Indiana Tribüne, Volume 27, Number 26, Indianapolis, Marion County, 22 September 1903 — Page 3
Jndiana Tribüne, 22. September 1903.
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Böse Klemme.
Englische Negicrung als B!ttstellerin bei den Iren. Jedoch setzen diese theilweise Selbstverwaltung als Preis. Schmähungen der Castro-Presse gegen Ausländer. Sultan v. Marokko gegen Franzosen verstimmt. Juden-Verfolgung in Komen so schlimm wie Uishineff. Ablehnende Haltung der Mächte ße gen Bulgarien. Vali von Beirut wird in Wirklichkcit besördert. Grokbritannien. Hilfesuchend. London, 21. Sept. Die Regierung verhandelt derzeit, wie es heißt, mit den irischen Führern über die Un terstützung der Nationalistenpartei bei der neuen Fiscalpolitik der Wiedervergel tung. Der irische Sekretär Wyndham soll eine Concession in Form eines römischkatholischen Collegs in Dublin anbie ten, während die Nationalisten eine Vorlage über Selbstverwaltung als Preis ihrer Hilfe verlangen. Es erscheint klar, dak die Nationalisten beabsichtigen, die Cabinets-Krisis nach Kräften auszunützen. In Cork erklärte heute Abend das Parlaments-Mitglied Wm. O'Brien, beide englische Parteien seien vernichtet. Das zukünftig Ziel der irischen Purtei sei Irland eine Nation" und die Partei sei entschlossen, eine unavhängige Stellung einzunehmen und so lange zu warten, bis man erkenne, von wem sich die besten Bedingungen erzielen lassen. Die gleichen Mittel, welche zum Siege bei der LandVorlage führten. könnten mit Leichtigkeit auch das Home Rule" erreichen. Alaska. Commission. London, 21. Septbr. In der heutigen Sitzung der Alaska - Grenz Commission plaidirte Eenzralanwalt Finlay weiter für Canada. Er suchte den Standpunkt Amerikas beim Beh' ringSmeer Schiedsgericht zur Unter stlitzung der kanadischen Ansicht Hinsichtlich der Gewässer Alaskas heranzuzie hen, eine Ansicht, welche indessen LordOberrichter Alverstone bekämpfte. Der Generalanwalt kommt mit seinem Plai doyer morgen zu Ende. Neue Männer. London, 21. Sept. König Ed' ward hat die Ernennung des (Generalvostmeisters Austin Chamberlain zum Schatzkanzler an Ritchie's Stelle genehmigt, ferner folgende Ernennungen : Arnold Foster, Secretär der Admiral!tät, zum Kriegs-Secretär für Brodrick; Brodrick. Secretär für Indien, anStelle von Lord George Hamilton ; Lord Selborne, 1. Lord der Admiralität, Secretär der Colonien in Nachfolge von Joseph Chamberlain. Eine amtliche Bestätigung dieser ErNennungen ist bis jetzt noch nicht erfolgt. Man weiß, daß das ColonialPortefeuille Lord Milner, dem britischen High Commissioner" in üd-Afrika, angetragen wurde. Venezuela. Castro's Presse. W i l l e m st a d , Insel Curacoa, 21. Sept. Der Dampfer Maracaibo" ist soeben mit einer Anzahl angesehener Ausländer eingetroffen. Nach ihrer Aussage richtet die Cara caser Presse noch immer leidenschaftliche Angriffe gegen die gemischten Tribu nale und die auswärtigen Schieds richter. Gestern war es Belgien, heute ist eS Mexico. Nachdem die Presse gehört, daß Herr Ostero und andere Herren vom Mexi kanische Tribunal am mexikanischen Unabhängigkeitstage im Hause eines amerikanischen Bürgers ein Fest veran stalten wollten, brachte sie auf Castro'S Anweisung heftige Artikel und bezeich nete Persönlichkeiten aus Caracas, welche Einladungen angenommen, als Vaterlandsfeinde." Es sei ein Akt von Vaterlandsverrath zu einem Balle von Ausländern zu gehen, die Geld von Venezuela zu fordern vagen." Außerdem erhielten die Mexikaner Trohbriese, eine BolkZdemonftration wurde geplant, so daß schließlich die Commission zur Vermeidung von Strei tigkeiten den Ball absagte.
Der Ton der Presse gegen Ausländer
ist außerordentlich beleidigend. El Combate sagt u. A. : Laßt sie mit ruchlosen Händen unsern Staatsschätz plündern, aber gebt ihnen nicht das Lächeln unserer Frauen und die freundlichen Worte unserer Töchter", ode: Mögen sie die Banknoten nehmen, aber duldet nicht, daß sich ihre Speku lanten-Hände um die Taillen unserer Salon-Königinnen legen." Es wird versichert, daß El Nacionalista", welches Blatt als das Organ von General Fernandez, des VenezolaNischen Gesandten in Washington, gilt. unter allen Zeitungen die bittersten Angriffe gegen die Schiedsrichter und die Ausländer bringe. Die Schiedsrichter haben noch keine Bezahlung pon Venezuela erhalten. . Marocco. Verstimmt gegen Frankreich. C ö l n , 21. Sept. Wie der Correspondent der Kölnischen Zeitung" in Fez telegraphirt, hat der Sultan die französische Militär'Mission, welche seit 1837 die Sultanatö-Truppen ausbildete, zum Verlassen der Hauptstadt aufgefordert. Nußland. Wiederholung von Kishineff. Königsberg,. 21. Septbr. Hinsichtlich des kürzlichen Aufruhrs in Comel, Gouvernement Mogaileff, der durch Militär blutig unterdrückt wurde, veröffentlicht die Königsberger Hartung'sche Zeitung" den Bericht eines Augenzeugen. Er sagt, die dortigen Vorfälle seien den Abschlachtungen in Kishineff fast gleichkommend.' Türkei. Wieder verdunkelt. Sofia, 21. Sept. Die ungünstigen Antworten von Oesterreich nnd Rußland auf Bulgariens letzte Note und der Umstand, daß keine der übn gen Mächte bis jetzt noch erwidert, drücken die Hoffnungsstimmung hier hinab. Dazu kommt noch die Behauptung, daß eine der Mächte die MilitärPartei im Vildiz-Kiosk ermuthigt. Doch eine wahrnehmbare Aenderung der Lage liegt nicht vor. Es sollen Verhandlungen zwischen der Türkei und Bulgarien zur Lösung der macedoni schm Schwierigkeit im Gange sein. Nach dem Anevnik forderte die Türkn in einer Note Bulgarien's Beistand zur Frzielung einer friedlichen Lösung. Bulgarien antwortete, die Türkei müsse den Massenabschlachtunzen ein Ende machen, seine Grenztruppen zurückziehen, Frieden und Schutz den nach Hause zurückkehrenden Landleuten garantiren. Amnestie für politische Delikte und die zur Beruhigung Macedonien's und Adrianopel's nöthigen Reformen durchführen. Die bulgarische Antwort schließt : Falls die gegenwärtige Lage fortdauert, sieht sich die bulgarische Re gierung gezwungen, sich der öffentlichen Meinung zu fügen und eine Armee nach der Grenze zu schicken" : Immerhin erscheint es fraglich, ob die Regierung eine solche Antwort abgesandt hat, obwohl der obige Bericht der Haltung der Regierung in gemis sem Grade gerecht wird. Nach Nachrichten auS Monastir kamen in der Nähe KastoriaS 120 Perso nen in den Flammen ihrer brennenden Dörfer um. Auf den dortigen Landstraßen und Feldern sollen über 1,200 Leichen von Frauen und Kindern un beerdigt liegen.' Aus dem Distrikt Melnik. Sofia, 21. Sept. ' In der Nähe von Melnik, 65 Meilen von Salo nicht, fand ein ernster Zusammenstoß statt, bei dem 500 Türken, einschließlich 2 Obersten, fielen. Die meisten Dörfer im Distrikt Melnik stehen in Flammen. Offiziersmangel. Salonichi, 21. Sept. Aus Constantinopel sind Befehle eingetroffen, alle Feldwebel zu Unter. Leutnants zu befördern. Infolge der voll ständigen Mobilmachung der türkischen Armee macht sich ein Mangel an Offi ziere geltend. Nicht bestätigt. London. 21. Sept. Ueber eine Pa riser Meldung, der macedonifche Führer Boris Sarasoff sei in der Nähe von Monastir hingerichtet worden, ist hier keine Bestätigung eingetroffen. Serbien's Standpunkt. Constantinopel, 21. Septbr. Die Antwort der serbischen Regierung auf die Vorstellungen der Pforte be sagt, es seien Maßnahmen getroffen.
um das Eindringen von Banden nach Macedonien zu hindern und eine starke Bande, welche die Grenze überschreiten wollte, sei zersvrengt worden. Falls indessen die Christen-Verfol-gungen andauern und keine wirklichen Reformen eingeführt werden, so sei die Regierung nicht im Stande, die Agitation in Serbien länger im Zügel zu halten. Der ungünstige Eindruck über die Ernennung von Reshid Pascha, des früheren Vali von Beirut, zum Val von Vrussa was eine Beförderung
bedeutet hält an. Die diesbezügliche Handlung der Pforte wird als eine Herausforderung der Mächte, besonders des amerikani schen Gesandten, betrachtet. Sie mag zu einem Proteste und zu einer Rückberufung Reshid's aus Brussa, im Interesse des amerikan. ErziehungS-Jn-stituts in jenem Vilayet, führen. Nach Berichten aus Beirut hat die Ernennung Halim'S Pascha zum Vali von Beirut sehr enttäuscht. Die Einwohner erwarteten Nazim Pascha, den Vali von Syrien, der als stellvertretender Vali nach Reshid's Absetzung Vertrauen einflößte. Deutschland. Depesche des Kaisers. Berlin, 21. Sept. Der Kaiser beglückwünschte heute den Großherzog von Hessen zur Tause des Schlachtschiffes Hessen". In der Depesche heißt es: In Zukunft wird die deutsche Flotte aus Vertretern aller deutschen Stämme zusammengesetz; sein. Getauft von ihren erblichen Fürsten und von dem Geiste der Vaterlandsliebe erfüllt, werden diese Schiffe, durch die Gnade Gottes, den Stolz, das Juwel und die Schutzgarde von Kaiser und Reich bil den". Philippinen. Räuber belagern Städte. Manila, 21. Sept. Am Samstag griff eine RäuberbandeZdie Stadt Jaisan in der Provinz . Batengas, Luzon, an. Die Räuber erbeuteten Waffen und entkamen unbelästigt. Nachher wurden sie bei einem Angriff auf die Stadt San Francisco Anano, Distrikt Tingan, zurückgeschlagen. Ein Polizist fiel. Eine Abtheilung des 28. Ins.. Regts., die sich in Booten befand, hatte am 10. am Toros See, Lonao, mit fanatischen Moros ein scharfes Gefecht. Ein Soldat fiel. Italien. Griechische Kriegsschiffe. Venedig, 21. Sept. Ein griechisches Geschwader aus 3 Kriegsschiffen ist hier angekommen. Die Schiffe manöverirten im adriatischen Meer, in Erwartung 'der Dinge in Macedonien. Ausstellung S-Vordere it u n g e n. Rom, 21. Sept. Der italienische Botschafter in Washington, Herr Mayor des Planchez, und der New Yorker Generalconsul, Branchi, die gegenwärtig hier weilen, conferirtcn verschiedentlich mit den Ministern im Hinblicke auf die St. Louiser Ausstellung. Eine Commission für St. Louis ist er nannt, die Anfang October zusammentritt. Der italienische Pavillon besteht wahrscheinlich in Wiedergabe eines vompejanischen Hauses. Frankreich. Der Mord i n A i x-l e s-B a i n s. Paris, 21. Sept. Eugenie Fongere, die am Freitag in Aix-les-Bains ermordet wurde, war nicht die Sängerin dieses Namens. Man hat in der Todten eine HalbWeltdame erkannt, welche ebenso hieß, wie die Pariser Künstlerin. Die Ermordete bewohnte ein luxuriöles Haus und gehörte zu den am häufigsten genannten Frauen ihrer Classe. Afrika. Pulver. Explosion. Moz'ambique, Ost . Afrika, 21. Sept. In Fort Sebastians wurden bei einer Pulver-Explosion zahlreiche Leute getödtet oder verletzt. Das Fort ist schwer beschädigt. Cuba. Palma'sReise. Guantahamo, 2l. Sept. Präsident Palma erhielt bei seiner Heu listen Ankunft aus Santiago durch die Nationalisten und Andere einen begeisterten Empfang. Ueberall, wohin er sich begab, folgten ihm jubelnde Menschenmassen. .
<c Spr,rlivörkrr.
Die Sprichwörter, die ihre Lebenszcihrheiten und Lehren in höchster Nürze und prägnantem Ausdruck, biswcilcn auch als kurzer Reim geben, prägen sich dem Kinde durch diese ihre öürze leichter ein, als lange Vorhalhingen, denen es nur zerstreut zuhört, um sie gleich wieder zu vergessen. Sprichwörter eifern nicht pedantisch an, sondern sie befruchten durch ihre Gleichnisse und Beispiele die Phantasie und leiten 'zum Nachdenken an. Und nicht gedankenlos in seinem Thun und Treiben sein, ist für das Kind schon höchster Gewinn, die Basis zu einem tüchtigen Charakter. Morgenstunde hat Gold im Munde!" Welche Perspektive eröffnet dies Wort dem fleißigen Frühaufsteher, dem das Sonnengold des jungenMorgcns das Symbol des Goldes der Wohlhabenheit ist, die cr sich durch seine Arbeit erwerben kann; während den gar zu Lässigen Müßigaang ist aller Laster Anfang und des Teufels Ruhebank!" als Warnung und Abschrcckung dient. Auch gebe man ihnen noch den Rath: Weislich nütze die Zeit!" mit auf den Lebensweg und halte ihnen immer wieder vor: Was Hänschen nicht lernt lernt Hans nimmermehr!" Wenn man dem Grunde der jetzigen Verrohung der Jugend", über die so viel geklagt wird, und an der leider viel Wahres ist, nachforscht, so hat sie ihren Anfang hauptsächlich in Gedankenlosigkeit der Großen, die den Kleinsten nicht den Zerstörungstrieb gewehrt, Gedankenosigkeit der heranwachsenden Kinder, die weder den Werth fremden Eigenthums, noch fremden Lebens kennen und achten gelernt, die Eigenthum der Mitschüler oder der großen Gemeinde, in der sie leben, ohne die geringsten Gewissensbisse zerstören oder beschädigen und Thiere quälen, ohne nur einmal zu bcdenken, dafz auch das kleinste Thier die Qual empfindet. Nnd was hat man von solchen Bindern später zu erwarten? L.'tn lvonde nicht dagegen ein: Ach, das sind Unarten, die sich all mählich von selbst wieder abschleifen!" Nein, mit Nichten! Jedes Samen k'orn. das aufgegangen ist und nicht als Unkraut erkannt und ausgejätet wird, wächst und üvcrwuchc-rl bald das Echte und Gute, und WaS ein Häkchen werden will, krümmt sich bei Seiten!" Wie eindringlich reden da bei solch gedankenlosen Herzlosigkeiten:,, Quäle nie ein Thier zum Scherz, denn es sühlt wie Dn den Schinerz!" und: Ein gut Gewissen ist ein sanstes Ruhekissen!" oder: Lieber Unrecht leiden als Unrecht thun!" Und wie wendet sich wieder das Wort: Was Tu nickt willst, das man Dir thu das füg' auch keinem an dern zu!" an den Egoismus des 5t in des. um es durch die Vorstellung einer Mißhandlung seines eigenen Körpers vor ähnlichem Thun gegen andere zu bewahren. In dieselbe Kategorie gehört die Warnung für die zu boshaften und intriganten Streichen Neigmden: Wer andern eine Grube gräbt fällt selbst hinein!" Die kleinen Lüg. ner c bcr sollen das Wort beherzigen: Wer einmal lligt, dc.n glaubt man nicht, und wenn er auch die Wahrheit spricht!" sowie: ..Es ist nichts so fein gesponnen, es kommt doch an's Licht der Sonnen." Aber auch die gutwilligen kleinen Arbeiter werden in unserem Sprich-wörter-Schatz bedacht; denn Ermuthi gung zum Ausharren und geduldigen Weiterstreben liegt in dem tröstenden Es fällt kein Meister vom Himmel," und Mit einem Streiche fällt keine Eicke," oder: Rom ist nicht an einem Tage gebaut." Dem kleinen Verschwender rufen wir zu: Wer den Pfennig nicht ehrt, ist des Thalers nicht werth!" und: Spare in der Zeit, so bast Du in der ?!oth!" Der allzu Hastige und Voreilige lerne sich beherrschen durch die Mahnung: Vorgethan und uachbedacht hat manchem schon gron Leid gebracht," während der Zaghafte wie der angespornt wird durch deu Zuruf: frisch gewagt ist halb gewonnen!" All diese Sprichwörter entspringen nicht nur der abgeklärten Lebensweisheit, sondern mehr oder weniger auch dem Religionsgefühl und geben so nicht nur dem Verstand, sondern auch dem Herzen Nahrung. Da wir sie in der Kindheit immer wieder hören, nisten sie sich in unsern: Vewusztsein ein, tauchen im gegebenen Augenblick als stumme Mahner in unserer Seele auf und klopfen so lange an unser Gewissen, bis wir auf sie. als getreue Begleiter uf unserem ganzen Lebensweg, achten. Darum, Ihr Mütter und Erzicber, lehrt Eure Kinder nachdenken über ihr Thun, indem Ar ihnen unsere tiiäcn alten Sprichwörter einprägt, und Ihr werdet Eure Freude an dem Erfolg haben. Freilich: Aller Anfang ist schwer Doch ohne ihn kein Ende wär'!" E. Aspoli. Aus der InNrulttionsNnndc. Unteroffizier: Wie lange marschirt ein guter Soldat?" Rek r u t : So lange er kann." U n - t e r o f f.i z i e r : Nein, Schafskopf. V er nit mehr tonn.
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