Indiana Tribüne, Volume 27, Number 41, Indianapolis, Marion County, 9 October 1903 — Page 4

Jndlana Tribüne, 9, Oktober 1903.

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Jndiana Tribüne. HerauZgegebcn von der Sutenderg C. Indianapolis, Ind.

Karry O. Thndium t t Präsident. Veschaftslocal: No. 31 Süd Delaware Straße. TELEPH0E 2G9, uierel at the Post Office of Indianapolis as second class matter. Die Mandschurei. Kein vernünftiger Mensch erwartete, daß Rußland trotz seiner bündigen Versprechungen am 3. Oktober die Mandschurei verlassen roürde. Man schickt nicht eine halbe Million Soldaten und eine Flotte von 90 Kriegsschiffen nach einem Gebiete, das man zu evacuiren gedenkt, baut auch keine Ufer-Fortifi-kationen. Rußland sitzt fest, sehr fest und wird auch dableiben. Wie gewöhnlich begnügt sich auch jetzt England, wenn es recht weit vom Feinde ist, den Mund recht voll zu nehmen und schickt einen Tummen vor, der ihm die Kastanien aus dem Feuer holen soll. Es könnte einem leidthun, daß gerade das fortschrittsjunge Japan sich von England in'S Feuer schicken läßt. Japan, daS sich stark genug für einen Seekrieg mit China erwies, würde im Kampfe mit Rußland jetzt eine traurige Rolle spielen und alle Errungenschaften, die es in immer fortschrittlicher Beziehung erzZelt hat, auf's Spiel setzen. Die besten kriegSerprobten Truppen, die kriegserfahrendsten Füh. rer hat Rußland nach der Mandschurei vorgeschoben uns es ist nicht anzuneh men, daß Rußland sich jetzt mit dem nun occupirten Terrain begnügt, sondern nachdem es dasselbe zweckmäßig befestigt hat, weiter in Korea vorzu dringen gedenkt. Selbst die heftigsten Gegner des Zarenreiches erkennen an. daß selbst England von der russischen Eolonial-Po-litik viel lernen kann. Seit die Russen in der Mandschurei festsitzen, haben sie eine wirkliche Culturarbeit verrichtet. Hafen, Landstraßen und Handelssta' tionen sind in systematischer Weise verbessert oder gänzlich neu angelegt worden und deriHandel hat dort einen nie geahnten Ausschwung genommen. Die Räuberhorden, welche das Leben der Handelstreibenden fortwährend bedrohten, sind ausgerottet oder schadlos I gemacht worden. Xtx Telegraph ver bindet große Landesstrecken die früher durch öde Wildniß getrennt waren. Es ist selbstverständlich, daß Rußland nicht großmüthig daran denkt, den Ge nuß der ungeheuren Verbesserungen der ganzen Welt zugänglich zu machen und daß es bis aufs Aeußerste kampfbereit ist um den jetzt erst werthvoll gewordenen Besitz zu vertheidigen. Die Regierung des Mikado wird klein beigeden müssen und auch England wird in den saurenlApfel beißen. Die Thatsache des Besitzes ist da und 500.000 Mann in gut befestigten Stel lungen sowie 90 '.Kriegsschiffe, sind selbst für England ein recht überzeugendes Argument. Japan wird seine Kriegsschiffe, die es in un5 unverständlicher Machtüberschätzung der russischen Flotte ge genüberstellen wollte, zurückziehen, - ob es ihm aber gelingen wird die Truppen die eS in Korea landete wieder unversert herauszubringen, ist eine andere Frage. Das merkwürdigste an der ganzen Angelegenheit ist, wie Eingangs be merkt der Umstand, daß England im mer wieder Länder findet die sich von ihm düpiren lassen. ßiner vom Rckerbau-Tepartement veröffentlichten Zusammenstellung . von Beschädigungen der verschiedenen Ern ten durch Insektenfraß im Laufe des letzten Sommers find folgende Erstau nen erregende Zahlen zu entnehmen. Den größten Schaden richteten Heu schrecken an. nämlich lfür $80,000,000; dann kommt der Chmbug" mit $70, 000,000; die Hessenfliege mit $35,. 000,000 und der Kartoffelkäfer mit $5,000,000. Die Obstzüchter erlitten durch die Verheerungen des Apfelwur mes einen Schaden von $7.000,000; durch den Raupenfraß von weiteren $3,000,000. Der von dem Voll Weevil- in den Vaumwollenpflanzun gen des Südens verursachte Schaden wird auf $50,000,000 geschätzt, und der für Angabe eines Mittels, das den Käfer vertilgt, ohne' der Pflanze zu schaden, ausgesetzte Preis von $50,000 ist noch nicht reklamirt worden.

Bis jetzt hat fich diese Pest fast ausschließlich in Texas geltend gemacht, doch ist zu befürchten, daß fie sich auch über die anderen Baumwollenstaaten verbreitet, und das würde ein schwerer Schaden sür den ganzen Süden sein. Oben angeführte Abschätzungen ergeben einen zesammten Jnsektenscha den von 200 Millionen Dollars. Wenn trotzdem noch von einer guten Ernte die Rede sein kann, so ist dies ein Beweis für die enorme Fruchtbarkeit des amerikanischen Ackerbaubodens. Schön wäre es aber doch, w:nn der Schaden wenigstens zum Theil vermieden werden könnte. Sehr scharfe Gesetze gegen die sinnlose Vertilgung unserer gefiederten Sänger, die in manchen Gegenden so gut wie auSgerottet sind, strenge, empfindliche Strafen für die sogenannten Pol Hunters", die alles zusammenknüllen, was da kreucht und fleucht, würden ohne Zweifel in dieser Richtung viel Gutes stiften. Je mehr die insektenfressenden Vögel ausgerottet werden, um so größer wird der Jnsektenschaden von Jahr zu Jahr. Taf; Nockefeller den Morgan in die Tasche gesteckt hat schadet nichts, u?enn er ihn nur drin behält.

Der deutsche Geistliche hat weder Zeit noch Lust als politischer Agitator zu wirken, dafür sorgt er aber auch für die Armen und Trostbedürftigen. Daß Gouverneur Beckham von Kentucky eine amtliche Pflichtverletzung des Gouverneur Durbin durch eine gesellschaftliche Ungezogenheit rächt, spricht nicht für ihn. ..Alt Heidelberg", das herrliche deutsche Theaterstück, wird als erste Aufführung unter der Aegide deö Thea-ter-Vereins empfohlen. Jeder Deutsche wird dem Beschlusse zujubeln. $5000 Fabrik-Feuer Im Nord-Ostende der Stadt. Die Fabrik-Anlage der Keyleß Lock Co." an Newman und Brookside Aves. wurde gestern Abend gegen 7 Uhr von einem verderblichen Brande heimge-sucht.-Derselbe richtete beträchtlichen materiellen Schaden an, doch kamen bei demselben glücklicher Weise kcine Menschenleben in Gefahr. Das Feuer entstand aus bislang unbekannter Ursache in dem älteren Theile der Fabrik, d. h. in dem 2stöckigen Fachwerk-Baue. Die Feuerwehr, die durch einen zweiten Alarm Verstärkung erhielt, bekämpfte die Flammen mit aller Energie und dem Erfolge, daß das Hintere Fabrikgebäude (aus Backstein) von dem Feuer verschont blieb. Dagegen ward das hölzerne Gebäude sehr arg mitgenommen, besonders die darin befind lichenMaschinen, und der angerichtete Schaden wird von der Feuerwehr selbst auf mindestens $5000 berechnet. Die Löschung des Feuers nahm mehrere Stunden in Anspruch und das ...... sji. trx v: rn - v n 1 1 . r vruer ivuie, uuiua vie ;oniuuume U abgelegen ist, dennoch zahleiche Neugie nge an. Die Beamten der Firma sind: Präsident, Arthur Jordan; Secretär, Arthur R. Bazter. Kleine Stadtnachrichten. Auch die Großloge der PythiaS Ritter hat, wie gestern bekannt wurde, nahezu einstimmig beschlossen, daß keine der Logen im Staate sogen. Straßen-Fairs veranstalten oder fich an solchen betheiligen darf. Am nächsten Montag Abend wird der Versuch gemacht werden, hier ein Tapitel (Zweig) des American Institute of Bank ClerkS zu organisiren. Das Institut", das vor 2 Iahren unter den Auspicien der American Bankers' Association" gegründet wor den ist, befitzt jetzt 23 Capitel in den versch. Großstädten, mit einer Mitgliedschaft von nahezu 8000, wozu sowohl Bankiers wie BankAngestellte gehören. Dasselbe verfolgt ein gesellig-erzieheri-scheS Princip. Jm English-Hotel murden gestern Jacob E. Rohr, ein Handelsreisender von dahier, der eine St. Louis-Firma vertritt, und Frl. Laura Scott von No. 537 Ost Vermont Str. von Rabbiner Messing ge traut. Vor der Hochzeit trat die Braut. die zur Presbyterianer Kitche gehört hatte, formell zum jüdischen Glauben über.

Verhindert SoU der verkauf der Consn mers' Gas Trust Company werden.

Die Naturgas-Situation seit gestern. Die Frage, ob die Consumers GaS Trust Co." die Lieferung von Naturgas an ihre Kunden einzustellen beab sichtigt oder nicht, beschäftigt selbstredend noch immer die Gemüther der Bürgerschaft und diejenigen der verbleibenden Actionäre der Co. Denn dieselben sind, wie sich gestern herausstellte, nicht gewillt, die Compagnie und ihr, System an oie Eureka Inveftment Co." ausverkaufen zu lassen, o'ifchon eine solche Uebertragung der Co. mit der zu erwartenden Besserung des Systems, Anlage einer künstl. Gasfadrik etc. von Vielen für die beste Methode zur Befreiung aus dem un angenehmen Dilemma gehalten wird. Als entschiedener und stärkster Gegncr dieses Projectes ist aber gestern Herr George I. Marott aufgetreten, einer der größten individuellen Actionäre der C. G. T. Co. Er ist . der Ansicht, daß wie schon neulich berichtet die Eureka Investment Co." nur zu dem Zwecke gegründet worden sei, um die C. G. T. Co."-Actien aufzukaufen und an die Jndpls. Gas Co." auszuverkaufen. Die Beamten der Eureka Investment Co." erklären auf alle Nachfragen, daß die Gesell schaft gegründet worden fei, um Pri-vat-Geschäfte abzuwickeln, und daß deshalb Nichts über ihre Pläne angekündigt werden könne. Um nun dem etwaigen Verkaufe an die Eureka Investment Co. vorzubeugen, hat Herr Marrott gestern im Su-perior-Gerichte eine Einhaltsklage gegen Herrn Otto N. Frenzel angestrengt, in der er $1850 verlangt und behauptet, daß der Beklagte es unterlassen habe, an ihn, Kläger, I. P. Frenzel und Bement Lyman die Consumers'-Actien auszuliefern, die Beklagter im letzten Juli auf Vereinbarung von Kingan & Co. kaufte. Damals sei ausgemacht worden, daß jeder der Betheiligten. Marott, I' P. und O. N. Frenzel und Bement Lyman, je ein Viertel der 531 Actien erhalten sollten, sür die Kinzan & Co. $8634.86 bezahlt wurden. Marott klagt, daß ihm sein Antheil vorenthalten werde. Marott erklärte im Laufe des gestri gen Tages ferner, daß er es für die größte Ungerechtigkeit gegenüber der Bevölkerung der Stadt halten würde, falls das Röhrensystem der Consumerö' Co. in Indianapolis an die Jndpls. GaS Co. verkauft würde. Denn damit würde das Monopol der Jnddpls. Gas Co. etablirt werden, weil sich dann hier keine Concurrenz-Gesellschaft für die Lieferung künstl. Gases bilden oder erhalten könne. Soweit von den Beamten der ConsumcrS' GaS Trust Co. gestern zu erfahren war, beabsichtigt die Compagnie in diesem Winter Naturgas weiterhin zu liefern, vorausgesetzt, daß der Vorrath ausreicht, resp, so lange die Liefe rung die Unkosten deckt. Wenn noch mehr Consumenten kündigen, dürfte der Jeitpunet nicht mehr ferne sein, an deni die Lieferung von Naturgas sich für die Consumers' Co. nicht mehr lohnt. Dann, d. h. wenn die Co. ihren Betrieb einstellen wird, muß das Gericht entscheiden, ob ein Massenverwalter zu ernennen ist oder ob der Verkauf der Activa, d. h. der Betriebsanlagen, Röhrenleitungen, Gasfelder etc., den 5 TrusteeS überlassen werden soll. Damenverein des Indianapolis Mannerchors. An Stelle deö üblichen Herbst . EmpfangeS werden die Beamtinnen des Vereins diesmal eine große EuchrePartie veranstalten, nämlich am Freitag, 16. October. Verband deutscher Bereine. Jahres'Versammlung und Beamten'Wahl am Montag, 12. October. Am Montag, 12. October, findet in dem Hauptquartiere, der Halle deS Unabhängigen Turnvereins, die Iah' reSv?rsammlung und Beamtenwahl des Verbände? deutscher Vereine von IndianapoliS" statt. Die Herren Delegaten Joseph Keller und I. W. Loeper werden in dieser Versammlung über den Verlauf der Nalional-Convention des D. A. Cen tral-B.undeS in Baltimore berichten.

Local-PolitischeS.

Die letzten Tage vor der Schlacht. An politischen Versammlungen aller Art war gestern Abend kein Mangel. Ueberall gab's massenhaften Siedeschwall, untermischt mit Beifallsbezeu gungen der verschiedensten Art und hier und da gab's nachher auch noch Gelegenheit. Ein's zu petzen." In der Masonic Halle an Jer Mashington Str. hielten die Unabhängigen oder Anti'Bookwalter Republikaner" eine ziemlich gut besuchte Versammlung ab, deren Vorsitz W. H. H. Miller führte, während die Redner Smiley N. Chambers und die Reverenbs D. R. Lucas und I. Cumming Smith waren. An 16. Straße und Arsenal Ave. fand gestern Abend wieder eine gut besuchte demokr. Massenversammlung statt, während republikanische Versammlungen an folgenden Plätzen abgehalten wurden : 19. und New Jersey Str.; Missouri und Vermont Str.; Reichwein's Halle, Noble und Market Str.; Wayman's Chapel, 17. und Yandes Str., und an English Ave. und Spruce Str. Die Republikaner schließen ihre Cam pagne am Samstag mit einer anderen Massenversammlung in der Tomlinfon Halle, in der Senator Fairbanks die Hauptrede halten wird. Mit einer Massenversammlung in Woodmen's Hall an Fountain Square heute Abend und einer anderen Versammlung am Samstag in der Celtic Hall an der Süd West Str. (bei günstigem Wetter im Freien) werden die Demokraten ihre Campagne abschließen. Den Protesten den Prohibitionisten nachgebend haben die Wahl-Commissäre angeordnet, daß das Wasser-Ticket nun doch wieder die 3. Stelle auf dem Aallot einnehmen soll. Sie hatten dasselbe an die 4. Stelle gesetzt gehabt, um die Tickets der Socialisten und der Socialistischen Arbeiterpartei abzusondern und so Irrthümer zu verhüten. Die Demokraten beschweren sich darüber, daß ihnen noch immer nicht die Liste der Stimmplätze zugestellt worden ist, worauf SecretärMuir vom republ.StadtComite gestern erwiderte, daß die Liste bei Weitem noch nicht vollständig zusammengestellt sei. Vors. Keach vom demokr. Comite droht mit einem Mandamus - Verfahren, wenn ihm die Liste nicht heute zugeht. Jetzt beabsichtigen die Prohibition! sten auch noch gar, Schulkinder zu benutzen, um Stimmen für ihren Hitz zu gewinnen. D. h. die Kinder sollen am Wahltage wie echte WardPolitiker unter Führung der Moralhelden sich an den Stimmplätzen nützlich machen. Da wird die Schulbehörd: aber auch 'noch ein Wörtchen mit Mr. Newlin und Genossen zu reden haben. Flower-Missiou. Günstige Berichte für diese Saison. In der gestrigen Versammlung der Flower Mission" konnte die Schatz Meisterin Frau I. H. LoweS berichten, daß dieses Jahr das erste ist. in dem die Gesellschaft nicht genöthigt war, Geld zu borgen, um ihr edleS Werk auszuführen. Ferner konnte die Präsidentin Frau V. K. Hendricks über zahlreiche Donationen an Kleidungsstücken, Betten und Bettzeug etc. berichten. Der Quartalsbericht der Schatz Meisterin zeigte, daß für Unterstützungen etc. und für den Betrieb des Eleanor Hospitals $1485.39 verausgabt wur den (darunter 81000 städtische Beisteuer). $193.25 wurden für Krankenpflegerinnen ausgegeben und $7652.00 für das neue Hospital für Unheilbare. In der Casse befinden sich $452.21, doch werden noch $2520 für das neue Hospital geschuldet. Denn der Bau hat $1700 mehr gekostet, als erwartet worden war. Soweit sind Mobiliar-Einrichtungen für 5 Zimmer sowie einzelne Betten etc. für das Hospital versprochen resp, schon abgeliefert worden, doch sind noch viele solche Gaben erwünscht. Die Einweihung des Hospitals wird erst stattsinden, wenn die ganze Bauschuld bezahlt ist. Wer hilft mit? Masken und Kostüme bei N. Kinklin, No, 20 Pembroke Arcade.

Grundeigenthums Uebertragnngen.

Albert H. Grove an Alvin M. Malepeacc, Lot 158, Dougherty's Subd., Theil von Outlot 99. $1600. Jonathan M. Clark an Charles E. Joms, Lot 31, McClintock's 2. Add. $1000. Thomas F. Smith an Ellen Clear, Lot 13, McKernans Subd., Theil von Outlots 121 und 123. $1275. Mary A. Gresb an Minta I. Hen drickson, Lot 114, Fletchers Subd., Theil von Oak Hill. $1075. Hiram William? u. A. an Florence Williams u. A., Theil von Sec. 7, Tp. 16, R. 4. $1. Thomas A. Winterromd an Susan L. H. Schneider, Lot 236, Talbotts Revised Add. $10.000. James H. Hegarty an Elvira McCoy, Theil von Lots 80 und 81, Fletchers Subd.. Fletchers Add. $1600. R. R. Men's B. ck L.Agn. an A. I. Hüber, Lot 4, Seidensticker & Noltners Subd. .$1435. Catherine M. LemiS an James A. Sims u. A., Lots 23, 24. 25, 26 und 45. Washington Sq. $5000. Jndiana National Bank an Harry E. Cohen. Lots 13. Cund D, Virginia Ave. Subd., Outlot 102. $7000. Harry E. Cohen an Amüsement Building Co., dieselbe Subd. $1. Louis L. Pfeffer an Nathaniel I. Brown. Lot 14. Wileys Subd., Outlot 164. $1400. Wm. E. Rockwood u. A. an Margaret Possers u. A., Lot 55, McCartys Subd. von Outlot 24. $1. P., C.. C. & St. Louis Railway Coan dieselbe, dieselbe Lot. $1. Margaret Powers u. A. an Jndpls. Warehouse Co., dieselbe Lot. $3000. Bauerlaubnißscheine C. E. Bernhardt, Washington, nahe Riley, doppeltes Wohnhau?, $2500. C. M. Clark, Dcxter. zwischen Washington und New Vork, Wohnhaus, $2000. John Metzler, 531 Jesserson, Wohnhaus, $2200. N. E. Hollingsworth, Warman, nahe New York, Wohnhaus, $1450. E. Miller, Hulda, zwischen New Jork und Vermont, Wohnhaus, $600. Geo. M. Smith Jr.. Washington und Ritter. Backsteingebäude, $3100, Geo. P. Kissel, Washington, nahe Gladstone, doppeltes Wohnhaus, $1700. S. I. Jowiett, Lynn und Cornelius, Wohnhaus, $944. Chas. Deem, 42 N??rd Temple, Anbau. $200. W. H. Moore, 609611 Arch. Umbau, $935. Homer A. Davis, Ruth, nahe Warman, Wohnhaus. $960. W. H. Friedrich. 1363 West 26., Reparaturen, $150. John C. Hart, College und Pratt, doppeltes Wohnhaus, $3300. Rosie Barger, 310 West 26., Reparaturen, $150. AaßzumHeirathen keine großen Schätze nöthig find, wurde dieser Tage in Hoboken. N. I..demonstrirt. Ein dortiger Friedensrichter erhielt eines Abends den Besuch von zwei elegant gekleideten jungen Pärchen, von denen er I. I. McAvoy und Letitia McCann zu trauen hatte; die Anderen fungirten als Trauzeugen. Als der eheliche Knoten geschürzt war, offerirte der Bräutigam dem Richter seine ganze Baarschaft, die aus 17 Cents bestand. Der Richter lehnte diese Summe mit dem Bemerken ab, MeAvoy könne das Geld selbst gebrauchen. Nochgutabgelaufenistein Unfall, der sich kürzlich in Orange, N. I.. bei einem Leichenbegängniß ereignete. Beerdigt wurde James McGrath, der im Kampfe auf den Philippinen gefallen war. Eine Abtheilung von Compagnie H der National-Garde von New Jersey hatte soeben den ersten Salutschuß über das Grab des todten Soldaten abgefeuert und war mit dem Laden für die zweite Salve beschäftigt, als sich das Gewehr von James Mackinson entlud und die Ladung der Platzpatrone den Arm eines nahestehenden Todtengräbers' verletzte. Die Verletzung ist unbedeutend.' 81.25-Decatur und zurück-81.25 via C., H & D. Bahn, Sonntag, 11. O k t o b e r. Special-Zug verläßt Indianapolis um 7 Uhr Morgens. Rückfahrt von Decatur um 6.20 Abends. Personen, die den Zug ohne Fahrkarte besteigen, müssen den localen Fahrpreis bezahlen. Hotel Raten für die St. Louiser Weltausstellung. Für .eine Copie des offiziellen Pamphlets der St. Louiser Weitausstellung, das die Hotel-Bequemlichkeiten und Raten während der Weltausstellung von 1904 enthält, schreibe man an E. A. Ford, General Passenger Agent, Pennfylvama-Vandalia LineS, Pittsburg, Pa.

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