comptoller im Schatzamt, Tracewell, in Schutz nahmen. Damit ist allerdings die Harmonie" im Eabinet wieder herzestellt ; aber um einen Preis, der nicht in Vergessenheit zu gerathen verdient. Es ist gar keine andere Auffassung möglich, als daß Herr Roosevelt aus parteipolitischem und eigenem Interesse seine bessere Ueberzeugung opfert; denn daß die von Bonaparte und seinen Collegen erhobenen Beschuldigungen nicht eitler Wind sind, liegt klar auf der Hand. Bei der Berufung der beiden Herren wußte man ihre Fähigkeit und Unparteilichkeit nicht genug zu loben; trotzdem erwarteie die Regierung zweifellos einen der republikanischen Partei in keiner Weise unangenehmen Bericht. Wer es daher bis jetzt noch nicht weiß, auch dem wird ein Licht darüber aufgehen, wie lächerlich diese gesammlen Untermchuugen nicht blos bei der Post, 'sondern in allen Departements sind.

Polizeiliches.

Der 12-jährige Wanderer Leroy Fields, welcher vor einigen Tagen von Tecre Haute mit einem Begleitschreiben des dortigen Polizeichefs hier anlangte, in welchem derselbe ersuchte, den Knaben nach Pittsburg. Pa., weiter zu senden, ist gestern nach dort per Bahn trans portirt worden. Der Superintendent des dortigen Zeitungsjungen - Heims hat telegraphirt, daß er sich des Jungen annehmen wird. Ueber den Fall wurde schon vor einigen Tagen berichtet. Unter der Anklage des thätlichen Angriffs mit der Absicht zu vergewaltigen, wurde gestern Nachmittag JameS Conett von 1325 West Washington Str. verhastet. Der Farbige Wm. Walker wurde wegen thätlichen Angriffs auf eine colorirt'? HauSgenossin eingesperrt. Frau McDougal von 1507 College Ave. berichtete, daß ein Einbrecher ihrem Hause einen unwillkommenen Besuch abstattete und mehrere werthvolle Schmucksachen mit sich gehen hieß. Charles SeverenS von 2153 Hillside Ave. hatte gestern Abend, als er in beduseltem Zustande nach Hause kam, dort wie ein Vandale gehaust und verschiedene Gegenstände zertrümmert. Er wurde unter entsprechenden Anklagen verhaftet. Der Farbige Ben. Perry. welcher in einem Barrel Hause an der New Jork Straße und Jndiana Ave. in betrunkenem Zustande mit einem Messer in der Hand in besorgnißerregender Weise umher fuchtelte, wurde verhaftet, bevor er mit dem Messer noch Unheil anstiften konnte. Convention der Municipal Improvement Aff'u. Im Saale des Commercial Club wurde gestern Nachmittag die 10. jährliche Convention der American Society of Municipal Jmprovements" durch Präsident Charles H. Ruft von Toronto, . Canada, eröffnet. In - -der Sitzung kamen die Berichte der verfchiedenen Beamten und Comites zur Verlesung. Am Abend fand im Commercial Club ein Banquet statt, bei welchem Mayor Holtzman als Toastmeister fllngirte. Toaste wurden beantwortet von John W. Kern, Arthur N. Brady, Wm. Fortune, Jacob P. Dunn, N.P. Lewis von New York, A. Prescott Folwell von East Pa., G. A. Parker von Hartford, Conn., u. A. Das Hauptquartier der Delegaien ist im English Hotel. Aus dem Staatshanse. Gouverneur Durbin befindet sich zur Zeit auf einer Jnspectionstour. Er begab sich am Dienstag Nachmittag nach Lafayette, um die Purdue Universität und das Staats-Soldatenheim zu inspiciren. In 'der verflossenen Woche nahm er eine Jnspection des Jrren-Asyls in Evansville und des Jndiana Reformatoriums vor. Der Gouverneur ist vom StaatsAuditor Sherrick begleitet. E. W. Menauah, ein bekannter Demokrat von Salem, ist zum Trustee des Soldatenheims in Lafayette er nannt worden.' Er ist der Nachfolger des Staats-SenatorS I. C. Lawler, welcher vor einiger Zeit starb. Auf dem Marsche nach Fort Sheridan. Die Schwadronen L und M vom 2. Bundes'Cavallerie-Regiment kamen gestern auf ihrem Marsche nach Fort Sheridan, Jll., hier an und schlugen sodann ihr Lager auf den West Washington Str. Schaugründen auf. Sie campirten dort bis heute Morgen. Im Ganzen waren es 104 Cavalleristen, welche unter dem Oberbefehle von Capitän John H. Gardner standen. Die Truppe kam von West Point, Ky. Sie legte täglich 25 Meilen zurück und wird Fort Sheridan am 2. November erreichen. ' Damen-VereindesNnabhängigen Turnvereins. Der Damen-Verein des Unabhängi gen Turnvereins wird am Samstag Nachmittag, den 24. October, sein 6. Stiftungsfest durch einen GastEuchre mit darauf folgendem Kaffeekränzchen feiern. Die Arrangements liegen in den Händen von Frl. Marg. Hook.

Aus Stadt- und Connty-Ber-waltung. B. I. Jeup zum Stadt Ingenieur und Polizei-Sergeant Boylan zum Captän ernannt.

Mayor Holtzmann hat B. I. T.' Jeup zum Stadt-Jngenieur ernannt. Derselbe hatte diesen Posten während der 3 Termine des Mayor Taggart be kleidet. Er hat erklärt, daß er die besten Leute, welche zur Zeit in der 3n-cenieurs-Office angestellt sind, beibehalten werde. Die Mitglieder der Gesundheit?Behörde sind noch nicht von ihm ernannt worden. Empfohlen sind ihm folgende'Herren: Drs. E. C. Reyer, T. E. Courtney, Carleton B. McCulloch, C. E. Gulloway, H. Q. Pantzer, Louis Vurckhardt und Charles O. Durham. Dr. Marity I. Spencer wird aller Wahrscheinlichkeit nach GesundheitsBeamter und Secretär der Gesund-Heits-Behörde werden. Die Sicherheitö-Be-h ö r d e machte gestern Nachmittag folgende ErNennungen : Polizei-Sergeant John P. Boylan zum Captän. Detective Jeremiah Kinney zum Captän der Detectivs. Albert Perrott zum BertillonClerk. . Charles Maurice zum Lizens.Jnspector. George W. Stanley zum Bau-Jn-spector. Stadt-Controlleur Dunn hat Wm. R. Williams zum Bond-Clerk und James H. McKernan zum AssistentClerk ernannt. Rechnungen für Wahl Ausgaben laufen in solch' stattlicher Anzahl bei dem Controlleur ein, sodaß die Verwilligung von S1800 kaum zur Bezahlung derselben ausreichen wird. Wahrscheinlich wird er verschiedene Rechnun gen beschneiden, um mit der verwilligten Summe auszukommen. In dem Gesundheitsamt wurden im Laufe des gestrigen Tages zwölf Fälle von Masern gemeldet. Neue Inkorporationen. Gestern wurden die folgenden neuen Firmen incorporirt: ; Die Summit Lawn Cemetery Co." von Brazil; Capital $10,000. Die Dircctoren sind : Noah T. Keasey, Jgnatius Jarbee, John T. Roberte, Frederick B. Bridges und Lawrenca MWinn. Die Mundt Hidden Candy Co." von Madison, Ind.; Capital $20,000. Direktoren sind: Walter Mundt, Reemt H. Hidden, Charles H. Robinson und Edward Mundt. Groß - Concil der Rothmanner. In dem Groß Concil der RothMänner, welcher zur Zeit hier abgehal ten wird, sind 284 Stämme der Jndianer Reservation durch 000 Delegaten vertreten. Groß.Senior Sagamore John E. Sedwick, welcher in Abwesenheit des Groß-Sachem Hicks dem Groß-Concil präsidirt, unterbreitete gestern seinen Bericht. Derselbe avancirte zu der Office des Groß-Sachem und Dr. I. L. Coffman von Muncie wurde Senior Sagamore. Groß - Sachem E. B. Hicks wird zum Groß-Propheten befördert werden. Commercial Club. Der Commercial Club hat beschlossen ein Büchlein von 16 Seiten herauszugeben. Daffelbe soll in gedrängter Kürze alles Wiffenswerthe über die Stadt, photographische Ansichten und einen Plan von dem centralen Theile der Stadt enthalten. 10,000 Exemplare sollen davon gedruckt und in verschiedenen Städten desLandes, inHotels, auf Conventionen etc. zur Vertheilung gelangen. Zwei Mitglieder des Clubs werden denselben auf der am 27. October in New Orleans stattfindenden Versammlung der Mississippi River Jmprovement & Levee Aff'n" vertreten. X7 Die größte und PassendsteAuswahl von Schnittblnmen und Blumenstücken für alle freudigen und trau rigen Ereignisse. Wir find jederzeit gern bereit bei der Auswahl behülflich zu sein. Bertermann Bros. Co. 241 Mass. Ave. Tel. 40.

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Seinen Verletzungen erlegen. John Sullivan, der Schuljunge, welcher am Montag Nachmittag an der Ray Str. von einer Rattgir-Locoms-tive umgerannt und schwer verletzt wurde, ist gestern seinen Verletzungen erlegen. Indianapolis Leichen - Ver-brennnngs-Verein. Heute Abend findet im Clubzimmer des Circle Park Cafe eine Versammlung des Leichen Verbrennungs Ver eins statt. Die Mitglieder sind dringend ersucht zu erscheinen. Kurze Depeschen. 21. Oktober. New V o r k. Unter den Passagie ren des Kaiser Wilhelm .der Große" aus Bremen sind u. a. Frau Sembrich und ihr Mann Prof. Stengel. Washington. BaronSternberg, deutscher Botschafter, reist morgen nach New York und Ende der Woche nach Deutschland. Grundeigenthums Ucdertraguugen. Jas. C. Norris an Mary R.Owens, Lot 5, Square 12, Fletcher's nordwestliche Add. $400. Laura E. Harris u. A. an Chas. M. Dickson, Lot 23, Higland Place. $2100. Kate A. Seibert u. A. Laura A. Seibert, Lot 49, Johnson & Hogshire'S Ost Washington Str. Addition. S400. . Elizabeth Boecklinz an Sarah I. Pattison, Lot 38, Highland Place. $8000. Charles A. Kruksch an Michael I. McCarty, Lot 6, Block 2, Central Park Add. 350. Elizabeth H. C. Kreber u. A. an Jesse I. Privett. Lots 168 bis 161, incl. Reagan Park. 3000. 81.25-Dccatur und zurück-81.25 via C., H 6? D. Bahn, Sonntag, 25. Oktober. Svecial-Zug verläßt Indianapolis um 7 Uhr Morgms. Rückfahrt von Dccatur um 6.20 Abends. Personen, die den Zug ohne Fahrkarte besteigen, müssen den localen Fahrpreis bezahlen. Pennsylvania Bahn. 81.50 Vincennes und zurück 81.50 Sonntag, 25. Oktober. Spezialzug verläßt Indianapolis um 6.45 Uhr Morgen ; Retourfahrt von Vincennes 7.30 Uhr Abends, etzte Excursion der Saison. Pennsylvania Bahnen. Sl.50-Louisville u. zurück-81.50 Sonntag. 25. October. Der Localzug, an Zwischenstationen anhaltend, verläßt Indianapolis um 6 Uhr Morgens. Der SpecialschneUzug, der nirgends anhält, verläßt Jndianapolis um 7.25 Morgens. Retourfahrt des Specialzuges, Main Straße Station, Louisville, um 7 Uhr Abends. Letzte Excursion der Saison. Hotel Raten für die St. Louiser Weltausstellung. Für eine Copie des offiziellen Pamphlets der St. Louiser Meltausstellung, das die Hotel-Bequemllchkelten und Raten während der Weltausstellung von 1904 enthält, schreibe man an E. A. Ford, General Passenger Agent. Pennsylvania-Vandalia Lines, Pittsburg, Pa.

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