Indiana Tribüne, Volume 27, Number 27, Indianapolis, Marion County, 23 September 1903 — Page 3

Jndiana Tribüne, 23. September 1903.

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1 Gern Haie.

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Harmloser Schwede Von Attentats - Schnüfflern belästig! und bedroht.

Der Canal - Vertrag todt. Curtis Jett zum Tode verurtheilt. Die Palatia" im Hafen. Frecher Bahnraub in Misiauri. Berühmter Mönch gestorben. Opfer deZ Bergbaues. A ' .SagamoreHill. O, e r B a y, 22. Sept. Präsideni ioosevelt benutzte den heutigen schönen Herbsttag zu einem langen Spazierritt mit seiner Gemahlin. Besucher wurden keine empfangen. Es werden auch während des kurzen Aufenthalts des Präsidenten nur noch wenige erwartet. Lächerliche AttentatsR i e ch e r e i. O y st e r B a y , N. I., 22. Sept. Die geheimen Spitzel, welche über die Sicherheit des Präsidenten zu wachen haben, machten sich wieder einmal lächerlich. Samuel Swenson, ein 35 jähriger Schwede, begab sich, da er gern einmal den Präsidenten und dessen Wohnsitz sehen wollte, nach Oyster Bay. Weil er geflickte Kleider trug, also kein Politiker sein konnte, kam er den GeHeimbeamten verdächtig vor und wurde verhaftet. Man fand bei seiner Durchsuchung, daß er unbewaffnet war und außer einer schwedischen lutherischen Kirchenzeitung 4 Dollar in Baar bei sich hatte. Swenyon spazierte gegen halb 5 Uhr Abends den Weg nach Sagamore Hill entlang. Da er wie ein einfacher Arbeitsmann gekleidet war, hielt ihn einer der Spitzel an. Swenyon erklärte dem Beamten in gemüthlichster Weise, daß er von New ZZork gekommen sei um einen Blick auf den Präsidenten und Sagamore Hill zu erhaschen. Der Beamte befahl Swenyon, kehrt ZU machen. Letzterer bat den Beamten, ihm doch zu gestatten, die Anlagen zu betrachten, er sei Landschaftsgärtner und habe doch den weiten Weg von New Jork gemacht. Aber er mußte umkehren. Auf dem Wege zur Stadt bot ein Farmer dem müden Schweden Fahrgelegenheit an. Als er in Oyster Bay anlangte, holten zwei Geheim dienst-Beamten den Überraschten Schwe den vom Wagen herunter und brachten ihn zur Polizeistalion. Dort wurde er wieder durchsucht und trotzdem leine Waffe oder sonst etwas Verdächtiges bei ihm gefunden wurde und selbst die Beamten zu dem Schluß kamen, daß der Mann kein Anarchist sondern vollständig harmlos war, transportirten ihn zwei Polizisten zum Bahnhof, setzten ihn auf einen absahrenden Zug und bedeuteten ihm, daß man ihn todtschießen würde, wenn er je nach Sagamore Hill zurückkehren würde. Der Canal-Vertrag. Washington, 22. Sept. Das Staats'Departement hatte bis heute Mittag keinerlei neue Depeschen bezüg lich der Canal-Lage. In amtlichen Kreisen verlautet nichts darüber, was einer Verwerfung des Vertrags folgen wird. Der CanalVertrag todt. W a s h i n g t o n, 22. Sept. Als das Staats-Departement heute schloß war man sich darüber einig, daß der Canal-Vertrag todt sei. Die für die Ratisication bestimmte Frist war abgelaufei, ohne daß von Bogota Nachrichten eingelaufen waren. Der Präsident kann nun unter dem Spooner Gesetz sich für die Nicaragua Route cntschließen oder die ganze Angelegenheit vorläufig fallen lassen. Füllevon Anklagen. New York, 22. Sept. Der Anwalt von George W. Beavers wurde heute benachrichtigt, daß Beavers sofort vor Commiffär Hitchcock zu erscheinen habe, um sich wegen zweier weiterer Anklagen wegen Verschwörung und Betrugs zu verantworten. Die Palatia im sicheren Hafen. New Y ork. 22. Sept. Nach einer 18-tägigen Fahrt ist der Dampfer Palatia von Hamburg eingetroffen. Die Verzögerung ist durch die schadhast gewordene Maschine rn erklären. Alle Passagiere find wohlbehalten.

BerühmterMönch gestorben New A o r k. 22. Sevt. Eine PrivDepesche aus Prag meldet den Tod von Bruder Earl, des mahrsch?in lich berühmtesten Mitgliedes des Aene-diltiner-OrdenS. Vor seinem Eintritt in das Kloster hieß er Prinz Edwin Schoenburg und war österreichischer Cavallerie-Offizier. Als er 30 Jahre alt war, schlug seine Gesinnung plötzlich um. Eines Tags ritt er vom Paradefelde weg nach der Benediktiner-Abtei und bat den Pater um Aufnahme. Er schenkte dem Orden ein großes Vermögen und widmete seine ganze Zeit der Thätigkeit unter den Armen. Jett wieder verurtheilt. Cynthiana, Ky., 22. Sept. Nach achttägiger Prozeßdauer wurde heute Abend Curtis Jett schuldig befunden, den Stadtmarschall zThomas Cockrill in Jackson, Ky., ermordet zu haben. Er wurde zum Tode verurtheilt. Dies ist der zweite Mordprozeß gegen Curtis Jett. Im ersten Prozeß wurde er der Ermordung des Richters Marcum schuldig befunden und zu lebenslänglicher Hast verurtheilt. Bahnraub. Leavenworth, Kas.,22. Sept. Hier lief die Nachricht ein, daß Zug 41 der Burlington Bahn nahe Amazonia, Mo., von 4 bewaffneten Banditen überfallen wurde. Die Kerle sprengten den Geldschrank im Erpreß-Waggon und erbeuteten S10.000. Die Paffagiere wurden nicht belästigt. Bahn-Unfall. G ene se o, N. I.. 22. Sept. 4 Strecken-Arbeiter an der Delaware, Lackawanna & Western Bahn wurden heute bei Mount Morris von einem westlich fahrenden Zuge getödtet. Der dichte Nebel verhinderte sie, den nahenden Zug zu sehen. Bekannter Jngenieu?. f P o r t l a n d, Ore., 22. Sept. Obzrst I. M. Underwood, bekannt als Eisenbahu Ingenieur, und früheres Mitglied der Minnesota Legislatur, ist im Alter von 61 Jahren gestorben. Er machte den Bürgerkrieg mit und hielt eine Zeit lang Sitting Bull als Geißel gefangen. Im Bergwerk erstickt. B u e n a V i st a, Colo., 22. Sept. B.F. Morley, Geschäftsführer, und A. Abrahamson, Superintendent in einem Bergwerk zu Rom Cap, fanden durch verpestete Luft den Tod, als sie gestern Nacht eine Inspektion der Grube vornahmen. Die Leichen sind geborgen. Nach der Lage der Leichen zu urthei-

len. hat Abrahamson versucht, Morley aus seinen Schülern zum Lustschacht zu tragen, um ihn zu retten. Er hätte sich jedenfalls selbst retten können, wollte aber den bewußelosen Kameraden nicht hilflos im Stiche lasten. Sein Heldenmuth kostete auch ihm das Leben. . Parry präsidirt. Boston, -22. Sept. Der Natio-nal-Verband der Wagenbauer trat heute zu seiner Jahres-Convention zu sammen. Die Versammlung wurde vom Präsidenten D. M. Parry aus Indianapolis eröffnet. Ausdehnung des BierMarktes. Philadelphia, 22. Sept. In der heutigen Sitzung der Masters Bremers Association entwarfen die 400 Delegaten einen Plan zur Herbeifüh rung größerer Sparsamkeit von Seiten Brauerei'Angestellter, um der Verschleuderung an Material Einhalt zu thun. Auch die Brauerei-Methoden wurden im Einzelnen besprochen. Die Delegaten-Berichte aus fast allen Theilen des Landes ergaben eine Er Weiterung des Biermarkts und tägliches Anwachsen des Consums. Tod eines früheren Bür g e r m e i st e r s. Chicago, 22. Septbr. Alson Smith Sherman, Chicago's Bürger ? n , -. .... .. mei,ier im acyien ayre einer tädtischen Existenz, ist heute zu Waukegan, 92 Jahre alt, gestorben. ES kam 1830 auS Vermont hierher. General Corbin. S a l t Lake, Utah, 22. Sept. -General-Major H. C. Corbin, der der fchiedene Armee-Posten im Westen inspicirt ist heute nach dem Norden obge reist. Er geht zunächst nach Montana, später nach Seattle und kehrt dann über die Canadische Pacific-Bahn nach dem Osten zurück.

Der Reichlin-Mord. Elyria, O., 22. Sept. Der

Reichlin'sche Morofall wurde heute von der Grandjury aufgenommen. 70 und mehr Zeugen sind vorgeladen und die Behörden erklären, es sollen keine Auslagen gespart werden, um Agathe Reichlin's Mörder der Gerechtigkeit zu überliefern. Heute Vormittag wurde die Jury nach dem Schauplatze des Verbrechens in Loraine überführt; Nachmittags begann die Zeugen - Vernehmung. Gegen O d e l l. S ch e n e c t a d y N. , 22.Sep. Die Staats-Convention der Necu Vorter Liquor & Beer Dealers Äffn" wurde heute Abend zu einer PartisanOrganisation gemacht. Präsident Do lan rieth allen Mitgliedern sich gegen Gouv. Odell's Verwaltung zu stemmen und die Conventian nahm Beschlüsse an, in welchen die Erwählung von Demokraten für die Legislatur befürwor tet wurde. Kirchen-Conferenz. Atlantic City, N. I., 22. Sept' Ueber 1000 Delegaten wohnten der heutigen Eröffnungssitzung der National-Conferenz christlicher Kirchen an. Auf eine Begrüßungs-Ansprache des Bürgermeisters erwiederte Carcll D. Wright. Farmer-Congreß. Niagara Falls, N. Y., 22. Sept. Der National - Congreß der Farmer trat beute in 23. Jahres-Ses-sion zusammen. Gouverneur Odell hielt eine Begrüßungs-Ansprache. Etwa 300 Delegaten, die 33 Staaten vertraten, waren zugegen. Zu den Gegenständen, die zur Berathung stehen, gehören Gegenseitig-keits-Verträge, gute Landstraßen, Arbeiter- und Verstaatlichung? - Fragen öffentlicher Verkehrsmittel. Rückkehr Bartholdt's. New York, 22. Sept. CongreßAbgeordneter Richard Bartholdt, St. Louis, kehrte heute mit dem Kaiser Wilhelm der Große" aus Europa zurück, wo er der Internationalen Friedensconferenz in Wien beigewohnt hatte. Er wird den Präsidenten in Oyster Bay besuchen und ihn bitten, den Congreß zur Ernennung eines Comites zu veranlassen, das die Friedensconferenz für nächstes Jahr nach Amerlka einladet. Die Militär-Diktatur. Victoria, Colo., 22. Sept. Die Truppen im Lager wurden gestern in später Nachtstunde zu den Waffen gerusen. Unbekannte Personen sollen versucht haben, die Posten ' Linie zu durchbrechen. Die Wache gab 20 Schüsse ab; mit welcher Wirkung, ist nicht be kannt. Cripple Creek, Colo., 22. Sept. Im Distrikt Gericht wurde heute über die Fälle der 4 Militär-Ge-fangenen, die Habeas-Corpus-Gefuche beantragt haben, verhandelt. Die Militär-B?hörden gehen von der Ansicht aus, daß die Herrschaft des Distrikts beim Militär liegt und sie erkennen die Jurisdiktion keines GerichtsHofs an. Der Auditeur erklärte, General Chase sei der Ansicht, daß im Distrikt das Standrecht herrsche. Moody inspicirt. Philadelphia, 22. Septbr. Secretär Moody inspicirte heute das Bundes-Marine-Heim. Wahrscheinlich wird er auch dem League Island Schiffsbauhof besichtigen. Mysteriöses Verbrechen. C l e v e l a n d , 22. Sept. Am Eingange zum Gocdon Park fand man heute früh die verstümmelte Leiche der 22.jährigen Olive Rsyl, auf den Geleisen der Lake Shore Bahn liegend. Die Untersuchung ergab, daß das Mädchen ermordet und die Leiche dann auf die Geleise gelegt wurde, wo ein Zug über sie hinfuhr. Der Fall ist noch in tiefes Geheimniß gehüllt. Kurze Depeschen. Ausland. Dublin. Beim Kentern eines Boots in der Killim Bay ertranken 10 Fischer. London. 4 Touristen fanden bei der Besteigung des Scafell Bergs, Cumberland, den Tod. London. Generalanwalt Finlay kam bis zur Vertagung der AlaskaCommission wider Erwarten mit sei nem Plaidoyer noch nicht zu Ende.

Bilder aus Finnland.

Nordische Sommernacht träumt, wenn der Dampfer iv. Stockholm, der Hangö am Nachmittag verlassen hat. sich der Stadt Helsingfors nähert; es ist keineswegs, als ob man auf dem Meere fährt. Herrlich bewaldete Inseln drängen sich zu beiden Seiten um das Schiff und dehnen fich weithin bis zum Horizont aus. Dazwischen ragen rothe, rundgeschliffene Klippen aus der Tiefe, und oft ist das Fahrwasser des Schiffes so eng abgesteckt, daß ein Ausweichen kaum möglich wäre; Barösund heißt diese Stelle des Schärengartens". Im ungewissen Lichte der schweigenden Nacht erkennt man alle Formen und Farben und erblickt schon anderthalb Stunden vor der Ankunft ein paar Thürme von Helsingfors über fernen Waldgipfcln. Und wenn nun die Festung Sveaborg auftaucht und das Schiff im Bogen in Schloß in A e b o. den Hafen der finnischen Hauptstadt einfährt, die sich vornehm mit ihren weißen Häusern, ihren Kuppeln und Promenaden auf den Klippen ausdehnt, dann mischt sich blitzendes und blendes Gold der aufgehenden Sonne in das Farbenspiel, und der kaum vertriebene Tag nimmt wieder Besitz von dieser Welt, die im Sommer fast ausschließlich von ihm beherrscht und von seinen Künsten verschönt wird. Finnland ist ein Land für Naturfreude.. Zwar beginnt auch in den Städten die junge, ihrem Wesen nach westeuropäische Kultur sich mächtig zn regen, und sie besitzt in Helsingfors, Tammerfors und Aebo schon ganz beträchtliche öffentliche Denkmäler, die der Aufmerksamkeit auch des anspruchsvolleren Reisenden werth sind. Hierher sind zu rechnen namentlich die Skulpturwerke von Helsingfors sowie dessen öffentliche Bauten; ferner die private, oft hochmoderne und sehr originelle Bauthätigkeit in den größeren Städten. Der Charakter des LandÄ Schloß S t. Olafsberg bei Nyslott. Volks ist, soweit der Tourist es kennen lernt, der typische des alten, kräftigen, Von fortwährender Noth stahlhart geschmiedeten Bauern, aber des denkenden Bauern: äußerlich freundlich und gefällig, innerlich jedoch fchwerfälliz und in seinen tieferen Gründen eigensinnig und von starrem Nechtsgefühl. Dabei geht etwas Kindliches durch all diese Leute hin, so in der naiven Art, wie sie dem Fremden begegnen, und in dem leisen Gesang, mit dem sie sich auf einförmigen Fahrten über Land die Zeit vertreiben. Die finnischen Städte sind meist groß gewordene Dörfer. Nicht alle sind zum massiven Steinbau übergegangen oder stellen gar, wie Helsingfors, eine wirklich durchgeführte moderne Stadt dar; dafür aber sind sie alle durch ihre Lage ausgezeichnet. Imwer bildet das Urgestein die Grundläge, in Form gewaltiger, vo.n einstigem Gletschereis abgeriebener Klippen; Fichten- und Birkenwälder umkränzen sie, und nie fehlt das Wasser in diesem &? iM X Vi-r;. 1? v:4i Jmaira-Stromschnellen. meerumrauschten Lande der tausend Seen". Hin und wieder erheben sich auch historische Bauten, wie St.Olassborg bei Nyslott oder der Dom und das am Meer gelegene Schloß der einstigen Hauptstadt Aebo. Der Geist der Einsamkeit waltet über den landschaftlichen Reizen Finnlands und verleiht ihnen ihre höchste Wtthe. Den Typus der am melsten gerühmten finnischen Landschaft findet man bei der 4 Meilen langen Landzunge Punkaharju, einer alten Mittelmoräne, die sich zwischen Seengebieten in wschselnder Höhe und Breite erstreckt. Mehrmals bildet sie nur noch einen schmalen Landweg zwischen dem Waffer; meist zieht sie sich über bewaldete Hohen hm. von denen aus man endlose Ausblicke über die friedliche, fonnenverklärte Landschaft zu

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fährt man über Wiborg durch den Simakanal über den Saimasee und

besucht dabei aus emem Nebenweg auch den berühmten Jmatra. Der letztere. kein Wafferfall, sondern eine ungeheuere, tosende Stromschnelle, die sich durch ein schmales, felsenübersätes dM "RVH, . ?W5M5 .Ls?; .: J rf .-S 55Z5? " -I KV 'Wo-ir-f 55S-55 'i v .:! . V MMMN fc' f AXJ AX.Vr mwmt SMm. Theerboot in den Strom schnell e n d e s U l e a-E l f b e i M u h o s. Bett wälzt, ist oft beschrieben und auch abgebildet worden. Er soll aber rm Winter, wo er sogar elektrisch beleuchtet wird, einen noch großartigeren Anblick bieten als im Sommer. Hat man die mit ausgezeichneten Bädern verbundenen, schön gelegenen Städte Nyslott. Kuopio und Jisalmi hinter sich, so beginnt eine lange, eintönize Fahrt auf der Postkutsche oder auf einem der zweiräderigen, für zwei Personen berechneten flinkenJswoschtschiks durch eine bergige Einöde, die ein Bild von den wenigen kultivirten, ganz armen Gegenden Finnlands und von seinenBauernhöfen mit den rauchgeschwärzten Badstuben bietet. Von Kajana aus fährt man dann mit Dampfer bis Vaala; hier beginnt die Fahrt mit einem Theeboot durch die Stromschnellen des Ulea-Elf bis kurz vor Uleaborg. Dies ist ohne jeden Zweifel das Großartigste und Eindrucksvollste, was Finnland an Naturschönheit dem Touristen 'zu bieten hat. Mit der Geschwindigkeit eines Eisenbahnzugs jagt das 4045 Fuß lange und 4 Fuß breite Theerboot, von einem vereidigten Lootsen geleitet, durch die schäumenden und spritzenden Wasser. Wenn aber gar die Ufer sich verengen und dasBoot in die heiligen Fälle", den Pyhäkoski. eintritt, in dem es zwei Stunden lang dahinjagt, während langsam die Sonne sinkt und die ersten Nebel über den Wirbeln zu spielen beginnen, dann gewinnt der Reisende einen Eindruck, den er nie im Leben vergessen wird. Zur Naturgeschichte. (Das kleine Aennchen zieht aus Mama"s Corset ein Fischbein und frägt, von welchem Fisch das sei): Vom Walfisch." ist die Antwort. Was? sagt da Aennchen erstaunt, von dem großen, großen Walfisch? Hat der aber kleine Beine!" m t DerSchuldige. ar is. Mutter: Aber Fritzl. jetzt hast Du schon wieder die Hose zerrien." Fritzl: Gelt Mama, bei , dem Schneider lassen wir nichts mehr arbeiten." Ein liebenswürdiger Bruder. Hat deine Schwester nicht kürzlich ihren dreißigsten Geburtstag gefeiert?" Nein, der ist bis nächstes Jahr verschoben worden!" Schlau. Bäuerin: Wie kannst denn den alten versoff'nen Knecht engagiren? Bauer: Jo. waßt, der hat im Rausch schon dreimal Feuer verursacht! Zarte Andeutung. MUMM n PSüS ttuHZl S fevii LftiföiD Hannes: Die Wittwe vom SternHof hat mir gestern a' Fuhr' Mist an'tragen!. . .Mir scheint, die will mir durch die Blume zu versteh' geb'n, daß s' mich gern sieht!" H ö ch st e Schändlichkeit. Wie kommt denn Ihre Frau dazu, Sie zum Rauchen aufzufordern? das thun doch sonst Frauen nicht!" Sie weiß, ich kann es nicht vertragen!"

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