Indiana Tribüne, Volume 27, Number 31, Indianapolis, Marion County, 28 September 1903 — Page 7

Jndicma Tribüne, 28. September 1903.

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ÜUÖ lllillUUlUh UCO T V ' l ? ZlasscnscKranK's ? 1 -o- 4 6 g T:rinri;ialronun von A. fl. Lilällmann & VKS ? ; OOZS--e e (Fortsetzung.) (?6:n wollte, Herinine ihm von dem zweiten Hlinburger Briefe erzählen, der gestern auch ihr vorgelegt worden war, und den sie im Gegensatz zu ihrer Schwägerin für zweifellos echt erklärt hatte, als das Dienstmädchen in's Zimuier fern. Entschuldigen Sie, Frau Winter aber der Herr Generaldirektor läßt fragen, ob nicht vielleicht hier irgendwo die Schlüssel zu den drei alten Geldschränken sein könnten, die auf dem Korridor vor den Kassenzimmern stehen. Es ist Jemand da, der sie kaufen möchte. Aber er will sie auch von inwendig sehen, und die Herren wissen nicht, wie sie sie aufkriegen sollen." Da kann ich ihnen leider auch nicht helfen." sagte Hermine. Ich habe mich niemals um die Geschäftsschlüssel meines Mannes gekümmert. Aber ich glaube, er hatte sie alle an einem Bund; und da wird er wohl die zu den alten Geldschränken zugleich mit den Tresorschlüsseln mitgenommen haben. Theilen Sie das mit dem Ausdruck meines Bedauerns dem Herrn Generaldirektor mit." Ihr Bruder hatte sich erhoben und war auf des Dienstmädchen zugeschritten. Sind Geldschränke zu verkaufen? Habe ich Sie richtig verstanden?" fragte er interessirt. Ja, die alten, die im Korridor stehen, sollen verkauft werden." Die muß ich mir doch einmal an sehen," wandte er sich an seine Schwester. Ich brauche einen, und wenn ich billig dazu komme, kann das Geschäft gleich g::nacht werden. Entschuldige mich einen Augenblick, ich bin jedenfalls sehr bald wieder da." Ohne Hut verließ er die Wohnung und trat auf den Hausflur hinaus. Aus dem an den Kassenzimmern entlang führenden Fenstergange wurde eine polternde Stimme vernehmlich. Wäre ja eine verwünschte Geschichte, wenn wir die alten Kasten erst noch mit Gewalt aufbrechen lassen müßten. Kann's Ihnen aber anderseits nicht verdenken. Priewer, daß Sie nicht die Katze im Sack kaufen wollen. Hat der Halunke die Schlüssel mitgehen heißen, so bleibt uns eben nichts anderes übrig, als wieder einmal ein paar Scklosser aus der Geldschrankfebril holen zu lassen." Er unterbrach sich, denn plötzlich stand George Miller zwischen ihm und dem kleinen, verschmitzt aussehenden alten Manne, der offenbar der von dem Dienstmädchen erwähnte Kauflustige war. Dies unerwartete Erscheinen des Amerikaners, den ihm Gerhard Winter damals bald nach seiner Ankunft pflichtschuldigst vorgestellt hatte, setzte den Generaldirektor einigermaßen in Erstaunen. Nanu? Sie tauchen ja so geisterhaft auf wie ein Theaterge spenst, das aus der Versenkung steigt. Aber wenn Sie gekommen sind, um Ihre arme Schwester ein bischen zu trösten, soll Ihnen in Gottes Namen der Schreck verziehen sein, den Sie mir eben eingejagt haben. Hätten es nur schon früher thun sollen!" .Unaufschiebbare Geschäfte hielten mich zu meinem Bedauern so lange in Berlin zurück. Ich bin eben erst angekommen, und ich würde Ihnen selbstverständlich noch im Laufe des Vormittags meine Aufwartung gemacht haben, Herr Generaldirektor, um Ihnen für die Großmuth zu danken, die Sie meiner unglücklichen Schwester gegenüber an den Tag gelegt haben." Ach. Unsinn! Das war die Gesellschaft nicht ich. Und wenn Sie mir einen Gefallen thun wollen, so reden Sie nicht wieder davon! Denn es ist mir durchaus kein Vergnügen, an diese fatalen Geschichten erinnert zu werden Na, bringen Sie die Schlüssei?" Die letzte Frage war an das Dienstmädchen der Frau Winter gerichtet, das sich eben der Gruppe näherte. Als es die verneinende Antwort ihrer Herrin ausgerichtet hatte, schüttelte der alte Herr ärgerlich den Kopf. Natürlich! Habe ich mir's doch gedacht! Und der Siebenschläfer, der Bartel, läßt sich heute auch nicht sehen. Er müßte doch schdn seit einer Viertelstunde auf seinem Posten sein. Soll sich die Hoffnung auf die Rendantenstellung nur vergehen lassen! Spitzbuben werden sie ja am Ende alle miteinander, wenn man ihnen nicht scharf auf die Finger sieht; aber daß sie pünktlich sind, kann man doch wenigstens von ihnen verlangen. Na, da werden wir uns also wohl entschließen müssen, die alten Eisenkisten gewaltsam aufbrechen zu lassen." Der kleine Herr Priewer nickte. ES thut mir leid, Herr Direktor, daß ich Ihnen so viele Umstände machen muß. Aber ein großes Geschäft ist mit solchen veralteten Schränken ohnedies nicht zu machen. Und wenn man nicht einmal sehen kann, wie sie konstruirt sind - Darf ich mir eine Frage erlauben, meine Herren?" mischte sich George Miller ein. Ich sehe, daß es sich um einen Verkauf dieser drei Geldschränke handeln soll, und ich möchte wohl wissen, ob er bereits perfekt geworden ist.

Denn eigentlich war es meine Avstcy:, selbst ein Gebot auf den größeren hier zu machen." Sie?" fragte der Generaldirektor

verwundert, während der kleine Herr Priewer. unangenehm überrascht durch die unerwartete Konkurrenz, seine Stirn in sehr ernste Falten zog. Ja, was wollen Sie denn mit einem solchen Niesenkastcn beginnen?" .Er sollte mir zur Aufbewahrung meine? Bücher und der wichtigeren Geschäftspapiere dienen. Und ich war sozusagen schon handelseins geworden mit meinem Schwager, der nur noch jh?e Genehmigung einholen wollte, Herr Generaldirektor!" ,So? Er hat nur autx lern Ster benswörtchen davon gesagt. Wissen Sie denn, wie die Tinger inwendig aussehen?" .Ich habe mir damals von ihm nur den großen hier öffnen lassen, weil die beiden anderen für mich von vornherein nicht in Betracht kommen konnten, und ich kann Ihnen mittheilen, daß er nur aus den glatten vier Wänden besteht. Mein Schwager sagte mir, die ursprunglich gewesene Inneneinrichtung sei in den neuen Tresor eingebaut worden." Ja, das kann schon richtig sein," meinte der alte Herr. Ich glaube mich daran zu erinnern. Sie reflektiren also ernstlich auf den Schrank?" Ich habe :n meinem Berliner Bureau sogar bereits alle Vorkehrungen für seine Aufstellung getroffen, nachdem ich mir damals hier die Maße genommen hatte. Aber wenn Mir der Herr jetzt zuvorgekommen sein sollte " O bitte," fiel der Kleine etwas spitzig ein. Ich kaufe nichts, das ich mir nicht vorher gehörig angesehen habe. Und der Herr Generaldirektor hat noch völlig freie Hand." Ja, was soll ich denn da thun? Hatten Sie sich mit Ihrem Schwager auch vielleicht schon über den Preis geeinigt?" George Miller schien für einen Moment unschlüssig, was er antworten sollte. Dann aber, als er die Augen des kleinen' Herrn Priewer mit stechendem Blick auf sich gerichtet fühlte, sagte er hastig: Er meinte, daß tausend Mark ein angemessener Kaufpreis sein würden. Und ich habe mich deshalb darauf vorbereitet, diese Summe zu zahlen." Der Händler ließ ein meckerndes Lachen vernehmen, das wohl so etwas wie spöttisches Mitleid ausdrücken sollte. Verkaufen Sie, Herr Generaldirektor verkaufen Sie! Ich kann mich mit dem Herrn auf keinen Fall in einen Wettkampf einlassen. Tausend Mark entschuldigen Sie aber es ist wirklich zum Lachen." Sie treten also zurück?" Unbedingt! Ich würde Ihnen für das veraltete Fabrikat höchstens die Hälfte geboten haben, besonders, wenn es sich, wie der Herr sagt, nur um die glatten vier Wände handelt." Verlangen Sie, daß ich den Schrank vorher noch einmal öffnen lasse, Herr Miller?" Durchaus nicht. Ich habe ihn damals gründlich genug untersucht. Und es ist wohl zweckmäßiger, wenn ich ihn so, wie er ist, nach Berlin schasse, um dort die neuen Schlüssel anfertigen zu lajjen." Schon! So sollen Sie ihn in Got tes Namen haben. Aber es sind zwei Bedingungen dabei, mein werther Herr! Erstens verlange ich Vaarzahlung. Und dann muß der Kasten noch heute abgeholt werden. Seitdem ich elle Augenblicke in die Kasse hinunter muß, um diesen Bartel zu kontrollucn bin ich schon hundertmal in Gefahr ge wesen, mir an den Kanten dieses eiser nen Ungethüms den Schädel einzuren nen. Ich habe nur deshalb nach Herr Priewer geschickt, weil ich die unnützen Dinger endlich einmal aus den Augen haben will. Also überlegen Sie sich's gefälligst, ob Sie mit meinen Bedingunaen einverstanden sind oder nicht. Ich bin volttcmmen damit einverstanden, Herr Generaldirektor! Der Spediteur, der den Transport für mich besorqen soll, wird sogleich benachr:ch tirit werden. Und wo darf ich den Kaufpreis erlegen?" An der Kasse natürlich! Endlich einmal wird dieser Bartel doch wohl kommen, obwohl ich schon jetzt nicht Übel Lust hätte, ihn mit einem DonnerWetter holen zu lassen." . s Die Sache ist also abgemacht, und ich betrachte den Schrank als mein Eigenthum. Gestatten Sie mir für jetzt, Herr Generaldirektor, mich Ihnen gehorsamst zu empfehlen. Meine arme Schwester erwartet mich, und ich habe noch verschiedene dringende Angelegenheiten in ihrem Interesse zu erledigen." Der Direktor hielt ihn nicht zurück. Aber als George Miller sich entfernt hatte, sagte der kleine Herr Priewer: Er muß gewaltig viel Geld haben, dieser Herr, daß er es so leichtsinnig für einen alten Schrank hinauswirft, den er in Berlin jedenfalls sehr viel billiger hätte haben können. Habe ich übrigens recht gehört: er ist ein Bruder der Frau Winter?" Ja. Ein Sohn von Gotthilf Miller zweifelhaften Angedenkens. Sie werden die Firma vielleicht auch noch gekannt haben." O ja! Ich kannte die Firma, und ich kannte auch den hoffnungsvollen Sohn, den man seinerzeit etwas pl'ötzlich in's Ausland spediren mußte. Man munkelte damals von einer bedenklichen schicklichkeit in der Nachahmung P I 1 4W " M 1 P f I t C stt.noer eqjeiunlersqrislen ooer oer-gleichen."

Was kümmert mich die Vergangen-

heit dieses Herrn Miller," sagte der Generaldirektor. Lassen Sie uns nun mit unserem Geschäft zu Ende kommen. beste? Herr Priewer!" Und nach einigem Hin und Her kainen sie ülerein, daß der Händler die beiden kleineren Schränke im Laufe des agcs abbclen lassen würde, um auf seinem Lagerplatz ihre Eröffnung zu bewirken. Als er sich von dem GcneraldireZtor verabschiedete, konnte sich Herr Priewer nicht enthalten, seinem Groll noch einmal Luft zu machen, indem er sagte: Gefallen hat er mir übrigens durchaus nicht, der Herr Müller junior! Muß mich doch 'mal erkundigen, was es mit seinen großartigen Geschäften eig?ntlich auf sich hat. Aus einem, der so angefangen hat wie der, ist nach meiner Erfahrung noch nie ein solider Kaufmann geworden." m . Als Ceorqe Miller zu seiner Schwester zurückkehrte, hatte sein Gesicht wieder die gewöhnliche rosige Färbung. und er schien sogar in ausnehmend guter Laune, so daß Hermine wohl glaubeu mußte, vorhin das Opfer einer Täuschung geworden zu sein. Ich habe mich eben von Deinem vielgerühmten Generaldirektor breitichlagen lassen, ihm für schweres Geld einen alten eisernen Schrank abzukausen," sagte er lächelnd. Eigentlich ist mir das Ding etwas zu groß, aber ich kann den Schrank doch verwerthen. Sage mir nun, bitte, die Adresse des Herrn Rechtsanwalts Schröder. Ich denke, daß man ihn zu so früher Stunde am sichersten antrifft." Gern hätte Hermine Genaueres über die Absichten ihres Bruders in Ersahrung gebracht, aber er war offenbar nicht geneigt, ihre Wißbegierde zu bcfriedigen, und so mußte sie sich beschciden. Er hatte ihre Eikladung zum Mittagessen angenommen. Das ließ ihr wenigstens eine schwache Hoffnung, ihn nachher, wenn sie ihm seine Lieblingsgerichte vorsetzen würde, etwas mittheilsamcr zu finden. Jawohl, der Herr Nechtsanwalt ist soeben nach Hause gekommen," antworiete die Haushälterin auf George Millers Frage. Wen darf ich melden?" Er nannte seinen Namen, und Hermann Schröder ließ ihn ohne Weiteres eintreten. Mit einem langen und festen Blick, wie zwei Gegner, die sich auf dem Kampfplatz gegenüberstehen, sahen die beiden Männer einander in's Gesicht. Und den scharfen Augen des Amerikancrs entging es nicht, daß der Andere sich in eine? Aufregung befand, die er hinter einer gemessenen höflichen Haltung nur unvollkommen verbarg. Vielleicht brauche ich Ihnen nicht erst zu sagen, Herr Rechtsanwalt, aus welcher Veranlassung ich Ihnen schon zu einer so frühen Stunde lästig falle. Meine Schwester sagte mir, daß Sie die Vertheidigung des Fräulein Martha Winter übernommen haben und ich möchte in dieser Angelegenheit einiges mit Ihnen besprechen." Bitte nehmen Sie Platz! Und eine Frage zuvor! Sind Sie über die neuesten Ereignisse, die dieser Sache ein so völlig verändertes Aussehen gegeben haben, bereits unterrichtet?" Ich bin erst vor kaum zwei Stirn den aus Berlin angekommen und weiß. daß man Fräulein Winter unter einem unsinnigen Verdacht verhaftet hat sonst nichts. Sie soll mit ihrem flüchtigen Bruder im Einverständniß gewesen sein. Das ist es doch, dessen man sie beschuldigt?" Ja, das war es. Aber die Anklage wnd sich schwerlich länger aufrecht erhalten lassen, denn alle Anzeichen sprechen dafür, daß Ihr Schwager nicht ein Verbrecher, sondern das Opfer eines Verbrechens ist. Man hat ihn wahrscheinlich ermordet und seinen Leichnam beseitigt, um den Verdacht des Tiebstahls aus ihn zu lenken." Man konnte sich keinen überzeugenderen Ausdruck gewaltigsten Staunens vorstellen, als ihn George Millers Eesicht in diesem Augenblick zeigte. Ah was ic sagen! Das Ware ja ganz ungeheuerlich! Und wie ist man auf solche Vermuthung gekommen?" Dadurch, daß man den wirklichen Kassendieb entdeckt hat, Herr Miller!" Der Amerikaner lehnte sich in seinen Stuhl zurück. Das ist Thatsache?" stieß er lebhaft interessirt hervor. .Ich wüßte nicht, was mich dazu bestimmen sollte, Ihnen leere Vermuthungen zu berichten." Und Ihre Beweise, Herr Rechtsanmalt Ihre Beweise!" Sie befinden sich in den Händen des Gerichts. Man hat bei der Haus suchung, die gestern Nachmittag in der Wohnung des Verbrechers vorgenommen wurde, einen Theil des gestohlenen Gildes gefunden, und er hat nach seine: Verhaftung zugestanden, daß es aus dem Tresor der Gesellschaft stammt." Er hat bereits gestanden, sagen Sie? Sein Name? . Es war der Gehilfe Ihres Schwa gcrs, der Buchhalter Joseph Bartel, der sich in jener Nacht allein mit ihm in dem Kasscnzimmer befand, und der aller Wahrscheinlichkeit nach die Ge legenheit benutzt hat, den schwachen, kränklichen Mann zu ermorden, um ungestört den Geldschrank berauben zu tonnen. Ja ja ohne Zweifel! Aber sag ten Sie nicht, er hätte gestanden?" Leider nicht alles. Er hat sich viel mehr eine ganz unglaubwürdige Ge-

schichte zurecht gemachi, nach der er den Nendanten, als er aus dem Ncbenraum

in das Kassenzimmer trat, todt vor seinem Schreibtisch gefunden haben will. Da die Thür des Tresors osfen gewesen sei, habe er der Versuchung nicht widerstehen können, sich einen Theil d?s vorhandenen Geldes anzueignen. Und mit dieser Beute, die nach seiner Erzählung etwa dreißigtausend Mark betragen haben soll, will er sich dann entfernt haben, ohne den Todten anzurühren. Es ist. wie gesagt, eine Geschichte, die den Stempel plumper Erfindung an der Stirn trägt, und es ist auf's Aeußcrste zu beklagen,daß man den Mann, dessen Verhaftung nach meiner Ansicht viel zu lange hinausgezögert worden war. nicht trotz seines angegriffenen Zustandes noch in der Nacht einem eingehenden Verhör unterworfen hat." Gewiß, man hätte es thun sollen. Aber man kann es ja. noch nachholen. Und dann wird er ohne Zweifel alles gestehen." Nein, er wird nichts mehr gestehen. Denn während man ihn im festen Schlafe glaubte, hat er Gelegenheit gefunden, sich am Kleiderhaken aufzuhängen. Der Wärter, der seine Aufsichtspflicht so schlecht erfüllt hatte, fand in der Frühe des heutigen Tages nur noch einen Todten." Eine so unerhörte Nachlässigkeit hätte in Amerika allerdings nicht vorkommen können wenigstens nicht in einem Fall, an dessen Aufklärung das Gericht ein solches Interesse hatte. Aber ist der Selbstmord dieses Schurken nicht vollkommen gleichbedeutend mit einem unumwundenen Geständniß? Wenn er nichts weiterauf dem Gewissen hatte, als einen einfachen Diebstahl, weshalb hätte er's dann nöthig gehabt, sich vor der verhältnißmäßig geringfügigen Strafe, die ihn erwartete, in's Jenseits zu flüchten? Nach meinem Dafürhalten ist die Angelegenheit damit durchaus klargelegt, und ich freue mich, die Ehre meines unglücklichen Schwagers wieder hergestellt zu sehen Ganz so weit sind wir doch noch nicht. Wohl spricht der Selbstmord dieses Joseph Bartel unter den Umständen, die ihn begleiteten, sehr stark für seine Schuld: ein vollgiltiger Beweis aber ist er nicht. Und von einer völligen Klarstellung kann wohl erst dann gesprochen werden, wenn der Verbleib des fehlenden Geldes nachgewiesen und die Leiche Ihres Schwagers aufgefunden worden ist." Der Amerikaner schien nicht geneigt, das zuzugeben. Als Schröder erwähnte, daß Bartel auch eingestanden habe, den Tausendmarkschein ohne ihr Vorwissen in Martha Winters Schreibtisch gelegt zu haben, wurde er wohl für einen Moment auf's Neue stutzig, um dann aber mit noch größerer Bestimmtheit und Zuversicht als zuvor feine Meinung zu vertreten. Geraume Zeit hörte ihm der Rechtsanwalt zu, ohne seine Ausführungen zu unterbrechen. Dann aber warf er ein: Und die beiden Briefe?" Ah, die ja so, welche Briefe?" Die in der Handschrift Ihres Schwagers aus Hamburg kamen, und die sogar von Ihrer Schwester für echt gehalten wurden? Miller erklärte, nichts von diesen Briefen zu wissen. Als Hermann Schröder ihm ihren Inhalt mitgetheilt hatte, zuckte er geringscyatzig die Achseln. Was will das sagen? Hand schriften lassen sich nachahmen. Und es ist ja immerhin möglich, daß dieser Bartel noch einen Komplizen gehabt hat. Natürlich hat man Fräulein Winter auf sein Geständniß hin sofort aus der Untersuchungshaft entlassen?" Nein! Meine mundlichen Vorstellungen vermochten die entscheidenden Persönlichkeiten leider nicht dazu zu tewegen. Ich eilte deshalb eben nach Hause, um meinen Antrag schriftlich zu begründen." Vielleicht wird man ihre Freilas sung von der Stellung einer Kaution abhängig machen. Das geschieht doch zuweilen in solchen Fällen?" Allerdings: Und ich halte es auch im vorliegenden Falle nicht für ausgeschlössen, da sich ja die Verdachtsgründe unter allen Umständen um ein Beträchtliches vermindert haben." So ersuche ich Sie, von vornherein eine solche Bürgschaft anzubieten. Glauben Sie, daß zehntausend Mark ausreichend sein werden?" Er hatte gleichzeitig ein anscheinend wohlgesülltes Portefeuille aus der Tasche gezogen. Aber Hermann Schröder, dem das Blut in's Gesicht gestiegen war, erhob abwehrend die Hand. Ehe ich darauf antworte, Herr Miller, gestatten Sie mir wohl, meinerseits eine Frage an Sie zu richten. Geben Ihre Beziehungen zu Fräulein Martha Winter Ihnen ein Recht, in dieser Weise für die junge Dame einzutreten?" Der Amerikaner lehnte sich wieder in seinen Stuhl zurück, diesmal mit einem überlegenen, fast spöttischen Lächeln. Einem Anwalt muß man solche Frage wohl verzeihen, auch wenn man sie aus dem Munde eines Anderen höchst indiskret gefunden hätte. Aber es ist für mich trotzdem nicht ganz leicht, sie zu beantworten. Denn ich darf Ihnen wohl meine eigenen Geheimnisse preisgeben, doch nicht die Geheimnisse einer anderen Persönlichkeit, zumal wenn diese Persönlichkeit eine Dame ist." Das könnte mir als Antwort vielleicht schon genügen, vorausgesetzt, daß ich Sie recht verstehe. Sie haben also nicht zu befürchten, daß Fräulein Winter einen Beistand, der von Ihnen kommt, zurückweisen werde?"

George Millers'Lächcln war jetzt von

einer Art, die keine Mißdeutung mehr zuließ. Nein, Herr Nechtsanwalt, zu einer derartigen Besorgniß ist den Umstanden nach für mich durchaus kein Anlaß vorhanden!" Gut denn! Wollen Sie die anaebotene Kaution bei irgend einem liesigen Bankhause zu meiner Verfügung halten?" (Fortsetzunz folgt.) Ter Nussüilutz französisllien Wci:ev. Ueber die obige bereits kurz erwähnte Angelegenheit macht die New Y o rker Handelszeitung folgende nähere Mittheilunaen: Auf Nachweis seitens des Acker bau - Departements, daß eine KonsizNation von 25 Kisten Weißwein, die aus Bordeaux im New Yorker Hafen eingetroffen war, Salicylsäure enthalte und der Verkauf derart präparirtcn Weines in Frankreich selbst nicht gestattet sei, hat das BundesschatzamtsDepartement den New Yorker Zolleinnehmer angewiesen, solcher Jnmportsendung den Zutritt zu den Vereinigten Staaten zu verweigern. Es ist das der erste Fall, daß auf Grund des am 1. Juli in Kraft getretenen Gesetzes, welches den Ausschluß aus dem amerikanischen Markte von solchen ausländischen Nahrungsmitteln anordnet, welche entweder gesundheitsschädlich oder falsch etiquettirt sind, oder deren Verkauf im Produktionslande eingeschränkt oder untersagt ist. solch ein Ausschluß stattfindet. Eine Untersuchung von Mustern des bezüglichen Weines im chemischen Bureau des Ackerbau-Departements in Washington hat das Vorhandensein von Salicylsäure festgestellt, und imUebrigen sind, wie dem Departement mitgetheilt worden, in Frankreich vom 23. Februar 1881 datirende Bestimmungen gültig, gemäß welche? es daselbst ausdrücklich untersagt ist, irgend welche Nahrungssubstanzen in fester oder flüssiger Form zum Verkauf anzubieten, bei deren Herstellung auch nur die kleinste Menge von Salicylsäure oder deren Derivat zur Verwendung gekommen ist." Laut den bezüglichen Bestimmungen ist der New Dorker Empfänger des Weines benachrichtigt worden, daß ihm zur Zahlung aller mit der Untersuchung der Muster verbundenen Unkosten und zur Versendung des Weines nach einem außerhalb der Jurisdiktion der Ver. Staaten gelegenen Hafen angemessene Frist bewilligt werde. Falls er bis zu dem festgesetzten Termine für die dem Schatz-amt-und dem Ackerbau-Departement durch seine Jmportation verursachten Kosten nicht aufkommt, wird der Wein von Bundes wegen vernichtet werden. Die Namen des Versenders und des New Yorker Importeurs werden von der Negierung vorläufig geheim aehalten. Sechs Fässer Rothwein. welcke zu derselben Jmportsendung gehörten, wurden anstandslos zugelassen, nachdem eine Untersuchung von Proben dieses Weines dessen Reinheit festgestellt hatte. Man erwartet nicht, daß die französische Regierung gegen den Ausschluß protestiren wird, denn sie kann kaum das Verbot der Einfuhr eines Artikels beanstanden, dessen Verkauf in Frankreich selbst untersagt ZZL U Ermordung eines Millionärs. In Mcdgyeshaza wurde der in ganz Ungarn bekannte Millionär Leopold Ujhelyi erschossen. Den Mord beging der Bauerngutsbesitzer Johann Marik. Leopold Ujhelyi .der in Hodmezävasarhely wohnte, war von kleinen Anfangen zu seinem Reichthume gelangt, der ihn ebenso bekannt machte wie sein Geiz. Man erzählte sich förmliche Märchen über diese Eigenschaft des Millionärs. Bei seinen manniafacncn Geschäften nahm er oft zum Gericht Zuflucht und erwies sich in Prozessen stets als ein unerbittlicher Gegner. Gegen Johann Marik führte er seit geraumer Zeit einen Prozeß und erwirkte die Pfändung gegen ihn. Marik erwartete nun einen Gläubiger, als cr zum Wochenmarkte nach Mcdgyeshaza ging. Als er des Ujhelye ansichtig wurde, näherte er sich ihm mit bittenden Worten, flehte ihn an, ihn und seine Familie doch nicht an den Vettelstab zu bringen, erhielt aber eine barsch abweisende Antwort. Schlichlich drohte Marik, ganz auer sich, er werde Ujhelye erschießen.. Das Gericht wird die Sache schon entscheiden," antwortcte ihm Ujhelyi, und wendete sich zum Gehen. Da zog Marik einen Revolrer aus der Tasche und gab einen Schuß ab, der Ujhelyi tödtete. Herbcieilende Passanten wollten Marik festnehmen, dieser versicherte aber, er werde sich selbst stellen. Tbatsächlich begab er sich sogleich aufs Eendarmeriekommando. wo er verhaftet wurde. Der frühere Kammerpräsident Paul Deschanel in Paris, von dem erzählt worden war, er habe viel bei den Humberts verkehrt und sich um die Hand Fräulein Evas beworben, richtet an die Abendblätter ein Schreiben, worin er versichert, er habe zwar Frederic Humbert in der Deputirtenkammer kennen gelernt, sei aber von ihm nie zur Jagd oder zum Theaterbesuch eingeladen worden; ebensowenig habe er bei Frederic Geld geliehen oder dn Versuch gemacht, engere Beziehungen zur Familie Humbert anzuknüpfen.

Feuer - Signale.

i Pcnnsylv und Market 5 Englist'SOpn-HauS S East und Nw Fo?k 7 Noble und Michigan 3 N. Jerjey tu Mass 21 3 Pine und North 0 Market und Pine l Vermont nahe East i Nz. 8 Spritzenhaus Mass. Ave nahe Noble .3 Devjware und 'alnut '4 it. ferset; u Centra! Zl. 5 Mass, und GerneU ür Ash u.d 11. Slraf.e 7 Park Äoe und 12 Ctt Columbia unkHi2:de Higbiand Tve u. Pratt 1 JUinoiZ und Et. Joe 3 Pennsylv. und Pratt i Wendian unb u. Etr 5 No. 5 SpriyenharS 15. nahe Jllinor s Senate Ave u. Stülair 7 JllinoiS und Mchigan Pe tsyloania und 14. Senate Ave. und 13. l 31o. 1 Spritzenhaus JnoAvenaheMichiga Neridiaa und LZalnut .4 California u Vermont -5 Blake und Ne Fork s Ind. 2. u. Et, Slair 7 city Hospital 8 Blake und Norty ;9 Nichigan und Z$vtt !l No. 6 Spritzenhaus Washington nahe Weft Z Gsendorf u Wash. Missouri u New Fort i5 Meridian u Wash JllmoiS und Ohio .7 Capitol Av. u Wash 18 Lingan'S PorkhauS i Straßenbahn Ställe 33. Washington St, 1 Ns. 10 Spritzenhaus JllinoiS u Merrill ZS JllinoiS u Louifiana West und Couth U West und McCarty Senate Ave. u Hmry 57 Meridian und Ray No. 4 Spritzenhaus MadisonLv.uMor-. it Madiion Av. u Dunlop No 2 Hakm LnterhauS Eouth nahe Telaware 2 Penn, u Merrill 55 Delaware u. McEart M Safi und NrSartt) 6 New Jersey u. Merrill 7 irg. Av. u LZradsha ?g Säst und Prospect S9 Bickinz und High 71 No. 11 Spritzenhaus Lir Ave. nahe Huro 72 East und Georgia 7Z Eeda und Elm 74 Davidson u Georgi 75 English Av. u Pine 169 Park Ave und 1 212 Capital Ave und 17, 213 Pcnnsylv. 'o. Mchiaan 21t JUinoiS und 20. 215 Senate Ave und 21. 216 Pennsvlvania u.id 22. 217 Meridian und 16. 218 Capital und 6, 219 Broadiray und 10. ??l Illinois und McLean i4 No. 14 Spritzenhaus Kenwood und 30. 5 JllinoiS und 33. L55 Annctta und SO. 237 No. S. Spritzend iuk Ud.ll und Naer 238 llml Latder sSotH 29 Isabk! und 27. 241 Wcridian und 24. 242' I2inoiZ u St.Cla. 243 Eldriocze und 23. LI2 West uud Walnut 213 West und 12. 314 Howard und 16. 3t5 Torbet lnd Pa 316 Capital Ave und l 317 Northwestern Ave u II 318 Gent und 18. 819 Canal und IG. 224 Cerealine WorkS 324 Ccnnonl und Lvnn 825 ViZmarckuGrantvtek. 826 Ns. 29 Spritzenhaus Haughmlle. 827 Michigan u. Holme, 828 Michigan u. Coni,rrd 841 West und McIntyr 412 Missourt u. Marvland 413 Missouri und hio 415 Capital Ave eerg 416 Missoun u Kcntuck??.. 417 Senate Ave u. Wash. 421 P und E RunduS 23. Washington. 423 Irren-Hospital. 424 Miv Ave u.JDuQ 425 Wash und HarriS 426 No. 13 Spritzenhaus W. Washington 427 Oliver und Birch 23 Oliver ud Osgood 429 Nordhke und Fork 431 Hadley Ave u. MornI 32 River ölve u. MorriZ Z4 River Ave und Ray 35 Harding u. Big R ? 436 Harding und CItoe 437 No. 19 Spritzenhez MorriS und Harbins 433 Htfra cid G'Ite 459 etnkyard 51 ReiSner und Mile 52 Howard und L 453 MornS und appS 56 Lambert und Seinen 457 Nordhke Ave n. Vera man Works 12 West uud Rat) 513 Kentucky Ave u.Mer?! 614 Meridian und Morn Kl JllinoiS und Kansai 517 Morris und Dakota b!3 Morri und Church 619 Capital X u McSan.. 621 Meridian und Palnw 823 Pine unl, Lord 624 Madisor.Aveu LincolB 26 Meridian und Belt ZAe 527 CarloS und Ray 628 Meridian und Anzons 29 Meridian. Raymond 631 Meridian u. McCai. K22 No. 17 KpritzcnhaS MorriS nahe West 612 McAerncr'.und Douh. 615 Last u. Lincoln m 614 Cast und Beech 615 Wright und Sandt 617 McCarty u?,d Beaty 18 Ncw Jersey u Lic Lvi 712 Spru und Prospect 713 Englisl? Ave. u. Laure? 714 Etat Ave u.BeU R 715 Shelby ud Deecher 716 State Ave und Orcnet 713 Orange und Laurel 719 Shelby u. Cwaae Av 721 LexingtenA. flaurd 723 Fletcher Ave u.S?u 724 State As u. PlcasaN' 7Ü.6 Prospekt und nleasa.-.' 726 Orange und Havla 728 Liberty und Mm 729 SlfivlC Und SöUth 81 No. 15 Spritzenhaus Oft Washington 13 Market und Nobl? 81 Ohio u. Highland &? L15 Michigan u. Higla: 616 Market u Arsenal As 617 Ost 6 Cla-r uul Union Bahn Geleise. Ml Pan Handle Ehepl 82$ Wcnnont und fialtcv 824 Wash. und State A 625 Madden'S kcunge Feb 826 Tucker und Torsey 27 Wash. und Beville Lt 629 No. 12 LprizenhauS Beville nahe Michigak 631 Eoutheastern 3ük und Woodside. 832 Wash. und Tearbor? 84 Sotheaftrn nv Arsen! BiS New Dort und Xetrtylt 912 JLinoiS und Maryl. 9itJ2inoÄ und Stellet 014 Penn, und f&afc 15 Tklaware und W 7, Chelby und Bäte rs No. 3 Spritzenhaus Prospect nahe Ehclby 'g Fletcher Av. u Chelby n Market u. New Jersey ?2 Tclaware und Wash. H3 East u Washington 34 New York .Davids' 55 Taubstummen Anstalt 56 Vcr. Staaten Arsenal 37 Orient! und Wasl,. 39 Frauen-Resormat. n No. 13 Cpritzcnbauö Marvland nahe Mer. t2 Meridian u. Gcorqia. ?Z Meridian und Touth 4 Pcnnsylv u. Louifiana Z5 Virginia, Ave u. Alab. ? 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Ersten ft Schläge, zweiter Alarm, Zweiten 2 Schlüge, dritter Alarm, vrittmz Echläge, vierter Alarm. l-2-l, Feuer auZ und Schlauch aufgerollt. 3 Schläge, Wasserdruck ab. U CchlZge, Uhr Mittag. Die fr bezeichneten Signale werden ur vom Thur, wZchter angegeben da an den betreffende Etraß kreutunge kinc LlarmUen anaebracht find. Chicago und der große Nordwefte vi TfliTlfls Ailljjj c)) sWkW-y? Ü'" ((5. lakka-Sawail PHittHPine Inseln. Vier tägliche Schnellzüge nach Chicago. Bon der Monon 47. Str. Station, Tbicago, lndnur s Minuten mittelst elektrischer Gar nacft de Union Bielzdöfen Frencli liiek Springs, in dem Orange Countq Hochland. ffamilien-Hotel unter neuer Geschäftileituna. Pluto, Proserptne ,nd Bowle? Quellen. Bestes Mineralwasser der Qelt. Zwei Züge täglich via Gree-.lcaftle. Ticket-Osstcen : Union Station, Massachusetts ftt nd LS West Washington Straße. R. P. A I g e 0, listrikt Paff. Agent. JndZanavoU. And. . H. McDoel. E.H. Rockwell, Präs. und Een. Mgr. BettiebSleillr Frank J. 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