Indiana Tribüne, Volume 27, Number 23, Indianapolis, Marion County, 18 September 1903 — Page 7

Jndiana Tribüne, 18. September 1903

ZKH. 1&$&$ Das 4cßciinniß hcs I

3iasscnsrf)ran(ls f C Ä T;riminalrcman von A. zlZ. Kl,chmnn Z. Z, OZeXZZ H4 d (Fortsetzung.) "Ich geslche, "daß ich' darauf nicht vorbereitet war," sagte er offenherzig, und ich inöchie Sie dringend bitten, Ihre Entschließungen nicht zu über- i eilen. Wie stark auch in diesem Augenblick der Schein gegen Gerhard sprechen nag, ncch ist nichts bewiesen. Die Möglichkeit ist nicht ausgeschlossen, daß eines Tsges eine Aufklärung erfolgt, die Sie üb:r sein? Handlungsweise sehr viel milder denken läßt als heute." Niemals!" unterbrach sie ihn heftig. Was er auch immer zu seiner Rechtfertigung vorbringen könnte die Schmach, die er mir angethan, die Verachtung, der er mich preisgegeben hat, würde ich ihm doch nimmermehr verzeihen. Soll ich diese verhaßte Sklavenkette als eine Geächtete und Ausgestoßene weiterschleppen, während er irgendwo im Ueoerfluß schwelgt und vielleicht den zügellosesten Gebrauch macht von seiner Freiheit, die er sich auf verbrecherische Weise verschafft hat?" Wäre es ein anderer als mein Jugendfreund Gerhard, von dem wir da reden, so würde ich Ihnen vielleicht zustimmen, denn ich verstehe ja recht gut, wie tief Sie sich gekränt fühlen müssen. Aber er ist wahrhaftig nicht der Mann, der in sorglosem Leichtsinn die Früchte seines Verbrechens genießen und in zügellosen Genüssen schwelgen könnte. Ob ihm seine Flucht nun gelingen mag oder nicht, er wird doch keine ruhige Stunde mehr haben und bis a ' das Ende seines LebenZ der unglücklichste aller Menschen sein." Soll ich ihn vielleicht obendrein bemitleiden?" fragte sie höhnisch. Wenn es so ist, wie sie sagen, erlitte er damit denn etwas anderes als eine hundertfach verdiente Strafe? Nein, nein, versuchen Sie nicht.mich umzustimmen, denn mein Entschluß ist unwiderruflich. Und es ist Ihnen ja auch gar nicht ernst mit der Absicht, mich darin wankend zu machen." Er hob erstaunt die Augen zu ihrem Gesicht. Sie halten mich für unaufrichtig? Womit habe ich diesen Zweifel an meiner Ehrlichkeit verdient?" O, ich halte Sie für den ehrlichsten Menschen von der Welt und weiß sehr wohl, daß es nichts als übergroße Gewissenhaftigkeit ist, die Sie jetzt zum Fürsprecher eines Unwürdigen macht. Aber wir haben keine Pflichten mehr gegen ihn. Gerade weil wir einander heule reinen Gewissens in die Augen sehen können, dürfen wir endlich diesem traurigen Versteckspiel ein Ende machen, unter dem ich seit unserer ersten Wiederbegegnung so schwer, so unsagbar schwer gelitten." Ein Versteäspiel, Frau Winter? Ich versichere " Ach, versichern sie nichts! Wenn etwas Sündhaftes gewesen ist in unseren Gedanken und Wünschen, so nehme ich ja gerne alle Verantwortung auf mich. Ich kenne Sie hinlänglich, um zu wissen, daß Sie sich unserem Hause ferngehalten hätten, wenn Sie geahnt hätten, welche Kette von aufreibenden Kämpfen dieser anscheinend so harmlose und unbefangene Verkehr für mich bedeutete. Sie glaubten mich gegen jede Versuchung gewappnet, weil Sie mich noch immer für das kalte und herzlose Geschöpf hielten, als das ich Ihnen einst in der unseligsten Stunde meines Lebens gegenübergetreten war. Ich mußte Sie in Ihrem Irrthum lassn. Als die Frau eines Anderen durfte ich Ihnen nicht verrathen, welche Wandlung diese namenlos traurigen Jahre in mir bewirkt hatten. Es war meine grausame Pflicht, unablässig über jedes meiner Worte, über jeden meiner Blicke zu wachen, damit Ihnen nicht offenbar würde, wie es in meinem Herzen aussah. Aber Gott allein weiß, was es mich mitunter gekostet hat, diese Rolle durchzuführen und wie es meine Seele zerriß, wenn ich in Ihrer Gegenwart die Zärtlichkeiten jenes Anderen dulden mußte, der meine Liebe ebensowenig besessen hat als er sie jemals verdiente. Vergebens hatte Hermann Schröder zweimal versucht, den mit leidenschaftlichem Ungestüm hervorbrechenden Strom ihrer Rede zu hemmen. Aber er hatte sich, während sie sprach, mit verlegener, ja bestürzter Miene von seinem Stuhl erhoben. Und nun. da sie tief aufathmend innehielt, sagte er, mit einer ihm foist fremden Unsicherheit mühsam nach Worten suchend: Von alledem vc-rmuthete ich allerdings mckts. Ich fätte gewiß nicht zum irov ten Male Jl?r Haus betreun, wenn ich es ahnt hätte. Was altx Ihre vor hin ausgesprochene Absicht betrifft Ihren, wie Sie sagen, unwiderruflichen Entschluß, eine Scheidung von Ihrem Manne herbeizuführen so muß ich Sie bitten, sich dazu eines anderen RechtsveistandeS zu Still meine Schwägerin!" Wie einen zischenden Warnungslau" hatte sie es hervorgestcß-n. Und es ' i r ' i war eoen nocy zur reaz:en 3m ge iqeyen, venn schon pano Marthas schlanke Gestalt auf der (schnelle. O, ich bitte um Verzeihung, wenn ich störe," sagte sie. als sie des Rechts nwalts ansichtia wurde, mit iäb er-

glühendem " Gesichts " 'Ich wußte nicht" Sie schien willens, sich wieder zurückzuziehen. Aber Hermann Schröder war auf sie zu geeilt und reichte ibr seine snnb

Guten Tag, Fraulem Winter! I bitte Sie. sich durch mich nicht vcrscheuchen zu lassen. Meine Besprechung mit Ihrer Frau Schwägerin war m der Hauptsache zu Ende." Ta er Hermlne oen Rucken wandte, und da Marthas Aucen den Boden suchten, gewahrte keines von ihnen den funkelnden, zornsprühenden Blick, den die junge Frau ihnen zuwarf. Sie merkten wohl auch nichts von der spöttischen Färbung ihrer Rede, als sie sagte: Gewiß hielte nur da. Du störst uns durchaus nicht. Es wird Dir Freude machen, zu hören, wie viel der Herr Rcchtsanwalt zu Gunsten Deines Bruders zu sagen weiß." Die junge Lehrerin blickte schüchtern auf, als suche sie in Schröders Gesicht eine Bestätigung für die letzten Worte Hermines. Während sie sacht ihre Hand aus der seinen zog, sagte sie beklommen: Ist es wahr? Sie verdämmen ihn noch nicht wie alle die Anderen? Sie halten ihn nicht für einen ehrlosen Dieb?" Die Fanung ihrer Frage setzte ihn in Verwirrung. Denn seine Kenntniß der Sachlage machte es ihm ja unmoglich, ihr Mit dem runden und bestimmten Nein zu antworten, auf das sie gehofft haben mochte. Und doch wollte sein Herz überströmen von Mitleid und Zärtlichkeit für das holdselige junge Geschöpf, bellen Augen wie in sehnsuchuger Erwartung an seinen Lippen hingen. Ich bin überzeugt, daß Gerhard nicht mehr der freie Herr seiner Entschließungen war. als er die unselige That beging," sagte er zögernd. Seine Krankheit oder irgendwelche anderen Einwirkungen, die wir l'ider bis ieiu nicht kennen, müssen die Klarheit seines Geistes getrübt und seine Gedanken verwirrt haben." Martha war sichtlich enttauscyt; denn mit trauriger Miene schüttelte sie den Kopf. Ich habe mit Doktor Weiß gesprochen, und er hat mir ausemandergesetzt. von einer Geistesstörung, die so ganz allen freien Willen und alle Ueberlegung ausgeschlossen habe, könne nicht die R-de sein. Ich selbst habe auch nur vorübergehend daran geglaubt, als das angebliche Schreiben Gerhards aus Hamburg gekommen war. Es war ein Unrecht, das ich damit gegen meinen armen Bruder beging. Denn ich mußte ihn gut genug kennen, um zu wissen, daß er auch im Wahnsinn niemals zum Verbrecher werden wurde. Aber wenn Sie diese Möglichkeit für ausgeschlossen halten, Fräulein Winter," fragte er erstaunt, wie wollen Sie sich dann Gerhards Verschwinden und und all' das andere erklaren?" Damit, daß man ihn umgebracht und beseitigt hat, um den Verdacht des Tiebstahls auf ihn zu lenken," erwiderte sie rasch und bestimmt, während zugleich ihre schönen, traurigen Kinderaugen in Thränen schwammen. Wäre ich ein Mann und nicht ein armes, schwaches Geschöpf, dessen Stimme Niemand Gehör schenkt ich würde die ungerechten und verblendeten Menschen, die ihn verurtheilen, weil sie ihn nicht gekannt haben, ganz gewiß davon überzeugen, daß sie sich irren." Und der Hamburger Brief, der so unverkennbar die Züge seiner Handschrift aufweist? Wenn Sie recht hatten, müßte es eine von den Mördern Ihres Bruders verübte Fälschung sein. Aber es hieße an geradezu übernatürliche Fähigkeiten eines Menschen glauben. wenn man das für möglich halten wollte." Und doch kann es nicht anders sein," beharrte Martha mit einer Zuverficht, die für Hermann Schröder etwas tief Ergreifendes hatte. Ich bin nicht klug genug, um für all' das Unbegreifliche eine Erklärung zu finden. die auch Anderen einleuchtet. Ich weiß nur, daß es sich so verhalten muß, wie ich sage, und daß man sich niemals so grausam an einem Unschuldigen ver sündigt hat wie an meinem ungkücklichen Bruder. Niemand würde glücklicher sein als ich, wenn sich eines Tages der Nachweis für Gerhards volle Schuldlosigkeit erbringen ließe," versicherte der Rechtsanwalt, ohne daß sich zugleich die fürchterliche Voraussetzung, auf die Sie Ihren Glauben stützen, als richtig erwiese. Aber ich sehe leider keine Möglichkeit, wie ich irgend etwas zur Feststellung der Wahrheit beitragn könnte. Meine Ueberzeugung von Gerhards lauterem und rechtschaffenem Eharalter hat auf den Untersuchungs richter, bei dem ich mich vorgestern freiwillig meldete, ersichtlich nur sehr ge ringen Eindruck gemacht. Und ich habe selbstverständlich keinen Einfluß auf die Art, wie die Untersuchung, geführt wird." Hermine, die bis dahin der UnterHaltung der Beiden schweigend gefolgt war, hielt es nun doch für angezeigt, sich einzumischen. Aber Sie sind in Ihrer Eigenschaft als Syndikus d-r Gesellschaft doch wohl auf das Genaueste unterrichtet von allem, was in der Sache geschieht?" Mit einer verneinenden Geberdc wandte Hermann Schröder sich ihr wieder zu. Ich habe schon seit zwei Tagen aufgehört, Syndikus der GlüäaufgeseUschast zu sein," sagte er. Als er ihre verwunderte Miene gewahrte. fügte er fciruu: Die freundschaftlichen

Beziehungen, die so' lange zwischen Ihrem Gatten und mir bestanden hatr c Tt-r. -

len, uno oie Besinnung, uic lyi zum unwiderleglichen Nachweis seiner Schuld bewahren werde, yanen irncg da sehr leicht in einen Widerstreit der Pflichten bringen können, den ich unter allen Umständen zu vermeiden wünschte. Der Generaldirektor Hofsmann hat sich der Berechtigung dieser Bedenken denn auch nicht verschlossen und mir ohne Weiteres die erbetene Entlassung aus meinem Vertrage gewährt." Die junge Frau schien von dieser Eröffnuna nicht sehr angenehm berührt, .öätten Sie mir von Ihrer Absicht vorher Mittheilung gemacht, so wurde ich Sie dringend gebeten yaoen, davon abzustehen oder doch wenigstens noch einige Zelt mit der Ausführung zu warten. Sie wissen, daß die Gesellschaft. meines Mannes zurückgelassenes Prioatvermögen für sich mit BeL . . . , r n C schlag belegt hat, unv van tcu uunolich darauf gefaßt sein muß, unter Einbehaltung meiner gesammten Habe aus dem Hause gewiesen zu werden. Wenn jetzt statt Ihrer ein fremder An walt die Interessen der Gesellschaft wahrnimmt, darf ich mir auf Schonuna und menschliche Rücksichtnahme natürlich nicht mehr die mindeste Hoffnung machen." Ein Klang vorwurfsvoller Bitterkeit war in ihrer Rede. Aber noch bevor er hatte antworten können, sagte Martha: Sie haben gehandelt. Herr Rechtsanwalt, wie jeder ehrenhafte und zartfühlende Mann an Ihrer Stelle gehandelt hätte. Ich meine, daß wir alle Veranlassung haben, Ihnen dafür zu danken." Wieder sandten Hermines braune Auaen einen haßsprühenden Blick zu der Schwägerin hinüber. Ja, sie hätte sich vielleicht zu einer giftigen Bemerkung hinreißen lassen, wenn nicht das abermalige Erscheinen des Dienstmädchens sie daran gehindert hätte. Es war ein neuer Besuch, der ihr gemeldet wurde, und diesmal war es nicht wie vorhin ein Gefühl freudiger Hoffnung, das ihr Herz in rascheren Schlägen klopfen machte. Denn von dem Generaldirektor Hoffmann, der sie zu sprechen wünschte, hatte sie eher alles andere als eine erfreuliche Eröffnung zu erwarten. Ta haben wir's," sagte sie mit bebender Stimme. Noch vor Ablauf der nächsten Stunde werde ich eine obdachlose Bettlerin sein. Aber mag es darum sein! Ich bin bereit, den Leidenskelch bis zum letzten Tropfen zu leeren." Sie beauftragte das Mädchen, den Generaldirektor in das sogenannte Empfangszimmer zu führen. Aber sie folgte ihr nicht sogleich dahin nach. Denn obwohl ihr die Anwesenheit ihrer Schwägerin bei der bevorstehenden Unterredung keineswegs sehr erwünscht war, wollte sie doch unter allen Umständen verhindern, daß Hermann Schröder und Martha allein miteinander blieben. Darum ersuchte sie die junge Lehrerin, sie zu begleiten, und wandte sich entschuldigend an den Besucher. Wir dürfen den Mann wohl nicht warten lassen, von dessen größerem oder geringerem Wohlwollen jetzt unser Schicksal abhängt. Aber ich werde Sie bald wiedersehen nicht wahr? Sie werden einen Theil der Freundschaft, die Sie noch immer für Gerhard hegen, auch auf mich übertragen und werden mich nicht ganz vergessen?" .Gewiß nicht!" erwiderte er, freilich mit einem Zaudern, das Hermine im innersten Herzen empörte. Ich stehe Ihnen wie Fräulein Winter immer zur Verfügung. Sie haben von mir jeden Beistand zu erwarten, den ich leisten kann und darf." Hermine verstand den Sinn dieser Einschränkung; aber sie verrieth nicht, was in ihrem Inneren vorging. Der warme Händedruck, mit dem sie Hermann Schröder verabschiedete, schien ihm vielmehr für seine Zusage innig zu danken. Als sie dann gleich darauf mit Martha das Empfangszimmer betrat, war sie in Haltung und Gesichtsausdruck nur noch die sanfte, gebeugte Dulderin, die mit Ergebung ihr grausames Schicksal tragt. Ein einziger rascher Blick auf den Generaldirektor hatte sie über seine Absichten beruhigt. Denn der alte Herr, der im Umgang mit Männern so knurrig und bärbeißig war, setzte jedesmal eine ganz andere Miene auf, wenn er mit jungen und hübschen weiblichen Wesen zu thun hatte. Die Ritterlichkeit gegen das schwache Geschlecht, die fast allen Hagestolzen in vorgerückten Lebensjahren eigen ist, war bei ihm in sehr hohem Maße ausgebildet. Für die junge Frau des Rendanken, die bei ihren gelegentlichen flüchtigen Begegnungen niemals versäumt hatte, sich ihm von der angenehmsten Seite zu zeigen, hatte er vollends eine ganz besondere Sympathie. Wenn er während der aufregenden letzten Tage jemals irgendwelchen Verdacht gegen sie gehegt hatte, als könne sie mit ihrem verbrecherischen Gatten im Einverständniß gewesen fein, so war dieser Verdacht jedmMs vollständig wieder geschwunden. Er begrüßte sie so freundlich, als wäre er lediglich geiommen, um ihr einen Veileidsbesuck abzustatten. Er leistete ihrer mit ert0 Wr 0 ts 9 A AAkk.. . jinwuut. vnrnme ycquucyicn Einladung, sich zu schen, nicht eher Folge, als bis sie selbst auf dem Sofa Platz genommen hatte. Und als sie dann mit echt weiblicher Klugheit seinen etwa beabsichtigten Mittheilungen dadurch ZAhorkam. fcafe Ne voll demüthiaer .Er-

gebung sagte: Ich danke Ihnen, Herr Generaldirektor, daß Sie sich selbst bemuht haben, um mir mein Sckicksal

zu verkünden. So werde ich es immer noch leichter tragen, als wenn ich es aus dem Munde eines unbarmherzigen fremden vernehmen rniitVe" da batt lie cein alten Herrn gegenüber, der herzlich schlecht auf die Diplomatie des zarten Geschlechts verstand, das Spiel schon gewonnen. Aber was denken Sie von mir, meine liebe Frau Winter," protestirte er verlegen. Habe ich denn etwas so Scharfrichtermäßiges in meinem Aussehen? Von einer Verkündigung eines Schicksals ist gar nicht die Rede. Mein Besuch hat viel eher den Zweck, Sie wenigstens über Ihre nächste Zukunft zu beruhigen. Ihr Mann von dem wir im Ueörigen jetzt nicht weiter reden wollen, wenn es Ihnen recht ist Ihr Mann hat Sie che ncnnenöwerthe Mittel zurückgelassen, nicht wahr?" Doch nicht, Herr Generaldirektor! Ich besitze noch etwas Geld. Und ich hatte es, wie Sie sehen, bereits eingepackt, um es Ihnen zuzustellen." Sie zog ein kleines, versiegeltes Päckchen aus der Tasche, auf dem Hoffmann, als sie es vor ihn auf den Tisch legte, in der That seinen Namen las. Er musterte es mit ungewissem Blick und fragte nach einigem Räuspern: Etwas Geld, sagen Sie na, wie viel ist denn wohl darin?" Es sind die dreihundertundfünfzig Mark, die mir mein Mann bei meiner Abreise nach Spindelmühle eingehändigt hatte. Doch nein entschuldigen Sie, es sind nur noch dreihundertundzwanzig. Denn dreißig Mark habe ich dazu verwendet, dem Dienstmädchen den rückständigen Lohn auszuzahlen, weil ich es doch wahrscheinlich heute oder morgen werde entlassen müssen." Mit einer energischen Handbewegunq schob der alte Herr das Päckchen zurück. Wir sind keine Blutsauger, verehrte Frau! Wenn ich dies Geld nehmen würde, wovon wollten Sie denn morgen leben?" Ach, darauf kommt es ja jetzt nicht an. Es ist doch selbstverständlich, daß ich alles hergeben muß. was ich bcsitze. Sie können die Möbel abholen lajjen, wann es Ihnen beliebt. Auch meine Schmucksachen sind zu Ihrer Verfügung. Es befinden sich noch einige werthvolle Stücke aus meiner Mädchenzeit darunter. Ich habe nichts beiseite geschafft Sie dürfen es mir glauben." Aber das ist ja rein zu toll!" polterte er, um seine Rührung zu verbergen. Womit habe ich es verdient, daß Sie mir solche Anerbietungen machen? Ich würde mich wahrhaftig dafür bedanken, Direktor einer Gesellschaft zu sein, die es fertig brächte, sich auf solche Art für einen armseligen Bruchtheil ihres Verlustes schadlos zu halten. Nein, wir werden Ihnen ebensowenig Ihre Möbel fortnehmen wie Ihre Schmucksachen. Und auf die Straße setzen wir Sie auch nicht, wie Sie es von uns erwartet zu haben scheinen. Sie können ruhig Hierbleiben, bis Sie etwas anderes, Passendes gefunden fa ben. Selbst wenn auch noch r.nige Wochen darüber vergehen sollten." Hermine verbarg das Gesicht hinter dem Taschentuch. Der Generaldirektor sah, daß sie heftig schluchzte. Er fühlte sich offenbar immer unbehaglicher in dieser Rolle eines erbarmungslosen Gläubigers, zu der er sich da ganz gegen seinen Willen verurtheilt sah. Helfen Sie mir doch, liebes Fräulein, Ihre Frau Schwägerin zu beruhigen," wandte er sich an Martha, die hinter einem Stuhl bei der Thür stehen geblieben war. Oder halten auch Sie mich vielleicht für einen hartherzigen Kerl, der einer schutzlosen, verlassenen Frau ihr letztes bischen Habe wegnehmen könnte?" Nein, Herr Direktor!" erwiderte die Gefragte mit einer Herbheit, die ihn überrascht aufhorchen machte. Aber wenn mein Bruder wirklich der Dieb ist, für den Sie und seine Frau und alle Welt ihn ansehen, so haben Sie, wie ich meine, gar kein Recht, diese Anerbictungen zurückzuweisen. Nicht auf Sie, sondern aus ihn siele alsdann der Vorwurf, uns um das Wenige gebracht zu haben, das wir besaßen." Erlauben Sie, mein Fräulein da möchte ich denn doch widersprechen. Es ist eine gute Sache um den Grundsatz, daß vor allem die Gerechtigkeit ihren Lauf haben müsse. Aber man braucht darum die Menschlichkeit noch nicht ganz und gar aus der Welt zu veröannen. Ihr Bruder hat uns schändlich bestohlen, das ist außer allem Zweifel. Und von seinem sogenannten Privatvermögen, das er in der Eile mitzunehmen vergessen hat, können wir schon mit Rücksicht auf unsere Verantwortlichkeit den Aktionären gegenüber nichts wieder herausgeben. Aber es ist nach meinem personlichen Empfinden damit Strenge genug bewiesen. Wenn man von mir verlangte, ich solle der armen betrogenen Frau nun auch noch das Letzte fortnehmen, so würde ich mich mit Händen und Füßen dagegen wehren. Von Ihnen aber, mein verehrtes Fräulein Winter, kann bei unseren Schadenersatzansprüchen ja vollends gar nicht die Rede sein. Eine Schwester haftet nicht mit ihrem Besitzthum für die Verschuldungen des Bruders.(Fortsetzung folgt.) -M er kranke Trinker. ,...Also von dieser Medizin nehmen Sie dreimal täglich zehn Tropfen in Wasser." Und worin kann ich das Wasser nehmen. Herr Doktor?"

Der jlsicflaclistag. Ngcnartigc alte und neue Feiern in vkrschi:dcur:t Ländrrn.

Eüddeutsckie Lichtbrat uns Würzburger NiS,clse?en Vuelische NichlSalnse uns Kuchen Tie xa&lc& Court iu Eüex. Sicheln alS Yroxhe. Te? Michaelistag, 29. September, um den herum nach dem Kalender der Sommer dem Herbst Platz macht, wird in vielen Ländern festlich begangen. Mit Michaelis beginnt die Arbeit bci Licht. Im südlichen Deutschland rühren aber Gesellen und Lehrlinge nicht eher das Handwerkszeug an, als bis sie den Lichtbraten oder die Lichtgans, welche der Meister spenden muß, vertilgt haben. In Würzburg buk man früher am Michaelistage die Michaelswecken und in Flandern die Bollerte," ein Weißbrodgebäck, welches man den Kindern des Nachts beimlich unter das Kopfkissen steckte. Im Dänischen trinkt man heute noch zu Ehren des heiligen Michael die Michaelsminne. Die atten Germanen- brachten an diesem Tage dem Wodan Opfer dar, denn ihm, dem Wittermacher, war der eingeheimste Erntesegen zu verdanken, und hier und da meint jetzt noch der Landmann, daß das Wetter des Michaelistages bestimmend für das ganze Jahr sei. Für den Harzbewohner zieht Wodan als wilder Jäger heute noch in der Michaelisnacht durch die Lüfte. Auf den Skye-Jnseln findet am Michaelistage eine Kavalkade um die Kirche statt, und ein gemeinschaftliches Kuchenessen beschließt das Fest. Am englischen Hofe bestand bereits zur Zeit Eduards des Vierten (1460 1471) die Sitte, am Michaelistage eine Gans zu verzehren. An dem Tage hatten nämlich die Pächter ihren Pachtzins zu entrichten, und sie pflegten bei dieser Gelegenheit der königlichen Küche einige Gänse als Geschenk zu opfern, die dann verspeist wurden. Der Brauch bürgerte sich im Volke ein, und man glaubte, daß einem das ganze Jahr hindurch das Kleingeld nicht ausgehe, wenn man zu Michaelis seinen Gänsebraten verzehrt hatte. Auch in Dänemark werden am Michaelisabend lustige Gelage gefeiert, auf Bornholm Mikkelsgilde, d. i. Michelsfeste genannt, bei denen der Gänsebraten nie fehlt. In manchen Gegenden Englands muß heute noch jeder Anwesende im Hause von dem Michaelscake essen, denn nur dann ist er der Freundschaft und des Schutzes des Erzengels sicher. Auch fällt in England auf den Michaelistag die Wahl der StadtoberHäupter; selbst der Lordmayor Londons wird an diesem Tage gewählt. Bei der Wahl des Bailiffs in Kidderminste? versammeln sich die Einwohner der Stadt und werfen sich gegenseitig mit Kohlstrünken. Die Rathhausglocke gibt das Zeichen zum Beginn des Kampfes, den man Lawleß Hour" nennt. Ist die Wahl vorüber und erscheinen der neue Bailiff und Magistrat in den Häusern, um sich zu Präsentiren, so wird jener mit Aepfeln bewl.rfen, die dem. nachfolgenden Mob zugute kommen. Als Erkenntlichkeit für diesen Willkomm läßt der neugewählte Herr am Montag nach Michaeli große Massen von Aepfeln unter die versammelte Volksmenge warfen. Bevor sich aber der Apfelsegen aus den Fenstern des Nathhauses ergießt, bombardirt sich das harrende Volk geegenseitig mit Kohlstrünken, alten Stiefeln, faulen Eiern und ähnlichen Geschossen. JahrHunderte lang wurde in Essex in der Nacht zum Michaelistage die Lawleß Court" abgehalten. Sie fand stets nächtlicherweile statt, schrieb nur mit Kohle und legte Denjenigen, welche, sie vorlud und die keine Antwort gaben, wenn der Stewart des Gerichtshofes ihre Namen mit leiser Stimme aufrief, schwere Geldbußen auf, welche die Court" gewaltsam einzutreiben wußte, weil ihr der Lord von Raleigh seinen hohen Schutz angedeihen ließ. In Norwegen beobachtet man am Michaelistage das Wetter jede einzelne Stunde von morgens 6 Uhr bis Abends 6 Uhr und schließt daraus auf die Witterung der einzelnen Monate im Jahre. Die Dänen glauben aus der Milchstraße Vorzeichen für die Beschaffenheit des kommenden Jahres lesen zu können, und in Schlesien öffnet man eine Eichel, um zu sehen, ob sie eine Spinne, Fliege oder Made enthält, was nicht nur Wetter und Ernte, sondern auch Krankheit, Hunger und Krieg verkündet. Weiblicher Kreuzzug wider die Cigaretie. Eine Bewegung ist im Gange, die edle Weib lichkeit des Landes in einen Kreuzzug zu? Ausrottung der Papier-Cigaret-ten, respektive zur Verhinderung des Verkaufs derselben an Minderjährige zu verwickeln. Der Kampf soll in Form von sogenannten Kettenbriefen geführt werden. Die Empfängerinnen von Briefen werden gebeten, ihren Namen, die zu einer Riesenpetition an den Kongreß verwandt werden sollen, an die U. S. Moral Society in Philadelphia zu senden und gleichzeitig vier weitere Briefe gleichen Inhalts, wie der erhaltene und mit demselben Eruchen an vier Freundinnen weiterzuschicken. Mit dieser riesigen Kettenletition hofft man schließlich, fast jede Frau im Lande zu erreichen und für die Änti-Cigaretten-Bewegung zu interessiren. . Vom Pensionsamt tn Washington wurden im abgeschlossenen Fiskaljahre 132,829 Ansprache UnU liai und 113,720 abgewiesen :

Seuer - Signale.

I Pnmshlv und VarkH I Cnglift' Opern-Haus 6 Eafl und N'w Fork 7 Noble und Michigan S N. Jerjey u. 2Safi 2&t 3 Pme und NorH ,0 Market und Pine II Vermont nahe Ccfl 12 Nz. 8 Spritzenhaus Waff. Ave nahe Noble 1$ Dawäre und Walnut U Jersey u Centra! A. 15 rhil und Corneli Av Ast m,d 11. Ttrake 17 Park Lve und 12 Stt .3 Columbia und Hillside Hizhland Ave u. Pratt :i JllinoiS und Ct. Jo 13 Pennsölv. und Pratt 1 Meridian unv n. S ib No. 5 Spritzenhaus 15. nahe JllinoiS 26 TenakAveu.CtTlsu 2? Illinois und Mchigan 2? Pesylvania und 14. Cniats Ave. und 13. si No. 1 Spritzenhaus JnoAvenaheMichiga 32 Meridian und Walnut U California u Vermont 35 Blake und New Fort ZS Ind. Lv. u. St Elair )7 City Hospital 38 Blake und NorH z? Michigan und LgneS 41 No. 6 Spritzenhaus Washington nahe West 42 Escndorf u Wash. 3 Missouri u New Dort 45 Meridian u Wash 46 JllmoiS und Ohw 47 Capitol Lv. u Wash tg mgan'S PorkhauS 49 Straßenbahn Ställe So. Washington Str 21 No. 10 Spritzenhaus Illinois u Merrill 62 JllmoiS u Louisiana 53 Wkst und South West und VcCartv 66 Senate Lv. u Henry 67 Meridian und Ray 18 No. 4 Spritzenhaus lüadison Av. u MorriS 63 MadiionAv.uTunlop 1 No2HaknLeitcrhsuS South nahe Delawar, 62 Penn, u Merrill 53 Telaware u. McCartv 4 aft und MrEarty New Jersey .Merrill 7 Lirg. Lv. u Bradsha 63 Saft und Prospekt g Bicking und High 71 No. 11 Spritzenhaus vir Ave. nahe Huron 72 East und Seorgia 73 Eeda und Elm 74 Davidson u Eeorgi 75 önglish Av. u Pine 7 Ehclby und BateS 7S No. 8 CpritzenhauZ Prospekt nahe Chelbo '9 Fletcher Av. u Shelby $1 Market u. New Jersey 82 Telaware und Wash. $3 East u Washington 64 New York .Tavidsor 85 Taubstummen Anstalt SS Der. Staaten Arsenal 87 Oriental und Wash. k9 Frauen-Reformat. Sl No. 13 Spritzenhaus Marvland nahe Mcr. 2 Meridian u. Scorqia. 93 Meridian und South 94 Pennshlv u. Louisiana 95 Lirgini Ave u. Alaö. 96 Hauptquartier. 97 Grand Hotel. 93 Capital Ave und Dd 23 No. 16 Spritzenhaus 16. und Ash. 124 Zlabama und 16. (25 Central Ave und 15. '.26 DndeS und 15. 127 Brookflde und Jupiter 123 Central Ave und 17. 129 Dclaware und 19. 131 Ulabama und 11. 132 Bellcfontaine und 134 College Ave und 29. 135 Telaware und 13. 136 Alabama und Rorth 137 Ncwmann und 19. 133 College Ave und 14. 139 Cornell Ave und 13. 141 DandeS und IS. 142 Highland Ave und 10. 143 Tecumsch und 10. 145 New Jersey nd 22. 146 Lord und 17. 147 No. 2 Spritzenhaus Hilside Ave und 16. .S College Ave und 22. 14? College Ave und 27. 152 Park Av und 22. 1. LEu. W Bahn u. 22. 154 Ramscy Ave und 10. 156 Stoughton u Newmc 157 AtlaS und Pike. 153 Bloyd und Pawpaw. 159 No. 21 Spritzenhaus Brightwood i Arven und Depot 163 Brizhtwood und 25. 164 Rural und Olohd l5 St. Clair u. Kcystone 167 Arsenal Lve un 23. 163 Bellefontaine und 28. 169 Park Ave und 1k 212 Capital vc und 17. 215 Pcnnsylv.L.Mchia 214 JllinoiS und 26. 15 Senate Ave und 21. 16 Pennsvlvania und 22. 217 Meritian nd 16. 213 Capital Av und 26, 219 Brcadway und 10. 231 IllinoiS und VicLea 234 No. 14 Spritzenhau Aenwood und 30. 435 JllmoiS und 33. 33 Annetta und SO. 237 No. 9. Epritztnhiuk, ttdell und Raver 123 Udeil Laddcr ortt 239 Jscfcel und 7. 211 Meridian und 24. 24 9 Illinois u St.Cl?. 243 Cldridge und 23. 312 West uud Malnut 313 West und 12. 314 Howard und 16. 515 Torbet nd Pfc 316 Capital Av und l 517 Northwestern Ave u3j 518 Gent und 13. 519 Canal und 10. 524. Cerealine WorkS 524 Vermont, und Lynn 525 Bismarcku Srandvieir 526 No. 29 Spritzenhaus Haughville. 527 Michigan u. HelmeS, 523 Michigan n. Concord 541 West und McJntyrs 412 Missouri u. Maryland 413 Missouri und rhii 415 Capital Lveeoraiz 416 Missouri u Sentuckv A. 417 Senate Ave u. Wash. 421 P und E RunauS W. Washington. 425 Jrren-Hospital. 424 Mil-Y Lv u. I D u& 425 Wash and HarriS 426 No. 13 SpritzenhauI W. Washington 427 Oliver und Virch 423 Oliver und OSgood 429 Nsrdyke und Fort 431 Hadlcy Ave u. Morrii 432 Rwer Slve u. MorriS 24 Rwer Ave und Ray 5 Harding u.Lig4R? 42 Harbins und Oliv 437 No. 19 e&ritzenhO MorriS und bardins. 4U(dMtnAtBiSa 459 etockyardk 451 Reiiner 5 VXZx 452 How5 und See 453 MorriS und ars 456 Lambert und VeKNlj 457 NordyK Ave . fcoo surn SBortt 612 West uud Ray 513 Aenwcky Av u. Merttu 614 Meridian und MorriS 616 IllinoiS und ansät 517 Morris nd Dalota bis Morris und Church 519 Capital A. u Mc&nx, 621 Meridian und Palm 623 Pine unk, Lord 624 Msdisor.LvuSineou, m Meridian und Belt RZ 627 Carlo und ay 628 Meridian und Arizona 529 Meridian .Raymond 631 Meridian u. Mc&n. 632 No. 17 kp,itzenh2uS MorriS nahe West tli Metern? und Douh, 613 Saft ix. Lincoln L 614 East und Beecher 615 Wright und Sande? 617 McCarty und Seaty S New Jersey u LAve 71 Spru und Prospect 715 English Ave. u. LQlrek 714 State Avu.Velt R Ze 715 Eh:lby ud Beech? 716 State Zlve und Orangk 713 Orange und Laurel 719 Shelby u. üaae Av 721 LeringtonA. finurek 723 Fletcher Avu. Sru 724 Etate Ave u-PieasaN' 725 Prospekt und leasal 726 Orange und Harlao 728 Liberty und Neu 729 Nvle und South LZ No. 16 Epritzenhcm Ost Washington '4 l. Market und Noble 814 Ohio tt. Highland X 815 Michigan tt. Highlan, 816 Market u Arsenal Av 817 Ost S Clair und vnion Bahn Ecleise. K2i Pan Handle ChcpS US Vermont und WaKo 8"4 Wash. und Etat 2 825 Madden'S kounge Kad 826 Tucker und Dorfcy 827 Wash. und VeviL Zlv, 829 No. 1 Spritzenhaus Vcville nah Michigan 51 Southeaster AX uLd Woodsid, 83 Wash. und earkor, 834 Southeaster und Arsen! AvS. 85 New Fork uud lemvd 912 IllinoiS und Wsryl. 15 IllinoiS und Market. 14 Penn, nd Qash. 915 Telaware nd Vk Spezial-Siznale. Ersten 2 Schläge, pveiter Alarm, Aweiten l Schläge, dritter Alarm, Dritten t Schläge, vierter Alarm. 1-2-1, Feuer aus und Schlauch ausgervZt. 3 Schläge, Lbasserdruck ab. 1 Schläge. 15 Uhr Mittag. Die o bezeichneten Signale werden nur vom Thür. Wächter angegeben da an den betreffende Straß kreuzung seine AlannUnc? angebracht find. (DKlOSM und der große Nordwesten via )srnyArt-75vnjjßiY((a lakka-Havalt-Pbilipptne Inseln. Vier tägliche Schnellzüge nach Chicago. EW Bon der Mono 47. Str. Station, Cdicago, 4nl nur k Minuten mittelst elektrischer ar nach den Union Viehböfea Frencb Lick Spring, Intern Orange Eounty Hochland. ffamlliln-Hottl nter neuer estdSstSleitung. Pluto. Proserpint inb Bomle Quelle. Bestes Mieralwff der Welt. Zwei Züge täglich via Sree-.ieaftle. TiZet-Officen : Union Station, Massachusetts Ktt nd 25 West Washington Strafte. R. P. 1 g e 0, Tistrllt Pass. gent, Indianapolis, Ind. .H.McDoel. K.H.Rockwell, Vral. nnt e. Mgr. etrieblltiler FrankJ. Reed, Seu.?:ff. Agent. 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