Indiana Tribüne, Volume 27, Number 22, Indianapolis, Marion County, 17 September 1903 — Page 4

Jndiana Tribune, .27. September 1903

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Zndiana Tribüne. HerauSgeaeben von bet utenberg Es. Indianapolis, Ind.

garry O. Thudium t t Präsident. GeschäftSlocal: No. 31 Süd Delaware Straße. telbphoise 2K9. aerei at the Post Office of Indianapolis as second dass matter. Die Deutsch - Amerikaner. Als wir jüngst an dieser Stelle erklärten, daß die Tribüne", frei von allen Parteirücksichten, in der Politik stets nur die ideal freiheitlichen Jnteressen der Bürger in Stadt, Staat und Land verfechten würde, da wußten wir wvhl, daß unsere Erklärung auch so manches Kopsschütteln im Gefolge haden würde, s gereicht uns daher zur großen Genugthuung, daß der Deutsch Amerikanische Nationalbund sich in seiner Unabhängigkeitserklärnng bei der Tagung in Baltimore so ganz auf im sere Seite stellt. Die Erklärung lautet: Als , loyale Bürger dieser großen Republik, durchdrungen von demGeiiie, der die Unterzeichner der Unabhängig-keits-Erklärung der Vereinigten Staa. tenvon Amerika am 4.' Juli 1776 veranlaßte, ZZront zu machen gegen mo narchische Bevormundung, auf daß der Wille des Volkes regiere und nicht der Wille eines einzelnen Menschen, sehen wir unS gezwungen, unsere Stimmen zu erheben gegen ungesunde politische Verhältnisse, die sich im Laufe der Jahre gebildet haben und die eine Gefahr für das Wohl und Gedeihen des Landes und die Rechte der Bürger in sich bergen. Aus den sich immer mehr conzentrirenden Methoden, Macht zu erlangen, hat sich eine Combination von Politikern und Aemterjägern herangebildet, die eine außerhalb des Volkes stehende Kaste bildet. Wie in einem Militärstaat hat sich eine Anwartschaft auf die öffentlichen Aemter herausgebildet, der nur Derjenige theilhaftig wird, welcher es fertig bringt, so und so viele seiner Mitbür ger bei Wahlen durch allerlei Versprechungen oder mit baarem Gelde zu beeinflussen. Diese Beeinflussungen sind von einer so degenerirenden Wirkung, daß strenge Gesetze mit empfindlichen Strafen für den Beeinflussenden und den Beeinflußten sehr Vonnöthen sind. Da? Stimmrecht ist das höchste Recht deZ Bürgers, dessen Ausübung lauter und rein zu halten ist. Wer solcher Ausübung nicht fähig ist, vergiebt sich dieses und aller anderen Privilegien des Gemeinwesens. . In unserem Lande mit seinen bunt durcheinander gewürfelten National!täten ist es die Haupttaktik der Politiker, jede Nationalität so zu behandein, wie sie behandelt werden will, und ihr das zu sagen, was sie am liebsten hört. Die verschiedknen Nationalitäten wissen wohl von einander, aber sie kennen sich nicht, erwärmen sich auch nicht für einander. Das Resultat ist immer dasselbe: Der Sieg der Politiker und der Nativiflen. Es ist ferner eine Taktik der Politiker, sich in den Reihen der verschiedenen Nationalitäten eine Reibe käuflicher Subjekte zu halten. Deren Aufgabe ist es, sich überall einzuschleichen, Unfrieden und Uneinigkeit zu säen und Bericht über alle Vorgänge zu erstatten. Diese gefährlichen Subjekte sind am leichtesten daran zu erkennen, daß sie sich allen Ein! gungS-Bestrebungen unter ihren rcspektiven Nationalitäten widersetzen. Noch verabscheuungswürdiger sind die in dieselbe Kategorie gehörigen gelben Zeitungen. Die Hauptaufgabe dieser Entarteten ist eS, den Lesern ihrer Nationalität falsche Rathschläge zu geben und Männer, die im Interesse deS Gesammtwohls und ihrer Nationalität wirken, mit Schmutz zu bewerfen. Es ist daher die doppelte Pflicht der Staats- und munizipalen Behörden, darauf zu fehen, daß der Wille des Volkes rein und unverfälscht zum Ausdruck kommt ; daßdas System der Beeinflussung durch Begünstigungen jeglicher Art, oder auch mit klingender Münze, aufhört, für strafbar erklärt und bestraft wird; daß die Aemter jägerei einer Gleichberechtigung aller guten Bürger. Aemter zu bekleiden oder in die munizipalen und gesetzgebenden Körperschaften erwählt zu werden, Platz macht. Und es ist die Ehrenpflicht aller guten Deutsch-Amerikaner. deren Vor fahren schon im Jahre 1683 den ersten Protest gegen die Sklaverei erließen, die religiöse Freiheit elklärten, die bis auf den heutigen Tag so viel für dieses

Land gethan haben, sich von allen die Rechte des Volkes beeinträchtigenden Maximen unabhängig zu erklären und deren Abhülfe zu erstreben. Und alle politischen Parteien sollten uns dabei behülflich sein, denn es ist nichts ehrender für eine Partei, als wenn sie den Willen des Volkes rein und unverfälscht zum Ausdruck dringt. Sollten die Parteien es unterlassen, oder sich wei gern, dies zu thun, dann ist es die Pflicht jedes Deutsch-Amerikaners, sich

von seiner Partei loszusagen. Wir, die in Convention versammelten Vertreter des Deutsch-Amerikaner-thums der Ver. Staaten, verpflichten uns auf Ehre und Gewissen, mit allen ehrlichen gesetzlichen Mitteln für die Durchführung dieser Unabhängigkeit sErklärung zu wirken." Als der Sultan in seinem Dekret vom 2. Juni dieses Jahres einen Zeit' räum von 6 Wochen festsetzte, um die Zustimmung der autorisirten Vertreter der Staat-gläubiger zu seinen Vorschlügen zu erlangen, hat er den Zeitaufwand, der zu solchen Besprechungen nöthig ist, doch sehr unterschätzt. Die Frist mußte deshalb hinausgeschoben werden. Es wurde Ende Juli, ehe die Syndikate in der Pariser Konferenz festsetzten, gemeinschaftlich mit ir-i- rn . r i irr iif. frir aoingioii lnilli in vjuustantinopel über einige Abänderungen des vorliegenden Ergänzung?dekrets zu verhandeln. Das Council of Foreign Bondholders in London bedauert, daß die englischen Bondsbesitzer um ihre Ansicht garnicht gefragt worden seien, obwohl sie anerkennen, daß sie mit der Führung der VerHandhingen wohl zufrieden seien. Die Ver. sammlung der-deutschen Besitzer türkischer Staatspapiere konnte erst am 1. September stattfinden. Daß die Franzosen von vornherein den Vortritt hatten, erklärt sich aus der Thatsache, daß über 45pCt. der türkischen Staatsschuldscheine in französischen Händen sind. Auch war es der jetzige französische Finanzminister M. Rouvier, der früher, in seiner Eigenschaft als Präsident oerBanque franejaise pour le Commerce et I'Industrie den er sten Entrurf eines Unifikationsplanes hergestellt hat. Wenn die Türkei in den Stand gesetzt wird, einen Theil ihrer auswärtigen Schuld (Serie B) auf 70 Proz.. einen anderen (Serie C) auf 41 Proz. und einen dritten (Serie D) auf 374 Proz. des Nomiralwerthes zu reduziren, so deläuft sich ihre Verpflichtung noch immer auf rund 600 Millionen Mark und die jährliche Zinszahlung auf 4 Proz. davon, also 24 Millionen Mark. Die dafür zur Verfügung der Administration der türkischen Staatsschulden stehenden Einnahmen reichen aber dazu nicht nur aus, sondern gestatten noch eine regelmäßige Amortisation in Höhe von 0.45 Proz. Selbst damit wird in den meisten Jahren die Totalsumme der Einnahmen noch nicht erschöpft sein. . Von diesem weiteren Ueberschuß soll nun i der türkischen Staatskasse zu beliebiger Verwendung zufließen; das ist ein Hauptreiz für die türkische Regierung der Unifikation zuzustimmen. Das letzte Viertel soll zu einer weiteren außerordentlichen Amortisation der Schulden verwendet werden ; diese früher eingehenden Zahlungen sollen die Gläubiger mit den Abstrichen von ihren nominellen Forderungen versöhnen. Die Türkenloose erleiden eine Herabsetzung ihres Nominalbetrages um 40 pt. Die Prämien der jährlichen 6 Verloosungen sollen aber voll ausgezahlt werden. Die nachträgliche Erhöhung des Ansatzes der Serie C von 40 pCt. ging zwar von Sir Barrington Smith aus; sie kommt aber größtentheils französischen Besitzern zu Statten. In englischem Besitze ist die von vornherein bevorzugte Serie B am meisten vertreten. In Deutschland sind vor Allem die Türkenloose untergebracht. Die Versammlung der Gläubiger stimmte dem abgeänderten UnificationSplane zu. Da im Wesentlichen die laugen Verhandlungen mit den verschieden Gruppen der Gläubiger alle sachlichen Argumente zu Gunsten eineS ArrangementS erschöpft haben, so wird sich die türkische Regierung bald entscheiden können und müssen, ob sie das etwas modifizierte Projekt annimmt. In einigen Wochen wird der Telegraph melden, ob die Unifikation der türkischen Schulden zustande gekommen oder ob sie gescheitert ist. Kr Die beste 5 Cent Cigarre in der Stadt, Mucho'S Longfellow".

Socialer Turnverein.

Die Vorbereitungen für das Vundes-Turn fest werden energisch in Angriff ge , nommen. Der Sociale Turnverein beschloß in seiner gestrigen Versammlung folgendes Circular sämmtlichen Vereinen des Turnerbundes zugehen zu lassen: Gut Heil! Wte bekannt, hat unser Verein auf Anfrage seitens des Bundekvororts seine Bereitwilligkeit erklärt, die Leitung des nächsten Bundesturnfestes zu übernehmen, woraufhin der Vorort vor einigen Monaten einstimmig beschloß, das 29. Bundesturnfest im Jahre 1905 in Indianapolis abzuhalten. Unser Verein weiß die ihm erwiesene Ehre wobl zu würdigen, auch ist er sich der von ihm übernommenen großen Verantwortung vollauf bewußt, und wir dürfen heute schon den Bundesvereinen die Versicherung geben, daß wir unsere ganze Kraft daran setzen werden, da? 29. Bundesturnfest in unserer Stadt zu einem in jeder Beziehung großartigen und erfolgreichen Feste zu gestalten. Die Stadt Indianapolis erfreut sich im ganzen Lande des guten Rufes, eine gastfreundliche Bürgerschaft zu bejitzen, wozu unser liberal gesinntes Deutschthum nicht zum wenigsten beigetragen hat. Unser Verein wird in nächster Zeit einen Fest Ausschuß ernennen, durch den alle weiteren Bekanntmachungen an die Bundesvereine erfolgen werden. In der Zwischenzeit erlern ben wir, uns den Vorschlag, daß jeder Verein aus seiner Mitte einen Turner als Referenten für das Bandesturnfest ernenne, der gleichsam als Lokalagent des Festausschusses zu betrachten ist, und die specielle Aufgabe haben soll, dafür Sorge zu tragen, daß alle auf das Fest bezüglichen Mittheilungen und Nachrichten zur Kennt nißnahme der Mitglieder feines Vereins gelangen. '' Wir erlauben uns ferner, darauf aufmerksam zu machen, daß mit der Gründung einer Turnfeflkasse nicht früh genug begonnen werden kann und daß die neue Turnfestordnung Bestimmungen enthält, mit denen sich sämnrt liche Bundesvereine vertraut machen sollten. i Der Verein wird von Zeit zu Zeit Circulare, welche auf das BundesTurnfest Bezug haben, ausschicken." Im Uebrigen wurden gestern nur Geschäfte erledigt, welche innere Ängelegenheiten des Vereins anbetrafen.. Drei neue Candidaten für Mitgliedschaft wurden angemeldet. Glück zum Bunde! Im Hause der Brauteltern an der Süd East Str. und im engsten Familienkreise vereinigte gestern Abend Rev. I. C. Peters von der Evangelischen ZionS Kirche Frl. Emma. Adam und Hern Franks. R e i ß n e r zum Bunde für'S Leben. Frl. L illie Adam war die Ehrenjungfer, Herr B. C. Brown Brautführer, JrlS. Martha HoweS und Dora Reißner Brautjungfern und Julia und Lorerta Adam Blumenmädchen. Das glückliche junge Paar wurde mit Glückwünschen und Geschenken förmlich überhäuft und befanden sich unter den Hochzeitsgaben ein prächtiges silbernes Ta-fel-Service von der Schulbehörde, ' deren trefflicher Secre'är Herr Reißner ist, sowie ein silbernes Tafelbesteck, - ein Geschenk seiner Freunde im Jndianapol'S Männerchor. Die Braut erhielt von ihren Eltern zum HochzeitSgeschenk ein hübsches neues Haus, No. 2534 Central Ave., woselbst das junge Paar nach dem 1. November seine vielen Freunde zu bewillkommnen hofft. , Neues Jndianapoliscr Unternehmen. Hiesige Capitalisten haben mit einem Capitale von 31,000,000 die ..Arizona & Hartford Oil & Mining Co." incorporiren lassen, um die Oelfelder in Blaßford County auszubeuten, bezw. ihr Operationsgebiet auf die Gas- und Kohlen-Felder in anderen Theilen des Staates auszudehneu. Die Directoren, resp. Beamten sind: Präs. F. M. Jngler; Vice-Präs. Geo. A. Byers; Secr. M. Campbell ; E. F. Boore und Clem Kessing. Gottlieb L eukhardt, . - Die gemüthliche Ecke," ; Ecke Noble und Market Str '

Mericanische KriegS-Beteranen.

Die Jahres-Versammlungen der Staats und der National-Vereinigung. Zu der Jahres Reunion der Staats Vereinigung Mezicanischer Kriegs-Veteranen hatten sich 80 der alten Kriegshelden, mehr als seit Iahren, eingefunden. Die Hauptaufgaben der Reunion waren neben dem Austausch kameradschaftlicher Grüße etc. die Erwählung der Beamten für das neue Jahr und Bestimmung von Zeit und Ort sür die nächste StaatsReunion Die Wahl resultirte in der Wiedererwählung der bisherigen Beamen: M?jor I. B. Muttcy. Bloolnington. Präsident; Capt. A. L. Ogg, Greenfield, Vice -Präsident; W. W, Löwe, Jndpls., Secretär, und Gen. F. McGinnis, Jndpls., Schatzmeister. Als Ort sür die Reunion im nächsten Jahre wurde Bedford erwählt. Ferner wurde eine Resolution gefaßt, die dem Bundescongreß vorgelegt werden soll und in der eine Erhöhung der Pension der mexican. Kriegsveteranen von $8 per Monat auf S1 per Tag und der Pension der Wittwen von $8 per Monat auf $12 beantragt wird. Nachmittags begann im Supreme-Gerichts-Saale die JahreS-Versamm-lung der National-Versammlung der Mexicanischen Kriegsveteranen. Mayor Bookwalter hieß dieselben willkommen, Ex'Mayor Taggart hielt eine zündende Ansprache, Präs. H. T. Ogden aus Cincinnati hielt eine treffliche ErwiderungSrede und dann folgten weitere Reden. Heute Vormittag hielt Colonel W. C. P. Breckinridge aus Kentucky im Supremegerichts-Saale eine Rede vor beiden Vereinigungen. Und Abends bereitet der Commercial Club den greisen' Kämpfern in seinen Räumlichkeiten eine gemüthliche UnterHaltung in Gestalt eines Smokers". Merchant's Ire Co. DaS letzte Geschäftsjahr derselben war ein überaus erfolgreiches. In der Germania Halle hielten gest.'rn Abend die Actionäre der vor 2 Jahren gegründeten, unabhängigen Eis-Eesellschast, bestehend aus kleinen aber substantiellen Geschäftsleuten aller Branchen, ihre Jahresversammlung ab. In derselben kamen zunächst die Berichte der "Beamten zur Verlesung und Annahme, aus denen hervorging, daß die Compagnie auch im letzten Jahre riesige Geschäfte gethan hat, so daß die Eisfabrik derselben nicht im Stande gewesen ist, alle Kunden, das heißt die Actionäre, regelrecht zu bedienen, und daß die Gesellschaft trotz dem einen Netto Reingewinn von zweiundzwanzig Procent er. zielt hat. Manager Schmidt berichtete, daß er des Oefteren genöthigt gewesen sei, von auswärts Eis für die Activnäre der Compagnie zu beziehen, weil die Capacität der Eisfabrik der Gesellschast nicht zur Lieferung der benöthigten Quantitäten hinreichte. Er empfahl deshalb die Vergröße rung der Anlage, und die anwesenden Actionäre beschlossen einmüthig, d a S ActienCapitalderCo. von $40,000 a u f 860,000 z u e r h S h e n, um dadurch die Verwandlung der Eisfabrik in eine mit einer ProductionSfähigkeit von 40 Tonnenmehr zu ermöglichen. Und als Präs. Wolsiffer, nachdem allen Actionären eine 15 Pro c. Dividende aus bezahlt worden war die übrigen 7 Proc. wurden auf gemeinschaftlichen Beschluß dem Reserve-Fonds überwiesen um Subscriptionen für neue Actien ersuchte, da wurden unverzüglich von den anwesenden Actionären (etwa der Hälfte Aller) nicht weniger als $10,625 der neuen Actien übernommen. Die Wahl der Directoren und Beamten resultirte in der Wiederwahl der bisherigen Leiter der Co., nämlich : Präs. John Wolsiffer. Vice-Präs. Chas. Youngman. ( Secr.-Schatzm. V. R. Jose. Manager Ben F. Schmidt. Directoren Wm. Schueßler, Fred Hennekamp und Jos. Baldus. , . Stnrmvetter. Weterprophet Foster in Washington, der die letzten Stürme so correkt voraussagte, erklärt, daß unS schwere Stürme in der Nachbarschaft deö 21. d. M. bevorstehen. Ob die Stürme auch unseren Staat heimsuchen werden, konnte der, Wetterprophet nicht sagen.

..Aanawha Aohlen.. . geben immer Zufriedenheit und halten länger an als alle anderen.

A. B. flEYER & CO.

Unser $41.50 5" ' Mir m sE li i fpZi Wasche abgeholt und abgeliefert. Der Neger wird genesen. Seine beiden Angreifer in Gewahrsam. Von den Detectivs Haley und Splan wurde gestern der 17-jährige Nigger Ed. Barker dingfest gemacht, der, wie berichtet, am Dienstag in Blackwell's Wirthschaft in Haughville seinen 19jährigen Rassegenossen Ed. Pulley in den Rücken geschossen hatte. Er be hauptet, die Schießerei sei seinerseits nur ein Jux gewesen. Die Beamten sind aber anderer Ansicht. Sie erwischten gestern auch noch den Nigger Warren Johnson, der Barker den Revolvcr zugesteckt hatte, und -gegen ihn erhoben sie die Doppelanklage des Mordangriffs und des Tragens einer verborgenen Waffe. Denn nach den Aussagen Pulley's der übrigens nach Ansicht der Aerzte heute oder morgen aus dem Hospitale entlassen werden wird .soll auch Johnson ihn persönlich attackirt haben. Pulley'S Lunge ist durch den Schuß nicht verletzt worden. Behörde für öffentliche Werke. Die Behörde für öffentliche Werke erledigte in ihrer gestrigen Sitzung nur wenige Geschäfte von allgemeiner Wichtigkeit. 9 verschiedene erstweilige As-seßment-Umlagen für EanalAnlagen, Sw.- und Straßen-Verbcsserungen etc. wurden gutgeheißen, während der Ingenieur die Fertigstellung der Verbes serungen an der 29. Str., von Eapitol Ave. bis Eanal, durch Kiespfl. der Fahrstraße, Eementirung der Sw.. Backsteinpfl. der Gossen und Setzen von Rinnsteinen, und an der Downey Ave., von Univcrsity bis Ritter Ave., durch Eementirung der Sw. an der östlichen Seite der Straße, meldete. Angenommen wurden die Resolutionen betreffend: Bau eines AbzugScanales in der 1. Alley östlich der Walcott Str., von der Michigan bis 10 Fuß nördlich der Sturm Ave.; deSgl. in der 1. Alley östlich der West Str., von Wilkins bis Ray Str.; deögl. in der 1. Alley östlich der State Ave., von Michigan bis Sturm Ave. An den Ingenieur v:rwiesen wurde die Petition um Schließung der Alley von der Blaine Ave. bis zur Alley westlich derselben. HochzeitöGlocken. Im engsten Kreise der Mitglieder und Freunde der Familien reichte gestern Abend Frl. Dorothea S t r i e b e ck von No. 630 N. Senate Ave. Herrn Dr. Byron Kilg o r e. einem tüchtigen jungen Arzte aus Anderson, die Hand zum Bunde für's Leben. Der feierliche Trauact wurde von Herrn Pastor I. E. Peters vollzogen und an die Trauung schloß sich eine hübsche Feier in engerem Kreise. DaS mit Glückwünschen und Geschenken reichlich bedachte glückliche junge Paar wird vorläufig sein Heim an der Nord Senate Ave. ausschlagen. Bauerlaubnißschein f. JoZ. Albin, Arbor nahe Olive, Wohnhaus, S300. Wabash Realty & L oan Company, Ost Washington Str., Wohnhaus, S3300. John W. Harris, nordwestliche Ecke von Pratt und Senate, Reparaturen, $500. I. E. Phares, Gale und '25., Wohnhaus, $1000. Jda E. Engles, 25., nahe Cottage,, Wohnhaus. $2200. N. Landgraf, 123 N. Pennsylvania, Reparaturen, $250.

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