Indiana Tribüne, Volume 27, Number 28, Indianapolis, Marion County, 24 September 1903 — Page 7

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es f Das flcQcimniß Des 3iaffcnscQransi8 1 -

Tmminalroman von A. 0. LiläuhmaNll z K 4S-555S (Fsrtsetzung.) Hermann Schröder war auf Thräneu und verzweifelte Klagen gefaßt geWesen. Um so aufrichtigere Vewunderung nöthigte ihm darum diese würdige Haltung des jungen Mädchens ab, an dessen Schuldlosigkeit er noch nicht einen Äugenblick gezweifelt hatte. Wären sie miteinander allein gewesen, und hätte er sich nicht in jedem Augenblick gegenwärtig gehalten, daß ja ihre Liebe einem anderen Manne gehöre, so würde er sie unter dem ersten Eindruck dieses Wiedersehens seiner Theilnahme wahrscheinlich in viel wärmeren Worten dersichert haben, als sie sonst zwischen einem Anwalt und seiner Klientin üblich sind. So aber wußte er sich zu beherrschen und bei aller Herzlichkeit des Tones seinem Benehmen doch einen gewissen geschäftsmäßigen Charakter zu bewahren. Er fragte sie, ob sie sich schon für einen NechtZbeistand entschieden habe, und als sie mit leichtem Erröthen den Kopf schüttelte, bot er ihr seine Dienste an. G? hatte erwartet, daß sie ohne Weiteres zustimmen würde, und cs bereitete ihm eine schmerzliche Enttäuschung, als sie in sichtlicher Verlegenheit mit der Antwort zögerte. Ich bitte, mich nicht für zudringlich zu halten," fügte er hinzu, und ich würde selbstverständlich in jedem anderen Fall abgewartet haben, ob S nicht lieber einem anderen Anwalt bis Vorzug geben würden. Einzig der dringende Wunsch. Sie so bald als irgend möglich wenigstens aus der Untersuchungshaft befreit zu sehen, hat mich zu einem Schritt bestimmt, den ich, wie gesagt, unter anderen Umständen für durchaus unzulässig halten würde. Und wenn es Ihnen vielleicht aus irgend einem Grunde erwünscht ist, Ihre Interessen durch einen meiner Kollegen vertreten zu sehen, so werde ich natürlich sehr gern den Vermittler zwischen ihm und Ihnen machen." Es war nichts von gekränkter EmPfind!ic5,keit in seiner Rede, und doch fühlte artha, daß ihr Zaudern ihm weh gethan habe. Hatte sie noch soeben in der beschämenden Erinnerung an l'ic giftigen Verdächtigungen ihrer Schwagerin wirklich mit wehem Herzen daran gedacht, seine großmüthig dargebotene Hilfe abzulehnen, so würde sie es jetzt um keinen Preis mehr über sich gewonnen haben, ihn durch eine solche ZurückWeisung zu kränken. Nein, er hatte das nicht um sie verdient, und ob sie durch die' Annahme seines Beistandes ihren Ruf dem hämischen Gerede böser Zungen preisgab was hatte es schließlich jetzt noch zu bedeuten, jetzt, wo ihre Verhaftung und die furchtbare AnsZZuNiigung, die man gegen sie erhoben, sie ohnehin mit einem unauslöschlichen Brandmal der Schande behaftet hatte. Nein, Herr Rechtsanwalt," sagte sie, und der Ton ihrer Worte machte für ihn alles wieder gut, was ihr unschlüssiges Zögern verschuldet hatte, ich kenne Niemand, dem ich die Wahrr.ehmung meiner Interessen vertrauensvoller überlassen dürfte als Ihnen. Allerdings hatte ich gehofft, keines Rechtsbeistandes und keines Vertheidigers zu bedürfen, um von diesem entsetzlichen Verdacht befreit zu werden. Aber die Behandlung, die mir von Seiten des Polizeibeamten und des Untersuchungsrichters widerfahren ist, hat mich bereits gelehrt, daß ein gutes Gewissen nicht immer ein ausreichender Schutz ist gegen brutale Ungerechtigkeit. Wenn Sie an meine Schuldlosigkeit glauben und aus ehrlicher Ueberzeugung für mich eintreten wollen, so gebe ich mein Schicksal gern und freudig in Ihre Hände." Ohne eine Befriedigung über ihren Entschluß an den Tag zu legen, reichte ihr Hermann Schröder das Vollmachisformular, das er bis auf die Unterschrift bereits ausgefüllt hatte. Wollen Sie die Güte haben, Ihren Namen darunter zu setzen! Nur wenn Sie mich in alle? Form zu Ihrem Vertheidizer bestellt haben, kann ich beanspruchen, daß mir Einsicht in die Akten verstattet und die Erlaubniß ertheilt werde, Sie jederzeit zu sprechen." Da Tinte und Feder zur Hand waren, konnte sie seinem Verlangen ohne Weiteres willfahren. Mit einer kleinen Verbeugung nahm er das Blatt wieder in Empfang und sagte: Ich werde natürlich sofort einen Antrag auf Ihre Entlassung aus der Untersuchungshaft einbringen. Sollte derselbe von der Gestellung einer Kaution abhängig qemacht werden, so werden Sie mir gestatten, dieselbe für Sie zu hinterlegen. Einen sicheren Erfolg meiner Bemühungen aber kann ich Ihnen freilich nicht versprechen. So lange die Herkunft des in Ihrem Schreibtisch vorgefundenen Tausendmarkscheins nicht aufgeklärt ist, befinden wir uns in einer recht ungünstigen Lage. Ich darf Ihnen das-nicht verhehlen, weil ich Ihnen als Ihr Rechts beistand vor allem rückhaltlose Offen heit schuldig bin. Alle anderen Verdachtsgründe stehen auf so schwachen Füßen, daß sie nothwendig in sich selbst zusammenfallen, müssen, sobald es, uns

gelungen ist, diesen einen zu entkräften. Haben Sie denn gar keine Vermuthung hinsichtlich der Person desjenigen, der die Vanknote dorthin gelegt haben könnte?" Martha schüttelte den Kops. Ich habe mir während dieser langen, schlaflosen Nacht unaufhörlich den Kopf darüber zerbrochen, aber ich habe nichts gefunden. 'Zs muß sich eben während meiner Abwesenheit Jemand in das Zimmer eingeschlichen haben, um mir diesen abscheulichen Streich zu spielen." Die betreffende Schieblade Ihres Schreibtisches war immer unverschlossen?" Nein. Das ist für mich ja gerade das Unbegreiflichste, daß sie es nicht war. Ich hatte vor einigen Wochen einmal die Wahrnehmung gemacht, daß Jemand in meinen Briefen und Papieren umhergestöbert hatte, während ich mich in der Schule befand, und ich hielt sie seitdem stets unter Verschluß." DaS macht die Sache allerdings noch verwickelter. Antworten Sie mir ganz aufrichtig, Fräulein Winter: Hegen Sie gezen Ihre Schwägerin keinen Verdachts Nein. Einer solchen Schändlichkeit halte ich sie nicht für fähig. Es mag sein, daß sie mir nicht sehr zugethan ist, aber ich habe ihr nie ein Leid zugefügt, und sie hatte darum auch keinen Grund, auf mein Verderben zu sinnen. Außerdem woher hätte sie denn den Tausendmarkschein genommen? Um sie für die Urheberin meines Unglücks zu halten, müßte man doch zunächst nehmen, daß sie irgendwie an dem Kas. sendiebstahl betheiligt gewesen sei." Das müßte man allerdings. Und Sie halten diese Möglichkeit für ganz ausgeschlossen?" Ja," erwiderte Martha im Tone einer unumstößlichen Ueberzeugung. In dieser Hinsicht bin ich ihrer Unschuld so gewiß wie meiner eigenen." Dann stehen wir also vorläufig noch vor einem ungelösten Räthsel. Oder haben Sie inzwischen Ihre An-

sichten in Bezug auf Ihren Bruder geändert? 5alten Sie es für möglich, daß er doch der Kassendieb gewesen sei. und daß er vor seiner Abreise den Schein in Ihren Schreibtisch praktizirt habe, um Sie nicht ganz mittellos zurückzulassen?" Dieselbe Frage hat gestern bereits der Untersuchungsrichter gestellt, und ich war glücklich, ihm antworten zu können, daß eine solche Erklärung schon deshalb nicht m Betracht kommt, well ich am Tage nach meiner Rückkehr bei dem Suchen nach einem Briefe gerade dieses Schiebfach vollständig ausgeräumt hatte. Ich habe jedes Vlättchen in der Hand gehabt, das sich darin befand, und es ist undenkbar, daß der Kassenschein meiner Aufmerksamkeit entgangen sein sollte." Sie hat wirknch alles nur mögliche actqsm, um sich in den Augen des Un tersuchungsncoters immer schwerer zu belasten," dachte der Rechtsanwalt. und er fühlte in diesem Augenblick eine so schrankenlose Bewunderung für die unbestechliche Wahrheitsliebe dieses ta?eren jungen Mädchens, daß seine Ohnmacht, ihrer unwürdigen Lage ein Ende zu bereiten, ihn mit tiefem Weh erfüllte. Aber er zeigte es ihr nicht, sondern beschränkte sich darauf, ihr einige ermuthigende Worte zu sagen, wie sie wahrscheinlich auch jeder Andere an seiner Stelle in Bereitschaft gehabt haben würde. Tann sah er auf seine Uhr. Ich muß mich beeilen, wenn ich den Untersuchungsrichter noch in seinem Amtszimmer antreffen will. Sobald die Umstände es erheischen, werde ich mich wieder hier einfinden. Haben Sie mir jetzt noch irgend etwas zu sagen, Fräulein Winter? Oder " und die Worte kamen mit einem Male viel langsamer, gleichsam widerstrebend, über seine Lippen oder haben Sie mir etwa einen Auftrag für für eine dritte Person zu ertheilen?" Sie verneinte vollkommen unbefangen. Ich danke Ihnen für Ihre freundliche Bereitwilligkeit, Herr Nechtsanwalt, aber es gibt meines Wissens Niemand, der sich für mein Schicklal in so hohem Maße interessirt, daß ich Sie deshalb bemühen müßte." Sie wird es natürlich vorziehen, sich ohne meine Vermittlung mit ihm in Verbindung zu setzen," dachte Schröder. Es war thöricht, zu vermuthen, daß sie sich dazu meiner bedienen würde." Er war es zufrieden; denn wie gern :r auch seine ganzeKraft einsetzenwollte, ihr beizustehen die Ausgabe, gewissermaßen den Lieöesboten zwischen ihr und George Miller zu machen, hätte doch eine gar zu starke Zumuthung an eine Entsagungsfähigkeit bedeutet. Ihr Abschied war so kurz und so gemessen, wie es schon durch die äußeren Umstände dieser Begegnung und durch die Anwesenheit des überwachenDen Beamten geboten erschien. Unverzüglich begab sich Hermann Schröder aus dem Gefängniß in das Amtszimmer des Untersuchungsrichters, um das von Martha Winter unterzeichnete Schriftstück, das ihn zu ihrem Vertheidiger bestellte, zu den ölkten zu geben. Als er von bem beabsichtigten Antrage auf Haftenz.a?.ung seiner 5ttientin sprach, zuckte der alte Herr die Achseln: Ich glaube kaum, daß Sie mit einem solchen Antrag: durchdringen werden," sagte er. Wenn jemals in einer Strafsache die Gefahr der Verdunklung vorlag, so ist es in dieser geheimnißvollen Angelegenheit der Fall,

und ich weror jedenfalls meinen ganzen Einfluß dafür einsetzen, daß der Staatsanwalt Ihr Gesuch abschlägig bescheidet

Werden Sre mir auch die Einsicht M die Akten verweigern?" Nein. Aber ich habe eine Bitte. Herr Rechtsanwalt! Sie wissen aus den Mittheilungen, die ich Ihnen vorhin gemacht habe, daß wir ein Nummernrerzeichniß der gestohlenen Kassenscheine besitzen, und daß wir an der Hand dieses Verzeichnisses die Herkunst des gefundenen Tausendmartscheines aus dem Tresor der Bergwerksgesellschaft feststellen konnten. Im Interesse der Untersuchung aber ist es dringend erwünscht, daß die Existenz jener Liste im qroßen Publikum nicht bekannt werde. Ich möchte Sie deshalb bitten, ihres Vorhandenseins gegen Niemand Erwähnung zu thun." Hermann Schröder verbeugte sich leicht zum Zeichen seiner Zustimmung. Dann überflog er mit raschem Blick in dem ihm dargereichten Attensaszuel das Protokoll über die Haussuchung und über Martha Winters gestrige Vernehmung. Als er weiter zurückblätterte, fiel ihm em beigeheftetes Briefblatt in die Augen, dessen Handschrift er sofort als diejenige Hermines erkannte. Es war nicht mit dem Namen der Absender: unterzeichnet und lautete: Ich halte es für meine Pflicht, Ihnen mitzutheilen, daß die Schwester des flüchtigen Rendanten Winter, die Lehrerin Martha Winter, mit der Abficht umaeht. Breslau morgen zu verlassen. Ich glaube auch zu wissen, daß sie von dem Verbrechen ihres Bruders vor der Ausführung Kenntniß hatte und daß sie von seinem jetzigen Aufenthalt unterrichtet ist. Ader es konnte leicht geschehen, daß sie ebenso spurlos verschwindet wie er, wenn nicht rechtzeitig die geeigneten Maßnahmen a,e troffen werden, ihre Flucht zu verhlndern; denn sie ist, wie es scheint, mit Geldmitteln reichlich versehen." Dies also ist die anonyme Denunziation, auf Grund deren die Haussuchung bei meiner Klientin vorgenommen wurde?" fragte Hermann Schröder, nachdem er den Brief gelesen, in merklicher Erregung. Und man weiß Nicht, von wem sie ausgegangen ist? Nein." Nun, ich bin zufällig in der Lage, eö l-n?n zu sagen. Frau Winter hat fr a nicht einmal Mühe gegeben, ihre .i:ldschrift zu verstellen." Frau Winter sagen Sie? Die Frau des sieckbeflich verfolgten Rendanten?" Ja sie. Ich besitze mehrere Briefe von ihrer Hand, die ich zum Zweck einer Schriftvergleichung zur Verfügung stellen werde, falls man mir nicht auf meine bloße Erklärung hin Glauben schenkt." Aber das ist durchaus nicht nöthig, Herr Rechtsanwalt! Ich glaube Ihnen ohne Weiteres, und ich finde auch gar nichts Befremdliches darin. Die Frau hat sowohl dem Polizeikommissar wie auch mir gegenüber kein Hehl daraus gemacht, daß sie ihre Schwägerin für die Mitschuldige ihres Mannes hält. Daß sie nicht sogleich mit einer offenen Anklage hervortreten mochte, ist bei ihren nahen verwandtschaftlichen BeZiehungen zu der Verdächtigen begreiflich genug, selbst wenn man ganz davon absehen will, bafy manche weibliche Personen eine besondere Vorliebe für anonyme Briefe haben. Sie sagen ja selbst, daß sie nicht einmal versucht hat, ihre Handschrift zu verstellen. Also wird sie auf Befragen auch wohl ohne Weiteres zugeben, die Verfasserin des Schreibens gewesen zu sein." Der Rechtsanwalt schwieg, aber seiner ernsten und nachdenklichen Miene war es anzusehen, daß er seine unerwartete Entdeckung für viel bedeutsamer hielt, als sie dem Untersuchungrichter erschien. 17. Kapitel. reimal war Joseph Vartel an diesem Abend vor dem Hause des Rechtsanwalts Schröder vorübergegangen, ehe er sich entschloß, die Treppe hinaufzusteigen und die Glocke zu ziehen. Die Haus hälterin, die ihm öffnete, erlärte, der Herr Rechtsanwalt sei zwar zu Haus, pflege aber um diese Zeit keine Besuche mehr m beruflichen Angelegenheiten zu empfangen. Und erst als der Fremde, dessen schüchternes und bescheidenes Wesen emen sehr günstigen Eindruck auf sie machte, geradezu beweglich bat, daß sie doch wenigstens versuchen möge, ihm eine kurze Unterredung zu verschaffen, ließ sie sich seinen Namen nen nen, um ihn zu melden. Einige Minuten später stand der Buchhalter, verlegen seinen Hut zwi schen den Fingern drehend, im Arbeits zimmer des Rechtsanwalts, der ihn von seinen Beziehungen zu der Gluckaufge sellschaft her dem Namen und dem Aussehen nach recht gut kannte. Bitte nehmen Sie Platz! Womit kann ich Ihnen dienen?" Ich bitte tausendmal um Verzei hung, Herr Rechtsanwalt! Es ist ei gentlich sehr ungehörig, Sie noch zu so spater Stunde zu stören, aber ich bm ja den ganzen Tag über im Bureau beschaftigt, und dann dachte ich auch. daß es vielleicht keinen Aufschub bis morgen dulde. , Was sollte keinen Aufschub dulden? Haben Sie mir eine Mittheilung zu machen Nicht gerade eine Mittheilung. Es ist eigentlich nur eine Frage oder auch eine Bitte, wie man es nun nennen will.

Als Sie sich heute in meiner Gegen-

warl mit dem Herrn Generaldirektor über Fräulein Winter unterhielien. yor:e ich zusalllg, daß Sie ihre Vertheidigung übernehmen wollten, und da dachte ich" Nun? sprecken Sie sich nur aus! Jcy oaoe in der That die Vertheidigung der jungen Tae übernommen." Ah. das ist gut!" saate der Vuchhal. tcr mit einem Ausdruck ausrichtiger Freude. Dann werden Sie den Leuten gewiß bald beweisen daß sie unschuldig ist. und daß es aeradezu ein Verbrechen war, sie in's Gefängniß zu werfen." Ich hoffe es. Aber da Sie so fest von der Schuldlosigkeit meiner Klientin überzeugt sind. Herr Bartel. muß ich wohl anchmen, daß Sie mehr von der Sache wissen, und daß Sie gekommen sind, mir irgend welche Aufschlüsse zu geben." Joseph Bartel, der auf der äußersten Ecke eines Stuhles saß und noch immer seinen Hut zwischen den Fingern drehte, machte eine beinahe ängstlich abwehrende Handbeweguug. Nem. nein ganz und gar mcht! Was sollte ich denn davon wissen. Herr Rechtsanwalt! Ich bin doch mit den Damen überhaupt nicht in Berührung gekommen. Fräulein Winter kann Ihnen unmöglich etwas derartiges gesagt haben. Schröder faßte den sonderbaren Menschen unwillkürlich schärfer in's Auge. Darf ich dann also um eine Erklärung, über den Zweck ?lbres Besuches bitten?" Ich ich dachte nur. daß Fraulem Winter vielleicht nicht in der Lage sein wurde, die Kosten für die Vertheidlgung zu zahlen oder daß daß man sonst etwas für sie thun könnte. Ich ich wurde sehr gern aus meinen genngen Mitteln aber es dürfte es allerdmgs niemand erfahren." Sie wollten mich honoriren, Herr Bartel Sie? Entschuldigen Sie. wenn mich dies Anerbieten einigermaßen in Erstaunen fetzt. Sagten Sie nicht erst soeben, daß keinerlei Beziehungen zwischen Ihnen und den Winter'schen Damen bestanden haben?" Keine! Ich schwöre cs Ihnen, Herr Rechtsanwalt, nicht die allergeringsten. Aber ich habe ein so herzliches Mitleid mit der armen jungen Dame und ich finde es so empörend, daß man sie für die Schuld eines Anderen büßen läßt und und Sein Hut rollte ihm aus der Hand, oder vielleicht auch hatte er ihn absichtlich fallen lassen, um dadurch, daß er sich nach ihm bückte, dem unverwandt auf ihn gerichteten Blick des anderen ausweichen zu können. Schröder fuhr fort: Die Frage meiner Honorirung ist zwischen Fräulein Winter und mir bereits vollständig geregelt. In dieser Hinsicht also be darf es Ihrer Intervention nicht mehr, und wenn Sie meinen, der jungen Dame nach irgend einer anderen Richtung hi? nutzen zu können, so muß ich es Ihn?" überlassen, sich deshalb in direkte Ver bindung mit ihr zu setzen. Aber ich glaube allerdings kaum, daß das Anerbieten einer Geldunterstützung auf gün stige Aufnahme zu rechnen hatte. Bartel war aufaestanden und wischte eifria an seinem Qute herum. Dann werde ich es natürlich unterlassen, und ich hatte es auch eigentlich mcht so gemeint. Wie könnte ich wohl d?m Fräulein eine Gelduntersiünuna anbieten in meiner bescheidenen Stellung! Ich bin a auch em armer Wann, um paar hundert Mark das ist alles, was ich an Ersparnissen besitze. Ich dachte nur, daß ich daß man sie kann doch nicht diese schreckliche Gefänanikkost essen, err Rechtsanwalt!" Seine Rede klang, als ob er nur mit Muhe die Thränen zurückhielte, und Hermann Schröder hätte ein schlechter Menschenkenner sein müssen, um die eigentlichen Beweggründe seiner seltsamen Theilnahme für Martha Winter noch immer nicht zu errathen. Er fühlte etwas wie Mitleid für den Mann, dessen Aussehen ja wahrlich keine eifersüchllge Regung in seinem Kerzen aufkommen lassen konnte. Macken Sie sich darum keine Sorae. Herr Vartel," sagte er. Was nach den bestehenden Vorschriften emer Unterjuchungsgesangenen an Erleichterungen überbauvt aewäbrt werden kann, ist für Fräulein Winter selbstverständlich sofort ausgewirkt worden. Seien Sie versichert, daß in dieser Beziehung etwas Weiteres vorläufig nicht mehr möglich ist." -?ta ia icb hätte es mir wohl denken können." murmelte der Buchhalter. Aber es ließ mir doch keine Ruhe. Uno wann wann wird man ihr die Freiheit wiedergeben?" .Das entuebt sich einstweilen leider jeder Voraussage, aber es wird ohne Zweifel' an demfelde-n Tage gejcheyen, an dem man Aufciäruna darüber erhalten hat, wie der Tausendmarkschein in den Schreibtisch des Fräulein Winter gelangt ist." ' a dann! Aber wenn man ihr sonst nichts nachweisen kann, darf man sie doch unmöglich so lange im Gefängniß behalten. Denn der Betreffende wird sich vielleicht niemals melden. Er kann sich ja gar mcht melden, weil man ihn doch dann für den Kassendieb halten würde." (Fortsetzung folgt.) Immer derselbe. Schullehrer (zu seiner Frau): Grethchen, da giebt es schon wieder eine Unzahl orthographischer Fehler, das nächste Mal laß' ich Dich den Brief zehnmal abschreiben!"

Eßbare Pilze.

Sie Zütoammttl" alS Nahrungimtttel nd Berkaussobjec. In Deutschland sind eßbare Pilze ein Nahrungsmittel, das in einzelnen Gegenden, so z. B. in Bayern, außerordentlich, m andern hingegen, wie in der Nhcinprovinz, auch nicht annähernd leiner Bedeutung entsprechend gewurdigt Wird. Im oberbayerischen Gebirge huldigen fast ausnahmslos alle dort zum Sommeraufenthalt verweilenden Familien dem SchwammerlSuchen, während man z. B. in der Eifel Gegenden findet, wo ungeheure Mengen der wohlschmeckendsten Pilze ungekannt und unbenutzt vermodern. Bekanntlich handelt es sich in Frankreich beim Trüffelsuchen und in England bei der in größtem Umfang künstlich betriebenen Ehamplgnonzucht um Werthe von Millionen. Aber auch die bescheidenen Pilzarten können, wie im Hochsommer und Herbst eine DurchWanderung des Münchner Marktes zeigt, gerade ärmeren Leuten einen beträchtlichen Zuschuß zu ihrer Jahreseinnähme liefern. In der näheren, mit den billigen Vorortszügen erreichbaren Umgebung Münchens wimmelt es von Juni bis tief in den Oktober hinein von gewerbsmäßigen Pilzsuchern. Es wird behauptet, daß in guten Jahren, wie dem vorigen, eine geübte Schwammerlsucherin öfters tagelang hinter einander täglich Steinpilze zum Verkaufswerthe von 7 bis 18 Mark heimbringe. Der diesem Nebenverdienst entspring?nde Jahreerwerb einer Familie soll sich bisweilen aus 400 bis 500 Mark stellen. Wenn auch in der Umgebung Münchens das weiße Fleisch der SteinPilze und um Augsburg der auf dem Militärübungsplatz Lcchfeld in ungeHeuren Mengen wachsende Champignon am beliebtesten ist, so liefern doch auch Eierpilz, Schmerling, Reizker u. s. w. reiche und von den Hausfrauen als Zuthat zu Suppen, Braten. Knödeln u. f. w. gern benutzte Erträgnisse. Die auf den Märkten Münchens und anderer Städte bestehende gesundheitspolizeiliche Aufsicht schließt Vergiftungen vollständig aus. so daß sogar in den Restaurants die Pilzgerichte ohne jede Besorgniß verzehrt werden können. Allerdings kommen unter den fremden Besuchern des bayerischen Geöirgcs wchl alljährlich einige durch Unkenntniß oder Unachtsamkeit verursachte Vergiftungsfälle vor. Die zahlreichen der Pilzkenntniß dienenden Schriften und Abbildungen gewähren eben nicht annähernd die gleiche Sicherheit der Unterscheidung, wie die an der Natur gewonnene Erfahrung. Deshalb pflegen auch nur von wenigen alle die vielen Dutzend Arten eßbaren Pilze, sondern von den meisten blo solche gesammelt zu werden, die ihnen durch eine gewisse Erfahrung genau bekannt sind. Während selbst bei geringe? Uebung die Gefahr, den eßbaren Schwammen giftige beizumengen, voll ständig ausscheidet, bleibt andauernd die viel größere Unannehmlichkeit bestehen, daß, und zwar weit häufiger im Sommer als im Heibste sehr viele äußerlich schöne Exemplare von den Mad?n der Pilzfliegen zerfressen sind. Die tadellosesten Pilze werden daher im Herbste gesammelt, wenn die Fließenplage verschwunden ist. Obwohl der hohe Nabrwerth der Pile nicht aanz an den des Fleisches heranreicht und obwohl blos aus Pilzen bestehende G richte wegen einer aewissen Schwerverdaulichkeit nicht Tag für Tag genossen werden können, so bringt es dennoch der Wohlgeschmack des bei semcn Ken nern mit Recht beliebten Nahrunasmittcls mit sich, daß auf dem Münchener Markt selbst in weniger auten Jobren wie dem heurigen täglich sehr große Mengen der gangbarsten Pilzarten willige Käufer finden. Während der Münchener und andere Städter dem Pilzsammcln mit wahrer Leidenschaft huldigen, pflegen hingegen die Sennerinnen ihre karge Kost fast niemals durch derartige Zuthaten zu würzen. so viele Steinpilze auch m der Um gebung ihrer Almen wachsen mögen. Eigenartiger Erwerbszweig. An regnerischen Abenden, so berichtet man aus München, kann man auf dem Odeonsplatz einen aut aeklei deten Herrn, einen zur Zeit stellenlosen ölaufmann. mit einem riesiaen Starrn licnparapluie ausgestattet, beobachten. der, höflich den Hut luftend, an unbe dacht" ihres Weges wandelnde Passan ten herantritt und sich gegen die geringe Entschädigung von fünf Pfenmq erbietet, sie unter seinem Parapluie nach Hause zu begleiten. Einem seiner Kunden" erzählte der spekulative Kopf hierbei gesprächsweise, daß er sich schon einmal bis zu drei Mark auf diese Weise verdient habe, da man ihm immer ein Extratrinkgeld zukommm lasse, und daß er das wohl einzig in seiner Art bestehende Geschäft nun schon seit Anfang dieses Jahres be treibe. Kaliforniens W e i n p r o - d u k t i o n. Nach einer Zusammensiellung der Revenue-Veamten in Los Angeles. Kal., ist der Ertrag von süßen Weinen in Sud-Kallfornien m der Saison 1903 mehr als 1,800.000 Gal lonen. Die Jrandy-Produktion wird auf 40.000 Gallonen versteuerten und 250,00p Gallonen nicht versteuerten, letzteres für Mischungszwecke, geschätzt. Die Gesammternte ist dieses Jahr um völlig 60 Prozent größer als in 1902. Der Preis der Trauben ist $12 bis $18 per Tonsie. .

Feuer - Signale.

4 Pennsylv nd Startet 5 english'öOpcni-Haus East und N- Fort 7 Noble und Michigan i N. Jcrjey u. Mag Av i Pine und Nvrth 0 Market und Pine :i Vermont nahe East Nz. S Spritzenhaus Mefs. Ave nahe Not le .5 DttZware und 2i.'alnut i Jersey u Osnlral Ll. 6 Mass. und CoTncll Ave 2sh in d 11. T trabe 7 ?k Tve nd lS Ctr lolumbm ndHillsid S Highland Ave u.P,att l JllinsiS und Ct. Jo, :Z Pennfylv. und Pratt A Meridian und 11. Err ;5 Ns.k TpridenhauZ l5. nzhe Jllins:i .6 Senate Ave u. CtTIair '7 Illinois und Michigan .ft Pesylvania und 14. :s Senate Ave. und -15. U ?!o. 1 Cpritzmhaus JnoAvenaheMichiga U Meridian und Walnut :4 California u Lmnont b matt und Ne Bork 6 Ind. A. u. et Elair n Eity Hospital ;8 Blake und NorH y.9 Michigan und Lgnei 1 No. Spritzenhaus Washington nah Wst s i?scndorf u Wash. 45 Miffouri u New Dork 15 Meridian u Wasb 16 JllmoiS und Ohio t7 Capitol 3t. u Wasd 18 mgan'S Porkdau 19 Straßenbahn Ställe 23. Washington Str No. 10 Cxriyenl-auS JllinoiZ u Merrill 52 Jllinoi u Louisiana 5Z West und Couth 64 West und McCarrv 6 Senate Ave. u Henry &7 Meridian und Rav B No. 4 Spritzenhau MadisonAv.uMor-.-iS S9 Madiion Llo.uTunlov fil No 2 Haken Leiterhau Couth nahe Telaware 2 Penn, u Merrill LZ Delaware u. McEart U Saft und MrEarty 5 New Jersey u. Merrill 67 Lirg.Av.u Bradsha es East und Prosvect SS Bicking und High 71 No. 11 EpritzcnhauS vir Ave. nahe Huroa 72 East und Georgia 73 Keda, und Elm 74 Davidson u Seorgi 75 english A. u Pine rt Cbelöy und Batck 7? No. 3 Spritzenhaus Prospect nahe Shelby 'S Flctchcr Av. u Chelby 81 Market u. New In-sey I Delaware und Wasy. 33 East u Washington 64 New?)orku.Tavitso? 8Z Talldstummen Anstalt SS Ler. Staaten Arsenal 87 l.enta! und Wash. 69 Trauen-Rcformat. 31 No. 13 Spritzenhaus Maryland nah Mer. i2 Meridian u. Vcorqia. 03 Meridian und South 4 Pennfylv u. Louisiana 95 Virzini Ave u. Llab. 36 Hauptquartier. 97 Grand Hotel. 93 Capital Ave und Dll 23 No. IS CpritzenhauS IS. und Ash. ,24 Alabama und 1. ,25 Zentral Qve und 11. 12(5 JandeS und 15. 127 Brookside und JuPU 123 Eei.tral Ave und 17. 129 Telaware und 19. 131 Alabama und 11. 132 Dellefontaine und '. 134 College Ave und 23. 135 Dclawar und 13. 136 Alabama und Nortt) '37 Ncwmann und 19. 133 College Ave und 14 139 Corncll Ave und 13. 141 DandeS urCi IC. 142 Highland Ave und IC. 143 Teumseh und 10. 145 New Jersey nd 22. 146 Alvord und 17. 147 No. Spritzenhaus Hil.side Lve und is. .g College Ave und 22. 149 College Av und 7. 152 Park Ave und 22. is?. LEu. W Bahn u. iz. 154 Namsey Slk und 10. 156 Stoughton u Newmcn 157 Atlas und Pike. 155 Bloyd und Pawvaw. 159 No. 21 SprienhauS Brightwood ;C Arten und Depot 163 Brightwood und 25. 154 Rural und Bloyd 165 St. Clair u. Keystone 167 Arsenal Ave un 25. 163 Lellefontaine und 28. 189 Park St nd i 212 Capital Ztt nd 17. 213 Pennsylv. u. Mchiaan 214 JllinmS nd 2. 215 Senate Ave und 21 16 Pennsvtvania und 21. 217 Meridian nd 16. 218 Capital Ave und 28, 219 Droadway und 10. 231 JllinoiS und MeLea 234 No. 14 CpritzenhauS Kenwood und SO. 235 JllinoiS und 53. 3 Annetta und SO. 237 No. . Spritzenhaus Ndcll und Raoer 238 Ut eil Lad der Qortt 239 Isabel und 7. 241 Meridian und 24. 242 JllinoiS u Ct. Cl, 243 Eldridge und 23. L12 West uud Walnut 313 TZest und 12. 314 Howard und 16. 515 Torbet und Pa 31 Capital Ave und 1 517 Northwestern Ave u 31 315 Gent und 13. 519 tanal und 10. 824 Cerealine Works 824 Oermont und Ldnn 525 BiSmare!u EranrteU 52 No. 2 LPntzenhaS Haughvtlle. 527 Michigan u. Holmes, 525 Michigan u. Concert 841 West und MeJntyre 412 Missouri u. Maryland 413 Missouri und 5)hio 415 Capital Zve-rfeorgic 416 Missouri u Zkntucky A. 417 Senate Ave n. Wash. 421 P und S RuntuL 53. Washington. 428 Jrren-Hosvital. 424 Mil-Y Ave u.JD uÖ 425 Wash und barriS 2 No. IS Cpritznhau 25. 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LaureZ 714 Ctateve u.Bclt S!5. 715 Syelby uud Vchn 71 State Ave und Oran 713 Orange und Laurel 71 Chelty u. Ciaaae Tv, 721 LcringtonA. Ssturel 725 Fletcher Avu.t2?ru 724 State Ave u. Plcasan 716 Prospekt und "leasa 72 Orange und Hnla 723 Liberty und Wea 729 Nole und South Li No. 15 Epritzenhau Ost Washington ' 813 Market und Noble 814 Ohio. Highland P 815 Michigan u. HMam 81 Market u Arsenal Ad, 817 Ost 6. Clair und Union Bahn Gcleisk. K2i Pan Handle EheS 825 Vermont und Svalco 824 Wash. und Stete Ad. 825 Madden'S Lounge Fsb 82 Tmk und Torsey 827 Wash. und BevUle W S29 No. 1 Spritzenhau Beville nah Michig 831 CoutheasternTöeuÄ Woodside. 32 Wash. und Tearkor, 34 Eoutheastern und Arsenal AveS. 855 New Fort und Tempi 12 JllinoiS und Maryl. 15 JllinoiS und Markes 14 Penn, nd &aft 15'Telawan und r Cpezial'Siznale. krsten t Schläge, zweiter Alarm, ftweiten 2 Schlage, dritter Alarm, Dritten 2 Schlage, vierter Alarm. 1-i-i, Feuer auZ und Schlauch aufgeroLt. 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