Indiana Tribüne, Volume 27, Number 27, Indianapolis, Marion County, 23 September 1903 — Page 6
Jildiana Tribünc, 23. September
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Europäische Nachrichten.
7h ffryvmj nnooer. Hannover. Dem Flügeladjutanten Oberst von Heyden - Linden, Commandeur des Königs - Ulanenrigiments, wurde der Rothe Adlerorden dritter Klasse mit der Schleife und der Krone, dem Oberleutnant von dem Knesebeck in demselben Regiment und dem Rittmeister von Klenk im Husarcnregiment No. 15 der Rothe Adlerorden vierter Klasse, dem Büchsenmacher Schmitz beim Füsilierregiment Prinz Albrecht von Preußen das Allgemeine Ehrenzeichen und dem Leutnant Clüver im Infanterieregiment No. 77 die Rettungsmedaille am Bande verliehen. Ahlen. Arbeiter Franz Osterbrint aus Lulle bei Osnabrück versuchte den hiesigen Wirth und Kaufmann Stachel zu bestehlen. Der Wirth bemerkte den Diebstahl und erwischte den Dieb auf dem gegenüberliegenden Felde. Anstandslos gab dieser die gestohlenen Sachen zurück, zog aber dann ein Messer und stach wie toll auf Stachel ein, der zusammenbrach und gleich darauf verstarb. Ein Stich hatte das Herz getroffen; die Leiche wies entsetzliche Stichwunden auf. Der Thäter wurde bald in einem Kartoffelfelde aufgefunden. Eine erregte Menge stürzte sich auf den Mörder, so daß die Polizei ihn nur mit Mühe in Gewahrsam bringen konnte. C e l l e. Unterofficier Liebmann vom Bezirkscommando hier ertrank beim Baden infolge eines Herzschlages. Likbmann ist aus Mörse bei Fallerslebcn gebürtig. Im Wietzenbruche ist der Hofbesitzer Ripke aus ZNeinhehlen vom Blitz erschlagen worden, als er gerade auf der Wiese beschäftigt war, 77.it der Mähmaschine Gras zu mähen. Zu gleicher Zeit wurde nahe bei dieser Ufallstelle auch beim Mähen auf der Wiese der Knecht Kricheldorf aus Westercelle vom Blitz getroffen und rechtsstitig gelähmt. D u d e r st a d t. Ein bedauerlicher Unglücksfall ereignete sich vor dem Steinthore. Ackermann Thomas Berndt aus Breitenberg, der in Worbis eine Fuhre Mergel geholt hatte, war jedenfalls auf dem Bordersitze des Wagens eingeschlafen, fiel vom Wagen herab und kam unter die Räder des Gefährts, so daß ihm diese über die Brust gingen. Schwerverletzt wurde der Unglückliche in das St. MartiniStift getragen, wo er kurze Zeit darauf verstarb. E g g st e d t. An der hier abgehaltenen goldenen Hochzeit der Eheleute Mariens betheiligten sich über 700 Personen. G e st 0 r f. Die Eheleute Wilhelm Schwarz Hierselbst feierten dasFest der goldenen Hochzeit. Schwarz ist leider schon seit mehreren Jahren blind, aber die Ehefrau ist noch rüstig. R Y s u m. Der Fuhrmann und Landgebräucher Heike Heikes hier wurde das Opfer eines bedauernswerthen Unfalls. Beim Heueinfahren scheuten die Pferde. Heikes rutschte vorn vom Hm ab, aerieth uner die Wagenräder und verletzte sich derart, daß er den Verletzungen erlag. Vienenburg. Vom beladenen Wagen herab stürzte beim Heufahren der 15jährige Sohn des Kaufmanns Voßköhler Hierselbst. Die Räder gingen dem Unglücklichen über die Brust und tödteten ihn auf der Stelle. Werkte. In dem Hause des Kaufmanns H. Hömmen entstand Feuer, das sich auch dem anliegenden Hause der Wittwe Brockhaus mittheilte und beide Häuser in kurzer Zeit vollständig einäscherte. Arovlnz Westsaron. M ü n st e r. Bei einem hier nieder gegangenen heftigen Gewitter wurde inmitten der Stadt, auf der Hammerstraße, der Kötterssohn Wessels, welcher sich dortselbst mit seinemFuhrwerk befand, mitsammt seinem Pferde vom Blitz erschlagen. Ein in der wissenschaftlichen Welt hochangesehener Sohn unserer Stadt, Geheimer Medizinalrath Dr. med. Heinrich Gerlach, feierte das 25jährige Jubiläum seiner Thätigkeit als Leiter der hiesigen Provinzial - Heilanstalt Marienthal. Avenvedde. Von einem jähen Tode wurde der noch in der Blüthe der Jahre stehende Bahnwärter Heinrich Venjakob, gt. Schlößchen Otto, ereilt. Er wurde bei Ausübung seines Berufes in der Nähe der Haltestelle Jsselhorst auf noch unaufgeklärte Weise von einem D-Zuge überfahren und schrecklich verstümmelt. Eine Wittwe mit vier unmündigen Kindern betrauert den Verlust ihres Gatten. Dortmund. Von einem bedauerlichen Unglück wurde die Familie des Gutsbesitzers Bergmann in Alfen betroffen.' Während der Fahrt eines Erntewagens stürzte die Frau des Gutsbesitzers und das fünf Jahre alte Söhnchen vom Wagen. Der kleine Knabe brach das Genick und war sofort eine Leiche, die Frau trug nur leichte Verletzungen davon. Dössel. Das der Familie Schäfer gehörige 10jährige Mädchen fiel beim Wäschespülen in den hierselbst befindlichen Dorfbrunnen und ertrank. Der sofort nach der Auffindung der Verunglückten herbeigerufene Arzt constatirte den Tod. Herne. In der Nähe der Wirthschaft Wetterkamp wurde der Fußgendarm Röhrkamp erschossen aufgefunden. Nach Castrop gehende Markt-
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fällen. Schwere im Unterleib und in selben auigcbcn.
Eine Vcsucherw. die M mir vntvcilte, und die Angelegenbeit mit mir besprach Wm& ot -Cardul gcbe. da ifirc Tochter durch ihn von einem ähnlichen Leiden geeilt wurde Nachdem meine Tochter ,hn fünf lochen lang gebraucht batte. fand ich ihr Aussehen bedeutend flebessert. ebenso ibre Gesundheit und ihr Benehmen, kun. sie war 4 t l strSirt3 OT S. 4 M w M. st . v ? l" 1 T V
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Hatten mit ihr seither leine Beschwerden mehr.
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In diesem Falle waren die McnstruationZ-Funttionen nicht regelmäßig, und dieser unnatürliche Zustand machte daZ junge Mädchen zu einer Jnvalidin. Die Kopfschmerzen und Schwindclanfälle deuteten auf etwas mehr, als nur ein temporäres Leiden dieselben waren Symptome einer funktionellen Schwäche, welche im Laufe der Jahre sich verschlimmert hätte. ' Aber Frau Thompfon war bereit, Rathschläge für das Wohl ihrer Tochter anzunehmen, und sie gab der kleinen Patientin den Whie os Cardul, und ist diese jetzt ein gesundes junaeö Fräulein. ' 1
Wenn Ihre Tochter kränklich ist und häufig leidet, dann enthält Der WIne os Cardul ist der Menstruations-Regulator. der von iir mri... k . k. 5 -"l" .. ll . ir f f v
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frauen fanden den Ermordeten auf. Die Waffe, womit die That ausgeführt wurde, lag neben dem Todten. Röhrkamp hatte wegen Dienstvergehens eine Strafe zu erwarten, das dürfte ihn zum Selbstmord veranlaßt haben. Castrop. In einem Roggenfelde wurde die Leiche des Bergmanns Scheipers mit einer Stichwunde im Herzen ermordet aufgefunden. Der Mörder wurde in der Person des Bergmanns Scheer entdeckt. Langendreer. Ein gräßlicher Unglücksfall hzt sich auf den Westfälischen Drahtwerken Hierselbst zugeiragen. Beim Walzen von Eisendraht versagte an einer Walze der Selbststecher. Das eine Ende des glühenden Drahtes schoß über die Kuppelung der Walze hinweg und traf den gegenüberhenden WalzmeisterSanderbrink oberhalb der Brust. Hierbei durchschnitt der glühende Draht die Schlagader, so daß der Meister sofort verblutete. Siegen. Ein schwerer Unglücksfall ereignete sich am Gebäude der Siegener Aktienbrauerei. Trotz des Verbotes, während des Betriebes der Maschinen keine Verputzarbeiten an den in der Nähe der Transmissionen gelegenen Stellen u unternehmen, setzte der Stuckateur Herrmann die Beschäftigung an den gefährdeten Stellen fort. Er wurde hierbei von der Transmission erfaßt und mehrere Male gegen die Mauer geschleudert, so daß derTod sofort eintrat. 'Rtzeinprovinz. Köln. Als der Unter Hutmacher No. 6 wohnende 82jährige Schuhmachermeister Johann Flau vom Dachfenster aus am Dache seines Haufes eine kleine Reparatur vornehmen woll te, bekam er das Uebergewicht, stürzle auf das Gerüst eines nebenanliegenden Neubaues und dann in den Keller. Der Greis erlitt so erhebliche Verletzungen, daß er gleich darauf starb. Barmen. In der Fabrik von Karl Klostermann wollte der BandWirker Heinrich Schäfer, Vater von fünf Kindern, einen Treibriemen aus ein Schwungrad legen, wurde dabei zwischen Riemen und Rad gequetscht, einmal um das Rad herumgezerrt und dann gegen die Wand geschleudert. Außer einem Schädelbruch erlitt er schwere innere Verletzungen. Der Tod trat sofort ein. E l b e r f e l d. Im Wahnsinn entkleidete sich die 21 Jahre alte Tochter des Schneiders Franz Wessels, begoß ihre Kleider mit Petroleum, steckte sie an und sprang, nachdem sie dabei empfindliche Brandwunden erlitten hatte, nackend aus dem Fenster ihrer im zweiten Stockwerk gelegenen elterlichen Wohnung. Schwer verletzt wurde sie in's Krankenhaus gebracht und ist bald darauf gestorben. Essen. Schachtmeister Eisenbergir hier erschlug nach voraufgegangenem Wortwechsel in betrunkenem Zustände seine Ehefrau mit einem Ham-n-er. Der Mörder ist flüchtig. Beide Ehegatten waren dem Trunke ergeben und hatten vielfach Zwistigkeiten. Grimlinghausen. Das vierjährige Söhnchen des Bäckermeisters Hüsch fiel in den Rhein und ertrank. Die Leiche wurde gleich gefunden, die angestellten Wiederbelebungsversuche waren jedoch ohne Erfolg. Hilden. Beim Feueranzünden mit Petroleum erlitt die Dienstmagd Kampmann schwereBrandwunden und wurde im hiesigen Krankenhause durch den Tod von ihren qualvollen Leiden erlöst. M u n ch e n - G l a d b a ch. Die Putzwolle - Fabrik Konrad Kränenpoot ist infolge Selbstentzündung von Putzwolle vollständig abgebrannt. Der Eesammtschaden beträgt gegen 100.000 Mark. Nüdelshalbach. Beim Spielen gerieth das 4 Jahre alte Töchterchcn des Feilenhauers Rakowsky in den hiesigen Teich und ertrank, ehe Hilfe herbeikam. Provinz esfenaffau. Kassel. Von der Höbe der ??ul-
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den Lenden litt, v'vuu iie ucöemiicg in le ttiooe roucoeu leflcinarnöcr, Uno toir " V V oiezes lariungsmincl. uneniocyriicy. rille -f-' dabrücke' herab stürzte sich der verheirathete, in Mitte der dreißiger Jahre siehende Glaser Berl, in der Kruggasse wohnhaft, in die Fulda. Welche Ursache Berl, der außer der Wittwe auch zwei unmündige Kinder hinterläßt, in den Tod getrieben, konnte nicht festgestellt werden. Berkersheim. Der' Frankfurt - Hamburger Schnellzug überfuhr in der Nähe des hiesigen Haltepunktes den Landwirth Nikolaus Pulver, der sofort getödtet wurde. D i l l e n b u r g. Beim GellWehr in der Dill ertrank der auf dem Bürger Eisenwerk beschäftigt gewesene Ferd. Ringel, 27 Jahre alt und Vater eines Kindes. In kurzer Zeit hat die Dill jetzt drei Opfer gefordert. Frankfurt. Druckereibesitzer Konrad Ludwia Stritt stürzte in seinem Hause, Fahrgasse 12, die Treppe hinunter und erlitt schwere Verletzungen, denen er im Bürgerhospital erlegen ist. Justizrath Dr. Valentin May feierte mit seiner Gattin das Fest der goldenen Hochzeit. Der stellenlose Hausbursche Johann Wieland, der früher in einer Bäckerei der Unterlindau bedienstet war, hat seine Geliebte Emma Schmidt, die im Hause Gutleutstraße 144 wohnte, in deren Wohnung durch zwei Schüsse getödtet. Darauf schoß er sich selbst drei Kugeln in den Kopf, ohne sich indeß lebensgefährlich zu verletzen. Gonsenheim. Der dem 6. Ulanenregiment in Hanau angehörige Ulan Jmmel von Wiesbaden, der vor einigen Wochen hier von Soldaten seines eigenen Regiments durch Stiche und Hiebe furchtbar zugerichtet wurde, ist in dem Lazareth an den erhaltenen Verletzungen gestorben. Trotz eingehender Untersuchungen ist es der Militärbehörde nicht gelungen, die eigentlichen Thäter zu ermitteln. Hanau. Hier beging der aus dem Mansfeldischen gebürtige 59 Jahre alte Schreiner Friedrich, der sich auf der Wanderschaft befand, Selbstmord. indem er sich die Handgelenke zerschnitt und sich außerdem drei Stiche in die Brust beibrachte; in das Krankenhaus verbracht, verstarb er an Verblutung. Nicht nur der MarkusPlatz in Venedig, sondern auch der Mariannen-Platz in Berlin hat seine wilden Tauben, die dort ihren ständigen Aufenthaltsort haben. Gegen 30 dieser Thiere sieht man den ganzen Tag über sich auf der großen Rasenfläche an der Nordseite des Platzes vor der Thomaslirche umhertummeln. Während de? Sommerszeit erhalten sie ihr reichliches Futter von dem Publikum, im Winter aber nimmt sich die Stadt Berlin der Thierchen an und spendet ihnen mehrere Centner Hanf und Hafer, die der Parkwächter ausstreut. Diesen kennen die Tauben ganz genau und begegnen ihm mit großer Zutraulichkeit. Des Nachts suchen sie sich ein Ruheplätzchen an der Kirche oder an den benachbarten Häusern. Die Ausgrabungen auf dem Forum Romanum unter Leitung des Prof. Vom haben zu einem neuen 'Erfolg geführt. Prof. Boni hat den ausgedehnten Grundsockel entdeckt, der das Reiterstandbild des Kaisers Domitian trug. Das Gemäuer liegt 5 Fuß tief unter der Oberfläche, ist 40 Fuß lang, 20 Fuß breit und 10 Fuß tief, falls nicht mehr, da die Ausgrabung noch nicht bis zum Grunde vorgedrungen ist. Es ist größer als der unter dem Triumphbogen des Tiberius gefundene Grundsockel. Auf sei' ner Oberfläche treten drei Blöcke hervor mit runden Oeffnungen in der Mitte, in denen wahrscheinlich die Bronzestäbe ruhten, die die Beine des Pferdes stützten. Da nur drei solche Blöcke vorhanden sind, so nimmt man an, daß das Pferd mit erhobenem rechten Vorderbein dargestellt war. Nach der Entfernung zwischen den Blöcken zu schließen, gab das Standbild die sechsfache Lebensgröße wie-der.
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lyren tiuotcn, UNO ne mulö mcyrere dco schwq bor, daß ich ihr einen CurluS Ihres r; .JS. Schatzmeisterin, Rathbone Memorial Aspn. ( u
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der Brief dieser guten Mutter den besten zu befolgenden Rath zehn Fällen neun heilt. Junge Mädchen, Mütter und brauen im ntf-r w. .. - - . - 1411
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Ifzzw H.ThompsOi WIne ot Cardui ;, r----'"" ' "rf? : J::Jri-Kr.Xt-S,tf7! ..z,- c, Wachstuchsdecken werden mit Seife und Wasser abgewaschen und nach dem Trocknen mit einer Mischung von. 1 Theil geschmolzenem Wachs und 10 Theilen Terpentinöl darf nicht bei offenem Feuer zugegeben werden. tut 1 1 1 1 1 gegen den Jt c c i -stein. Jedes Wasser, ausgenommen Regenwasser, wird schnell alle Arten Theekessel oder andere Kessel mit einer unliebsamen Kruste bedecken. Man kann dies vermeiden, wenn man ein Stück reine Austernschale, Stein oder Marmor hineinlegt. Die Schale oder der Stein werden den Kessel dadurch immer in Ordnung halten, daß sie die Erd- oder Steintheilchen an sich ziehen. E ingewinterte Kübelpflanzen, wie Lorbeer, Myrthen, Oleander u. s. w., dürfen den Winter über nicht zu feucht gehalten werden; es genügt, hie und da nachzusehen und die Pflanzen zu begießen. Lange Trockenheit verursacht Vergilben und Abfallen der Blätter. Auch Ungeziefer begünstigt die Trockenheit; werden die Pflanzen jedoch am hellen Tage gespritzt, so ist das Aufkommen von schädlichen Insekten schwer möglich. Klaviertasten aus Elfenb e i n reinigt man schnell durch Abreiben mit einem Leinentuch, das man in eine Mischung von Spiritus und Wasser zu gleichen Theilen taucht und da.n ausdrückt. Um Elfenbeintasien zu bleichen, reibt man sie mit einem Flanelllappen ab. der in Terpentinöl getaucht ist. Hierauf setzt man die Tasten der Einwirkung der Sonnenstrahlen aus. Nach einigen T-agen ist die gelbe Farbe vollständig verschwunden und das Elfenbein siebt wie neu qvJ. Um Ameisen aus Wohnräumen zu entfernen, ist es vor allem nöthig, die Stellen ausfindig zu machen, an denen sie herauskommen. Diefe muß man mit Gips verkitten oder, soweit es Fenster und Thüren sind, mit Leimruthen u. s. w. versehen, über welche sie nicht fortkönnen, oder man muß die Thiere dadurch zu entfernen suchen, daß man sie durch ihre Leckerbissen, besonders Zucker, auf einen anderen Weg leitet. Im Zimmer selbst streue man dann auf angefeuchteten Schwämmen Zucker aus. Die Ameisen kriechen in den Schwamm und können dann vernichtet werden. - Gebratene Klopse aus Schweinefleisch. Man treibt Reste von einem Schweinebraten und etwa 21 Pfund nicht sehr fettes, rohes Schweinefleisch durch eine Fleischhackmaschine. Tann fügt man 3 Hände voll geriebene Semmel hinzu und wenig Pfeffer, sowie Salz nach Geschmack und etwas feinzewiegte Zwiebel. Aus dieser Masse, wenn etwa Pfund Schweinebraten verwendet werden, entstehen 2530 oval: Brötchen, welche man oben mit einem Messer einkerbt und nur 6 Minuten lang auf eine glühende Platte stellt. Wenn man sparen muß, kann der Vutter, wenn sie eben steigt, etwas ausgelassenes Rindsfett beigeschabt werden, welches sich mit der Butter zu einer kräftigen Sauce verbindet. Man reicht die Brötchen zu Gemüse oder Kartoffeln a la Pückler. Ihre Auffassung. Mtna: Nun wie geht es Dir auf Deinem neuen Posten, wie ist Deine Herrschaft?" Gusti: Ach. das ist eine knauserige Bagage! Im Winter gehen sie nach Italien, um Kohlen zu sparen, und im Sommer ans Meer, damit sie das Baden nichts kostet." Holzhacker - Nockerl (Oesterreichisch.) In einer Schüssel rührt man einem Eßlöffel Fett ab, gibt so viel Mehl als nöthig daran, nebst Salz und aenügend lauwarmem Wasser, um einen nicht ,u festen Teiz zu erzielen, diesen schlägt man mit dem Kochlöffel ab, bis er Blasen wirft, nimmt von dem Teig auf ein kleines Brett und schneidet davon mit einem Messer kleine Nocken in kochendes Salzwasser, seiht sie wie oben ab und läßt sie in mit Fett geröstetem Gries ausdünsten.
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