Indiana Tribüne, Volume 27, Number 42, Indianapolis, Marion County, 10 October 1903 — Page 4
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lO. Oktober 1903.
Jndiana Tribüne. Herausgegeben vsn der Suttnderg E. Indianapolis, Ind.
Karry O. Thnöium , Präsident. Geschäfts local: No. 31 Süd Dclaware Straße. TELEPHONE 26. n'erei J.t the Post Office of Indianapolis as second dass matter. Deutschlands Stahltrust. Die Trustfrage beschäftigt schon längst nicht mehr die Vereinigten Staaten allein. Wenn auch die großen Jndustrie-Trusts e3 in keinem Lande so schlimm treiben, wie bei uns, wo die Gesetze elastischer und lückenhafter sind, als in den Culturländern Euro Pas, so hat doch in Wahrheit jedes Land genug zu thun, sich der Uebergriffe großer Jndustrie-Trusts zu er wehren. Am schlimmsten unter den europäischen Industrieländern scheint England dran zu sein, von wo ja auch die TrustIdee ihren eigentlichen Ausgang genommen hat; gleich danach aber scheint Deutschland zu kommen. Es ist leicht begreiflich, daß es,' gerade die größten Industrieländer sind, die unter den formten und völlig rücksichtslosen Geschäftsmethoden der großen IndustrieTrusts am schwersten zu leiden haben. Nach Angabe unseres Generalconsuls in Berlin stehen die verschiedenen Syndikate und Kartelle der deutschen Stahlund Eisenindustrie in lebhafter Unter Handlung, sich zu einem großen Trust zu vereinigen und sie hoffen dieses Ziel zu erreichen, ehe daSJahr zu Ende geht. Der Hauptzweck, dm sie dabei verfolgen, bestehtjin der Eontrollirung des Ausfuhrhandels, um ihn profitabler zu machen. Die geheime Absicht dabei scheint aber zu sein, sich gegen die amerikanischeZZKonkurrenz, gegen die amerikanische'Gefahr", wie man drüben noch immer mit Vorliebe sagt, zu organisiren, da die Furcht vor ihr noch keineswegs nachgelassen hat. Die deutschen, und wohl auch die europäischen großen Jndustrie-Syndi-kate im Allgemeinen, unterscheiden sich wesentlich von unseren Industrie Trusts. Solche i Gewaltmethoden zur Unterdrückung der Konkurrenz, wie sie bei unseren kroßen Jndustrie-Trusts allgemein üdlichzsind, würden die europäischen Syndikate jedenfalls sehr rasch in die unangenehmsten Conflikte mit dem Strafgesetz bringen. Die Gesahr, vor: einem großen Trust gewaltsam assimilirt'zu werden, ist daher in Deutschland für kleinere Industrielle weit weniger groß, als bei uns. Die verschiedenen industriellen Unter nehmungen, die sich zu einem Trust vereinigt haben, erhalten sich denn auch dort einen weit größeren Grad der Unabhängigkeit, alsbei unS. Dem Trust fällt es dort gar nicht ein, eine Anzahl seiner Fabriken aus Geschäftsrücksichten zu schließen, um durch gewaltsam verminderte Produktion die Preise hoch zu treiben. Wohl aber ist.idie Verwaltung eine einheitlich systematische. Ihr Bestreben ist in letzter Zeit dahin gegangen, durch Unterbietung derPreise des Auslandes sich den Weltmarkt zu erobern, sich aber dafür im Jnlavde durch möglichst hohe Preise zu entschädigen. Ganz wie bei uns. So hat in den letzten Monaten das deutschländische Syndikat für Drahtnägel an seinen Jnlandverkäufen gegen 8300,900 verdient; durch die billigen Preise aber, zu denen es nach dem Auslande verkaust, hat es andererseits $215,000 zugesetzt. Obschon die verschiedenen Syndi kate einander in die Hände zu arbei ten suchen, können sie es doch häusig nicht verhindern, daß ihre Interessen ernstlich gegenZemander verstoßen. Je bessere Preise beispielsweise das DrahtSyndikat erzielte, mit desto geringeren Proflten mußte sich das Draht-nägel-Syndikat, dem dadurch das Ma terial vertheuert wurde, begnügen. Zu wiederholten Malen ist es borge kommen, daß deutsche Fabrikanten, die bei ihrem Betrieb auf das von anderen deutschen Fabriken gelieferte Material angewiesen waren, sich genöthigt sahen, ihre Etablissements nach dem Auslande zu verlegen, weil sie das benöthigte aus Deutschland gelieferte Material dort weit billiger kaufen konnten, als im Jnlande. Ein weiterer Zweck des deutschen Stahl und Eisentrusts ist, seinen Be. trieb so auszudehnen, daß er von der ersten Gewinnung des Rohmaterials
bis zur Herstellung der fertigen Waare ausschließlich in seinen Händen ist. Ganz wie bei unserem Stahltrust, der auch noch dazu seine Verkehrs gelegenheiten, die Bahn-. und Dampferlinien controllirt.. Das ist allerdings bei dem deutschen Stahltrust dauernd ausgeschlossen, da in Deutschland die sämmtlichen Bahnlinien und Canäle Staatseigenthum sind. Unter den kleineren Industriellen herrscht auch in Deutschland in Folge der Ausbreitung der Trust-Jdee auf allen industriellen Gebieten schwere Beunruhigung. Sie haben die Regierung, die drüben ja beständig helfen soll, dermaßen mit Petitionen zur Einschränkung der Trusts bombardirt, daß .diese sich veranlaßt gesehen hat, eine Commission zu ernennen, welche über die Trustfrage in nächster Zeit Bericht zu erstatten hat.
Die culturfahigcn Bundeslandereien. Man begegnet vielfach der Behauptung, daß das culturfähige Land in den Vereinigten Staaten längst vergeben und höchens noch Wüsteneien oder steiniges Gebiet frei wären, auf denen kein Ackerbau betrieben werden könnte und diese Behauptung wird meistens als richtig angenommen. Woher sie eigentlich stammt und was ihre allgemeine Verbreitung veranlaßte, ist schwer festzustellen. Man wird indessen nicht allzuweit am Ziele vorbeischießen, wenn man annimmt, daß Landspekulanten oder Eisenbahnen dafür verantwortlich sind. Dieselben befinden sich selbst im Besitz großer Ländereien, die sie gerne an den Mann bringen möchten, und die allgemeine Meinung, daß kein Regierungsland unter den leichten Bedingungen Onkel Sam's mehr zu haben ist, kann ihnen natürlich nur beim Absatz ihres eigenen Landes behilflich sein. Die Idee von der Landarmuth Onkel Sam's ist indessen eine ganz falsche. In Wirklichkeit hat er noch über eine Million Quadratmeilen Land zur Verfügung, von denen sich etwa die Hälfte zum Ackerbau eignet. Der Rest ist Holz, Weide und Gebirgsland. Ein verhältnißmäßig kleiner Theil bedarf der künstlichen Bewässerung. Von dem Gebirgsland dürfte ein großer Theil gute Gelegenheit für Bergbau unternehmen bieten. Im Ganzen betrug der unreservirte Landbesitz der Ver. Staaten am 30. Juni 1903 noch 893.955,476 Acker, 1,396,805 Quadratmeilen, und vertheilte sich auf folgende Staatin : Alabama 304,060 Acker, Alaska 36,983. 506, Arizona 47,293,762, Arkansas 3, 003.215. Ealifornien 41,552,434. Colorado 23,424,412, Florida 1,435.314, Jdaho 42.302,659, ansas976,603, Louisiana 210,073, Michigan 386,179, Minnesota 3.553,143, Mis sissippi 152.540, Missouri 269,541 Montana 61,439,514. Nebraska 8, 930.857, Nevada 61.290.813. New Mexico 55.153,116, Nord Dakota 15,. 071,477, Oklahoma 3,789,976, Oregon 31,873,671, Süd-Dakota 11,. 333.413, Utah 42,103,479, Washing ton 11.073.261, Wisconsin 129.214, Wyoming 43.783,313 Acker. Die Kosten der Erwerbung dieser Ländereien betragen 53 bis $34 per 80 resp. 160 Acker, und Anrecht auf ErWerbung hat jeder Bürger der Ver. Staaten, oder jeder Bewohner, der im Besitze der sogenannten ersten BürgerPapiere ist. Neue Jncorporationen. Ein 55,000.000 Unternehmen. Im Staate New Jersey ist während dieser Tage mit einem Actien-Capitale von 5 Millionen die Jndiana Land & Harbor Co." von hiesigen Bürgern und anderen Jndianaern incorporirt worden, nämlich von Orlando' M. Packard, George W. McDaniel. Eve rett Wagoner und Jere N. Keeney, Indianapolis; John H. Herron, Crawfordville; W. I. Bell und H. T. Hackedorn, Indianapolis. Das Un ternehmen der Co. wird in Florida belegen fein. Hier wurde gestern die Jndiana Harbor Building & Loan Assn.," In. d'ana Harbor, Lake Counth, mit einem Capitale von S20,000 incorporirt. Unter den Jncorporatorcn befinden sich Charles E. Fowler, Samuel Wheale, I. A. Patterson und M. Y. Wolf. Gottlieb L eukhardt, - Die gemüthliche Ecke," Ecke Noble und Market Str
Local-Politisches.
Der letzte Tag der NedeCampagne. Heute Abend findet die Rede-Cam-pagne aller Parteien ihren Abschluß. In der Celtic Hall oder auf dem freien Felde gegenüber derselben an der Süd West Str. wird der demokr. Mayor-schafts-Candidat John W. Holtzman seine Campagne heute Abend schließen. Gestern Abend redeten er und die anderen demokr. Candidaten vor einer zahlreichen und enthusiastischen Versammlung in der Woodmen's Hall an der Süd West Straße. Vorsitzer Logsdon vom republikanischen Stadt-Comite erklärte gestern, daß die Liste der Stimmplätze, nach der die Demokraten bisher vergeblich verlangt haben, wahrscheinlich heute veröffentlicht werden wird. Den Wahl Comnissären sei eS sehr schwer gemorden, die Liste zu vervollständigen, weil so viele Stimmplätze hätten gewechselt werden müssen etc. Die Stimm-Maschinen, die bei der bevorstehenden Wahl zur Verwendung kommen werden, sind auf Beschluß der beiderseitigen Stadt Comites in den folgenden Precinct-Wahlplätzen aufgestellt worden, um den Stimmgebern Gelegenheit zu geben, sich unter entsprechender Anleitung mit dem Betriebe der Maschinen vertraut zu machen. Diese Stimmplätze sind: 1. Ward, 17. Precinct 1707 Mar tindale Ave. 2. Ward, 17. Precinct Columbia Ave. und 22. Str. 3. Ward, 13. Precinct-365 West 13. Str. ß. Ward, 11. Precinct 327 Toledo Str. 10. Ward, 3. Precint 1405 BateZ Straße. 12. Ward, 6. Precinct 125 S. Capital Ave. 13. Ward, 1. Precinct No. 4 En gine Haus, Morris und' West Str'.' '' 13. Ward, 8. Precinct 1367 Madison Ave. 13. Ward, 12. Precinct 1523 S. East Str. : 15. Ward. 13 Precinct-724 Nord Haugh Str. .- ... ' . l. Cisternen die lecken, gereinigt und cementirt. 81.50. Frank C. Buttz, Jndiana und Capital Avenues. Beide Telephons 1791. Unfalls-Ehronik. Thörichte und lebensgefährliche Balgerei. Andere kleinere Unfülle. Schwer und vielleicht tödtlich verletzt wurde gestern Nachmittag gegen 5 Uhr auf der Alabama Str. nahe der Wabasb. gegenüber der neuen Markthalle, der in No. 220 Ost Ohio Str. logirende und etwa 22 Jahre alte Clerk Artbur Caldwell. Derselbe balgte sich dort auf der Straße mit einem Cameraden Namens Ehester Laycock und einem anderen, dessen Name noch nicht in Erfahrung gebracht werden konnte, in thörichtem Uebermuthe herum, bis er plötzlich durch einen festen Griff an seinem Rocke seitens eines Freunde zu Falle gebracht wurde. Er stürzte mit derartiger Wucht rücklings und mit dem Schädel auf das Straßenpflaster, resp, gegen den Rinnstein, daß ihm das Bewußtsein schwand und alsbald Blutströme aus Ohren und Nase quollen. Deshalb nimmt man an, daß er, wenn nicht einen Schädelbruch, sodoch minbestens eine sehr bedenkliche Gehirner schütterung davongetragen hat. .Er wurde von Dr. Cunningham per Ambulanz in's städtische Hospital überführt. An Washington und West Str. wurde Abends kurz vor 7 Uhr der in No. 1103 Bismarck Ave. wohnhafte Harry Fixton von einer Straßenbahn Car umgerannt, als er die Geleise kreuzen wollte. Er trug außer mehrfachen Beulen und einer gründlichen Aufrüttelung seines ganzen Systems eine klaffende Stirnwunde davon, die ihm von Dr. Mackey vom Dispensarium verbunden ward, worauf er heim transportirt wurde. Im Hospitale fand ferner der Big Four.Bremser Guy Duckworth von No. 2330 Gale Str. Pflege, der nahe Coal Bluff von einem Frachtzuge ab gestürzt war und außer schlimmen Kopfwunden einen Hüftenbruch davon getragen hatte. - :
Männerchor-Damenverein.
Beamtenmahl und October-Partie. Unter überaus zahlreicher Betheiligung hielt gestern Nachmittag der Männerchor". Damenverein seine Oc-tober-Kartcnpartie verbunden mit Be amtenwahl ab, und verlebten die Damen einen sehr angenehmen Nachmit tag. Die Arrangements für die Unterhaltung waren von der 12. Section, Frau Theo. Reyer. Vors., Frauen Ernest Reyer, Lorenz Schmidt und Emil Fahrion und Frls. Clara Ballmann und Louise Kroeckel, Assistentinnen, in vollendeter Weise getroffen und aus dem interessanten KartenWett kämpfe gingen folgende Damen als Siegerinnen hervor : 1. Preis Frl. Gertrude Humann. 2. .. Frau T. Weiß. 3. Frl. Ella Lindemann. 4. Ftl. Agnes Krueger. 5. Frau Wm.P. Jungclaus. 6. Frau Bye. 7. ,, Frau F. Lindemann. 8. Frau Chas. Adam. 9. Frau Galloway. Lotto-PreiS Frau Bennerfcheidt. Die jährliche Beamtenwahl refultirte in der Wiedererwählung der bisherigen um den Verein hochverdienten Beamtinnen: Präs. Frau A. Scherrer. 1. Vice-Präs. Frau I. P. Frenzel. 2. Vice-Präs. Frau Jul. Keller. Corr. Secr. Frau Herrn. Adam. Hülfs.Secr. Frl. Anna Schäfer. FinanzSecr. Frau Chas. Adam. Schatzm. Frau W. Rhodehamel. Die versch. Comites werden später ernannt werden. An Stelle des üblichen Herbst-Em-pfanges werden die Beamtinnen des Vereins diesmal eine große EuchrePartie veranstalten, nämlich am nächsten Freitag. 16. October. Für solche Damen, denen das Euchre-Spiel unbekannt ist, werden Lotto und andere Preis-Spiele arrangirt werden. Seit Dienstag vermißt. Mysteriöses Verschwinden eines jungen Zeitungsmannes. Ray Long, ein bekannter junger Journalist und Mitglied des Redactionsstabes des Star", ist seit Dienstag verschwunden und wird vermuthet, daß er in einem Zustande von temporärer Geistesabwesenheit fortgewandert ist. Er hatte schon seit einiger Zeit über Schlaflosigkeit, Nervenüberreiztheit etc., als Nachfolgen von Ueberarbeit geklagt. Am Dienstag verließ er seine Wohnung in den Ottawa.Flats, angeblich um zur Star"-Office zu gehen, doch ward er seitdem nicht wiedergesehen und seine junge Frau ist infolge dieses mysteriösen Verschwindens Long'S sehr bedenklich erkrankt. Die Polizeibehörden in allen Städten sind ersucht worden, Umschau nach dem Verschwundenen zu halten. . Gestern hieß es, er sei in Chieago gesehen worden, doch konnte diese Gerücht nicht bestätigt werden. Noch ein Vermißter. Gestern Abend ersuchte E. F. King von No. 1460 Blaine Ave. die Polizei, ihm bei der Suche nach seinem Schwiegervater, dem 72-jährigen Robert Pottorff. behülflich zu sein, der gestern Morgen von daheim fortging und trotz der eifrigsten Suche nicht wiedergefun den werden konnte. Polizeiliches Allerlei. G e o. W. K e y s e r ' s PlumberGefchäst in No. 946 Fort Wayne Ave. erhielt den Besuch von Einbrechern, die eine Masse Messingkrahnen etc. davonschleppten. Bis heute Früh um 2 Uhr seit gestern Morgen waren im Ganzen 11 Gefangene von der Polizei eingebracht worden, darunter etliche Kleindiebc, über deren angebliche Sünden die betr DetectlvS aber keine Auskunft hinter ließen. George Anthony, über dessen Herkunft wenig bekannt ist, der aber auf Empfehlung eines Freundes im Circle Park Hotel als Clerk Anstellung gefunden hatte, ist plötzlich verschwunden, und mit ihm $300, welche Frau M. Rhodius, die Eigenthümerin deS Hotels, im Geldschrank deponirt hatte. Der Polizei ist es soweit nicht gelungen, eine Spur des Verschwunde nen zu finden. John Weber's Wirthschaft, No. 764 West North Str.
Grundeigenthums Uebertragungen.
Lorenzo D. Moody an JonaS F. Johnson. Theil - von Lot 1, Phipps' Sub., Theil von LorinZ Subd., Outlots 175 und 176. $6000. Benjamin C. Booker u. A. an Frantlin P. Johnson, Theil von Sec. 22 und 27, Tp. 17, R. 3, Washington Tp. S19.000. P. C. Weyenberg Co. an Lelia C. Woobsmall, Lot 266, Jackson Park. $2200. Lelia C. Woodsmall an Florent I. Dourson, dieselbe Add. $2400. Lillian M. Sbelby an I. R. Arnold, Lot 21, Ayres Ost Washington Str. Add. $2000. Lorenz Schmidt an Wm. A. Woodruff, Lot 35, Clarks 3. Add., W. Indianapolis. S1700. John McGregor an School Board, Theil von Lot 477, Fletchers u. A. Subd., Outlot 94. $2500. James S. Cruse an John McGregor, dieselbe Subd. $3200. Agit Sabm an Clark H. Schooley, Lot 203, Morlon Place. $3500. Albert Bromn an Mollie Wynn. Lot 60, Bates Subd., Outlot 89. S1900. Edward Pierson an Albert Pierson, Lot 11, Robbms Haughville Addition. $1500. Albert Pierson an Edward Pierson, dieselbe Add. S1500. Cora I. .neffer an Am' S. Swing Theil von Sec. 5, Tp. 15. $3500. Anna C. Swing an Gottfried Knef fer, dieselbe Sec. $3500. DieExecutiv -Behörde der Vereinigten Gruben Arbeiter hat sich am Freitag Nachmittag vertagt. Die selbe hat sich ausschließlich mit der Situation der Kohlengräber im Westen beschäftigt. G'o u v e r n e u r Durbin hat dem General McKee, dem Commandeur der JndianaMiliz,aufteleiraphischemWege gratulirt, daß die Jndiana Truppen am Donnerstag sich in solch' hervorragender Weise ausgezeichnet haben. I n M i n n e a p o l i s ist Jas M. Myers, ein ehemaliger Jndianapoliser und hervorragender demokratischer Politiker, gestorben. Er war seinerzeit Secretär des demokr. StaatsComites und mehrere Jahre Mitglied des Comites. Staats-Statistiker 33. F. Johnson hat erklärt, daß jetzt keine Gefahr mehr für die Mais-Ernte vorHanden ist und ein Frost keinen Schaden mehr anrichten kann. Im Ganzen sind in diesem Jahre im Staate 4,227, 601 Acker mit Mais bepflanzt worden. Bauerlaubnitzscheine Emily H. Knapp, 3000 E. 10., dopp. Wohnhaus, 81800. John Gramblittg. 334 E. Pearl, Backstein-Leih. stall, S7000. Lucy B. Anthony, 1523 E. 16., Umbau, $300. Geo. P. McDougall, 1427 S. Meridian, Anbau, S100. Caroline Leonhardt, 2525 Bellefontaine, Wohnhaus, S1500. M. Filt, 1029 W. 23., Schuppen, $100. In dem Falle des Jünglings Geo. B. Williamson, der sich heute vor 8 Tagen erschoß und dem fein Freund Marvin I. Welch in derselben Nacht in den Tod folgte, hat Coroner Tutewiler gestern seinen Wahrspruch abgegeben. Er besagt, daß Williamson anscheinend Selbstmord beging, daß es jedoch nicht ausgeschlossen ist, daß er vielleicht durch einen Unfall um's Leben kam. Der Jnquest im Welch-Falle ist noch nicht beendigt. O weh! A.: Kennen Sie den Assessor Behrens? B.: O ja, sehr gut. das ist doch der mit dem Affengesicht, was ist denn mit dem? A.: Ach, ich wollte nur sagen, daß Sie dem furchtbar ähnlich sehen! Entsetzliche Drohung. Chef: Herr Müller, Sie kommer5Hum zwei Minuten zu spät in's Bureau Buchhalter: Aber, Herr Prinzipal, ich Chef: Keine Entschuldigung! Ich möchte wissen, was Sie sagen würden, trenn ich Ihnen am Monatsende zwei Pfennig von Ihrem SalaZr abzöge! ' Der kleine Cohn kommt nach Hause und hat unter seinem Aufsatz die Censur S. S." Gott", sagte die Mutter, was mag das wohl bebetten? Es wird jedenfalls heißen: Sur Sufriedenheit." Aber Sarah-, antwortet der Vater, wie kannst de sagen Sm Sufriedenheit", es kann dock nur beiken: So SiemlickZ" 81.25-Decatur und zurück-81.25 via C., H & 2). Bahn, Sonntag, 11. Oktober. Special-Zug verläßt Indianapolis um 7 Uhr Morgens. Rückfahrt von Decatur um 6.20 Abends. Personen, die den Zug ohne Fahrkarte besteigen, müssen den localen Fahrpreis bezahlen.
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