Indiana Tribüne, Volume 27, Number 23, Indianapolis, Marion County, 18 September 1903 — Page 4
Jndlana Tribüne, 18. September 1903.
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Ndiana Tribüne. HtrauZgeAtben von der utenberg G. Indianapolis, Jnv.
Harry O. Thudium tat Präsident. Geschaftslocal: No. 31 Süd Delaware Straße. TELEPHONE 269. (tere.t at the Post Office of Indianapolis as second dass matter. Die russisch - österreichische Verständigung. Man schreibt uns auZ St. Petersbürg : Während sonst bei fürstlichen Besuchen die politische Absicht nach Möglichkeit bestritten wird, tritt diese politische Tendenz bei dem Besuche des Kaisers Nikolaus am Wiener Hofe deutlich hervor. Die Monarchenzusammenkunft hat den ausgesprochenen Zweck, das Einvernehmen zwischen Oesterreich und Rußland in der wieder so akut gewordenen Balkanfrage zu betonen und womöglich zu erweitern. Dem aufmerksamen Beobachter will eZ scheinen, als ob eine Vertiefung dieses für den Frieden Europas so wichtigen Einvernehmens wertdvoller wäre, als eine Berbreit?rung. Trotz des nun mehrjährigen Bestehens der Verständigung und der sehr häunqen starken Betonüng der Existenz des Abkommens waltet doch hüben wie drüben Mißtrauen vor. Ich weiß beispielsweise, daß in manchen russischen Kreisen die langausgedehnte Anwesenheit des Fürsten Ferdinand von Bulgarien im österreichisch-ungarischen Staatsgebiete verstimmt hat, weil man die Bekorgniß hegte, daß der wenig zuverlässige Bulgarenfürst, auf ungarischem Boden vor der Beobachtung durch russische Spione sicherer als in seiner Landeshauptstadt, die Gelegenheit benutzen könnte, nähere Fühlung mit Oesterreich-Ungarn zu nehmen. Umgekehrt hat man, wie ich ebenfalls zuverlässig erfahren habe, in den Kreisen der österreichischen Diplomatie auf der Balkanhalbinsel ein starkes Gefühl, der Beklemmung, gehabt, als nach der Ermordung des russischen Eonsuls Rostowsky ein russisches Geschwader nach den türkischen Gewässern abging, und man hat erst wieder aufgeathmet, als die russischen Kriegsschiffe nach der Hei math zurückkehrten. Hier in Rußland fürchtet man genau so wie in Wien, daß das Abkommen in dem Augenblick scheitern könnte, wo e? durch eine ernsthafte kriegerische VerWicklung in und mit der Türkei seine höchste Belastungsprobe auszuhalten hätte. Der Wunsch beider Regierungen, es nicht so weit kommen zu lassen, wird erschwert durch die Actionspar teien in beiden Ländern. In Oester-reich-Ungarn find es die Beamten des occupirten Gebietes (Bosnien und Herzegowina), die gern ihren Wirkungskreis auf weitere Gebiete ausdehnen möchten, und Militärs, die das durch die Angriffe der ungarischen Opposition gefährdete Gemeinsamkeitsgefühl 'des österreichisch-ungarischen HeereS gefördert sehen möchten, diejenigen, die den Moment herbeisehnen, wo österreichisch ungarische Truppenkörper in Albanien einmarschiren. In Rußland ist die durch die Pan slavisten seit Jahr und Tag bearbeitete Volksströmmung zu Gunsten einer Aktion im Orient noch viel stärker. Ich weiß, daß eS auf panslavistische Einflüsse zurückzuführen war, daß alsbald nach dem Tode Rostowsky's die Ent sendung des Geschwaders in die türkischen Gewässer beschlossen wurde. Diesmal hat die Regierung immerhin noch die Kraft besessen, entgegen den innersten Wünschen des Panslavismus die Kriegsschiffe in wenigen Tagen wieder zurückzurufen, ob aber der Zar und seine Minister im Stande sind, die Panslavisten dauernd zu beherrschen, ist eine andere Frage. Wenn aber die beiden Regierungen zu militärischen Altionen genöthigt werden', dann ist es sehr fraglich, wie lange dieselben gemeinsam sein würden. Beide Staaten aber haben die triftigsten Gründe, einem Conflicte mit einander aus dem Wege zu gehen. Rußland kann feine asiatische Politik nur weiter verfolgen, solange eS mit Oesterreich-Ungarn nicht verfeindet ist, und dieses muß sich durch seine verworrene innere Lage von kriegejischen Konflikten abgeschreckt sehen. . Es erscheint nicht ganz ausgeschlossen, daß diese beiden Kaisermächte, um die Gefahr eines Zusammenpralls bei allelNlger ueberwachung der Balkan Angelegenheiten zu vermeiden, den Versuch machen werden, die übrigen
europäischen Größmächte zu einer MitWirkung bei der Lösung derschwierigen Aufgaben zu veranlassen.. Seldstverständlich bringt hier in Rußland der Panslavismus jedem Gedanken dieser Art den heftigsten Widerstand entgegen. Die Panslavisten möchten die orientalische Frage allein lösen und ihnen erscheint, selbst die Mitwirkung Oesterreichs höchstens in dem Sinn plausibel, daß dieses wohl mitberathen darf, daß aber Rußland die Ausführung der gemeinsamen Beschlüsse allein übernimmt, um Oesterreich im passenden Momente fortzuschicken.
Die gestrige Versammlung der Delegaten von 17 deutschen Vereinen zwecks Berathung der Theaterfrage beweist auf's Reue, daß das Deutschthum von Indianapolis in den ersten Reihen steht. Einmüthigkcit in allen idealen Bestrebungen allein macht ein Volk groß. Unsere liebe Kollegin, die News", glaubt die Union in Gefahr, weil 419 Wirthschaften in der Stadt existiren. Sie regt sich ganz unnöthig aus, denn die Zahl ist eine verhältnißmäßig sehr geringe, kommen doch auf je 5000 Einroohner nur etwa eine Wirthschaft, also viel zu wenig für den Eomfort der Bürger. Da? merkwürdigste Argument aber ist das, welches die News" gegen Bookmalter macht, weil derselbe von A. Lieber, der an 204 lizensirte Wirthschaften, Bier verkauft, unterstützt wird. Wenn also Lieber ein schlechterer Geschäftsmann gewesen wäre und weniger Kundschaft hätte, würde die NewS" nichts gegen ihn einzuwenden haben. Dann frägt die News" weiter: - Warum unterstützen die Brauereien Bookwalter?" Einfältige Frage, jedenfalls aus Geschäftsrücksichten. Ebenso gut könnte die Frage gestellt werden, Warum sind die Mucker gegen Bookwaltcr? Die Antwort ist dieselbe, Geschäftsrücksichten. Und wenn man darüber nachdenkt. ob das Mucker- oder das Brauergeschäft von höherem Werth für unsere Stadt ist, so ist die Antwort sehr einfach. Der Mucker glaubt, daß, wenn die Leute kein Geld für Bier ausgeben, dasselbe in den Klingelbeutel wandern werde. Er hat ja auch vielleicht Recht, aber das Volk will Bier und gute Brauereien. Es giebt lieber sein Geld her, um bedeutsame Industrien, die den größten Theil der Steuerlasten trägt, zu unter stützen als daß er den Muckern den Klingelbeutel für Methodistenprediger füllt, die keine Steuern zahlen. Die ?!ews" irrt sich. Die Mucker werden es nicht fertig bringen, die Brauereien aus dem Staat zu, kicken". Die Brauereien werden zum Bestell des Staates noch blühen, wenn die News" längst vergessen ist. Unbekanntes Opfer des Eisenrosseö. Gegen il Uhr letzte Nacht wurde im äußersten Ende von Jrvington auf den Bahngeleisen die Leiche eines Unbekannten gefunden, der von einem Zuge überfahren und getödtet worden war. Der Todte, dessen Leiche im städt. Todtenhause untergebracht wurde, ist ein Mann von etwa 70 Jahren, min bestens 6 Fuß groß und zahnlos und offenbar ein Arbeiter oder Farmer geWesen. An seiner Person wurde nicht daS Geringste gefunden, was zu seiner Jdentificirung dienen könnte. GrundeigenthumS Übertragungen. Gabriel H. Cook an Carey Movcillon, Lot 103 in 1. Section West Park Add. $1,75. Amelia O. Grades an Charles M. Croß, Theil von Lot 44 in Julian u. A. Subd. in Jrvington. $1,000. Daniel M. Bradbury an Mary E. Fitzgerald, Lot 12 in Sqr. 2 in Lincoln Park. 84,500. Eella Zimmer an Julienna Bernhardt, Lots 8 und 9 in Webb's Subd. Theil von Carson Farm. $1,300. Wm. I. Marks an Preston B. Bai ley, Lot 24 in gleicher & Ramfey's Add.. .Brookside. $2,500. Seventh Day AdventistS an Plymouth Congregational Kirche, Theil von See. 36, Tp. 16, Range 3, Central Ave. $15,000. Jfaac O. Russell an Albert H. Johnson, Theil von See. 3, Tp. 15, Range 3. $5,000. A. C. Kies, Trustee, an Julia H. Avery, Theil von Sec. 8, Tp. 15, Range 4. $1,300. ,
Einstimmig
Bon den ScUQcttcn Der Plan zur Gründung Dreißig Delegaten folgten dem Aufruf des TheaterComites zu der gestern Abend in der Germania Halle stattgefundenen Versammlung. Vertreten waren die folgenden Vereine: Unabhängiger Turnverein, Körner Loge No. 1, Verbesserter Orden der Pythias-Ritter, Metzger-Verein, Socialer Turnverein, Deutscher .PionierVerein, Indianapolis Liederkranz, Unterst.-Verein Allemania", PfälzerVerein, Bäcker-Verein, Harugari Sängerchor, Jndpls. Männerchor. D. C. und Musikoerein, Südseite SchwabenVerein, Deutsch - amerik. VeteranenVerein, Badischer Unt.-Verein. Die Sitzung wurde gegen halb 9 Uhr Abends eröffnet und auf allgemeinen Wunsch übernahm der Redakteur des Telegraph", Wm. W. Rieß, den temPorären Vorsitz. Herr Aug. Wörner wurde zum Secretär pro tem auf einstimmigen Beschluß erwählt. Der Vorsitzer erklärte den anwesenden Herren in kurzen Worten die hohen Zicle,welche die Versammlung zusammengeführt hatten dar. Herr Louis Murr stellte sodann den Antrag, darüber abstimmen zu lassen, ob die Delegaten überhaupt der Ansicht wären, daß die Gründung eines Thea-ter-VereinS zeitgemäß oder zweckmäßig sei. Er erklärte, daß die verschiedenen Vereine jetzt schon so vielseitig das Interesse der Mitglieder in Anspruch nehmen.daß man wohl überlegenmüsse, ob diese neue Anforderung Unterstützung verdiene. Herr Arnim Bohn ergriff das Wort zur Entgegnung. Er erklärte, daß seiner Meinung nach ein gutes deutsches Theater nur die anderen deutschen Bestrebungen fördern würde. Herr David Pfaff sowie Hr. Theo. Stempfel nahmen denselben Standpunkt ein. Die Abstimmung gab das nahezu einstimmige Krgebniß, daß die Herren Delegaten sämmtlich für d i e G r ü n d u n g d e S Th e ä: terVereins waren.' '' . Herr Philipp Rappaport, der schon viel Erfahrung in Veranstaltung von Theatervorstellungen hat, betonte energisch, daß nur Sonntagsaufführungen von Erfolg gekrönt 'sein würden. "Er ersuchte um Abstimmung darüber' ob die Anwesenden es für räthlich fänden. datz der Verein auch dann in's Leben gerufen werden solle, wenn SonntagsVorstellungen nicht erzielt weaden könnten. Die Abstimmung ergab 17 Ja und 11 Nein: 2 Delegaten enthielten sich der Abstimmung. Herr H. O. Thudium legte nun einen Entwurf für einen Organ'.sationsplan , vor, welcher vom Secretär Herrn Woerner verlesen wurde. Es wurde beschlossen, den in seinen Grundzügen vortrefflichen Plan bis zur permanenten Organisation zurückzulegen. Der Vorsitzer wurde beauftragt, sich mit deutschen Theatertruppen in 3er bindung zu setzen, um in Erfahrung zu bringen, ob deutsche Theater-Trup-pen für Sonntags - Vorstellungen zu gewinnen wären. Mexikanische Kricgs-Veteranen. Das Ende ihrer Jahres-Neunionen. Die am Mittwoch begonnenen Iah-res-Reunionen der Staats-Vereinigung der Mexikanischen Kriegs-Veteranen, der wackeren alten Kämpen von 1846, fanden gestern Abend' ihren Abschluß mit einer gemüthlichen Unterhaltung, einem Smoker, welchen der Commercial Club in seinen Räumlichkeiten sür die Veteranen veranstaltet hatte. In der Vormittags-Versammlung der National-Vereinigung hielt Col. W. C. P. Vreckenridge von Kentucky einen mit großem Beifall aufgenommenen Vortrag über den Mexikanischen Krieg und die Rolle, welche derselbe für die Entwicklung der Ver. Staaten und ihres Handels gespielt hat und noch spielt. Col. Breckenridge wurde in Anerkennung seines NortragS einstimmig zum Ehrenmitglied der Verein!gung erwählt. Die Beamten-Wahl der NationalVereinigung resultirte wie folgt : Präsident, James C. Carlton von Bedford; Vice-Präsident, S. P. TuftZ
angenommen.
der deutschen Vereine eines Theater-VereinS. Herr Hoock brachte in Anregung, daß es räthlich sei. ein Agitations-Comite zu ernennen. Die Delegaten des Psäl-zer-Vereins, des Bäcker-Vereins, des Deutsch-amer. Veteranen-Vereins und des Unterstützungs-Vereins Alemannia befürworteten, daß es räthlich sei, die Herren Delegaten der vertretenen Vereine als solches AgitationsEomite zu ernennen. Der Antrag wurde ohne Widerspruch enthusiastisch angenommcn. Der Antrag des Herrn Philipp Nappaport den Jahresbeitrag der Mitgliedschaft auf $1.00 festzusetzen, wurde einstimmig angenommen. Es wurde ferner beschlossen, daß nach dem Vorbilde anderer erfolgreich arbeitender Theatervereine jedes Mitglied bei Lösung eines Theater-Billetö zum Betrage von 50 Cents und darunter zu einem Rabatt von 15 Eents berechtigt ist. Dieser Rabatt soll von der Vereinskasse aber der Schauspielertruppe vergütigt werden. Herr Theodor Stempfel, Herr Arnim Bohn, Herr Louis Murr, Herr Franz Schäfer und andere Vertreter von Vereinen erklärten, daß sie bevollmächtigt wären, für ihre Vereine die Summe von je $10 für etwaige Auslagen, wie Drucksachen :c, zu zeichnen. Unter allgemeinem Beifall erklärte Herr Harry O. Thudium, daß bis zur permanenten Organisation die Guten-berg-Eo. die Drucksachen, das Porto :c. frei liefern würde; er wolle aber, sagte Herr Thudium weiter, der Geber Freundlichkeit gedenken, wenn es gelte, Zeichnungen für den Garantie-Fond zu erlangen. ES wurde beschlossen, daß den Dele gaten die Listen für Mitgliedschaft umgehend zukommen zu lassen. Herr Pfisterer erwähnte, daß es für Agitationszwecke am zwecksamsten sein würde, wenn die Herren Delegaten, die Mitglieder zumeist aus den Kreisen ihres Vereins suchen würden. Auf Antrag' des Herrn Steinmetz erfolgte sodann Vertagung bis zur Einberufung durch den Vorsitzer. Bemerkenswert!) sind die gestern an genommenen Beschlüsse des deutschen Rational-VerbandeS in Baltimore hinsichtlich der deutschen Bühne: ,.Es wird dringend empfohlen, daß das Preß-Comite beauftragt werde, mit der größten Energie Propaganda für die deutsche Bühne zu machen; ferner wird darauf hingewiesen, daß sogenannte Dilettanten - Bühnen nur da Unterstützung finden sollten, wo überhaupt keine professionelle Bühne Gelegenheit hat, erfolgreich aufzutreten. Ferner wird empfohlen, daß es den einzelnen Central-Vereinigungen an's Herz gelegt wird, wo nur immer möglich, deutsche Theatertruppen zu veranlassen, in ihren respektiven Bezirken auf kürzere oder längere Zeit zu gastiren. Es sollte in jedem Staate ein spezielle? Bühnen-Comite ernannt werden." von Centralia, Jll.; Secretär, MrS. Moore Murdock von Ft. Werth, Tex.; Schatzmeister, Leroy Wiley von Paris, Jll. Als Ort für die nächste Rcunion wurde East Chicago bestimmt. Spccial'Fahrpreis nach Chicago. via Pennsylvania Bahnen. In Anbetracht der Centennial Ausstellung. Effektiv am 26. und 28. September. Für weitere "Einzelnheiten wende man sich an die Ticket Agenten der Pennsyvania Eisenbahnen. -- Cincinnati und zurück. $1.25 Nundfahrt 81.25 via C. H. & D. Bahn. Sonntag, 20. September. Läse Ball Cinclnnati vs. Philadelphia. Zwei Spezial Schnellzüge ; der erste fährt um 6:30 Uhr Morgens ab und hält nirgends an. Der zweite fährt um 7:15 Uhr Morgens ab und hält in Rushville. Connersoille und Hamilton an. . Rückfahrt von Cincinnati um 6:20 Uhr Abends. Passagiere, welche den Zug ohne Fahrkarten besteigen, müssen den vollen localen Fahrpreis bezahlen. -
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-ilixzzliium: M n Wasche abgeholt und abgeliefert. Aus Stadt- und County-Ver-valtuug. Bis Montag verschoben. Dem Moyor ist es trotz eifriger Arbeit soweit nicht gelungen, seine Iah-res-Botschaft zu vollenden, die er mit der städt. Budget-Vorlage für 1904 dem Stadtrathe während dieser Woche in einer Extra-Sitzung vorlegen wollte. Auch war der Controlleur bis gestern noch nicht fertig mit der Revision und Festsetzung der Kostenvoranschläge der versch. städt. Verwaltung Departe. ments. Und deshalb hat der Mayor beschlossen, die Unterbreitung der Botschast und des Budgets bis zur regulären Stadtrathssitzung am Montag zu verschieben. Die Typhusfiede r-S it u a t i o n. Nachdem am Mittwoch ein Nachlassen der Typhusfieber-Erkrankungen zu berichten war, wurden gestern im Ge sundheitsamte wieder 6 neue Fälle die Turchschnittzahl der letzten Woche gemeldet. Die Behörde glaubt jedoch, daß sehr bald eine merkliche Besserung der Lage zu verzeichnen sein wird, da die Behörde soweit als möglich alle gefährlichen oder verdächtigen Brunnen in der Stadt' gesperrt hat. Zu harte Arbeit für $1.40 p'r o T a g. Die von den County-Commissären vor Monatsfrist ernannten Reviforen". welche untersuchen sollten, ob die Durchführung der Meridian Str. in gerader Linie durch Meridian Heights" die dortigen Grundbesitzer erheblich schädigen würde oder nicht etc., berichteten gestern endgültig, daß sie nicht im Stande seien, sich bezüglich der Frage zu einigen. Bereits vor Wochenfrist hatten die 3 Revisoren das Gleiche gemeldet, jedoch damals eine Frist zum .überlegen" erhalten. Sie erhielten für ihre Mühe je $1.40 pro Tag, d. h. nicht genug für die schwierige, Arbeit, wie ein Revisor gestern erklärt?. Die Commissäre werden jetzt 3 andere Revisoren ernennen. Die Stimmmaschine. n s i n d d a. Die von den County-Commissären angekauften 10 Stimmmaschinen (Fabrikat der United States Standard Voting Machine Co.) sind jetzt angelangt und bis zur Wahl im Court-hauZ-Erdgeschosse aufbewahrt worden. Sitzung der SicherheitsBehörde. Feuerwehr-Chef Coots meldete der Sickerheits-Behörde in ihrer von Mittwoch fortgesetzten gestrigen Sitzung, daß die Selig Dry Goods Co." dem Feuer-wehr-PenssonsfondZ die Summe von $25 überwiesen hat, in Anerkennung der trefflichen Dienste, welche das Tepartement bei dem neulichen Feuer leistete. 0. C. Trußler wurde nach bestandener 60-täg. Probezeit vom Sub zum regulären Feuerwehrmann befördert. Der Mayor übersandte der Be hörde eine von etwa 100 Bürgern unterzeichnete Petition um Wiederanstellung des früheren Polizisten I. S. Crabb. Dieselbe wurde unter Berathun genommen. 4 Ermordet. L e b a n o n , ttas., 17. Septbr. Frau Williamson wurde hier ermordet; ihre zwölfjährige Tochter und ihre bejährte Mutter sind übel zugerichtet. Die Frau lag im. Scheidungsprozesse. Der That verdächtig ist ein von ihr zurückgewiefener Mann, der fle heirathen wollte. Er ist verschwunden. '
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