Indiana Tribüne, Volume 27, Number 32, Indianapolis, Marion County, 29 September 1903 — Page 4
Jildlcma Tribüne, 29. September 1903
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Zndiana Tribüne. Herausgegeben von d Sutbrg 5s. Indianapolis, Ind.
Harry O. Thuoium Präsident. GeschaftSlocalt No. 31 Süd Delaware Straße. Telephone 269. -v.e.-e i i thi Post Office of Indianapolis as second class matter. Unsere wirthschasttiche Lage. Man kann es nicht gut übersehen, daß in unsern hervorragendsten Han delZ-und Jndustriekreisen vielfach ein gewisses Unbehagen über die Wirthschaftliche Lage herrscht. Dies Unbehagen ist schwer zu erklären ; aber es ist vorhanden und scheint auch noch einige Zeit anhalten zu wollen. Dabei spielt die ungünstige Lage des Aktienmarktes nur eine nebensächliche Rolle ; sie trifft fast ausschließlich di? eigentlichen Groß-Capitalisten ; weitere Kreise bleiben davon selbstverständlich nicht unberührt ; aber das Land selbst steht den Vorgängen auf dem Aktienmarkt doch im Ganzen fern nnd fremd gegenüber. Wie bedenklicher ist schon die unklare Lage der großen Trusts und der Riesen-capitals-Unternehmungen ; namentlich die Actien- und Schuldverschreibungen der Morgan'schen Unternehmungen stnd selbst bei dem jetzigen tiefen Preisstande kaum verkäuflich ; das große Publikum hält sich von ihnenin berechtigtem Miß trauen fern, zumal auch unklar ist, wie weit die rechtliche Unterlage dieser Un ternehmungen vor den amerikanischen Gerichten anerkannt und geschützt werden wird. Unerquicklich sind auch die Verhältnisse der Baumwollbörse, die zur Schließung von Spinnereien und zur Einschränkung der Arbeitszeit sühren ; die Preise von Stahl und Eisen haben ihren Höhepunkt überschritten und beginnen zu weichen; eine nicht UNbedeutende Goldzufuhr macht sich geltend. Gleichwohl bieten diese Entfernungen keinen irgendwie triftigen Grund. schwarz in die Zukunft zu sehen. Trotz aller Witterungsschäden ist doch die Ernte wieder eine sehr gute geworden und in manchen Landestheilen sogar sehr reich ausgefallen; der allgemeine Wohlstand des Landes ist in stetigem Aufschwung, dieKauskraftungeschwächt; di? Einfuhr, namentlich der Halber zeugniffe zur Weiterverarbeitung in den hiesigen Werstätten, von fertigen Waaren für den unmittelbaren Verbrauch, von Luxusgegenständen, ist in den letzten zehn Manaten um 15 Prozent (auf 865 Millionen Doll.), die Ausfuhr nur um 3 Prozent ;(auf 1,224 Millionen Doll.) gestiegen.' Die Einnahme-Aus weise der Eisenbahnen lauten nach wie vor sehr gut; die Einlagen in den Sparkasien wachsen stetig; der Waarenabsatz erfolgt rasch und glatt; derLuxus der Reichen hat einen unglaublichem Umfang angenommen. Dennoch überwiegt das Unbehagen und lähmt mdnche Unternehmungslust. Der eigentliche G:vnddürfte darin zu suchen sein, daß man der Arbeiterfrage wie einem schier unlösbaren großen Räthsel gegenübersteht. Zwar die Civic Föderation unter der Führung deö rastlosen Senators Hanna scheint es sich zum Grundsatz gemacht zu haben, die vorhandenen schwarzen Wolken zu übersehen und volle Sorglosigkeit zu predigen ; aber eine Anzahl tüchtiger und ernster In dustrieller machen kein Hehl daraus, daß sie in dieser offenkundig und wohl vorwieg.'nd zur Beruhigung des GeldMarktes zur Schau getragenen und auf die kommende Präsidentenwahl berechneten Blindheit und Vertrauensselizkeit eine große Gefahr erblicken, zumal die Kampflust und das Selbstbewußtsein der großen Arbeitervereinigungen, namentlich seit dem großen Kohlenausstand von 1902. in stetigem Wachsen begriffen ist. Freilich ist es durch die bisherige Nachgiebigkeit der Arbeiter gelungen, größere Ausstände der Eisenbahner, der Stahl-, Eisenund Baummollarbeiter, die mehrfach vorausgesagt waren, zu- vermeiden. Aber das Feuer glimmt nach wie vor unter der Asche und es gehört kein erheblicher Luftzug dazu, eS zu einer sehr gefährlichen Flamme zu entzünden. Diese hier vielfach verbreiteten Besorgniffe bieten aber auch für Europa eine gewisse Gefahr dafür, daß die vielberufene amerikanische industrielle Gefahr" nicht gar zu sehr zu überschätzen ist. ewiß bilden der Reichthum der Bodenschätze des Landes, die Unterneh mungslust und Tüchtigkeit der Jndu-
striellen, die Gewandtheit der besseren Arbeiter, die Gunst der TransportverHältnisse unendliche Vorzüge, gegen die der Kampf des alten Europa's sehr schwer zu führen ist. Auch ist nicht zu leugnen, daß bei den plötzlichen industriellen Krisen zeitweilig der amerikanische Wettbewerb auf dem Weltmarkt für Europa große Schäden und Nachtheile zur Fole haben wird. Aber auf der anderen Seite darf man nicht vergessen, daß, je größer die Vereinigung des Großcapitals, um so weniger Neigung vorhanden ist, zu Schleuderpreisen die Waaren auf den Weltmarkt zu werfen. Gerade diese großen Capitalmächte schreiben auch das Verdienen mit großen Buchstaben; je mehr sie brach liegen, .je weniger sie erwerben, um so mehr haben sie ihren Zweck verfehlt. Vor allem darf nicht außer Acht gelassen werden, daß gegenüber den genannten amerikanischen Vorzügen auch dem europäischen Festlande, insbesond-re dem sich mächtig tig entwickelnden Deutschland andere nennensmerthe Vortheile zur Seite stehen. Dazu gehören insbesondere die ausgezeichnete Disziplin der deutschen Arbeiter durch strammen Heeresdienst und trefflichen Unterricht, die größere Genügsamkeit und Sparsamkeit, die aus gebildeten Sprach- und technischen Kenntnisse, die vielbewährte Anpasfungsfähigkeit, an den auswärtigen Markt und seine mannigfachen Bedürf nisse, ein vorsichtiges aber zielbewußtes Abwägen aller wirthschaftlichen VerHältnisse des Auslandes, sehr geordnete Zustände im Jnlande. Mit großer Befriedigung ist festzustellen, mit welch wachsendem Eifer nameiltlich deutsche Großindustrielle nach Tknerika kommen, um hier die Voraus sehungen erfolgreicher gewerblicher Thätigkeit, die gewaltige Ausnutzung der Masck'lnenkraft, die engste Zusammenarbeit der verschiedenen Betriebe genauer kennen zu lernen; nicht minder erfreulich ist, daß zahlreiche Industrielle ihre Söhne hierbersenden, um sich in längerem Aufenthalt weiter fortzubilden. Von diesen Studien im Stillen hört die Welt nur sehr wenig; aber ihre Thätigkeit ist weit nützlicher und gediegener, als die Berichterstattung mancher Gelehrten, die hier alle Staaten in endloser Eisenbahnfahrt durchfliegen, sich bei den Behörden unendliches statistisches Material verschaffen, an dem hier wahrlich kein Mangel herrscht, und dann schleunigst in der Heimath dick leibige Bücher oder zahlenstrotzende Aufsätze über das Land der unbegrenzten Möglichkeiten" schon an sich ein Unsinn oder über die unüberwindliche amerikanische Gefahr" veröffentlichen, über die man hier nur ?in Achselzucken oder ein Lächeln hat. Was kann unsern amerikanischen Großmogulen lieber sein, als daß sie ihren europäischen Wettbewerbern als eine Art von Halbgöttern geschildert werden! Wir freuen uns, aus dem Munde vieler ernsten und angesehenen deutschen Geschäftsleute bestätigen zu können, daß sie die amerikanischen Vorzüge unumwunden anerkennen, aber gleichwohl mit Zuversicht der weitern Entwicklung des gegenwärtigen Wettkampfes entgegenfehen.
Dah es in Wallstreet kriselt, scha. det der soliden Geschäftswelt nicht, und den Spekulanten in verwässerten Aktien kann es wohl gegönnt werden, daß ihnen das Wasser bis zum Halse steigt. Der Germania Kalender für 1904 liegt uns durch Freundlichkeit des Verlegers Geo. Brumder, Milwaukee, vor. Der reiche Inhalt' und die hübschen Buntdruck Illustrationen machen das nützliche Büchlein Jedem begehrenswerth. Nun versuchen gar noch einige nichtswürdige Subjekte, Katholiken, Protestanten und Juden in der bevorstehenden Stadtwahl aufeinander zu Hetzen. Diesen Kerlen sollte die Lust zu derartigen Versuchen ein für allemal benommen werden. Central Labor Union. In der gestrigen Sitzung wurde des Langeren darüber debattirt, ob die Jndpls. Abattoir Co. auf die unfair" Liste gesetzt werden soll, oder nicht. Schließlich wurde die Angelegenheit an das Beschwerde-Comite zurückverwiesen. Es wurde beschlossen, in der nächsten Versammlung einen Delegatcn für die am 9. November in Boston beginnende Convention der A. F. of L. zu er wählen.
Die deutsche Bühne. Am, nächsten Donnergag den 1. October, findet die zweite Versammlung der von den deutschen Vereinen für die Theater Frage ernannten Delegaten statt. Den vorläusigea Berichten zufolge wird die Bewegung eine Ausdehnung annehmen, welche klar beweist, daß gute deutsche Theater Vorstellungen von der großen Masse unseres intelligenten Deutschthums als ein Bedürfniß erachtet werden. Die Deutschen von Indianapolis haben stets erreicht, was sie sich ernstlich vorgenommen haben, und auch dieses schöne Streben, der deutschen Bühne in Indianapolis unier gesunden Bedingungen einen Platz zu schaffen, wird verwirklicht werden. Die Schwierigkeiten, welche sich Pri-vat-Theater-Unternehmungen in den Weg stellten, können durch den Beistand eines Theater-Vereins ohne besondere Opfer des Einzelnen leicht auö dem Wege geräumt werden. Der private Theater Unternehmer betrachtet selbstverständlich sein Unternehmen hauptsächlich vom geschäftlichen Standpunkt. Das Schreckgespenst, das Defizit steht ihm gewöhnlich vor Augen und er erachtet mit Recht das Risiko, in einer fremden Stadt mit großen Unkosten verknüpfte Vorstcllungen zu geben, für ein zu großes. Der Theaterverein ist dazu bestimmt, durch die zahlreichen Mitglieder, welche ihm angehören und dadurch ihr Jnteresse für deutsche Bühnen-Vorstellungen kundgeben, für volle Häuser zu sorgen und damit die Furcht vor einem Deficit hinfällig zu machen. Ist der Erfolg der Delegaten im Sammeln von Mitgliedern ein so gro ßer, wie die Anzeichen jetzt schon deuten, so ist überhaupt ein Deficit nicht nur von Anfang an ausgeschlossen, sondern ein Ueberschuß für die Vereinskasse zu erwarten, der den Mitgliedern bedeu tende Vergünstigungen in Aussicht stellt. Was andere Städte mit einem weniger bedeutenden Deutschthum erzielten, sollte auch hier ermöglicht werden können, und es unterliegt keinem Zweifel, daß trotz der vorgeschrittenen Saison einige gute deutsche Theater-Vorstellun-gen noch diesen Winter gegeben werden können. ''" Die Herren Delegaten sind dringend ersucht, bei der Versammlung am Donnerstag Abend, den I. Ottober, nicht zu fehlen, da wichtige Berichte vorliegen. W m. W. R i e ß zeitweiliger Vorsitzender.
Polizeiliches Allerlei. A. I. M o l e r von No. 931 PeruAve. meldete gestern der Polizei, daß ihm während der Sonntag Nacht von Schleichdieben je 3 Westen und Röcke gestohlen wurden. C. H. C o o k von No. 1139 Fletcher Ave. klagte, daß ihm am Sonntag ein Taschendieb im GermaniaPark sein $17' enthaltendes Portemonnaie gestohlen habe. Bekannt wurde erst jetzt, wenn auch nicht von der Polizei gemacht , daß am Sonntag Nachmittag auf der Südseite eine Anzahl von Wohnhäusern, derweil die Einwohner fort waren, von Einbrechern heimgesucht worden sind. Polizei. ChefMcDowell von Voungstown, O., ersuchte die hiesige Polizei, auf den 15-jährigen Burt Hechtkopf zu fahnden, der in Begleitung des 14 Jahre alten Dennis Eagan seinen dort wohnhaften Eltern ausgerissen ist. D i e an Meek und Pine Str. wohnhafte Wittwe Sampson bat gestern Abend die Polizei, Umschau nach ihrem kranken, 41 Jahre alten Sohne Ellsworth zu halten, der von daheim fortgewandert sei. Der bekümmerten Mutter mußte der Bescheid ertheilt werden, daß ihr Sohn bereits Nachmittags an Noble und Georgia Str. als muthmaßlicher Eeisteskranler im Polizei. Obhut genommen worden war, da sein Gebühren dies rechtfertigte. Die Zahl der jugendlichen Neger, die während der letzten Woche wie berichtet, von den Polizisten Lee und Sil bey unschädlich gemacht worden sind, nachdem sie eine große Reihe von Tafchendiebereicn, Einbruchs'Diebstählen etc. begangen haben, ist gestern um ein Glied vergrößert worden. Der neue Gefangene heißt Alex Butler und ist ein kräftiger, schwarzer Bursche von 14 Jahren. Er ist xojt die Anderen des Straßenraubs beschuldigt. :i
Behörde für öffentliche Werke.
In ihrer gestrigen Sitzung beauf. tragte die Behörde für öff. Werke den Ingenieur mit der Ausarbeitung der Pläne für folgende Verbesserungen: Kiespfl. der Fahrstraße und Cementirung der Sw. und Rinnsteine an der Oxford Str.. von New York bis Michigan; Cementirung der Sm. an der Lexington Ave., von Nelson bis St. Paul Str.; Cementirung der Sw. undRinn steine an der Warman Ave., vonWash ington bis Vermont Str.; Kiespfl. der Springoale Str., von Highland -Ave. bis Oriental Str.; Oeffnung und Ver längerung der Vigo Str,, von Lock wood bis Shelby Str. An den In genieur v:rwiesen wurden ferner die Petitionen um: Cementirung der Sw. und Rinn steine an der California Str., von New Vork bis Vermont Str., und Herfiel lung von Sw. - Einfahrten an der Ost 10. Straße unterPrivat-Contract. Gut geheißen wurde die erstweilize Asseß ment-Umlage für die Cementirung der Sw. und Rinnsteine an der 27. Str., von Illinois bis Meridian. Ferner meldete der Ingenieur die Fertigste!lung der Sw.-Cementirung an der Lincoln Str., von Madison Ave. bis East Str. Sonst wurden keine nen nenswerthen Geschäfte erledigt. Prcuken Nnterst.-Berein. Die Jahres Versammlung und BeamtenWahl. In der Columbia Halle hielt am Sonntag der Preußen Unterst.-Verein seine Jahresversammlung verbunden mit Beamtenwahl ab und erfreute die Versammlung sich sehr zahlreicher Betheiligung. Zunächst kamen, nach Erledigung der Routine - Geschäfte, die Jahresberichte der Beamten zur Verlesung und Annähme, aus denen hervorgeht, daß der Verein sich auch im letzten Jahre andauernden Wachsthums in jeder Beziehung erfreut hat, wofür der trefflichen Verwaltung seitens der Beamten wie auch der Einigkeit der Mitglieder Lob gebührt. Trotzdem im vergangenen Jahre für Kranken-Unterstützung $657.25 ausbezahlt wurden, erzielte der Verein doch einen Ueberschuß von S307.00. Das Vereins-Vermögen beträgt gegenwärtiz $2937.39. Im Laufe des Jahres wurden dem Vereine zwei seiner ältesten Mitglieder und Gründer, die Herren Christ Wiese und Jos. Pletzer, durch den Tod entrissen. Ihr Angedenken wurde in entsprechender Weise geehrt. Die Beamtenwahl resultirte wie folgt: Präsident Chr. Brehob. Vice-Präsident Wm. Stickan. Protocoll-Secr. John Hoffmark. Finanz-Secr. F. Rennegarbe. Schatzmeister F. Niemeier. Verwaltungsrath I. H. Hoffmann. Wm. Eggert, C. Kahl und Henry Weiland (KrankenComite). Der Verein bezahlt bei Sterbefällen seiner Mitglieder 3100 für Beerdigungskosten, bei Erkrankungen zahlt er 35 wöchentlich für die Dauer von 13 Wochen im Jähre. -Orr Neunion der Artillerie - Vereinigung. Die Reunion der Artillerie Vereinigung welche gestern zu Ende ging, hat einen sehr erfolgreichen Verlauf genommen. In der Geschästssitzung wurde eine permanente Organisation gegründet und es wurde beschlossen, alljährlich eine Reunion abzuhalten. Zu Beamten wurden erwählt : Präsident, Capt. James B. CurtiS; Secretär, Wm. Meyers und Schatzmeister, Frank Shellhouse. Am Nachmittag fand ein Ausflug nach dem Riverside Park und am Abend im Deutschen Hause eine Vaudeville Unterhallung und ein Smoker statt. Gottlieb L eukhardt, Die gemüthliche Ecke,"' Ecke Noble und Market Str Die JndplS. Terminal & Traction Co." läßt gegenwärtig an Washington und Pennsylvania Str. neue und schwerere Weichen anlegen, dürch welche die Verbindung der Geleise an der Pennsylvania St., nördlich und südlich von der Washington Str., erheblich verbessert werden soll, ebenso aber der Betrieb der gesummten Trac-tion-Linien in der Stadt.
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Todt aufgefunden. Mary I. Willey, eine 70 Jahre alte Wittw5 und Krieg? Pensionärin, wurde letzte Nacht von einer Nachbarin entseelt in ihrer Wohnung, No. 631 Blackford Str., aufgefunden. Sie war wahrscheinlich schon in der Sonn tag Nackt vom Tode ereilt worden. Hülfs-Coroner Dr. Geis stellte fest, daß sie einem Herzleiden, verbunden mit Wassersucht, erlag. Inspektion der Post-Ofsice. A. W. Cooley von New York, welcher kürzlich als Nachfolger des Wm. Dudley Faulke. zumMitglied der Civil-dienst-Commission ernannt wurde, nimmt zur Zeit gemeinschaftlich mit Secretär Dynes von der localen Commission eine Jnspection der hiesigen Post-Osfice vor. Er hat erklärt, daß es ihm nicht zu Ohren gekommen ist, daß die Angestellten in der Post.Ossice für die bevorstehende Campagne mit Asseßments belegt wurden. John Weber's Wirthschaft, No. 7G4 Wcsi North Str. Dr. Ch a L. C. Everts hat sein Haus No. 2302 Nord Meridian Str., Lot 50 bei 250 Fuß, für 810,000 an David F. Swain verkauft. Der Verkauf wurde durch die Hy. C. Bake meyer-Agentur vermittelt. Ein Birnbaum im Garten Cdw. Rosenberg's, No. 929 Huron Str., steht gegenwärtig zum zweiten Male in diesem Jahre in Blüthe. Verlangt: Jungen zum austragen der Jndiana Tribüne" im nordöstlichen Stadttheil. Zu melden in der Office, 31 Süd Delaware Str. Pennsylvania Bahn. 91.50 Vincennes und zurück 91.50 Sonntag, 4. Oktober. Spezialzug verläßt Indianapolis um 6.45 Uhr Morgens; Retourfahrt von Vincennes 7.30 Uhr Abends. Vincinnati und zurück. 81.25 Rundfahrt 91.25 via C. H. & D. Bahn. Sonntag, 4. Oktober. Zwei Spezial Schnellzüge ; der erste fährt um 6:30 Uhr Morgens ab und hält nirgends an. Der zweite fährt um 7:15 Uhr. Morgens ab und hält in Rushville. Connersoille und Hamilton an. Rückfahrt von Cincinnati um 6:20 Uhr Abends. Passagiere, welche den Zug ohne Fahrkarten besteigen, müssen den vollen localen Fahrpreis bezahlen.
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