Indiana Tribüne, Volume 27, Number 24, Indianapolis, Marion County, 19 September 1903 — Page 7
Jndiana Tribüne, 1V. September 1903.
$'ti$'$$-$$ v 4 Das Hchcmmisz öcs ; 3iasscnscfiransis 4 U A T T;ri!r.:nalrct:un von A. zlZ. Kinkz:nnn to&ws e ?. : 54 ZO (Fortsetzung.) Aöer es steht ihr dccki wohl frei, für ihn einzutreten, wenn sie es so will. Tai7.it. bafc man ihn für einen Verbrecher erklärt, nimmt man mir ja ohnehin das einzige werthvolle irdische Vcschthum: die unbefleckte Ehre des NainenZ, den ich init ihm theile. Taneen hat alles andere für mich keine Ledeutung. So lange meines Bruders Echuldlosigkeit nicht sonnenklar erwiesen ist, würde ich mich auf das Vestimmteste weigern, mein Eigenthum zurückzunehmen." Aber ich verstehe Sie gar nicht. Hat man denn irgend etwas von Ihnen verlangt oder gar genommen?" XaZ, was Sie als meines Bruders Privatvermögen mit Beschlag belegt haben, schloß auch mein kleines Erbtheil und die geringen Ersparnisse in sich, di? ich Gerhard zur Aufbewahrung übergeben hatte alles in allem vielleicht acht- bis neuntausend Mark." ,.Und das sagen Sie mir erst heute? Natürlich muß es Ihnen unverzüglich zurückerstattet werden, denn wir haben nicht den allergeringsten rechtlichen oder moralischen Anspruch auf dies Geld. Bitte, übergeben Sie mir irgend ein Schriftstück, aus dem Ihr Eigenthumsrecht und die Größe des Ihnen gehörigen Betrages hervorgeht. Ich werde dann sofort die geeigneten Schritte thun." Ich würde Ihrem Verlangen nicht entsprechen können, auch wenn ich es wollte. Tenn ein derartiges Schriftstück besitze ich nicht." Aber Ihr Bruder muß doch AufZeichnungen darüber gemacht er muß Ihnen doch wenigstens eine Quittung gegeben haben." Weshalb hätte er es thun sollen? Zwischen ihm und mir herrschte jederzeit unbegrenztes Vertrauen."
Sehr schön! Wenigstens von Ihrer Seite. Er aber mußte als Kaufmann wissen, daß man in solchem Fall auch unter Geschwistern eine ordnungsmäßige Empfangsbescheinigung ausstellt. Wenn er Ihre Vertrauensseligseit benutzt hat, um sie Ihnen vorzuenthalten, so hatte er eben von vornherein die Absicht, Sie um Ihr bischen Geld zu betrügen." Martha, die sehr bleich geworden war, richtete sich stolz empor. Ich kann Ihnen nicht verwehren. Herr Direktor. meinen Bruder einen Tieb zu nennen, so weit es sich um das mit ihm zugleich verschwundene Eigenthum Ihrer Gesellschaft handelt. Aber ich verbiete es Ihnen in Bezug auf eine Angelegenheit, die allein ihn und mich angeht. Gerhard hat mich niemals betrügen wollen. Wer das Gegentheil behauptet, der beleidigt mich ebenso tödtlich wie ihn." Ter aus'z Aeußerste betroffene alte Herr fand keine Gelegenheit mehr, ihr zu antworten, denn mit dem letzten Wort schon hatte sie das Zimmer derlassen, wahrscheinlich um die Thränen nicht sehen zu lassen, die sie nicht längcr zurückzuhalten vermochte. Frau Hermine aber ließ endlich die Hand mit dem Taschentuch sinken und sagte in bittendem Tone: Gehen Sie wegen ihrer dreisten Reden nicht r strenge mit ihr in's Gericht, Her? Generaldirektor! Sie gibt sich eben noch immer der trügerischen Hoffnung hin, daß sie auf solche Art an die Schuldlosigkeit ihres Bruders glauben machen könnte." Ich bin wirklich höchst erstaunt," betheuerte er. Das junge Mädchen ist ja gar nicht wieder zu erkennen. Es fehlte nicht viel, und sie hätte von mir Genugthuung dafür verlangt, daß ich es überhaupt gewagt habe, ln unehrerbietigcn Ausdrücken von dem Herrn Nendanten zu reden. Ja, ist sie denn wahrhaftig so naiv, ihn noch immer für unsazuldig zu halten?" Erlassen Sie mir, bitte, eine Antwort auf diese Frage! Sie ist meine Schwägerin, und ich mochte um des Himmels willen nichts sagen, das ein ungünstiges Licht auf sie werfen könnte. Auch ist mir leider nicht die Gabe verliehen, in den Herzen der Menschen zu lezen. Der Generaldirektor runzelte die Stirn und blickte eine kleine Weile in nachdenklichem Schweigen vor sich hin. Das Benehmen des Fräulein berührt mich doch eigentlich recht sonderbar," meinte er endlich. Was sie da von ihrem Eigenthum sagte, das wir gleichsam widerrechtlich mit Beschlag belegt hätten können Sie es mir bestätigen?" Leide: nein. Sie selbst hat mir me zuvor davon gesprochen, und ick, er innere mich auch nicht, von meinem Manne jemals etwas darüber gehört zu haben. Aber es konnte, ja trotzdem wahr sein; denn die Beiden hatten bestandig allerlei Heimlichkeiten rnitem ander." So so! Nun, ich will doch versuchen, dieser Sache auf den Grund zu kommen, und wäre es auch nur. um eine gesetzwidrige Bereicherung meiner Gesellschaft zu verhindern. Haben Sie sonst noch etwas auf dem Herzen. Frau Winter? Irgend einen Wunsch vielleicht, den ich zu erfüllen vermag Gemren Sie sich nicht, ihn auszuspre
chen! Sie werden ja darauf bedach: sein müssen, sich auf die eine oder die andere Weise eine Eristenz zu gründen. Und wenn wir Ihnen dazu behilflick, sein kennen aber vm Denker, liebste tfuu dinier, was machen ?ie oenn da für Dummheiten?" Bevor er im Stande gewesen war, es zu verhindern, hatte sich nämlich die junge Frau über seine auf dem Tische liegende Hand herabgeneiat, um sie v küssen. Bei der schmeichelnden Be lühcung d?r weichen, warmen Lippen hatte es ihn durchzuckt wie ein elettrischer Schlag. Er war roth geworden wie ein Vsädchcn und sah in seiner Verlegenheit noch viel grimmiger aus als sonst. Hcrmine aber verlor nicht einen Argcnblick ihre Haltung. Ihre Güte beschämt mich so tief, Herr Generaldirektor, und ich werde niemals aushören, Ihnen dafür zu danken. Aber es hieße Mißbrauch treiben mit Ihrer Großmuth, wenn ich das hochherzige Arierbieten annehmen wollte. Allerdings bin ich im Augenblick ganz mittellos, und werde mir sehr bald irgend einen Vroderwcrb suchen müssen, um mich vor dem Verhungern zu schützen. Aber ich stehe ja glücklicher Weise nicht mehr ganz allein. Mein Bruder hat sich bereit erklärt, mir über die ersten Schwierigkeiten hinwegzuhelfen, so weit seine bescheidenen Mittel es ibm gestatten." ?!a, das ist ii auch am Ende seine Pflicht und Schuldigkeit, und es freut mich um Ihretwillen, daß er gerade zur rechten Zeit aus Amerika zurückgekehvt ist. Sollte es aber für den Anfang dennoch irgendwo hapern, so wenden Sie sich getrost an mich. Ich bin ja ein ungefährlicher alter Mann, dem sie sich ohne Scheu anvertrauen dürfen. Einen aufrichtigen Freund werden Sie allezeit an mir finden." Er stand auf und verabschiedete sich hastig, als fürchte er, durch einen neuen Tankbarkeitsausbruch von der Art des vorigen abermals in Verwirrung gesetzt zu werden. Während er dann in das Kassenzimmcr hinüöerging, brummte er vor sich hin: Eine prächtige kleine Frau und tausendmal zu schade für diesen ausgepichten Halunken! Aber die Schwe-
ster! Sie wollte sie ja nicht bloßstellen aber sie hat irgend einen Verdacht gegen sie das ist sonnenklar! Wenn sie mit dem sauberen Patron unter einer Decke steckte ! Den Henker auch hqem Frauenzimmervolk ist. unser einer doch niemals gewachsen." Er fand den Buchhalter Bartel, der unter seiner persönlichen und ziemlich scharfen Aurncht den Posten des Nendanten provisorisch verwaltete, wie immer in emsigster Arbeit. Er wartete, bis jener die eben begonnene Rechnung beendet hatte, ehe er ihn fragte: Sagen Sie 'mal. Bartel. war Ihnen uder die Vermogensverhaltmsse unjercs durchgegangenen Nendanten etwas Näheres oelanrn? Hat er Ihnen jemals davon gesprochen, daß er auch die Ersparnisse seiner Schwester in Verwahrung habe? Cbtr haben Sie irgendwo eine Aufzeichnung darüber gefunden?" Der Buchhalter verneinte. Aber in seinen unruhigen Augen war eine Frage zu lesen; und in der Hoffnung. doch vielleicht noch zu einer Aufklärung zu gelangen, wenn er ihm alles mittheilte, wiederholte der Generaldirektor, was er soeben von Martha gehört hatte. Wenn die iunge Dame die Wahrheit gesprochen hat," fügte er hinzu. mußte ihr das Geld natürlich wieder herausgegeben werden. Aber sie erhebt merkwürdiger Welse qar keinen Anspruch darauf, und sie besitzt auch nach ihre: eigenen Erklärung keinerlei Dokumente, aus denen sie ihre Eigenthumsrechte nachweisen könnte. Wenn sich auch unter unseren Papieren nichts darauf Bezügliches vorfindet, wird sie also wohl auf die Wiedererlangung dieser angeblichen Ersparnisse verzichten müssen." Ich weiß nichts von diesen' Tingen, Herr Generaldirektor," wiederholte Bartel, der mit gespannter Aufmerksamkeit zugehört hatte. Aber es wäre doch sehr traurig für Fräulein Winter, wenn sie auf solche Art ihr leines Vermögen verlöre." Allerdings vorausgesetzt, daß sie es in Wirklichkeit jemals besessen hat. Ich hege nämlich in dieser Hinsicht gewisse Zweifel. Nicht in dieser Hinsicht allein, sondern aber das sind Sachen, die Sie weiter nichts angehen. Stehen Sie etwa in irgendwelchen Beziehungen zu der jungen Dame?" Der Buchhalter schüttelte den Kopf, als gelte es. eine geradezu ungeheuerliche Zumuthung zurückzuweisen. Ich? 0 nein, Herr Generaldirektor! Ich kenne sie eigentlich nur von Ansehen und habe noch keine fünfzig Worte mit ihr gesprochen." Nun, um so besser! Es ist auch nicht nöthig, daß Sie gegen irgend Jemand etwas erwähnen von dem, was ich Ihnen soeben gesagt habe. Vetrachten Sie es als eine vertrauliche Mittheilung und lassen Sie sich jetzt gefälligst nicht länger in Ihrer Arbeit stören!" 13. K a p i t e l. ls an diesem Abend die Vureaus der Glückaufgesellschaft geschlossen wurden, aina der
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Buchhalter Bartel nicht wie sonst auf dem kürzesten Wege nach Hause, sondern machte einen langen Spaziergang über die Promenade und durch einige weniger beleote Straßen. Aber es war wohl kaum das Bedürf-
rnn nacb dem Genuß der frischen
Abendluft, das ihn dazu bestimmte. Ter gespannte Ausdruck seines Gesichts, die tiefen Falten auf seiner Stirn und die Beyarrlichkeit. mit der er während des Gehens vor sich hin auf den Boden starrte, ließen erkennen. dan sein Geist sich in angestrengtem Thätigkeir befand. In der That hatte der Buchhalter diese ausgedehnte Abendpromcnade nur unternommen. um ungestört über e''aö nachzudenken, das ihn seit seiner legten Unterredung mit dein Generaldirettor unausgesetzt beschäftigt und beunruhigt hatte. Für U)n unterlag es nicht dem geringsien Zweifel, daß Marthas Angaben über ihr kleines Privatvermögen vollständig der Wahrheit entsprachen, und es machte ihn unglücklich, zu denken. daß sie durch seine Schuld ihres Eigenthums verlustig gehen sollte. Denn daß er allein schuld daran war, wenn es geschah, war ihm sogleich mit voller Klarheit zum Bewußtsein gekommen. Ob nun Gerhard Winter oder irgend ein Anderer den Geldschrank geleert hatte, jedenfalls hätte ja der Diebstahl nicht verübt werden können, wenn er bei der Auffindung des vermeintlichen Todten Lärm geschlagen hätte, statt der Versuchung des Augenblicks zu unterliegen. Er allein war es, der die junge Lehrerin bcstohlen hatte, und er mußte darum auch auf ein Mittel sinnnen, ihr das Verlorene zu ersetzen. Alle anderen Vorwürfe seines Gewissens konnte er vielleicht zum Schweigen bringen, nur nicht den Vorwurf, gerade ihr, die er mit leidenschaftlicher Inbrunst liebte, ein Ungemach bereitet zu haben. Offen oder heimlich, auf geradem oder auf krummem Wege, er mußte sie schadlos halten für ihren Verlust. Das mußte aber bald geschehen, damit sie nicht erst der Gefahr ausgesetzt wurde, in Noth und Verzweiflung zu gerathen. Er nannte sich einen blöden Dummköpf, daß er vorhin die beste und nächstliegende Gelegenheit dazu ungenützt hatte vorübergeheil lassen. Er hätte ja nur die Frage des Generaldirektors dahin zu beantworten brauchen, daß ihm der Nendant von den Ersparnissen seiner Schwester gesprochen habe, die er zugleich mit dem eigenen Privatvermögen da drinnen im Tresor verwahre. Auf solches unverdächtige Zeugniß hin würde man sie ihr gewiß zurückgegeben haben; denn es konnte ja Niemand ahnen, was er für sie emPfand. Aber für dies sichere und einfache Auskunftsmittel, das zu ergreifen es ihm im rechten Augenblick an der nöthigen Geistesgegenwart gefehlt hatte, war es nun leider zu spät, und er mußte auf anderes sinnen. Hundert verschiedene Pläne entstanden in seinem lebhaft arbeitenden Geiste, und alle mußte er sie schließlich als undurchführbar verwerfen, weil sie ihn entweder nicht mit voller Sicherheit an das ersehnte Ziel gebracht hatten oder weil die Gefahren zu groß gewesen wären, denen er selbst sich damit aussetzte. Ermüdet von dem langen Weg und von der fruchtlosen, aufreibenden Gedankenarbeit, langte er endlich wieder in seiner Wohnung an, ohne daß irgend eine seiner zum Theil sehr phantastisehen und abenteuerlichen Ideen bis zu einem festen Entschlüsse ausgereift wäre. Wie er es allabendlich nach der Heimkehr that, verriegelte er hinter sich die Thür, hängte ein Handtuch über das Schlüsselloch und überzeugte sich mit ängstlicher Sorgfalt, daß das Fenfterrouleau keine Ritze offen ließ, durch die man ihn etwa von dem gegenüberliegenden Flügel aus hätte beobachten können. Tann erst öffnete er die Schieblade, in der er in Ermangelung eines besseren Verstecks noch immer seincn Schatz verwahrte, und breitete die Scheine beim Licht der Lampe vor sich auf. der Tischplatte aus. Die furchtbare Aufregung, die sick innerhalb der ersten vierundzwanzig Stunden nach der That seiner bemächtigt hatte, war inzwischen beinahe ganz
geschwunden. Nur zuweilen noch, wenn er mitten in der Nacht aus einem schweren Traume emporfuhr, fühlte er sich von abergläubischen Anwandlungen beängstigt. Seine Lage hatte sich ja durch den räthselhaften Verlauf der Dinge über alle Erwartung günstig gestaltet. Schon heute durfte er jede Gefahr einer Entdeckung als beseitigt ansehen, wenn er nicht etwa selbst eine Dummheit machte, die den Verdacht auf ihn lenkte. Aber er hatte trotzdem noch immer nicht die rechte Freude an seinem so leicht erworbenen Besitz. Diese neuen Banknoten, die seine Finger liebkosten und die er mit zärtlichen Blicken betrachtete, erschienen ihm noch immer wie fremdes Eigenthum, das er eines Tages würde herausgeben müssen; und während ihm sonst jeder Thaler, den er seinen kärglichen Ersparnissen hinzugefügt hatte, Veranlassung gewesen war, die herrlichsten Luftschlösser zu bauen, hatte sich seine Phantasie jetzt noch einmal zu einem Plane aufschwingen fön nen, wie er seinen Schatz anlegen und zur Grundlage für die erträumten unermeßlichen Reichthümer machen würde. Das Seltsamste aber war, daß er jetzt nicht einmal Betrübniß empfand bei dem Gedanken, einen wesentlichen Theil seiner Beute wieder hergeben zu sollen er, den die Reue über einen zwecklos ausgegebenen Groschen sonst stundenlang verstimmt hatte. Da er kein Mittel hatte ersinnen können, wie man die Gesellschaft zur Aushändigung von Marthas Privatvermögen zu bestimmen. vMöchtUwkte.. c . ihn
selbstverständlich, daß sie das Geld von ihm zurückerhalten müsse, und halb mechanisch begann er eine Summe vo neuntausend Mark von den übrigen Kassenscheinen abzusondern. Hätte r. ohne Gefahr geschehen können, so
wuroc er wadrscrnssch nicht aeöaert yaren. iyr oiesen Betrag otzne Weiteres zu übersenden. Bartel hatte aber doch Ueberlegung genug, sich zu sagen, daß von einer Uebersendung der Geldsumme an Winlers Schwester nicht die Rede sein könne. Denn er kannte die unbestechliche Lauterkeit ihres Charakters, und es war während dieser letzten Tage in seiner Gegenwart so oft von der Haliung gesprochen worden, die sie der abweichenden Auffassung der Anderen gegenüber bewahrte, daß er dadurch hinlänglich zur äußersten Vorsicht gemahnt wurde. Er wußte, daß Martha das Geld nicht stillschweigend hinnehmen würde, und er mußte fürchten, daß etwaige polizeiliche Nachforschungen nach dem anonymen Absender für ihn leicht verhängnißvoll werden könnten. Darum galt es, allen Scharfsinn anzustrengen. damit ihm nicht gerade diese Regung eines Edelmuths, der seine Ursache freilich allein in seiner schwärmerischen Liebe für die schöne junge Lehrerin hatte, zum Verderben gereiche. Er sann und grübelte, den Blick immer auf seine Schätze gerichtet, bis lange nach Mitternacht, und auch dann war er noch nicht zu einem bestimmten Ergebniß gekommen. So viel nur war ihm bei seinen gründlichen Erwägungen klar geworden, daß er ihr nicht die ganze Summe auf einmal zukommen lassen dürfe, und daß er für die Uebermittlung einen anderen als den brieflichen Weg wählen müsse, bei dem ein Fcderzug, ein Poststempel, ja selbst das Papier des Briefumschlages unter Umständen an ihm zum Verräther werden konnte. Deshalb steckte er nur einen der funkelnagelneuen Tausendmarkscheine in seine Brieftasche und brachte das übrige wieder an dem gewohnten Platze unter. Wenn ich ihr nur diese tausend Mark unauffällig in die Hände spielen kann." dachte er. so ist sie doch wenigstens für die nächste Zukunft gesichert. Und später späte? findet sich schon Rath." Seine Pulse jagten schneller, als er sich, auf sein hartes Lager hingestreckt, in die Vorstellungen verlor, die sich für ihn mit diesem unbestimmten später" verknüpften. Das Mädchen, das er mit so verzehrender Leidenschaft liebte, hatte ja in feinen Gedanken aufgehört, die unerreichbare Göttin zu sein, die er wohl demüthig anbeten, doch nimmermehr zu besitzen hoffen durfte. Sie selbst hatte iym gesagt, daß dunkle Abstammung oder niedere Herkunft für sie kein Hinderniß sein würden, einem Manne ihre Achtung zu schenken. Er wußte aus iqrem eigenen Munde, wie warmes Interesse sie für den Roman Helden gefühlt hatte, der doch nur ein elternloser Fremdling gewesen war. Und wenn er auch nach dem Maße seiner Bildung und seiner Anlagen nicht gleich jenem berufen sein konnte, große Geistesthaten zu verrichten, so stand lhm doch nach seiner innersten Ueber zeugung darum nicht weniger der Weg zu den Hohen der menschlichen Gesellschaft offen. Wenn nur diese Diebstahlsgeschichte erst so weit in Bergessenheit gerathen war, daß er seine Stellung bei der Bergwerksgesellschaft aufgeben und die fruchtbringende Arbeit" mit seinem Gelde beginnen konnte. dann mochte es ihm wohl über Nacht gelingen, das Glück an den goldschimmernden Flügeln zu fassen. Urfd dann er lächelte beseligt, als er sich den Augenblick ausmalte, da er das geliebte Weib zum ersten Male in seine Arme schließen würde, und mit dem holden Zukunftsbild in der Seele schlief er ein. Wahrscheinlich hatte es ihn auch in das Reich der Träume begleitet; denn seine erste bewußte Geistesregung beim Erwachen war ein Gedanke an den Roman, dem er die Gunst seiner ersten beglückenden Unterredung mit Martha Winter zu danken gehabt. Als er sich nun erinnerte, daß er den zweiten Band dieses Werkes ja noch immer in seinem Bureau verwahrte, weil es in den furchtbaren Aufregungen der letzten Tage' selbstverständlich weder Martha noch Heum. eingefallen war, ihn zurückzufordern, kam ihm mit der Plötzllchkeit emer glucklichen Zusallselnge bung ein großer Entschluß. 5n so fröhlicher und unternehmen der Stimmung, wie er sie seit Langem nicht mehr gehabt hatte, begab er sich an sein Tagewerk, nachdem er zuvor eine ganz besondere Sorgfalt auf seine ohnehin stets tadellose Toilette verwendet hatte. Und als der Glockenschlag der zwölften Stunde den Beginn der Mittägigen Aroeitsunterorechung ange zeigt hatte, entnahm er seinem Pulte den sauber eingeschlagenen Romanband und begab sich mit ihm nach du Winter'schen Wohnung hinüber. Das Dienstmädchen, dem Frau HerMine übrigens noch immer nicht gekündigt hatte, öffnete ihm die Thür und erwiderte freundlich seinen Gruß, da sie ja von seinen früheren Aushorchungsversuchen her noch immer auf einem ziemlich vertrauten Fuße Miteinander standen. Als er mit gedämpfter Stimme fragte, ob sie ihm wohl eine Möglichkeit verschaffen könne, Fraulnn Winter unter vier An gen zu sprechen, nickte sie dcrständniß voll und öffnete ihm eine der in den
Korridor ausmündenden Thüren. (Fortsltzung folgt.)
Ans! a ll d i
Grabdenkmal für einen Hund. In London wurde dieser Tage über dem Grabe des LieblingsHundes Konig Eduards, eines mandischen Dachshundes Namens .ack." welcher während der jüngsten Anwesenbett des Komas in Dublin verschied. ein Steindenkmal mit entsprechender Inschrift errichtet. Von einem Stiere get ö d t e t wurde in der Gemeinde Schlatten, Nieder-Oestcrreich, kürzlich die 6öjährige Müllcrmcisrin Gertrud Wmdbichler. Das wüthende Thier verletzte die Greisin mit seinen Hörnern so heftig, daß der Frau drei Rippcn gebrochen wurden und die Bruchstücke in die Lunge drangen. Netter Sicherheitswächter. In Rom wurde kürzlich der Polizeikommissär Verducci verhaftet, weil er drei Arbeiter gedungen, sie als Polizisten verkleidet und zu einem FuhrWerksbesitzer gesandt hatte, um angeblich eine Haussuchung dort vorzunchmen, wobei sie in seinem Auftrage einen größeren Geldbetrag entwendeten. Einsturz eines Dampserdecks. Als jüngst ein kleiner Dampfer mit einem Schiff im Schlepptau Kirchenbesucher von der AguneemiKirche zu Helsingfors, Finnland, nach einigen Dörfern am Tykaj'ärvis-See überführen sollte, brach das oberste Deck des Schleppdampfers unter der Last der darauf stehenden zahlreichen Menschen zusammen. Diese stürzten in den See oder auf die unten befindlichen Personen. Ueber 30 Menschen wurden getödtet, viele andere erlitten schwere Verletzungen. Tückischer Wogenraub. An der Küste von Eornwall, England, hatte neulich eine aus mehreren Herren und Damen bestehende Gesellschaft von Sommerfrischlern auf einem hohen Felsen Platz genommen, als sich plötzlich eine große Woge erhob und einen Herrn und eine Dame in die See schwemmte. Trotz der verzweifelten Rettungsversuche ertranken die beiden Verunglückten. Den andern Ausfluglern war es gelungen, sich an den Felsen festzuklammern, sie trugen aber zum Theil erhebliche Verletzungen davon. Jugendliche Verbrecher. Bei dem Ortsvorsteher von Kray, Regierungsbezirk Düsseldorf, Rheinprovinz, hatte es in letzter Zeit innerhalb weniger Wochen mehrere Male gebrannt, ohne daß man den Thäter erwischte; Brandstiftung lag augenscheinlich bei jedem Brande vor. Dieser Tage hat man nun die Thäter in Person des 16jährigen Dienstmädchens des OrtsVorstehers und eines IZsährigen BergManns aus Wattenscheid entdeckt. Das Mädchen wollte sich ihrer Stellung entledigen, die sich ihr entgegenstellenden Hindernisse suchte sie durch die Brandstiftung zu beseitigen. Durch das Fe.ler waren Wohnhaus, Stallungen und Scheune eingeäschert worden. Entfesselte Elemente. Großen Schaden hat jüngst in Saarbrücken, Rheinprovinz, ein überaus heftiger Wirbelsturm angerichtet. Ganze Straßen waren nach dem Sturme mit Ziegeltrümmern bedeckt. In den Bureaus der Polizei wurden viele Fensterschciben eingeschlagen, schwere Ziegelstücke flogen durch die Fenster auf die Schreibtische der Beamten. Im Lazarethgarten wurde ein Baum von 5 Fuß Durchmesser aus dem Boden gerissen; er zertrümmerte im Fallen die mit Kranken belegte Döcker'sche Baracke, ohne jedoch Jemand zu verletzen. Eine vor dem Lazareth marschirende Abtheilung Soldaten wurde wie Schneeflocken durcheinander gewirbelt. Zwei von den Leuten mußten im Lazareth verbunden werden. Mehrere Passanten wurden wie ein Bündel umgeworfen, ein Kind wurde vom Sturme in die Höhe gehoben und eine Strecke weit fortgeschleudert. Im Centrum des Sturmes drehten sich in tollem Wirbel Blumenstöcke, Aeste, ja selbst Hühner, die vom Sturme fortgeschleudert wurden. Militärposten als Einbrecher. Ein ungewöhnlicher Fall beschäftigte dieser Tage das Kriegsgericht der 21. Division zu Frankfurt a. M. Ein Un'eroffizierschüler in Biebrich war auf Kasernenwache gekommen und hatte nach Mitternacht den Posten vor Gewehr bezogen. Hierbei sah er, daß das Fenster in der Schneiderstube der Unteroffizierschule offen stand. Er lehnte sein Gewehr an's Schilderhaus, benutzte eine ausgehängte Gartenthür als Leiter und stieg in das Zimmer ein. Dort entdeckte er in einem Pult die goldene Uhr des Regimentsschneiders, steckte sie ein, verließ die Stube auf dem gleichen Wege und stand dann wieder Posten. Nach diesem Streiche verübte er gleich noch einen zweiten. In der Wachtstube hing der Schlüssel zum Offizierkasino; den steckte er in die Tasche, verließ dann das Wachtzimmer, schloß das Kasino auf und entwendete daraus zwei Flaschen Bier und zwei Kistchen Cigarren. Das Bier trank er sofort aus, die Cigarren bersteckte er und kehrte dann auf die Wache zurück. Später versetzte er die Uhr und verjubelte das Geld. Das Kriegsgericht verurtheilte den Dieb zu einer Gesammtstrafe von einem Jahr und zwei Monaten Gefängniß nebst Versetzung in die zweite Klasse des Soldatenstandes.
Seuer - Signale.
i Pmnsyw und Market 5 Eglish's Opn-HauI Sastund N-w Fork 7 Neble und Michigan S N. Jerjey u. Msff Zt S Pme und 91crt& :0 Martct und Pine 11 Vermont nahe East 12 Nq. 8 Epritzinhaz Maff. Aoe nahe Notle iZ TttZware und Walnut ll Ierscy u Eentral A. :S ZNasi. und CornellÄve e Äsh m d ll. C trabe .7 ?r Ave und iz stt .3 Columbia undHillstde !? HiahlandTveu.Pratt :i JllinoiZ und Ct. Jo iZ ?enns?lv. und ?ratt u Äcridian unv ll. Crr !5 No. 6 Spritzenhaus 15, nahe JUinoiZ '6 Senate Ave u. StTia il Illinois und Michigan Pesylvania und 11. 19 Senate Ave. und 15. ji No. i CxritzmhauS 7lno Ave naheMichiga Meridian und Walnut il California u Vermont :S Blake und Nett Jork u Ind. Äv. u. et dl&it :? City Hospital : Blake und North w Michigan und Lznei 41 S!o. S Spritzenhaus Washington nahe West 2 Vsendorf u Wash. 3 Missouri u New Fort t5 Meridian u Wash 6 JllmoiS und Ohio t7 Capitol Lv. u WaZH td Klngan'S PorkhauZ lö Straßenbahn Ctllle W. Wishington Ztt 11 No. 10 Spritzenhaus Illinois u Wcrrill 32 JllinoiS u Louisiana sz West und Cou: S4 West und McCarth S6 Senate Lve. u Hcnr? s? Meridian und Ray 8 No. 4 Spritzenhaus MadisonL.uMor-.-iS Madison Av.uTunlop 1 No 2 Haien Leiterb. auS South nah Telawar 12 Penn, u Merrill 53 Telawan u. McCertd 4 Last und MrCarty 5 New Jersey u. Merrill 7 Lirg.2v.u Aradsha S East und Prospekt 69 Bicking und High 71 No. 11 CpritzmhauS vir Ave. nahe Huron 72 East und Georgia 72 Leda und Elm 74 Davidson Georgi 75 önglish Av. u Pine 75 Chelby und Bates 7S No. S Spritzenhaus Profpcct nahe Chclbi? 'S Flctcher Av. u Chelby Sl Market u. New Jersey 82 Telatvare und Wash. 13 East u Washington 54 Ncw York u.Tavidso?' es Taubstummen Anstalt 86 ?cr. Staaten Arsenal L7 Oriental und Wash. 59 Frauen-Reformat. 91 No. 13 Spritzenhaus Marvland nahe Mer. ri2 Meridian u. Ecorqia 93 Merieian und South 4 Pennshlv u. Louisiana 5 Lirgini Ave u. Alaö. 96 Hauptquartier. 97 Grand Hotel. 93 Capital Ave und Chi 23 No. 1 CvritzenhauS 16. und Ash. t24 Alabama und 16. 125 Central Ave und ic. !26 DsndcS und 15. 127 Brookside und Jupiter 123 Central Ave und 17. 129 TelakZre und 19. 131 Alabama und 11. 132 Bellefontaine und 2. 134 College A und 23. 135 Dclaware und 13. 136 Alabama und North 137 Newmann und 19. 133 College Ave und 14. 139 Cornell Ave und IZ. 1! DandeS wi1 19. 142 Highland Ave und 10. 143 Tecumseh und 10. 145 New Jersey und 22. 14 Alvord und 17. 147 No. 2 CpritzenhauS Hilside Ave und 16. :43 College Ave und 22. 149 College Ave und 7. 152 Park Ave und 22. 15 L E u. W Bahn u. 22. 154 Namsey Ave und 10. 156 Stoughton u Newman :57 Atlas und Pike. 158 Bloyd und Pawftaw. 159 No. 21 Spritzenhaus Brightwood ; Arden und Depot 163 Brightwood und 25. 164 Rural und Bloyd 165 Et. Clair u. Kcystone 167 Arsenal Ave unH 23. 163 Bellefontaine und 28. 169 Park Are und il 212 Capital Ave Nd 17. 213 Pennfylv. u.Mchiai 214 JllinoiS und 20. 215 Senate Aoe und ZI. tl6 Pennsvlvania u:id 21. 217 Meridian und IC. 213 Capital Ave und & 219 Broadway und 10. 231 JllinoiS und McLeai, 234 No. 14 Spritzenhaus Kenwood und L0. 25 JllinoiS und 33. LZZ Annctta und 50. 237 No. 9. Spritz?nhiu! Udell und Rao 228 Ndell Ladder Qortt 239 Jsabel und 7. 241 Meridian und 24. 242 JllinoiS u Et.Cla?, 243 Cldrioge und 23. S12 West uud Walnut 313 West und 12. 314 Howard und 16. Z15 Torbct und Paca SI6 Capital Ave und lc 317 Northwestern Ase 313 Gent und IS. 319 Eanal und iv. S21 Ccrealine WcrkS 324 Ocrmont und Lynn 325 Bismarcku Srandvick 326 No. 29 Lxntzenhüuz Haughville. 527 Michigan u. HolmeS, 823 Michigan u. Comord 341 West und McJntyr 12 Missouri u. Macyland 413 Missouri und ihio 415 Capital Ave eorg-s 41 Misioun u Kentucky A, 417 Senate Ave n. Waso. 421 P und E NandauS W. Washmgtcn. 423 Jrren-Hospital. 424 Mil-Y Ave u.J D u2 425 Wash end HarriS 426 No. IS Spritzenhaus 23. Washington 427 Oliver und Birch 423 Oliver und Osgood 429 Nordvke und Fcrk 431 Hadlcv Ave u. Morril 432 River Ave u. MorriS 54 River Ave und Ray 35 Harding u. Big N ? 26 Harding und Oliv 37 No. 19 Tpritzenha-Z MorriS und Hardina, 433 Hctxrt nft 439 Ctotfyardt 451 ZkeiSn und CKIt 452 Howard end &t 53 MornS und StTpui 456 Lamberi und c!st4 457 Nordhke Ave tu Vcrr tnon Works 512 West ud Rah 613 entucky Ave u. Wer? 614 Meridian und Morrü 51 JllinoiS nd SansaZ 617 MorriS und Dakota 518 MorriS und Church 519 Capital X u WcCar 621 Mcndian und Pak 523 Pme itf, Lord 524 Madtsor Ave u Linco'u, SS Meridian und Seit 7 627 Carlo und Slay 523 Meridian und Anzonu 529 Meridian u. Raymond 631 Meridian u. McCax.632 No. 17 kp:itzenh2uS M?rriS nahe West 12 Mclernan und Dounh. 13 East u. Lincoln tu 614 East und Beecher 15 Wrighr und Lande 17 McCarty und Beaty 13 New Jersey u Cw Ave 712 Cpruce und ProfcecJ 713 English Av. u. LaunZ 714 State Av u. Velt N 715 Chelby uud Bccfr . 716 State Ave und OranS 718 Orange und Laurel 719 Shelby u. GuiafK Töi 781 Lexington A. 5Zurk 723 Fletchcr2veu.c?r, 724 State Ave u. Plcasan 725 Prospekt und "leasanl 726 Orange und Hailao 72S Liberty und Mea 729 Nfclfc Und CUth . Bit No. 15 Spritzenhaus Ost Washington 813 Market und Noble L14 Ohio u. Highland 815 Michigan u. Highla, S16 Market u Lrsenal Lv 817 Ost S Clair und Union Bahn Seleisk. 821 Pan Handle Ehe?? 823 Vermont und Walco 824 Wash. und State 825 Madden'ikoungt Fa5 826 Tücke? und Torsey 827 Wash. und BeviLe Ad 629 No. 12 Spritzenhaus eville nah MichigaU 831 Eoutheastmt W JÄ Woodsid. 833 Wash. und Tearbor, 854 Coutheastern und Arsen! Av. 855 New Dort und Tempi 12 JLinoiZ und Maryl. 13 JllinoiS und Markes 14 Penn, nd Wash, 15 Telaware nd stet Spezial, Signale. krsten Schläge, zweiter Alarm, Aweiten SchlZze, dritter Alarm, Dritten 2 EchlZge, vierter Alarm. i-2-i, Feuer auZ und Schlauch aufgeroV. S Schlag, Wasserdruck ab. 12 Schläge, 15 Uhr Mittags. Die so bezeichneten Signal werden ? tem Thun dächter angegeben da an den betreffende Straß kreuiunge kein AlarmUsten angebracht find. Chicago und der große Nordwesten vi ll e)) Qgjgwrafl itzwvnug
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