Indiana Tribüne, Volume 27, Number 27, Indianapolis, Marion County, 23 September 1903 — Page 5

Jndiana Tribüne, 23. September 190.

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ZUeiK Zzabersack's Zchreibcbrief. h SC6.

MMA IY 'ijrV SO I'M

Seobrtkr Mister Editor! Wisse Ge, ich sin von Natur aus e dummes Kameel un sin wie mer uff deutsch sage duht, arig iesig. Awwer dieselwe Zeit wird aus dem Wurm e brillend''? Leien, wann mer usf ihn steppe duht un selbst e Rinnohzeros duht sich krümme, wann mer ihm eine iwwer den Hernkaste haue duht. Ganz denselwe Weg is es mit mich. Ich kann auch e ganzeLatt stende, awwer was zu viel is, das is zu motsch. Ich hen Jhne geschriwwe, daß ich die Lehdies wo e Mietung in mein Fehwer abgehalte hen, dorch meine Pressenz surpreist hen, un weil ich zu selle Zeit grad e weniq gut gefühlt hen, hen ich en falsche Stepp gemacht UN sin in das Ruhm getombelt, wo die Lehdies drin gemiet hen. Die Lehdies sin all fortgelaufe un hen geklehmt ich hätt en Duft gehabt, un das dehte se nit gleiche. Jetzt bitt ich Jhne um alles in die Welt, hen Se schon jemals en größere Nonsens gehört? Zu klehme, daß ich en Äff gehabt hen, wo ich doch blos voll von Pehtriotissem un von Crussiassem gewese sin! Die Selma Hot mich en Rohst gewwe, sell is e Pietsch gewese un wie se dorch war. do hen ich gestart: Jn die erschte Lein, will ich, daß du unnerstehst," hen ich gesagt, daß ich bis jetzt noch nit an dich diependet hen un ich denke, ich frage dich auch in die Fjuhtscher nit for sein Suppohrt; was du for mich gedahn Host, das war dein eigener schwieter Wille un ich hen die Eckspenzes kezahlr. Wann ich sellen Obend e wenig schlecht gefühlt hen odder gut'gefühlt, wie du willst, dann is das Niemand sei Bißnes, un wann die Lehd'es, wo hier gemiet hen for den Riesen nit for mich wohte wolle, dann es es ihr Priffeletsch; ennihau könne se aar nit wohte, bikahs unsere Lahs wolle in den ElecZschen - Bißnes nicks von die Wimmenfohks wisse un das ls e gutes Ding. Dann will ich dich awwer noch eboes annerschter jage. Wann die Lehdies so strikt bei mich fein wolle, dann solle se zuerscht emol zeige, was se bei ihre Männer fertig bringe könne, bikahs die sin all in meine Mietung gewese un hen mehr Bier gedrunke, als wie in e alte Well geht; awwer die Eckspenzes hen ich auch bezahlt un mehbie sin se mehr Temperenz, wann sie selbst die Ecksp?nzes zu stände hen; awwer' das is Widder ihre Priffeletsch. Wann $ mei Bierche drinke, dann geb ich gar nicks drum, ob's Jemand sehn duht odder nit un ich denke, daß ich ennihau diesenter un mehr annest bin, als " wann ich mich daheim mein Stommeck mit Wißkie ufffülle deht un dann en Mann wo e Glas Bier drinkt en Lump UN en Dronkert rufe. So jetzt roeifet du was ich in die Sach d,nke un wann die Zittisens for den cätm bäck an mich gehn wolle, ahlr.cht, dann geb ich gar nicks drum un in Zukunft probir emol bei Kids diesent zu rehse, ich sin zu alt dazu." Die Celma UN der Christ hen do gestanne un hen Maul un Na uffgerisse' un die Ohre noch eckstra. Keins Hot gedehrt, e Wort zu sage, bikahs so plehn hen se mich noch nie nit spreche höre. Schließlich Hot die Selma ihre Sprach Widder gefunue un das hen ich auch von se eckspecktet, bikahs so lang Hot se noch nie nit still geschwiege. O, well, Hot se gesagt, es is keine Nessessithee, daß du gleich so eckseitet werscht. ich hen 's ja gut mit dich gemeint, hen ich nit Christ? Un ich deht arig sarrie fühle, wann du das, was ich gesagt hen, for en Jnsolt nemme dehst. Un so deht der Christ, dehste nit Christ?" Der Christ Hot immer noch do gesosse wie en wudden Mann un Hot sich nit gemuckst, un ich glauwe, wann ich ihn nit en Pusch gewwe hätt, dann deht er jetzt noch do hocke Er Hot gesagt, off Kohrs, am c ich sin schuhr, daß er gar nit gehört Hot, was mir getahkt hen. Ich hen off Kohrs die Selma nit insolte wolle un do hen ich gesagt, newwer meind Selma, hen ich gesagt, ich fühlc kei bische insoltet un for dich en Pruhf zu gewwe, duhn ich dich jetzt inweit.?, mit mich zu e kleine Eckskurschen zu gehn. Der Christ muß off Kohrs in die Offis stehn, bikahs die ganze Zittiehahl kann nit zugemacht wer'n. Die Kids misse off Kohrs auch heim bleiwe. cwwer ich sin schuhr, daß du e gute Zeit Host. Do war die Selma gleich rettig un in leß denn no teim Hot se sich uffgesickst gehabt un ich muß sage, se bot arig steilisch geguckt. Ich hen off cohrs noch nit gewißt, wo ich se hinnemme sollt un unner uns gesagt, hen ich auch gar nit eckspecktet, daß sie die Jnwitehschen eckszepte deht. Well, ich

hen e Vuggie gerennt un do sin mer dann in den schwelle Rick aus die Taun enaus gefahre grad wo der Gaul hingehn Hot wolle; mer sin wenigstens drei Stunde lana aedriwwe un ick ben

immer noch ntt ailZslnne könne, w) rner eigentlich hinwollte. Die Selma Hot mich e Dotzend mol gefragt, ob mer noch nit bald dort Ware un fr) hen im

rner aesaqr. es tonnt ml mehr lang nemme. Ich hen in mei ganzes Lewe f- ! l r - r " n z.i-L iwai nu u oumln ueiului. als icbi. bikahs es is mich auch gar keine Ccksjuhs eingefalle. Uff emol scheut das Hohrsie un fangt an zu lause, oatz mir fascht die Fitz kriegt hen. Die Selma bot sich mit alle Händ an den Vuggie festgehalte un ich hen immer stapp, stapp gehallert, awwer vas Gailche Hot sein eigene Kopp gehabt. So bei un bei is mich die Geschicht doch e wenig dehnscheruß vorkomme, bikahs es immer dunkler aeworde un der Gaul Hot immer noch nit gestappt. Wie en Zeikluhn sin mer dahin gesayre bis uff eemol es ist so dunkel geworde. daß mer bfc Hand nit vor den Gesicht gesehn Hot das Gailche stappe duht. Do sin ich awwer so froh gewese wie alles un die Selma Hot am ganze Körper geschimmert, so is se geschkehrt gewese. Ich sin schnell aus den Buggie getschumpt un do hen ich erscht gesehn, daß mer grad in Front von den Liwweriestehbel gestappt hatte, wo ich das Rick gerent hen. Ich hen die Selma schnell heimgebracht un hen kei Wort gesagt. Ich sin schuhr. daß ich jetzt Widder en Rohst zu eckspeckte hen un das mit Recht. Mit beste Riegahrdö, Juhrs Trulie. Mei k Habers a ck, Cökweier un Sheriff von Apple JaZ olie Terrer Kauntie. Ein Vervrechergenle. In Französisch - Guyana starb unlängst am Gelben Fieber der zu zwölf Jahren Zwangsarbeit verurtheilte Sträfling Eugen Allmayer. Zum ganz wesentlichen Unterschiede von den vielen tausendcn Menschen, die sich durch Verbrechen aus Armuth zum Reichthum bringen wollen, war Allmayer eine impulsiv zur Gaunerei prädestinirte Na!ur und verübte seine Verbrechen unter Verhältnissen, die ihm ein angenehmes Leben auf ehrlichen Bahnen gestattet hätten. Als Sohn eines reichen Pariser Kaufmanns geboren, fing er seine Streiche damit an, daß er seinem Vater Checks über 3000 Frank stahl, die er mit einem Mädchen verjubelte. Das Mädchen wurde verhaftet. Als aber der Vater erfuhr, sein Sohn sei der Schuldige. verzieh er, und auch das Mädchen wurde freigelassen. Wieder in das Vaterhaus aufgenommen, in allem reichlich versorgt und mit einem Tafchcngeld von 500 Francs monatlich, hätte Allmayer recht angenehm leben können. Aber sein Thatendrang verlangte nach üblen Streichen. Als Freund der Kaufleute Kastor bemächtigte er sich in einem Augenblick, in dem er in ihrem Bureau allein war. kines Wechsels auf 40.000 Francs, telephonirte an den Bankier Kahn wegen C comptiruna des Wechsels und ließ sich dort, nachdem er vorsichtsweise die Telephonleitung bei Kastors abgeschnitten hatte, den Wechsel escomptiren. Der Diebstahl wurde natürlich bald entdeckt und erst, nachdem Kastor einige Zeit in Hast gewesen war, ergab sich die Schuld Allmayers, der jetzt verhaftet wurde. Am zweiten Tage seiner Haft stahl er aus dem Bureau des Untersuchungsrichters das gedruckte Formular eines Freilassungsbefehls. das er ausfüllte und durch einen Wächter zur Post beförderte. An demselben Abend noch wurde Allmayer freigelassen, und er begab sich ins Theatre Francaise, wo er der Vorstellung auf einem Logensitz beiwohnte, ehe er mit dem Nachtzuge nach Brüssel abreiste. Erst Monate später konnte er in Havre verhaftet werden; dann wurde er zu zwölf Jahren ZwangZarbeit verurtheilt. Auch aus Cyyenne entfloh er. aber schon in EnglischGuyana hatte man ihn wieder festgenommen, und NUN ist er kurz vor Ablauf der Strafzeit dem mörderischen Klima der Verbrechercolonie erlegen, ehe er noch weitere Streiche vollbringen konnte. Die Macht der Illusion. Aus Lohr a. M. wird geschrieben: Als kürzlich im hiesigen Theater Genoveva", das bekannteRitterschauspiel, über die Bretter ging, wurde beim 6. Bild Goto stürzt auf Drago" ein Zuschauer von der Macht d,:r Darstellung so ergriffen, daß er in Entrüstung ausrief: Hab' m eene druff". (Haue ihm eine darauf!) Große Heiterkeit des Publikums folgte dem in unkersalschter Lohrer Mundart vorgebrach ten Zornesruf. JnMadison,Wis.,willein farbiger Methodistenprediger, eine Industrieschule für farbige Kinder im Alter von 6 bis 14 Jahren einrichten. Dieselben sollen verschiedene Handwerke, wie die Schreinerei etc. erlernen. Die Mädchen sollen in der Kochkunst, im Nähen uzd in Haushaltungsarbeiten überhaupt unterrichtet werden. In Verbindung mit der Schule soll ein Arbeitsnachweisungsbureau für die Graduirten verschiedener Industrieschulen im Süden verbunden werden. Mit dem letzteren Werk ist bereits begonnen worden, aber es soll ausgedehnt werden. Die Schule wird mit 20 Schülern beginnen, die bereits gesichert sind.

Zur Bekämpfung der Thierquälereicn in Italien plant der Berliner Thierschutzverein ein internationales Vorgehen. Es soll auf die Fremden, die Italien besuchen, eingewirkt werden, daß sie sich fortan nicht mehr damit begnügen, Rohheiten gegen Thiere mit in den Kauf zu nehmen, sondern daß sie selber eingreifen. In allen Wagen der nach Italien fahrenden Eisenbahnzüge werden Vlechtafeln angebracht, welche die Bük an die Reisenden enthalten, bei Thierquälereien sich schriftlich mit genauer BeZeichnung ihres Standes jedesmal an den Podesta oder Sindaco des Ortes zu wenden. Flugblätter der italicnischen Thierschutzvereine sollen ferner den Reisenden dringend empfehlen, keine gebratenen Singvögelchen zu bestellen. Sie sollen es auch ablehnen, Kindern die Freilassung gefangener und an einem Bindfaden befestigter Vögel durch ein Trinkgeld abzukaufen. Sie sollen auf kein Thier steigen oder mit ihm fahren, das wunde oder eiternde Stellen unter dem Geschirr hat. Sie sollen es ablehnen, auf überladene Wagen hinaufzusteigen, und sollen auch andere davon zurückhalten. Sie sollen kein Trinkgeld an Eselreiter oder Kutscher geben, die unbarmherzig die Thiere schlagen oder mit Stachelstöcken und Aehnlichem peinigen. Der Berliner Thierschutzverein will sich mit sämmtlichen Thierschutzvereinen Europas und Amerikas in Ver-

bindung setzen, um ein gemeinsames Vorgehen zu erzielen. I n der ungarischen Ortschaft Valyog haben sich die zwei wunderschonen Tochter des reformirten Geistlichen Michael Molnar, die 17jährige Julie und die 14jährige Helene, aus Verzweiflung darüber, daß sie von der Stiefmutter schlecht behandelt wurden, durch Rcvolverschüsse in das Herz getödtet. Der Pfarrer Molnar war vor mehreren Jahren Wntwer geworden. Seine erste Frau hatte zwei Mädchen hinterlassen, die schon als Kinder überaus schön und sehr begabt waren. Später heirathete der Geistliche zum zweiten Male. Die Stiefmutter behandelte die Madchen sehr schlecht, doch beklagten sie sich nie darüber, weil sie ihrem Vater keinen Schmerz bereiten wollten. Neulich Nachmittags waren die beiden Mädchen allein zu Hause. Sie gingen in ihr Zimmer und schrieben dort auf einen Zettel folgendes: Kehre heim, lieber Vater, denn wir wollen nicht, daß unsere Leichen ein anderer als Du zuerst berührt." Den Zettel schictten sie durch ein Dienstmädchen in das Haus, in dem ihr Vater zu Besuch war. Als dies geschehen war, legten die Mädchen die Obertleider ab, rückten zwei Sessel vor einen im Zimmer befindlichen großen Stehspiegel und t'ödteten .sich gleichzeitig durch Schüsse aus Revolvern, die sie sich zu verschaffen gewußt hatten. Die beiden Leichen stürzten vom Sessel und fielen aufeinander. Der Vater war, als er den Zettel erhalten hatte, sofort entsetzt nach Hause geeilt. Er fand die Thüre verschlossen, ließ sie aufbrechen und sah die Leichen seiner beiden Kinder. Er wurde fast wahnsinnig. tVom Rhein wird geschrieben: Die diesjährige Sommerszeit ist zwar nicht ganz arm an Ereignissen aller Art gewesen; trotzdem kann es sich bei kleinen Blättern ereignen, daß ihnen der Stoff, namentlich in Bezug auf Ortsnachrichten, ausgeht. Einen einfachen und bequemen Ausweg, um dies zu verhindern, und die Spalten ohne große Mühe zu füllen, hat eine Zeitung im Regie rungsbezirk Trier gewählt. Sie druckt nämlich ein Verzeichniß derjenigen Ortschaften ab, nach denen in X., dem Orte, wo sie ezistlrt. Eisenbahn-Fahr-karten ausgegeben werden! Da dies natürlich eine beträchtliche Zahl ist, reicht es für eine Reihe von Nummern aus, und die Leser haben genug zu thun, wenn sie die Nummern sämmtlich lesen wollen! Sollte es dennoch nickt langen, so könnte eben noch ein Verzeichniß aller Orte mitgetheilt werden, wohin man Briefe schreiben kann. Mit Hilfe eines Welt-Ortsle xikons würden sich einige Millionen zusammenfinden lassen. wt o t x i M u l l e n s, e I n s r uher bei Manitowoc, Wis., wohnhaft gewesener Mann, ist in Quincy, Jll., gestorben und ein eigenthümliches Vorkommnitz brachte semen Tod an s Licht. Die in Manitowoc wohnenden Verwandten des verstorbenen ersuhren erst von dem Tode, als eine Erbschaft. aus dem Nachlaß eines verstor benen Bruders unerhoben blieb und der die Dokumente enthaltende Brief als unbestellbar zurückkam. Der Ber storbcne wohnte in Maple Grove. Dort starb vor ungefähr sechs Monaten ein Bruder, und hinterließ ihm eine Summe Geldes. Es wurde nach dem Erden gesucht und man fand ihn in Quincy. Aber das Geld kam zu spät. der Mann war todt. Eine ernenthüm liche Bewandtniß hatte es mit diesem Gelde. Äls der Bruder Michael Mul len's in Maple Grove beerdiat wurde. traf die Nachricht von Washington ein, daß ihm eine Pension bewilligt worden sei. Gleichzeitig kam auch die AnWeisung auf die schon verfallene Pension, auf die der Mann seit Jahren wartete. Dieses Geld wurde an den Bruder in Quincy geschickt und auch dort traf es erst ein, als. der Empfänger schon im Grabe lag.

Mehr Lohn!

Das allgemeine Verlangen der Big Four Arbeiter. Bezüglich des Ausstandes der Big Four-Kesselschmiede in Brightwood ist oweit nichts Neues zu berichten. Die streikenden Arbeiterhoffen, daß die Bahnverwaltung bald ihrer Fordernng UM Lohnerhöhung nachgeben wird, die ie für durchaus gerecht halten, zumal hier die Lebensmittel theurer sind, als n den Städten, wo den Big FourArbeitern 5c psr Stunde mehr gezahlt werden als hier. Die Big Four-Be amten erklären, die Kesselschmiede hät ten kein Recht gehabt, zu streiken, denn sie hätten sich verpflichtet gehabt, in allen solchen Fällen den Anweisungen ihrer höchsten Beamten, resp, denen dc3 Executiv'Comites der Boilermakers' Union zu folgen. Diese seien aber diesmal nicht befragt worden. Wie berichtet, scheinen aber auch alle anderen hiesigen Angestellten der Big Four, z. B. die Maschinenbauer, geneigt, bald die Arbeit einzustellen. wenn ihnen nicht bald höhere Löhne ge zahlt werden. Gleichzeitig tagt hier die Ausgleichs Behörde derZ Big FourBahnUnionS, der Locomotlvführer,z Heizer, Conduc teure, Bremser etc., um mit der Bahn gesellschast eine neue Lohn-Scala zu vereinbaren. Vermuthlich kommen diese Berathungen am Samstag zum Abschluß. Neue Inkorporationen. In der Office desMaats - Secretärö wurden fcdie folgenden neuen Firmen etc. incoporirt: Die Mecca Land K-Jmprovement Company", Parke County, Capital 815,000; Direktoren: Arthur L. Al lais, Edward Allais, W. B. Ringo, H. A. Webster, A. E.lCoen, P. I. Urbain und LuciuS Teter. Die Bcach & Füller Co.". Evansuille, Capital $25,000; Direktoren: 22L L. Beach, Russell E. Füller und Nettie M. Füller. Die Laporte Investment Co.", La. Porte County, Capital $25,000; Directoren: Kent M. Andrew, Charles Baffeman, Lemuel Darrow,- I. B. Dorland, 23. I. Bogt und W. NileS. Eine sehr schwierige Operation. Ex - County-Schatzmeister Wm. H. Schmidt wurde gestern in Dr. Wm. B. Fletcher's Sanatorium einer Operation unterzogen, deren Zweck weniger der war, die Sehkraft des Patiemen wj: derherzustellen. als vielmehr die entsetzlichen Schmerzen zu beseitigen, welche ihn zuweilen um seine Sinne gebracht hatten und drohten, seinen Geist permanent zu umnachten. Die sehr schwierige Operation wurde von Dr. Fletcher unter Assistenz von Dr. Alois Graham und Dr. H. W. Dudley ausgeführt und ergab, daß der Patient an einer kleinen Gehirnerweichung litt. Der an gegriffene Theil des Gehirns wurde entsernt, und glaubeu die Aerzte, daß dem Kranken hierdurch grrße Erleichterung verschafft werden wird, obschon sein Le ben dadurch nicht verlängert werden kann. Local-Politisches. Die unabhängigen oder Anti-Bookwalter.Republi' k a n e r", resp, ihr Executiv-Comite haben einstimmig beschlossen, John 23. Holtzman als Mavors-Candidat zu unterstützen und diesbezügliche Resolutionen gefaßt. Heute will die Organisation, die an die Stimmgeber einen einen Aufruf zu Gunsten Holtz man's und gegen Boolwalter erlassen hat, mit ihrer activen Campagne-Ar-beit, Versendung von Campagne-Lite-ratur etc. beginnen. In der Bellesontaine Halle an der Massachusetts Avenue eröffnet heute Abend der demokratische Mayors-Can-didat John W. Holtzman seine RedeCampagne. Mayor Bookwalter wird in einer ZeltVersammlung an Tremont Avenue und Michigan Straße reden. SPecial'Fahrpreis nach Chicago. via Pennsylvania Bahnen. In Anbetracht der Centennial Ausstellung. Effektiv am 26. und 23. Sep tember. Für weitere Einzelnheiten wende man sich an die Ticket Agenten

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