Indiana Tribüne, Volume 27, Number 27, Indianapolis, Marion County, 23 September 1903 — Page 4

Jttdmna Tribüne, 23. September 1903,

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)ndiana Tribüne. Herausgearbcn von bet uUnbetfl C. Indianapolis, Ind.

Karry O. Thudmm Präsident. GeschäftSlocal: No. 31 Süd Delaware Straße. telephoe 2. -merei at the Poü Office of Indianapolis as second class matter. Municipal-Verwaltttng. Bei jeder städtischen Wahl in den Verewigten Staaten gewinnt man die beschämende Ueberzeugung, daß wir in Bezug auf Städteverwaltung eben erst die Kinderschuhe angezogen haben. Hier schlagen sich noch die hadernden Parteien um die primitivsten Aufgaben einer Municipalverwaltung, das heißt die ökonomische Verwaltung, herum. Jede Partei behauptet, daß ihr Candidat sparsamer sein würde, als der an dere. Personen werden angegriffen, anstatt zur Hauptaufgabe, zur Verbef. serung der Systeme, zu schreiten. Ueber Parteihader und Partisanenthum, welche durch ein paar Demagogen zum Issue" gemacht werden, vergißt die große Masse gänzlich, welche Anfordederungen die Neuzeit an MunicipalBeamte stellt. In Dresden tagte kürzlich im Anschlusse an die überaus erfolgreiche Deutsche Städte-Ausstellung ein von den Vertretern von 300 Städten besuchter deutscher Städtetag, in dessen Mittelpunkt eine gründliche und anregende Erörterung der socialen Aufgaben der Städte stand, die, von Männern der Praxis geführt, eine Fülle bedeutender Gesichtspunkte über diesen sür die gesammte Culturwelt so wichtigen Gegenstand zu Tage förderte. Scharf prägte sich in den VerHandlungen die Eigenthümlichkeit deZ deutschen Princips der socialen Fürsorge aus. Der deutsche Geist ist methodisch und systematisch und sieht daher in den großen gesellschaftlichen Organisationen, in Staat und Stadt, die Träger der socialen Aufgaben, während in England die sociale Wirksamkeit sich auf der Initiative des Einzelnen aufbaut. Englische sociale Fürsorge ist in erster Linie ein Wer! praktischer Nächstenliebe des Individuums, deutsche sociale Fürsorge der Ausfluß des öffentlichen socialen Gewissens. Jenen großartigen Thaten und Organisationen der socialen Wohlthätigkeit, wie sie Octavia Hill, Dr. Birkbeck und viele Andere, in England geleistet haben, hat Teutschland kaum AehnlicheS an die Seite zu stellen, aber wiederum bildet der große und schöpferische Gedanke der allgemeinen staatlichen Kranken-, In-validität-und Altersversicherung einen dauernden Ruhmestitel Deutschlands. Beide Systeme sind berufen, einander zu ergänzen und von einander zu lernen. Für Deutschland tritt gegenwärtig, nachdem der Staat bereits eine sehr umfangreiche soziale Wirksamkeit entwickelt hat, das Problem der sozialen Fürsorge der Städte um so mehr in die erste Linie, als sie einem kleineren und übersichtlicheren gesellschaftlichen Organismus gilt und daher ihr die ganze Fülle derindividualisirendenAufgaben zufällt, die dem Staate verschlossen sind. Thatsächlich begleitet die soziale Fürsorge der Städte den städtischen Bürger, man kann sagen, von der Wiege an durch alle Stadien seines Lebens. Zuerst gilt c5 denSchutz des gefährdeten und schwachen Lebens der Kinder der ärmeren Klassen; wir erinucrn da nur an die trefflicheEinrichtung der gouttes de lait in Paris (Verabreichung hygienischer Milchnahrung an Säuglinge). Kinderhorte und Spielschulen hüten die Kinder der Arbeiter, während die. Eliera von Hause abwesend sind. Es folgt das ungeheure soziale Gebiet deö Unterrichts und der Schule, ihrer hygienischen, ihrer künstlerischen Ausstattung usw. Des entlassenen Schülers nehmen sich Fortbildung?', Fach, Handfertigkeits- und (bei Mädchen) Haushaltungsschulen an. Der Dresdener Oberbürgermeister neigte sogar dazu, es als eine Pflicht der Städte anzuerkennen, begabten Zöglingen der Volksschule höheren Unterricht zu ermöglichen. Im Kampfe de Lebens schützt die Stadt die arbeitenden Klassen gegen Gefahren; sie errichtet sogar (wie Gothenburg in Schweden) eigene Restaurants, sie con trolliert die Wohnungen, sie wirkt aus die Beschaffung gesunder und behaglicher Heimstätten hin. Durch populäre Theater- und Musikaufführungen, Ausnutzung der Museen, Lesehallen usw. kommt sie dem Bildnngsbedürf-

nisse des Volkes entgegen. Die Ar beitswilligen fördert der städtische Ar beitsnachweis und sichert die Arbeits

losenversicherung, die Invaliden der Arbeit nehmen Altersheime aus. Das Gebiet ist also ein ungeheures; über seine Begrenzung bestehen auch noch Meinungsverschiedenheiten und insbe sondere wurde auf dem Städtetage der Arbeitsnachweis und die Versicherung gegen Arbeitslosigkeit als nicht in das Gebiet der Gemeinde fallend bezeichnet Sicher ist, daß nur durch das harmonische und zweckmäßige Zusammen!? ken vom Staat, Stadt und privater Initiative diese Riesenaufgaben sich befriedigend lösen lassen. Von Bedeutung ist die mehr und mehr durchdringende Erkenntniß, daß die soziale Fürsorge der Städte nicht allein der Arbeiterklasse, '.rern auch besonders dem Mittelstande zu gelten habe, der Gefahr läuft, zwischen der Arbeiterklasse und dem übermächtigen Unternehmerthume erdrückt zu werden. Neben der Reform des Su'ümiisionsWesens ist da insbesondere eine planmäßige Wohnungspolitik von Bedeutung. Während für Arbeiterwohnun gen in England, Belgien und Deutschland usw. schon Erhebliches geschehen ist, steht die Fürsorge sür die Beschaftung billiger und gesunder Wohnungen für den Mittelstand noch in den Anfängen. In den letzten Wochen wurden in Hamburg und Berlin große Beamtenwohnhäuser eröffnet, die diesem , Bedürfnisse entgegenkommen. Speziell in den deutschen Städten ist die soziale Fürsorge sehr verschieden entwickelt. Als die sozial eifrigste und fortgeschrittenste Stadt ist Frankfurt a. M. zu bezeichnen, dessen Oberbürgermeiste? Adickes der Führer der Debatten des Städtetages war. Während eine Mittelstadt, wie Ulm, in wenigen Iah. ren an die 100 Arbeiter- und Beamtenfamilien zu eigenen Häusern verholfen hat, ist z. B. gerade die Reichshauptstadt auf sozialem Gebiete vielfach recht rückständig. Im Jahre 1862 machte der berühmte Nationalökonom, Prof. Adolf Wagner, den Vorschlag, die Stadtgemeinde Berlin solle das gesammte städtische Terrain erwerben. Wäre dieser kühne Plan damals verwirklicht worden, so wäre Berlin heute nicht allein die reichste, sondern vermuthlich auch die social cniwickelste Stadt der Welt, und die wilde Bodenspekulation, die gerade in Berlin üppig blüht und jede Wohnungsfürsorge überaus erschwert. wäre im Keime erstickt worden. Allein die Stadtverwaltung konnte sich nicht einmal entschließen, sich weitsichtig genug Grund und Boden für ihre eigenen Bauten zu sichern und so muß sie heute selbst für schweres Geld Terrains zu diesen Zwecken erwerben. Erst vor kurzem hat sie zum ersten Male erhebliche Summeu für die Zwecke der Wohnungsfürsorge ausgeworfen; dagegen hat sie sich die Gelegenheit, die Straßenbahnen der Stadt zu erwerben, wieder auf Jahrzehnte hinaus entgehen lassen, während z. B. Frankfurt schon lange über die" Ueberschüsse der städtischen Verkehrsmittel verfügt. Die größten socialen Leistungen Berlins liegen auf dem Gebiete der Hygiene, wie z. B. seine Kanalisation mustergiltig ist; die planmäßige Arbeit für Volksbildung beginnt eben erst größeren Stil anzunehmen (Errichtung von Lesehallen, Plan der Gründung eines städtischen Museums usw.). Freilich ist zu bedenken, daß mit den neuen socialen Aufgaben in Wahrheit eine neue Epoche für die Städte beginnt, und daß sie in diese neue Zeit erst hineinwachsen müssen. Hier tritt bei städtischen Wahlen als lautestes Element der methodistische Heuchler auf. Dasselbe scheint nur von dem einen Wunsche geleitet zu sein, sei-' nen paar Predigern volle Kirchen und volle Klingelbeutel zu schaffen. Die praktischen Anforderungen des Lebens, die nach jeder Arbeit Erholung heischende Lebensfreude wollen sie ersticken und jeden Bürger zwingen, auf ihrer mourners denen" Trübsal zu blasen. ni Nach den neuesten Nachrichten aus Bugrad ist die Militärverschwörung in Nisch weit ernsthaster, als die Regierung gesteht. Vcn insgesammt 15.00 Offizieren der serbischen Armee sollen 1000 in den Anschlag verwickelt sein und die Sympathien der großen Masse der Bevölkerung besitzen. Des rothen Peters Fürstentraum wird darum schwerlich lange mehr währen. Da die Mörder Briefe über seine Mitschuld besitzen, so sind ihm die Hände nach jeder Richtung gebunden. Seine pekuniären Schulden wird wohl das Voll" tilgen, seine Blutschuld aber, die trägt er allein.

I. 0. K. p.

Der zweite Tag der Snpreme Loge Sitzung. Die FrauenLogen anerkannt. Die neuen Beamten. Das Gedeihen des Ordens. Das gestrige Fest-Banqutt. Gestern hielt die Supreme Loge des Verbesserten Ordens der Pythias Ritter in der Ordens - Halle an der Ohio Str. (Castle Hall) ihre zweite Sitzung, in der die Hauptgeschäfte beinahe vollständig erledigt wurden, ab. Zunächst kamen die von den zuständigen ColuiteS revidirten Berichte der Su. preme-Beamtcn zur Verlesung und Annähme, und aus denselben geht hervor, daß der Orden in den letzten 2 Jahren, soweit die Mitgliedschaft in Betracht kommt, bedeutende Fortschritte gemacht hat. Denn in mehreren Staaten hat der Orden in der Periode Fuß gefaßt, und obschon zu bedauern ist, daß viele Deutsche die ihnen vor Jahren zu Theil gewordene schmähliche Behandlung seitenS des alten Ordens so schnell vergessen, sind die Aussichten für die Weiterverbreitung des neuen, verbesserten Ordens dennoch die günstigsten. Auch in finanzieller Hinsicht ist der neue Orden sehr erstarkt. Er verfügt jetzt über ein Baarvermögen, das sich mit dem irgend eines anderen und älteren Ordens messen kann. Nach Erledigung dieser Berichte wurde der Vorschlag betreffend Erhöhung der Ver-sicherungs-Raten des Längeren besprochen, doch wurde die Beschlußfassung bis zur nächsten Supreme LogenSitzung verschoben. Dieselbe wird auf gestrigen Beschluß am 4. Montag im Septem' b e r 1905 in Washington, D. C., abgehalten werden. Sehr wichtig sür den Orden und für sein ferneres Wachsthum sehr bedeutend ist der Beschluß der Supreme-Loge, durch den die Frauenlogen als rechtmäßige Unterlogen des Ordens atterkannt werden, und zwar auf Grund des Rituals und der Nebengesetze, welche die hiesige Germania FrauenLvge No. 1, die erste ihrer Art, derzeit angenommen hatte und die für alle anderen Frauenlogen jetzt maßgebend sind. ', j i Die Wahl der Suvreme-Beamten, die gestern Nachmittag stattfand, resultirte in der Erwählung resp. Wiedererwählung der folgenden Herren: Ex Supreme-Commandeur Oscar Brede, Detroit, Mich. Supreme-Commandeur Jacob L. Vieler. Indianapolis. Supreme-Vice-Eommandeur Otto Müller, Baltimore. Md. Supreme-Prälat Chas.T. Schwegler, Washington, D. E. Supreme Schatzmeister Chas. Kamm, Baltimore, Md. Supreme-Secr. Ernst F. Knodel, Indianapolis. Supreme-Waffenmeister Wolfgang Bauer. Syncuse, R. Y. Supreme-Arzt Dr. C. R. Schäser, Indianapolis. Das Banquet. Am Abend fand in der in brillanter Weise geschmückten und beleuchteten Germania Halle das zu Ehren der Supreme Loge-Beamten und Repräsentanten veranstaltete Fest-Banquet statt. An demselben nahmen etwa 300 Da men und Herren Theil, welche dem vorzüglichen Menu volle Würdigung wieverfahren ließen. Als Toastmeister fungirte der neuerwählte SupremeCommandeur Capt. I. L. Vieler, welcher sich seiner dankbaren Aufgabe in schneidiger Weise erledigte. Nachdem er, sowie Mayor Bookwalter kurze Ansprachen gehalten hatte, brachte der nur aus Activen deS Liederkranz bestehende I. O. K. P. Glee Club die Lieder O Mutterliebe, Mutterwort" und Alt Kentucky Heim" in solch vortrefflicher Weise zum Vortrag, haß den wackeren Sängern reicher Beifall gezollt wurde. Sodann hielt Past Supreme Commander Geo. Seidensticker eine Rede in englischer Sprache, in welcher er theils in ernster, theils in humorvoller Weise einen Rückblick über die verschiedenen Sitzungen der Supreme Logen der I. O. K. P. gab. Er schloß mit dem Wunsche, daß die Schwester-Logen, welche jetzt auch dem Orden angehören und jetzt unter der Jurisdiction der Supreme-Loge stehen, auch fernerhin blühen und gedeihen mögen. ' " Herr Victor Jose, welcher bekanntlich außer anderen Talenten auch einen

melodiösen Tenor sein eigen nennt, erfreute die Zuhörer durch den Vortrag der beiden Lieder 'In die Augen, die blauen" und Lome day, I was lost". Er erntete reichen Beifall. Past Commander " Joseph Keller hielt sodann eine tiefdurchdachte, inhaltreiche Rede, in welcher er die Mitglieder des Ordens ermähnte, stets der Worte des Dichterfürsten: Edel sei der Mensch, hülfreich und gut", eingedenk zu ,sein und diesen Grundsatz stets im Herzen zu tragen. Er ermähnte sie ferner, in ihren Logen immer die deutsche Sprache zu hegen und zu pflegen; denn nur dadurch sei es möglich, daß die Brüder sich ihre deutsche Gemüthstiefe erhielten. Er forderte sie zum Schlusse auf, in den Logen stets für die Wahrung deutscher Grundsätze zu schaffen und immer für Freiheit, Freundschaft und Menschenrechte einzutreten. Lang andauernder Beifall wurde dem Redner zu theil. Meister Ernst F. Knodel ersang sich mit seines Basses Grundgewalt die Gunst der Zuhörer in hohem Grade. Er brachte die Arie aus der Zauberflöte In diesen heiligen Hallen" und Preyer's ergreifendes Lied Ob sie wohl kommen wird?" in vollendeter Weise zum Vortrag. Auch ihm wurde rauschender Beifall zu Theil. Nachdem noch der Glee Club die reizenden Lieder O Lieb' nun kommt die Rosenzeit" und Es steht eine mächtige Linde" und Prof. Mayer'S Orchester eine Piece vorgetragen hatte, wurde dem Capt. Hugo Klingstein noch eine hübsche Ueberraschung bereitet. Herr Joseph Keller überreichte ihm nämlich im Namen der Körner Loge I. O. K. P. in Anerkennung seiner Leistungen um das Team" der Loge ein prachtvolles goldenes Abzeichen. Dasselbe hat die Form eines MalteserKreuzeS; es zeigt die Farben des Ordens und die Inschrift Für geleistete Dienste". Capt. Klingstein war sichtlich erfreut und gerührt über dieses sinnige Geschenk und drückte seinen Dank mit einigen gewählten Worten aus. Im Laufe des AbendS stiegen noch viele Reden ; die bemerkenswertheste aber hielt Ex-Supreme-Schatzmeister F W. Roßberg aus Syracuse, N. Y., einer der Gründer deS Ordens. So nahm das Bauquet einen schönen Verlauf, aus welchen das Arrange ments-Comite mit Recht stolz sein. Zu dem Erfolg desselben haben auch Herr Victor Jose und Frau wesentlich

beizetragen. Sie sahen überall nach dem Rechten, auf daß Niemand zu kurz kam. Polizeiliches. Nicht weniger als 7 Pferde-Dieb-stähle wurden gestern im hiesizenPolizeiHauptquartiere aus der Nachbarschaft von Indianapolis und aus dem Staate gemeldet. Die Kinderschutz-Gesellschlft in Dayton, O., bat gestern die hiesige Polizei, Umschau nach einem gewissen H. P. Shroyer alias James Johnson zu halten, der in Dayton seine Frau nebst 3 Kindern völlig mittellos hat sitzen gelassen. I. H. Alter von No. 526 Nord Pennsylvania Straße wurde in der Montag Nacht, wie er der Polizei meldete, auf dem Heimwege nahe dem Militär .Park von zwei jungen Kerlen angehalten, die ihm einen Revolver unter die Nase hielten und ihn zu berauben suchten. Jedoch schlug Alter dem Revolverschwinger die Waffe aus der Hand und sprang davon. Es ist nicht unwahrscheinlich, daß die beiden Burschen dieselben waren, die später, d. h. um 1 Uhr, den Wirth Geo. Joung im Empire Theater überfielen etc., wie gestern gemeldet. Polizeichef Fred. Koehler von Cleveland, O., ersuchte gestern die hiesige Hermandad, auf einen Italiener zu fahnden, der in Cleveland wegen Mordes verlangt wird. Derselbe nennt sich Jos. Fratto alias Mike Mancvsa, ist 35 Jahre alt und als Little Joe" bekannt, da er so -klein ist. Er ist beschuldigt, am 18. September seinen Landsmann Antonio Liachino erdolcht zu haben. ECT Die größte und passendsteAuswahl von Schnittblumcn und Blnmenstücken für alle frendigen und trau rigen Ereignisse. Wir sind jederzeit gern bereit bei der Auswahl behülflich zu sein. Bertermann Bros. Co. 241 Mass. Ave. Tel. 840.

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