Indiana Tribüne, Volume 27, Number 25, Indianapolis, Marion County, 21 September 1903 — Page 4
Judraua Tribüne, 21, September 1903.
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Jndiana Tribüne. HerauSgeeben von der utenderg Es. Indianapolis, Ind.
garry O. Thudium Präsident. GeschäftSlocal: No. 31 Süd Delaware Straße. TELEPHONE 261). fntered at the Post Office of Indianapolis as second dass matter. Der neue Theater-Verein. Die vottsthümliche Bewegung für die deutsche Bühne, welche in so spontaner Weise unser Deutschthum enthusiasmirt, wird unzweifelhaft zum schön sten Erfolge geführt werden. Die Herren Delegaten, welche der ersten Ver sammlung in dieser Angelegenbeit beiwohnten, bewiesen durch eingehende Erörterung der Schwierigkeiten, die sie aus früherer Erfahrung kannten, wie ernst ste die Aufgabe nahmen, die sie lösen sollten. So wurde auch gleich zu Anfang der Versammlung von Herrn Louis Murr die Frage aufgeworfen, ob es in Anbe tracht dessen, daß die'schon bestehenden Vereine auf die kräftige und volle Unterstützung ihrer Mitglieder, an die jetzt schon hohe Anforderungen gestellt werden, Anspruch machen, rathsam sei. auch noch einen Theater-Verein zu gründen. Man dürfe nicht vergessen, daß sämmtliche Vereine Unterhaltungen der verschiedensten Art veranstalten und dabei aus die Unterstützung ihrer Mitglieder angewiesen sind. Er sei jedoch für seinen Verein, den Indianapolis Männerchor", bereit, sich anzuschließen. wenn seine Bedenken widerlegt würden. Herrn Armin Bohn, dem Vertreter des Socialen Turnvereins, sowie den Herren Pfass und Stempfel gelang dies ohne sonderliche IMühe. Sie wiesen darauf hin, daß an den Kräften der schon bestehenden Vereine in keiner Weise gezehrt würde, und daß die Unterhaltungen in Vereinskreisen durch den Einfluß deutscher Bühnen - Ausführungen nur veredelt werden könnten. Ferner wiesen die Herren darauf hin, daß, da die Geschäfte des Theater-Ver-eins durch einen zu erwählenden Aus schuß verwaltet werden sollen, eine Versammlung im Jahre für Rechnungslegung und Berichterstattung, sowie Wahl eines neuen Directoriums völlig genüge, die bestehenden Vereine in ihren Versammlungen keine Einbuße erleide:: würden. Der nahezu einstimmige Beschluß der versammelten Delegaten, daß die Gründung des Vereins erfolgen sollte, erledigte die von verrn Murr aufgeworfene Frage. Der Plan wurde erörtert. unter welchem der Verein arbeiten sollte und ein AgitationZ-Eomite ernannt. Diesem Comite sind die Listen für Charter . Mitgliedschaft zugestellt worden. Um die Arbeit der Herren zu erleichtern wollen wir in Kürze den Plan, unter welchem der Theater-Verein ar beiten wird, erläutern: Der Jahresbeitrag für das CharterMitglied beträgt $1.00. Bei Vorzeigung der Mitgliedskarte an der Theaterkasse erhält das Mitglied einen Rabatt von 15 Cents auf das Theaterbillet im Preise von 50 Cents oder darunter. Die beim Verein eingezahlten Mitgliedsgelder werden zur Deckung eines etwaigen Defizits dem Theater-Unter-nehmer überwiesen, selbstverständlich muß derselb: das Deficit nachweisen können. Die Vorstellungen sollen im MittelPunkt der Stadt in einem der englischen Theater-Gebäude stattsinden. Der Theater-Verein wird die aufzuführenden Stücke, dem Wunsch der Mitgliedschaft Rechnung tragend, bestimmen. Die Theaterbewegung ist von größ ter Bedeutung für unser Deutschthum. Sie soll Denjenigen, welche financiell nicht in der Lage sind größere Reisen zu unternehmen und in anderen Großstädten den Werken der großen deutschen Vühnenschriftstellern zu lauschen, mit Aufwendung geringer Mittel dieser geistigen Anregung theilhaftig 'zu wer den. Daß die deutschen Frauen die Theaterbewegung nach Kräften fördern werden, ist nicht zu bezweifeln.
Herr Chamberlain kommt also nicht nach Chicago, um dort seine grogen ReformpZäne zu entwickeln. Die Einladung hierzu seitens der betreffenden Fabrikanten war eine ziemliche Naivität, da Chamberlain, ob ColonialSekretär oder nicht. Wichtigeres zu -
lhun hat, als akademische Vorträge im
Auslande zu halten. Was der ausgeschiedene Colonial Sekretär will, ist allmälig durch Wort und Schrift so klargestellt, daß neue Gesichtspunkte sich hierbei nur schwer werden finden lassen. Es würde sich somit nur um ein der hier so beliebten oratorischen Schaustellungen handeln. denen zwar Chamberlain an sich durch aus nicht abgeneigt ist, aber nur, wenn sie ihm zugleich praktischen Nutzen ver sprechen. Und solchen suchte er in Chicago vergebens. Wenn man nach vom socialdemo kratischen Gesichtspunkte Bebel's Ansichten bei dem eben von ihm ge wonnenen Kampfe gegen die Gemäßigten billigt, fo wird man doch seine persönlichen Angriffe auf die Akademiker" bedauern. Er wirft ihnen vor, aus selbstsüchtigen Gründen der Partei anzugehören, ohne selbstdend den Beweis erbringen zu tönnen. Niemand kann dem Andern in's Herz sehen. Es ist sicherlich anzunehmen, daß manche der Redakteure, Berufsredner etc. bei der Partei keine waschechten Genossen sind; aber auch viele social!stische Geschäftsleute schließen sich aus selbstsüchtigen Motiven der Partei an. Nur möchten wir die heuchlerische Behauptung mancher Blätter, daß solche Unterdrückung der Meinungsfreiheit, wie sie Bebe! zweifellos ausübt, bei anderen deutschen Parteien nicht vorkomme, doch zurückweisen. Wer die Zustände in der national liberalen Faktion zu Bennigsen's und Lasker's Zeiten kennt, wird darüber anders ur theilen. Unmittelbar nach der Veröffent lichung von Balfour's Pamphlet über den Freihandel" hat der Handelsrath in Form eines Blaubuches eine umfassende Statistik des englischen HandelS veröffentlicht, deren lange Zahlen reihen eine sehr beredte Sprache reden. Sehr ausführlich werden die HandelsBeziehungen Großbritanniens mit den Ver. Staaten, mit Frankreich und mit Deutschland behandelt. Am wichtigsten von allen ziffernmäßigen Festste!lungen des Blaubuchs erscheinen die Vergleiche über den Import und Expoit Großbritanniens. Die Ausfuhr Großbritanniens nach den Ver, Staa. ten verringerte sich von 8145,000,000 im Jahre 1890 auf $97,500,000 im Jahre 1902, während umgekehrt die Einfuhr aus den Ver. Staaten von 8185,000,000 auf 8635,000,000 stieg. Der Gesammtexport räch dem Auslande sank in der gleichen Periode um 890.000.000 ; zieht man aber die Kolonien mit in Betracht, so betrug die Verringerung nur 85.000,000. Das Verhältniß des Exports Großbritanniens nach schutzzöllnerischen und freihändleriscben Ländern des Weltmarkts bis zum Jahre 1850 zurück, wird tabellarisch rorgeführt. Damals gingen 56 Prozent der Ausfuhr nach schutzzöllnerischen Ländern im Jahre 1902 aber nur 42 Prozent. Bemerkenswcrthen Ausschluß über die vielfach besprochene Thatsache, daß der Import den Export übersteigt und woraus man auf den Niedergang Englands schließt, giebt eine andere Tabelle. Das Blaubuch führt an, daß zwar die Einfuhr um 8800.000,000 höher ist, daß dies aber wett gemacht wird durch die Erträgnisse des im Ausland angelegten englischen Kapitals, das jährlich 8312.500,000 eindringt, und durch die Einkünfte der den Auslandsverkehr vermittelnden britischen Handelsflotte, die sich aus $450,000,. 000 stellen. Es wird zwar zugegeben, daß in den letzten Jahren viel amerikanisches Kapital in Großbritannien angelegt wurde, daß auch die Amerikaner viel Eisenbahnen und Sekuritäten, die früher in englischen Händen waren, an sich brachten, daß aber dadurch eine nennenswerthe Aenderung nicht herbeigeführt wurde. Polizeiliches. Der Wirth Aaron Kenoyer von No. 549 West 13. Straße und sein Schankkellner John Cool wurden gestern Nachmittag wegen Verletzung des Nicholson Gesetzes verhaftet. Drei Frauenzimmer, Namens Lizzie Price, Stell Barnes und Emma Hoyd, welche in dem Lokale angetroffen wurden, arretirte man ebenfalls unter der Anklage des Herumlungerns. Der Schauspieler Milton Nobles berichtete der Polizei, daß ihm aus seinem Zimmer im Denison Höufe in nächtlicher Stunde 820 in Baar und Juwelen im Werthe von 8235 gestchlen taUThm.
I. 0. K. P.
Die Sitzung der SupremeLoge. TaS Festprogramm etc. Heute begann Hierselbst die dies jährige Sitzung der Supreme Loge des Verbesserten Ordens der Pythias Ritter. Für dieselbe hat das aus Vertretern der hiesigen Logen zusam mengesetzte Arrangements-Comite die umfassendsten Vorbereitungen getroffen und werden die Ordens-Repräsentanten aus den versch. Staaten hier sicherlich auch vergnügte Stunden verleben, nachdem sie die wichtigen Ordensgeschäfte erledigt haben. Denn der aus den Herren Vors. John Heinlein; E. F. Knodel, Chas. I. Truemper, John Weilacher, V. R. Jose, I. I. Roller. I. L. Vieler, Jacob Reuter, JoS. Keller, Fred Stevenson, Tobias Roch, Hy. Deitch, Hugo Klingstein, ChaZ. Castor, Aug. L. Woerner, W. H. Adams, C. I. Schmidt und Harry Delke bestehende Festausschuß hat für die Dauer der Supreme-Loge-Sitzung das folgende Programm aufgestellt: Montag Abend, 21. Sept., Prüfentation der 3 Grade" in der Germania Halle. Dienstag Abend, 22. Sept., Vanqüet mit musikalischer Unterhaltung etc. in der Germania Halle. Mittwoch Nachmittag, 23. Sept., Waldfest und Unterhaltung in Bellevue". unter gefl. Beihülfe der Germania Frauen-Loge No. 1 und der Germania Frauen Loge No. 2, bestehend aus den Damen der englisch sprechenden Logen. Die Logen der folgenden Staaten werden in der Sitzung vertreten sein: Jndiana, Ohio, Illinois, Connecticut. New Jersey, Maryland, Missouri, Kansas, Michigan, West Virginia, New Vork, Alabama und Washington, D. C. Die Geschäfts Sitzungen begannen heute Vormittag um 9 Uhr ; sie werden in der hiesigen Ordens Halle (Castle Hall) an der West Ohio Str. abgehalten. Abends sindet dann in der Germania Halle die Einführung in den 1., 2. und 3. Grad statt. . Am Dienstag Morgen folgt in der Logen-Halle (Castle-Hall) die Fortsetzung der Geschäftssitzung, und am Abend veranstalten die hiesigen Logen in der festlich geschmückten Germania Halle zu Ehren der Supreme-Loge-Beamten und Repräsentanten ein prächtiges Fest - Banquet, zu dem sich bereits so viele Theilnehmer angemeldet haben, daß nur noch wenige Gedecke nicht belegt sind. Deshalb sollte jedes Ordensmitglied, das sich seinen Platz für das Banquet noch nicht gesichert hat und theilzuehmen gedenkt, sich unverzüglich, entweder, persönlich oder per Telephon bei Herrn Victor R. Jose, Besitzer der GermaniaHalle, melden. Der Preis für das Gedeck einschl. Wein beträgt nur 81. Das Menu ist ein höchst deliciöses und abgesehen davon wird den Banquet-Theilnehmern auch eine feine musikalische Unterhaltung bereitet werden. Das Menu ist folgendes: Queen Oliv. Celery Crisps. Miied Pickles. N. Y. Comb Oysters. Wafers. Lobster Salad. Schrimp Salad. Fotato Salad. Sliced Tongue. Sliced Harn. Leg of Veal. Leg of Lamb. Schweizer Cheese. Cream Cheese. Saratoga Chips. Fruits and Nuts, Ice Cream and Cake. Costee Niersteiner. Cigars. Das musikalische und sonstige Pro gramm für das Banquet ist wie folgt : 1. Ouvertüre Mayer'S Orchester. 2. Begrüßungs-Rede Mayor BookWalter. 3. Banquet. 4. Chorgesang I. O. K. P.-Gle e Club. 5. Rede Bruder Geo. Seidensticker. 6. Tenor-Solo Bruder V. R. Jose. 7. Rede Bruder Jos. Keller. 8. Bariton-Solo Ernst F. Knodel. 9. Chorgesang I. O. K. P.-Gle Club. 10. Orchester.
, Als Toastmeister wird Capt. I. L. Vieler fungiren. Bereits im Laufe des gestrigen Tages trafen zahlreiche Repräsentanten aus den verschiedenen Staaten, sowie die auswärtigen Beamten der Supreme
Loge hier ein. Dieselben wurden am Bahnhose von dem hiesigen Comite em pfangen und nahmen zumeist im Circle Park-Hotel Quartier. Die geg:nwärtigen Beamten der Supreme-Loge sind : Supreme Commandeur Oscar Brede, Detroit, Mich. Supreme Vice-Commandeur Capt. I. L. Vieler, Indianapolis. Supreme Secretär Ernst F. Kno del, Indianapolis. Supreme Schatzmeister Charles Kamm, Baltimore, Md. Die Aemter des ExSupreme Commandeurs und des Supreme Prälaten (Louis Jngwersen, New York, und Ed. Ullmann, Voungiown, O.,) sind infolge des Absterben? ihrer Inhaber im Laufe des letzten Jahre augenblicklich vacant. Teutschland. Besuche von deutschen Kriegsschiffen. Berlin. 21. Sept. Für die guten Beziehungen, welche zwischen Deutschland und den Ver. Staaten herrschen, spricht ohne besondere Erklärung der Umstand, daß die Schiffe des deutschen ostamerikanischen Geschwaders unter Kommodore Scheder im vergangenen Sommer fast ausschließlich in amerikanischen Häfen weilten. Neuen kaiserlichen Befehlen zufolge soll nun der kleine Kreuzer Gazelle", unter Fregatten Kapitän Graf v. Oriola. Boston anlaufen, wo seit länger als einem Jahrzehnt kein deutsches Kriegsschiff seine Flagge gezeigt hat. Das Kanonenboot Panther", unter Korvetten-Kapitän Eckermann, soll Hampton Roads, der kleine Kreuzer Falke", unter KorvettenKapitän Musculus, Tamva, besuchen, ehe sie sich nach westindischen Gewäffern begeben. rundeigenthuAs Nebertragungen. James Burke an Joshua H. McGee. Lot 106, Morton Place. Ädd., 83,000. Robert W. Long an David F. Swam, Lot 1, Long's Sub., Lot 75, Julian u. a. Subdivision, Jrvington, 86.500. James Miller an George W. Vrown .. Lots 145 und 146, Merritt Place Addition, 81200. Margaret Butler an Adaline L. Chapman, Lot 124. Dvuglaß Park, 83100. Arthur L. Carroll :c. an Sarah C. Waymire, Theil von Section 33, Township 15, Range 4, 81300. Oliver T. Byram an W. F. Wocher, Lot 199, Talbott's rev. Addition, g3900. Fraternal B. & L. Assn. an Paul ?eytter zc., Lot 42, Fletcher & Rantsey's Brookside, 81400. Robert D. Hobbs an Maggie E. Nutt, Lot 132, Jackson Park. 81000. Robert L. Carlin an Wm. F. Lupton, Theil von Lot 68, Bruce Place Add. 81000. Sarah H. Wiggins an Gertruds M. Sisson, Lot 97, Woodruff Place. 83000. Nannie H. Kemp an Oscar F. Mann, Lots 15. Copelands Shelby Str. Add. 1800. Oscar F. Mann an Nannie H. Kemp, LotS 13 und 20, N. Jndpls. 85000. Drei Aerzte aus Ashland, Wis., haben eine Operation an dem Indianer Joseph Denomie vorgenommcn und 24 Zoll seiner Eingeweide entfernt. Die sich bei Denomie zeigenden Symptome ließen darauf schließen, daß die Eingeweide zerrissen waren, und eine Operation wurde unter den Umständen für das einzige Mittel angesehen, das Leben des Patienten zu retten. Als die Bauchhöhle geöffnet wurde, zeigte sich, daß die Eingeweide gleich unterhalb des Magens an fünf Stellen durchlöchert waren. Nur eine Operation konnte helfen und der Mann hat nun Aussicht auf Genesung. Vor einigen Wochen entfernte ein anderer Arzt neun Zoll Eingeweide aus einer Patientin, die noch am Leben ist. Die Ränder der operirten Därme wurden nicht zusammengenäht, sondern durch einen sogenannten Murphy - Knopf verbunden, der sich im Lauf des Heilungsprocesses auflöst. Denomie ist der Indianer, welcher der Squaw eineö Weißen Namens Banks zu viele Aufmerksamkeiten erwies und von dem Manne geschossen wurde.
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isEa wyj'.V'L" i" II! U Wäsche abgeholt und abgeliefert. Nachrichten aus Jndiana. Neue Brücken bei Manch e st e r. NordManchester. Wm. F. Koß, der bekannte Brückenbauer von Indianapolis, welchem von der Big Four BahN'Gesellschaft der Contract für den Bau von zwei Concret-Brück:n, die den Tanner's Creek überspannen sollen, verliehen wurde, ist mit seinen Leuten am Montag hier eingetroffen, worauf mit dem Bau der Brücke, welche hier errichtet wird, begonnen wurde. Die andere Brücke wird zwei Meilen südlich von Manchester errichtet werden. Falls die Witterung einigermaßen günstig ist, werden beide Brücken bis zum Februar fertig sein. Unheils-Chronik. Peru. Frau Katharina Walther, eine 70-jährige Greisin, hatte auf dem Hofe einen Haufen Abfall in Brand gesetzt, wobei sie mit ihren Kleidern den Flammen zu nahe kam. Dieselben fingen Feuer und die alte Frau erlitt solch' entsetzliche Brandwunden, daß sie denselben erlag. B r a z i l. Die Gebrüder Joseph und Ben Boot waren auf ihrer Farm mit dem Ausgraben einer Mine beschäftigt, als plötzlich eine Erdschichte einstürzte. Ben wurde auf der Stelle getödtet und Joseph erlitt derartige Verletzungen, daß er schwerlich mit dem Leben davonkommen wird. E l w o o d. T. F. Crowe, ein 40 jähriger Cigarrenmachcr, wurde von einem Panhandle Vahnzug über fahren und auf der Stelle getödtet. Er hatte sich' in betrunkenem Zustande in unmittelbare Nähe des Geleises niedergelegt und war eingeschlafen. Schlecht bezahlte Püdag o g e n. L a p o r t e. Nicht geringes Aufsehen hat es hier erregt, daß zwei vorzügliche Lehrkräftejan der hiesigen Hochschule, Professor F. C.kJ. Perry und Frl. Caroline Klager, ihre Resignation eingereicht haben, weil ihr Salair seitenS 'der Schulbehörde zu niedrig bemessen ist. Eine Frau, welche zwei Pensionen erhält. Jeffersonville. Durch eine eigenthümliche Auslegung der Pensionsgesetze wird Frau Mary S. Har rell in Sellersburg, Ind., zwei Witt. wenpensionen erhalten, jedoch will sie die zweite aufgeben.da sie von der ersten mehr Vortheil; hat. Ihr erster Gatte war Geo. W. Ditzler, der 1863 tödtlich verwundet wurde. Im Jahre 1870 heirathete sie John M. Harrell, sodaß die erste Pensionaushörte, jedoch sicherten sich ihre beiden minderjährigen Kinder einen Bezug von der Pensionslasse. Im Jahre 1902 starb Harrell, und die Frau erbat und erhielt eine Pension von 83 per Monat. Im Februar wurde ein Gesetz passirt, wodurch es der Frau ermöglichte, auch als Ditzlers Wittwe ihre Ansprüche zu erneuern, wobei sie allerdings die zweite Pension aufgeben mußte. Im ersten Fall erhielt sie 812 per Monat. Fünf Wochen, nachdem sie ihrGesuch eingereicht hatte, bestimmte das Departement, daß freilich eine doppelte Pension nicht gezogen werden könne, aber eine zweite solange zu zahlen sei, bis die andere käme. Vor etlichen Tagen erhielt die Frau dann auch drei Raten ausgezahlt. Die eine, 843, war für Frau Harrell, die zweite, 864, für die acht Monate,' in der ihr Anfprnch in der Schwebe war, und die dritte, auf 842, die erste neue Rate als Wittwe Ditzlers.
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