Indiana Tribüne, Volume 27, Number 50, Indianapolis, Marion County, 20 October 1903 — Page 7

Jndiana Tribüne, 20. Oktober 1903.

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Im Kanne des (Bofclcs

Neman von Alfred Sassen. Fortseung. Jedenfalls war sie aber aufrichtig empört, daß sich ihre Schwiegertochter mit solch unbegreiflicher Sorglosigkeit in eine schiefe Beleuchtung rückte, und sie wollte morgen von Vodo die Erlaubniß erbitten, der jungen Frau eine kleine, wohthätige Strafrede halten zu düfen. Inzwischen mußte sie, so sehr das auch ihrer fein empfindenden Natur widerstrebte, eine Art Bewachungsshstem über die Leichtsinnige verhängen. Xa nach den jubelnden (cylutzalten einer feurigen Mazurka schritt sie eben am Arm des jungen SessingHaus nach dem kleinen improvisirten Wintergarten, zu dem man einen anliegenden Raum mit den ziemlich reichhaltigen Schätzen des Treibhauses sehr geschickt umgestaltet hatte. Die Baronin folgte dem jungen Paar. Es sollte an ihm gewiß wahr werden, daß man nicht ungestraft unter Palmen wandelt. Sie wollte die Beiden sehr rasch wieder aus dem kleinen, grünen Paradies hinausscheuchm. Und doch kam sie einen Augenblick zu spät. Sie mußte mit ansehen, wie sich Franz Sessinghaus gerade niederbeugte und einen raschen Kuß auf die schneeige, von durchsichtigem Spitzengeranke überrieselte Schulter der jungen Frau drückte. Da aber erklang auch schon streng und laut ihre Stimme : Jeanette, bitte, komm zu mir!" Mit keinem Blick streifte sie den jungen Mann, der verlegen zurücktrat. Er war für sie nicht vorhanden. Sie zog den Arm der jungen Frau, die sich zögernd genähert, in den ihren und zwang sie so, mit ihr in den Saal zurückzukehren. Jeanette hatte einen Augenblick lang daran gedacht, hochmüthig die EinMischung der alten Dame zurückzuweisen, aber das ging nun doch wohl nicht an. In ihr selbst war ja das Herzklopfen der Erkenntniß, daß sie das Spiel hatte zu weit kommen lassen. Franz Sessinghaus war ganz einfach unverschämt gewesen. Und doch mochte es drum sein! Alles Andere niederreißend, quoll plötzlich ein wilder Trotz in dem schönen, jungen Geschöpf auf. Mit kaum verhehltem Triumph empfand sie es jetzt, daß die Baronin Zeuge des Kusses geworden. Wenn sie auch hinging und dem Sohn davon berichtet ah, dann geschah doch etwas, dann mußte dieser Gatte von Eis und Stein doch endlich ein Wort eifersüchtiger Empörung sinden! Sie wollte ihm die Antwort darauf nicht schuldig bleiben, wollte ihn 7ch mehr reizen, bis bis in Flammen sollte er stehen, ganz und gar in Flammen! Eher würde sie nicht einlenken auf dem betretenen Weg! Eher nicht! Und mii heißem Athem fragte sie die alte Dame: Du wirst es Bodo sagen?" Nein." erwiderte die Baronin leise und schüttelte tiefbekümmert den Kopf. O Jeanette, wie darfst Du ihm so etwas anthun und Drr selbst!" .Und was er mir anthut," stieß die kleine Frau zwischen den weißen, festen Zahnchen hervor, danach fragst Du nicht?" Dir anthut ?" wiederholte die Baronin langsam. Ich verstehe Dich nicht" So frage ihn nur selbst, unfern licben Bodo, den Ritter ohne Furcht und Tadel," sprühte Jeanette. Vielleicht hat er den Muth, Dir die rechte Antwort zu geben! Dann wunderst Du Dich wahrscheinlich nicht mehr, daß ich mir ein wenig harmlosen Zeitvertreib zu verschaffen suche!" Und mit einem aedämvrtm. fc'afc llcyen Ausladen yuscyie ne oaoon uno trat zu einer Gruppe junger Leute, in deren fröhlichen Ton sie sofort unbefangen einzustimmen wußte, als wäre nicht vor einem Augenblick noch zorniges Gift von ihren Lippen geträufelt. Dre arme Baronin aber olreo m der Nähe der Thür stehen, und ein dumpfes, bleischweres Angstgefühl legte sich ihr auf das Herz. Unwillkürlich suchte ihr Auge das Haupt des geliebten Sohnes dort ragte es empor, ruhig und selbstbewußt. Aber vielleicht war schon ein Streich im Niedersausen, der es unbarmherzig treffen mußte, und dann wandelten sich die schöne Ruhe und das Selbstbewußtsein in die entgegengesetzten Empfindungen. Bodo wurde hineingestoßen in den Bannkreis innerlicher Unruhe und Zerrissenheit. Gleich Messerschnitten ging es durch die Seele der armen Mutter. Thürmte sich über ihm eine Wolke auf mit zünde.:dem Blitz, so trug sie den größten Theil der Schuld daran! Ihre Bitten, ihre Borstellunaen hatten ihn ja hingedrängt an die Seite dieser koketten jungen Frau, die seinen Werth nicht zu begreifen schien und darüber forttändelte in launenhaft zügellosem Spiel. Aber Gott fei Dank war ja noch nichts geschehen, das die stolze, vornehme Ersckeinung Bodos ernstlich mit häßlichen Flecken angespritzt hätte. Die Bermessenheit des jungen Sessinghaus vorhin NUN ja. es war ja schlimm, daß sich so etwas hatte ereignen können! Aber die Baronin sagte sich, Jeanette hätte ihm seine kecke That schließ, lich doch wohl verwiesen, wenn sie ihr dazu Zeit gelassen. Sie hatte jedoch gesprochen, ehe die junge Frau sich wahrscheinlich noch von ihrer Betroffenheit zu erholen vermocht. Ja, ja, so war es jedenfalls! Sie wollte mt der

verwöhnten kleinen Jeanette, der , einzigen Tochter eines amerikanischen Millionärs, nicht allzu streng in's Gericht gehen!

Aber andererseits mußte es nun ihre Pflicht sein, taktvoll und unauffällig darüber zu wachen, daß Jeanettes leb--baftes Temperament sie mcht wieder hinausriß über die Linie des Erlaubten und Sckicklicven. Das war aber nur die kleinere Hälfte der Pflichtcrfüllung, rcr Me sie gestellt sah. föeij, nach außen hin, in den Anc; der Welt, scL'i: die junge Ehe als eine glückliche und zufrieden: gelten. Doch über dem Schein mußt: die Wahrheit stehen. Und die Ehe in Wahrheit zu einer glücklichen und zufriedenen zu gestalten das bedeutete darum die größere und edlere Hälfte ihrer Ausübe! UnabläjXi wollte sie daran arbeiten, nach Gebrechen suchen und Gebrechen heilen. In vollster, segnender Mutterkraft und Mutterliebe wollte sie beide Hände erheben und ausbreiten und das heranschleichende Unheil so beschwören. Mit solchen Entschlüssen suchte die arme Baronin die lähmende Angst fortzuscheuchen, die aber nur schwer und langsam ihr bedrängtes Herz frei geben wollte. 16. Kapitel. e: ältere Sessinghaus hatte sich bei Herrn Rollenhagen melden lassen. Schon vor ein paar Tagen war er einmal dagewesen, hatte aber den Erfinder, der sich kurz zuvor zu einem Waldspaziergang aufgemacht, vergeblich gewartet. Heute hieß es, Herr Rollenhagen befinde sich drüben in seiner Arbeitshalle. Der Diener war eben hinübergegangen, um anzufragen, ob der Herr zu sprechen sei. Inzwischen schritt Paul Sessinghaus in dem Zimmer, das Rollenhagen im Herrenhaus bewohnte, wartend auf und ab. Der Zuckerfabrikant gab sich jetzt, da er noch allein war, wenig Mühe, die gesellschaftlich gebotene Selbstbeherrschung zu wahren. Seine zuckenden Finge: wühlten in dem grauen 'Kopf- und Barthaar, dann zerrten sie wieder an der Halsbinde, als sei sie zu eng geknüpft und hindere ihn. der furchtbar erregten Brust befreiende Athemzüge zuzuführen. Die tiefliegenden Augen in dem unregelmäßigen, eckigen Gesicht strahlten eine düstere Gluth aus. In dieser Gluth lauerte es wie unversieglicher Haß und Zorn. Und die Bewegungen des lebhaft auf- und niederschreitenden Mannes hatten etwas Sprungbereites, als sei die Beute :lahe, der er an den Hals wolle. Rollenhagen trat ein. Als ihm der Diener in der Arbeit?halle die Meldung gebracht, hatte er nach einem kaum merklichen Zögern geantwortet, er werde sofort kommen. Und er hatte sich auch sehr, bald schon .auf den Weg gemacht hinüber zum Herrenhaus. Nach dem so überaus seltsamen, kurzen Gespräch, das er neulich ckuf dem Ball mit Paul Sessinghaus geführt. hatte er dessen Besuch ja erwarten müssen Und er glaubte sich darauf vorbereitet zu haben mit all der amerikanischen Kaltblütigkeit, die er sich über dem Wasser drüben erworben, wollte ei dem Gegner entgegentreten. Bah, dieser Gegner konnte ihm ja nichts anhaben wenn er nur start genug war, die Gegner in sich selber mit duckender Faust niederzuzwingen! Das ccr war bis heute geschehen und seine Kraft würde auch weiter vorkalten, ganz gewiß bis sein großes Werk in die klaren Lüfte emporgeschwebt und ihm aus reiner Höhe die Erlösung niedergesandt die Entsühnung von Sünde und Qual! Rollenhagen begrüßte seinen Gast mit dem ßändedruck. dem nickt aut iiujun;eiqen wax, cux '45105 an uno lückte die Cigarren zurecht. Ganz ruhig und verbindlich geschah das alles. Und ruhig und verbindlich waren jetzt auch Aussehen und Haltung von Paul Sessinghaus. vluz Daß er zede umschreibende Einleitung verschmähte. Sofort ging er gerade aus sein Ziel los Sie erinnern sich wohl noch, daß ich Ihnen neulich an dem Gesellschaftsabend, zu dem mir und meiner Familie die Ehre einer Einladung von Ihrem Herrn Schwiegersohn zu Theil geworden, von einem Schlesier gesprochen, der sich in Amerika verborgen hält, und nach den: ich suche und forsche. Da ist mir nun nachträglich der Gedanke gekommen, sehr verehrter Herr Rollenhagen, daß es Ihnen durch Ihre Verbindungen drüben möglich sein dürfte, mich in meinen Bemühungen zu unterstützen - Es thut mir sehr leid, da mit Rein antworten zu müssen," unterbrach ihn der Erfinder höflich und mit völlig gleichmütiger Stimme. Ich besitze gar keine Verbindungen mehr mit Amerika. Und überdies nehmen mich, wie Sie vielleicht gehört haben, die Pläne, mit denen ich mich jetzt beschäftige, so vollkommen in Anspruch " Paul Sessinghaus hob abwehrend die Hand. Natürlich liegt es mir weltfern, von Ihrer kostbaren Zeit ein ernstliches Opfer zu fordern. Ich dachte nur daran, der Zufall könnte schließlich aber Sie sagen mir, daß Sie keine 'Verbindungen mehr in Amerika besitzen, sprechen wir also nicht mehr von diesem Punkt." Er entfernte die Asche von seiner Cigarre und fuhr dann fort: Wir haben neulich nur ein paar flüchtige Worte über die ganze Geschichte gewechselt. Ich entsinne mich wirklich

nicht mehr genau habe . ich Ihnen eigentlich den Namen jenes Menschen genannt, den ich suche oder richtiger suchen lasse? Der Zufall, der mir bisher so hartnäckig und noch eben wie

derseine Gunst versagt, könnte viel-j leicht nach der Seite hin gespielt haben, daß der Betreffende einmal Ihren Weg gekreuzt. Wie ist es also nannte ich Ihnen den Namen?" Wohl nicht. Sonst hätte ich Ihnen doch wohl sofort erwidert, ob und wann ein Mensch mit dem gleichen Namen in meinem Leben aufgetaucht." Die sachlichste Auskunft hätte nicht mit der Miene größerer Unerschütterlichkeit ertheilt werden können. Und doch fingen die Wogen der machtvoll unterdrückten inneren Bewegung plötzlich an, in Rollenhagens Seele über die angewiesenen Grenzen hinauszufluthen. Paul Sessinghaus sprach so seltsam nachdrücklich, mit so merkwürdiger Betonung und in seinen Augen blitzte es wie ein kaum verhehltes Drängen und Drohen. War er nicht mehr ein unbewußter Gegner, sondern ein bewußter? Hatte er die Fährte gesunden, nach der er suchte? Wie aber war das dann gekommen? Neulich hatte er sich dcch noch ganz unbefangen gezeigt ! Ja, aber was konnte inzwischen in seinem Herzen voll Groll und Haß vorgegangen sein! So rasch kann ein Leuchten der Erkenntniß niederzucken aus einer unbeachteten Wolke! Eine Erinnerung kann aufspringen, aus scheinbar ganz winzigen Nebensächlichkeiten zu einer zwingenden Vorstellung zusammengeschossen! Und dann ist jäh ein Schleier von den Augen gefallen, und auf die Lippen will sich ein Schrei drängen: Allmächtiger, so so ist es! Jaja! Hielt Sessinghaus diesen Schrei nur gewaltsam zurück, aus Vorbedacht, um erst zu voller Sicherheit zu gelangen? Rollenhagen wappnete sich sofort für diesen Fall. Der Andere sollte ihn wahrhaftig nicht überlisten und übertölpeln, ihn, der so lange Jahre hindurch mit Erfolg die Maske festgehalten! Und er entschloß sich zu einem kühnen Handstreich, zu einer kecken Herausforderung, um dem Gegner seine ganze Unerschrockenheit darzuthun. Während seine Rechte im Takt ein Papiermesser auf- und nicderwippen ließ, das neben ihm auf einer Halbaufgeschnittenen Broschüre gelegen, warf er langsam und gleichmüthig die Worte hin: Sagen Sie mir doch den Namen!" Sessinghaus machte unwillkürlich auf feinem Stuhl eine Bewegung. Es mochte in ihm ein Toben sein, das kaum noch zu bändigen war. Aber er sagte sich, daß er jetzt noch um jeden Preis den Ausdruck einer gewissen Ruhe festhalten müsse. Es wäre Thorheit gewesen, sich vorzeitig zu verrathen. Und so gab er jener ruckartigen Bewegung den Anschein, als habe er sich nur bequemer in der Tiefe seines Sessels zurechtlehnen wollen. Nachdem er so saß, nannte er den mit so unerhörte? Dreistigkeit geforoerten Namen: Robert Hoffmann!" Nachsinnend stützte Hoffmann die Stirn in die Hand. Es gab sich ganz natürlich, dieses Emporheben, der Hand, aber es war doch dringmd nothwendig gewesen. Einen leichten Schatten ließ er so doch verhüllend über sein Gesicht hinfallen, in dem ein Zucken und Ringeln durch die Falten und Fältchen ging. Sein Name! Seit mehr als zwei Jahrzehnten hörte er ihn 31:171 ersten Male wieder. Dieser 5ilang! Himmel und Hölle zugleich! Was riß er auf in seiner Seele, wie viel festverschlossene Thüren! Wie viel Aschenschichten nahm er fort von einstmals blühenden Strecken seines Jugend lebens! Ein Düften und Glänzen wallte daher aber von der anderen jcue iHoMr gicicn oaiüuj jaize. gurgelnde Fluthen herzu, in denen all dies Düften und Glänzen schmählich ertrank! Ach, die süße und doch auch unerhörte Qual dieser Minute! Was hätte er darum gegeben, auch nur einen Augenblick allein sein zu dürfen, um sich in einem wilden Ausschluchzen zu erleichtern! Doch er durfte nicht weich werden nur noch mehr mußte er sich verhärten! Noch unerschütterlicher und kälter erscheinen! Seinem Gegner sich bewehrt zeigen bis an die Zähne! Und er lieferte ihm sofort einen neuen Beweis, wie er zu kämpfen gedenke. Er ließ die Hand von der Stirn sinken und wiederholte den Namen: Robert Hoffmann! Hoffmann! Der Name kommt ja häufig genug vor. Und doch weiß ich genau, daß ich mit keinem Hoffmann während meines amerikanischen Aufenthalts in Berührung gekommen bin. Aber Sie haben mich neugierig gemamt, mein lieber Her Sessinghaus. Wollen Sie mir nicht ein wenig von den Missethaten dieses Robert Hoffmann erzählen ? Vor ausgesetzt natürlich, daß Sie der Er regung, die mit dem Heraufbeschwören solcher Erinnerungen verknüpft ist, mat aus dem Wege gehen wollen." Paul Sessinghaus schwollen an Stirn und schlafen die Adern. In einer heißen Wolke brach der Athem von seinen halbgeöffneten Lippen. Das Sprungbereite trat in seiner Haltung rouvtyierartig hervor. Ah, welch eine Herausforderung ohne Gleichen! Sie war so beispiellos, daß dem erreaten Mann der Gedanke kam, er täusche sich vielleicht doch dieser Deutschamerikaner sei gar nicht der Rechte, nicht der. den er in blitzartiger Erleuchtuna erkannt. errathen zu haben glaubte! Und

doch jener Augenblick war so bezwin-

gend gewesen, so voll unabweisbar überzeugender Kraft, daß er seine Zweifel sofort wieder entkräftet fühlte. Es war schon sein Mann, der da vor ihm saß! In allen tiefsten und feinsten Nervenfasern spürte er's. So kann das Blut nur m uns kochen und wühlen in der Nähe eines Menschen. dessen Begegnung wir mit der vollen Macht unstillbaren Hasses herbeige sehnt haben. Gewiß, der Feind war da es galt nur, ihn zu entlarven. Er forderte die Erzählung seiner seiaen. folaenscbweren Tbat nun aut. er sollte sie haben. Worte sollten an sein Lijr schlagen, deren Wucht und Kraft vielleicht. daö steinerne Bollwerk niederriß, hinter dem er stch verschanzt, daß der nackte, ziüernde Mensch dastand mit dem unleugbaren Mal des Schuldbcwutjens auf dem aschfahl erblichenen Gesicht! Diesen Menschen wollte er dann richten! Er zündete sich seine Cigarre, die ihm ausgegangen war, wieder an und begann nach einem tiefen Athemholen seine Erzählung. In Breslau fpielt meine Ge chichte. Dort schlössen sich einst drei junge Leute, die in dem gleichen Geschäft thätig waren, zu engerem freundschaftlichem Verkehr aneinander an. Jener Robert Hoffmann war der eine, mein Bruder Arno und ich waren die beiden anderen. Mein Bruder Arno! Er gehörte zu jenen Glückskindern, die von allen geliebt werden Es war etwas Sonniges in seiner ganzen Art, eine kecke Lebensfreude blitzte ihm aus den Augen, lachte von seinen Lippen. Seine geltigen Anlagen waren die besten nur hielt mit der Fähigkeit, glänzend arbeiten zu können, seine Ausdauer nicht immer gleichen Schritt. Dieser Mangel mochte hauptsächlich in seiner stark ausgeprägten Vergnügungssucht, die ihn dann nach einer durchschwärmten Nacht schlapp und müde erscheinen ließ, seinen Grund haben. Aber Niemand nahm ihm seine kleinen Fehler ernstlich übel. Man konnte ihm einfach nicht gram sein, konnte es wenisiens nicht auf die Dauer bleiben seinem bestrickenden Lächeln gegenüber. Umso weniger da ihn jeder für ein gcldbraves, treues Gemüth hielt, für ehrlich und gerade durch und durch. Und doch kam der Tag, da man diesen ehrlichen, goldtreuen Menschen verhaftete unter der Beschuldigung eines gemeinen Dicbstahls. Tausend Mark waren aus der Geschäftskasse entwendet worden unter Umständen, die allerdings auf meinen Bruder die schwerwiegendsten Verdachtsgründe häuften!" Paul Sessinghaus hielt inne. Er fuhr sich mit dem Taschentuch über die trocken gewordenen Lippen, eine ganz gedankenlrse und widersinnige Vewcgung, die ihm aber nicht zum Bewußtsein kam. Seine Seelenthätigkeit war ausschließlich in seinen Augen, die durchbohrend auf Rollenhagen ruhten, der jedoch regungslos dasaß, mit scheinbar völlig unbefangenem Gesicht. Er sah jetzt sogar lässig auf, in den Augen einen fragenden Blick, der die Fortsetzung der Erzählung forderte. Und Paul Sessinghaus krampfte die Hände zusammen, erzäblte dann aber rasch weiter: Ich will Ihnen jene Verdachtsgründe nicht einzeln nennen, es ist nicht nöthig, daß ich die näheren Umstände des betrübenden Vorfalls ausführlich schildere. Geng, der Vertheidiger meines armen Bruders konnte die schreckliche Beschuldigung, die gegen ihn vorlag. mit allem Scharfsinn und aller Bercdtsamkeit nicht entkräften und Arno wurde von den Richtern zu einer mehrmonatlichen Gefängnißstrafe ver-mtheilt.-Entehrt! Mit einem Tldti belastet für alle künktiaen Taae hivtA seitens: 5!)cr Uiigaiuauje unnccnie den Gedanken nicht zu eriragen und in der Rächt nach der Berurtheilung erhängte er stch in feiner Zelle! Der so lebensfrohe Mund war sur ewig verstummt, seine schönen, leuchtenden Augen hatten ihren letzten Blitz gethan in Verzweiflung und bitterster Todesnoth! Ehe er zu der Ausführung des furchtbaren Entschlusses geschritten. hatte er auf einen Zettel die Worte l)tn gekritzelt: ,Jch kann meine Schande nicht überleben, aber ich sterbe unschul dig! Beim allmächtigen Gott schwöre ich das! Liebe Mutter, lieber Bruder. Ihr dürft nicht um mich weinen Eure Thränen gelten keinem Ehrlosen! Leot wohl und verzeiht mir meine Verzweiflungsthat. Ich konnte nicht anders!'" eingyaus war zu ÄNsan seiner erschütternden Schilderung in furchtbarer Erregung plötzlich heiser geworden, aber dennoch fielen die Worte gellend und schneidend von seinen Lippen, und noch gellender und schneidender fuhr er fort: Ich mußte meiner armen Mutter die Entsetzensnachricht überbringen Die alte Frau war bereits von der Stunde an. da man ihr den Liebling von der Seite fortgenommen, eine Beute tiefer, seltsam starrer Schwermuth Geworden. Man hatte sie zum Essen und Trinken zwingen müssen, der kurze, fieberhafte Schlaf, in den sie von r'i ... , r . rf l i i . 0..I Jeil ZU Zeil versauen, qeme iyicm .cciden keine Linderung gebracht, sie war in weniaen Wochen zum Schatten ab gemagert. Dann kam die Stunde von Arnos Verurtheilung. Da hatten wir gemeint, sie werde uns todt unter den Händen bleiben. Mit einem gurgelnden Laut war sie mitten in der Stube bewußtlos zusammengebrochen, und erst mich langen, bangen Stunden hatte sie. die Augen wieder aufgeschlagen. unv ue lehrte nur zum eroußqein zu

rück, um von mir mit der Mittheilung

niedergefchmettert zu werden, daß Arno Hand an sich gelegt. Natürlich hatte ich daran gedacht, ihr vorläufia die furchtbare Nachricht zu verschweigen allein sie wollte zu ihm. zu ihrem armen, gevrandmarkten Liebling, Niemand vermochte sie zurückzuhalten, auf der Straße war sie schon, ohne Hut und Tuch da trug ich sie gewaltsam in das Haus zurua und munte ihr schließlich alles sagen." Von seinen Gefühlen überwältiat. sprang Sessinghaus auf, so heftig, daß der (tuhl hmter ihm umschlug. Er ließ ihn liegen. Auf seinen Lippen stand ein leichter Schaum. Mit durchdringender Stimme, in der sich Qual. Hohn und Drohung zu wilder Beredtlamkett vermischten nes er: (Fortsetzung folgt.) (5kavcrlai:i's Jurunfk. Zu den unangenehmsten Erscheinun g'.'n im politischen Leben Großbritanniens gehört für jeden Menschen, ver nicht Engländer ist, der frühere Kolonial - Minister Joseph Chamberlam Man thut ihm kein Unrecht an, wenn man ihn als einen rücksichislosen poh tischen Stanker bezeichnet. Namentlich dem dcutsaicn Reiche ist er feindlich gesinnt und er war es auch, der d-en südafrikanischen Krieg Heraubeschwor. welcher die militärische Schwäche Enzlands offenbarte und Großbritannien in eine riesige Schuldenlast stürzte. Als er unlängst Südafrika besuchte, verbreitete er über die dortigen Zustände eine Menge unwahrer Berichte und er vermehrte durch sein perfides Verhalten gegenüber den unglücklichen Buren die Unzufriedenheit der letzteren mit der britischen Herrschast. Das Sundenregister dieses Menschen ist ein so großes, daß man glauben könnte, sein Rücktritt von dem Kolonialministerium müßte das Ende seiner politischen Laufbahn sein; aber diese Ansicht theilen wir nicht. Er a: offenbar m England auch heut noch einen starken Anhang. Das rücksichtslose Auftreten gegen dasAusland und gegen die Buren hat ihm anscheinend mehr genutzt als geschadet und seine Wirthschaftspolitik sindet in weiten Kreisen Anklang. Das ist nicht befremdend. England hat seit einem halben Jahrhundert am Freihandel festgehalten. Da es Koh len und Eisenerz in Menge hat, ent wickelte sich seine Industrie gewaltig und beherrschte die meisten Märlle mit ihren Manufakturwaaren. Allmälig schlössen aber andere Länder durch hohe Schutzzölle viele englische Erzeugnisse aus und im Laufe der Zeit wurden aus Abnehmern britischer Waaren Konkurrenten für letztere. Die Einfuhr Großbritanniens stieg beständig; aber mit dieser hielt die Ausfuhr nicht Schritt. In Folge dessen hat sich bei vielen Bewohnern des Jnselreichs die Ueberzeugung Bahn gebrochen, daß derFreiHandel für Großbritannien ein überwundener Standpunkt ist. Man verlangt nach einem Zolltarif, mittelst dessen man diejenigen Völker begünstigen kann, welche den englischen Waaren Zugeständnisse machen; während solche Länder, die auf britische Erzeugnisse hohe Einfuhrzölle erheben, ebenfalls hoh:Abgaben entrichten müßten, wenn sie dem Jnselreiche Waaren verkaufen wollen. Gegen eine solche Politik läßt sich vom Standpunkte der Billigkeit nichts einwenden. Wie Du mir, so ich Dir" ist ein auch im Handel allgemein anerkannter Grundsatz und weil Herr Chamberlain eine solche Politik mit aller Entschiedenheit befürwortet, hal ten wir ihn nicht für einen todten Mann." Herr Valfour ist offenbar einer Zollpolitik, wie Chamberlain ste anstrebt, durchaus nicht abgeneigt, aber es fehlt ihm anscheinend der Muth und d Thatkraft, sich zu derselben offen zu bekennen und den Kampf mit ven in Großbritannien noch immer sehr machtigen Freihändlern auszunehmen Spitzt sich, wie es den Anschein hat, der Streit um die Tariffrage so zu, daß er zu einem entscheidenden wird, dann muß, wie die Dinge liegen, nicht Balfour, sondern Chamberlain der Führer der britischen Schutzzollpartei werden; eben weil er es ist, der diese Angelegenheit rn den politischen Vor derarund gestellt hat. Der Kampf wird ohne Frage ein heißer werden, denn das Bestehende bildet allezeit eine starke Macht und das gesammte gewaltige Handelsund Schisffahrtsinteresse wird vorausstchtlich auf der Seite der FreiHändler stehen. Den Arbeitern wird man sagen, daß durch Zölle auf Brodstoffe und Fleisch, die sicher in dem neuen Tarif Aufnahme finden werden, die Lebensmittel im Preise steigen müssen und wenn auch Chamberlain betheuern wird, daß die neue Zollpolitik höhere Löhne im Gefolge haben muß, so ist es immerhin fraglich, ob die arbeitenden Klassen geneigt sein werden, die Aussicht auf höhere Löhne mit einer mehr als wahrscheinlichen Preissteigerung der Lebensmittel zu erkaufen. Jedenfalls ist aber Chamberlain der logische Führer der Schutzzollbewegung, bei welcher er, nach seiner jüngsten Rede, besonder.' auf die Unterstützung der britischen Kolonien rechnet. Und deshalb hat Herr Chamberlain noch eine Zukunft".

Feuer - Signale.

Pennsd.lv und Market i English'S Opern-HauS EastundN'wDork 7 Noble und Mich'igan S N. Jersey u. aTuifl 2ü i Pine und Nvrth 0 anarfrt und Pine 11 Vermont nahe East ' 51?. 8 Spritzenhaus Mass. Ave nahe Noble i3 TeZware und Walnut 1 .Jerscy u Centra! A. 5 Mass, und CornellA S Ash m d 11. Strabc 7 Park Ave und 12 Str .S Columbia undHisid .3 Highland Ave u. ?)ratt :i JUinoiS und St. I !3 Penniylv. und Pratl a Meridian uns 11. Stt m No.S SprisenhauS lS. nahe JllinolS -6 Senate Ave . StCla :7 Illinois und TAchigan Pesylvanü, und 14. 3 Senate Ave. und 13. l No. 1 Sprizenhaus JnoAvenaheMichiga -il Meridian und Walnut California u Vermont 5 Blake und New York 38 Ind. A. u. St. elair Z? City Hospital Blake und North 39 Michigan und Lne 1 No. 6 SpriZnchauS Washington nahe West 42 EZendorf u Wash. Missouri u New Dort & Meridian u Wsh 46 JllmoiS und Ohio il Capitel Av. u Wash 8 King' PorthauS i9 Straßenbahn Ställe 22. Washington Str 51 No. 10 SvridenhauZ JllinoiS u errill 52 JllinoiS u kouisiana 63 Wett und Souch West und McCarty Senate Ave. u Henry 67 Meridian und Ray W No. 4 Spritzenhaus NadrsonAv.nMor-.-iS SS Madion Av.uDunlop No2Haken LeiterhauS South nahe Delawar ti Penn, u Merrill 35 Telaware u. McEartv 4 afi und WeEarty New Jersey .MerrUl 7 Birg. Av. u Bradsha 68 East und Prospekt k Bicking und High 71 No. 11 Spritzenhaus Bir Ave. nh Huro 72 East und Seorgia 73 Eeda, und Elm 74 Davidson u Seorgts 75 Snglish Av. u Pine 7 ShelZy und BateS ?S No. 2 Spritzenhaus Prospekt nahe Shelb 'S Fletcher Av. u Shelby Ll Market u. New Jersey 2 Delaware und Wash. 58 East u Washington 34 New Iorku.Tatidsor 85 Taubstummen Anstalt 36 Ver. Staaten Arsenal 37 Oriental und Wash. 89 Fraucn-Ncformat. 31 No. 13 Spritzenhaus Maryland nahe Mer. s2 Meridian u. Ccoraia. 13 Meridian und South 4 Pennsylv u. Louisiana 31 Virgini Ave u. 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SUchiaaa 214 Jllinot und 20. 215 Senate Ave vnfc 1. 716 Pennsvlvania und 22. 217 Meridian nd 16. 218 Capital Ave und 2, 219 Vr?adoay und 10. -31 I'.liroiZ und McLeM 221 Ns. 14 SpriZcnhauS Kenwood und SV. ton Illinois und 33. vr?.ü Annetta und 30. 27 No. 9. SpriyenhNl Ukcll und Nac H3S Uteil Ladter -Lortt 239 Jsebel und 27. 241 Meridian und 24. 24ZIJinolS u Et. Clra. 243 Eldridze und 23. 312 West irnb Wslnut 313 West und 12. 814 Howard und IS. 15 Tordet 4d Paca 316 Capital Ave und 1. 317 Northwestern Av, 21 SIS C t und 18. 819 Eanal und 10. 324 Cerealine Works 324 Vermont und Lhnn 325 Bismarcku Srandvie 326 No. 29 SpntzenhauS HaughviUe. 827 Michigan u. HlintS, 823 Nichigan u. Concert 841 Weit und McJnture 412 Missouri u. Mary land, 413 Missouri und fhio 41 Capital BveLevrgis 41 Missouri u .entuSy?.. 417 Senate Ave u. WaF. 421 P und E Ruraui LZ. Washington. 423 Jrren-Hospital. 424 Miy Av u. I D uQ 425 Wash und Harris 426 Ns. 13 Cpritzenhauß W. Washington 427 Oliver und Birch 23 Oliver und Osgood 429 Nordyke und Fork 431 Hadley Ave u. MorriS 432 Rwer Ave u. MorriS ,84 Niver Ave und Ray 435 Harding u. Big 4 R ? 436 Harding und Oliv 437 No. 19 SpritzenhaZ Morris und Hcrdins, 4 imd (Stoss 439 etoäprtft 451 ReiSn und MiZr 452 Howard und L 453 MornS und Staun 456 Lambert und SelFi 457 Nordyke Ave . Vax on Works 612 West und Ray 513 entucky Ave u.VerrS 514 Meridian und Morr Kl Illinois und ansaS 517 Morris und Dakota 513 Morris und Church 519 Capital A. u McEar. 521 Meridian und Pal 523 Pine unk, Lord 524 Wsdisor.Ave u Lml 26 Meridian und BeU ZV 527 CarloS und Aay 628 Meridian und Arizona 529 Meridian u. Lleymond 531 Meridian u. M:l5ai. 1 632 No. 17 Spritzenhaus MorriS nahe West 12 McKerna':und Tou'b. eis Last u. Lincrln & 614 East und Bescher 15 Wright und Sandert 617 McCarty uns Beaty kl? New Jersey u Pic Ave 712 Epruce und Prospec 713 engllsl) Are. u. Laurei 714 State Ave .Belt R 715 Eheldy und Beech 71 Ctate Ave und Orai" 713 Orange und Laurel 71S Shelby u. Ci..iaa: 721 Leringtcn A.u n 723 Fletcher Ave .Syru 724 State Ave u. Pleasan,. 726 Prospekt und nieasa? 726 Orange und Haila? 728 Liberty und Mm, 729 Sfa&U UNd CöUlh 81 No. 15 Srritzenh".ii Ost Washington M 813 MarZct und Nobk 14 Ohi u, Highland 815 Michigan u. Highlanc 816 Market Arsens Ab 817 Oft S. Clair und Union Bahn Gelege. b2i Pan Handle Ehcd 823 ermont und SLaleo 824 Wash. und State A. 625 Madden'ö kounge Fab 826 Tk und Dorse 827 Wash. und Beville Av 829 No. 1 Spritzenhaus eville nah Sttchig 831 EoutheaftmlTttma Woodside. 832 Wash. und Deardor, ezz Coutheafter und LUxZ. 835 New Dork und Templ 912 Illinois rnd Maryl. i Jllino und Startes 914 Penn, und W0.H7 9isDelaark trnbPaV Spezial-Siznale. krften l Schläge, zweiter Alarm, KweUm Schlage, dritter Alarm, Dritte Schlag, vierter Alarm. 12 1, Feuer auZ und Schlauch mifccroS. 3 Schläge, Wasserdruck ab. 12 SchlZge, 1 Uhr M'agS. Die o bezeichneten Cigne werden ur dn rhur Wächter angegeben da an den betreZsend Streß? kreujung keine ZllarinkiM' angebracht find. Chicago und der große Nordwefte di ' 1 1 1.' 1 luuawuvu wuu e))sj?rHBVg((a MaSka-Havatt-PhiliHPiue Inseln. Vier tägliche Schnellzüge nach Chicago. Von der Monon 47. Str. Station. 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