Indiana Tribüne, Volume 27, Number 36, Indianapolis, Marion County, 3 October 1903 — Page 4

!

Judtaua Tribüne, 3. Oktober 1903. a t

Zndiana Tribüne. Herausgegeben von der utenderg S. Indianapolis, Ind.

Harry O. Thudlum Präsident. GeschaftSlocal: No. 31 Süd Delaware Straße. TELEPHONE 209 Gieret a" the Post OlSce of Indianapolis as second class matter. Miliz-Censur. Im Cripple Creek Distrikt des Staa. teS Colorada herrschen augenblicklich russische Zustände. Gegen die Grubenarbeiter, welche sich seit 6 Wochen dort im Ausstande besinden, ist die Staatsmiliz aufgeboten worden. Das wäre ja, um Ruhestörungen zu unterdrücken und Eigenthum zu beschützen, ganz in der Ord nung. Aber die Miliz, wenigstens ihre Colonels, sind der irrigen Ansicht, daß sie sich selbst um Recht oder Gesetz nicht zu kümmern haben und stellen sich in einer Weise über die verfassungsmäßigen Rechte der Bürger und über die Civil Behörden, die einer regulären Usurpi rung der ausübenden Gewalt wie ein Ei dem anderen ähnlich sieht. Nicht damit zufrieden, PatrouillenDienst in dem Streikgebiet zu thun oder wenn nothig Ausschreitungen mit bewaffneter Hand zu begegnen, wurden auf Befehl der Miliz-Eolonels friedliche Bürger in ihren Häusern verhaftet, die Habeas Corpus Befehle der Kreis richte?, durch welche die Freilassung der ohne jede Anklage verhafteten Leute verfügt wurden, wurden von den Co lonels" mit Verachtung in den Papier rkorb geworfen. Geradezu verbrecherisch und jeder vernünftigen Anschauung Hohn sprechend, ist der PreßknebelungsVersuch, den die Miliz-Eolonels an der in Victor Eo. erscheinenden Zeitung Record" verübten. In dem Censur geplagten Preußen selbst begnügt sich die Staatsgewalt, Zeitungsausgaben, welche mißliebige Artikel enthalten, zu confisciren und schlimmsten Falles den verantwortlichen Redakteur des Blattes zu verhaften. Die Miliz-Eolonels in Colorado be weisen aber Preußen, daß es in der Censurlunst ein reiner Waisenknabe ist und verhaften da? gesammte Personal der Zeiturg. welche es wagte, die uner hörte Freiheitsberaubung friedlicher Bürger und die Nichtachtung der rich terlichen Befehle zu geißeln, die Herren Colonels holten mit bewaffneter Hand durch ein starke Milizler-Detachement den Redaktionsstab bis zum jüngsten Verichterstatt?r aus dem Sanktum und auch den Setzer-Vormann, die Ketzer bis zum Office-Teufel aus dem Setzer Saal und nahmen die ganze Gesellschaft in Haft. Sogar der Circulator wurde mit verhaftet. Nachdem die Verhafte ten in einen Schuppen gesperrt waren. wurde das Zeitungs-Gebäude mit einer starken Jnfanterie-Wache umgeben. Als die ersten Depeschen über den Vorfall anlangten, waren wir geneigt, die Angeligenheit als eine abgeschmackte Uebertreibung zu betrachten. Jnzwi schen aber sind alle Einzelheiten des Milizler-Uebergriffes bestätigt worden. Die Idee, daß es einer Anzahl kon fuser Köpfe einfallen könnte, die Frei heit der Bürger und der Presse durch einSchreckensregiment nach russischem Muster zu bedrohen, erscheint absurd und lächerlich. Doch ist eS bitterer Ernst. Der demoralisirende Einfluß solcher Uebergriffe ist groß und gefährlich. Wenn das staatliche Militär die Würde richterlicher Befehle nicht nur mißachtet, fondern sich über dieselben stellt, so wird der Mobgeist, der ja so wie so schon zu stcrck in der Bevölkerung entwickelt ist. zur höchsten Blüthe gebracht. Wenn die Vorgesetzten den unter ihrer Füh rung stehenden jungen Leuten erklären. daß sie richterliche Befehle verspotten dürfen, so untergraben sie die obrigkeit liche Autorität sicherer, als durch die längsten Zeitungsartikel geschehen kann ES dürfte räthlich sein die für diese Milizübergrisse verantwortlichen Vor gesetzten aus ihren Geisteszustand un tersuchen zu lassen, denn daß bei den Kerlen eine Schraube los ist, kann man kaum bezweifeln. Auf Grund der vielen Klagen über ungenügenden Polizei Schutz in den Frühmorgenstunden, deren an dieser Stelle wiederholt gedacht worden ist. hat Pol.'Supt. Taffe mit Zustimmung der Sicherheits'Behörde jetzt den Ab lösungS'Appell der Nacht-Polizeimann fchast von 4 bis 5 Uhr Morgens tot legt.

Die diesjährige Aepfelernte wird . MV P A

von den 'zajymgloner Aaervauveyor' den auf 55 Millionen Faß geschätzt. ein Ertrag, der den ungewöhnlich großen des Vorjahres noch beträchtlich übersteigt. Der mittlere Westen kann dazu Heuer den gewohnten reichlichen Beitrag nicht liefern, dafür ist aber die Ernte im Staate New ?)ork, im sögenannten Apple BeU" (Virginia, West Virginia, Süo-Pennsylvania und West Maryland), sowie im fernen Westen jenseits der Felsengebirge um so ergiebigec. Am schlechtesten ist die Aepfeernte dies Jahr in Missouri, so wie in den umliegenden Staaten des mittleren Westens und in Neuengland ausgefallen. Der gegenwärtige Engroßpreis ist durchschnittlich $2 bis $2.50 pro Barrel und dürfte in der nächsten Znkunft nicht bedeutend steigen, da die Händler in getrockneten Aepfeln noch große Vorräthe an Hand haben und die Trockenfabriken deshalb meistens still stehen. In der Aepfel Ausfuhr dürfte 1903 den Record schlagen. Vom 1. Juli bis 19. September wurden allein über New Nork 14 l,356 Barrels verschifft, die Hälfte davon nach Liverpool, die andere Hälfte nach London, Glasgow und Hamburg. Das Wetter im Oktober. In den ersten Tagen des October machen sich nach Hicks bei den Störungen des Wetters die Einflüsse von Mercur-, Venus und Erdperioden bemerkbar. Die erste reactisnäre" Periode erreicht ihren Höhepunkt am 2. und 3. Zu erwarten sind Wolken und drohen des Wetter, auch wird das Barometer sinken und die Temperatur steigen, sodaß sich um den 2. und 3. herum in manchen Gegenden Regen, Wind und Bonner zeigen. Dann mag eine zeitweilzge Pause folgen, mit einem kurzen schnellen Steigen des Barometers. Um den 5. herum kann man aber M iT Wi . i eine rajcye ümeoenenr oer Störungen erwarten. Auch dürfen westindische Stürme um diese Zeit nicht überraschen. Die Stürme mögen bis zum 7. und durch bis zum 11. anhalten, oder vielmehr während dieser Zeit über das Land hin sich ausdehnen. Im Nordem werden sich auch die ersten Anzeichen des Winters bemerkbar machen. Eine weitere Störungsperiode ist vom 14. bis 16. zu erwarten. Wenn sich niederer Barometerstand bei hoher Temperatur und Südwinden bemerkbar macht, so werden wohl lebhafte Herbststürme am 14., 15. und 16. von Westen nach Osten über das Land fegen. Vom 18. bis 23. ist wieder eine Reihe von Störungen zu erwarten. Um den 18. tritt eine für die Jahreszeit hohe Temperatur ein. Ein rasches Sinken des Barometers folgt der warmen Welle aus dem Westen und in manchen Gegenden im südlichen Theile des Sturmgebiets dürften sich Herbstgewitter einstelles. Die letzte reaktionäre" Periode des Monats wird sich besonders am 25. und 26. bemerkbar machen. Der kalte Wind schlägt dann nach Süden um, das Barometer sinkt und es stellt sich Regen, im Norden vielleicht Schnee, ein. Loyaler Bcwnnderer McKinley's. Capt. Patrick McCarty, ein Insasse des Soldatenheimes in Marion, hat durch Major Steele, den Gouverneur des Heimes, an Senator Fairbanks die Summe von 530 als seinen Beitrag für das McKinley Memorial.Monument" überfandt und Sen. Fairbanks hat das Geld an den Schatzmeister der McKinley Memorial-Association wei terbefördert. Die $30 repräsentiren die Ouartals.Pension McCarty's, dessen Begeisterung für McKinley keine Grenzen kennt. Die Stadt der Conventionen. Indianapolis' Ruf als Conventions Stadt wird mit jedem Tage erfreulicher. Gestern trafen hier Nachrichten ein, die verkündeten, daß erstlich die N a t i o nalC onv enti on von Ver sicherungS Commisfären", die soeben in Baltimore getagthat. IndianapoliS als Stadt für ihre nächstjährige Zusammenkunft erwählt hat, sowie ferner, daß die National L i g a von R e p u b l. C l u b s", deren Convention in Chicago gestern zum Abschluß gelangt ist, beschlossen hat ihre 1904-Convention in Indianapolis abzuhalten. Diese Convention ist eine

I sehr wichtige.

Natknaler Gesangniß-Congrek.

In Louisville, Ky., begann heute der Nationale Gefängniß'Congreß, auf dem der Staat durch die folgenden, vom Gouverneur ernannten Delegaten vertreten sein wird : Charles Harley, Delphi; John C. Harvey, Centerville; I. E. M c a n g he y, Indianapolis; Annie Palmateer, Terre Haute; Frau Dedorah Walls. Marion; Frau M. I. Fawcett, Delphi; Frau Milton Shirk, Peru; O. C. Shany, Pet-rsburg; Frau Julia Conklin. Westsield; Frau Mary LewiS, Greensburg ; John McGregor, Indianapolis; L. L. Herrief, Warsaw; Frau Eliza I. Cri-ler, Greensburg; Frau Elmer I. Whiteley, Muncie; Richter Truman Palmer, Monticello ; Richter Edw. O'Rourke, Ft. Wayne; Richter Wm. 0. Barnard, New Castle; Richter Joseph M. Rabb, WillZamsport; Richter 1. C. Richter, LaPorte; Richter John F. McClure, Anderson; Richter Jere West, Crawsordsville ; Richter Noah S. Given, Lawrenceburg ; Richter Thomas B. Buskirk, Paoli; Richter John W. Macy, Winchester; Richter Walter A. Funk, South Bend; Richter Henry' C. Fox, Richmond; Richter Harry V. Tuthill, Michigan City; Richter A. H. Plummer, Wabash; Charles M. Kimbrough, Muncie; Perry Newby, Knightstown; William C. Ball, Terre Haute; Frau Charles E. Coffin, Jndianapo l i s; JameS D. Reid, Michigan City; Will H. Whitaker, Jefferfonville. Die Tagung dauert bis zum Dienstag, einschließlich. Gottlieb L eukhardt, Die gemüthliche Scke," Ecke Noble und Market Str Neue Inkorporationen. Mit einem Actien Capitale von 8500,000 wurde gestern die Columbia Oil & GaS Co." von Marion incorporirt, die in den CountieS Delaware, Madifcn, Grant, Hancock, Randolph und Blackford nach Oel und Gas graden will. Die Directoren und Incorporatoren sind: Wm. Flinn, GeoH. Flinn, ThoS. S. Given, M. K. McMullin und Joshua Rhodes. , Ferner wurden gestern incorporirt: Die Fidelity Loan & Investment Company" , Indianapolis, Capital 810,000. Directoren: Caß Connoway, Chauncey B LewiS und Guy ,P. Johnston. Die Gordon Smith Company", Winchester, Capital 812,000. IncorVoratoren: Gordon Smith. Andrew K. Lewis und Albert E. Gaeland. Und als auswärtige Corporation die .Jndiana Oil & Mining Co.", Washington, Capital 82,000,000, wovon 850,000 in Jndiana angelegt sind. John Weber's Wirthschaft, No. 764 West North Str. , , , m In Merlco umgekommen. Charles Reagan, wohnhaft in No. 713 Fletcher Ave., hat aus Acambro, Mexico, die Trauerbotschaft erhalten, daß sein Sohn Charles E. Reagan, ein Lokomotivführer der Mexican National Railwav. am 15. Sevtember dort bei einem Eifenbahn-Unfall um's Leben gekommen ist. Achtung ! Sturmschritt ! Heute Abend Vera galtet der Deutsche Militär-Verein in Reichwein's Halle seinen diesjährigen großen Ball, für dessen Wohlgelingen die umfassendsten Vorbereitungen getroffen worden sind. Wer einen fidelen Abend verleben will, verfehle nicht, sich einzusinden. Pennsylvania Bahn. 81.50 Vincennes und zurück 81.50 Sonntag, 4. Oktober. Spezialzug verläßt Indianapolis um 6.45 Uhr Morgens; Retoursahrt von Vincennes 7.30 Uhr Abends. " Cincinnati und zurück. 81.25 Nundsahrt 81.25 via C. H. & D. Bahn. Sonntag, 4. Oktober. Zwei Spezial Schnellzüge ; der erste fährt um 6:30 Uhr Morgens ab und hält nirgends an. Der zwette fährt um 7:15 utzr morgens ao und mit in Rufhville, Connersville und Hamilton an. Nuclsayrt von uincmncrn um 6:20 Uhr Abends. Passagiere, welche den Zug ohne Fahrkarten besteigen, müssen den vollen localen Fab,-preiS be,ablen. t

Cb-D-K0CMWCW2D D D Fi;r Hnclie nnd Sans. o 0 cMHCf0f00 (itoa949ieiiii Quarkkeulchen. Ein Pfund Quart u::d vlr Eßl'öffel dicker, saurer Nahm werden mit dem Schnceb.'sen schaumig gearbeitet und

dann mit vier Eßlöffeln voll Kormthen. ein viertel Pfund feinem, gesieb tem Weizenmehl, emer Prise -alz. vier Eßlöffeln Kochzucker sowie zwei Eiern vermischt. Von dieser Maiie. der kurz vor dem Backen ein Thcelöf fel voll Hirschhornsalz, in ein wenig Rl.ihm verquirlt, zugesetzt wird, füllt man mit einem Löffel f leine Portionen in eine Pfanne, in der Fett siedcnd gemach! wurde, streicht sie zu dünneu .keulenförmigen Kuchen, handftachcngroß, aus und bäckt sie bei gleichmäßigem Feuer braun. Die Quarkkeulcken sind mit Fruchtsauce oder. zumKafsee. mit Zucker und Zimmt bestreut zu servieren. Gedünstetes Schweinefleisch (auf österreichische Art). 2 bis 3 Pfd. nicht zu fettes Schweinefleisch wird gewaschen, in längliche Stücke geschnitten und nebst einer oder zwei Zwiebeln, einem Lorbeerblatt. Salz, einem knappen halben Theelöffel Kümmel, zwei Nelken und zweiPfefferkörnern in einer Kasserolle ein Weilchen unter beständigem Umrühren im eigenen Saft gedünstet. Sobald der sich bildende Saft wieder eingesogen ist. wird Quart Wasser und ein bis zwei Löffel Essig dazu gegossen und das Fleisch bis zum vollständigen Weichwerden sacht geschmort. Beim Anrichten wird das Fett vom Gericht abgenommen und Fleisch und Sauce zusammen aufgetragen. Wenn man es liebt, garniert man die Platte mit geriebenem Meerettich oder man giebt Sauerkraut dszu. Kartoffelplätze. Rohe Kartoffeln werden geschält, gewaschen und gerieben, worauf dieMasse in ein dünnes, weißes Tuch zum Abtropfen kommt, evtl. leicht ausgedrückt wird. Dann ist sie in eine Schüssel zu schütten und mit einem Theelöffel voll Salz, vier Eßlöffeln dicker, saurer Sahne, einer geriebenen Zwiebel, sowie zwei zerquirlten Eiern zu vermischen. Diese Zuthaten sind auf sechs Pfund Kartoffeln berechnet. In einer Pfanne läßt rnanFett sieden, füllt mit dem Eßlöffel von der Karwffelmasse kleine Portionen hinein, streicht sie zu dünnen, handflächengroßen Plätzen aus und bäckt diese bei gleichmäßigemFeuer auf beiden Seiten braun und knusperig. Mit Zucker und nach Belieben auch mit Zimmt bestreut, werden sie warm zum Kaffec gereicht. Da kein Mehl dazu verwendet wird, sind sie sehr locker. Zungcnbrühe sehr gut zu machen. Alle Arten von Zungen ergeben nur eine schwache Fleischbrühe; man kann dieselbe jedoch bedeutend kräfti gen, wenn mgn wie folgt verfährt: Ans den Boden eines Topfes legt man sehr viele zerschnittene Zwiebeln mit der Schale (was zugleich Farbe gibt), die Zunge, ein gutes Stück Butter, ein paar Stücke fettes Schweinefleisch, Nelken, engl. Gewürzkörner und Pfes. fer und schwitzt alles gilt durch. Tann wird so viel kochendes Wasser daraus gefüllt, dad die Zunge bedeckt ist, und alles sehr langsam weich gekocht. Diesz Brühe wird daiin durch ein ganz feines Siippensieb besser durch ein Tuch gegossen und, wie andere Fleischbrühe, selbst zu klaren Suppen verwendet. Statt der Schweinefleisch stückchen kann man auch Abfälle von Rind oder Kalbfleisch oder etwas ma gercn Schinken auf den Boden des Topfes legen. Eiligcmachteblaue Pflau men. Ein Rezept, das ftch seit Jahren für das Einkochen von Pflaumen bewährt hat, geben wir in nachstehender Anleitung. Vier Pfund frisch gepflückte Pflaumen, die aber ganz unverlct noch den feinen Flaum tragen, werden mit einem Tuch faubcr abgerieben, vorsichtig entsteint und mit einen'. Pfund Zucker vermengt in einen Steintopf geschichtet. Natürlich darf das Gefäß nur zum Einkorn von Früchten benutzt werden, neues Ge schirr ist vor dem Gebrauch mlszubrüh?n. Nachdem die Pflaumen in den Topf geschüttet sind, wird dcrTopf zugedeckt iind bleibt so über 9cacht ste ben. damit die FrüchteSaft ziehen: i der Zusatz von Wasser soll vermieden werden. Am folgenden Morgen fügt man vier Eßlöffel voll guten Weincsfirt hinzu und kocht die Pflaumen unter öfterm Umschwenken weich. Sie sind dann sofort in einen recht saube len, gut ausgeschwefelten Steintops zu füllen, obenauf wird ein in Rum getauchtes Blatt Papier gedeckt. Es ist rathsam, dein Rum eine Messer spitze Salicvlpulver beizufügen; auch muß daö Papier die Pflaumen völlig bedecken. Tann bindet man den Tovf sogleich mit Pergamentpapicr zu und deckt nochmals doppelte? Papier dar über. Tas; alle Konserven trocken imd kühl aufbewahrt werden müssen, ist wohl allgemein bekannt. Aprikosen Marmelade. Zur Marmelade eignen sich am bc sten sehr reife und weiche Früchte. Die

Aohlen !

M

Spezielle Preise : KÄNiÄwHiÄ KNNch... 84.50 per Tonne abgeliefert. A. B. flEYER & CO.

y Die besten Kohlen durch Probe erwiesen. Macht einen Versuch damit.

nk'iäZK'X Früchte werden halbiert, von den Ke? wai 6cf reif und gewogen. Auf ein v'd. ?lprifc.scii rechnet man ein Hai bes Pfund Zucker. Tiefen läutert man mit etwns Wasser zu klarem ritt, legt die Früchte dazu uiid kocht alles auf aleichiimszaem Feuer inner fertwälirettdein Umrühren 2U einem dicken Brei, der sich vom Löffel leichr ablöst. Tcinn läßt man das Innere einiger ,erne einmal mit aufkochen und füllr die ?.'?armelade nach den: Autülüeu in' Büchsen. Man kann die breiige Bkasse auch durch ein Por zellaufieb streichen, doch ist dieo uich! unbedingt nöthig. Es schadet nichts, wenn in der Marmelade sich noch hier und da cinStückchen unzerkochteFruch: findet. Grundeigenthums Uevertragungen. Qrville I. Köhler an Fieber & Reilly, Theil von Lot 28, Square 10, Fletcher's Nordost-Addition, 81825. Robert Harolins an Schuyler C. Fulmer, Lot 9, Cavin's Subdivision, Theil von Johnson's Erben Addition, 83800. United States Building & Loan Association an Myrtle A. Barnes, LotZ 3 und 4. Block 33, North Jndianapolis, $1250. David M. Bye an Benjamin F. Bye :c., Lot 7, Lilly's Subdivision, Theil von Drale's Addition, S18,000 Kate A. Seibert an. Ferdinand A. Benzel ?c., Lots 166 und 167, Fletcher's Woodlawn, 85000. Bertha Feucht an die Schulbehörde, Lot 27, Olleman's Subdivision, Theil von Holmes' West End Addition, $350.0. Madison Brewing Eo. an dieselbe, Theil von Lot 25, ebendaselbst, $600. Jos. E. Harbison an dieselbe, Theil von Lots 24 und 25, ebendaselbst, $1800. Geo. W. Tucker an dieselbe, Lot 26, ebendaselbst, $1000. Der Sheriff an Seth M. Richcreek, LotS 18 und 19, Kenwood Addition, $50.14. Seth M. Richcreek an die Union Trust Co., Beauftragte, dasselbe, $r)5.39 Kate R. Winters an denselben, do., Lots 18 und 19, Lot 4, Coe's Subdivision, Square 7, Theil von Lot 3, Square 55, Theil von Lots 9 und 10, Square 67,$5500. Carl Hunt an Carrie H. Latta, Lot 24, Latta's 1. Meridian Str. Addition, $1000. Dieselbe an Will H. Latta, Lots 3 und 7, ebendaselbst, $3500. Derselbe an denselben, Lot 22, do., $1000. Eva C. Pettit an Elijah Bandegriff. Theil von Scction 14, Township 14, Range 3, $2350. John W. Smith an Wm. Ward, Lot 17, Brown's Subdivision, Außen. Lot 33. $8000. Mary M. Kiesel an Thos. I. Ham ilton, Lot 25, McCarty's 2. West Side Addition, $1400. Bauerlaubniß'scheine Frau Dailey, 143340 Blaine, Re paraturen, $100. JameS D.Kennedy, Adams nahe 23., Wohnhaus, $1200. Otto H. Huder, 23. nahe Dearborn, Wohnhaus, $1200. Chas. Harton, 923 West 27., Umbau, 5500. Annie McGinty, 1420 West Morris, Anbau, $235. Ruth M. Springer, Park nahe 24., Wohnhaus, $3000. Lynn B. Milliken, 532 Nord Alabama, Umbau, $10.000. Herman Sander, 2129 Madison, Wohnhaus, $1000. Terre Haute Brewing Co., 15. und Lewis, Anbau, $100. xsr Die beste 5 Cent Cigarre in oer Stadt, Mucho's Longfellow".

mm UI

33 n

Aohlen I U a Wir sprechen in irgend einem Stadttheil für Wäsche vor. 224 W. Maryland. Leide Phonek 60S. Frenzel Bros., No. 1 W. Washington Str (M?chaat National Bank.) Ein europäisches Department. Wechsel, Creditbriefe und Postanweisungen aus alle Städte Eurovae. Schiffsscheine "r An und verkauf auslündischcn Geldes. Was eine Person an ihrem Einkommen erspart, vergrößert ihr Vermögen Wie viel sparen Sie ? wissen Sie, daß die Endiana Trust Co. Ihnen 3 Prozent Zinsen bezahlt an Spar Depositen von 25 Cts. und aufwärts. Office: Jndiana Trust Gebäude, Ecke Washington Str. und Virginia Ave. Big 4 Route ...Excurswnen... Sonntag, den 4. Oktober. 8l.0 und zurück 91.50 Spezieller Zug verläßt Indianapolis 7.00 Uhr Morgens und verläßt Louisville zur Rückfahrt 7.00 Uhr Abends. Eine prächtige Gelegenheit um West Point, Feldlager und Manöver zu besuchen. 15,000 Zkeguläre und Staats-Truppen im Lager. Großartiges Armee-Manover. Oefters laufende Züge, niedrigste Raten, direkt von dem Vig Four Bahnhof nach dem Lager Platz. Lawrenceburg, Aurora und Zwischenftationen. ii Air oder weniger für die SI.. Rundfahrt..... Spezialzug verläßt Indianapolis um 7.30 Uhr Morgens und Lamrenceburg um 7.20 Abends. H. M. Bronson, A. G. P. A. Spezielle preise! Geld in Ihre Tasche, wenn Sie Ihren Herbst-Anzug oder Ueberzieher bei W. Q. Schneider, 33 West Monument Plaö, bestellen. ' Anzüge oder Ueberz'ieHer rangirend im Preise von $15, $18, $20 und aufwärts. Hosen, $3, L4, $5 und aufwärts. Passen und Arbeit garantirt.

)

I A l V. L

V