Indiana Tribüne, Volume 27, Number 26, Indianapolis, Marion County, 22 September 1903 — Page 7

Jndiana Tribüne, 22. September 1903

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- . in rn s i st 1 18 '5 ' r r I jr tfV A Tirirmnalroman von A. B. Klußmnn . HSS x: ViQ4&9 O . (Fertsttzung.) v:tcr cs r-jar ein 58rtef, fcer die furchtbarste Enttäuschung ihres Lebens in sich schloß und der mit der Wucht eines vernichtenden Schlages auf sie wirkte. Tenn bei aller Schonung und LiebensWürdigkeit in der äußeren Form bedeutete er nichts anderes als eine klare, bündige Absage von unzweideutigster Lesnmmthcit. Er müsse zu seinem Bebaimn darauf verzichten, schrieb Hermann Schröder, ihr in eigener Person den gewünschten Beistand zu leisten, denn abgesehen davon, daß er ihrenEntschluß nicht billigen könne, gäbe es für ihn e7ne Anzahl triftigster Gründe, die es ilrn verböten. Es sei ihm nie in den Sinn gekommen, ihr aus der Bergangenheit einen Vorwurf zu machen, denn schon bei seiner Rückkehr nach Vreslau sei diese Vergangenheit für ihn todt und abgethan gewesen, wie wenn sie überhaupt nicht existirt hätte. Aber das Todt? lasse sich auch nicht zu neuem Leben erwecken. Er würde sich eines schweren Unrechts schuldig machen, wenn er in dieser Hinsicht irgend ein Mißverständniß aufkommen ließe. Nicht unter dem Einfluß der Erinnerung an das, was einst zwischen ihnen gescheben sei, sondern als der aufrichtige freund ihres Gatten und nur als dieser habe er geglaubt, ihr seine Unterstützung in ihrer gegenwärtigen be!laaeswertb:n Laae anbieten j curren. M dem Augenblick aser, va er zu seiner schmerzlichen Ueberraschung bei ihr auf eine von der seinigen so weit abweichende Auffassung gestoßen sei, müsse er es als ein unabweisbares Gebot der Eh7c ansehen, dieses Anerbieten zurückzuziehen, soweit es einen persönlichen Verkehr zur Voraussetzung habe. In allem und jedem, was er ohne einen solchen Verkehr für sie thun könne und ohne daß es sich dabei um eine mittelbare oder unmittelbare Mitwirkung in ihrer Schcidungsangelegheit handle, dürfe sie nach wie vor unbedingt auf ihn zählen, und er bitte sie, ganz über ihn zu verfügen. Wie einen grausamen, schneidenden Hohn hatte Hermine diese letzte Versicherung und die am Schlüsse hinzugefügte Empfehlung eines anderen, durchaus vertrauenswürdigen Anwalts emPfunden. Sie mußte den unbarmherzigen Brief zum zweiten und zum dritten Male lesen, ehe sie vollkommen begriffen hatte, daß er wirklich das Ende ihrer Hoffnungen bedeute. Denn hier gab es keine Möglichkeit einer Täuschung mehr, keine Unklarheit und Zweideutigkeit, an die sie sich in eitlem Selbstbetrug noch einmal hätte klammern können. Es war dem Schreiber ganz unverkennbar darum zu thun gewesen, ihr nicht nur für die Gegenwart, sondern auch für alle Zukunft jede Illusion zu nehmen, die sich für sie an seine Person geknüpft hatte. Sie hätte geradezu verblendet sein müssen, um diese Absicht nimt zu durchschauen. ..Er liebt mich nicht mehr," sagte sie sich mit jenem bitteren, bohrenden Schmerz, den solche Erkenntniß immer für em verschmähtes Weib bedeutet. Demi das ist nicht die Sprache des allzu ängstlichen Ehrgefühls und der übertriebenen Gewissenhaftigkeit, sondern es ist die Sprache der Gleichgiltigkeit. Ich habe mich ihm angeboten, und er weist mich zurück nicht, weil ich noch immer das Weib eines sögenanntes Freundes bin, sondern weil ich ihm nichts mehr bedeute." Sie zerriß den Brief zu Fetzen und warf sich in grenzenlosem Jammer über das Sofa hin. Aber die Thränen, die sie brennend heiß auf ihren Wangen fühlte, waren noch mehr Thränen der Wuth als des Schmerzes. Denn für ihre Frauenlogik gab es hier nur eine einzige Erklärung: Er liebt mich nicht mehr, weil sein Herz einer anderen gehört und diese andere ist Martha! Sie allein hat ihn mir gestohlen. Sie wird triumphiren, während ich unter der Last meiner doppelten Schmach erliege. Wenn haßerfüllte Wünsche die Macht hätten, einen Menschen zu tödten, so , würde die junge Lehrerin diese Stunde schwerlich überlebt haben. Und wenn ein böses Ungefähr sie gerade jetzt in das Zimmer ihrer Schwägerin geführt hätte, so wäre ihr von der bis zum Wahnsinn aufgeregten Frau sicherlich eine furchtbare Szene bereitet worden. Aber sie war glücklicherweise ausgegangen, und als sie nach Verlauf von Stunden heimkehrte, hatteHermine Zeit genug gehabt, wenigstens äußerlich ihre Fanung wieder zu gewinnen. Ihre Empfindungen hatten inzwischen noch nichts an leidenschaftlicher Heftigkeit eingebüßt; doch nur die tödtliche Blässe ihres Antlitzes und die ncrvöse Unruhe ihrer Bewegungen hätten dielleicht einem scharfblickenden Menschenkenner den Zustand ihres Innern verrathen. Sie wollte sich beherrschen, damit die verhaßte Nebenbuhlerin nicht zu allem anderen auch noch Gelegenheit habe, sich an ihrem ohmnächtigen Zorn über die erlittene Demüthigung zu wei den. denn vielleicht wußte sie alles. Vielleicht hatte sie Hermann Schröder längst darüber aufgeklärt, daß jene Anspielungen Hermmes aus em Liebes Verhältniß mit ihrem Brude? eitel Berleumdung .gewesenwaren. Während Jit

sich noch in den seligsten Hoffnungen gewiegt hatte, waren die Beiden bereits im besten Einvernehmen miteinander gewesen und hatten nur noch ein wenig Komödie aespielt. um sie zu täuschen, (sie nane keinen bestimmten Anhalt

für diesen Verdacht, aber mit selbstquälerischer Hartnäckigkeit hielt sie an ihm fest. Und als Martha bei ihr eintrat ernst und kühl und zurückhaltend wie immer seit dem Verschwinden ihres Bruders da bedauerte sie mit argwöhnischer Aufmerksamkeit ihre Mienen wie ihre Worte, um in einem unwillkürlichen Zucken der Lippen, in irgend einer unbedeutenden Aeußerung vielleicht eine Bestätigung zu finden für das, was sie vermuthete. Sie sprachen wenig: denn seitdem die Verschiedenheit ihrer Ansichten über Gerhard Winters Schuld eine unuberdruckbare Kluft zwischen ihnen geschaffen, hatten sie einander nichts mehr zu sagen. Martha konnte ihrer Schwägerin den sofort mit rücksichtsloser Offenhat kundgegebenen Zweifel an ihres Bruders Nechtschaffenheit ebensowenig verzeihen, als sie ihr das häßliche Wort vergeben konnte, daß sie Gerhard memals geliebt habe. Wie Fremde waren sie in diesen letzten zehn Tagen nebeneinander hergegangen. Soviel, als es nur immer m ihren Kräften stand, hatten sie vermieden, miteinander allein zu sein. Wo es dennoch nicht zu umgehen gewesen war, da hatte es immer wie dumpfe Gewitterluft über ihrem Beisammensein gelegen. So war es auch heute. Und vielleicht noch deutlicher als sonst empfanden sie gerade heute die drückende Schwüle dieser unheildrohenden Stimmung. Tlaxtha hatte einige spitze Vemerungen ibrer Schwägerin unbeantwortet gelassen. Aber nack einem lanaen Schweiaen ,llgle ue plötzttcy: Jcy habe beute die nachgesuchte Entlassung aus meiner Stellung erhalten. Da :ch nun nicht länger im Stande sein werde, Dir eine angemessene Summe für Wohnung und Beköstigung zu zahlen, bin ich willens, mich nach einem anderen Unterkommen umzusehen." Darauf mußte ich gefaßt sein," erwiderte Hermine ironisch. Vermuthlich hegst Tu die Absicht, Breslau zu rerlassen." Nein, diese Absicht hege ich vorläufig nicht. Denn das wäre nichts anderes als feige Flucht. Solange noch ein Verdacht auf Gerhard ruht, werde ich bleiben." Das hieße: für immer. Aber da es Dir aller Voraussicht nach nicht ganz leicht fallen wird, mit dem Namen, den Du trägst, hier in Breslau eine andere Anstellung zu finden wovon, wenn es erlaubt ist, danach zu fragen, gedenkst Du denn Deinen Lebensunterhalt zu bestreikn?" Das weiß ich in diesem Augenblick selbst noch nicht. Aber es wird sich schon irgend ein Erwerb für mich finden, wenn nicht in meinem Lehrerinnenberufe, so doch in irgend einem anderen. Ich will mich lieber als Dienstmagd verdingen, ehe ich der Lüge und der Verleumdung das Feld räume." ..Vielleicht als Diensimagd bei dem Rechtsanwalt Schröder? Ich bin überzeugt, er wird Dich sehr gern und unier ganz annehmbaren Bedingungen engagiren. Martha, die bis jetzt am Fenster gestanden und ihrer Schwägerin den Rücken gekehrt hatte, wandte sich, wie von einer unsichtbaren Faust dazu gezwungen, nach ihr um. Sie war fatroffen: aber die Beschimpfung war zu ungeheuerlich, als daß sie sie sogleich in ihrer ganzen Schwere hätte erfassen können. Bei dem Rechtsanwalt Schröder? Was willst Du damit sagen?" O, bist Du mit emem Male so schwer von Begriffen, meine Liebe? Oder glaubst Du wirklich, mich mit irgend einer hochtrabenden Redensart über die Gründe zu täuschen, die Dir den Aufenthalt in diesem Hause unbequem machen? Schließlich hast Du ja gar keine Ursache, sie vor Mir zu verheimlichen, denn Du bist Deine eigene Herrin, und ich begreife vollkommen, daß Du anderswo in Deinem freundschaftlichen Verkehr Mit dem Herrn Rcchtsanwalt viel weniger genirt sein wirst als hier." Aus dem Gesicht des jungen Mädchens schien auch der letzte Blutstropfen gewichen; aber ihre Augen sprühten. Das ist schändlich!" rief sie. Woher nimmst Du das Recht, mich durch eine so nichtswürdige Andeutung zu beleidigen?" Ei, warum den so heftig? Starke Ausdrücke sind noch lange keine Widerlegung. Ich werde wohl gute Gründe haben für meine Vermuthungen. Schröder ist sehr wohlhabend, nicht wahr? Und so lange Du ihn zum Beschützer hast, kannst Du allerdings leichten Herzens auf eine Anstellung verzichten." Schweig!" Mühsam, fast tonlos war dies einzige Wort von Marthas Lipen gekommen. Sie hatte beide Hände auf die Brust gepreßt, und als ein Bild mehr des Entsetzens als des Zornes stand sie vor ihrer höhnisch lächelnden Beleidigerin da. Der grausame Schlag war zu gut gezielt, als daß er ftine Wirkung hätte verfthlen können. Frau Hermine war zufrieden mit ihrem Erfolg. Gewiß ich schweige gern, wenn es Dir unangenehm ist, davon reden zu hören. Aber ich dachte mir gar nichts Böses dabei. Warum sollte sich der Herr Rechtsanwalt nicht bei Dir schadlos dafür halten, daß ihm an anderer Stelle die Eroberung nicht geglückt ist, auf die er sich Hoffnung gemuckt batte?

Ich gönne Dir und ihm von Herzen alle erdenklichen Glückseligkeiten."

In die aleichsam erstarrte Gestalt des jungen Mädchens war endlich wieder Leben gekommen. Sie ließ die Hände sinken und ging geradeswegs zur Thür. Du bist nicht werth, daß ich Dir antworte," sagte sie mit einem Ausdruck von Verachtung, wie ihn Hermine wohl noch nie hatte hören Kv.t:i. Dies war das letzte Mal, daß wir in diesem Leben miteinander gesprochen. Morgen schon verlasse ich das Haus." Viel Glück auf den Weg! Und vergiß nicht, mich bei Deinem Liebsten zu verklagen." Das letzte hatte Martha wohl kaum noch gehört; denn das Geräusch der hinter ihr zufallenden Thür hatte den Klang der giftigen Worte verschlungen. Sobald sie allein war. sprang Hermine aus der lässigen Vose empor, in der sie so lange auf dem Sofa gefenen. ihr schönes Gestcht verzerrte sich zu einer furienhaften Grimasse, und ihre kleinen Hände ballten sich zu Fäusten, als sei sie im Begriff, sich aus einen unsichtbaren Gegner zu stürzen. Das letzte Mal?" stieß sie m leidenschaftlicher Wuth zwischen den Zahnen hervor. Nein, Du Schlange, das letzte Mal war es noch nicht! Denn wir sind noch nicht fertig miternander. Laß doch sehen, ob er Dich auch dann noch zu seinem Weibe machen wird der ehrenfeste Herr Rechtsanwalt!" Sie ging an ihren Schreibtisch und legte sich mit bebenden Fingern einen Briefbogen zurecht. Kreischend flog ihre Feder über das Papier, und wie dämonische Genugthuung leuchtete es in ihrem Gesicht, als sie das Geschriebene überlas. Es war ein kurzer Brief ohne Unterschrift, und er war an den Untersuchungsrichter Harrius gerichtet. Vielleicht hätte ich mir etwas Mühe geben sollen, meine Hand zu verstellen," dachte sie, als sie ihn in den Umschlag siedle. Aber gleichviel! Ich werde es schon zu verantworten wissen, wenn man die Absenderin erräth." 15. Kapitel. r c s l a u , den IG. August. Mem lieber George! Herz lichen Tank für Deinen letz ten Brief und dieWiederho lung Deines brüderlichen Anerbietens, mich mit Geld zu unterstützen. Es ist ja leider nicht unmogllch,daß ichnoch genothigt sein werde, davon Gebrauch zu machen; für den Augenblick aber besitze ich genug, um mein freudloses Dasein zu fristen. DieGesellschafthatmir brieflich eröffnet, daß ich noch drei Monate in meiner Wohnung bleiben könne, und daß man mir aus besonderer Rücksicht auf meine Lage für diese drei Monate sogar das Gehalt meines Mannes weiterzahlen werde. Das ist mehr Groß muth, als ich erwarten durfte. Aber es ist doch immer nur eine Galgenfrist, und es bedeutet im Grunde einen sehr geringen Unterschied, ob ich heute oder nach einem Vierteljahr als Bettlerin aus der Straße liege. Am liebsten wäre ich gleich nach dem Empfang Deines zweiten Briefes zu Dir nach Berlin geeilt, um mich endlich emmal an einem treuen Herzen auszuweinen. Aber man hatte mir zu versteyei? gegeben, daß im Interesse der Untersuchung vorlausig noch mem Ver bleiben in Breslau wünschenswerth sei. Der aufregende Verlauf des heutigen Tages hat mir bewiesen, wie triftige Gründe der Untersuchungsrichter für einen solchen Fingerzeig hatte. Ich habe Dir nämlich eine große Neuigkeit mitzutheilen, George ein Ereigniß, das für Dich wahrscheinlich eine viel größere Ueberraschung bedeu ten wird, als es nach allem Vorheraegangenen für mich sein konnte. Denn ich habe vom ersten Tage an einen sehr bestimmten Verdacht gegen diese falsche, gleißnerische Person aeheat. die eine unumschränkte Herrschaft über ihren schwachen Bruder ausübte, und die ja auf dem besten Wege war, während Deines Hierseins auch Dich zu betho ren. Nun ist sie von dem Schicksal ereilt worden, das sie sich selbst bereitet hat, und ich leugne nicht, daß es mir eine gewisse Genugthuung gewährt, sie von der hundertfach verdienten Strafe bedroht zu sehen. Aber ich muß wohl im Zusammenhange erzählen, wenn Du Mich ver stehen sollst. Gestern hatte mir meine Schwägerin mitgetheilt. . daß sie aus freien Stücken ihre Entlassung genommen habe und schon innerhalb der nächsten vierundzwanzig Stunden mein Haus zu verlassen gedenke. Ohne Zweifel war ihr trotz der dreisten Zu versicht, die sie so lange zur Schau ae tragen, allgemach doch der Boden hier in Breslau zu heiß geworden, und sie t:.f 1 V. . : i. r i. r ijizu oen geeigneten Zeiipunil sur ge kommen, stch aus dem Staube zu ma chen. Ich durchschaute ihre Absicht so fort. Aber ich hatte ja keine greifbaren m r." ?t nr. ir , ""i scrocije sur lyren Äniyen an oem Verbrechen meines unseligen Gatten Darum konnte ich nichts thun, sie an der Ausführung ihres jedenfalls wohl vorbereiteten Planes zu hindern. In aller Frühe des heutigen Tages nun . .l 1 . jC t ! I r i umiuc iu; umu ivieeryoiies yesliges Klingeln an der Wohnungsthür aufgeschreckt. Nothdürftig bekleidet, öffnete ich selbst und sah ?.uch zu meinem Schrecken dem Kriminalkommissär Neuburger und zwei anderen Männern gegenüber, in denen ich trotz ihres Eivilanzuges auf den ersten Blick die Polizeibeamten erkannte. Der Kommissar bearükte mich köflich: aber nack

seinem Eintritt in die Wohnung wies er mir einen Befehl des Untersuchung?richters vor. der ihn ermächtigte, aber-

mals eine Haussuchung bei mir vorzunehmen. Da mein Gewissen rein ist, übergab ich ihm ohne Weiteres alle meine Scküssel. Aber ebe er mit seinen cacyforichungen regann, stellte er eine große Anzahl auf meine Schwägerin bezügliche Fragen, aus denen ich leicht entnehmen konnte, daß der frühe Besuch viel mehr Martha Winter galt als mir. Ich that selbst in diesem Auaenblick noch, was in meinen Kräften stand, um sie zu schonen. Aber dem eindringlichen Hinweis gegenüber, daß ich wahrscheinlich alle Aussagen spater unter meinem Eide würde wiederholen müssen, durfte ich doch endlich nicht länger zurückhalten Mlt dem, was ich beobachtet hatte und was 'ich vermuthete. Die ewige GeheimnißZrämerei zwischen meinem Manne und seiner Schwester; ihre geradezu lächerliche Zärtlichkeit füreinander; Marthas auffallendes Benehmen nach dem Verschwinden ihres Bruders und endlich ihr neuem kundaeaebener Entschluß einer plötzlichen Abreise schienen dem Beamten Grund genug dafür, die Haussuchung nicht in meinen Räumen, sondern in dem Zi.nmer meiner Schwägerin zu beginnen. Er ersuchte mich, sie davon in Kenntniß zu setzen; aber er folgte mir auf dem Fuße, wahrscheinlich damit sie keine Gelegenheit mehr fände, m aller Eile etwas beiseite zu schaffen. Wir überraschten die iunae Dame beim Einpacken ihrer Habseliakeiten. die über das ganze Zimmer zerstreut lagen. Ich kann ihr die Anerkennung nicht rsagen. daß sie die Rolle der gekränkten Unschuld auch jetzt noch meisterhaft zu spielen wußte. Sie schien mich für die Urheberin der unerfreulichen Ueberraschung zu halten, denn sie warf mir einen Blick zu, der mich wohl vernichten sollte. Im Ueörigen aber war sie von einer hoheitsvollen Erhabenheit, die auf keinem Theater ihren Eindruck verfehlt haben würde. Ich wollte mich zurückziehen, weil mir die ganze Szene sehr peinlich war. Doch der Kommissar forderte mich auf, zu bleiben, und so wurde ich gegen meinen Willen zur Zeugin des denkwurdigen Augenblicks, der das ganze, von meiner tugendhaften Schwägerin ausgeführte Lügengewebe über den Haufen warf. Sie war auf eine Ueberrumpelung im letzten Augenblick offenbar nicht mehr gefaßt gewesen; denn sie würde sonst doch wohl einen besteren Versteck für den funkelnagelneuen Taufendmarkschein gewählt haben, den einer der Kriminalschutzleute aus einem Bündel von Briefen und Papieren in einem Schiebfach ihres noch unausgcräumten Schreibtisches hervorzog, um ihn dem Kommissar zu übergeben. ,Pflegen Sie Ihr Geld immer so sorglos aufzubewahren, mein Fräulein?' wandte er sich an Martha, indem er ihr die Banknote entgegenhielt. ,Es waren alfo doch nicht Ihre sämmtlichen Ersparnisse, die Sie Ihrem Bruder zur Verwaltung anvertraut hatten?' Ich hörte an dem sarkastischen Ton seiner Frage, daß er sie verens sur überführt hielt, und ich muß gestehen, daß ich in diesem Augenblick sogar herzliches Mitleid mit ihr hatte. Aber es verwandelte sich in Entrüstung, als ich gleich darauf erkennen mußte, eine wie durchtriebene Person, eine wie abgefeimte und verstockte Lügnerin ich so lange in meinem Hause beherbergt hatte. Wohl war sie rasch nacheinander sehr roth und sehr bleich geworden; doch ohne auch nur mit der Wimper zu zucken, antwortete sie: .Dieser Schein gehört mir nicht. Ich habe ihn ebenso wenig dorthin gelegt, als ich überhaupt etwas von seinem Vorhandensein ahnte.' Dabei hatte sie die Unverschämtheit, einen vielsagenden Blick auf mich zu richten, gleichsam als wollte sie mich verdächtigen, die Banknote in ihrem Schreibtisch versteckt zu haben. Es war eine so empörende Frechheit, daß ich wirklich nur mit Mühe an mich halten konnte. Glücklicher Weise verfing bei dem Kriminalkommissar dies Kunststückchen ebenso wenig wie alle anderen. mit denen sie es versuchte. Nachdem ich der Wahrheit gemäß versichert hatte, daß ich seit vierzehn Tagen das Zimmer meiner Schwägerin nicht mehr be treten hätte, und daß außer dem Dienstmädchen auch sonst Niemand bineinaekommen wäre, redete er ihr sehr eindringlich in's Gewissen, ihre Lage nicht durch zweckloses Leugnen zu verschlimmern und ihre Mitwissenschaft an dem Verbrechen ihres Bruders einzuaestehcn, zumal man in der Lage sein würde, ihr zu beweisen, daß der gefundene Tausendmarkschern aus dem Tresor der Gesellschaft stamme. Sie aber blieb beharrlich bei ihrer Behauptung, nichts zu wissen von dem Diebstahl so wenig als von dem gegenwärtigen Aufenthalt ihres Bruders oder von der Herkunst der Vanknote, die ihr in dieser Stunde zum ersten Male vor Auaen gekommen sei. Ihre Halsstarriakeit und der Aufwand an sittlicher Entrüstung, mit dem sie jede Beschuldigung zurückwies, erschöpften endlich die Geduld des Beamten. Er erklärte, daß es Sache des Untersuchungsrichters sein würde, sie zu einem Gestandmß zu bringen, und sor derte sie auf, sich fertig zu machen, da es seine Pflicht sei, sie zu verhaften.. (Fortsetzung folaj.) Belgien zählte am 31. Dezem ber 1902 6,896.079 Einwohner.

Ueber den MaryZände?

Schlanaenbändiger wird berichtet: Wm. Witmer von Eavetown kam kürzich nach Hagerstown mit drei Kisten voll Klapperschlangen und einigen Kupserschlangen. Er nahm ein Dutzend der Schlangen auf seine Schulter und ging damit durch die Straßen der Stadt. Witmer fing letzthin 75 Klapperschlangen in einem Neste in den Gebirgen und wurde dabei von einer Schlange gebissen. Wie er sagt, schaden ihm die Schlangenbisse nichts, da er ein geheimes Mittel gegen dieselben zu haben vorgiebt. Eine zweite Earrie Nation besitzt Le Sueur, Minn., in der 80jährigen Frau Hendrina Voorbeck, die kurzlich verhaftet und unter riedensbürgschaft gestellt wurde, weil sie nahe ihrer Wohnung einen Zaun zusammenschlug. Sie reichte im Kreisgericht eine Klage ein, damit der Zaun entfernt werden sollte, aber beim Vermessen stellte es sich heraus, daß der Zaun auf der richtigen Stelle war. Mit dem gerichtlichen Verfahren nicht zufrieden, nahm sie das Gesetz und eine Axt in ihre eigenen Hände und hieb den Zaun um. In OutaaamZe County. Wis., giebt es ein Town, das vielleicht einzig in seiner Art dasteht. Er lebt daselbst kein Prediger, kein Advokat, s befindet sich dort keine Kirche, noch eine Wirthschaft,' keine Jndustrieanlage, und die Gegend ist von keiner Eisenbahn berührt. Das Town heißt Osborn. Auch befindet sich Niemand dort, der auf die Hilfe des Gemernwesens angewiesen ist. Die Gegend ist schon seit langen Jahren besiedelt und der Ackerbau ist sehr loynenv. scheint das wahre Paradies ZU sein nach modernen Begriffen. Eine Giftfliege ist Ur sache, daß W. Bush, ein Arbeiter der Burlington Werke in Lacrosse. Wis., nahezu das Augenlicht verliert und ven Theil eines Fingers. Gewohnter Weise fuhr er am Abend auf seinem Zweirade zur Fabrik, als ihm eine Fliege in's Auge flog. Er konnte sie nicht entfernen, und während der Arbeit hatte er solche Schmerzen, daß er sich CfC.it P Mit einem uerizeug einen ijku tmc Fingers abschnitt. Sein Augenlicht ist in Gesahr, verloren zu gehem Das Insekt war eine kleine Giftfliege. Eine kühne Bergsteigerin aus den Ber. Staaten, Annie Peck von New Jork, hat in Begleitung von Dr. W. G. Tight. Präsident der Universität von New Mexico, und zweier Führer den Berg Sorata, den höchsten Gipfel im südamerikanischen Lande Bolivia. einer der höchsten Berge in der Anden - Kette, erstiegen. Die New Yorkerin ist die Erste,' welche die Spitzen dieses Bergriescn erreicht hat. Der Sorata erhebt sich am Nordostufer des Titicaca - Sees zu 6550 Meter Höhe, 2700 Meter über der ihn umgebenden Hochfläche. Für Leute im mittleren Alter, selbst wenn sie auch dann, wie bisher immer angenommen ward, in der Vollkraft ihres Lebens stehen, wird es dennoch in Zukunft nutzlos sein, sich um Stellungen bei den großen Eisenbahngesellschaften zu bewerben, da diese beschlossen haben, das 30. bis 35. Lebensjahr als Altersgrenze für ihre Angestellten festzusetzen. Schon seit mehreren Jahren wußte man, daß die Pennsylvania - Bahn nur noch junge Leute beschäftigt; dieser Tage wurde nun auch bekannt, daß die N. V- Eentralbahn die Altersgrenze auf das 30. Jahr normirt hat. Noch schärfer ging in dieser Beziehung die EricBahn vor, indem das Direktorium eine Ordre erlassen hat, welche die Resignation aller in den verschiedenen Bureaus beschäftigten Elerks, die seit dem 1. Mai 1902 angestellt sind und das 35. Jahr überschritten haben, verlangt. Natürlich werden alle Bahnen ihre alten Leute, die seit vielen Iahren für sie arbeiten, beibehalten oder anderweitig für sie sorgen, aber für Neuangestellte soll die Altersgrenze strikt eingehalten werden. Richter Lyon s, vonPerth A m b o y, N. I., hatte kürzlich eine eigenthümliche Klage zu schlichten. Die Schauspielerin Agnes Huntington, die bei einer reisenden Theatergesellschaft in der Farce Way Down East" in der Rolle eines Schulmadchens auftrat, hatte bei einem Perrückenmacher m New Nork eine blonde Perrücke bestellt und hierauf $10 angezahlt. Da die Perrücke nicht paßte, klagte sie auf Rückgabe dieser Anzahlung. Das Corpus delicti wurde naturlich vorgelegt. Die Perrücke war nicht blond, sondern roth, und außerdem nicht dem Charakter der Rolle entsprechend, sie paßte eher für eine große starke Person. Die Klägerin behauptete, daß sie infolgedessen ihr eigenes Haar mit der Brennscheere verdorben hätte, weil sie die Perrucke nicht habe aufsetzen kon nen. Zum Beweise löste sie ihre Frisur und ließ das Haar durch die Finger gleiten, es sei nach Gebrauch der Brennscheere um emen Fuß kurzer ge worden. Zwei Sachverständige setz ten dann die Perrücke auf den Kopf der Klägerin und erklärten, daß sie nicht passe.- Der anwesende Erbauer dieses Kunstwerkes war zwar anderer Meinung, und erläuterte, daß eine Perrucke me m der ersten Sekunde passen könne, sie müsse individuell oehan delt werden. Es half ihm jedoch nichts, denn er mußte die angezahlten Z10 c I c - p r yerausruaen uno ronme oazur lerne Perrücke wieder mitnehmen.

Keuer - Signale.

Pnmshi und ZRaxtd 5 Eglish'S Opn-HauS 5 Eastund SFork 7 Noble und Michigm Z N. Jerjey u. Mff cwe I Pine und Notth .0 Market und Pine ü Vermont nabe Cufl '2 Nz. 8 CpritzmhauZ Maff. Ave nahe Nckle :3 TttZ5are undalnut 4 Jersey u Ocntrel A. .5 2"ass, unl CorrfH 2t 6 Ash ;b 11. (ttrr'ie ? Park Tve und 12 tt Columbia und Hillside j Hsh land Are u. Pratt IUinoiZ und Ct. I 3 Pennsylv. und Pratt i Äcnd'an und 11. Crr 5 ?Zo. S Spritzenhaus 15. nahe Jllinot :li Senate Lve u. CtSla ? Illinois und Michigan Pkchlvar.iz und 14. 169 Park Ave nd IT. 212 Capital Ave und 17. 213 Pmnft?lv.2.Vichial 214 llinors und 26. 215 Senate Av und 21. ?16 Pcnnsv'vania und 22. 217 Meridian nd 16. SIS Capital Ave und 26, 219 Vroadtvay und 10. 531 Illinois und TlcSrou 34 No. 14 Spritzenhaus Kenwood und 20. 235 IllinoiS und 33. 53G Ännetta und 30. 237 No. 9. Spritzen? ZuS Udcll und Raoer 238 Udeil Ladder WorU 239 Isabkl und 7. 241 Meridian und 24. 242' IllinoiZ u t.CIi, 243 Eldrioge und 23. 312 West uud Walnut 313 West und 12. 314 Howard und 16. Z15 Tcrbet nd Paca 316 Capital Ave und lv 517 Northwestern Ave u N 318 Gent und 13. 310 Canal und 10. 821 Ceresline WorkS 824 Vermont und Lvnn S25 BiZmarZu(5rand,tek 32 No. 2 SpntzenhtA Haushville. 327 Michigan U. Hlmek, 825 Michizan u. Conrd 341 West und McJntyce 412 Missouri u. Maryland 413 Missouri und pZhio 415 Capital Ave-eorga 416 Missouri cntuckyZl. 17 (Bcnate Av tu Wash. 421 P und E Rundkaui W. Washington. 23 Jrren-Hospital. 424 Mily Ave u. I D u3 425 Wash und Harri 426 No. 18 Spritzenhaus 23. Washington 427 Oliver und Birch . 423 Oliver und Osaood 429 Nordvke und Dort 4Z1 Hadlcy Ave u. Morril 4Z2 River Ave u. MorriZ 434 River Ave und Ray 435 Harding u. Big 4 R ? 436 Harding und Oliv 437 No 1 eprttzih0 Morris und üardins. 409 Set ldBC3BB 439 etoAprdl 451 Reisn und MZe 452 Howard und L 453 Mor und LappA 56 Lamvert nd Bekrönt 457 Nordhke Lve tu Vcat mon Wort 612 West uud Ray 513 Kenwky2ve u.VerrS 14 Meridian und MorrV 616 Illinois nd Kansa 517 Morris und Dakota 513 Morris und Ehurch 519 Capital A. u McCar. 521 Meridian und Palm 523 Pine unk, Lord 524 Vdisor,AvkuLincol H26 Meridian und Belt RZi 527 Carlo uud Ratz 528 Meridian und Arizona 529 Meridian. Raymond 631 Meridian u. McCai. 1 632 No. 17 Spritzenhaus Morris nahe West 612 McKernaT'.und Dounh. 613 East u. Lincoln im 14 East und Beechu 15 Wright und Sander 617 McCarty und Beaty 18 New Jersey uK A 712 Epruce und Prospekt 713 English Ave. u. Laurrl 714 Ct2tÄveu.BeU R? 715 Shelby ud Veech 716 Statt Ave und Orangt 713 Orange und Launl 71 Shelby u. CtUöft Av 721 LerwzionA.u .tee 723 FletcherAve.Sprutt 724 State Ave u. 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Wash iö Zlmgau'S Por?hauS tS Straßenbahn Stall 23. WaWng'on Ctr il No. 10 Spritzenhaus JUinoiS u Werrill 2 Illinois u Louisiana !S West und Couth West und McCatty S Senate Ave. u Henry 57 Meridian und Ray No. 4 Spritzenhaus L'.adisonLv.uMor-.-iZ 49 Madion Av. u Tunlop tt No 2 Haken LeiterhauS South nahe Telawar 2 Penn. Merrill U Telaware u. McCartv 34 ast und MrEarty New Jersey u. Tierrill 7 Lirg. Av. u Bradslzaw Zg East und Prospekt 39 Bicking und High 1 No. 11 CprjtzenhauS Cir Äve. nahe Huron i East und Georgia , 3 Keda, und Elm H Davids" u Eeorgi '5 önnlish Av. u Pine '3 Ehell'y und Bäte ? No. 3 Spritzenhaus Prospekt nahe Shelb - Flrtcher Av. u Shelby -i Market u. New Jersey ZNaware und Wash. j3 Cail u Washington 4 New Fork u. Davidsor : Taubstummen Anstalt e Ber. Staaten Lrsenal 7 Orient! und Was). -S ?rauen-?esormat. 'I 7.o. 13 Spritzenhaus Maryland nahe Mer. ri Mcridian u. Eccrqia. 'Z Mcridian und South Pkknsolv ii. Louisiana Virgini Ave u. Alab. '5 Hauptquartier. )7 Grand Hotel. '3 Cavita! Ave und di Z No. 16 Spritzenhaus 16. und Ash. ti i Alabama und 1. 25 Ccr.tral Ave und lt. 2)indc8 und 15. J7 Brooksid und Juptt , Cei.rral Ave und 17. Tllaware und 19. i3l Alabama und 11. !32 Vellefontaine und U. 34 College Ave und 2. 135 Txlaware und 13. '.36 Alabama und Norih 37 Newmann und 19. :ZS College Äde und 14. t3? Cornell Ave und 13. 141 JandeZ n'j 13. H2 Hizbland Ave und 10. .43 Tecumseh und 10. V45 New Jersey und 8. MS Alvord und 17. 47 No. 2 Spritzenhaus Hilside Ave und 16. College Ave und 22. U9 College Ave und 27. .52 Park Tve und 22. 5?. LEu. W Bahn a. 22. loi Ramsey Are und 10. 166 Ttoughton u NewMQ .57 Atlas und Pike. ..58 Bloyd und Pavpaw. l59 No. 21 Spritzenhaus Brightwood ;c:; Arbeit und Depot 163 Brightwood und 25. 164 Rural und Blovd 165 St. Clair u. Kcystone 167 Arsenal Ave wi 23. 163 Bellesontaine und 28. Cpezial'Sizuale. Ersten t Schläge, zweiter Alarm, Zweiten 2 Schläge, dritter Alarm, Dritten Schlage, vierter Alarm. i-2-i, Feuer aus und Schlauch aufgerollt. 5 Schläge, Tvasserdruc! ab. 12 Schläge, U Uhr Mittags. Die jo bezeichneten Signale werden nur vom Thür Wächter angegeben da an den betreffenden tra&& kreuzunge kein Aiarmkönen ansebracht find. Chicago und der große Nordwefte via TSjfea&li?1 v. 'ftafrbgvsui (($ kttaka-Sawait-PHilippte Inseln. Vier tägliche Schnellzüge nach Chicago. Von der Monon 47. Str. Station, Thicagv, lnd svur Minuten mittelst elektrischer Car nach den Union iehdflfen & - FrendLick Springs, indem Orange Evnnttz Hochland. ffamillen-Hotei nter neuer Seschäftsleitunä. rint,, Proserxwe ,nd Bowles Quellen. Bestes Mineralwasser der iöelt. wei Züge ISgllch via Sreracastle. licket-Office : Union Station, afsachusett Hbt nd 25 West Washington Straße. R.P.AIge, TiftttN äff. lgent, Jndianapoil, Ind. . H. McDoel, . H. Rockwell, ti. und Een.rigr. emiedsmur F?nk I. K e e d. Veo.Pikl. 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