Indiana Tribüne, Volume 27, Number 45, Indianapolis, Marion County, 14 October 1903 — Page 7

3nV

Tribüne, la. Oktober 1903.

Im Kanne des (ßolilcs

...Noman... von Alfre d Sassen. Fortseung. Kluge und herzliche Worte janoen schließlich den Weg zur Besiegung diesei Schwierigkeit, und die Gäste verließen Schloß Zedern erst, nachdem die Verlobung Giselas von Degenhardt mit Arthur von Partendorff gefeiert worden war. Beim Verlobungsmahl flüsterte die Baronin Bodo mit feuchtglänzenden Augen zu: D mein geliebter Junge, wie glücklich hast Du uns alle gemacht! . . . Und Du selbst sag' mir's, schwör' mir's, daß auch Du glücklich bist!" Seh' ich unglücklich aus?" scherzte Bodo, beugte sich nieder und küßte rasch die Wange der Mutter. Dann winkte er mit den Augen Jeanette zu, deren Blicke er auf sich gerichtet fühlte. Ihr Lächeln schwebte zu ihm hin in heißer, verhaltener Leidenschaft. Der Baronin entging der stumme Zärtlichkeitsaustausch zwischen den Beiden nicht, und da hob sich ihre Brust unter einem tiefen, befreienden Athemzug, ihre Hände lagen einen Augenblick gefaltet ineinander, und die Weihe eines stillen Gebets verklärte ihr blasses, schmales Gesicht. Nun war es still im Schloß geworden. Alle waren sie nach Berlin zurückgekehrt, bis auf Baron Elimar, der dem Sohne vorläufig noch rathend und helsend zur Seite stehen wollte. Bodo machte ganz allein einen Gang durch sein großes, schönes Haus, in dem er das Licht der Welt erblickt hatte und sich nun die Zukunft aufbauen sollte. Als Edelmann will ich in sie hineinschreiten," sagte er unwillkürlich laut vor sich hin, als er hoch droben im Thurmzimmer stand, aus dessen Jensiern der Blick weithin über Part, Feld und Wiese schweifen konnte, treu meinem Wort, treu edler Art!" 12. Kapitel. inige Tage später war's. Bodo und Jeanette saßen auf der großen Terrasse am Frühstückstisch. Auch Baron Elimar stellte sich bald ein. Der Herbstmorgen war unvergleichlich schön. Das fluthende Gold der Sonne wärmte so stark, daß man über dem Tisch das leinene Schutzdach errichtet hatte. Durch die Laubmassen des Parks mit ihrem bunten Farbenspiel ging ein leichter, sammetweicher Wind, der letzten Dufthauch herantrug und verwehten Vogellaut. Um die pikante Erscheinung der kleinen Jeanette in dem weichen, weiken corgeniiero mtt oem gelven Meldenband floß etwas von alledem. was in der Natur so köstlich wirkte. Licht strahlte ihr glückliches Gesichtchen aus, Duft entstieg dem schwarzen Haar und dem warmen Athem, und um die rothen Lippen zuckte es wie Liedersumpien. Während sie den Herren den Thee eingoß, rief sie plötzlich mit ihrer hellen, hohen Stimme: Weißt Du. lieber Bodo, daß wir recht unartig sind? Beinahe vierzehn Tage befinden wir uns nun hier, und nicht ein einziges Mal haben wir an unsere Verwandten drüben im Dorf gedacht." Durch die Geheimräthin hatte sie von dem Onkel Bodos gehört, der, ein einfacher Landmann, einstmals das Herz einer Baronin sich heimgeholt hatte in sein schlichtes Haus. Von dem vorurtheilslosen Standpunkt der Amerikanerin aus gefiel Jeanette die Sache ungemein und sie war fehr begierig, diesen interessanten Bauer und sein Töchterlein kennen zu lernen, das bildhübsch sein sollte. In Bodos Antlitz war bei den unerwarteten Worten seiner jungen Frau eine jähe Rothe gestiegen, die er aber dadurch zu verbergen vermochte, daß er sich tiefer über die Zeitung beugte, nach der er kurz vorher gegriffen. Ehe er eine Erwiderung fand, plauderte Graf Elimar nachlassig: Äer Sommer yar micy mit meinem ehemaligen Schwager- er legte einen leichten Nachdruck aus vas ehemalig ein paarmal zusammengeführt. Uebrigens habe ich erkannt, daß dieser Bruno Köhler gar kein so übler Mensch ist. Er besitzt mancherlei Kenntnisse, und in seiner Eigenschaft als Landtagsabgeordneter hat er sich in der Residenz einen gewissen Schliff angeeigriet. Man kann schon mit ihm verkehren. Seit einiger Zeit soll er recht krank sein, hat man mir gesagt. Da dürfen wir schon einmal nachfragen " Onkel Köhler ist. krank?" unterbrach ihn Bodo erregt. Wie unrecht von Dir, Papa, daß Du bis heute davon keine Silbe erwähnt hast. Natürlich ist es unsere Pflicht, uns nach seinem Befinden zu erkundigen. Ich werde gleich nachher in das Dorf gehen und das Versäumte nachholen." Ich komme mit Dir, Bodo," sagte Jeanette und stand auf, um sich umzukleiden. Bodo antwortete nicht, er nickte ihr nur zu, schritt hinab in den Park und ging dort wartend auf und ab. Er war fehr böse auf den Vater, ebenso r c crYi.-ii C T) ! r . f . c V aus oiz 'jjtuiKX unv vzHcia, von oenen wußte, daß sie im Hause des ims vorgesprochen. Auch sie hatmit keiner Süoe seine Krankhett rt. Nun) zedenfalls hatte es aber bestimmt in ihrer Absicht gelegen.

sie waren nur zu rasch wieder in den bunten Strudel ihrer eigenen Angelegenheiten hineingezogen worden. Einen zornigen Schmerz - empfand Bodo. Man hatte hier im Schlosse Feste gefeiert und indessen saß unweit davon am Schmerzenslager des Vaters die arme Marga und litt unter trauriger Einsamkeit. Alö ein Elender kam sich Bodo vor. daß er nicht hingeeilt war, ihre kleine Hand zu erfassen und ihr Muth zuzusprechen. Aber er hatte die Entschuldigung für sich, daß er nicht darum gewußt, wie es dort stand. Nun also sollte er sie wiedersehenin dieser Stunde noch! Es toa gut, daß er so allein unter den Parkbäumen dahinschritt. Auf einmal war ein heftiger Aufruhr in ihm. Er erschrak fast davor. Mit finster gefalteten Brauen starrte er in die Sonne. Was sollte das werden? Nicht an den kranken Oheim dachte er mehr, nur an sein schlankes Kind, die liebliche Marga an den Märchentraum auf der kleinen Waldlichtung! Jeanette kam herbeigeeilt, im kleidsamen grauen Kostüm, mit duftigem Hut und Schirm. Sie ergriff den Arm des Gatten und dann wandten sie sich dem Dorf zu. Die Unruhe in Bodo war noch immer so groß, daß er ein paarmal ganz der trippelnden Füßchen an seiner Seite vergaß und dann, von einem Händedruck Jeanettes in die Wirklichkeit zurügeführt, gemurmelte Entschuldiaunaen hören ließ. Jetzt schritten sie durch das Thor, das sich vor Bodo in qualvoll süßen Träumen so oft zurüf geschlagen, durchquerten den sauberen Hof und betraten das Haus. In der großen, behaglichen Wohlstube kam ihnen Marga entgegen. Bodo meinte, sie sei noch schlanker geworden, vielleicht kam es daher, weil sie ein ganz dunkles, glattanliegendes Kleid trug. Was er aber nur zu deutlich erkannte das waren die Thränenspuren um ihre einst so hellen, klaren Augen. Und so rührend bleich erschien sie. Bodo ließ den Arm seiner jungen Frau auf der Schwelle los. Er vergaß, sie vorzustellen. Mit zwei großen

Schritten stand er vor Marga und griff nach ihren Händen, nach 5äb?n, als könne das gar nicht anders sein. Seien Sie nicht böse," stieß er hervor, daß ich nicht schon früher gekommen bin ich ich wie geht es dem Onkel?" Gar nicht gut," fagte sie einfach, mit müder, umflorter Stimme. Zugleich entzog sie ihre Hände den seinen und sah an ihm vorüber auf die lichte Erscheinung der jungen Frau. Da schreckte Bodo emvor aus den. fazmerzliq allmächtigen gauwr, ver ihn in dieser schlichten Stube, seine: betrübten jungen Kousine gegenüber, so völlig gefangen genommen. Seine Gattm! Tort stand sie und seinem unsicheren Blick erschien sie plötzlich ebenso schreckhaft blaß wie Marga, und in ihren dunklen Augen, die gerade noch einmal langsam zwischen ihm und dem jungen Mädchen hin- und hergingen, um dann in seltsamer Starrheit auf seinem Antlitz haften zu bleiben in diesen Augen ja, was war es, das darin zuckte, einer grünlich goldenen Flamme gleich? Bodo stellte Jeanette und Marga einander ovx, mit würgender Stimme. Dann fragte er hastig, ob er den Onkel sehen könne? Gewiß," erwiderte das junge Mädchen, er wird sich freuen. Sie kennen ja sein Zimmer oben im Gang die zweite Thür links" Ja, gehe hinauf," fiel Jeanette scheinbar ganz ruhig ein, und bestelle dem armen Kranken auch die Grüße Deiner Frau und ihre Wünsche baldiger Besserung. Ich bleibe inzwischen hier bei Fräulein Margarethe. Wir sind ja doch Verwandte. Ich möchte den Versuch machen, dem Fräulein ein wenig näher zu treten." Bodo ging. Er trat zwei-, dreimal fehl beim" Ersteigen der Treppe. Eine kinderschwache Unsicherheit war in dem großen, starken Körper. Dabei war ihm so seltsam wüst im Kopf und im Herzen fühlte er ein Stechen, ein Reißen, über dem jetzt noch wohlthätige Dumpfheit lag, das aber plötzlich in wilder Gewalt hervorbrechen konnte, um alles, was er in mühsamster Selbstbeherrschung errungen, zu zertrümmern und ihn mitten hinein zu schleudern in einen maßlos empörten Strom! Er stand am Bett des Oheims, zit. ternd, kalten Schweiß auf der Stirn, und verlor sich in den üblichen Redensarten. Kein warmes, befreiendes Herzenswort wollte auf seine Lippen treten. Durch einen Schleier sah er, wie verändert das ehemals so kräftige, luftgebräunte Antlitz des Onkels war. Die Knochen stachen daraus hervor, graugelbe Fahlheit lag darauf. Es geht schlecht, sehr schlecht." sagte der Kranke eintönig. Und der Verfall kam zu früh, für mein armes Kind zu früh. Das Schicksal kann doch recht grausam fern. Erst hat's die Mutter von ifarqa sortaedranat UNO nun soll sie ganz allein bleiben " Nein. Onkel." schrie jetzt Bodo auf. Du siehst zu schwarz, aber ganz gewiß!" . DerKranke schüttelte nur den Kopf. Und dieser Hoffnungslosigkeit gegen über hätte Bodo am Bett niedersinken. des Oheims Hand ergreifen und ihn .r r . . r. rt . rst"rt. it. veiazworen mögen, rur aue taue xam die Sorae um Margas Zukunft anzu vertrauen! Mit Gut und Blut wolle er darüber wachen, daß da sah er die

,

grünlich goldenen $jlWien zucken tm Auge seines jungen Weibes, und ein . w v r i . . kalter Ostrom iaymie aue uxaie in ihm. Die Worte, die den Kranken trösten sollten, blieben ungesprochen. Sie mußten auch ungesprochen bleiben. Nicht nur der Flamme wegen im Auge seiner Frau viel mehr um jener Flammen willen, die in ihm selber lohten. Mit solch fessellosen Gluthen im Herzen, mit dem wahnsinngeschürten Sehnsuchtsschrei m der Seele konnte er nie und nimmermehr die Hände rühren zu treuer, reiner Fürsorge für ein verwaistes Kind! Wie er gekommen, so ging er, noch zerschlagener, jetzt am ganzen Körper in kalten Schweiß gebadet. Beim Hinuntersteigen mußte er nach dem Treppengelander fassen. Hintappen mußte er sich, als sei plötzliche Dunkelheit hereingebrochen, zur Thür der Wohnstube. Und dann stand er vor den Beiden, die sich inzwischen hatten näher treten wollen. War es geschehen? Es sah so aus. Seine ??rau hielt Maraas beide Hände in den ihren und sprach mit vorgeneigtem Kopf auf sie ein. Beim Eintritt ihres Mannes verstummte sie und wandte sich ihm zu. Nun, wie hast Du den Onkel gefunden?" Bodo gab eine Antwort, als liege da oben Einer am Schnupfenfieber zu Bett, als sei die Sache ganz belanglos. Dann griff er Abschied nehmend nach Margas rechter Hand. Seine Zähne knirschten dabei zusammen. Er selbst merkte es nicht. Aber seine Frai bemerkte es. Sie blieb jedoch unbeweglich. Wenige Minuten später schritten Bodo und Jeanette langsam und schweigend durch den Hohlweg zurück, der die nächste Verbindung zwischen Dorf und Schloß bildete. Es war ein hübscher Weg. Oben am Rand der Böschungen gab es einen Saum von Schlehdorn- und Brombeergesträuch. Die letzten verlorenen Blüthen und die ersten blaßaefärbten Früchte schimmerten gleichzeitig aus dem noch tiefgrünen Laub hervor, das an einzelnen Stellen überschleiert war von zarten, weißen Fäden, die sich im Vorüberflattern dort festgehakt. Jeanette blieb stehen, als fessele sie das holde Zufallsspiel von Blüthe und Frucht an gleicher Ranke. Sie hob sich auf die Zehenspitzen und faßte danach. Aber ihre Bewegung war wohl zu hastig gewesen. Sie hatte in die TZorneu gegriffen und zog eine geritzte, fast zerkratzte Hand zurück. Rosenrothe Tröpflein zeigten sich an den weißen Fingern und gingen in breiterem Auselnanderstckern ven Weg ver Lscyrammen. Bodo bemerkte es und sagte in abwesender Theilnahme: O. Du hast Dich verletzt!" Es sah aus, als wolle er nach den tändchen greifen, um. wie er es auf der ochzeitsreise bei verunglücktem Blüthenraub ein paarmal gethan, die Wunden mit seinen Küssen zu schließen. Die junge Frau legte aber rasch die Hand auf den Rücken, unbekümmert darum, daß sie ihr schönes Kleid mit Blutflecken verdarb. Es ist nicht der Rede werth." stieß sie hervor in ihrer zarten Brust arbeiteie es heftig, ihre Lippen zuckten gleich werde ein Schrei darüber fortspringen, meinte man. Er schrillte jedoch nicht auf, dafür waren aber tiefgesättigt davon die Worte: Glaubst Du, daß ich vorhin nicht schlimmere Schmerzen habe ausstehen müssen?" Bodos Stirn überlief ein rother Streifen. Langsam, in aufgestacheltem Trotz, senkte er seine Augen zu den ihren nieder und versetzte herb, rauh: Was willst Du damit sagen?" O, frage doch nicht so." zischte der farblose, kleine Mund, Du weißt es ja recht gut!" Bodo begnügte sich mit einem Achselzucken und den Worten: Wollen wir weiter gehen ?" Zugleich schritt er wieder langsam vorwärts. Sie hielt sich dicht an s?iner Seite und ließ mit den Augen, aus denen jetzt abermals die grünlich goldene Flamme stach, spitz und drohend stach, nicht ab von der stolzen Profillinie seines schönen Gesichts. Ich muß ein Versprechen von Dir erbitten," begann sie nach einem Weilchen von Neuem. Ihre hohe Stimme erklang gedeckt, gleichsam hinuntergedrückt und hineingezogen in den Wirbelsturm von wild widerstreitenden Gefühlen, der in ihr tobte. Ein Versprechen? 'Nernie es." Du wirst das Haus, aus dem wir eben kommen, nicht wieder betreten." Bodo hatte auffahren wollen. Er bezwäng sich jedoch und fagte langsam: Du sprachst von Erbitten eines Versprechens. Danach klangen Deine letzten Worte aber wahrhaftig nicht. Sie trafen wie ein Wurf, wie ein Schlag. Doch vor Allem willst Du mir Deine seltsame Forderung nicht näher erklären ?" nein, das will ich nicht. Denn Du verstehst mich vollkommen. Du wirst jenes Haus nicht wieder betreten! ' Ich wiederhole es und denke, ich habe ein Recht dazu. . . Ich werde hingehen und nach dem Befinden des Kranken fragen. Ich werde thun, was gethan werden muß. Dü aber wirst dem Hause fern bleiben." Nun aber wallte Bodo doch empor. .Wie darfst Du fo zu mir sprechen? Was soll das heißen?" Sie wehrte ab mit einer harten,, ecki-

gen Bewegung des zierlichen ßnhfna

aI! toa kr gesagt, unendlich nebensächlich. Wirst Du mir das verlangte Versprechen geben?" Nem." Du mußt es mi? geben." t Zu Hause werden wir weiter über die Angelegenheit sprechen. Hier unter Gottes freiemHimmel dürfte wohl nicht der richtige Ort dafür sein. Dort kommen auch Leute." Gib mir das Versprechen!" Er sah einen häßlichen Ausbruch drohen. Und obwohl er noch nie Zeuge eines solchen gewesen, obwohl er kaum vor einer Stunde erst ihre hingebende Zärtlichkeit weich und süß an seinem Hals gefühlt, war er auf einmal fest davon -überzeugt, das junge Weib da könne in rasender Leidenschaft Worte hervorsprudeln, hervorschreien wahllos, sinnlos, ätzend wie Gift! lir zog rasch ihren Arm durch den seinen und legte in bestimmendemDruck seine Finger hart um ihr Handgelenk mit den fiebernden Pulsen. Er wollte, daß sie sich beherrschen solle und die Willcnsübertragung gelang ihm. Sie schwieg und schritt gesenkten Hauptes an seiner Seite dahin. Nur in dem stoßweisen, zitternden Athem flackerte noch der wilde Flügelschlag der Empörung. Der Ausbruch war auch nur niedergehalten. Denn kaum hatten die Gatten das Herrenhaus betreten, so riß sich Jeanette, unfähig, länger ruhig zu bleiden, von Bodos Arm los und flog in toller Hast den Korridor entlang. Hinter der Thür ihres Boudoirs verschwand sie. Gerade als der junge Baron sich genähert hatte, knirschte der Riegel vor. Bodo ließ die nach dem Drücker ausgestreckte Hand wieder sinlen. Aber er war nicht im Stande, sich gleich zu entfernen. Da drin brach es jetzt los wie Sturmwind, der an den Möbeln riß und zierliche Nippessachen herunterfegte. Dazwischen hindurch gellte Schreien und Weinen, durch die Thürvorhänge zwar gedämpft, aber noch immer so schrill und laut, daß der junge Mann heftig zusammenzuckte. Nach einer Weile klopfte er an, und nachdem er sich durch einen raschen Blick überzeugt, daß kein neugierig hörchendes Dienergesicht in der Nähe ser, fragte er: Willst Du mir nicht öffnen, Jeanette?" Er erhielt keine Antwort, auch auf eine zweite Bitte nicht. Blaß und müde begab er sich endlich auf sein Zimmer und saß da lange unthätig und haltlos in sich zusammengesunken in dem hübscken Ledersessel vor seinem Sckreibtisck. Später trat Baron Elimar ein. Da mußte er sich aus dem dumpfen Hinbrüten aufraffen und in die Anforderungen der Stunde zurückfinden. Jeanette blieb den ganzen Tag unsichtbar. Bodo mußte sich zu Ausflüchten bequemen, um sie bei den Mahlzeiten zu entschuldigen .... Als die Däm, merung hereinbrach, begab er sich noch einmal vor die Thür ihres Zimmers. Er fand sie offen und trat ein. Und da flog es wie eine weiße Wolke gegen ihn heran, weiche Arme zogen ihn tiefer hinein in den lauschigen Raum, auf seinen Lippen brannten heiße Küsse und berückendes Flüstern und Schmeicheln an seinem Ohr erbat das Vergessen einer bösen, häßlichen Stunde. Das Versprechen, das Bodo seiner jungen Frau verweigert hatte, erfüllte er ihr nun durch sein Verhalten. Er blieb wirklich dem Dorf und dem Hause des Oheims fern. Freilich beobachtete er insgeheim aufmerksam, ob Jeanette auch Wort halte und taglich ihre Kran kcnbesuche mache. Sie that es. Er konnte ruhig sein. Wenn eine Wendung zum Schlimmsten eintrat, so theilte sie ihm das bestimmt mit. Üc konnte dann dem Oheim und seiner Tochter in der letzten traurigen Stunde zur Seite stehen. Es war wohl sogar das Richtige, daß er nicht täglich lox die blasse, verweinte Marga hintrat? Wie sollte er dem unendlich ergreifenden Bild gegen über seine nassuna bewahren! W'e sollte er in dem Kampf, der doch bestanden sein mußte, der Ueberwinder bleiben! O, dieser Kampf! Ja, großer Gott, war es denn einer, wie das Schicksal ihn Menschenkräften zumuthen darf? Jetzt besaß Marga den Vater noch. wenn er auch todtkrank zu Bett lag Aber wenn sie erst verwaist dastand, wenn sie aus d?n großen, schönen Augen hilflos um sich blickte, mit der sehn süchtig ausgestreckten Hand in die leere Luft griff dann dann sollte er, der ihr gern Purpurteppiche unter die Fuße gebreitet, abgewandten Gesichts an ihrem Jammer vorübergehen? Nicht den Schrei Ausstößen dürfen: Marga. komm zu mir, laß mich das Herzblut hingeben. Dir zu helfen. Du Du ?! Es war ein übermenschlicher Kampf. Und Bodo wußte nicht, wie das werden sollte. Es galt, einen Berg zu übersteigen, dessen Stirn über fahlgelbe Wolken emporragte. Blitze konnten, sich hundertfach kreuzend, herabzucken, die Vernichtung in allerlei anderer Gestalt niederstürzen. Und jenseits des Gipfels? Durfte er sich da ein vlu hendes Thal erträumen? Nein, da war das Fremde und Unbekannte, Namenund Wesenlose, vor dem ihn schauderte. Zwölf Tage etwa waren so verganaen. Jeanette hatte dem Gatten mor gens oder Abends in ein paar flüchtigen Worten mitgetheilt, es stehe underan dert um den Onkel. Marga war von ihr me mit einer Silbe erwähnt wo? den. Kaum, daß einmal der Name der

Tante Bertha sich in ihren wortkaraen

Bericht verirrte. Da führte eines Morgens der Zufall den Arzt, der den Kranken behandelte, in Bodos Weg. Der alte Herr kam gerade aus dem Dorf und wollte in den Wirthschaftsgebäuden des Schlosses nach dem Verband eines Reitknechts sehen, der von einem Pferd geschlagen worden war. (Fortsetzung folgt.) Ein Maoriscr Lcckcrlnsscn. GuteS Geschäft mit neuer Jubereituugöart von Kartofjeln. Es gab noch in jüngster Zeit viele Madrider, die in ihrem Leben keine Kartoffeln gegessen hatten, die behaupteten, daß es ihnen schon bei bloßer Erwähnung dieser ehrbaren und nützlichen Feldfrucht übel werde, und sich geradezu beleidigt gefühlt hätten, wenn man ihnen irgend eine Kartoffelspeise vorgesetzt haben würde. Bezeichnet man doch in Madrid seinen lieben Nächsten als Patatero," d. h. als einen Mann, der etwas mit Kartoffeln zu thun hat, wenn man ihm seine ganze Geringschätzung ausdrücken will. Damit ist schon gesagt, daß sich dort bislang nur diejenigen damit befaßten, denen eben kein anderer Ausweg übrig blieb, ihren knurrenden Magen zufrieden zu stellen. Seit Kurzem findet man jedoch in den Schaufenstern der feinsten Delikatessengeschäfte und allmälig in jedem besseren Kolonialwaarenladen Madrids, schließlich sogar in den Erfrischungslokalen, in Tavernen, in Kafes und Kinematographenbrlden Schüsseln prangen, die weiter nichts enthalten, als eben Kartoffeln, allerdings in gebratenem Zustand, und zwar in großen, ganz feinen Scheiben, die, goldgelb oder gebräunt und leicht gekräuselt, in der That sehr appetitlich aussehen. Venancio Martinez heißt der Fabrikant dieser knusperigen Leckerbissen, auf die er sich ein rege?rechtes Patent hat geben lassen und die ihn bald zum reichen Manne machen werden. Er behauptet zwar, daß er nicht viel dabei verdiene, aber das sind offenbar nur Äusreden, um nicht den Neid der Götter zu wecken. Vor einigen Jahren saß er noch friedlich in Havanna und ging seinem Geschäft als Zeitungsagent nach. Der Krieg verschlug ihn nach den Ver. Staaten, wo er in Saratoga in Gestalt eines befreundeten Kochs, der ihn lehrte, wie man Kartoffeln brät, auf die Goldader stieß, die er nun in Madrid ausbeutet. Die Sache scheint nicht so einfach zu sein, als unser beschränkter Laienverstand sich das denkt, nämlich das Braten. Nach vergeblichen Versuchen, das Geschäft in Kuba einzubürgern, kam er nach Madrid, wo es ihm besser glückte, denn in der kurzen Zeit von zwei Monatcn hat er mit 17 Arbeitern aus 60,000 Pfund Kartoffeln 12.000 Pfund pätates fritas hergestellt. Wie das geschieht? Zuerst werden die Kartoffeln geschält und dann mit der ..Fabrikmarke," einem Stern, versehen, worauf sie in die Schneidmaschinen kommen, die sie in kürzester Frist in feine Scheiden verwandeln. Darauf werden diese einer besonderen Behandlung unterwolfen, worin eben das große Amtsgeheimniß besteht, und dann gebraten, getrocknet u. s. w. Nur ganz dicke Kartoffeln eignen sich zu der neuen Industrie. Das haben die Händler sofort begriffen und den Preis erhöht. Aber unser Fabrikant, nicht faul, hat auch den scinigen für das Veredlungsverfahren hinaufgesetzt und verkauft jetzt das Pfund zu 30 Cents. Ueber 150 Läden gehören bereits zu seinen regelmäßigen Abnehmern. In einem Monat hat er über 1000 Quarts Oel verbraucht, ohne daß sich Madrid bisher den Magen verdorben hätte! Zeitschrift in drei Exemplare. In onv n erscheint seit mehrerm Jahren u .mäßig jeden Monat ein Journal unter dem Titel Anti Top Hat" (Anti-Cylinder). Die Kosten desselben werden nicht etwa durch eine große Auflage aufgebracht, sondern von derHinterlassenschaft eines excentrischen alten Herrn bestritten, welcher seine Abneigung gegen den Cylinderhut testamentarisch verewigte. Er bekämpfte die Mode sein ganzes Leben hindurch und hinterließ einem Neffen eine Iahresrente von 2000 Pfund mit der Bedingung,, daß er das erwähnte Journal veröffentliche. Der Neffe acceptirte die Rente sammt Bedingung und gibt das Blatt regelmäßig heraus. Jeden Monat läßt er gewissenhaft drei Abzüge davon drucken, einen für sich selbst und je einen für jeden der von seinem Onkel ernannten Testamentsvollstrecker. Unfall auf der Jagd. Der Stiefsohn der berühmten Operndiva Patti, der Gesangsprofessor Nicolini in Paris, hatte sich neulich mit mehreren Freunden am frühen Morgen auf die Jagd in dem Orte Röchecorbon in der Ebene von Chalons bei Tours begeben. Er wollte auf ein Rebhuhn schießen, das ein vor ihm stehender Jäger gefehlt hatte, legte seine Flinte sehr schnell an, wobei der Schuß losging und seinen vor ihm stehenden kaum zwölfjährigen Sohn Richard traf. Der unglückliche Knabe war auf der Stelle todt, da die Kugel die Lunge durchbohrt und auch das Herz verletzt hatte. Man hatte alle Mühe, den vnzweifelten Vater daran zu verhindern, sich selbst das Leben zu nehmen. In Bulgarien können nicht viel mehr als acht Prozent der Bevölkerung lesen und schreiben.

Feuer - Signale.

I Pennsylv und Market ö English'S Opern HauS 6 EastundNlvDork 7 Noble und Michigan S N. Jerjey u. Mag Ad i Pine und North Market und Pine 11 Vermont nahe East Nz. S Spritzenhaus Mass. Ave nahe Weilt 13 Tevavercund Walnut U Jersey u Zentral ?l. 15 Mass. und TorncJ Ar 2fh m.d 11. Stras ? Park Av und 12 Su . Columbia undHiLsi 13 Highland Tve u.Pratt 1 JllinoiS und St. Ioe Pennsylv. und Pratt n Slcridiar und 11. Etr iü No. 5 Spritzenhaus IS. nahe JllinoiS 19 Senate Ave u.StTia :7 JllinoiS und Michigan i Petsylvania und 14. Senat Ave. und 15. Jl No. 1 Spritzenhaus Ins Ave natzeMichiga Meridian und Walnut A California u Vernwnt i5 Blake und New Vor! Ind. Lv. u. Et lair n Eity Hospital Blale und Nortl) ! Michigan und LZneS 1 No. 6 Spritzenhaus Washington nah West 2 Gsendorf u Wasb. 43 Missouri u New Dork 15 Meridian u Wash 6 JllmoiZ und Obio 47 Capitel Lv. u Wash 48 Lmgan'S PorkhauS 4S Straßenbahn St&lic W. Washington Ctr 51 No. 10 Spritzenhaus JllinoiS u errill 52 JUmoiS u douistana 53 Weit und Couch 54 West und Mcfccrt 55 Senate Lve. u Henry 57 Meridian und Ray No. 4 Spritzenhaus LZadisonAv.uMon-iS ii Madiion Av.u Dm.lop 61 No Haken Leiter hfluS South nahe Delavart 63 Penn, u Merrill 33 Delaware u. McCart 4 ast und McTsrty New Jersey u. MerriU 7 irg. Zl. u Bradsha es east und Prospekt 19 Bicking und High 71 No. 11 Spritzenhau vir Ave. nahe Huron 7 Cast und Georgia 73 klkda, und El 74 Davidson u Georgi 7 English Av. u Pine 76 ChcUy und Batei 78 No. 3 Spritzenhaus Prospekt nahe Shelby Fletcher Av. u Chelby 81 Market u. New Jersey sö Delaware und Wash. 33 East u Washington 84 New York u. Davidfop 85 Taubstummen Anstalt 86 Ver. Staaten Arsmal 87 Oriental und Wash. 89 Frauen-Rcformat. M No. 13 Spritzenhaus Maryland nah Mer. 2 Meridian u. Gcoraia. SZ Meridian und Louth 4 Pennsylv u. Louisiana 95 Lirzini Ave u. Llab. 96 Hauptquartier. 97 Grand Hotel, 93 Capital Ave und C$K .23 No. 1 Spritzenhaus 16. und Zlsh. 124 Alabama und 16. 125 Central Ave und lt.. 126 DsndeS und 15. 127 Brookside und Jupiter 123 Ceutral Av und 17. 129 Delaware und 19. 131 Alabama und 11. 132 Bellefontaine und '. 134 College Ave und 29. 1Z6 Delaware und 13. 136 Alabama und Norty 137 Newmann und 19. 133 College Av und 14. 13 Cornell Ave und 13. 141 DandeS un'o IS. 142 Highland Ave und 10. 143 TecumZeh und 19. 145 New Jersey und 22. 146 Alvord und 17. 147 No. 2 Spritzenhaus Hilside Ave und is. 148 College Ave und 22. 149 College Av und 27. 152 Park Ave und 22. 155 L E u. W Bahn u. 22 154 Namsey Ave und 10. 156 Stoughton u Newmen 157 AtlaS und Pike. 153 Bloyd und Pairpatv. 159 No. 21 Spritzenhaus Brightwood UZ Ar den und Depot 163 Brightwood und 25. 164 Rural und Bloyd 165 St. Clair u. eystone l7 Arsenal Ave un 23. 168 ellefontawe und 28. 169 Park Av und IS 212 Capital Av und 17. 213 Pennsylv. u.Mchiaas 214 JllinorS und 29. 215 Senate Ave und 21. 216 Pennsvlvania und LS. 217 Meridian nd 16. 213 Capital Ave und 2. 21 Z Bi oadisay und 10. 251 JllinoiS und McLecm ZZi No. 14 Spritzenhaus Kenwood und 30. JllinoiS und 33. Zs Annetta und 30. 837 No. S. CpritzenhZuS Ndell und Raer UseU Ladder cxll 239 Itübel und 7. 241 Meridian und 24. 2Jllinols u St.Clai?. 243 Eldridg und 23. f 312 West uud Walnut 13 West und 12. 814 Howard und 16. 315 Torbet und Pack 316 Capital Ave und Vo. 317 Northlvstern Ave 21 31S Sent und 18. is Canal und 10. 24 Cerealine WorkS 324 Vermont und Lynn 325 DiSmarZu Srandviftr 32 No. 29 Spritzenhaus Haughville. 327 Michigan u. HolmeS, 28 Michigan u. Concorv 541 West und McJntyre 412 Missouri u. Mary land 413 Missouri und pH 415 Capital Slve.eorgis 416 Missoun u entuck?? 417 Senate Ave u Qash, 421 P und E RiKidcui W, Washington. 423 Irren-Hospital. 424 Miley Avu.J Du2 425 Wash md Harris 42 No. 18 Spritzenhaitz W. Washington 427 Oliver und Birch 423 Olwer und OSzood 429 Nordhke und Fort 431 Hadley Ad u. DlorriS 432 River Ave u. MorriZ 434 River Ave und Nah 425 Harding u. Big 4 91 7 436 Harding und Oliva 437 No. 19 EpritzenhqZ MorriS und gardins, w wTX2aäi 4M CtetyKt 451 AeiSner und H2e 452 Howard und ct 453 MormS und Hafts 45 Lambert und Bekrönt 4S7 Nordhk Ave n. Hmo vwn WorkS 12 Lest und Ray 13 Aenwky Avu.VerrS 14 Meridian und MorrHt 1 Jllinoik nd ansa 17 Morris und Dakota 518 MorriS und Chuny 519 Capital A.u S!cCar, 521 Meridian und Pal 23 Pine und Lord 524 MMor.Aveu Lmcol 926 Meridian und Beü RR 627 Carlo und Ray 28 Meridian und Arizona K29 Meridian u. Raymond 31 Meridian u. McCat, I 632 No. 17 kpritzenhus MorriS nahe West 612 McAernar.and Dounh, 613 Last u. Lincoln 5 14 East und Beech 15 Wright und Sandert 17 McTarty und Beaty 18 New Jersey u 58 Llv 712 Epruce und Prospekt 713 Snglish Ave. u. LaunI 714 State Ave vu Belt R 715 Shelty usd Beecher 716 State Av und Oran 713 Orange und Laure! 715 Ehell,y u.Ct,taae Zlv 721 LeringtonA. SaurJ 723 Fletcher Avu. Spru 724 State Ave u. Pleasan 716 Prospekt und ?leasau 726 Orange und Harla 728 Ziberty und Mea 729 Noble und South 81 No. 15 Spritzenhmck Ost Washington V 81 Market und Noble 814 Ohio u. Highland 815 Michigan u. Highlan, 816 Market rsenalAv, 817 Ost S. Tlair und Union Bahn Geleise. b2l Pan Handle Shop 823 Vermont und Walcou 824 Wash. und Statt Atz. 82 Madden' Lounge & 826 Tka und Dorftv 827 Wash. und Bevikle Av 629 3lo.ll Spritzenhaus eville nahMichigaN 851 Southeaftern 2 und Woodside. 32 Wash. und Dearbor, 834 Eoutheastern und Arsen! AveS. 835 New Dork und TempU 12 JllinoiS und Maryl, is JllinoiS und Stärket, 914 Penn, und Saft, 915 Delawar und Spezial Signale. Ersten I Schlag, zweiter Alarm, Zweiten 2 Schlage, dritter lärm. Dritte 2 Schlage, vierter Alarm, ' l-k-1, Feuer aus und Schlauch aufgerollt. Schlag, Wasserdruck ab. 12 Schlög, 12 Uhr Mittag. Di ?o bzeichneten Signas werden nur dem Thür Wachter angegeben da an den betreffend Etrajes kreujung keine LlarmUsten angebracht find. Chicago und der große Nordwesten ci c)) feat&tsga3t?BHui Caggy GT laka vawati VbUWdtne Insel. Vier tägliche Schnellzüge nach Chicago. Von der Moaoa 47. Str. Station, Chicago, lud S nur 5 Minuten mittelst elektrischer Sar nach den Union JBiehböfen French Lick Spring, Indern Orange Connty Hochland. ffamIIien-Hotei unter neuer Geschäftöleituna. Pluto, Proserp tue ind Bowle Quellen. Beste? Mineralwasser der Seit. Zwei Züge täglich via Srer.icaftle. Ticket-Officen : Union Station, Massachusetts v nd LS West Washington Srrafze.j R. P. l g e o. DiftttN Vass. gent, Indianapolis, ftd. .S.MeDoel. C. H.Rocktoell, Präs. und Gen. Mgr. BetrlebSleitlr Frank J. Reed, en.P,ss. gent, kbieago. sflL

MlMWM

y,