Indiana Tribüne, Volume 27, Number 28, Indianapolis, Marion County, 24 September 1903 — Page 3
Jndiana Tribüne, 2S. September 1903.
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Ruhmvoll.
Berlin die gesündeste unter den Millionen-vtädten. Verlängerung des StahlSyndikats in festerer Form. Hedervary wieder zur Cabinetsbildung berufen. Internationale Friedens Conferem lobt Präsident Noosevelt. Ameiilaulsches Plaidoyer vor der Alaska'Commission. Stimmung in Bulgarien bedeutend herabgedruckt. Eine Versammlung in Nustschuk der langt den Krieg. Deutschland. Gesundheit inStadt und Land. B er l in, 23. Sept. Dr. Carl Valad hielt heute vor der Internat. Statistischen Conferenz einen Vortrag über die Sterblichkeit in großen Städen. Er behauptete, daß Millionen Städte im westlichen Europa gesunder eim als kleinere, da die sanitären Vorbeugungsmaßregeln letzterer weit unter enen der großen Städte stehen. Als die gesundeste Slaot bezeichnete er Berlin. Es folgen dann London und Wien, am schlimmsten sind die Ver hältnisse in Paris. Die Land-Bevölkerung ist die am wenigsten gesunde, aber Landleute, die ich in den Städten ansiedeln, sind ge ünder als in der Stadt geborene Per sonen. Während die Landbevölkerung in Deutschland seit 1871 der Zahl nach gleich blieb, haben die Städte ihre Ve völkerung verdoppelt. Die Bevölkerung des Reichs nimmt per Jahr um fast eine Million zu. Vom Alkohol. Berlin, 23. Sept. Statistische Ausweise des Reich-gesundheitsamts ergeben, daß der Aufwand für alkoho lische Getränke für's ganze deutsche Reich im Jahr 1902 über $625,000,. 000 betrug, durchschnittlich $35 aus den Kopf der Bevölkerung über 15 Jahre. DaZ Reichsgesundheitsamt erließ eine Flugschrift, worin völlige Enthaltsamkeit nicht empfohlen, aber gesagt wird, sie sei nicht nachtheilig für die Gesundheti und die Arbeitsfähigkeit. In populärer Darstellung ist eine Menge Stoff gesammelt, um die gefährlichen Wirkungen des Alkohols zu beweisen. Zu milde Bestrafung. Berlin. 23. Sept. Sergt. Buntz vom 23. Württemberg. Grenadier-Re-giment in Ulm wurde heute wegen Mißhandlung des Gemeinen Hils zu 16 Monaten Gefängniß verurtheilt. Buntz hatte einen Koch-Apparat nach dem Soldaten geschleudert und hierdurch dessen Tod verursacht. Stahl-Syndiknt. C ö l n , 23. Sept. Das Stahl Syndikat, welches alle großen Fabri kanten umfaßt, ist in Form einer Ak tien-Gesellschaft auf weitere fünf Jahre verlängert worden. Die Gesellschaft vertreibt sämmtliche Produkte. Man hält die Aktien-Gesellschaft für einen Fortschritt gegenüber der einfachen Syn dikats-Jdee. Es wird hierdurch eine engere Jnteressen-Gemeinschast erzeugt. Jedes Mitglied bezieht einen bestimm ten Procentsatz der Gesammt'Einnahmen und bezahlt für jede Tonne lieber Produktion 5 Mark; sür jede Tonneun ter seinem Antheil erhält es das Gleiche. Serbien. Rücktritt desMinisteriums. B e l g r a d, 23. Sept. Auf König Peter's Ersuchen tritt das Eabinet mor gen zurück. Jedoch führen die Minister bis zur Versammlung der Skuoschtina die Geschäfte weiter. Venezuela. DieAnsprüchevorden Tribunalen. Caracas. 23. Sept. Die An sprüche auswärtiger Nationen vor den jetzt hier tagenden gemischten Tribuna len stellen sich wie folgt: . Frankreich $16,040,000; Ver. Staa ten $10,900.000; Italien $3,300.000; Belgien $3,093,860; Großbritanien $2,500,000; Deutschland $1.417.300 Holland $1,046.450; Spanien $600. 000; Mexico $500.000; Schweden und Norwegen $200,000.
Oesterreich'Ungarn. Hedervary wieder der Mann. B u d a v e st, 23. Septbr. Der Text eines königlichen Handschreibens, das den Grafen Hedervary abermals mit der Bildung eines neuen Cabinets betraut, wurde heute in einer SonderAusgabe des Regierungsblattes dekonnt gemacht. Kaiser Franz Josef fazt darin, er sei tief bekümmert über die bedauerlichen Umstände, welche den Gang der Staats-Maschine hindern. Er könne indessen keinen Maßregeln zustimmen, welche möglicherweise beide Hälften der Monarchie schwächen und so selbst Ungarns Unabhängigkeit bedrohen würden. Wien. 23. Sept. Der ReichZrath versammelte sich heute wieder, um nach Ministerpräsidenten Koerber's Erklä. rung über eine Vorlage zur Abänderung des Rekrutirungs.Gesetzes zu be rathen. Es sollen hierdurch die vom ungarischen Reichstag geschaffenen Schwierigkeiten beseitigt werden. Dr. Koerber betonte, einige der ungarischen Forderungen würden nicht bloß die Einheit der Armee untergraben, sondern auch Oesterreich's Rechte in der gemeinsamen Armee schädigen. In den Beifall, der die Rede begleitete, mischten sich lärmende Demonstrationen
der Tschechen. Frankreich. Internationaler Frie dens-Congreß. R o u e n, 23. Sept. Der internationale Friedens-Congkeß, der hier agt. faßte heute Beschlüsse, worin die Feindseligkeiten Deutschland's und England's gegen Venezuela bedauert werden. Befriedigung wird darüber ausgedrückt, daß die kriegsähnliche Haltung bald schiedsgerichtlicher Vermittlung Platz machte. Gelobt wird Amerika's Intervention und Präsident Roosevelt sowie Gesandter Bowen werden zu ihren Bemiihunzen, d.'n Streit vor das Haäger Tribunal zu bringen, beglückwünscht. Großbritannien. Anwalt für Amerika p l a i d i r t. London, 23. Sept. GeneralAnwalt Finley kam heute mit seinem Plaidoyer zu Gunsten Canadas vor der Alaska-Grenzcommission zu Ende. Die Herren Root und Lodge beglückwünschten ihn zu seinen lichtvollen Ausführungen über eine technisch so verwickelte Frage". Ter Generalanwalt hat es klar gestellt, daß Canada in allererster Linie Zugang zur See verlangt. Für die Vereinigten Staaten eröffnete hierauf David T. Watson aus Pittsburg sein Plaidoyer. Er beschrieb den Kauf Alaskas und constatirte, daß Amerika 1867 die in Rußland 1826 ausgegebene Landkarte publicirt habe. Gegen die auf dieser Karte bestimmten Grenzen hätten weder Großbritannien noch Canada protestirt. Conservativer Wahlsieg. London, 23. Sept. Bei der heutigen Parlamentswahl in Rochester, wo sich der Streit um die Fiscalfrage drehte, erhielt der conseröative Candidat Tuff 2.504 Stimmen gegen 1,93t des Liberalen Sir Harry Johnston. Türkei. Bange Stimmung. Sofia, 23. Sept. In Regierungskreisen herrscht heute eine weniger hoffnungsvolle Stimmung, obwohl sich in der Lage selbst ich. geändert hat. Mit großer Besorgniß sieht man den Ereignissen der nächsten 2 Tage entgegen und die öffentliche Meinung ist stärker erregt. In Rustchuk, Bulgarien, forderte eine Massen-Versammlung die Regierung auf, unverzüglich der Türkei den Krieg zu erklären. In Revolutionskreisen hält man den Krieg sür sicher, falls die Türkei den Christenmorden nicht Einhalt gebietet. Wie Dr. Christo Tartartcheff, Präsident der maced. Organisationen, dem Correspondenten der Assoc. Presse mittheilt, legen die Insurgenten auf die Verhandlungen zwischen der Türkei und Bulgarien keinen Werth. Schon früher fanden solche statt und der einzige Zweck der Pforte dabei sei, zur Ausrottung der gefährlichen Elemente in Macedonien Zeit zu gewin nen. Die Insurgenten können überHaupt, schloß der Präsident, nur durch Intervention der Mächte befriedigt werden.
Die Rustschuker Beschlüsse erregen, als erstmalige öffentliche Aufforderung zum Krieg, große Aufmerksamkeit. Nustschuk ist die Haupt-Handelsstadt des Landes. Es wurden daselbst auch Beschlüsse gefaßt, welche dem Papste, den engli schen Bischöfen, dem englischen Gewerk schafts-Congresse, der britischen und amerikanischen Presse für ihre Sympa-thie-Acußerungen mit der macedonischen Sache danken. Bei Kotchani, nahe der Grenze, verloren die Türken in einem Gefechte 50. die Insurgenten 10 Mann. Ein pa nischer Schrecken herrscht daselbst. Auch kleinere Scharmützel und weitere Greuel der Türken werden gemeldet.
Ter Magen eines Krokodils. Eine indische Zeitung behauptet, daß in dem Magen eines kürzlich getödteten Krokodils die folgenden Gegenstände gefunden wurden: ein halbverdautes Kalb, ein menschlicher Schädel, eine silberne Spange, einige Schmuckgegenstände aus Messing, eine Tabakbüchse, ein Nußknacker, ein Eisenbahnbillet, eine Schachtel mit zwanzig Kupfermünzen und eine Seltersflasche mit Senf. Ein Faß voll saurer Gurken wird wohl auch noch dagewesen, aber wahrscheinlich von dem indischen Reporter übersehen worden sein. Freude, schöner Götterfunken Das höchste Glück hat keine Worte" so sagt der Dichter. Die tiefste Freude ist stumm, und das Uebermaß reißt den Menschen an die gleiche Stätte geistiger Verirrung wie das Uebermaß der Sorge. Aber so sonderbare und kräftige Aeußerungen im Uebermaß der Freude.' wie sie ein ehrsamer Schustergeselle aus dem Schwarzwalde beim Gewinn eines Theils des großen Looses gezeigt haben soll, dürsten noch selten beobachtet worden sein. Der Gesell war nicht gerade Meister in seinem Fach (nicht am Meister - Patent, sondern an der Güte der Arbeit bemessen), und sein College Peter hatte im Lauf der Jahre manchen Strauß mit ihm auszufechten. Der Andres! schluckte die bittersten Pillen ruhig und ergeben und sohlte ruhig weiter, so gut er konnte; denn seine Ahnungen führten ihn über menschliche UnVollkommenheiten hinweg. Diese Hoffnungen trogen nicht; eines Sonntags trat der Briefträger zu ihm, und es war wirklich wahr: der Andres! hatte einen Theil des großen Looses gewonnen, 40,000 Mark! Der Andres! war allein daheim. Er steckte den Knieriemen in die Tasche, rückte den Schusterschemel in die Mitte der Werkstätte und simulirte beim dampfenden Pfeifchen bis in die Nacht hinein. Und als dann College Peter helmgetrottet kam, fühlte der sich plötzlich am Genick und am Hosenboden zu gleicher Zeit gepackt; er konnte nur mit den Handen in der Luft herumfuchteln und sank wagerecht auf den Schemel, hörte den Knieriemen pfeifen und hatte alsbald allen Anlaß, sich einen Theil des Korpers kräftig zu reiben. Kein Wort wurde laut und der Peter kam nicht einmal dazu, sich den schlagfertigen Richter anzusehen, sondern flog nach der Exekution in das Schlafzimmer neben der Werkstatt, schob vor Schreck den Riegel vor und gedachte den Thatbestand im Lichte der Sonnen aufzuklären. Im Lichte der Sonnen aber sah er den Andres! nicht mehr, der über alle Berge war. Dann hörte Peter von dem großen Gewinne. Da war ihm des Rätsels Lösung leicht: auch dem Andres! war die Freude ein schöner Götterfunken gewesen auf seine Art. M a l i t i ö s. Dichter: s ist nicht so leicht, ein gutes Lustspiel zu schreiben." Theaterdirektor: 0 doch, wenn man nur fleißig sucht." Der Mutter Klage. . . . Mein Sohn ist ein Mensch, der nicht anen Groschen behalten kann! Das möchte ich gerade nicht sagen. liebe Freundin. Die 500 Mark, die er sich bei mir nach und nach geborgt, hat er heute noch! Deutlich. Sie: Ich möchte nicht allzu leicht gewonnen sein." Er: Natürlich, das begreife ich." Sie: 2öenn ich also jetzt sage Nein," dann ärgern Sie sich nicht und fragen Sie m:ch nie wieder. Wollen bxe das thun?" Pflichtgemäß. Der Rek tor liest mit seinen Gymnasiasten Lessing's Minna von Barnhelm". Er erläutert gerade die Worte Tellheims: Die Verzweiflung wird mich todt zu Ihren Füßen werfen", als er bemerkt, dan ein Schüler Possen treibt. Reltor: Gerlach, lassen Sie den Unfug!" SckMer: Herr Rektor, ich mache M nen Unfug." Rettor: Sie lachen doch fortwährend." Schüler: Nu, 's ist doch ein Lustspiel, da muß man doch lachen' Seidene Tücher zu waschen, bedient man sich des Kartosfelwassers. Man reibt rohe Kartos sein und preßt sie aus; mit dem Wasser derselben gewaschen, werden die Sachen nicht nur rein und laufen die Farben nicht aus. sondern erhalten auch einen eigenartigen Glanz. Seife wird daber nicht benutzt.
Das Herzog Wittekind -Denkmal Dem berühmtesten Heerführer der Sachsen in ihren Kriegen gegen Kaiser Karl den Großen, Widukwd. der späterhin Wittekind genannt wurde, weihen die Bewohner Westfalens ein ganz besonders treues Gedenken. Ueppig rankt sich dort im Land der Rothen Erde die Sage um die markige Erscheinung des kühnen Helden, der im Kampfe für seines Volkes Freiheit und die Anbetung seiner alten Götter lange Zeit hindurch jenem Herrscher Trotz bot, bis er endlich, von der Macht des neuen Glaubens, des Christenthums, besiegt, ein treuer Vasall seines kaiserlichen Herrn wurde. Von Kaiser Karl nach der Sage zum Herzog der Sachsen erhoben und mit dem Lande En-
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Das Herzog WittekrndDenkmal in Enger (W e st f a l e n). gern beschenkt, soll der tapfere Streiter im Jahre 807 in einem mit dem Herzog Gerald von Schwaben geführten Kriege gefallen sein. In semes Landes ehemaliger Hauptstadt nger ruhen auch die sterblichen Ueberreste Herzog Wittekinds, nachdem sie bereits früher einmal von da nach Herford und dann wieder nach Enger zurückgebracht worden sind. Vor der dortigen uralten, noch unter seiner Regierung erbauten Pfarrkirche, :n der sich das von Kaiser Karl VI. 1377 errichtete Grabmal Wittekinds befindet, ist diesem am 6. August ein herrliches Denkmal erstanden. Die Mittel hierzu haben der Ort Enaer und das umliegende Land aufgebracht, dessen Bevölkerunq in unverbrüchlicher Treue heute noch ihres Nationalhelden pietätvoll aedenkt, in dem sie die vollkommene Verkörperung der eigenen niederdeutschen Stammesart erblickt. Unbedacht. Mann (vor dem Spazierqanq ärgerlich): Bei Dir dauert das Anziehen immer zwei Stunden, wahrend ich m fünf Minuten fertia bin." Frau: Glaub's; Du hast auch nur roch vier Knöpfe ar Delnem ganzen Anzug! Die drei Gänseliebhaber.
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