Indiana Tribüne, Volume 27, Number 28, Indianapolis, Marion County, 24 September 1903 — Page 5

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c Indianer Trrhnne, LA. September 190J5.

Aus Stadt- und Counth-Ber-waltung.

Wetterkarten für die Schulen. Jede öffentliche Schule in Jndiana polis wird binnen kurzer Frist von der hiesigen Bundes-Wettermarte eine Wet terkarte erhalten. Dieselben werden sich für Lehrer wie Schüler von größtem Interesse und Werthe erweisen und Capt. Blythe, dem Vorsteher der Wet terwarte, gebührt alle Anerkennung für die diesbezügliche Offerte, welche er aus freien Stücken der Schulbehörde gemacht hat. Sollte so fortmachen. Bezüglich der Typhusfieber-Erkran' kungen war gestern glücklicher Weise wieder ein Rückgang, d. h. ein Abneh men zu verzeichnen. Ein Brunnen mit schädlichem Wasser wurde gesperrt. Kleine schwarze Spitzbuben. Außer dem Negerburschen James Williams, über dessen Verhaftung ge stern berichtet ward, ist der 16-jährige schwarze Bursche Vander Hicks von der Polizei eingesteckt worden. Und HickZ hat eingestanden, mit Beihülse des Williams folgende Einbruchsdiebstähle begangen zuhaben: Aus der Wohnung der Frau H. A. PeterS in No. 603 Ost 12. Str. $15. Aus Pryor's Grocery an 13. und Senate Ave., aus I. M. Roberts Wohnhaus in No. 1717 Central Ave., und aus dem Wohn hause der Frau M. Campbell: Werthfachen und Scbmuckgegenstände im Gesammtwerthe von mindestens 850. John Weber's Wirthschaft, No. 764 West North Str. Jugendliche Kuustgartner belohnt. Im Frühjahr d. I. hatte der Com. mercial Club durch seinen Secretär Louis Hoover an eine Anzahl von Schulen kleine Packete von Blumensa men vertheilt mit dem Ersuchen, daß jede Schule im Herbst einen Blumentag veranstalten sollte, an welchem die Kinder die von ihnen gezogenen Blumen ausstellen sollten. Die erste Schule, welche diesem Ersuchen nachgekommen ist, war die Schule 53, Sherman Drive, Tuxedo Park, welche gestern ihren Blumentag" hatte. Zahlreiche Kinder brachten Blumen mit, begierig einen der beiden Preise, welche die Prinzipalin Frl. Kate Mason ausgesetzt hatte, zu erobern. Den 1. Preis erhielt Louis Marford, ein Knabe des 3 B Grades, und den 2. Preis die kleine Louise Smith vom 3 B Grade. Die Preise bestanden aus Jrving's Sketch Book" und,.Cavtain January". Ehrenvolle Erwähnung empfingen: Lottie Harvey, Marcelline Mohr, Emma Wysong, Arthur Fleck, Nettie Abel, Edith Bryant. Roy Breeding, Florence Ream, Elsie Wright und Alb. Greenwald. Endlich ideutificirt. Der Leichnam, der letzte Woche Nachts auf den Pan Handle-Bahnge-leesen östlich von Jrvington aufgefun den und bisher in der Tutewiler'schen Morgue aufbewahrt worden war, ist als der des Steinmaurers Louis Nolen identificirt worden. Derselbe lebte bis vor 2 Jahren mit seinen 2 Töchtern in Sellersburg, Ind., verließ aber damals sein Heim, ergab sich dem Trunke und kam nach Indianapolis. Eines Tages schloß er sich der Pentecost Band" an und half bei dem Bau des Tabernacles derselben an der Nord New Jersey Str. Später verfiel er wieder in sein Laster, und man nimmt an, daß er sich in der Verzweiflung über seinen Lebenswandel vor das Eisenroß warf, das ihm den Tod brachte. Am Tage vor seinem Ende stieß er diesbezügliche Drohungen aus. Bauerlaubnißschein e D. B. Scruggs, Windsor nahe 12., Wohnhaus, $2,000. E. E. Sickles, Adelaide und Miami, Werkstatt, 8100. George Marott, Massachusetts Ave. zwischen Vermont und Michigan, Umbau, $3000. Gilbert La Rue, 1615 Ashland. Stall, $150. F. F. Hutchinson, 809 Nord Alabama, Um bau. $800. W. K. Schwach. North. western Ave., nahe 20., $500. Daniel Burton, New Vork nahe Blake. Umbau. $400. Moritaten und Kinder spiele Warten der Großen und Kleinen am Ziele. Auf der KirmeS.

Die Pferde-Schau.

In Folge der unfreundlichen Witte rung, welche gestern Abend herrschte, war der Besuch der PferdeSchau kein solch guter, als wie an den vorhergehen den Tazen. ES schien jedoch, als ob der finanzielle Erfolg der Schau schon jetzt gesichert ist. Ueber das prachtvolle Pferde Ma terial, welches bis jetzt vorgeführt wurde, herrscht nur eine Stimme des Lobes. Heute Abend werden wiederum 9 Classen zur Vorführung gelangen. Morgen Nachmittag ist Matinee und morgen Abend Schluß'Vorstellung. Arbeiten von jungen Künstlern. In der Kunst-Gallerie der H. Lieber Co. sind zur Zeit die Arbeiten von zwei hiesigen jungen Künstlern, Albert Matzke und Glenn Coleman, ausge stellt. Dieselben haben in der Hand arbeits Hochschule unter Otto Stark ihre künstlerische Erziehung genossen und liegen seit zwei Jahren in New Vork ihren weiteren Studien ob. Das Vlinden-Jnstitut. Der Herbst und Winter-Termin des Jndiana Instituts für Erziehung der Blinden wurde gestern eröffnet. An dem Unterricht nehmen 170 Zöglinge Theil. In der schwäbischen Bude giebt's Wurst Im Moselthal was für den Durst. Auf der Kirmes. Grundeigenthums Uedertragungen. Rosetta S. Chapin an Mattie L. Corey, Lot 79, Bradley's :c. Ost Washington Str. Addition. 81100. Ehas. T. Boyer an Hermann E. Mariens. Lots 45 und 40, JacksonPark, 81000. Emil Fertig an Richard M. Cash. Lot 13, Wiley's Subdivision, Theil vonAußen-Lot 164, g1000. James W. Brendel an Benjamin C. Booher, Theil von Sektionen 22 und 27, Township 17, Range 3, $4500. Harry Krause an Parker E. Bugby, Lot 70, May, Wasson's Co. Highland Park Addition, $1810. Margaret E. O'Donnell an Bridget Manion :c, Lot 3, Weigan's Sub. division, Theil von Square 92, 82250. Sophia Weil an Alphons L. Mun den :c.. Lot 63, Cottage Grove Addi? tion, 81500. Otto F. Haueisen an William Haueisen, Thzil von Lots 11 uud 12, Square 2, Bruce's North Park Addition. 83000. Oliver M. Thornburg an Jam?s H. Hughes zc.. Lot 346, Ogle's :c. East Park Addition. 8300. Clarz H. Schooley an Allen A. Bow ser:c., Lot 2, Block 3, Lincoln-Park, S4750. Mary Donough an Margaret C. Ackenbrock. Lot 4, Russell's Erben Sub. division, Außenlot 26, $3200. Florence A. Brownley an Thos. T. McClure :c, Theil von Section 8, Tawnship 15. Range 3. 81500. Bryant W. Gillespie an Rannie At kinson, Theil von Section 13, lTownship 15, Range 3, $1000. Basil L. Allen an Bernhard I. Wernke, Lot 430, Kühn & Johnsohn's Erste West Indianapolis Addition, 81150. Joshua W. Hughes an Philipp Urban :c, Lot 17, Block 18, North Jn dianapolis, 82000. Charles H. Hunt an die Schul-Be-hörde, Lot 13, Atkins & PerkinS' University Place Addition, S3000. Die arönte elektrische Lokomotive der Welt ist unlängst von der General QUcizk Co." in Schenectady. N. sur den Gebrauch der Baltimcre-Obio-Bakn im Belt-Tun-nel zu Jaliimore fertig gestellt worden . r r - . - j lejeue roiegi lbi sonnen. Das 20. Jahrhundert wird die größte Zahl von Schattjahren haken, die überhaupt vorkommen tön nen. nämlich 25. Das Jahr 1904 wird das erste Schaltjahr sem und dann ein sol&e aller vier Jahre bis mit dem Jahre 2000 wiederkehren. Fünf Sonntage fallen in den Februar 1920. 1943 und 1976. Von allen Großstädten E u r o v a s . wahrschemnch aus der ganzen Erde, ist Madrid für das Leben der klimen Kinder die gefayrUcytte. n cnz Spanien starben 1901 von KinLern unter fünf wahren 229.348. in Madrid aber gingen zwischcn 1896 und 1901 allem von Zlmdern unter .12 mo naten 22.195 mit Tode ab.

Ein schrecklillicr Mensch. 2on Emil Marriot. Im kleinen Badepfauenheim erregte die Ankunft eines männlichen Kurgastes immer ein gewisses Aussehcn. Pfauenheim zählte auch in der höchsten haute saison nicht mehr als hundert Kurgäste, denn der liebliche Ort war erst seit Kurzem entdeckt" worden und noch nicht in die Mode gekommen. Man erreichte ihn schwer, die Verbindungen waren unbequem und die Gegend in keiner Weise hervorragend. Der Kurort selbst bestand aus einem Kurhause, wo man speiste, badete, von der stahlhaltigen Quelle trank, conversirte, musicirte und zum Theil auch wohnte, und ein paar Nebengebäuden. Das Ganze war in einer Art Park gelegen und präsentirte sich sehr hübsch. Nach den Prospecten zu urtheilen, die der junge Kurarzt unermüdlich versandte, wurde man in Pfauenheim jede Krankheit los. Ob es sich in Wahrheit so verhielt, möge unentschieden bleiben. Sicher aber war, daß man sich in dem niedlichen Kurörtchen schauderhaft langweilte. Pfauenheim war ein Frauenbad. Wenn nicht irgend ein armer Ehemann von seiner Frau mitgeschleppt wurde, sah man dort kein männliches Jndividuum. Nur der junge Arzt war da, der, zur Freude der jungen Damen, noch keine Frau hatte. Und die dersammelte Weiblichke.it war gerade nicht begeisternd. Lauter Damen aus der Provinz: kranke Mütter mit ihren Töchtern, kranke Töchter mit ihren Müttern. Bleichsüchtige Gesichter, magere Gestalten. Wenig Chic. Endlose Gespräche über die wechselseitigen Krankheiten Kleine Reibereien. Viel Claviergeklimper. Der junge Arzt bewegte sich zwischen aller dieser ihn umbrandenden, sich beklagenden, Wünsche äußernden, bevorzugt sein wollenden und. leichtverletzten Weiblichkeit mit erstaunlicher Ruhe und Sicherheit; war artig gegen alle, tröstete, versprach, versöhnte, arrangirte Tombolas und Pfänderspiele, conversirte am Abend im Kursalon mit den Damen, hielt dem Claviergeklimper siegreich Stand und verlor niemals seine gute Laune. Namentlich das letzte war bemerkenswerth. Und doch steckte nichts Wunderbares hinter dieser neidenswerthen Unerschütterlichkeit. Es war eben Jemand da, an dem der Arzt sich immer wieder aufrichtete, wenn seine Lebensgeister doch einmal matt zu werden drohten: Fräulein Agathe König aus Graz. Er hatte sie im Winter kennen gelernt, hatte auf ein paar Bällen mit ihr getanzt. Ihr Pfauenheim in den Gluthfärben der Begeisterung zu schildern und sie zu bestimmen, den lieblichen Ort im Sommer zu besuchen, war etwas gewesen, das er mit Feuereifer betrieben hatte. Und es war ihm gelungen. Agathe war da mit ihrer leidenden Mutter. Ein Glück für ihn, daß sie eine leidende Mutter hatte, wenn diese Dame ihm auch sonst kein nenrenswerthes Vergnügen bereitete durch ihre Gegenwart. Denn ohne diese Mama wäre Agathe nicht gekommen. Sie hätte, kerngesund wie sie war, in einem Frauenbade wahrhaftig nichts zu suchen gehabt. Ach! wie wonnig süß sich ihre volle Gestalt und ihr blühendes Gestcht mit den lachenden Augen und Lippen von den tristen, bleichsüchtigen Dämchen um sich her abhoben! Und sie versüßte ihm alles! Pfänderspiele und Tombolas, Claviergeklimper und Conversation, denn sie war bei allem dabei. Die Mama aber leider auch. Und die Mama bewachte das Töchterchen wie ein Argus. Der arme junge Kurarzr von Pfaunheim stand ihr als Schwiegersohn durchaus nicht zu Gesicht. Aber auch die anderen Damen belauerten, eifersüchtig und übelwollend, jeden Alick und iedes Wort. Nichts entgin.z ihnen, und über die kleinste Bewegung Agathens saßen sie zu Gericht. Man mußte sich beständig in Acht nehmen, um nach keiner Seite hin Anstoß zu erregen, und das wurde auf die Dauer recht unbequem. Darum war der junge Arzt auch auf's Freudigste überrascht, als sich eines Tages ein Kurgast in Pfauenheim einfand und ein Zimmer für einen Monat miethete. Ob er seine Frau erwarte? Oder seine Mutter? Oder seine Tochter? Nein. Er hätte nichts dergleichen. Aber Pfauenheim sei einFrauenbad! Das sei ihm egal. Der Ort gefalle ihm, und er wolle hier bleiben. Ein Mann, der freiwillig inPfauenheim bleibt: das war noch nicht passirt. Ein Ereigniß war's. Die gesammle Weiblichkeit gerieth in Aufregung: Wer war der Fremde? Wie sah er aus? Von woher kam er? Sie schauten das achte Weltwunder am Abend bei der Table d'Hote und waren sehr enttäuscht. Der Fremde war Fachschriftsteller und sein Fach etwas ganz Langweiliges, das die Damen nicht interessirte. Jung war er auch nicht und schön noch weniger. Er aß sehr viel. Sprach nur von sich, seiner Gesundheit und namentlich von seinem Magen, der das nicht vertrage und jenes nicht, und dem das Meiste schade. Dabei führte er diesem cmpfindlichen Magen erstaunlich viel Speise zu. Und auf die Speisen goß er reichlich Bier und Wein. Immerhin... Der. neue Kurgast war ein Mann. Und'dem Arzte trotz aVem willkommen, mochte er sein, wie er wollte. Besser als nichts war er

doch! Er würde schon, trachten, den Fremden nutzbar zu machen; ihn zum Beispiel neben die Mama setzen; ihn bitten, die Mama ein bischen zu beschäftigen, sich auch um die anderen Damen zu kümmern, bei allem mitzuthun, liebenswürdig zu sein, ihn ein wenig zu entlasten . . . Aber es fand sich, daß der Fremde zu alledem nicht das geringste Talent hatte. Er war, wenn auch kein Frauenfeind, so doch vollkommen gleichgültig gegen edle Weiblichkeit. Er zog Männergesellschaft vor.. Und da er nur that, was ihm selbst angenehm war, schloß er sich an den Arzt an und nur an diesen. Die Damen ließ er links liegen. Er war immer da, dej Fremde, nahm an allem theil. Das heißt: er saß daneben tmd sah zu. Und immer war er in der Nähe des Arztes. Wenn dieser einmal Gelegenheit hatte, mit Agaven für ein paar Minuten allein zu sein, stand der Fremde, wie aus der Erde gewachsen, neben ihm. Auf Schritt und Tritt verfolgte er ihn. Er stand als erster auf und ging als letzter zu Bette. Nur wenn der Arzt beruflich zu thun hatte, zog der Gast sich zurück und verschlief die Zeit, weil er sich allein langweilte. Aber sobald der Arzt wieder sichtbar wurde, tauchte auch der Gast auf und sagte zu ihm: Ich habe schon sehnsüchtig auf Sie gewartet." Das war vielleicht schmeichelhaft, aber ungeheuer lästig. Und dabei ahnte der Gast nicht, wie sehr er störte, wenn er sich wie ein böser Geist zwischen Agathe und den Arzt drängte. Entweder hatte er nie geliebt ode? er hatte vergessen, was Liebe ist uno wie sie sich äußert, daß unter anderem ein Verliebter gewöhnlich vorzieh?, zu Zweien als zu Dreien zu sein. Er sah nichts, merkte nichts, errieth nichts. Und so drängte er sich mit Seelenruhe zwischen das Pärchen und fing von seinem kranken Magen zu reden an. Ein schrecklicher Mensch!" stöhnte der Arzt. Zu nichts zu gebrauchen! Blos lästig. Und stockblind!" Er hatte bei aller Selbstbeherrschung ost Mühe, g?gen den Gast höflich zu sein. Aber wenn er sich auch einmal vergaß und unhöflich wurde, der Fremde emPfand es nicht, nahm es nicht übel, sondern blieb anhänglich und gut aufgelegt wie zuvor. Als. man in eine recht dunkle Allee gekommen war, stahl sich der Arzt an Agathens Seite. Seinen Quälgeist und zweUen Schatten, der sich im Finstern weniger leicht zurecht fand als er, hatte er glücklich verloren. Die Mamas kamen auch nicht so schnell nach und die jungen Mädchen kümmerten sich um die Sternschnuppen und die Leuchtkäfer. Die Situation war günstig. Er flüsterte ihren Namen: Agathe!" " Ja. Reinhold!" (Ebenso leise.) Endlich!" Und sie drängten sich eins ans andere . . . Krach! Etwas flammte knapp hinter ihnen auf und beleuchtete das Paar. Man sieht ja nicht die Hand vor den Äugen!" hörten sie in ärgerlichem Ton murmeln. Der Fremde war's. Er stand dicht hinter dem Paare, mit seinem brennenden Wachszündhölzchen in der Hand, das er angerieben hatte, um sich über den Weg zu leuchten. Da sind Sie ja!" sagte er zum Arzte. Ich habe Sie schon gesucht." Er hatte nichts gesehen: nicht die verschlungenen Hände, nicht die Lippen, die einander gefunden hatten im Dunkel. Das jähe Auseinanderfahren, die blassen erschreckten Gesichter, die einen Halbkreis bildenden, gleichsam erstarrten Mamas, die kichernden jungen Mädchen ... er sah von alledem nichts. Nur über den Schrei, den eine der MamaS auögestoßen hatte, verwunderte er sich: Na, was ist denn los?" Der Arzt vermochte aus Wuth nicht zu sprechen. Und von Agathens Empfindungen ist es besser, zu schweigen. Am nächsten Tage reiste ihre Mama mit ihr ab. Der Gast aber blieb ruhig da. Er begriff nicht, weshalb der Arzt so wüthend auf ihn war und warum er sich nicht über den Weg hätte leuchten sollen. Es war ja so schrecklich finster aewesen im Parke!

' LackpoliturfürMöbel:Jn 1 Quart Alkohol werden y Unze Gummilack und 4 Unzen Kleber (Deztrin) gelöst. Da sich letzterer memals ganz auslöst, so wird nach einigen Tagen der Ruhe das Klare vom Bodensatze abgegossen oder filtrirt. Mit dieser Politur behandelte Möbel bekommen hohen Glanz, der sich lange hält. ZumReinigen von Parkettfußböden wischt man zunächst einzelne Flecke mit einem feuchten Läppchen mit Terpentinöl ab, auf etwaige Tintenflecke gießt man verdünnten Salzgeist und wäscht sie nachher mit Sand. Soda oder Seifenwasser. Eine Mischung von 1 Theil kalzinirter Soda, 1 Theil gelöschtemKalk und 15 Theilen Wasser läßt man als Lauge Stunden lang kochen un bcstreicht dann damit den Boden. Nach einiger Zeit reibt man das Parkett mit einer Bürste oder mit Eisenspänen ab, bestreicht es mit einer Mischung aus einem Theil unverdünnter Schwe felsäure und acht Theilen Wasser,' läßt es gut trocknen und behandelt den Fußboden durch' Bohnen wie einen neuen.

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