Indiana Tribüne, Volume 27, Number 42, Indianapolis, Marion County, 10 October 1903 — Page 7
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3m Kanne lies Goläes
...Roman... von Alfred Sassen. Fortseung. x-te amtier allerdings, die sich auf das Herz ihres Kindes zu verstehen glaubte, hatte dem Kampf darin nicht theilnahmslos gegenübergestanden Allein dieser Kampf war ihr nicht als ein besonders tiefgehender erschienen, weil sie von keiner Neigung wußte, die Aodo in einen Zwiespalt mit den sich ihm darbietenden glänzenden Aussichten gebracht hätte. In seinem vornehmen Empfinden zuckte er eben nur davor zurück, sich von seiner Frau die Hände mit einer Million füllen zu lasfen. Diese Frau war jedoch nicht nur reich, sie war auch liebenswerth, und er konnte gewiß ihrer Anmuth gegenübn nicht auf die Daue? kühl bleiben. Da vollzog sich dann der Ausgleich von selbst. Die arme Baronin verhehlte sich in einer ehrlichen Stunde keineswegs, daß sie in ihrer Beurtheilung der Sachlage ein wenig oberflächlich zu Werke gehe allein sie war eine Mutter, die für ihr Kind ein möglichst bevorzugtes Loos wünschte, und in ihr selbst war die Sehnsucht nie ganz eingeschlafen nach den glückbegünstigten, reichen Verhaltniffen ihrer ersten. Ehejahre. Wenn nun gleichsam als schönes Abendroth noch einmal solcher Glanz über ihrem Haupt aufgehen sollte, ach, sie würde so gern die müde Stirn darin baden und in seinem versöhnenden Schimmer all die Demüthigungen und geheimen Sorgen vergessen, die sich an sie herangedrängt! Ms Bodo seine improvisirte Reise antrat, waren die Eltern keinen Augenblick darüber in Zweifel, daß er damit einen Abschnitt in seinem bisherigen Leben herbeiführen wolle. Es galt, noch einmal auszuschwärmen, frei und ledig, nach der Zurückkunft würde er dann hingehen und um das schöne Mädchen anhalten, dem er den ganzen Winter übe? seine ritterlichen Aufmerksamkeiten gewidmet. So nahmen die Eltern an. Die Thatfache der Entlassung des Vaters aus seiner bisherigen Stellung hätte sie darum gar nicht besonders zu treffen brauchen. Im Hintergrund stand ja Bodo mit seinen glänzenden Aussichten. Baron Elimar tröstete sich auch im Hinblick darauf sehr bald, nachdem er die vermeintliche Demüthigung mit leidlichem Anstand hinuntergeschluckt. Die Baronin dagegen konnte gar nicht so recht den Weg zur Hoffnungsfreudigkeit finden. Ihr wollte sick die schwarze Wolke vor den Augen nicht lichten. Sie mußte zurückdenken an jene Neihe von Unglücksfällen, die vor Jahren zusammengewirkt hatten, die Familie von dem Rittergut zu vertreiben. Wenn sich dergleichen wiederholte ! Wenn auch jetzt ein Schlag dem andern folgte! Wenn Bodo fortgegangen war, um draußen in der Freiheit, losgelöst von jeder Beeinflusfung, zu einem ganz anderen Entschluß zu gelangen, als die Seinen annahmen ! Was sollte dann werden? Die Baronin zitterte am ganzen Körper. Wäre ihr Liebling doch erst wieder daheim! An seiner Stelle kam nun jener Brief, der bte bangen Befürchtungen der Aermsten bestätigte. Es stand darin kein Wort davon, daß Bodo beabsichtige, sich zu verloben. Dafür wollte er seine jetzige Stellung aufgeben und in das unsichere Fahrwasser einer neuen, erst zu erprobenden Zukunft steuern. Da war der zweite Schlag, der dem ersten folgte! Ein Unglück kettete sich an die Fersen des andern! Aus erschrockenen ungläubigen Augen sahen sich die Eltern an. Der Baron las den Brief noch einmal vor und ein drittes Mal. Es änderte sich nichts an seinem verhängnißvollen Inhalt. Die arme Baronin konnte sich nicht mehr beherrschen. Sie legte die verschränkten Arme auf die Stuhllehne des Sophas und den müden, schmerzenden Kopf darauf. Ein trockenes, stoßweises Schluchzen erschütterte ihren zarten Körper. Baron Elimar aber sprang von seinem Stuhl auf und rannte in erwachendem Zorn im Zimmer auf und nieder. Der Junge ist toll geworden rief er. .Toll geworden! Ich finde keinen anderen Ausdruck!" Die Baronin richtete nach einer Weile den Kopf wieder auf und sah starr vor sich hin. In eintöniger Trostlosigkeit kam es über ihre Lippen: .Zu Bruno Köhler, Deinem Schwaaer, ist er gegangen. In dessen Haus hat er den schwerwiegenden Entschluß gefaßt. Dieser Bruno Köhler hat Dir damals die Schwester genommen nun will er Dir auch noch den Sohn nehmen! Wie ist das nur, daß uns noch einmal von dorther ein Unglück treffen muß? Wie ist das nur? Wir haben doch Teme Schwester mcht gehm dert. ihrem Herzen zu folgen. Wir sind in Armuth und Elend gegangen. Weshalb wollen sie uns nun den Sohn nehmen? Soll es eine Strafe sein, weil wir im tiefsten Herzen Deiner Schwe fier doch niemals so recht verzeihen konnten ? Baron Elimar überlief ein leises Frösteln, wie er seine Gattin so verfunken sah, in starres Nachgrübeln, ob der bittere Schlag wohl eine Vergeltung jem solle für den leisen Groll, den sie m der That stets in sich wach erhalten
hatten gegen die Abtrünnige. Ein solches Durchforschen dunkler Falten war seiner Namr. oie nie sehr in Die Tiefe gestrebt, beinahe unheimlich. Er schüttelte sich unwillkürlich ein klein wenig, fuhr sich dabei rücksichtslos durch die tadellos frisirten Haare und fchob und zerrte an seiner Krawatte, daß sie sich löste. Aber sofort brachte er vor dem Spiegel sein Aeußeres wieder in Ordnung. Erst dann trat er vor seine Frau hin und ergriff ihre Hände, die er leise streichelte. Elisabeth, laß das," sagte er mit unbehaglicher Stimme, Du mußt nicht so vor Dich hinsprechen. Hcdwig ist todt und und ach, lassen wir überhaupt die Vergangenheit!" Er gab sich einen Ruck zu würdiger väterlicher Strenge. Wir brauchen unsere Kraft, mit der Gegenwart fertig zu werden. Sieh, der Junge darf natürlich nicht glauben, daß wir zu seinen merkwürdigen Plänen ohne Weiteres Ja und Amen sagen. Besonders jetzt nach der dummen Geschichte von gestern. Da ist es doch selbstverständlich, daß wir sein Pflichtgefühl anrufen. Ja, ich meine, er hat jetzt Rücksichten auf seine Familie zu nehmen das das bedarf doch gar keiner näheren Erörterung. Ich werde sofort an ihn schreiben oder hältst Du es für besser, wenn ich hinfahre und ihm den Kopf zurecht setze? Vielleicht kommst Du mit mir, Elisabeth" ' Während sie noch über diese Fragen hin- und herrjethen, kehrte Gisela von ihren Unterrichtsstunden nach Hause zurück. Der Vater ließ ihr gar keine
Zeit, es sich behaglich zu machen, sofort reichte er ihr den Brief hin und fragte mit Nachdruck: Was sagst Du dazu? Das schöne, schlanke Mädchen wurde um einen Schein blässer, während sie die Zeilen des Bruders las. Um ihren Mund legten sich einen Augenblick lang bitterschmerzuche, harte Lmien, die aber sofort wieder verschwanden. Sie gab sich ersichtlich Mühe, ruhig zu erscheinen, es sah fast aus, als wolle sie um jeden Preis den Eindruck vermeiden, ihr habe der Bruder mit feinen neuen Lebensplänen eine herbe Enttäuschung bereitet. Was hatte sie gehofft? Sie hätte es nimmermehr eingestanden. .S:eb da. Bodo als Reformator sei nz5 eoens," sagte sie langsam uno sah an den Eltern vorüber durch das Fenster. Baron Elimar schien mit ihren Worten nichts anfangen zu können. Was sagst Du dazu?" drängte er nochmals. Von dergleichen kann doch gar nicht die Rede sein unter den jetzigen Umständen. Du bist doch auch der Meinung, daß ich dem Jungen Raison beibringen muß?" Kein Wort fiel darüber, was man denn von Bodo verlange, welcher Art die Rücksichtnahme auf die Familie sein solle? Daran drückte sich der Baron mit einer gewissen Scheu vorüber, und auch die Anderen ließen die Lücke offen. Gisela zuckte die Achseln. Er schreibt seltsam bestimmt. Leichtes Spiel wirst Du nicht haben, Papa." Und als lehne sie es ab, in weiteren Worten Stellung zu der Angelegenheit zu nehmen, verließ sie zur Verwunderung der ein wenig verletzten Eltern das Wohnzimmer und trat in ihr nebenan gelegenes Stübchen, dessen Thür sie sorgsam hinter sich zuzog. Erst horchte sie. ob ihr Jemand folge. Als es nicht geschah, krampften sich ihre Hände ineinander und diese festverschlungenen Hände preßte sie unter leifern Stöhnen gegen die Brust. Auf einmal lösten sich die Finger, die schmalen, weißen Hände ballten sich zu Fäusten, und nun drückte sie die Fäuste gegen die Brust, mit einem wilden, grausamen Ausdruck, als gälte es, etwas da drin, das leben leben wollte, zu Tode zu mißhandeln. Allein das mißhandelte Gefühl wehrte sich wohl, sie wurde seiner nicht Herr, denn hilflos ließ sie jetzt die Arme sinken und machte es, wie wenige Minutm vorher draußen im Wohnzimmer die Mutter. Sie setzte sich in die Sophaecke, verschränkte auf der Seitenlehne die Arme und legte den Kopf darauf. Sie schluchzte nicht. Dennoch war in ihr ein heißer, zorniger Jammer. 9. K a p i t e l. u derselben Stunde, die den Eltern Bodos Brief brachte, traf auch ein Schreiben von ihm in der Villa Rollenhagen em. Jeanette stieg gerade aus dem ersten Stockwerk die breite, mit rothem Läufer belegte Treppe herab, als durch den Flur ein Diener schritt, der in der Hand einen silbernen Teller trug mit mehreren Briefen darauf. Etwas für mich dabei?" fragte Jeanette. Rein, gnädiges Fräulein," war die ehrerbietige Antwort, die Briefe sind sämmtlich für den gnädigen Herrn." So geben Sie her. Ich gehe gerade zu Papa." Sie nahm die Briefe an sich und ging nach den hinteren Räumen der Villa, wo ihr Vater in einem großen, luftigen Zimmer sich eine Art Werkstatt eingerichtet hatte und über seinen Modellen sann und träumte. Jeanette hatte gar nicht die Absicht gehabt, den Vater aufzusuchen, aber ihre Blicke waren auf den obersten der Briefe gefallen, die der Diener auf dem Teller trug, und sie hatte mit scharfem Auge eine wohlbekannte Handschrift auf dem Kouvert bemerkt. Bodos Handschrift? Was hatte er dem Vater zu schreiben? Es konnte etwas ganz Gleichgiltiges sein, aber vielleicht war es auch
das Längsterwartete, das Außerordentliche! Eine erstickende Vlutwelle trieb dem jungen Mädchen nach dem Herzen, als sie auf leicht schwankenden Füßen durch den Korridor dahinschritt. Sie hatte wirklich Mühe, gerade zu gehen, und ihre kleine Hand bcbte so sebr. daß die Finger kaum die Feder-
last der drei, vier Briefe zu halten vermochte, von denen der eine von ihm kam von ihm! Sprach e? in seinem Schreiben endlich das erlösende Wort aus, auf das sie nun schon so lange geharrt? Geharrt unter tausend zitternden Schmerzen und Wonnen? Kalkweiß im Gesicht, mit fiebcrisch brennenden Augen, stand sie vor dem Vater und hielt ihm die Briefe hin. Der eine ist von Bodo von Degenhardt," murmelte sie. Lies ihn zuerst, Papa, und sage mir, was darin steht ja sage es mir, ich muß es wien." Ihre Stimme klang tonlos, rauh und heiser vor wildem Herzenssturm. Herr Rollenhagen verstand, was in ihr vorging. Er strich ihr mit der breiten Hand beruhigend über die Mangen. Uebrigens fiel ihn selbst eine plötzliche, starke Erregung an. Auch er hatte das Gefühl, als stehe er vor einer Entscheidung, die aus dem Brief zu ihm und seinem Kind sprechen müsse. Nach kurzem Zögern, das bei dem thatkräftigen Mann ganz seltsam bcrührte, entfernte er von Bodos Brief den Umschlag und begann zu lesen. Und sein gebräuntes Antlitz erblich und wurde fahl wie das seiner Tochter, deren zierliche Gestalt er mit Augen voll unendlichem Erbarmen umfaßte. Zugleich zuckte es aber auch zornig auf in seinem Blick. Seine Hand ballte sich, als wollte sie den Brief zerknittern und mit einer heftigen Bewegung in die Ecke schleudern. Da streckte Jeanette den Arm aus, es war eine ganz automatische Bewegung. Entgeistert .stand das arme, junge Geschöpf da. Der Vater hätte sie auf seine Arme nehmen und trösten und beschwichtigen mögen wie ein kleines, hilfloses Kind. Aber als er fi ibr näberte. stemmte aoweyreno Die aiio gegen ernc Arun. Gib mir doch den Brief " wiederholte sie. Und sie las mit zitternden Händen. Bodo schrieb: Sehr geehrter Herr Rollenhagen! Kürzlich habe ich eine Reise angetreten, es kam das ganz plötzlich, ur.b da ich schon nach wenigen Tagen zurück sein wollte, verabschiedete ich mich gar nicht erst von dem Bekannten- und Freundeskreise. Run aber ist durch verschiedene Einflüsse in meinen Lebensplänen eine Aenderung eingetreten, so daß ich wahrscheinlich vorläufig nicht nach Berlin zurückkehre. Sie gestatten deshalb, daß ich brieflich Ihnen für all die Freundlichkeiten danke, die mir in Ihrem Haus zu Tbeil wurden, und zugleich mein verabsäumtes ,Adicu' nachhole. Auch darf ich Sie wohl um die Güte ersuchen, mich Ihren verehrten Damen bestens empfehlen zu wollen. Mit vielen höflichen Grützen sehr ergeben Bodo von Tegenhardt." Das war alles. Rüch:ern, fast dürr und wie absichtlich kühl gehalten standen die Worte da. Jeanette empfand sie wie ein Schlag mitten hinein in's Gesicht, mitten hinein in die jauchzenden und zitternden Hoffnungen ihrer armen, jungen Seele. ln namenlosem Weh verzerrten sich die garten, weißgewordenen Lippen und stießen hervor: Nicht einmal meinen Ramen hat er genannt nicht einmal meinen Namen !" Der unbeschreibliche Schmerzenston ließ den Vater am ganzen Körper erbeben wie unter einem rasenden Sturmangriff. Er tastete unwillkürlich hinter sich nach einem Halt. Dann wollte er sich der Verzweifelnden abermals nähern, aber auch jetzt streckte sie abwehrend die Hand gegen ihn aus. Laß laß es ist alles vorbei " rang es sich in schneidender Qual von ihren Lippen. Aus wirren Augen sah sie um sich, als suche sie etwas, dann floh sie plötzlich der Thür zu, stieß sie auf und taumelt? den breiten Korridor entlang. Der entsetzte Vater folgte ihr und fing sie gerade auf, als sie zu Boden stürzen wollte. Nun hob er die Willenlose, Halbohnmächtige, wirklich auf seine Arme, und über sie gebeugt, flüsterte er: Ich bringe Dich auf Dein Zimmer, mein armes Kind und ich bleibe bei Dir ja, ich bleibe bei Dir" es fiel ihm kein anderes Trosteswort ein. Kaum war er mit seiner schmerz, durchwühlten Last in Jeanettes wunderreizendes Boudoir getreten, als daS junge Mädchen auf einmal mit eine? schlangenartigen Bewegung von seinen Armen glitt. Er prallte unwillkürlich ein paar Schritte zurück. Unheimlich verwandelt stand Jeanette da. den Kopf mit den glühenden Augen vorgereckt, die zierlichen Hände zu Fäusten geballt. Jetzt waren nicht nur ihre Lippen verzerrt, das ganze Gesicht erschien verwüstet und schrecklich entstellt. In schrillen Tönen kreischte sie auf: Was für ein elendes Geschöpf bin ich denn, daß man mich verschmäht? Verschmäht ja! Man spielt mit mir. dazu bin ich gut genug, dann aber kehrt man mir den Rücken! Das thut man! O. ich möchte mich selbst in's Gesicht schlagen ich ich " Der Vater griff nach ihren wild gestikulirenden Händen, sie riß sich jedoch los und warf sich plötzlich langhin auf den Teppich. Ihr Leib zuckte und
erbebte wie in Krämpfen. Die Finger rissen und zerrten an den schönen Haaren. Ein unartikulirtes Schreien und Wimmern erfüllte das kleine' Gemach. ' Dieser schreckliche Ausbruch erschien schließlich gar nicht so überraschend, wenn man bedachte, wie in den letzten Monaten sich das ganze Wesen des jungen Mädchens unter dem Einfluß ihrer so jäh erwachten Liebe verwandelt hatte. Seitdem war sie weich und hingebend geworden, wie im Warten auf ein holdes Wunder hatte man sie still und versonnen umhergehen sehen. Run blieb das Wunder aus. das ihren eigenwilligen Charakter vielleicht vollends geläutert hätte, und da kam ein gemaltsamer Rückschlag. Die heftige, "leidenschaftliche Ader bäumte sich in ihr uf, sie mußte in dieser Stunde der ungeheuren Enttäuschung schreien nnd toben, um dem unbeschreiblich zornigen Jammer, der ihr die Brust zerreißen wollte, einen Ausweg zu verschaffen. Der Vater kniete erschüttert , neben ihr nieder, so schwer ihm das bei seiner wuchtigen Figur auch ankam, seine Augen bewachten sie, und die großen Hände hielt er über sie gebreitet, wie es eine Mutter nicht zärtlicher und inniger hätte thun können. Zugleich aber ver, suchte er. mit der Kraft seines Willens das wimmernde Kind zu besänftigen. Und es gelang ihm. Jeanette wurde ruhiger. Sie ließ es geschehen, daß er sie vom Boden aufhob und zu einem Ruhebett hintrug, in dessen langhaar iges, schneeig weißes Fellwerk der zierliche Körper tief einsank. Er selbst be-
gab sich sofort nach dem kleinen Salon der Geheimräthin, wo er in sehr angelegentlichem Gespräch mit der würdigen Dame fast eine volle Stunde verblieb. Die Folge dieser eingehenden Unterredung unter vier Augen war ein Besuch, den die Geheimräthin am andern Morgen der Baronin von Degenhardt abstattete. Sie hatte dazu eine ziemlich frühe Vormittagsstunde gewählt, in der Annahme, daß sie die Freundin um diese Zeit jedenfalls allein antreffen werde. Und sie sah sich in ihrer Voraussetzung auch nicht getäuscht. Die Baronin trat ihr müde und blaß entgegen umsomehr war sie selbst erregt und die Beute eines flackernden Roths, das immer wieder ihre Wangen übermalte. Sie kam in einer Mission, zu deren Trägerin sie schmerzlich ehrenvolles Vertrauen erhoben hatte, in einer Mission, an der übrigens auch ihre eigenen Empfindungen mit einem nicht geringen Grad von Herzlichkeit bctheiligt waren. Trotzdem erwies sich diese Mission so delikater und heikler Natur, daß die majestätische Dame bis jetzt noch nicht über eine gewisse Verlegenheit hinausgewachsen war, so eifrig sie auch ihr langstieliges Augenglas Handhabte. Einige nichtssagende einleitende Redensarten waren gewechselt. Endlich nahm die Geheimräthin einen Anlauf und erwähnte den Brief, den Bodo an Mr. Rollenhagen geschrieben aus einem kleinen thüringen'schen Nest, wie sie erstaunt hinzusetzte. Sie hatte den Brief mitgebracht, holte ihn nach kurzem Zögern hervor und nöthigte die Baronin zur Lektüre desselben. Die arme Mutter laö und seufzte dann hilflos und bedrängt auf. Wie in Folge einer Eingebung bemächtigte sich die Geheimräthin dieses Seufzers und ging damit kühn zum Angriff über. Ja, Du seufzest, liebe Elisabeth," begann sie nachdrucksvoll. In der Villa Rollenhagen hat man aber mehr gethan, als geseufzt. Die arme Jeanette ist in die heftigsten Weinkrämpfe verfallen, und nun liegt sie apathisch wie eine Schwerkranke zu Bett. Mr. Rollenhagen ist außer sich, und auch ich Du wirst das begreiflich finden bin überaus verblüfft. Vor allem sage mir einmal, was sind das für neue Lebenspläne, auf die Herr Bodo so urPlötzlich gefallen ist?" Gedrückt gab die Baronin die verlangte Auskunft. Die Geheimräthin schlug die Hände zusammen und war einen Augenblick ganz starr. Als Inspektor will er in der Welt herumlaufen." brachte sie dann mühsam hervor, während sich ihm doch Aussichten bieten, die " sie besann sich und brach in leichter Verlegenheit ab. Die Geheimräthin gewann es nicht mehr lange über sich, allerlei Zickzacklinien zu beschreiben, der gerade Weg schien ihr plötzlich der beste. Sie faßte nach den Händen der Baronin, drückte sie herzlich und fragte nach einem tiefen Aufathmen: Liebe Elisabeth, darf ich ganz offen sprechen?" Ich bitte darum, Blanka. Von Dir zu mir ist das doch selbstverständlich." Gut denn. Wir gehören wohl Beide nicht zu den Frauen, die sich mit der so viel verspotteten, aber darum noch immer überaus beliebten Wuth auf's Heirathsstiften stürzen. Wir haben kein Wort über den heiklen Punkt miteinander gewechselt, aber im Stillen waren wir doch derselben Meinung, hegten die gleiche Hoffnung : daß Dein Sohn und Jeanette Rollenhagen ein Paar werden würden. Und zwei schönere Menschenkinder hätten sich im ter günstigeren Verhältnissen ja auch gar nicht zusammenfinden können. Ueberdies ist das arme kleine Ding, das vorher auf so sicheren Füßen durch's Leben ging, mit so keck erhöbenem Köpfchen, von der Liebe gepackt worden irrte von einem tausendarmigen Gegner, ein Wehren erkannte sie von vornherein als nutzlos und streckte
oraum gleich die Hände hin zum Binden. Bodo nun mußte es doch sehen, wie es um sie stand, er blieb ruhig den ganzen Winter über als Ritter an ihrer Seite ja. da lag doch die Annahme unabweisbar nahe, daß früher oder später sein 2lntrag erfolgen würde? Alle Welt hat das geglaubt und Tu unv ich und Dein Mann und Mr. Rollenhagen erst recht ist es so?"' (Fortsetzung folgt.) Einkommest.ucr in Sachscu und Prcuszcn. In Leipzig ist jüngst ein Buch erschienen, das die EinkommensteuerverHältnisse in Sachsen und Preußen ctx gleicht und dabei zu einem Urtheile gclangt, das für Scchsen höchst ungünstig ist. Daß die Einkommensteuer in den unteren Steucrstufen in Sachsen höher ist als in Preußen beweist folgendc Tabelle. Es erhebt bei einem Einkommen von: Sachsen Preußen 1000 Mark 10 Mark 6 Mark 1ZW 20 . IG . 2'" 30 . 31 . 2,V0 . 40 . 44 . 3000 . 07 - 52 3000 , , 90 . 70 , 4000 . 105 . 92 4ÖO0 . 140 104 5000 . 160 . 118 , f,:,00 . 180 132 . 6000 2o0 . 140 . Es werden aber noch einige B?stimmungen angeführt, die im preußischeo Einkommensteuergesetze ohne Frage besser und zweckmäßiger sind als im sächsischen. Wenn das auch ohne Weiteres zugegeben werden muß, so darf man doch billiger Weise nicht verschweigen, daß die Finanzlage in Sachsen ein schärferes Anziehen der Steuerschraube leider nothwendig gemacht hat. und man darf ferner nicht unberücksichtigt lassen, daß in Sachsen viele ölufwendungen dem Staate zufallen, die in Preußen von den Kreisen und den Provinzen aufgebracht werden.
Ucvcr den Jusammcnstok ines Eisenbahnzuges mit einem Elexhanten lesen wir in einer längeren Schilderung fax Deutschen VerkehrsZeitung über den Telezraphenbau in Perak (Malakka) folgendes: Kürzlich gab es in der Nachbarschaft des kleinen Lahnhofs Chikus, im Untern Perak, eine große Aufregung. Ein Güterzug hatte um Z7 des Morgens Teluk Auson verlassen und befand sich bereits etwa h Kilometer von Chikus, als plötzlich ein Elephant in Sicht kam, der gemächlich die Schienen entlang gerade vor dem Zuge dahertrabte. Da das Thier keine Anstalten machte, das Geleise zu verlassen, so mußte der Lokomotiöfllhrer nothgedrungen den Zug zum Stehen bringen. Er ließ nun seine Pfeif: möglichst stark ertönen, um den Elephanten fortzuscheuchen; der Erfolg war aber der. daß das Thier sich umwandte und auf den Zug losging, gleichsam, um mit ihm um den Weg zu kämpfen. Der Zug wurde nun etwas zurückgezogen und fuhr dann in voller Fahrt auf den Elephanten zu. Durch den Anprall wurde das Thier vom Bahndamm hinabgestoßen; unten blieb es mit eingedrücktem Schädel und zersplitterten Fuagzähnen halbtodt liegen. Ei.ne Kugel aus der Büchse eines Sikh, der in dem dem Güterzuge angehängten Personenwagen reiste, machte dem Leben des Elephanten ein Ende. Zn den WcsÄwkrdcn gegen Tr. Solf wird aus Berlin geschrieben: Aus Apia ist mehreren Zeitungen die Nachricht zugegangen, der Gouverneur von Samoa. Dr. Solf. beabstchtige. einige deutsche Ansiedler, mit denen er in einen scharfen Gegensatz gekommen war. aus dem Schutzgebiete auszuweisen. Der Gouverneur war hauptsächlich mit dem Pflanzerverein in Streit gekommen. Nach Angabe der Samoanischen Zeitung" hatte Dr. Solf den Wunsch zu erkennen gegeben, daß dieser Verein einen neuen Vorstand wähle. In der deshalb abgehaltenen Hauptervsammlung stellte sich aber die große Mehrheit auf Seiten des bisherigen Vorstandes, der dann auch an der Stelle blieb. Daraufhin setzten sich die Streitigkeiten fort, die dem Gouevrneur große Unannezmlichkeiten bereiteten. Erklärlicherweise suchte Dr. Solf nach AbHilfe und ist dabei wohl auf den Gedanken gekommen, daß die Ausweisung der Unruhestifter das Beste wäre. Hier bei der Aufsichtsbehörde ist man ganz anderer Ansicht; die Ausweisung deutscher Ansiedler wird für eine recht bedenkliche Maßregel angesehen. Es läßt sich annehmen, daß der Gouverneur von dieser Anschauung unterrichtet worden ist, infolge dessen dürfte die Ausweisung wohl unterbleiben. Die F u ch s i a ist nach dem deutschen Naturforscher Fuchs, die Dahlie nach dem schwedischen Botaniker Dahl, die Georgine nach dem Petersburger Professor Georgi und die Kamelie nach dem Jesurtenpater Camelli besannt. Schlimm empfangene Einbrecher. Zwei Einbrecher statteten in einer Nacht dem Eisenwaarenladen vonöronson & Groswald in Trinidad. Kal.. einen Besuch ab. Der Verkäufer Oliver Griswald, welcher in dem Laden schlief, erwachte, ergriff ein doppelläufiges Gewehr und schoß beide Läufe zugleich ab. Einer der Einbreeher stürzte tödtlich getroffen zu Boden, der Andere flüchtete sich, hinterließ aber eine Blutsvur.
euer - Signale.
4 Pennsyiv und Market i Englifh'S Opern-Hau? 6 EastundNwFork 7 Noble und Michigan 5 N. Jersey u. Mafl 2ü 3 Pine und North .0 Market und Pine 11 Vermont nahe East '2 Ng. S Spritzenhaus Masi. Ave nahe Noile 13 Delaware und Walnut 6. Jersey u Centra! A. 16 Mass. undCorncllÄve Ash m,d II. Ctraßc 7 Park Ave und 12 Str .s Columbia und Hillside ?9 Highland Ave u.Pratt n Illinois und St. Joe !3 Pennfylv. und Prstt u Meridian und 11. Str 5 No. 5 Spritzenhaus 15. nahe Jllino,S 26 Senate Are. StCla 27 Illinois und Mchigan X Pk tsylvania und 14. i9 Senate Ave. und 13. ii No. l SpritznlhauS JnoAvenaheMichig J2 Meridia und Walnut U California u Vermont ?5 Blake und New York sa Ind. Av. u. Et. Elair Z7 City Hospital Blake und North 39 Mchigan und Ztjyit 41 No. 6 Spritzenhaus Washington nahe West 2 Esendorf u Wash. Miffouri u New York 15 Meridian u Wash 6 Illinois und Ohio 7 Caxitol Av. u Wash tS Kmgan'S PorkbauS tS Ctraßmbahn CtZlle W. Washington Str 51 No. 10 Spritzenhaus JUinoiS u Merrill 62 Illinois u douisiana SZ Wett und Couch StWestundMckcrty 5 Senate Ave. u Henry 67 Meridian und Ray S No. 4 CpritzenhauS LZadison Av. u MorriS 69 Madiion Av.uDunlop 1 No 2 Haken LeiterhauS Eouth nah Telawar, 2 Penn. Merrill 55 Telaware u. McCartv 4 Saft und S&Sarty 5 New Jersey .Merrill 67 Birg. Av. u Lradshat SS East und Prospekt li Bicking und High 71 No. 11 Cpritzenhau LirAve.ttcheHuron 72 East und Georgia 73 Eeda, und Elm 74 Davidson u Georgi 75 Snglish Av.u Pine r Chelby und Bäte 78 No. 3 Spritzenhaus Prospect nahe Shelby "9 Fletcher Av. u Shelby 81 Market u. New Jersey 32 Delaware und Wash. 83 East u Washington 64 New Forku. Davids 65 Taubstummen Anstalt 86 Vcr. Staaten Arsenal 87 Orient! und Wash. S Frauen-Reformat. 91 No. iz Spritzenhaus Msrhland nahe Mer. 2 Meridian u. Gcorqia. 93 Meridian und South 4 Pennfylv u. Louistana 95 Virgini Ave u. Alab. 96 Hauptquartier. 97 Krand Hotel. 9S Capital Ave und Ct)l .23 No. 16 Spritzenhaus 16. und Ash. 124 Alabama und 16. 125 Central Ave und lt. 126 DndeS und 15. 127 Brookside und Jupiter 123 Central Ave und 17. 123 Delaware und 19. 131 Alabama und 11. 132 Bellefontaine und. 134 College Ave und SS. 135 Delaware und 13. 136 Alabama und Nsrih Z37 Newmann und 19. 138 College llve und 14. 139 Cornell Ave und 13. 141 DandeS uni 1?. 142 Highland Ave und 10. 143 Tecumseh und 10. 145 New Jersey und 2. U6 Alvord und 17. 147 No. 2 Spritzenhaus Hikside Ave und 13. ii8 College Ave und 2. 149 College Ave und 27. 152 Park Ave und 22. 15 LEu. W Bahn u. 22. 154 Ramsey Ave und ia. 156 Stoughton u Newmcn 157 AtlaS und Pike. 153 Blohd und Patrpav. 159 No. 21 Spritzenhaus Brightwood lik Arden und Depot 163 Brightwood und 25. 164 Rural und Bloyd 165 Ct. Clair u. Keystone 167 Arsenal Ave unk 23. 163 Bellefontame und 28. 169 Park Ave nd ie 21 Capital Ave und 17. 213 Pennshlv. .Mchiaa:, 214 JllinoiS und 20. 215 Senate Ave mrd 21. 216 Pennsylvania und 22. 217 Meridian und 16. 213 Capital Ave und 2. 21 Broadwau und 10. 221 Illinois und McLea 234 No. 14 Spritzenhaus Kenwood und 3y. 35 Illinois und 33. LZZ Annctta und 80. 237 No. S. Spritzenhiuö Udcll und Navcr 233 UdeU Ladder LorlS 239 Ilabel und 7. 241 Meridizn und 24. 24J2inoiS u Ct.Cl7. 243 Eldridge und 23. 212 West uud Wainut S13 West und 12. 314 Howard und 16. 315 Torbt und Pa 1 Capital Ave und Vfc. 317 Northwestern Ave 21 318 Gent und 13. 819 Canal und 10. 321 Cerealine WorkS 824 Tmnont und Lvnn 825 BiSma,ckuZrande Z2S No. 29 Spritzen!):? Haughville. 327 Michigaif u. HslmeS, 823 Michigan u. Concord 341 West und McJntyre 412 Miffoun u. Maryland 413 Missouri und p)hio 415 Capital Ave n&eorgia 416 Missouri u cntucky?, 417 Senate Ave u. Wash. 421 P und E Rundkauö 33. Washington. 23 Irren-Hospital. 424 MU?Y Ave u.J DuW 425 Wash and HarriS 26 No. 18 Spritzenhaus 23. Washington 427 Oliver und Birch 2 Cliocr ud OSgood 429 Nordhke und Dort 431 Hadley Tve u. Morrii 32 River Ave u. MorriS 454 River Ave und Rah 435 Harding u. Big 4 R ? 36 Harding und Oliv 437 No. 19 SpritzenhaZ MorriS und Hardina, 4 &Mrt ndCiSsB 499 etsckyardS 451 ReiSn und Mi2e 452 Howard und L 453 MornS und StcDfa 56 Lambert nd VekBnj 457 Nordyk Lve u. fco rnon WorkS 612 West und Ray 613 Kentucky Av u. VerrllZ 614 Meridian und MorriS 61 Illinois nd ansät 617 MorriS und Dakota 618 MorriS und Shurch 619 Capital A. u McCar. 621 Meridian und Palmz? 623 Pine uns) Lord 624 Madisor. Ave Lincoln H2S Meridian und Belt RR 627 Carlo und Ray 625 Meridian und Arizonu 529 Meridian u. Raymond 6Z1 Meridian u. McCm.. 1 632 No. 17 Splitzenhlu MorriS nah West 622 McAeracund Dounh. 613 Esst u. Lmcoln ti 614 East und Beecher 615 Wright und Eandak 617 McCarty und Beary SIS New Jersey u Vic Ave 712 Epruce und Prospect 715 English Ave. u. Laurei 714 Ctate Aveu-Belt R? 715 Eheiby uud Beecher 716 Etate Ave und Oranv 713 Orange und Laurel 719 Shelby u. Ct,tage 2 721 LexingtonA. flmxJ 725 Fletcher Ave .Opru 724 Etate Ave u. Plcasan 7 Prospekt und ?!easar.Z 726 Orange und Hailas 728 Liberty und Wea 729 Nole und Cuty kl 2 No. 15 Spritzenhaus Oft Washington VT 813 Market und Nobl: 814 Ohio u.Highland 815 Michigan u. Highlam 816 Market u Arsenal LV4 817 Ost S. Clair und Union Bahn Gcleisc. bil Pan Handle EhopZ 823 Vermont und Walcou 824 Wash. und State 625 Maddm'i Lounge Fab 826 Duck und Dorftv 827 Wash. und Beville Av 29 No. 1 Spritzenhaus eville nah Michiga, 831 Southeafter Ar und Woodside. 32 Wash. und Dearbor 834 Southeafter und Arsen! ZlveZ. 836 New Fork nd Tempi 912 JllinoiS und Waryl. 15 Illinois und Market, 14 Perm, nd 915 Delaware nnt ?ar Spezial'Siznale. krsten I Schlage, zweiter Alarm, Aweiten Schläge, dritter Alarm, Dritten 2 Schläge, vierter Alarm. 1-2-1, Feuer auZ und Schlauch aufgerollt. Schlage, Wasserdruck ab. I Schlage, 15 8?r Mittag. Die so bezeichneten Signal werden m vom Thun Wächter angegeben da an dc betreffende StraKes kreuzunge keine AlarmUÜe? angebracht find. Chicago und der große Nordweften vl llakka Hawaii PHiltv pine Inseln. Vier tägliche Schnellzüge nach Chicago. kV" Bon der Monon 47. Str. Station, Ehlcago, ffnd nur Minuten mittelst elektrischer Car nac den Union Biehböfen rreuek Lick Springs, indem Orange Connty Hochland. ffamililn-Hote'. anler neuer GeschäftSleituna. Pluto, Proserpin,, md BowleS Quellen. Beste Mineralwasser der elt. Lwet Züge täglich via Erer.,caftle. licket-Officen : Union Station, Massachusetts ve und 25 West Washington Straße., R. P. 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