Indiana Tribüne, Volume 27, Number 49, Indianapolis, Marion County, 19 October 1903 — Page 7
Jndiana Tribüne, 19 Oktober IS03.
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Im Bannt des wolucs
Neman von Alfred Sassen.
gortscung.
15. Kapitel. ie zweite Hälfte des Dezembers brachten Bcdo und Jeanette in Berlin zu. Die arme Geheimräthin, die seit längerer
Zeit mit Fräulein Sophie Rückert so ganz einsam in der großen, prächtigen Villa inder Victoriastraße hatte hausen miien, war unbeschreiblich glücklich über den Besuch der jungen Leute. Herr Nollenhagen war nun doch in Zedern geblieben und hatte sich hinter dem Park seine Arbeitshalle bauen lassen. Der junge Ingenieur war eingetroffen, und mit diesem und einigen gleichfalls von auswärts angekommenen Arbeitern förderte der Erfinder in der geheimnißvollen Halle, von der jeder Unberufene strengstens ferngehalten wurde, sein großes Werk, das Werk, mit dem er die Menschheit beglücken und sich den Frieden erkaufen wollte! So unermüdlich und ausschließlich gehörte er der Ausgestaltung seiner Idee an. daß er es ablehnte, mit den jungen Leuten nach Berlin zu fahren. Er kam auch nicht nach, als man dort Weihnachten zu einem besonders freudigen Toppelfest gestaltete. Am dritten Weihnachtstag wurden Arthur von Partendorff und Gisela von Degenhardt ein Par, dem das reine, holde Glück ergreifend von den schönen Stirnen strahlte. Die Hochzeitsfeier fand nur in ganz kleinem Kreis und zwar in der engen, Degenhardt'schen Wohnung in der Teltcwerstraße statt. Die Baronin hatte in einer rührend altmodischen AnWandlung nicht darauf verzichten mögen, beim Hochzeitsmahl ihrer einzigen Tochter die Gäste in den eigenen vier Wänden zu bewirthen. Sie hatte sich um so weniger zu diesem Verzicht verstehen können, als die Feier nicht nur für Gisela, sondern auch für sie selbst und ihren Gatten einen Abschied von den altgewohnten Räumen bedeutete. Bald nach der Hochzeit wurde der bescheidene Hausstand in der Teltowerstraße aufgelöst und Baron Elimar und seine Frau schickten sich an, Berlin für immer den Rücken zu kehren und den Abend ihres Lebens in Zedern zu verbringen, von wo sie vor mehr als zwanzig Jahren in Kummer und Sorgen nach der Hauptstadt gekommen waren. Zwei Jahrzehnte! Natürlich drängte sich da manch wehmüthiger Rückblick hervor, aber im Grunde doch nur bei der Baronin. Baron Elimar hatte während seines Aufenthalts in Zedern schon wieder zu viel von der angenehmen Vewegungszeit des Landedelmannes gekostet, als daß er der Enge seines Berufs und seiner Wohnung in Berlin nicht gcrn endgiltig Adieu gesagt hätte. Kindisch glücklich war die alte, treue Magd Ernestine. daß sie init der geliebten Herrschaft in die Heimath zurückkehren durfte. Sie hatte dort noch Verwandte, an denen sie hing, sie hatte liebe. einges".nkene Gräber dort, die ihr noch mehr galten, und der Gedanke, man werde dereinst daneben ihr Haupt zur letzten Ruhe betten, senkte ihr eine tiefe, fromme Dankbarkeit gegen die jütigc Fügung des Geschicks in die einfache Seele. Von Jeanette war die Anregung ausgegangen, den Baron und die Baronin für immer in die Umgebung zurückzurufen, in der sie vor so vielen Jahren die ersten, wolkenlos glücklichen Zeiten ihrer jungen Ehe, verlebt. Bodo hatte zuerst gestutzt, als seine Frau den Vorschlag machte. Sie mußte wissen, daß sie ihm damit eine große Freude bereitete. Er konnte darum ihre Worte nur in dem Sinn auffassen, daß sie Versöhnung mit ihm suchte, fort über den letzten häßlichen Zwiespalt, den sie übrigens seit der Ankunft ihres Vaters mit keiner Silbe wieder berührt hatte. So bot er ihr in dankbarer Annahme ihres Vorschlages diese Versöhnung. Er war weich, gütig, aufmerksam zu ihr, wie kaum je zuvor. So kam es, daß man das junge Paar wirklich für glücklich hielt. Selbst
die Baronin, die seither in der tiefsten
Tiefe lyrer Seele noch immer mit einem
leisen Unbehagen hatte ringen müssen, als habe sie eine Schuld auf sich geladen, schöpfte vorläufig keinen Ver-
dacht.
Sie wurde allerdings auch von an-
deren Sorgen angefallen, als sie sich
kaum m emem Seitenflügel des Her
renhauses gemüthlich eingerichtet hatte und nun geborgen zu sein glaubte vor
jeder ferneren Tücke des Lebens. Ba-
ron Elimar bereitete ihr diese Sorgen
Er hatte in den Monaten, die sie nicht an seiner Seite verbracht, den bedeutenden Rothweinvorräthen im Schloßkeller, die man von dem früheren Be-
sitzer mit übernommen, eine sehr gründ liche, liebevolle Aufmerksamkeit zuge
wandt. Und er wollte sich nur schwer
von seiner Frau überzeugen lassen, daß diese Aufmerksamkeit eine übertriebene
sei.
Bald überraschte er aber die gute
Baronin noch mit viel tiefergehenden Erregungen. Er hatte sich verleiten
lassen, be: fernen Besuchen m der Nach
barschaft gelegentlich an einem kleinen Jeu theilzunehmen, und eines Tages sah er sich gezwungen, seiner Gattin
Spielschulden m der Hohe von zwei
tausend Mark einzugestehen. Sie
mußte einen peinlichen Bittgang - zu
Bodo thun. Und der erste "olieb nicht
der letzte.
Während die Baronin so m steter
geheimer Angst über den liebenswürdig
leichtstnnigen Gatten zu wachen hatte, kam dann auch noch die Zeit, in der sie
sich doch ganz ernstlich um des Sohnes Glück sorgen mußte.
Jeanette gab den Anlaß dazu. Na-
tllrlich hatte die junge Frau in all den
Wochen seit dem letzten Zusammenstoß
keinen Schritt Bodos außer Acht ge-
lassen. Allein sie vermochte auch nicht den leisesten Anlaß aufzustöbern, der
ihr zum Hervorsprudeln neuer Vor-
würfe Grund gegeben hätte. Bodo war
ihr in jeder Weite ein ritterlicher, zuvorkommender Gatte, dem scheinbar
die Welt außerhalb seines kleinen Rei-
ches versunken war.
Dennoch tränen in Jeanette die
Zweifel weiter, von seinem Herzen ge-
höre ihr nur der kleinste Theil, nicht
der, in dem die göttliche Flamme glühte! Ach, und sie hätte sich doch -so gern von dem Strahlenmantel dieser Flamme einhüllen lassen ganz und gar, für alle Zeit! Immer verzehren-
der loderte die Leidenschaft für den
schönen Gatten in ihr empor, und bis zum Fieber steigerte sich oft ihr Ver-
langen nach einem Mittel, durch das
sie den Geliebten zwingen könne, den
Platz in ihren weißen Armen als süße-
sten Nuheort zu empfinden.
Sie kam schließlich auf den ungluck-
seligen Gedanken, die Eifersucht in ihm
aufzustacheln. Sie versuchte es mit der Koketterie einem Anderen gegenüber, und der Zufall fügte es leider so, daß
ein Anderer zur Stelle war. der sich
als ein überaus williges Werkzeug er-
wies und begierig nach jedem der bunten Fäden haschte, die ihre kleine Hand ihm zufluthen ließ.
Es war der junge SessinahauS. der
sehr oft aus Gellenborn, das ihn, den
lebensfrohen Breslauer, allerdings mit
erstickender Langewelle umfing, nach Zedern herauskam. Zuerst begegnet er der Varonin auf einem Spazierritt,
den sie mit Bodo unternommen, der
Baron stellte vor und der junge Lebe-
mann unterlag, wie es schien, sofort
dem Zauber der pikanten kleinen Frau.
Das gefährliche Spiel begann. Um es nicht gleich anfangs allzu
durchsichtig erscheinen zu lassen, lud Jeanette auch die Eltern ihres jungen Kavaliers, Paul Sessinghaus und des-
sen Gattin, eme Hamburgenn von be-
ster Haltung, öfters zu Gast in das
Schloß.
Herr Rollenhaaen hielt sich von dem
gesellschaftlichen Treiben im Herrenhause möglichst fern. Er behauptete, er
müsse sich gerade jetzt, gleichsam zur
Hauptschlacht, vollständig konzentriren
und jede Zerstreuung, jede Ablenkung
vermeiden. Seine einzige Erholunq
bildeten kürzere Spaziergänge im Park
oder weitere Streifereien im angren-
zenden Wald.
Bodo entschuldigte den Schwiegervater seinen Gästen gegenüber und man ließ den angeführten Grund gelten. So
hätte Rcllenhagen einer Begegnung mit
Paul Sessinghaus ganz und gar aus dem Wege gehen können, ohne daß diese
Zurückhaltung besonders aufgefallen
Ware. Allein das gleiche trotzig unklare Gefühl, das den Erfinder seinerzeit be-
wogen hatte, der Gefahr nicht zu wei-
chcn und die geplante Arbeitshalle
schlienllch doch in federn zu errichten
dasselbe Gefühl, eine Art räthselhaf-
ter Schicksalsirotz, der den Menschen or.Däris stößt, wo er ihn zurückreißen sollte, drängte ihn, kte6 ihn an, mit Paul Sessinghaus zusammenzutreffen. Und er durfte triumphiren. Paul Sessinghaus blieb bei der Vorstellung vollkommen ruhig und unbefangen, nicht mit einem Wimperzucken gab er zu erkennen, daß der Mann da vor ihm schon einmal seinen Lebensweg gekreuzt kiaben könne.
Freilich, dreißig Jahre Zwischenzeit sie formen um, sie verwischen das Alte, streichen es aus, schaffen neu! Und dann vor allem der andere Name! Und doch kam bald schon die Stunde, in der zwischen den Beiden etwas aufstand, das zuerst unbedeutend und gleichgiltig erschien wie ein Blatt, das man mit einem Hauch fortbläst. Allein das fortgeblasene Blatt kehrte hartnäckig auf den alten Platz zurück, es behauptete sich dort, es wuchs, jawohl, wuchs weit über Blattgröße hinaus, und plötzlich war es kein Blatt mehr, sondern ein dunkel drohendes Etwas, eine schwere, düstere, Wolke und es wuchs und wuchs noch immer und es warf einen Schatten, der alle Sonne auftrank jedes letzte kleine Funkeln! Auf einem Ball war es, den Bodo von Degenhardt in der zweiten Hälfte des Winters seinen Bekannten und Freunden von den Nachbargütern gab. In dem etwas altmodisch ausgestatteten, aber sehr gemüthlichen und lichterhellen Saal des Herrenhauses zu Zedern befanden sich wirklich fast ausschließlich Gutsbesitzer mit ihren Familien. Nur Paul Sessinghaus, der mit Frau und Sohn erschienen war, trug die Interessen eines anderen Berufes in die Gesellschaft. Auch Herr Rollenhagen betheiligte sich ausnahmsweise an der Festlichkeit. Er glaubte gerade heute seme Arbeit um ein wichtiges Stück gefördert zu ha den und war deshalb mit sich und seinem jungen Ingenieur Fritz Rudloff, den er zu dem Ball mitgebracht, außeroroentttch zufrieden. Der sonst so schwerfällige und zurückhaltende Mann erschien heute wie verwandelt. Während er für gewöhnlich ein ungemein
mäßiger Trinker war, griff er an "dtesem Abend sehr oft nach dem schlanken Kelchglas, und sein immer etwas einstes Gesicht war erhellt, dazu sprach er viel und laut. Da geschah es, daß er sich in AbWendung von einer Herrengruppe, an deren Gespräch Ü6$r Aröeiterverhältnisse er sich mit seinen amerikanische. Erfahrungen lebhaft betheiligt hatte, auf einmal Paul Sessinghaus gegenüber sah, der ihn prüfenden Blickes ansah und auch sofort ansprach. Wissen Sie, mein sehr verehrter Herr Rollenhagen, daß ich heute Abend schon ein paar Mal neugierig auf Ihre Worte habe hören müssen? Nicht auf die Worte um ihres Inhalts willen, sondern des Tonfalls halber, der vertraut an mein Ohr schlägt. Fast möchte ich glauben, daß Sie auch Schlesier seien, oder doch längere Zeit in (Schlesien gelebt haben müssen." Nollenhagen schüttelte den Kopf. Wenn etwas Besonderes in ihm vorging, so hatte er sich im Stillen schon auf einen solchen Augenblick vorbereitet und erschien nun äußerlich ganz gleichmüthig. Nein," erwiderte er fast Phlegmatisch, weder bin ich Schlesier, noch h?le ich Schlesien jemals gesehen. Ich stamme aus Anklam in Pommern, von wo ich vor vielen Jahren nach Amerika auswanderte, weil mir in der Heimalh kein näherer Verwandter mehr lebte und überdies ein bischen Glück so gar nichts von mir wissen wollte. Aber Ihr Ohr ist vielleicht doch nicht so ganz im Unrecht. In meinen ersten, sehr mühseligen Jahren in Amerika habe ich lange Zeit Schulter an Schulter mit einem Schlesier gearbeitet möglich, daß da von seiner Art, zu sprechen, ein Hauch in die meine übergeflossen ist. Gefallen hat mir die breite, gemüthlich und treuherzige Sprechweise Ihres Landsmannes immer " In seltsamer, fast gieriger Spannung hatte Paul Sessinghaus den letzten Worten Rollenhagens gelauscht. Nun stieß er hastig hervor: Mit einem Schlesier haben Sie in Amerika zusammen gearbeitet? Besinnen Sie sich vielleicht noch auf seinen Namen?" Nollenhagen nannte einen Namen, der aber für Paul Sessinghaus keine Bedeutung haben konnte, denn er sah enttäuscht aus. Sein ruhiges Geschäftsgesicht hatte sich in dieser letzten Minute geradezu merkwürdig verändert. Alles, was ein Menschenherz an verschwiegenen Schmerzen, an unstillbarem Groll und Haß in sich bergen kann, wetterleuchtete in den intelligenten, aber unregelmäßigen, fast häßlichen Zügen. Und in der schmalschultrigen. etwas vornllbergeneigten. hohen Gestalt zuckte und wühlte der gleiche Aufruhr. Nollenhagen hatte die Lider zur Hälfte über die Augen fallen lassen, wie gelangweilt oder nachdenklich, aber es ging doch wohl nicht gut, daß er von der Erregung seines Gegenübers keine Notiz nahm. So warf er nach linem kleinen Stillschweigen scheinbar verwundert die Worte hin: Was ist Ihnen denn? Und weshalb fragten Sie, ob " In Amerika hält sich irgendwo ein Schlesier verborgen, ein Breslauer wie ich," fiel Paul Sessinghaus mit unterdrückter, leidenschaftlicher Gewalt ein, dem ich schon seit vielen, vielen Jahren nachspüren lasse! Aber leider ist t meinem hnrtinen Aa?nien firS friMit nu;i gelungen, 0cii juchiöiDiituigca aufzufinden! Sollte es doch noch geschien, so reise ich selbst hinüber, ich zerre den elenden Feigling aus seinem Dunkel hervor und und ah, ich glaube, ich wäre im Stande, ihn niederzuschlagen wie einen tollen Hund! Ja, wie einen tollen Hund!" Nach diesem Ausbruch kam der erregte Mann plötzlich zu sich, fuhr sich über die Stirn und sagte mit mattem Läckieln:
Aber ich muß um Verzeihung bitten, daß ich mich von einer aufsteigenden Erinnerung so habe hinreißen lassen es ist hier wohl nicht der rechte Ort, von verschollenen, traurigen Geschichten zu sprechen " Das meine ich auch," versetzte Rollenhagen und versuchte es gleichfalls mit einem Lächeln. Allein es wurde nicht die! mehr als eine Grimasse daraus. Seine erheuchelte Ruhe wollte nun doch nicht länger Stand halten. Er fühlte auf einmal ein wildes Reißen an seinen Nerven und sagte sich, daß er die Gesellschaft dieses Mannes meiden müsse, sofort, augenblicklich, sonst könne es geschehen, daß er zum Verräther an sich selbst werde.
Lassen Sie uns einmal nach der
tanzlustigen Jugend sehen," rief er. Ich will mir aus dem bunten Knäuel
memen Ingenieur heraussuchen, dem
ich eine Mittheilung machen möchte.
Sie entschuldigen mich also.
Und er that in nervöser Ueberreiztheit etwas, was er in diesem Augenblick ganz gewiß nicht thun wollte, er streckte Paul Sessinghaus die Hand hin und empfahl sich dann mit einer hastigen
Wendung.
Da erging es dem Zurückbleibenden ganz seltsam, ein heftiger Ruck durch-
bebte ihn vom Kopf bis zu den Füßen, es war. als risse auf einmal vor seinen Augen ein Vorhang entzwek. Er hätte aufschreien mögen: Bleib noch! Bleib stehen! Die Art. wie Du mir eben die Hand gegeben, mich mit einem raschen, unsicheren Blick gestreift, um dann mit einem Heben der
Schultern Dich abzuwenden ia
woran erinnert mich diese Art V
Ah!"
Und es fehlte nicht viel, so . hatte
Paul Sessinghaus in unbeschreidlicher Erregung dem Fortgebenden dort einen
Namen nachgerufen, einen ganz anderen Wrrrt nl?. VsTo r;:r,,i
jvuiiini, uig uii'ii 'nie;
Nollenhagen degao stcy wirklich zu seinem Ingenieur, der gerade nicht tanzte, sondern als müßiaer Zuschauer '
an eine? Säule lehnte. Allein es wa-
rcn nur em paar flüchtige Worte, die der Erfinder mit dem jungen Mann wechselte, dann suchte er möglichst unbemerkt den Ausgang des Saales zu gewinnen. Draußen in den stillen Gängen angekommen, begab er sich je-
doch nicht, wie er dem Ingenieur gesagt.
aus sein Zimmer, um in erquicklichem
Schlaf neue Kräfle für den morgenden
Tag zu sammeln nein, er schlich sich an den Dienern vorüber hinaus in Nacht und Sturm! Lange, lange irrte in den einsamen Parlwegen ein einsamer Mann umher, und bfo Hölle war in seiner Brust, ein Grauen und ein Schmerz ehregleichen' Drinnen im Saal aber tanzte und scherzte man weiter. Die Fröhlichsie unter den Fröhlichen war die junge Hausfrau. Sie sah berückend schön aus in ihrer Wolke purpurfarbener, knisternde? Seide mit dem elfenbeinblassen, pikanten Gesichtchen darüber und dem blumengeschmückten, schwarzen Gelock. In ihren glänzenden Augen brannte es wie ein seltsames, lockendes Geheimniß, das namentlich den jungen Franz Sessinghaus immer wieder in ihre Nähe trieb, als wolle und müsse er versuchen, die vcrhängnißvolle Geheimschrift zu errathen und vielleicht in der Lösung namenlos glücklich zu sein! Ter junge Mann war wirklich nahe daran, den Kopf zu verlieren. Die kleine Zauberin mit dem Häuch des Fremdländischen und Ungewöhnlichen, der sie so fesselnd umschwebte, hatte es ihm gleich bei der ersten Begegnung angethan. Und nun gar heute! Wie sie so ganz anders wirkte, als alle die Frauen rings, unter denen es doch wahrhaftig nicht an schönen Gestalten, frischen, anm'ithigen Gesichtern und viel natürliiher Fröhlichkeit fehlte Wie aber verbl lßte und versank das alles der Verkccperung eines heißen PurpurtraumS gegenüber! Ah, und diese? lebendig gewordene Traum umgaukelte gerade ihn mit seinem berauschendsten Duft gerade ihn! Er brauchte sich nicht für einen eitlen Gecken zu halten, wenn er zu dieser Annähme gelangte. In der That behandelte ihn die kleine Jeanette, so viel Freundlichkeit und Liebenswürdigkeit sie auch an, jeden ihrer Gäste zu verschenken hatte, mit auffallender Auszeichnung. Sie hatte ihr Spiel gut berechnet. Nicht mit einer Koketterie, die sie der Allgemeinheit der Männer in einem tändelnden Vlumenregen hinwarf, suchte sie den Gatten zu treffen sie wollte ihn dadurch aus seiner kühlen Ruhe herausscheuchen, daß sie eine einzige köstliche Blüthe, die süße Blüthe ihrer Gunst, in der weitgeöffneten, kleinen Hand gerade dem Einen unter den Vielen hinstreckte! Bodo sollte es sehen und wenn er ein Mann war, so mochte er dem Anderen die Gabe entreißen in aufloderndem', eifersüchtigem Zorn! Sie verschmachtete fast nach diesem auflodernden, eifersüchtigen Zorn, der um ihretwillen aus des Gatten Aug: schlaaen sollte! Es aal) Minuten in lenen i2 krank war vor vrennender Erwartung und nichts anderes mehr wollte und dachte. Und sie schritt immer weiter auf dem gefährlichen Weg. Ebenso wenig wie Bodo, der aber mit bester Haltung den Mangel daran bei seiner Frau zu verdecken suchte, entging natürlich dem ganzen großen jlreis der Geladenen die herausfordernde Gunstbezeugung, mit der Jeanette Franz Sessinghaus überhäufte. Man war allerdings geneigt, der jungen Frau, um ihres Geburtslandes Amerika willen eine größere Vewcgungsfreiheit zuzugestehen aber so weit durfte di: Ungenirtheit keinesfalls gehen! Und vor allem durften sich die Strahlen der Gunst nicht um das Haupt eines Einzigen sammeln. Das war denn doch ein wenig bedenklich, und so zischelte und klatschte man bald genug in allen Ecken und Gruppen frisch drauf los. Fast noch mehr, als Bodo selbst, litt seine Mutter unter dem unliebsamen Aufsehen, das die schöne, junge Hausfrau erregte. Der armen Baronin war überhaupt von dem Vergnügen des Abends nur ein winzig Bröckchen zugefallen. Baron Elimar hatte sich wieder einmal den Geistern des Weins bedingungslos überliefert, und sie hatte vorhin all ihre Diplomatie aufbieten müssen, um ihn zu bewegen, sein Zimmer aufzusuchen. Und nun Jeanettes Betragen! Was sollte es nur bedeuten? Suchte sie den Gatten und sich selbst absichtlich zu kompromittiren aber dann um Gottes willen aus welchem Grund? Oder konnte sie wirklich für den jungen Zuckerfabrikanten mit dem hübschen Dutzendgesicht ein tieferes Interesse erfaßt haben? Der Mutter Bodos, des ritterlichen, jungen Edelmannes, dem ein gut Theil hochklopfender Herzen da rings im Saal gehörte, natürlich in unschuldiger, verschwiegener Schwärmerei, wollte das aanz unmöglich erscheinen. (Fortsetzung folgt.)
DiespanischenAnarchisten beschlossen. imAuslande ihre Versammlungen abzuhalten, da sie ihnen in Madrid und Barcelona verboten worden sind.
Ein Vcteratt ven Jrauen rcö Vür gcrkriegs. Dem Verhalten der Frauen des Nordens während des Bürgerkrieges l&it kürzlich der tapfere Vürger-Ge-
neral Jozeph B. L e a k e in Chicago, der trotz seiner schweren Kriegsstrapazen heute im Alter von siebenund-
siebzig Jahrcn noch so rüstig ist wie
ein recht gesunder angehender Fünfziger, in einer Ansprache an einen hiesigen Verein überlebender Patriotinnen dieser Art wohlverdientes warmes Lob. Er schilderte ihr hingebendes
ausopserndes Wirken m den Kneas-
Hospitälern, ihren ftleiß in der Her
stellung aller möglichen Bedurfnisse der Unionskämpfe?. Auch mackte er eine Mittheilung aus den damaligen Nähstuben dieser edlen Frauen und Jungfrauen: in vier
Tagen wurde in einer solchen Stube
freiwillig nahender Frauen ganz im Anfange des Krieges, als es'noa) an Allem fehlte, der gänzliche Kleidungsbedarf einer ganzen Compagnie, mit Einschluß der Uniformen, angefertigt. Es war dies die Freiwilligen-Compag-nie,, die ganz im Anfang in der patriotischen Jllinoiser Stadt Galena auf Anregung ihres damals noch bejahe
unbekannten Bürgers Ulysses S.'np-
son Grant, des nachmaligen großen Feldherrn und Unionsretters, errichtet wurde. Zur Ergänzung dieser interessanten Mittheilung des Gen. Leake führen wir aus dem von Gen. Grant während seiner Todeskrankheit verfaßten zweibändigen Werke Personal Memoirs of U. S. Grant" folgende reizende Stelle an: Die patriotischen Frauen Galena's setzten es sich in den Kopf, die erste Compagnie von dort gleich in voller Uniform zu entsenden. Sie ließen sich von mir (als früherem Offizier) eine Beschreibung der Uniform der Jnfantcrie der Ver. Staaten entwerfen, dann schafften sie das nöthige Geld und Material an, ließen sick die Kleidungsstücke durch Schneider zuschneiden und nähten dieselben nun selbst zurecht. In wenigen Tagen war die Compagnie in Uniform und bereit, sich nach der Staatshauptstadt Springfield zu begeben. Nachdem ich sie eingetheilt und ihre erste Einübung beaufsichtigt hatte, begleitete ich sie nach Springfield und blieb bei ihr, bis sie dem Jllinoiser elften Jnfant'rie-Regiment zugetheilt war." Für kranke und verwundete Unionskämpfer haben dann die Frauen nicht nur mit der Nadel noch viel Größeres gethan.
Die Vccrdignng cincS Grabfchänders. Aus Würzburg wird unter dem 11. September geschrieben: Die Beerdigung des Leichenwärters und Grabschänders Kth gab Anlaß zu lärmenden Auftritten auf dem Friedhofe. 5keh, der erste Leichenwärter im hiesi-
gen Friedhofe, hatte bekanntlich aus Gräbern, in denen Leichen in MetallSärgen beigesetzt waren, Särge herausgenommen und geöffnet, die Leichen verscharrt und die Metallsärge verkauft. In der Untersuchungshaft erhängte er sich vorgestern. Wie die Neue Bayerische Landes - Zeitung" meldet, hatte sich heute zur Stunde der Beerdigung eine sehr große Menschenmenge am Lcichenhause eingefundek, weil sich das Gerücht verbreitet hatte, der Selbstmörder werde kirchlich beerdigt. Schelt- und Schimpfworte wurden aus der Menge vernommen, wic. Einem solchen Verbrecher erweist man kirchliche Ehren, während man ehrlichen Leuten sogar das Glockengeläute verweigert; einem braven katholischen Buchhändler verweigerte man es, weil er eine protestantische Frau geheirathe: hat." Als nun der Stadtpfarrer Heßdörfer erklärte, daß die katholische Kirche Selbstmördern den Segen verweigere, schrie das Volk unter Hüteschwenken: Bravo, hurra, so ist's recht; einem solchen Lumpen gehört keine Ehre!" Der Pfarrherr war sichtlich erschrocken, aber er fuhr fort: Nachdem jedoch ärztliche und amtliche Zeugnisse vorliegen, welche bestätigen, daß Keh in den letzten Tagen vor seinem Tode sinnverwirrt war, müsse er die kirchliche Beerdigung vornehmen." Allgemeines Murren und Pfuirufe erfolgten. Um das Volk zu beruhigen, verlas der Pfarrer die Zeugnisse, die der Landgerichtsarzt, der Staatsanwalt und ein praktischer Arzt ausge stellt hatten. Unter andauerndem Lärmen wurden die Zeugnisse verlesen und dann die Einsegnung vorgenommen. Unter Verwünschungen wurde der Sarg, dem nur die nächsten Angehörigen und der deutsche Kriegerbund mit Fahne folgten, zum zweiten Kirchhof gebracht. Der Zugang zu diesem Theile des Friedhofes, wo das Grab Kehs liegt, war polizeilich abgesperrt. Außen tobte das Volk, während der Pfarrer die Gebete sprach. Als unier der Menge bekannt wurde, daß Keh in einer Gruft neben dem Fabrikanten Nöll und anderen hochgeachteten Persönlichkeiten bestattet werde, und daß der Magistrat den Einspruch dieser Familien abgelehnt habe, erging sich das Volk in Beschimpfungen auch wider Bürgermeister und Rathsherren. Um der Wuth des Volkes zu entgeben, wurden die Leidtragenden durch eine Hinterpforte herausgelassen.
Feuer - Signale.
Pennshl und Marke! 5 Cnglish'S Opern-Haus csstundN-wDork 7 Noble und Michigan 5 N. Jerley u. Mass äit i Pine und North .0 Market und Pine 11 Vermont nahe East i No.. 8 Spritzenhaus Maff. Ave nahe Kcblt 13 Delaware und Walnut : N.Jerscvu Centra! A .5 Mass und Genuas Ash md 11. Strohr ? Park Ave und 12 Sti Columbia ndHillsld, . Highland Ave u. 'iran '.1 JUmei und Tt. '3 Pennsylv. und Pratt 4 Meridian uno 11. Srr ih N. 5 Spritzenhaus ib nahe Jllinoiö 6 Senate Ave u. CtCla '? Illinois und Michizan . Pesvlvania und 14, -! Senate Ave. und lg. 'X No. 1 Cpritz,nhaui InoAvenaheWichigau 12 Meridia und Walnut !4 California u Vermont Blake und New Jork Z Ind. Av. u. St. Elatr ,7 City Hospital : Blake und North 4? Michigan und LgneS U No. 6 Spritzenhaut Washington nah 22st 2 Ssendorf u Wash. 43 Missouri New Dort 5 Meridian u Wash 6 JllmoiS und Ohio t? Eapitol Av. u Wash 3 mgan'S PorkhauS 49 Straßenbahn Ställe W. Washington Str No. 10 Spritzenhaus AllmoiS u errill S2 JllmoiS u douisiana 63 Weit und Courh 11 West und NcOarty Senate Ave. u Henry 67 Meridian und Rny No. 4 Spritzenhaus Madison Av. u MorviS SS Mavion Av. u Dunlop 1 No 2 Haken Leiterhau South nahe Delawar bZ Penn, u Merrill U Delaware u. McCartv 4 afi und Ncarty New Jersey u. MerriZ 7 Lirg. Av. u Bradsha S Calt und Prospekt 19 Bicking und High 71 No. 11 Spritzenhaus Sir Aoe. nh Huron 7 East und Seorgia 73 Seda und Elm 7t Davidson u Seorgt 75 Snglish Av. u Pine 73 Chelby und Batck 7S No. 3 Spritzenhaus Prospekt nahe Chelbh 'S Fletcher Rv. u Chelby Ll Market .NeM Zasey S? Delaware und Wash. 33 Säst u Washington 84 New York .Tavidsop SS Taubstummen Anstalt SS Per. Staaten Arsenal 37 Oriental und Wash. SS Frauen-Neformat. 91 No. 13 Spritzenhaus Maryland nahe Mer. S2 Meridian u. Gcorqia. 93 Meridian und South 4 Pennsylv u. Louisiana 95 n-atai Ave u. Alab. 06 HaiHtquartier. 97 Grand Hotcl. 93 Capital Ave und Chl 23 No. 16 Spritzenhaus 16. und Ash. 124 Llabama und 1. 125 Central Ave und 11. 126 Fände und 15. 127 Brookside und Jupiter !23 Cr.itral Ave und 17, 12? Delaware und 19. 131 Alabama und II. 132 Bellefontaine und 124 College Ave und L. 135 Delaware und 13. 136 Alabama und Rorth 37 Newmann vrü 19. 133 College Ave und lt. 12? Cornell Av und 13. 141 DandeS nö 1L. U2 Highland Ave und lg. U3 Tecumseh und 10. U5 New Jersey nd 22. 14 Alvord und 17. 147 No. 2 Spritzenhaus Hil.sid Ave und 13. .43 College Ave und 22. 149 College Ave und 27. 152 Park Ave und 22. 153 L E u. W Bahn u. 22. 154 Ramsey Ave und 10. 156 Stoughton u Newmcn 157 AtlaZ und Pike. 155 Bloyd und Patopaw. 159 No. Ll CpnjenhauK Brightwood Trden und Depot 168 Brightwood und 25. 164 Rural und Bloyd 165 St. Clair u. Kcystone -167 Arsenal Lve un 23. 163 Bellefontaine und 28.
169 Park Av und 5k 212 Capital Av nd V7. 213 Pcnnsylv. u.S!ichiaau 214 JllinorS und L. 215 Senate Ave und 21. na Pennsvlvania und 22, 17 Merüian und 16. 213 Capital Ave und Lg, 21 Broadioay und lg. 231 Illinois und McLean 234 No. 14 Spritzenhaus Kenmoed und 30. &S Illinois und 33. 23? Annetta und 80. 37 No. 9. Spritzmhiue Hdell und Naer 36 Udell Ladder ckOortt 239 Jsabel und 27. 241 Meridian und 24. 24Z'7linolSu Ct.Ci. 243 Eldrioge und 23. 31 West uud Walnut L13 Weü und 12. 214 Howard und 16, 815 Torbet lnd P& 316 Capital Ave und 1 817 Northwestern Ave u 31 318 Gent und IS. 19 Canal und 10. 24 Cerealine Works 24 Vermont, und Lynn S25 BiSmakcku ffrandvte 326 No. 29 Spritzenhaus HaltghviUe. 327 Michigan u. Holmes, 28 Michigan u. Concord 41 West und WcJntyre 412 Mifsoun u. Marvland 413 Missouri und hi 415 Capital Ao öcorg-a 416 Missouri u KentuSy ?.. 417 Senate Ave n. Wash. 421 P und E RidKauZ W. Washington. 423 Jii-en-Hospital. 424 Miy Ave u. I D u9 425 Wash and Harris 426 Ne. 18 Cpritzenhaitz W. Washington 427 Oliver und Birch 428 Oliv und Osgood 429 Nordvke und Dork 431 Hadlcy Av u. Morni 432 Niver Ave u. Morris 454 River Ave und SZatz 435 Hardmg u. Big 4 R I 436 Harding und Cltoet 437 No. 19 Epritzenha Morris und Hardinz. 68k wAWax 439 Stocky 451 Reisn und 5A2e 452 Howard und L 453 Morris und StäpUi 456 Lambert nd Bekrönt 457 Nordhk Ave u. Vcax nun Works 613 West d Ray 613 enwH2ve u,Vm 614 Meridian und Morris 61 Illinois und ansät 517 Morris und Dakota 618 Morris und Church 619 Capital A. u McCar. 621 Meridian und Pal 623 Pine un, Lord 624 Madisor. Ave u Lintti SS Meridian und Belt ZiA 627 Carlos und Rav 528 Meridian und Arizona 529 Meridian u. Liaymond 631 Meridian u. McC. 121 No. 17 Spritzenhaus MorriS nah West eit McAeraa?.und DouS, 613 East u. Lincoln 614 East und Beech 615 Wright und Sander 617 McCart? und Beaty 18 New Jersey u D Ave 712 Spruce und Prospecs 7X3 English Are. u. Laure.' 71t State Ave u.Belt N Z' 715 Chelby uud Becchcr 716 State Ave und Orm"4 718 Orange und Laurel 719 Chelt?u.Ci,azees 721 Lcrington A. I 733 Fletcher Aveu. Ctn&? 724 Ctate Lve u. Pleasan-. 715 Prospekt und leasa-,! 726 Orange und Harlar 728 Libcrty und Wen 729 Nik unt Seuth 81 No. 15 Spritzend Ost Washington Z'i 813 Market und NoblZ 814 Ohio u. Highland A 815 Michigan u. Highla 816 Market Arsenal 3ü 817 Ost Clair und Union Bahn Seieisk. Ml Pan Handle Shops 823 Vermont und Walcou 824 Wash. und State 2. 826 Madden's Lounge K'' 82 Duck und Dorsev 827 Wash. und Scville tot 829 Ro. 1 Spritzenbau eville nah Michiaa 831 Southeaster Tve und Woodsid. 8M Wash. und Tenbrr, 834 Southeaster nd Arsaull Ztves. 55 New Dork und Tq!e 12 JllinoiS und Msryl. i JllinoiS und Market, 14 Penn, und Wash, 15 Delawar, nd
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