Indiana Tribüne, Volume 27, Number 46, Indianapolis, Marion County, 15 October 1903 — Page 7

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J3nWana Tribune, 15. Oktober 1903

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Iln XSannc des (Boldes

...Roman... von Alfred Sassen. Fortsetzung. Ter junge Baron sprach den behäbig freundlichen Doktor an, fragte erst nach dem Kranken auf seinem eigenen Grund und Boden und dann nach dem Befinden des alten Mannes drüben im Dorf. Der arme Köhler! Sein Tod kann jede Minute erfolgen. Ich habe schon gestern Mittag geglaubt, das Ende werde eintreten, und auch mit der Frau Baronm, die gerade anwesend war, darüber gesprochen. Der alte Herr hat eine unbeschreiblich kräftige Konstitution. Sonst führt ein solch tückisches Nierenleiden gewöhnlich schon viel früher" Er konnte seinen Satz nicht vollenden. Bodo hatte ihn einfach stehen lassen und war davongestürmt. Als er an dem Herrenhaus vorüber kam, bemerkte er Jeanette auf der Terrasse. Gedämpft, aber voll bebenden Ingrimms, rief er ihr zu: Weshalb hast Du mir gestern nicht gesagt, daß der Arzt stündlich den Tcd des Onkels erwartet? Wenn ich ihn jetzt noch lebend antreffe, so ist es ein Zufall." Seine Stimme versagte fast. Hast Du etwa absichtlich so gehandelt, um mich in den Augen unserer Verwandten zum Feigling zu stempeln?" Solltest Du nicht besonders an zwei Augen denken V fragte Jeanette zurück. Ihre Stimme flackerte drohend. Sie war ganz weiß im Gesicht geworden. Im Nu war alle Seldstbeherrschung, mit der sie sich seit jenem ersten stürmischen Auftritt gewappnet, wieder verflogen, da sie den Gatten unterwegs sah nach dem Haus des Oheims, in dem die schone Kousine ihren Zauber übte. Bodo erwiderte auf den haarscharfen Angriff nichts. Er stürmte weiter, dem Parkausgang zu, um möglichst bald das Dorf zu erreichen. Jeanette gerieth gleichfalls in fliegende Hast. Durch die nächste Thür gewann sie in raschem Dahinhuschen das Innere des Hauses, rasfte Hut und Mantel an sich und folgte dem Gatten. Bodo traf nun wirklich den Oheim nicht mehr lebend an. Als er die Thür zum Krankenzimmer öffnete, mußte de? Aermste gerade seinen letzten Seufzer ausaebaucbt haben. Denn mit einem lauten, hellen Schrei warf sich die schlanke Mädchengestalt dort am Bett über den regungslosen Körper hin. Zu. gleich sank Tante Bertha mit gefalteten Händen in den großen Lehnstuhl am Kopfende des Lagers. Heißester Kindesjammer und das schlichte Gebet der Schwester gaben dem Vervlicheneu das Geleit auf seinen Weg nach dem dunklen Bezirk, von dem wir nichts, so gar nichts wissen .... Erschüttert stand der junge Mann an der Thür, und ihm war, als dürfe er keinen Schritt weiter thun. Was wollte er jetzt hier, nachdem er die beiden Wochen vorher, die ganz gewiß Schmer-zens-und Sorgenwochen sonder Gleichen gewesen, ohne eine Frage und einen Gruß fortgeblieben? Seiner Frau hatte er den Vorwurf zugeschleudert, sie habe ihn zum Feigling gestempelt?! O, er selbst hatte sich zu einem solchen herabgewürdigt! Wenn sich nachher der braune Kops sattgeweint von den friedeumschwebten Kissen dort hob durfte er dem Blick der hilflos süßen Kinderaugm begegnen, ohne die marternden Bisse wüthender Selbsianklagen in der Seele zu spüren? O, welch ein Held war er. einer, an den sich Furcht und Tadel nicht heranwagten! Jawohl! Stunden wurden in ihm lebendig, in denen er alle holdseligsten Blumen der Welt, zu Kränzen verschlungen, über dem braunen Scheitel dort gesehen! Seinen Händen waren die Kränze entblüht! Das hatte er geträumt gewollt! Und nun? O Held Du! Lebenskluger Held aber ohne die Leuchtsäule echter Lebensstärke! Und nie würde er auf solcher Säule die klare Flamme entzünden! Zu viel Hände hielten ihn davon zurück. Hände, die er nicht fortstoßen durfte, weil sein eigenes Blut darin floß . . . Und zwei ' kleine Hände, in denen dies Blut nicht pulsirte, waren stärker als alle anderen zusammen. 13. Kapitel. ufborckiend zuckte Bodo empor. Die Treppe herauf kam's in kurzem, scharfem Takt. Er kannte diese Schritte. Und ihm war. als müne er den Riegel vorschieden und ihr, die da kam, den Eintritt verwebren! Durfte er sie einlassen in das stille TodtenaeniaÄ? Noch weniger, als er selbst, hatte sie ein Recht dazu, hier zu sein. Auch nicht 'das loseste Band bestand, das sie mit dem Hingeschiedenen verknüvfte. Ganz aewiß nicht. Und wenn sie nach der Hand seines verwaisten Kindes griff, um sie theilnahmsvoll zu drücken, so war das Heuchelei, scknöde Entloeibuna des schönen, tröstbringenden Wortes Mitleid! Das sollte nicht geschehen! 9ioä) einmal zucne es ibm in den Qänden. den Riegel vorzuschieben. Aber da ging schon die Thür. Jeanette stand neben ihm, mit dem Antlin voll leidensckaftlick spähender Gier. 2N ccn NUgeil UIC ymmiu yvm. rolehe! ?ichigSie begriff sofort, daß hier alles . c n Avi'ittfi r sSi y

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vorüber war sie sah aber auch, daß ihr Gatte noch festgewurzelt in der Nähe der Schwelle verharrte, ohne den Weg gefunden zu haben zu dem schönen, knieenden Mädchen dort. Ein fast schmerzhaft tiefes Aufathmen hob ihre Brust. Einen Augenblick preßte sie beide Handflächen fest gegen die Schläfen, wie um sich vollends selbst zu beruhigen. Dann suchten ihre in Berlegenheit sich verdunkelnden Augen, mit dem Blick stummer Abbitte darin, Bodos Gesicht. Er aber stand abgewandt. Er konnte ihren Blick jetzt nicht ertragen. Da erhob sich langsam, in ergreifender Würde. Tante Bertba aus dem

Lehnstuhl. Sie hatte still und gesammelt das T?dtengebet gesprochen. Nun kam d,e Trauer auch zu lyr. irofte Tropfen rollten ihr über das ernste Gesicht. . . .. So trat sie auf Bodo und Jeanette zu. und während sie nach den Händen griff, die sich ihr entgegenstreckten, sagte sie halblaut: Ja, vor wenigen Minuten l er gestorben. Es kam nicht unerwartet und doch und doch !.... Ich möchte Sie bitten, der armen Maraa jetzt Ihre Theilnahme nicht auszusprzchen. Wir wollen ihr Zeit lassen, sich auszuweinen. Sie ist ein tapferes Herz und w'.rd sich dann m das unabänderliche fügen. Lassen wir sie vorerst allein mit dem geliebten Todten Darf ich die Herrschaften hinuntergeleiten?" Lorücktia. als müsse verhütet werden, einen Schlafenden zu stören, verl eken die Drei das immer, man war im Flur angekommen. Allein Tante Bertha forderte nicht auf, in die Wohnstube einzutreten. Bodo mochte diese ÄUssorverung wobl erwartet haben. Er konnte ja doch nicht fort, ohne daß er den Frauen des Hauses, m dem ja nun kein Herr mehr die Augen offen hatte, seinen Bei stand anaeboten. Er that es stockend. mit erst allmälig sich festigender Stimme. Tante Bertha dankte. Von meinem Heimgegangenen Bruder wein ich. daß er in seinem Testament den Bürgermeister zum Vormund Margas bestellt hat. Der Burgermeister ist überdies seit vielen fahren mon ein treuer, bewährter Freund unseres Hauses. Er wird uns m Ä.llem, was getha.i sein muß, mit bestem Rath zur Seite stehen." Bodo sah ein. dan er hier uoerflusiia war. Seine auf so gebrechlichen Füßen stehenden Verwandtschaftsrechte geltend machen zu wollen, wäre lächerlich gewefen. Er mußte gehen. Es wurde ihm nicht gestattet, aus dem großen Brand seines Herzens auch nur einen Funken treuwarmender Fürsorge zuruckzulassen für das todttraurige Mädchen da oben an der Leiche des Vaters .... Diesmal blieb es still zwischen den Gatten, als sie durch den Hohlweg nach dem Schloß zurückkehrten. Kein greller Laut sprang auf. Jeanette beobachtete Bodo wohl, wie er so geradeaus in die leere Luft starrte, in der heute jedes Sonnenfunkeln fehlte, aber wenn ein Kampf m ihr war, so wurde sie tapfer m dieser Brust damit fertig. Ein qualvoller Seufzer trennte seine festgeschlossenen Lippen. Im gleichen Augenblick wurde aber hoch droben in der grauen Lust ein lebhaftes Flügelrauschen hörbar eine Kette von Wildcnten zog vorüber. So entging Jcanette jener verrätherische Seufzer. Sie schmiegte leicht den Kopf an den Arm des Gatten und fragte weich und still: J8obo, willst Du nach Berlin schreiben um einen recht schonen Kranz oder soll ich es thun?" In seiner Versunkenheit verstand er sie nicht gleich, mußte sich ihre Worte, die an seinem Ohr vorübergeklungen, erst wieder einfangen. Dann erwiderte er: Thu' es, bitte." Er sah Marga erst beim Vegräbniß wieder, obwohl er am Tage nach dem Todesfall noch einmal im Trauerhaus vorgesprochen. Er hatte nur Tante Bertha und den Bürgermeister des Dorfes in der großen Wohnstube angetroffen. Das junge Mädchen blieb mit ihrem Schmerz :m Dunkeln. Der Bürgermeister war ein jovialer alter Mann, der sich höflich freundlich zu Bodo wandte: Ich habe meiner Aeltesten geschrieben. Sie soll vorläufig aus ihrer Pension in Weimar zurückkehren. Die arme Marga braucht eine gleichalterige Freundin, die sie versteht. Dann wird sie schon langsam über ihren großen Schmerz brnweakommen. In die Be stimmungen von oben müssen wir uns nun nnmal finden." Ein unendlich rührendes Bild, aber auch ein Bild voll bezwingender, fast hoheitsvoller Schönheit, umschwebt von emem geheimnißvollen Reiz, war es, Marga mit leicht gesenktem Haupt hinter dem Sarg des Vaters herschreiten zu sehen. Sie weinte nicht. Thränen hatte sie wohl nicht mehr. Noch immer bewahrte ihre schlank aufgewachsene Gestalt holden Kindlich keitsschimmer aber über das schmale Gesicht hatte jene erschütternde Gereiftheit, die ein großer Schmerz verleiht, ihr Liniennetz hinaebreitet. In den Augen, die sonst voll leuchtender Klarheit gewesen, war das grausame Erkennen des Lebens aufgedämmert. Die unendliche Wehmuth um den Mund sprach wie ein Zeugniß, daß sie sich jetzt dewul jei, sie werde vom Leven noch gar manche andere Vitterniß erfahren. Und ein Etwas, ein Ungreifbares, Süwerzuenträthselndes. war auf ibrer

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S(rn. als fühle IV sich heimlich schon hwiedränat auf eita Pfad, wo ihr ein nmt Schmerz drehen werde. Zugleich mußte sie aber ,'rfüllt sein von dem reizen ftchlufr ,'ch mit der ganzen (ijröße ihrer reinen Seele zu wappnen gegen das heranschleichende neue Unheil Das gab der kinderschlanken, schmcrzüöergossenen Erscheinung jenen seltsamen Zug, den sich die theiw.ahsvoll grüßenden und fragenden Augen rings nicht zu deuten wußten. Nur Einer war da, der glaubte plötzlich instinktiv zu verstehen. Und er erschrak und fühlte sich von einem übnmächtigen Aufruhr angefaßt und festgehalten wie nie zuvor in seinem Leben. War es möglich? Das? Ueber das offene Grab hinüber wuchsen seine Blicke rücksichtslos hinein iy das Gesicht des jungen Mädchens. Der Ernst der Stunde versank ihm, die Fittiche des feierlichen Vorgangs umrauschten ihn nicht mehr. Nur eins wollte er. begehrte er. ES mußte ihm werden. Marga sollte sich offenbaren. Und es geschah. Einmal hob sie die Augen, groß und brennend zu ihm empor. Und sie konnte eine ganze Meile nicht den Rückweg finden. Da las er darin. Und wußte, daß sie nimme mehr gleichgiltig und ruhig aus seinem Leben werde fortbleiben können! Was nun? Heiliger Gott, liegen die Thore der Seligkeit und der Verdammniß wirklich so dicht, so untrennbar dicht be'. sammen ? Nach dem Begräbniß zog sich Bodo sofort in scinZimmer zurück. Er mußte allein sein. Um jeden Preis. Aber noch war er nicht zweimal auf dem weichen, graubraunen Teppich hinund widergeschritten, der den Fußboden vollständig überspannte, als die Thür ging und Jeanette eintrat. Zierlich wie ein Kind stand sie da, aber man hätte meinen können, die tiefe Trauerkleidung, die sie trug, werfe Schatten vm sie her. Oder ging das Bedrückende von ihrem Antlitz aus, in dem es allerdings zuckte und drohte? Noch hielt sie an sich. Sie rief d:m Gatten, der bei ihrem Eintritt reit einem Ruck in seiner Wanderung inne gehalten hatte, scheinbar ganz ruhig jt: Weißt Du, wie Du vorhin an beti Grab des altenMannes gestanden hast? In einer Erregung, als sei es die Auf nahmestätte Deines Liebsten und Theuersten. Röthe und Blässe jagten sich auf Deinem Gesicht, und in Deine? ganzen Haltung, in Deinen Augen " Bodo wußte selbst nicht, war es ein ehrlicher oder gemachter Zorn, bet ihn auffahren und ihr das Wort abschneiden ließ. Hattest Du wirklich in der ernsten Stunde nichts Besseres zu thun, als Deinen Mann zu überwachen ?" Weil er so gar nicht verstand, sich selbst zu überwachen. Es wundert mich, daß nicht Alle auf Dich gesehen haben." Mit jedem Wort war ihre Stimme schneidender geworden. Vielleicht nur noch ein Augenblick dann brach ihr die rasende Leidenschaftlichkeit in tollen Sprüngen von den Lippen. Da wurde es in Bodo auf einmal unheimlich still. Der Kampf! Da war er. Ter unvermeidliche Zusammenstoß! Welchen Ausgang sollte er ihm geben? Denn er fühlte, der Ausgang lag in feiner Hand. Er war der Stärkere, weil er der Ruhigere war! Sofort zog es ihm aber auch schon in fressender Bitterkeit das Herz zusammen. Welchen Llusgang! Konnte er da noch fragen? Er dachte an den stellenlosen Vater, das blasse Gesicht der Mutter tauchte vor ihm auf und da war die Schwester, der er ein großes Glück verfprochen und fein Wort einlösen mußte! Und sie selbst, die dort stand, von ihrer übergroßen, eifersüchtig wachsamen Liebe benu aetrieben. die Brandfackel zu schleudern hatte sie nicht Änipruch, eben um dieser Liebe willen auf seine Überlegenheit und Milde? Nein, er durfte es nicht zum Aeuftersten kommen lassen und suchte nach dem vermittelnden Wort. Allein er brauchte es aar nicht auszusprechen. Die seltsame kleine Jeanette war mit der Schnelle des Gedankens eine Andere geworden. Wohl lebte noch eine gewaltige Erregung in ihr, doch die Macht ihrer Leidenschaftlichkeit sollte nicht mehr über den Gatten hereinstürzen. Die junge Frau rang damit. sie noch vor dem Ausbruch niederzuzwingen. Vor vierzehn Tagen, als sie zuerst aus der köstlichen Sicherheit ihres Besitzes sich aufgeschreckt fühlte, war nach der Raserei plötzlich die wilde, lähmende Angst über sie gekommen, sie könne durch ein unvorsichtiges, blind zuschlagendeZ Wort den Gatten verlieren! Aöe? das würde für sie. die nur in ihrer heißen Liebe lebte, das Ende bedeuten, ein Erlöschen allen Lichts! Nur das nicht! Nur das nicht! Und so schrie es auch jetzt in ihr auf: Nur das nicht! Nur das nicht!" Und die blassen, verzerrten Lippen murmelten unwillkürlich: Nur das nicht! Nur das nicht!" Damit war der erst: Bogen der Brücke geschlagen, über die sie" wieder zu dem vergötterten Gatten gelangen konnte. Sie athmete tief auf und strich sich über die Stirn. Ihre Augen hefteten sich eine kleine Weile auf den Boden. Als sie sie dann wieder hob, war darin der scheubittende Blick heißer Zärtlichkeit. Sie wagte es, ihn Bodö zuzuschicken. Er erwiderte ihn ernst, fast -traurig.

Und da batie es sie auch schon zu ibm

hingerissen. Wie damals barg sie das Köpfchen an feiner Brust und liebliches Stammeln flehte zu ihm ernror: Verzeihe mir!-Jch bin 'ja närrisch w:e kann man eine Miene, einen Blick vor Gericht stellen wollen! Und Du bist ja doch ein Edelmann! Du hast mir Dein Wort gegeben, mich zu lieben und mich hochzuhalten als Dein Weib! Verzeih', daß ich es abcrmals einen Augenblick lang vergessen konnte! Es g.'schjch nur aber das weißt Du ja'' t So war das drohende Unheil auch diesmal ein Schatten geblieben, der schwinden mßte vor dem von dem jungen Fr?nenmund angerufenen Zau bei. Allein Bodo wußte, der Schatten würde zuri-kehren, sich doch noch zusammenballen zu unheilvoller Gestalt und dann nicht mehr von der Stelle weichen. Durch seine Schuld. Das wußte er auch. Denn in ihm erklang unaufhörlich die wilde, berauschende Melodie: Marga hat Dich damals fortgeschickt, in ruhiger Selbstverständlichkeit, und jetzt, da Du zurückgekehrt bist, freilich so ganz anders zurückgekehrt, gebunden, jetzt sann sie nicht fortbleiben aus Deinem Weg. jetzt muß sie leiden unter dem, was sie gewollt! Allerdings suchte Bodo der aufreizenden Melodie zu entrinnen in Arbeit und Vergnügen jeder Art. Er wich dem Inspektor oft tagelang nicht von der Seite, nahm an jedem Gang über die Felder theil, war viel mehr in den Ställen und Scheunen zu finden, als in den Näumcn des Herrenhauses. Er vergrub sich in das Studium landwirthschaftlicher Werke. Mit dem Vater zog er zur Jagd aus, aber das war oft übel gethan, der Wald wollte sein Freund nicht werden. Sobald die Bäume über ihm rauschten, schob sich mit schmerzhafter Deutlichkeit vor seine Blicke die kleine Lichtung mit dem schönen Mädchen im Abendroth! Diese Lichtung gehörte noch dazu seinem eigenen Waldbestand an erst einen Büchsenschuß davon entfernt begann der Staatsforst. Ja, die Lichtung war sein aber di: schlanke Gestalt, die wohl noch gar manchesmal darüber hinschriit, um in die Försterei zu gelangen sie mußte er fliehen, zu seinem und ihrem Heil, zu seinem und ihrem Schmerz! Auch zu ihrem Schmerz? O, er hätte Jahre seines Lebens hingeben mszen. die selig unselige Tiefe der Qual dafür einzutauschen, diese Bestätigung einmal aus ihrem Munde zu hören! Er sah jedoch Marga so gut wie gar nicht. Er wußte nur. daß seine Frau sehr viel in dem stattlichen Haus drüben im Torf aus- und einging. So blieb wenigstens der Anschein verwandtschastlicher Theilnahme gewahrt. Verweigerte die Arbeit Bodo den tu flehten Segen des Vergessen, so ver, suchte er es mit dem Vergnügen. Er nahm Einladungen an und sandte Enu ladnngen aus. In dem stillen Herrenhaus zu Zedern erklangen fremde, fröhliche Stimmen und vergnügtes Lachen. Umsonst kein Lachen übertönte jene bangathmcnde, gluthgeschürte Melodie, der Klang erstarb nicht, er wuchs, schwoll an, breitete sich aus immer mehr. Novemberanfang war's, als Jeanette auf einem Spaziergang, den sie an Vodos Seite durch den Park unternahm, ein unvorsichtiges Wort aussprach, das den zwischen den Gatten gähnenden, scheinbar spurlos überdeckten Abgrund jäh wieder aufriß, verbreiterte, vertiefte. Die junge Frau hatte es sich, da es ziemlich kalt war, in der molligen Wärme eines großen Tuches bequem gemacht, das sie manchmal in spielerischer Zärtlichkeit entfaltete und theilweise um Vodos Schultern schlang, so daß sie dicht aneinandergeschmiegt untc? der gleichen Hülle dahin schritten. . Jetzt eben hatte sie ihr Tuch zurückgezogen und sich selbst fest hineingewickelt. Sie war dabei von der Mitte des Weges an die Seite zurückgewichen, und von dort aus rief sie plötzlich: Weißt Du, Bodo, daß ich schon ein paarmal in der Försterei gewesen bin? Der arme, einsame Mann und sein krankes Kind! Das ist so traurig Aber ich habe auch eine interessante Entdeckung gemacht. Ter große, schöne Grllnrock ist verliebt, ganz unsinnig verliebt. In Fräulein Marga. Und da hab' ich unwillkürlich denken müssen, ob es nicht möglich sei, die beiden Einsamen zusammenzuführen" Sie verstummte. Bodo war so heftig emporgefahren, als fauche plötzlich zorniges Sturmesbrausen daher. Die Adern schwollen auf seiner Stirn, seine Augen blitzten in unverhülltcr Drohung. Schmetternd fast klang seine Stimme: Wie darfst Du einen solchen Gedanien auch nur aussprcchen! Wenige Wochen ist es erst her. daß die arme Marga den Vater verloren hat, ihre Augen sind noch nicht trocken, und Tu willst sie schon in Heiraihspläne hineinziehen! Ja. fühlst Du denn gar nicht, wie frivol Du bist?" Jeanette hatte mechanisch das Tuch abgeworfen. Es war hinter ihr auf den Boden niedergeglitten. Hochaufgereckt gleich ihm stand sie da. in all ihrer zierlichen Gliederung doch eine ebenbürtige Gegnerin. Alle Farbe war aus ihrem Gesicht gewichen, und in den Augen zuckte das stechende Flimmern, das er als den Vorboten ihrer Leidenschaftlichkeit kannte. (Fortsetzung folgt.)

zzuyncncncnic.

Ausgaben und Sorgen deS teSuische Seiirr einer grokr Bühne. Bei den immer höher gesteigerten Ansprüchen, die heutzutage in den Theatern der Großstadt in Bezug auf Tekolaticn und Naturwahrheit der Szenerie gestellt werden, mag es nicht ohne Jnteree sein, aus einigen kleinen Beispielen auf die Schwierigkeiten der Stellung des technischen Leiters einer solchen Bühne Schlüsse zu ziehen. Nehmen wir an. der Mond hätte in einer Szene sein silbernes Licht durch die Kulisjen über die Bühne zu gießen. Für das erforderliche Mondlicht sorgt in diesem Falle eine elektrische Proje!tionslampe, deren kaltes Licht durch vorgeschobene, entsprechend gefärbte Celatincfolien die erforderliche Farbentönung erhält. Welche Sorgen machen aber allein bisse unglücklichen Gelatineblättchen dem technischen Leiter! Da fordert ein Sonnenuntergang, eine Herbstlandschaft einen warmen gelben Himmelston, Hunderte von Farbenselten werden ausprobirt, immer und immer drängt sich aber in das Gelb ein fatales, kaltes Grün, das keine rechte Stimmung aufkommen läßt. Erst durch Uebereinanderlegen verschiedener Folien gelingt es endlich, die richtige Nuance hervorzubringen, dabei bestes aber die Gefahr, daß das Licht allzu stark gedämvft wird. Was haben diese Folien schon Mühe und Kopfzerbrechen gekostet und wie viele Briefe wurden über sie vergeblich mit der Faürikleitung gewechselt! Am Bühnenhimmel hinziehende Wolken werden hinter der Bühne durch Projektionslaternen erzeugt, vor- die sinnreich konstruirte, mechanisch bewege liche Messingmasken und Glasprojel tionen gestellt werden. Sorgfältig müssen da alle Lichtstärken abgemessen werden, eine einzige Flamme kann den ganzen Effekt gründlich verderben. Aufwallende Nebel stammen aus einem Apparat, in dem Salmiakdämpfe durch Salzsäure und Wasser sireichen. Aufgabe des technischen Leiters ist es. dafür zu sorgen, daß sich die so entwickelten schweren Ammoniakdämpfe gründlich mit Wasser sättigen, denn sonst vernichtet ein unstillbarer Hustenund Nießreiz die herrlichsten Töne des Helden oder der Heldin. So fordern jeder Effekt, jede Nuance ihre eigenen Apparate, aus deren Peinlichem Zusammenwirken erst die gewaltigc, der Natur so nahe kommende Wirkung der modernen Bühne hervorgeht. Ncucr Vcrlincr Prachtbau. EttS Wohuung für Präsven und Direktor des Reichstages bestimmt. In Berlin wurde letzter Tage das Reichstags-Präsidialgebäude. ein Werk des Geheimen Baurathes Wallot. des Schöpfers des neuen Reichstagsgebäudes fertiggestellt und seiner Bestimmung übergeben. Ter prächtige Neu bau erhebt sich gegenüber der Ostfront des Neichstagshauses. In dem neuen Hause befinden sich die Amtswohnungen des Reichstaaspräsldentcn und des Direktors beim Reichstage. Da der Parlamentspalast selber auf ein knapdes Raummaß angelegt ist, so war es erforderlich, für jene Amtswohnungen ein eigenes Gebäude zu schaffen. Es war im Frühjahr 1897. als der längst geplante Bau ernstlich in die Wege geleitet wurde. Im Nachtragsetat des Neichsamtes des Innern wurden damals 1.000.000 Mark gefordert zum Zweck des Grunderwerbs für das Präsidialgebäude. Ter Kaufpreis für das 1604 Quadratyards große Gelände betrug 936.000 Mark. Die eigentlichen Geschäftsräume für Präsident und Direktor befinden sich im Reichstagshause selber. Hier wurde auch eine provisorische Wohnung für den Direktor eingerichtet, aber auf die Taue? war es nicht thunlich, diese Raumflucht aus dem Bereich der Fräs tions-, Berathungs- und Koinmissionssäle auszusondern. Natürlich sind die Amtswohnungen im Präsidialgebäude jetzt in einem großen und würdigen Stil angelegt. Namentlich kam es darauf an, für den Reichstagspräsidenten nicht nur eine Stätte wohnlichen Behagens zu schaffen, sondern auch Räume herzurichten, in denen er seinen mancherleiRepräs entationspflichten Genüge zu thun in der Laae ist. Als Begräbnißplatz könnte ein Acker 3630 Leichen aufnehmen, wenn man den Todten nur einen Raum v. 6 bei 2 Fuß gestattete. Europas älteste Städte sind: Argos. Athen und Theben in Griechenland,. Crotona und Rom in Italien, Cadiz und Sagunt in Spanien, Konstantinopel in der Türkei und Marseille in Frankreich, das schon 580 v. Chr. als griechische Kolonie gegründet wurde. Das Alter dieser Städte liegt zwischen 2400 urkd 2700 Jahren. Ganz eittfnci?. Professor: Was würden Sie thun, wenn Sie, wie im vorliegenden Falle, den Zustand des Patienten verschlimmert sähen?" K a n d i d a t (schnell): Ach. auch den Kopf schütteln. Her? Professor!" Ml oder. Frau: Nun, was schreibt die Köchin? Will sie eintreten?" M a n n: Ja, so weit ist sie mit Allem einverstanden, Lohn, Ausgehtage. Nur unsere Photographie sollen wir noch ein-schicken!"

Feuer - Signale.

1 Pnmsylv und Market ö English'i Opa-Hau 8 East und S?w York 7 Noble und Nichigan S N. Jrrjey u. Mass Ave 5 Pine und North .3 Market und Pine U Vermont nahe Last 'i Nz. 8 Cxrizenhaus Mafs. Lve nafjt SlcMt 13 2ejteare und Salnut U 5!. Jersey Central A. 15 S?aft und EorncllAvr 6 AH tivd 11. (fctrai ? Park Ave urd 12 . Columbia ndHizid, :z Hizhland Ave u.P:: '.1 IUinoiS und t. I? 33 Pennsylv. und Pratt ü Meridiak' unv 11. Btt iö T. 5 TpritzenhauS 15 nahe Jllinelö 2 Senate Ave u. CtCIau n Illinois und IBchigan Pesylvania und 14. a Cnate 3t. und . il No. 1 Cpritz,nbauS Inv Ave naheMichiga Meridian und Walnut 'i California u Lnmont '5 Blake und New Iork IG Ind. Av. u. St, i7 City Hospital :8 Jlake und Norch 39 Michigan und jnet No. 6 EpriZenhauk Washington nahe West Visendorf u Wasb, Missouri New York 15 Meridian u Wash 16 JllmoiS und Ohio 47 Capitel Av. u Wash 8 Kmgan'S PorkhauZ Straßenbahn Stall 23. Washington Ctr 51 No. 10 CvritzenhauS Illinois u errill 52 Illinois u ruismna 53 West und South West nd McCarty Eenate Ave. u Henry 67 Meridian und Rat) 8 No. 4 Spritzenhaus NadisonAv.uDkr-.-iS 09 Madiion Av. u Tunlop 61 No 2 Haken Leiterhaus Couth nahe Telaware 2 Penn. Merrill U Telaware u. McCart M afi und Mcarry 5 New Jersey u. Merrill 7 Birg. Av. u Bradshaw 3 East und Prospekt 9 Bicking und High 71 No. 11 Spritzenhaus Lir Ave. nahe Huron 72 East und Georgia 73 Ceda, und Elm 74 Davidson u Georgi 75 önglish Av. u Pine 7 Chelöy und BateS 7? No. S Spritzenhaus Prospect nahe Shelby 9 Jletcher Av. u Shelby Sl Market u. New Zersey 32 Telaware und Wash. 33 East u Washington 84 New Dork u. Davids85 Taubstummen Anstalt 86 Wer. Staaten Arsenal 7 Orient! und Wash. 89 Frauen-Nefo-mat. 91 No. 13 Spr tzenhaud Marvland nahe Mer. 2 Meridian u. Georqia. 3 Meridian und South 94 Pennsylv u. Lomsiana 95 ZZirgini Ave u. Llaö. 96 Hauptquartier. 97 Grand Hotel, 93 Capital Ave und Cb .23 mo. 16 Spritzenhaus 16. und Ash. 124 Alabama und 1. ,25 Central Ave und 11. 126 Fände und 15. 127 Brookside und Jupiter 128 Ceiitral Av ud 17, 125 Telaware und 19. 131 Alabama und 11. 132 Bellefontaine unb iv. 134 College Ave und 29. 125 Delaware und 13. 136 Alabama und North 137 Newmann und 19. 133 College Ave und 14. 139 Cornell Ave und 13. 141 DandeZ unb 13. 142 Highland Ave und l. 143 Teeumseh und 10. 145 Zlew Jersey nd 22. 146 Alvord und 17. 147 No. 2 Spritzenhaus Hilside Ave und 13. i3 College Ave unv 22. 149 College Ave und 27. 152 Park Ave und 22. 153 L E u. W Bahn d. 22. 154 Ramsey Ave und 10. 156 Stoughton u Newmen 157 AtlaS und Pike. 153 Bloyd und Pawpaw. 159 No. 21 Spritzenhaus Srightwood U2 Arden und Depot 163 Brightwood und 25. 164 Rural und Bloyd 155 Ct. Clair u. Kehstone 167 Arsenal Av un 23. 168 Bellefontaine und 28. 183 Park 21 und lf 212 Capital Ave und 17. 213 Pnmsdlv. u. Nichiaau 214 JUinvlS und 29. 215 Senate Ave und 1. 216 Pennsvlvania und 22. 217 Meridian und 16. 813 Capital Ave und 26, 211 ?' ?d'.?ay und 10. in IllinnS und VLca 234 No. 14 SprizenhauS Kenwood und 30. m Jllinoi und 33. e:; ; Annetta und 33. 237 No. 9. Svritzenhnlk l'dell und Raer 23 ilteil Ladder Sorli 23? Jsabcl und 27. 241 Meibian und 24. 24Z Illinois u St.Cl?. 243 Cldridge und 23. 312 West uud Walnut S13 West und 12. 314 Howard und 18. 315 Torbet nd $ac& 816 Capital So und 1. 317 Northwestern AveuA 318 Gent und 13. 819 Canal und 10. i2i Cerealine Works 324 Vermont und Lynn 325 BiSmarcku Grandvtetr 32 No. 29 CntzenhauS Haughville. 327 Michigan u. Helme, 323 Michigan u. Concord 341 West und McJntvrk 412 Miffourl u. Maryland 413 Missouri und Dh, 415 Capital Zlve-eora 416 Mlssour, u AentuSy ?. 417 Senate Ave iu Wash. 421 P und E Rundkaus W. Washington. 423 Jrren-Hospital. 424 Miy Ave u. I D 2 425 Wash und Harri 426 Nc. 13 Cpntzenhcml W. Washington 427 Oliver und Birch 423 Oliver ud Oszood 429 Nordyke und Dor! 431 Hadlcy Ave u. Mornt 432 River Ave u. Morris 4S4 River Ave und Rah 435 Harding u. Big 4 R ? 436 Harding und Oltva 437 No. 19 Spritzenho-Z Morris und Hardins, US Hrb vrXtä&aaß 439 Stockdar 451 ReiSner und ZVZe 452 Howard und Set 453 Storni und si$t3 456 Lambext und VelQll 457 Nordhke Ave u. tust ms WorkS 612 West und Ray 613 entucky Av u. Starrt! 614 Meridian und Morrtzs 61 JllmoiS un ansa 617 Morris und Dakota 618 MorriS und Church 19 Capital A. u Me&uv 621 Meridian und Paüiwt 623 Pine unk, Lord 24 Msdisor. Av u Linl $26 Meridian und Bell 3 527 Carlos und Nah 628 Meridian und Arizoi 529 Meridian. Naymond 631 Meridian u. Me&tu ' 632 Ns. 17 Kpritzenh2u MorriS nah West 611 McXerrtttnand Touah. 613 Gast u. Lincoln w 14 East und Becch SIS Wright und Sander 617 McCarty und Seaty 18 New Jersey u Ave 712 Cpruce und Prospeci 713 Cngllsh Av. u. Laurek 714 Etat Ave u.BU N 715 Chelby ud Beechn 716 State Ave und Oran 718 Orange und Laurel 719 Shelby u. GUicae 2t 731 Lerington A. JrtuiJ 723 Fletcher Aveu. Cpntcr 724 State Ave u. Pleasaa7i6 Prospekt und leasar.l 726 Orange und Harlas 723 Liberty und Meer 729 NöUe und South 81 No. 15 Spritzenhaut Ost Washingto?, ' 813 Market und Nebl: 814 Ohio u.Highiand 815 Michigan u. Highlan, 816 Market u Arsenal Av 817 Ost S. Clair und Nnion Bahn Geleise. K21 Pan Handle Shops 823 Vermont und WaKou 824 Wash. und State A. EH Madden'SLounge8 82 Tuck und Torsev 827 Wash. und eville S 829 No. 1 Spritzenhaus eville nahe MichigaH 831 Eoutheeftern Ave mld Woodside. 3 Wash. nd Dearbor, 834 Southeaftern und Arsenal Lves. 836 New Fort d Teple 12 Illinois und Maryl. i Illinois und Market, 914 Pen. nd fitaftr 815 Telaware und Spezial-Siznale. Erst Schlage, zweiter Alarm, Aweiten Schlage, dritter Alarm, Dritten t Schläge, vierter Alarm. 1-2-1, Feuer auS und Schlauch aufgerollt. Schlage, Wasserdrulk ab. 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