Indiana Tribüne, Volume 27, Number 40, Indianapolis, Marion County, 8 October 1903 — Page 7

Jndiana Tribüne, 8. Oktober 1903

Zm (ßannc des Ö3ofdcs

...Roman... von Alfred Sassen. Fortsetzung. AlZ er sich m spater acymtttagzstunde von seinem höflichen Führer emvfabl. erweckte er wie auZ einem tiefen Traum. Nun erst fühlte er auch recht das Peinliche der Komödie, die er ' gespielt. Aber er hatte nicht anders gekonnt, es hatte sein müssen. Und auch die letzte Vorspieglung durfte nicht ausbleiben, daß er schreiben werde und seinen Entschluß mittheilen. Tann ging er. Den Wagen, bei ihm bis zum Marktslecken angeboten wurde, lehnte er ab. Es sei ja nur eine Viertelstunde Wegs, und er zähle zu den passionirten Fußgängern. Ter Frühlingssturm, der tagsüber nur in einzelnen spielerischen Stößen losgefaucht hatte, um immer rasch wieder zu ermüden, setzte zu Beginn der Dämmerung kräftiger und anhaltender ein. Er hatte sich wohl den Abend und die Nacht zu seinem eigentlichen Kraftkonzert vorbehalten. Bodo blieb schon nach wenigen Schritten im Wald stehen und lehnte sich unter heftigem Erzittern des ganzen Körpers gegen einen Baum. In ihm war's wie mit dem Sturm. Die Erregung seines Innern hatte bisher auch immer wieder vor dem rechten Ausbruch den Athem verloren. Die Selbstbeherrschung war stärker gewesen, er hatte alle Willenskraft aufgeboten, vor den Augen Anderer ruhig zu erscheinen. Nun er sich jedoch allein sah, brach der Aufruhr in seiner Brust gesaltig los und verlangte sein Recht. Kr batte die .fieirnatfi die er vnrW nur aus unwissenden Kinderaugen erschaut, heute in ihrer wonnigen Schönheit erkannt! Aber ach, sein Kommen und Gehen auf dem geliebten Boden war ein häßliches und trauriges geWesen. Als Lügner hatte er sich darauf eingeschlichen und als Hoffnungsloser die Grenzen wieder verlassen müssen! Als Hoffnungsloser? Er schloß unwillkürlich die Augen und da war das Bild der schönen, zierlichen Versucherin von Neuem! Ihre dunklen, liebetiefen Augen suchten ihn, die zärtlichen, weißen Arme streckte sie nach ihm aus, und aus ihren geöffneten Händen rieselte der Goldregen nieder! Bodo fuhr auf. Die Zähne biß er zusammen und stürzte weiter vorwärts auf seinen Weg. als könne er so dem verführerischen Bild entfliehen, i Mit einem Ruck warf er den Kopf in den Nacken zurück. Nur ruhiger wollte er erst werden, herauskommen aus der gefährlichen Stimmung, in deren Wiritf ihn das Wiedersehen mit der Heimath hineingezogen! Ganz langsam wollte er seines Weges gehen, wägen und messen und sein Innerstes nochmals prüfen und ehe der letzte Baum des Waldes hinter ihm liegen würd?, sollte alles klar in seiner Seele sein. Die Entscheidung sollte fallen, ob n sich in Zukunft den Vielen zuzuzählen habe, die sich von billigen Glücksumständen und den heißen, begehrlichen Wünschen ihres Herzens in die breite, ebene Bahn mühelosen WohlIebens drängen lassen, oder ob er in entgegengesetzter Richtung davon schreiten würde blassen Angesichts, aber klarleuchtenden Auges! 7. Kapitel. odo kam an einer kleinen Lichtung vorüber. Ein Schein der sinkenden Sonne lag darauf. Am Himmel waren die in trägenMassen lastenden Wolken vom Sturm auseinander gefegt worden. Hellere Stellen zeigten sich mit einem matteren Glänzen. Die Sonne, die den ganzen Tag Verstecken hatte spielen müssen, konnte einen letzten grüßenden Schimmer niederstreuen in leuchtendem Rosenroth. Ueber die Lichtung her,auf den Spuren des Rosenglanzes, kam ein junges Mädchen gegangen. Dort abseits zweigte ein schmaler Pfad aus dem Wald ab, heraus auf die Lichtung. Auf diesem Pfad war sie jedenfalls näher geschritten. Nun wollte sie in den Weg, den Bodo ging, einbiegen, um entweder nach dem Gut oder weiter nach dem Dorf, vielleicht aber auch nach dem Marktflecken zu wenden. Bodo wußte selbst nicht, weshalb er stehen blieb. Es geschah wohl gedankenlos in der Ueberfülle von Gedanken, die ihn bedrängten. Er sah dem jungen Mädchen entgehen, als müsse das so sein. Freilich war es eine Erscheinung, an der ein einsamer Wanderer aus men schenleerem Waldpfad nicht mit gesenk ten Wimpern vorübergeht. Schlank aufgebaut kam sie in wiegender Anmuth näher. Sie war gut angezogen, das dunkelrothe Tuchkleid zeigte :n Stoff und Machart testen Ge schmack. Obwohl die Scheidegrenze zwischen Winter und Frühling kaum überschritten war.trua das mnae Mad chen nur eine ganz leichte Jacke, nicht einmal zugeknöpft. Das lichtbraune Haupthaar überdeckte ein durchsichtiges Spitzentuch, das um den Hals lässig geknotet war. Das schmale Gesicht mit den mandelförmigen Augen war von lieblicher Klarheit, man wußte nicht gleich, ergriff die Klarheit der Hautfärbe oder des seelischen Ausdrucks. Es war wohl beides, und die Klarheit adelte die schmale, blaugeaderte Stirn und herrschte süß und bezwingend um den frischen Mund. .

Sechzehn oder siebzehn Jahre mochte

das Mädchen alt sein. So war iene Klarrett die köstlich unrcwusZte ves yalben Kindes nicht der Siegesausdruck einer im Kampf und durch den Kampf estverankerten Seele. Bodo und das schöne Mädchen blicken sich an und sie stutzten beide, als hätten sie sich schon geseben, wüßten nur nicht gleich die flatternde Erinnerung an Ort und Stunde zu binden. Sie konnten nicht aneinander vorüber. Noch einmal maßen und prüften und fragten die Augen. Dann schien ihnen gleichzeitig die Erkenntniß zu kommen, weshalb sie sich so angestaunt. Und ste mußten sich s agen. Bodo sprach zuerst. Er schien ganz eltsam bewegt von seiner Erkenntniß. Verzeihen Sie. mein Fräulein." begann er mit leicht bebender Stimme, diesen Uebcrfall. Aber ich muß mich entschuldigen, daß ich Ihnen so dreist in die Augen gestarrt. Eine Aehnlichkeit trägt die Schuld daran. So wie Sie muß die einzige Schwester meines Vaters, die vor mehreren Jahren gesiorben ist. in ihrer Jugend ausgesehen haben. Ich habe die Tante nicht gekannt. aber ein Bild von ihr, das .ch manchmal in einem Album des VatecS betrachtet " Er hielt inne. Dem jungen Mad chen war eine rasche, warme Röthe in das Antlitz gestiegen, sie hatte unwillkurlick die Hand erhoben, als wolle sie dem jungen Manne die zarten Finge? :n impulsiver Bewegung entgegenstrecken, ließ sie dann aber wieder sinken und sagte: Das ist seltsam. Auch ich habe Sie N2ch Bildern erkannt nicht nach einem einzigen, sondern nach mehreren alten Bildern, die vor Jahren vergessen in einer Galerie des Schlosses aurüd6Iir ben. Meine Mutter glaubte ein Recht darauf zu besitzen und holte sie heim zu uns in unser schlichtes Vauernhaus aus dem einen blicken Ihre Augen ein zweites zeigt Ihre Art, den Kopf zu tragen und wenn Ihre Kleidung eine andere wäre, so würde Ihre Gestalt der eines jungen Reiteroffiziers auf einem dritten Bilde gleichen." Als erzähle sie Märchen, so sprach sie, ii-clu;, ulfe, verträumt. Und mit einem süß verträumten Ausdruck in den Augen sah sie auch zu Bodo auf. Freilich war dies alles auch wie em Märchen. Mitten im einsamen Wald, denen noch wrnterkahle Wipfel em Schimmer desAbendroths überstrahlte, trafen sich zwei, die gleichen Blutes waren. Sie hatten sich nie vorher gesehen und doch stand mit zwingender Macht in Beiden etwas auf, das sie nicht gleichgiltig aneinander vorüberschreiten ließ. Sie mußten stehen bleiben und sich in die Augen sehen und ihre Herzen waren wunderlich bewegt. Bodo von Degenhardt heiße ich," sagte der junge Edelmann ergriffen. Und Sie sind meine Kousine ?" Das schöne Köpfchen nickte. Bodo sprach weiter: Sie machten vorhin Miene, mir die Hand zu reichen wollen Sie es nicht noch thun ?" Sie gab ihm die Hand. Er hielt sie fest. Einen Augenblick standen sie so, ohne zu sprechen. Ter Wind hielt gerade den Athein cn. Eine tiefe Stille senkte und breitete sich. Kein Vogellaui war hörbar, nur ein tropfendes Wässerlein in der Nähe ließ sich vernehmen. Regungslos standen die beiden jungen Menschenkinder. Lauschten sie einer Melodie, die leise, ganz leise in ihnen zu klingen begann? Der Wind fauchte von Neuem. Bodo schreckte auf. Dann sagte er rasch: Ich danke Ihnen, daß Sie mir die Hand gegeben haben, Kousine. Zwischen meinem Vater und seiner Schwest'er, Ihrer Mutter, bestand eine Entfremdung sie hatten den Weg zu einander verloren. Aber deshalb braucht keine Entfremdung zwischen uns zu be stehen" Nein. Auch ich denke so. Ihr Va ter hat ja dann auch Frieden mit meiner armen Mutter gemacht. Freilich erst an ihrem Sarg. Als sie vor sechs Jahren starb, war er zum Begräbniß bei uns in Zedern. Dann allerdings ist kein Lebenszeichen wieder von ihm oder seiner Familie Z'.l uns gedrungen." Ganz ruhig sagte sie das, ohne jede Bitterkeit. Die Verträumtheit aber war aus ihren Augen verschwunden. still blickten sie und klar. Bodo stand in leichter Verlegenheit Ich möchte nicht über die Gründe sprechen. die meinen Vater bewogen, sich der Schwester und auch jenen gegenüber, in deren Familie sie getreten, so fremd zu verhalten. Papa hat sich auch wirklich fast niemals darüber geäußert. Ich konnte mich nur auf Vermuthungen stutzen. Deshalb lassen Sie mich Ire ber schweigen von diesem Punkt. Aber mich selbst möchte ich mich einer häßlichen Gedankenlosigkeit anklagen, die ich ebenso gut eine Herzlosigkeit nennen durste." Er holte tief Athein. Ich komme eben aus Schloß Zedern. Auf einer kleinen Reise, die ich unternommen, packte mich plötzlich die Sehnsucht, die Statten meiner frühesten Kindheit zu sehen. Hatte ich doch nicht einmal eine leise Erinnerung daran. Ich bin in unbeschreiblicher Bewegung durch Schloß und Park und weiter auch durch den ganzen übrigen Besitz geschritten, der emst meiner Familie ge hörte. Tann habe ich aesenkten Hauptes, einem Verbannten gleich, der geliebten Heimath den Rucken gewandt. um weiterzureifen. Und der so nahe wohnenden Verwandten habe ich auch nicht einmal gedacht. Ich bekenne es

freimüthig. Ist das nicht wirklich sehr häßlich, herz- und gedankenlos?" Das junge Mädchen schüttelte den Kopf. Sie sagten ja selbst, Sie seien bei dem Wiedersehen mit der Heimath in unbeschreiblicher Bewegung gewesen.

Sie waren ganz und gar von dem erfüllt. Ich begreife das. Sie hörten un sahen nichts anderes. Wie sollten Sie da der entfernten Verwandten de7.ken? Durch den Tod meiner armen Mutter fehlte ja überdies feit mehrerer. Jahren zwischen Ihrer Familie und uns jedes direkte Bindeglied " Nein, ich darf die von Ihnen angeführte Entschuldiaunq nicht zu der meinen machen." widersprach Bodo lebhaft. Es wäre meine selbstverständliche Pflicht gewesen, das Haus Ihres Vaters aufzusuchen. Umsomehr, da ich mir schon gar manchmal gesagt, jene Schwester meines Vaters, die einzig und allein dem Drang ihres HerzenS folgend, aus einem Schloß fortgegangen in ein einfaches Bauernhaus, wie SieJhr Heim selbst nannten, Kousine, müzie von ganz besonderer Art gewesen ein. Und von besonderer Art auch der Mann, der eine solche starke Flamme er Lieoe in ihr zu entfachen gewußt. Das junge Mädchen sah mit-unbe-stimmbarem Ausdruck an ihm vorüber in den dunkelnden Wald hinein. Von besonderer Art," wiederholte ste Ins?. Ja. von der Art. die alucknch werden will und glücklich zu machen versteht. Sie waren glücklich. Vater und Mutter. Nur daß die arme Mutter so früh sterben mußte ! Aus dem großen Unglück heraus !" Dunkel wie im Wald wurde es m den jungen, zärtlichen Augen. Aber als Bodo ergriffen nach der Hand der Kousine faßte und sie stumm drückte, fand das schöne Mädchen rasch ihren klaren früheren Ton und Blick zurück. Ich halte Sie fest, Herr Vetter," rief sie, in der Annahme, daß Sie doch vielleich Ihr vermeintliches Unrecht wieder gut machen wollen. Ja? Folgen Sie mir freiwillig in das Haus meines Vaters oder muß ich Sie als Gefangenen mit mir führen?" Ich gehe freiwillig mit und doch wie gern in dieser Gefangenschaft! Aber ob Ihr Vater besonders erfreut sein wird, mich zu sehen ?" Er wird es," antwortete :t einfach. Die beiden jungen Leute machten sich auf den Weg nach dem Torf Zedern. Noch vor dem Ausgang des Waldes bog ein Fußpfad seitlich dahin ab. Man kam nicht am Gut vorüber. Sie sprachen fast gar nicht, wie sie so Seite an Seite und ziemlich rasch dahinschritten. Nur einmal fragte Vodo: Mochten Sie mir nicht Ihren Vornamen sagen, Kousine?" Margarethe," war die Antwort. Aöer man bestiehlt mich gewöhnlich um die beiden letzten Silben. Ich muß mit dem Anruf Marga zufrieden sein." Marga." wiederholte Bodo. Marga!" Er sprach den Namen selbstvergenen zwei-, dreimal vor stch hin, der Wind nahm ihm den Klang wie eise: süchtig von den Lippen fort und trug ihn jauchzend weiter. Sie hatten das Torf erreicht. Gleich zu Anfang dehnte sich hinter schützender Mauer ein stattliches Anwesen hin. Der Thorweg stand gerade offen und ließ den Blick auf ein behäbiges, zweistöckiges Wohnhaus, dem sich rechts und links die Scheuern und Stallgebäude anschlössen. Ein wohlhabendes Bauerngut. nichts anderes. Dahinein lenkte Marga mit dem Vetter, den ihr der Wald im zitternden Abendroth geschenkt, die Schritte. Bald standen sie in einer hellen, geräumigen Wohnstube, die an Bequemlichkeit und freundlicher Ausstattung nicht mehr als das Uebliche auswies. Und doch mehr als das Uebliche für ein feineres Auge, das um die leblosen Dinge den Duft zittern sieht, der von der Berührung solch kleiner, zarter Hände, wie Marga sie hatte, daran hängen bleibt. Groß wie der mit braunem Tuch überzogene Lehnstuhl am Fenster war der Mann, der darin saß, ein Mann im Anfang der Fünfzig, mit einem luftgebräunten, energisch geschnittenen Gesicht, in dem der Mund und die Augen eine Sprache redeten, auf die man sich gern verlassen mochte und durfte. Die Hände waren Arbeitshände, aber deshalb sah es doch gar nicht verwunderlich aus, daß sie, wie eben jetzt, die Seiten eines Buches umschlugen, das eine illustrirte Faustausgabe war. Vater," rief Marga fröhlich und schob ihren Vetter zu dem Lehnstuhl hin, ich bringe Dir ein lebendiges Räthsel mit. Schau auf und löse es. Ich habe es schon draußen im Wald gelöst, sehr bald gelöst. Mach's mir nach. Wer ist es, der Dich besuchen kommt?" Der Mann im Lehnstuhl hatte sein Buch fortgelegt, auf das weiße Fensterbrett. Nun sah er mit großen Augen zu dem vor ihm Stehenden empor und sagte: Zuerst muß ich um Entschuldigung bitten, daß 'ich nicht aufstehen kann. Ein schlimmer Fuß hindert mich daran. Sie müssen schon Nachsicht üben, mein Herr. Also ein Räthsel soll ich lösen? Soll Ihren Namen errathen? Nun, ich denke.es ist nicht gar so schwer. Sie haben in Ihrer Erscheinung mehr als einen Zug des Geschlechts, das einst drüben in Schloß Zedern heimathsöerechtigt war. Sie sind ein Degenhardt?" Vodo von Degenhardt ist mein Name und ich bitte um die Ehre, Ihnen die Hand drücken zu dürfen." Hier ist meine Hand. Ich freue mich, daß Sie den Weg zu uns geun-

den. Seien Sie willkommen in meinem Hause." Bald saß Vodo dem kranken Alten im Lehnstuhl plaudernd gegenüber, während Marga aus dem Zimmer yuschte. um die Tante, die unverheirathete Schwester des Vaters, aufzufinden und mit ihr die Einzelheiten eines kleinen festlichen Abendbrodes zu Ehren des Gastes zu besprechen. Tante Vertha. die seit dem frühen Tod der Hausfrau die Leitung der häuslichen Angelegenheiten übernommen hatte, befand stch in ihren im Oberstock gelegenen Zimmerchen und prüfte die Eintragungen im Buche des Milchfuhrmannes, der morgens immer der Molkerei im Marktflecken seine wohlgefüllten klappernden Kannen zuführte. Es wa? Sonnabend heute, da fand stets eine solche Buchrevision statt. Marga trat ein mit ihrer großen Neuigkeit und suchte die bedächtig Rechnende möglichst rasch von ihren Zahlenreihen fortzuschmeicheln. Aber die Tante, die ihrer ganzen Art viel von der selbstsicheren Gelassenheit ihres Bruders hatte, schüttelte zu der Sturzfluth freudig erregterWortenur schweigend den Kopf und rechnete erst zu Ende. Dann erhob sie sich und fuhr dem jungen Mädchen in etwas derber Liebkosung mit der kräftigen Hand über das Gesichtchen. Sie sah weder erstaunt, noch besonders erfreut aus. So, so," sagte sie, das ist allerdings ein unerwarteter Besuch. Einer aus der vornehmen Verwandtschaft! Nun, Du hast Recht, Marga, da müssen wir uns schon ein wenig anstrengen." Sie reichte dem jungen Mädchen ihren Schlüsselbund hin. Da, nimm aus dem Wandschrank gleich die silbernen Oestecke und die guten Weingläser mit herunter. Ich werde einstweilen in die Küche gehen und mit der alten Veronika berathschlagen, was stch in der Eile Besonderes beschaffen läßt." Vodo hatte inzwischen dem Onkel berichtet, welch' eine heiße Sehnsuch! ihn nach Zedern geführt, hatte auch nicht verschwiegen, daß er unter falscher Flagge gesegelt war, um Schloß und Gut in seiner ganzen Ausdehnung besichtigen zu können. Ebenso gestand er weiterhin ehrlich zu: er sei, .ohne an die nahen Verwandten auch nur zu denken, schon wieder auf dem Rückweg gewesen, als Marga ihm im Wald entgegen getreten

Ware und das seltsame Erkennen stattgesunden hätte. Der Kranke verrieth mit keinem Zug seines Gesichts, ob er sich durch den Mangel an verwandtschaftlichem Gefühl gekränkt fühle oder nicht. Er blieb gleichmäßig ruhig und freundlich in seinen zurückhaltenden Fragen, die er an Bodo richtete und die das Ergehen seiner Familie betrafen und die Berufsbahn, in die der junge Mann eingelenkt. Da wurde Vodo plötzlich fast leidenschafilich beredt. Er erzählte, unter welchem Druck der Verhältnisse er in Bank eingetreten, wie wenig aber im Laufe der Jahre sein H'rz mit dem erwählten Beruf verwachsen sei. Freimüthig sprach er auch über all' das Andere, was in ihm gährte und rang, und daß er stch in die Abgeschiedenheit dieser Reise geflüchtet habe, um Befreiung zu finden von alledem, was auf ihn einstürmte, Befreiung in ehrlichem Kampf, in ehrlicher Läuterung. Er wolle die Lässigkeit, mit der er bisher einem Entschluß ausgewichen, über Bord werfen, und ste solle ihm nie mehr den Rücken beugen. Der Mann im Lehnstuhl horchte auf, das waren Klänge, die ihm offenbar gefielen. Sein ruhiges Auge war jetzt erleuchtet von Wärme und Herzlichkeit. Marga kam und fragte, ob ste die Lampe bringen solle. Noch nicht." erwiderte der Vater, richte nur erst alles zum Abendbrod. Die Lampe bringe zuletzt. Wir sitzen ganz behaglich so." Und auf einmal, während das junge Mädchen auf leisen Sohlen ab und zu ging, war der ernste Mann selber mitten drin im Erzählen. Als solle das, was er sagen werde, gleichsam eine Antwort bilden auf Vodos ehrlichen. warmherzigen Ausbruch. 'Bodo vernahm, wie das fchöne Kind aus dem Schloß draußen im fröhlichen, duftigen Wald den angehenden Förster lieb gewonnen habe. Und als er sich durch den Todesfall des älteren Bruders veranlaßt gesehen, den grünen Rock auszuziehen und Landmann zu werden auf dem väterlichen Besitz da war ihm das hochherzige Mädchen in das einfache Vauernhaus gefolgt. Freilich wurde sie darin als ein Juwel gehalten. Sie durfte bleiben, was sie war, ein lebhaftes, warmblütiges Menschenkind mit immer wachem Interesse für alles, was draußen in der weiten Welt in hellem Schein aufleuchtete. Sie wurde nicht in einen engen Kreis gebannt voll harter Pflichten, die für ihre zarn Schultern zu schwer gewesen wären. Der Gatte fand manchmal Zeit, mit ihr kleinere und größere Reisen zu machen und so oft er späterhin von dem Wahlbezirk seines Kreises als Abgeordneter in den Landtag afcge schickt wurde, kamen Frau und Kind mit ihm in die Residenz. Eine Reise nach Italien und vielleicht noch tiefer hinunter in den blaufunkelnden Süden war geplant, da starb die Aermste, die sich so sehr darauf gefreut hatte. Der unglückliche Gatte mußte sie der Erde übergeben und sich an der Lieblichkeit des heranblühenden Kindes aufrichten, das sie ihm als heiliges Vermächtnis hinterlassen. ' (Fortsetzung folgt.)

Das Verschwinden drr Eskimos. Raffe in S Jahren auf sie Hälfte zufam mettgeschmolzeu. An dem Werden und Vergehen auf der Erde nimmt nicht nur jeder einzelne Mensch, sondern auch der Mensch als Gattung einen gewissen Antheil, und ebenso wie es aus sterbende Thier- und Pflanzenarten gibt, kann man auch das Aussterben von Menschenarten versolgen. Manche Menschenarten, von denen sich noch sehr viele Zeugnisse erhalten haben, sind bereits verschwunden, z. B. die Inkas von Peru, von anderen, wie den Azteken MexikoS, leben nur noch ganz wenige Vertreter, und noch andere gehen unaufhaltsam ihrem Ende entgegen. Zu den letzten gehören die Eskimos. Man wird das Schicksal, das ihrer Vernichtung zustrebt, mit Bedauern verfolgen, denn die Eskimos sind nicht nur ein durch gutartige Gesinnung und Gastfreundschaft ausgezeichnetes, sondern auch wissenschaftlich hochinteressantes Volk, das im äußersten Norden durch unermüdliche Thätigkeit und Geduld und mit spärlichen Hilfsmitteln einer schrecklichen Kälte, furchtbaren Schneestürmen, ungeheuren (Überschwemmungen durch die Brandungswellen, großartigen Versetzungen der Eismassen und der ganzen Oede der Eiswüsten getrotzt und den ungünstigen Verhältnissen noch eine Möglichkeit zur Lebensfri, stung abgerungen hat. Jetzt aber scheint die Kraft der Eskimos erschöpft zu sein. Peary, der große amerikanische Nordpolforscher, zählte im Jahre 1897 am Smith-Sund, dem nördlichsten von Menschen bewohnten Gebiet der Erde, nur noch 234 Eskimos, während ihre Zahl noch vor 12 Jahren 300 betragen hatte; jetzt dürften dort wenig mehr als 200 noch am Leben sein eine verhältnißmäßig reißend schnelle Abnahme, da unter einigermaßen erträglichen Bedingungen doch eine schwache Zunähme oder mindestens nur ein Stillstand in der Volkszahl erwartet werden müßte. In Alaska werden die Eskimos im Gebiet von der Barrowspitze bis zu den Aleuten nur auf 500 Köpfe geschätzt, während die ersten Erforscher dieses Küstenstrichs dort 20003000 jenes Stammes antrafen. Die ganze Eskimorasse, deren Zahl vor 20 Jahren auf 30,000 bewerthet wurde, ist jetzt mindestens auf die Hälfte zusammengeschmolzen, und man muß damit rechnen, daß sie in einem weiteren Vierteljahrhundert gänzlich von der Erdoberfläche verschwunden sein wird. Wahrscheinlich ist dies Geschick der Eskimos hauptsächlich, wie auch bei vielen anderen JZassen, in einer Schwächung der Gesundheit begründet, die wiederum

eine Folge der Einschleppung von Krankheiten oder neuen Lastern ist. Der Alkohol, die Pocken und die Schwindsucht haben furchtbar unter den Eskimos aufgeräumt; ferner die zunehmende Noth an den wichtigsten, für den Eskimo ganz unentbehrlichen Nahrungsmitieln: denWalfischen,Robben, Eisbaren, Moschusochsen, Fischen, verschiedenen Vögeln, die durch die aus Amerika und Europa kommenden Forscher und Fänger verfolgt und in großen Massen vernichtet worden sind. So fallen die Eskimos gleichfalls als Opfer im Kampf um's Dasein, obgleich man es nicht gerade als nothwendig anerkennen kann, daß ihnen ihre NahrungsMittel durch sehr viel bessergestellte Völker verkürzt worden sind. Ein Gegenstück zu den Eskimos bie tet ein anderes Volk desselben Erdtheils, das jenen als fast benachbart bezeichnet werden kann, nämlich die Indianer von Kanada. Die Indianer werden gleichfalls schlechthin als aussterbendes Volk hingestellt, und da ist es überraschend, daß nach den Feststellungen des Jahres 1902 die Indianer, wenigstens in Kanada. eine sehr bestimmte Neigung zur Vermehrung ihrer Volkszahl zeigen. Sie zählten 103,112 Seelen gegen 85,850. Die größte Zahl von Rothhäuten hält sich in der Provinz Britisch-Ko-lumbien auf, dann kommen die Provinz Ontario. das Nordwest-Territo-rium und die Provinz Quebec. Die Indianer leben hauptsächlich von Jagd und Fischerei. Freilich haben ste im Gegensatz zu dm armen Eskimos an deren Ertragen gerade im letzten Jahr Ueberfluß gehabt. Die Regierung sorgt durch zahlreiche Jndianerschulen für die sittliche Hebung namentlich der Frauen und Kinder, wahrend die Manner leider gleichfalls unter der Geißel des Alkohols verkommen, den sie sich immer zu verschaffen wissen, trotzdem ein strenges Verbot zum Verkauf alkoholischer Getränke an reinblütige Indianer besteht. Der ergiebigste artefische Brunnen ist in Huron, N. D., zu finden. Das Wasser springt nayezu iuu frim hoch und die Wasser masse, welche herauöfließt, schätzt man auf 8000 bis 10,000 Gallonen in einer Minute. Polizei lose Stadt. Die (btavt Parkersoura. ?ka.. bat den Ver such unternommen, auf die Dauer von zwei Monaten ohne Polizisten fertig zu werden, um die Auslagen der stavtverwaltung zu verkleinern. Der tavtratb bat be Glossen, den Bol zisten zu entlassen, und er fefet volles Vertrauen in die Rechtschaffenheit und Nüchternheit der Burger dieser Stadt Dem Mavor wurde der Vefebl ertbeilt den Stadtmarshall von der Liste zu streichen, und sollte sich das Experiment als zufriedenstellend erweisen, so wird V. .ent r;; m uzi neue Pian jm eine längere Pe riebe versucht werden.

Feuer - Signale.

i Pennshlv und Market j Cnglish'S Opern-Haus 6 East und Ttno Dort 7 Noble und Michigan S N. Jerjey u. Muff Ade S Pine und Nvtth .0 MarZet und Pine !1 Vermont nahe East 2 Nz. S Spritzenhaus Maff. Ave nahe S&ofcle 13 Tcawareund Walnut 11 Jersey u Centra! A. IS Tlafi undCornellAv Ash m,d 11. Straße i7 Park Aw und 12 Str .6 Columbia undHillsid i9 Highland Ave u. Pratt tl JllinoiZ und Ct. I J3 Pennsylv. und Pratt u Meridian und 11. Str 25 No. 5 Spritzenhaus 15. nahe Jllinotö -6 Senate Aveu. StCla 27 Illinois und Michigan x Pesylvania und 14. s Senats Ave. und 18. il 9io. 1 Spritzenhaus Jno Ave naheMichigan Z2 Meridian und Walnut U California u Vermont a Blake und New Dort 38 Ind. Av. u. St. Claik i7 City Hospital J8 Blake und Norty ?s Michigan und LgneS ii No. 6 Spritzenhaus Washington nahe West i? Gsendorf u Wash. 43 Missouri n New Dort 15 Meridian u Wash 16 JllmoiS und Ohio 17 Capitol Av. u Wash 18 Kmgan'S PorkhauS 9 Straßenbahn Ställe 23. Washington Str 51 No. 10 Spritzenhaus Illinois u Verrill G2 Illinois u Kouisiana öS West und South M West und VcCatty 56 Senate Ave. u Hcnrt) S? Meridian und Ray No. 4 Spritzenhaus LZadisonAv.uMor-.-is 69 Madijon Av. u Dunlop 61 No 2 Haken Leiterhaus South nahe Telatoar t Penn, u Merrill 33 Delaware u. McEarty U asl und McSarch 5 New Jersey u. Merrill 7 Lirg. Av.u Bradshaw 68 East und Prospekt lg BiSing und High n No. 11 Spritzenhaus Lir Ave. nahe Huron 72 East und Seorgia 73 Eeda, und Elm 74 Davidson u Seorgi 75 Knglish Av. u Pine SheKy und Bates ?? No. 3 Spritzenhaus Prospect nahe Shelby '9 Fletcher Av. u Chelby ?l Markct u. New Zersey Telaware und Wash. 13 East u Washington New Aorku.Tavidso? 5 Taubstummen Anstalt 36 Vcr. Staaten Arsenal 37 Orient! und Wash. ZS Frauen-Reformat. Jl No. 13 Sprizcnhauö Maryland nahe Mer. 42 Meridian u. Gcorqia. 33 Mcridian und South 4 Pennstzlv u. Louisiana )5 Virginia Ave u. Alab. )6 Hauptquartier. 37 Grand Hotel. )3 Capital Ave und Oh 23 No. 16 Spritzenhaus ' 16. und '.lsh. 24 Alabama und 1. 25 Central Ave und L. 26 DendeZ und 15. .27 Brookstde und Jupit 29 Ceutral Ave und 17. 29 Delaware und 19. .31 Alabama und 11. .32 Bcllcfontsine und 34 College Ave und 20. 135 Delaware und 13. ' 136 Alabama und North 37 Ncwmann ünd 19. 138 College Ave und 14. .Zs CorneU Ave und 13, 141 DsndeS un'j IC. U2 Highland Ave und 10. .43 Tecumsch und 10. U5 New Jersey und 12. ;46 Nlvord und 17. 147 No. 2 Spritzenhaus Hil.side Av und 16. ,ig College Ave und 22. 149 College Ave und 27. -52 Park Ave und 2. 153 LEu. W Bahn u. 22. 134 Ramsey Ave und 10. 156 Stoughron u Newmc :57 Atlas und Pike. 158 Bloyd und Pawpaw. 159 No. 21 Spritzenhaus Brightwood it Arden und Depot 163 Brightwood und 25. 164 Rural und Bloyd 165 St. Clair u. Keystone 167 Arsenal Ave un 23. 163 Bellefontaine und 23. 169 Park Ave und 1. 212 Capital Ave und 17. 213 Pcnnsylv.u. 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Washington 427 Oliver und Birch 423 Oliver und Osgood 429 Nordhke und Dort 421 Hadley Av u. Morris 432 River Äve u. Morris 54 River Ave und Ralz 435 Harding u. Big 4 R 5 436 Harding und Oliva 437 No. 1 Cpritjenba'z Morris und Hardina. 433 HcfcKsfc tntdfjCto 439 toöy 451 Reisn vrX 452 Howard und Set 455 Morns und StapUi 456 Lambert und Belont 457 Nordhke Ave u. Vor rnon Works 612 West tmb Ray 613 Kentucky Av u. VlerrS 614 Meridian und Morrts 516 Illinois und Aansat 617 Morris und Dakota 513 Morris und Church 519 Capital A. u McCar, 521 Meridian und Palawf 523 Pine un, Lord 524' Mat isor. Ave u Lincol H26 Meridian und Belt 384 527 Carlo und Ray 523 Meridian und Arizona 529 Meridian u. Raymond 531 Meridian u. McCau 632 3lo. 17 kpritzenh-uS Morris nahe West 612 McKeraä?:und DouS. 615 East u. Lincoln Lu 614 East und Beecher 615 Wright und Sander 617 WcCatty und Beaty 418 New Jersey u 83 Aw 71 Spruce und Prospect 713 Enlish Ave. u. LaureZ 714 State Av u. Belt R $ 715 Shelby ud Bttcha 716 State Ave und Orangk 718 Orange und Laurel 71 Shelby u. Cwaae 2v 721 Lexington A, irtiuef 723 gleicher Ave u.Cprucf 724 State Bveu. Pleasan 7!S Prospekt und 7leasa7.1 726 Orange und Harlar 725 Liberty und Wea 729 Nb!ö UNd South 81 No. 1 Epritzenhi'uf, Ost Washington ' 813 Market und Nrbl: 814 Ohio u. Highland ilr. 81 Michigan u. Hig'-jlaiu 816 Market u Arsenal Ad 817 Ost S Clair und Union Bahn Geleise. 821 Pan Handle Ehopi 825 Vermont und Walco 824 Wash. und Stot A 85 Madden'S Lounge FaS. 826 ZvOtt und Dorsey 827 Wash. und Bevtlle Ave 829 No. 1 Spritzenhaus Beville nahe Michigan 831 Eoutheaster Live und Woodside. 85 Wash. und Tearbor? 834 Eoutheaster und Arsen! Avs. 855 New Dort und Tempi, 912 Illinois und Marhl. 13 Illinois und Market. 914 Penn, und Wash. isTelae mid ya Spezial-Siznale. 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