Indiana Tribüne, Volume 27, Number 26, Indianapolis, Marion County, 22 September 1903 — Page 5

Jndiana Tribüne, 22. September lg.

i i LlttlädliS, des VcsuchcS 5e3 am:iikanischen Milliardärs Van)erbilt in Ostpreußen dürfte es unser? 2eser interessiren, daß vor genau 50 Jahren ebenfalls ein Mr. Vanderbilt. n?ch! der Großvater des Genannten, die 'deutsche Jiiiste passirte und schon damals durch seinen fabelhaften Luz".Z Aufsehen erregte. Auch, seine Jacht trug den gleichen Namen, wie die jetzt in der Ostsee kreuzende. Der Hartung'schen Zeitung" ging damals aus London folgende Plauderei zu: In diesen Tagen ist an Ihrer Küste ein selt'enerGast vorbeigegangen, eine Jacht von 2000 Tonnen. Dem uferbewohnenden, fischespeisenden, badcrciscndcn Leser ist damit alles gesagt eine Jacht von 1000 Last. Dieses unnatürliche .pleasure boat", genannt Nordstern" (!), ist im stiel 260 friß lanq. im Deck 38 Fuß bxeit, hat Schaufclrader von 34 Fuß Durchmesser und Zylinder von 60 Zoll, mit 10 Fuß Kolbenhub. Es ist größer als die Jacht der Königin von England Viktoria und Albert" und prächtiger eingerichtet. Es verzehrt wöchentlich 300 Tonnen Kohlen, hat mit Errechnung der Bedienung des Eigenthümers 100 Mann Besatzung und kostet wöchentlich 2300 Thaler zu unterhalten. Und wer ist der glückliche Eigenthümer, der Großmogul oder ein englischer Lord, wie er auf deutschen Theatern spielt? Ein Bürger aus ?!ew York. Mr. Vanderbilt. der damit eine Vergnügungsreise macht, im Augenblick nach Petersburq. Es war ein Ereigniß. als dies Fahrzeug, ein Bild der Schiffsbaukunsi, auf der Reede von Sauthampton vor Anker ging. Man wußte wohl, daß es in Amerika reiche Leute giebt; aber : ist doch ein ganK ander Ding, ob man die Revenüen. die Jemand zu verzehren hat. in runden Zah len und auf geduldigem Papier oder in einem solchen Spielzeug ausgedrückt sieht." Es heißt weiter in der Plauderei, die englische Presse rühme, daß der englische Reichthum nicht so prohenhaft an die Oefentlichkeit trete, daß indessen der Amerikaner nicht ostentativ, sondern aus Genußsucht Luxus treibe. Auch wird der Bemerkung einiger englischerBlätter. es sei eineGrundaristokratie nothwendig, um die Künste und die für den Luxus arbeitenden Gewerbe zu patronisiren, entgegengehalten: jsft ein Vanderbilt nicht ein besserer Mäzen, als hundert kleine Squires. die sich mit Händen und Füßen gegen die Erbschaftssteuer sper-ren?"

?lw Qünstlcr als Die?. Dieser Tage gelang es, in Paris einen Spitzbuben festzunehmen, der im vorigen Monat in einem Laden in der Nue la Pair reiche Beute gemacht hatte. Es handelte sich um ganz feine Luxuswaaren im Werthe von 60.000 ftranl. welche nach und nach aus dem Geschäfte entwendet worden waren. Man hegte Verdacht gegen ernen Angestellten, den die Polizei genau überwachte und in dem Augenblicke festnahm, als er mit einem iutterkofser voll gestohlener Waaren oen ytorc Bahnhof verlassen wollte. Die Verhaftuna des Angestellten führte aber erst tur Entdeckung des wahren Diebes. Dies ist ein gewisser Charles Pabot, ein Main von nicht aermaem Gelenk. der sich eine Zeitlang den Meistern von Varbizon angeschlossen hatte. Er war bereits früher emmal wegen eines großen Diebstahls verurtheilt worden, und mußte fünf Jahre im Gefängniß von Melun zubringen. Während seiner Haft fertigte er ein sehr schönes Gemälde des Gefängnisses an, das er beim Abschied als Andenken zurückließ. Pabot wird von der Pariser Polizei als gefährlicher GewohnheitsDieb betrachtet; er wechselt jeden Augenblick seinen Namen, und bewegt sich in Frauenkleidern ebenso gut wie in Männertracht. In seiner Verkleidung heißt er in DiebesZreisen die schwarze Jungfrau". Die Geheimnisse der russischen .Polizei. Kürzlich wurde in Petersburg der Angehörige einer aristokratischen Famitte verhaftet, welcher gleich bekannt in den Salons der Hauptstadt wie in Militärkreisen war. Die Polizei hatte Beweise gefunden, daß der Verdächtige einem revolutionären Comite angehöre, welches unter anderem auch vor einiger Zeit in Zarskoje-Sselo versuchte, unter der Maske eines Gen-darmerie-Offiziers eines ihrer Mitglieder bis in nächste Nähe des Zaren zu bringen. Um zu ihrem Zweck zu gelangen, bediente sich die russische Polizei folgenden Mittels: Eine auffallend schöne junge Dame, welche, wie viele ihresgleichen, in verschiedensten Städten Städten Europas, wo sich Russen aushalten. Spionierdienste versieht, mußte sich dem Ausersehenen näHern. Dieser erlag bald dem Zauber der Polizeiager'in und machte sie zur beständigen Gefährtin. Bald hatte er vor der Geliebten kein Geheimniß mehr, und so konnten die Schriftstücke kopirt, die Personen, die ein- und ausgingen, denunzirt werden. Unter einem beliebigen Vorwand verließ die Schöne das Haus ihres Protektors, in welches in derselben Nacht diePolizei eindrang, alles durchsuchte' irnb, den armen Betrogenen in das Staatsgefängniß abführte. Die Sache wird sehr geheim gehalten; man wagt selbst in Privatkreisen kaum davon zu sp-chen.

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In dem slovenischen Dorfe Staranovaves ging dieser Tage die achtzehnjährige Franziska Majeen, die Tochter eines Grundbesitzers, während eines heftigen Gewitters in die Kapelle, um, einem uralten Glauben folgend, das Gewitterläuten" zu besorgen. Kaum hatte sie den Glockensträng gezogen, als der Blitz m die Kapelle einschlug; das junge Mädchen sank todt zu Boden, wahrend em kleines Kind, das sie begleitet und neben ihr gestanden hatte, unversehrt blieb. 5cnSe:denschwanz bet Galonz (Böhmen) spielten 4 Kinder in Abwesenheit der Mutter Raubmörder". Der neunjährige Knabe Okar Preißler. der den Raubmörder darstellte, sollte gehangt werden. Seine Spielgefährten knüpften ihm eine Schlinge um den Hals, die Schnur zog sich zu und als sich das Gesicht des bedauernswerthen Kindes verfärbte, liefen die übrigen Kinder schreiend davon, um Hilfe zu holen. Es war jedoch zu spät und als die Mutter heimkehrte, war der Knabe eine Leiehe. D e r Berner Bund erzählt: Eine Dame war vor einigen Tagen mit einer Gesellschaft auf einer Gletschertour in Wallls begriffen; plötzlich sahen sie einige merkwürdige Gestalten auf sich zukommen. Sie waren wie Touristen gekleidet, hatten aber kohlen - raben - brandschwarze Gesichter. Neger auf einem Gletscher? fragten sich alle erstaunt. Die Sache klärte sich am Abend im Hotel auf. Dort konnte man die Neger ioiederfinden, wie sie aufs eifrigste bemüht waren, sich wieder in Europäer umzuwandeln. Sie wuschen und rieben auf ihren schwarzen Gesichtern herum und mit großer Mühe gelang es nach und nach, die schwarze Kruste zu entfernen. Es waren Pariser Touristen, die sich das Gesicht völlig mit Ruß bedeckt hattcn, weil man ihnen gesagt hatte, das sei das beste Mittel, die Haut vor den Sonnenstrahlen zu schützen. Einen traurigen A bschluß fand in Jlscnburg ein Somwerfest, das dort die kameradschaftliche Vereinigung des Offizierscorps des Bezirkscommandos Halberstadt veranstaltete. Am Abend wurde ein Feuerwerk abgebrannt, das eine große Zufchauermenge aus dem Orte herbeigelockt hatte. Die Beleuchtung eines Teiches und des Waldes mit Buntfeuer war im besten Gange, die Musik spielte fröhliche Weisen, da explodirte plötzlich ein von einem eisernen Rohr umhüllter, leicht in die Erde gesenkter Feuerwerkskörper. Durch die eisernen Sprengstücke wurde ein älterer Mann sofort getödtet, ein jungesMädchcn am Kopfe so schwer verletzt, daß die rasch herbeigeholten Aerzte wenig Hoffnung auf Wiederherstellung gaben. Ferner ist eine Anzahl anderer Personen leicht verwundet worden. Durch den Luftdruck, den die Explosion zur Folge hatte, wurden sämmtliche Fensterscheiben eines in der Nähe der Unfallstelle stehenden Hauses eingedrückt. Eine ergötzliche Hochzeitsgeschichte ist in Storkow bei Berlin passirt. Ein dortiger Müller ward vor einiger Zeit von seiner Frau geschieden und hatte sich dann wieder verheirathe.'. wobei er seine zweite Hochzeit schlicht im kleinen Kreise feierte. Anders aber wollte dieser Tage seine geschiedene Frau ihre zweite Heirath feiern, als sie einem Ackerbürger die Hand zum Bunde reichte. Die Hochzeit sollte mit besonderem Aufwand in einem Gasthof veranstaltet werden. Darüber ärgerte sich der Müller gewaltig, und als die neuvermählte Frau mit ihrem'Mann aus der Kirche bei dem Hause ihres früheren Gatten vorüberfuhr, goß dieser ihr vom Fenster aus einen Topf Wasser auf den Kopf. Jeden weiteren Wagen oer ocyzeitsgefelllchast, der vorbeikam, begrüßte der Müller mit Händeklatschen und Gelächter. Scklienlick ließ er sich selber eine Kutsche kommen, :n ccr er mit seiner mnaen zweiten rau, veibe festlich gekleidet, Platz nahm, um dann zum Aeraer seiner aeschiedenen Frau vor deren Hause auf und ab zu fahren. Ueber den Zusammenstoß eines Eisenbahnzuges mit einem Elephanten berichtet man aus Perak (Malakka) folgendes: Kürzlich gab es in der Nachbarschaft des kleinen LabnHofs Ehikus, im Unteren Perak, eine große Aufregung. Ein Güterzug hatte um 7 Uhr desMorgens Teluk Auson verlassen und befand sich bereits etwa V Kilometer von Chikus, als plötzlich ein Elephant in Sicht kam, der aemächlich die Schienen entlang gerade vor dem Zuge dahertrabte. Da das Thier keine Anstalten machte, daß Geleise zu verlassen, so mußte der Lokomotivführer nothgedrungen den Zug zum Stehen bringen. Er ließ nun seine Pfeife möglichst stark ertönen, um den Elephanten fortzuscheuchen; der Erfolg wa? aber der. daß das Thier sich umwandte und auf den Zug losging, gleichsam um mit ihm um den Weg zu kämpfen. Der Zug wurde nun etwas zurückgezogen und fuhr dann in voller Fahrt auf den Elephanten zu. Durch den Anprall wurde das Thier vom Bahndamm hinabgestoßen; unten blieb es mit eingedrücktem Schädel und zersplitterten Fangzähnen halbtodt liegen. Eine Kugel aus der Büchse eines Sikh, der in dem dem Güterzuge angehängten Personenwagen reiste, machte dem Leben des Elephanten ein Ende.

Hin etaenarttoes P r o-

aramm wurde für eine kürzlich in Neuilly abgehaltene Gartenoau-Eon-currenz ausgegeben. Die Proposttionen des Wettbewerbes lauteten folgendermaßen: ,Ein Ausstellungslokal giebt es nicht. Jeder Gartenbesitzer von Neuilly bleibt morgen und an dem folgenden Tage zu Hause, um der Jury, welche auf reichgeschmllckten Bauernwagen mit kostümirten Fanfarenblasern Neuilly durchführt, Haus und Garten zu öffnen, wofern sie vor seinem Thore Halt macht." Jedenfalls ist diese Art auszustellen" und zu kritisiren neu. Große Fleischzufuhren aus Sibirien werden demnächst in Berlin erwartet. Es hat sich für den Fleisch - Import aus den durch die große sibirische Eisenbahn neu aufgeschlossenen Gegenden ein Consortium gebildet, das geeignete Leute zum Einkauf dorthin entsendet. Es kommt für dieses Geschäft gepökeltes Rindfleisch in Stücken von 8 Pfund in Betracht, das in ganzen Wagenladungen von 20,000 Pfund nach Berlin befördert wird und dann auf dem Fleisch - Engrosmarkt zum Verkauf gelangt. Nur besseres Vieh soll geschlachtet werden und zwar von Berliner Gesellen, die in einigen Tagen die weite Reise antreten. Von einer kaum glaubl i ch e n Unthat wird aus Rußland berichtet: Vor Kurzem kam nach jährelangem Aufenthalte in Amerika der Sohn des Bauern R. in Schaky bei Russ.-Neustadt mit großen Ersparnissen nach semem Hetmathsorte zurück. Er wollte die alten Eltern überraschen und kehrte erst im Dorfkruge ein, wo er dem Wirth Näheres über seine VerHältnisse erzählte und sich nach den Seinigen erkundigte. Gegen Abend traf er bei semen Eltern ein, gab sich aber nicht zu erkennen, sondern bat um ei Nachtquartier, das ihm auch gewahrt wurde. Unvorsichtigerweise ließ er durchblicken, daß er viel Geld besäße. Die alte Frau versuchte nun ihren Mann zu überreden, den Gast umzubringen und zu berauben. Der Mann wies das Ansinnen mit Entschiedenheit zurück. Da schickte die Frau ihreiZ Mann nach dem Krug, um Schnaps zu holen. Hier horte er vom Wirth, daß er (N.) seinen so reichen Sohn als Gast be: sich habe. Sofort eilte der Mann nach Hause. Aber es war zu spät. Die vom Gold geblendete Frau hatte dem Gast, ihrem eigenen Sohn, mit einem Nasirmesser den Hals durchschnitten. Sie wurde verhaftet. Eine Liebestragödie hat sich, Nachrichten aus Wien zufolge. im Jaulingwalde bei St. Veit an der Triesting ereignet. Dort fand ein Wirthschaftsbesitzer am Aussichtspunkt Rohrbockhoh einen todten Mann, neben dem eine schöne, blonde Fräst von höchstens zwanzig Jahren kniete. Er forderte die sich in Schmerzen windende Dame auf, mit ihm nach Samt Veit zu gehen. Sie schleppte sich neben ihm fort und erzählte, sie habe sich mit dem Todten vor einiger Zeit verlobt, die Eltern hätten die Heirath aber nicht zugegeben, und so seien sie geflohen, um zusammen zu sterben. Der junge Mann sei Apotheker und stamme ebenso wie sie aus Dresden. Nachdem sie im Triestingthal eingetroffen, hätten sie sich die Rohrböckhöhe zum Sterben ausgesucht. Er habe in zwei Gläsern Malaga, Blausäure und Morphium gemischt, davon tranken sie beide zugleich und seien dann in Bewußtlosigkeit verfallen. Nach zwei Tagen ist ste dann mit furchtbaren Schmerzen erwacht. Ins Hospital gebracht, fiel die junge Frau sofort in Bewußtlosigkeit. Nach einer andern Version soll dieselbe verheirathet sein und ihren Mann, einen Handelsgärtner, sowie ihr vierjähriges Kind im Stich gelassen haben. Ein heiteres Stückchen erzählt ein Pfälzisches Blatt von einem Neservelieutenant, der in Landau zu einer Uebung eingerückt war. Als der Herr Lieutenant den Posten, der sein Hauptaugenmerk darauf zu richten hat, daß die in der Nähe der Wagenremise der Zwölsmorgenkaserne im Freien siehenden Packwagen nicht gestohlen werden. revidiren wollte, kam ihm, wie es scheint, der Gedanke, den Posten erst einmal eine Zeit lang zu beobachten. Schnellstens verschwand er in einem der Wagen, ließ aber die Thür sperrangelweit offen. Der Posten, der die offene Thür bemerkte, kam herbei und schlug sie unter einem kräftigen Fluche zu. Der Herr Lieutenant saß nun in der Mausefalle, verhielt sich aber vorerst ganz ruhig. Als es aber anfing, ungemüthlich zu werden, machte er sich durch Klopfen bemerkbar. Dem Posten ging NUN ein Seifensieder auf. Es dämmerte ihm, daß in dem Wagen irgend ein lebendiges Wesen Unterschlupf, gesucht hätte. Er trat dem Wagen näher und fragte nach dem Begehr. . Da erscholl es aus dem freiwilligen Asyl mit sonorer Commandostimme Aufmachen! Ich bin der Officier vom Kasernen-Taaesdienst'" Das ließ aber unseren Soldaten kalt; er tröstete den freiwilligen Gefangenen mit der lakonischen Antwort: Da könnte jeder kommen und sagen, er sei der Officier vom Tagesdienst; er soll nur warten, bis die Ablösung sich ein findet, dann kommt er heraus und mit aus die Wache. Erst nach zweistündigem Verweilen konnte der Lieutenant dem Waaen Valet saaen.

Ans Stadt- und Connth-Ver-valtung. Neue Schulhaus. Gründe. Die Schulbehörde erwarb gestern käuflich die folgenden Grundstücke für dringend nothwendige Schul-Neubau-ten oder -Vergrößerungen: 1. 4 Grundstücke südlich von Schule No. 52 an King Ave. und Walnut Str., für den Haughville Schul-An bau, zum Preise von 87000. Die 3 auf diesen Grundstücken stehenden Häuser werden am Samstag Nachmittag, 2 Uhr, meistbietend versteigert werden.

2. Südwest-Ecke der 33. und Pennsylvania Str., 289x200 Fuß groß, 56000. 3. Grundstück an der Ostseiie der Rural Str., zwischen Washington und Market Str., mit einer 225 Fuß-Front an der Rural Str., $6800. Wann mit den Bauten begonnen werden wird, ist unbestimmt, da die Fonds der Behörde für den Zweck durch die gegenwärtigen Schulbauten erschöpft werden. Kein Nachfolger für Dr. L a s h. Gestern fand die Leichenfeier für den am Samstaa verstorbenen Dr. Hugh Morrison Lash im TrauerHause No. 1529 Park Ave. statt, worauf die Leiche zur Bestattung nach Athens, O., dem früheren Heime des Verstorbenen gesandt wurde. Die Leichenseier war, entsprechend den letzten Wünschen des Dr. Lash. sehr einfach. Mayor Bookwalter erklärte gestern, daß er keinen Nachfolger des Dr. Lash als Mitglied der Gesundheitsbchörde sür den ungefüllten Termin ernennen werde, daZdie Termine der Mitglieder der Behörde sowieso am 14. October ablaufen. Die Typhusfieber. Situation. Gestern war wieder ein Zunehmen der Typhusfieber-Erkrankungen zu vermelden. Denn der Gesundheitsbehörde wurden 5 neue Fälle einberichtet. 4 weitere Brunnen mit schlechtem Wasser wurden von der Behörde gestern gesperrt. Hauptquartier für die BlumenAusstellung. " Herr Jrvin Bertermann, Secretär der Jndiana Blumenfest-Bereinigung, hat in.No. 412 Majestic-Gebäude ein Hauptquartier eröffnet, in welchem er bis zum 10. Nov., an welchem Tage die'Blumen-Ausstellung in der Tom linson-Halle eröffnet werden wird, zu sprechen sein wird. Für die PrämienListe hat er bis jetzt schon Subscriptio nen im Gesammtbetrage von $2000 erhalten und Kontributionen für den Fond lausen noch täglich von Geschäft leuten ein. Den Anmeldungen nach zu urtheilen, wird die diesjährige Blumen.Ausstellung sehr reichhaltig beschickt werden. Ausstellung der Jndpls. KunstBereinigung. Im John Herron - Knnstinstitute fand gestern Abend die jEröffnung der Herbst-Ausstellung der Kunst.Vereml gung statt. In derselben haben die Kunstmaler John S. Sargent (Por trait des Dichters James Whitcomb Riley), Dwight W. Tryon, Edmund Ö. Wuervel. I. H. Sharp, Wm. M. Chase und Francis Paulus Gemälde ausgestellt. Ferner weist die Ausstellung die von Daniel P. Erwin dem Institut geschenk ten Gemälde, eine Collectiv von japa nesischen Aquarellen etc., welche Frau Agnes Fletcher Brcwn freundlichst geliehen hat; ebenso eine von Lieut. Commdr. Albert Parker Niblack. U. S. N., bereitwilligst zur Verfügung gestellte ethnologische Collection auf. Die Ausstellung ist dem Publikum von heute an bis zum 12. October ge öffnet. Council der hiesigen Kundenschneider. Das Jndpls. Council" der vor Jahresfrist organistrtm Merchant Tailorö' National Protective Assn" hat stch mit folgenden Beamten organisirt: Präsident I. W. Staub. Vice-Präsident W.M. McMurray. Secretär Frank Nebler. Schatzmeister Jacob Becker jr. m Bauerlaubn ißschein e. Albert Bührlage, Graceland, zwi schen 30. und 31., Wohnhaus, 8945.

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