Indiana Tribüne, Volume 27, Number 33, Indianapolis, Marion County, 30 September 1903 — Page 5
Jndiana Tribüne, 30. September 1903A
Pctrolcum-Zoschvkrfuche. Oamps n? ol,lensäure in eiserne Flaschen als Feuerlöscher. Ueber das Löschen von Petroleumfcränben brachte unlängst Ingenieur Hillrn?r in der Chemiker- und Tech-niker-Zeitung" sehr beachtenswerthe Mittheilungen. Größere Mengen brennenden Petroleums, dessen gewaltige Wärine-Aus-strahlung jede Annäherung erschwert, bieten den Löschversuchen die größten Schwierigkeiten. Wasser ist dabei gar nicht zu verwenden. Nasser Sand und nasse Tücher können, wenn der Brand einigermaßen größere Ausdehnung angenommen hat, ebenso wenig benuht werden, üfcer sie sind von größtem Nutzen, wo der Ausbruch eines Petroleumbrandes befürchtet wird, und sollten dort stets bereit gehalten werden. Um so wichtiger ist der Damps als Feuerlöscher, und Hillmer führt von dessen Wirksamkeit nach dieser Richtung hin ein schlagendes Beispie! an. Dazu kommt, daß Dampf in allen größeren Petroleumgruben, Raffinerien und selbst Lagerstätten als Betriebsmittel vorhanden und also zu Löschzwecken sogleich verwendbar ist. Nur müssen natürlich die Löschvorrichtungen dem speziellen Falle von vornherein angepaßt und in die Gebäude fest eingebaut werden. Als allgemeine Grundsähe in dieser Beziehung führt Hillmer folgende an: Die Apparate sollten außerhalb des zu löschenden Raumes in genügender Entfernung zu Handhaben sein. Sie müssen, da der Dampf in Folge seines geringen spezifischen Gewichts emporsteigt, möglichst tief untergebracht werden. Ferner muß der Dampf gleichmäßig vertheilt sein und rasch in genügender Menge nach allen Theilen des zu schützenden Raumes gelangen können. Endlich müssen die Apparate einfach, betriebssicher, handlich und frostsicher aufgestellt sein. Selbst das Löschen von großen, in Brand gerathenen Reservoirs, die sich im Freien befinden, hält Hillmer mittelst Benutzung von Dampf nicht für unmöglich; nur müßte natürlich schon frühe bei Aufstellung solcher Reservoirs die Möglichkeit ihrer Beherrschung durch Dampf vorgesehen sein. Ws Dampf fehlt, kann Kohlensäure mit mindestens gleichem Erfolge verwandt werden; besonders die in eisernen Fla, sehen im Handel vorkommende Kohlensäure ist bequem und schnell freizumachen und hat noch den Vortheil, bei ihrem Uebergang in die Gasform sehr viel Wärme zu absorbiren. Für Anordnung und Ausführung der LLsapparate mit Kohlensäure gelten die nämlichen Regeln wie für den Dampf, nur mit dem Unterschiede, daß diese Apparate an den höchsten Punkten angebracht werden müssen, weil Kohlen säure schwerer als die atmosphärische Luft ist und also in dieser niedersinkt. Hillmer behauptet, daß sich lagernde Petroleummengen mit geringen Kosten mit einer Schicht Kohlensäure bedecken ließen und mancher Brand durch AnWendung dieses billigen und leicht cm wendbaren Mittels überhaupt verhütet würde. Aerzte in Preußen. Nach einer von der Medizinalabtheilung des preußischen Kultusministeriuins gemachten Zusammenstellung waren im Jahre 1901 in Preußen 17.097 Aerzte, 1099 Zahnärzte, 3209 Apotheken und 20.009 Hebammen vorHanden. Charlottenburg ist mit Aerz. ten am gesegnetsten, hier kommt auf 483 Einwohner 1 Arzt; nach Charlottenburg kommt Schöneberg mit 1 Arzt auf 658 Einwohner. An dritter Stelle befindet sich Berlin mit 1 Arzt auf 790 Einwohner. Von den Stadtkreisen in Berlin ist Rixdorf, das eine sehr arme Bevölkerung aufweist, mit Aerzten recht schlecht bestellt, hier kommt 1 Arzt auf 2583 Seelen. Hinter Berlin kommt der Regierungsbezirk Wiesbaden, wir finden hier auf 1157 Seelen 1 Arzt; die Regierungsbezirke Aurich mit 1 Arzt auf 1272 Seelen und Köln mit 1 Arzt auf 1381 Seelen sind die nächsten. Am schlechtesten mit Aerzten ist der Regierungsbezirk Gumbin-
nen bestellt, wo ein Aeskulapjünger aus 4301 Seelen entfällt. Auf 10,703
Seelen kommt rn Preußen im Durchschnitt 1 Apotheke, in Berlin auf 11.337. Am günstigsten mit den Apothe-
ken ist Sigmaringen gestellt, auf. 6076
Seelen kommt hier 1 Apotheke. Am
schlimmsten steht mit den Apotheken der Regierungsbezirk Oppeln, hier kommt
auf 17402 Seelen 1 Apotheke. Neuartige Uhr.
Die Uhrenfirma Beyer in Zürich
hatte neulich eine merkwürdige Uhr als
Neuyelt auf dem Gebrete der schweife
rischen Uhrenindustrie ausgestellt. Die
Uhr hat d:e Form einer Kugel und be
wegt sich unbemerkbar langsam von selbst auf einer schiefen Ebene von etwa
30 Grad Neigung von oben nach unten, ohne in's Rollen zu kommen. In 24
Stunden vollendet die Zcugel chre Lauf
bahn von etwa 15 Zoll Länge, um dann
ihr Tagewerk wieder von vorn zu beginnen; zu diesem Zwecke legt man die Kugel einfach wieder auf ihren alten
Platz. Diese Arbeit ersetzt das Auf
ziehen der Uhr, die keine Federn be-
sitzt und sich lediglich durch die eigene Schwere bewegt. Das Interessanteste dabei ist, daß die Zahl 12 stets oben bleibt. Die Konstruktion der Uhr ist
ein Gehelmmn; das Kunstwerk zeich
net sich durch tadellose Präzision aus
und ist besonders für geodätische Ar beiten sehr werthvoll. -
JU Ztrohwlltwe. Von A. Gaber. Bertha packte d:s Gatten Reisekof-
fer. Es war nicht viel, was er mit-
nahm; nur das Nothwendigste, was man so braucht für eine dreiwöchige
Wandertour durch den Harz. Bertha
reiste nicht Mit. Sie hatte genug von
des Gatten Wanderlust, wenn sie an
die allsonntäglichen Ausflüge in Ver-
lms Umgebung dachte. Da gmg sie lieber zur Großmama nach Schmiede-
berg mit den Kindern. Doch m die-
sem Jahre war's damit auch nichts. Großmama brauchte die Kur in
Karlsbad, und Klein Trudchen be-
kam die ersten Zähnchen; da war 3 besser, sie blieben diesmal zu Hanse.
Bertha war damit auch ganz zufrie-
den.
So" saqte Franz Holm und schob
seiner Gattin das Wirthschaftsgeld
hin. Das wird reichen. Aber daß du ordentlich kochst für dich und die
Kinder, auch wenn ich nicht da bin.
verstanden? Da " er leate noch ein
Goldstllckchen obenauf damit ihr
auch mal ausgehen konnt nach dem
Zoologischen vielleicht, oder nimm
-onntag 'ne Droschke, das macht den
Kindern auch Spaß."
Bertha nickte. Ach, sie wußte schon ganz von selbst, was sie thun würde. Und sie dachte an den hellen Sommer-
staat, den sie sich neulich gekaust hatte.
beimlich. ohne des Gatten Wissen, unv
an Wally, ihre liebste Schulfreundin,
mit der ihr Franz den Verkehr vervo ten hatte. Und sie wär doch ein so amüsantes Mädchen! Als sie vom Bahnhof zurückkehrte.
wohin sie dem Gatten das Geleit gegeben, machte sie gleich den kleinen Umweg durch die stille Querstraße, um sie zu besuchen. Die war sofort einverstanden mit dem, was Bertha ihr
vorschlug. ' Eine Landpartie?, Grunewald
mit dir allein? Großartig, mein
Lieblma. Bin aanz zu deiner Bersu-
fiirng. Also Donnerstag früh zehn Uhr Potsdamer Bahnhof. Gut. Mach
dich aber mcht zu schon. Kleines, hortt
du?" '.
Bertha strahlte. Mit der flotten.
eleganten Wally mal so ganz frei hinausfahren in die schöne Natur,
ohne die kleinen Plagegeister, ohne den
ernsten, stets corrigirenden Gatten, ohne die beobachtenden Augen der
Großmama es mußte reizend wer-
den!
Wally wartete schon auf dem BahnHof, als Bertha erschien. Langsam gingen sie, Arm in Arm, auf dem Bahnsteig spazieren. Der Zug war
noch nicht in Sicht.
Da machte sich Wally plötzlich los
und., eilte, ein paar Schritte voraus.
Ein Herr kam aus sie zu. Sie schüttelten sich die Hände. Herr Doktor. Sie? Nein, welche Ueberraschung! Sie in Berlin? Zu Besuch? Serien?" Er hielt noch immer den weißen Panama in der Linken und sah fragend zu Bertha hinüber, die etwas abseits stehen geblieben war. Ihr Fräulein Schwester?" Ja wohl! Herr Doktor Arndt, meine Schwester Bertha," sagte Wally vorstellend und ärgerte sich im stillen darüber, daß Bertha so roth und verlegen wurde. Er lächelte. ..Ich bin eigentlich eines Besuches wegen hergekommen. Sie kennen doch meinen Freund, Franz Holm, in der Lützow-Straße? Den wollte ich enb lich mal umstoßen!" Ach. Herr Doktor, gehen Sie da lieber nicht hin. Es ist niemand zu Hause!" Niemand?" Na, drei ungezogene Göhren, das ist alles. Erlaube, liebe Bertha. wenn du auch in die Kinder vernarrt bist Gnädiges Fräulein kennen die Familie Holm auch?" Wally gab der jungen Frau einen leisen Rippenstoß. Diese nickte. Ich kenne die Familie ziemlich genau!" sagte sie leise. So! Verreist?" Ja, alle beide. Ach, Herr Dokior, wir wollen nach dem Grunewald! Da kommt der Zug!" Wally streckte ihm die Hand entgegen, als wollte sie Adieu sagen. Ihr Blick aber sprach das Gegentheil. Er sah zu Bertha hinüber. Wenn die Damen gestatten ". Wally nickte huldvoll. Ich habe sogar ein Billett übrig für S?e? Da, lassen Sie rasch knipsen!" Und schnell sprang sie zu Bertha ins Coupe. Famos! Ist das nicht ein Hauptspaß. Kleines? Aber nun kusch, aufpassen, verstanden? So, Herr Doktor, nun erzählen Sie uns was. Woher wohin?" Sie lehnte sich bebag-
lich in die Polster zurück. W der
streifte sei?. Blick das liebliche, verlege-
ne Gestchtchen Berthas. Die junge Frau druckte die Hände
ineinander. O Gott! Das war der Freund ihres Gatten, der Willy Arndt,
von dem Franz stets in so warmen
Worten sprach wie von einem lieben.
Bruder! Wenn sie sich ihm doch zu erkennen geben könnte! Der Doktor unterbrach dah Schwer gen.
Wie geht es eigentlich be! Holms?
Ich habe Franz sett sechs Jahren nicht
gesehen, seine Frau kenne ich noch gar
mcht, und er ist schon dre, Jahre ver-beirathet!"
Viereinhalb verbesserte Berthe erröthend. Wirklich? Und Sie sprachen
von Kindern?"
Wally fuhr plötzlich herum. Ach,
lassen Sie doch die Fragerei, Herr , m v-.n
jDOUDX, oilie, ja ixa, uamn
wissen: drei Kinder, zwei Kananenvöael und 14 Blumentöpfe. Die Frau
ist meist ungenießbar, aber sie kocht
vorzüglich. Basta. Schluß." Er rückte etwas verdutzt zur Seite.
Aber da sah er Berthas ganz in Gluth getauchtes Gesichtchen, wie sie so hülfe-
flehend zu ihm aufsah, wie m stummer Abbitte. Er strich lächelnd sein Bärtchen.
Sind Sie mir auch so bose, gna-
diges Fräulein?" Dabei faßte er ihre Hand, die er leise streichelte. Wal-
ly lachte.
Immer noch die alte, mcht, Herr
Doktor? Aber es ist nicht so gemeint."
Und sie reichte ihm die Hand hinüber, so daß er Berthas Rechte fallen ließ.
Ein Strom von Leben ging von ihr
aus, eine Fluth von Genuß- und Da-
seinsfreude, die auf jeden in ihrer Um-
gebung ansteckend wirkte. Auch
Arndt und Bertha erlagen ihrem Bann. Der Tag verlief wie ein einziger, wonnedurchrauschter Augenblick. Spät am Abend kehrten sie heim.
Arndt wollte die Damen nach Hause
begleiten. Aber Wally wehrte ab.
Nein, nein, wir nehmen eine Drosch-
ke. Da kommen wir ganz sicher und
schnell ans Ziel!" Und sie nannte dem Kutscher laut Straße und Num-
mer ihrer Wohnung. Haben Sie
sich's gemerkt, Herr Doktor? Nicht
wahr, isie halten Wort und kommen
zu uns? Recht bald, ja? Morgen schön! Adieu, adieu!" Noch ein
Handedruck über den Wagen cylag ym-
weg, und der Taxameter holperte da-
von. Eine halbe Stunde später stand
Bertha an den Bettchen ihrer fchlummernden Lieblinge. Ach, wie schal,
wie ode, wie schrecklich dumm ihr das alles auf einmal vorkam, was sie
den ganzen Tag über als ein seltenes, so heiß begehrtes Glück genossen
hatte. Willy Arndt fand in seinem Hotelzimmer einen Brief von Holm vor, der ihm von seiner Wohnung in Halle aus nachgesandt worden war. Aus Harzbürg. Holm war schon tüchtig gewandert. Jetzt ging es ins Bodethal. Ob Arndt nicht Lust hätte, mitzuwandern. Er überleate. Aber nich: lange. Die Sehnsucht, den Freund nach so langer Trennung wiederzusehen, war mächtiger als alles andere. Und wenn ihn auch im Geiste ein Paar, liebe, , blaue Augen lockten, wenn er immer und immer wieder an ein süßes, erröthendes Gesichtchen den-., ken mußte, der Entschluß, zunächst d?n Freund zu sehen, gewann die Oberhand. Am nächsten Tage sahen sich die beiden wieder. Holm sah den Freund prüfend an. Wie hübsch der Kerl geworden war! Ja, ja, das ist so, wenn man die Ehestandssorgen noch nichts kennt. Ob denn der Willy noch gar nicht ans Heirathen dachte? Er machte eine leise Anspielung. Aber Arndt lenkte rasch auf ein anderes Thema über. Ihm war plötzlich etwas eingefallen. Höre, lieber Freund, willst du mich nicht mit deiner Frau bekannt machen?" Meiner Frau? Ja, die ist nicht hier. Die ist in Berlin geblieben." In Berlin? Aber von da komme ich ja eben! Und da wurde mir gesagt, ihr seid beide verreist!" Wer sagte das? Das Maochen? " Nein." Und zögernd, indem lichtes Roth ihm bis unter die Schläfen steigt: Fräulein Winter sagte es mir. 2ir waren gestern auf einer Partie zusammen." Was, die Winter? Wally Winter? Bon der weißt du es?" Nicht Wally, ihre Schwester war es. Kennst du die? Ach, ein entzückenves Mädchen Freund, das ist's.was ich schon immer suche! Noch nie hat ein weibliches Wesen" Ach,. Unsinn, Schwester! Die Wally hat ja gar keine. Weiß ich ganz genau. Na, da bist du mal wieder schön angefallen! Wie heißt denn die Schwester?" Bertha heißt sie. Aber das sag' ich dir da machst du mich nicht irre, lieber Freund! Ich bin auch ein Frauenkenner." Holm sah eine Weile vor sich hin. Mit einem Male pfiff er eine lustige Melodie und schlug mit dem Bergstock den Takt dazu. La la la! Nun Willychen, ich glaubte, ich kenne die Schwester doch. Weißt du, in wen du so verliebt bist? Meine Frau ist's!" Arndt spang auf. Eine Sekunde nur sahen sie sich fest in die Augen. Dann lachten beide und schüttelten einander die Hände. Donnerwetter! Das konnte, ich freilich nicht ahnen, lieber Holm, daß -" Meine Frau sowas machen würde? Ja, siehst du, so sind sie alle, sobald man den Zügel locker läßt. Aber ich reise morgen nach Hause. Nein, heute Abend schon! Und du kommst mit!Und deine Wandertour die Berge, das Bodethal?" ' ' ' Holm erhob . sich 'schweigend. Mit einer schnellen Bewegung' warf er den
Rucksack um. Komm,. laß uns siel gen", sagte er kurz. Arndt zahlte rasch und folgte dem Davonstllrmcnden nach. Unterwegs trafen sie den Postboten, der Holm einen Brief entgegenhielt. Mit einem einzigen Blick batte.er den Ttriholt
überflogen.
Mutter ist mit Karlsbad fertig und geht zur Erboluna nack, Neinbards-
brunn. Sie fährt über Berlin, heute schon, und wird Bertha und die Kinder mitnehmen. Ich soll sie dann dort abholen." Seine A"aen leuchteten. Holla, das gibt eine Wander-
lour!" Du willst den Wea m Fuß ma
chen?" "
Natürlich! Und du sollst mit !" Na, ein Stückchen. Bis ich genug habe, dann schwenke ick ab. Und bis
du hinkommst, wird, dein Zorn woh!
verraucht fern!" Holm antwortete nicht. Sie standen an einem Aussichtspunkte, von wo man über ein grünes Blättermeer hinaus den Rundblick ins Thal genoß. Ein bezauberndes Bild. Arndt sah, wie der Freund mit der Hand
nach Nordosten winkte, wo Berlin lag, als sende er einen stummen Gruß
hinüber. Und schweigend grüßte er mit.
Ab nach West Point, Kh.
Das Indianapolis Bataillon der Jndiana National-Garde, Batterie A und die verschiedenen Ossiziere und Beamten deö Hauptquartiers werden heute Nacht zwischen 10.30 und Mitternacht via Jeffersonville, Madison & Indianapolis Bahn die Reise nach dem Manöverfelde antreten. In LouiSville werden die Truppen auf einen Zug der Illinois Central transferirt, welcher sie bis nach Howard bringen wird. Bon hier aus wird nach dem Manöverfeld marschirt.
Mit seinem Leben
Wird der 11-jähr. Harry Williams seinen Leichtsinn büßen.
Schwer und wahrscheinlich tödtlich verletzt wurde gestern Abend gegen f 6 Uhr auf den Gürtelbahn-Geleisen vor der Fabrik der Jnterior Hardwood Co. nahe der Shelby Str. der 11'jährige Harry Williams von No. 232 West Vermont Str. Denn bei dem Versuche, an jener Kreuzung auf einen vorbeifahnden Panhandle - Zug zu springen, stürzte der Knabe aus die Geleise und im nächsten Augenblicke war ihm das rechte Bein zu einer formlosen Masse zerquetscht worden. Ter schrecklich zu gerichtete Knabe wurde von Dr. Jeffries per DispensariumS-Ambulanz in'S Itädt. Hospital überführt, wo fein Tod stündlich erwartet wird.
Viele Lehrer an den öffentliehen Schulen haben die Offerte des Park-Superintendenten Power, ihnen Pflanzen zum Schmuck der Schulzimmer zu liesern, angenommen. Frau Otto Rabmann von No. 120 Hlghland Ave. benachrichtigte die'Polize!,daß ihr 5jührigeS Töchterchen Etta auf dem Wege zur benachbarten Grocery in der Alley hinler dem Haufe von einem unbekannten Kerle angehalten wurde, der jedoch verduftete, als des Kindes Angstgeschrei die Nachbarschaft alarmirte.
Grundeiklenlhnrns Uebertragungen.
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