Indiana Tribüne, Volume 27, Number 21, Indianapolis, Marion County, 16 September 1903 — Page 7

Jndinna Tribune, IS. September 1903

?&$$$$$$4&

t t t $ Das ijcs)eüimi(j öcs l 3Iossciiscluansis v . ( T:rin:inslroma!t ton A. .0. Lilulz:nNN X I - 5 H SO t OOOO b (Zsitsetzung.) D ir.ein Gott meine Schwägerin !a seufzt: die junge grau. Wenn ir.cn nur doch wenigstens das hätte ersparen können!" Ter Untersuchungsrichter kam nicht dazu, fl, uctx den Sinn dieser inirnerhin etows befremdlichen Worte den ftcpf ya zerbrechen. Tenn schon öffnete sich die Thür, und eine ungewöhnlich hübsche, aber in diesem Augenblick sehr verstört au-sehende junge Tarne, die sich nicht einmal Zeit gelassen hatte, ihren Hut abzulegen, eilte aus das Ruhebett zu. lim des Himmels willen, Herrnine. was ist geschehen? Gerhard ist fort und man wagt es, ihn eines Verbrechens zu beschuldigen ihn, den rechtschaffensten und ehrenwerthesten aller Menschen! Was mußt Du seit gestern unter alledeni gelitten haben. Du Aermste." In überströmendem Mitleid, das sie alle früheren offenen und versteckten Mighelligkeiten vergessen ließ, hatte sie ihre Schwägerin zärtlich umarmen wollen. Hermine wußte sich aber der. beabsicktigten Liebkosung zu entziehen. Ihre Stimme klang scharf und schneidend, als sie erwiderte: Ja, ich leide leide so sehr, daß ich sicher bin, dies Entsetzliche nicht lange zu überleben. Aber Tu siehst wohl, daß wir nicht allein sind. Tort der Herr Untersuchung richte? kann Tir über Teines Bruders Heldenthat teuere Auskunft geben als ich." Sie drückte unter erneutem Schluchzen ihr Gesicht in das Kissen. Martha aber wandte sich mit glühendenWangen und tbränenlosen, blitzenden Augen an den richterlichen Beamten. Ich brauche keine Auskunft denn ich erkläre, alles, was man meinem Bruder hier Schlechtes nachsagt, ist nicht wahr ist eine schändliche Lüge. Er kann das Opfer eines Verbrechens geworden sein, nimmerinehr aber hat er ein Verbrechen beC.., Uitlji.l. Tie Erscheinung des jungen Mädchens hatte auf den Untersuchungsrichter einen so günstigen Eindruck hervorgebracht, daß er gern bereit war, die Heftigkeit ihrer Rede der begreiflichen Aufregung des Augenblicks zu Gute zu halten. Tiefer Glaube an die Schuldlosigseit Ihres Bruders, mein Fräulein, macht Ihrem Schwesterherzen alle Ehre." sagte er mit mildem Ernst. Aber gewichtige Verdachtsgründe sprechen leider für das Gegentheil. Sie hören wobl, daß nicht einmal seine Gattin Ihren Glauben theilt." Tann hat sie ihn niemals gekannt oder sie weiß in ihrer Verzweiflung nicht, was sie spricht. Ich aber ich kenne ihn wie mich selbst. Ich weiß, daß er lieber gestorben wäre, als daß er seine Hand nach fremdem Gute aus gestreckt hätte. Wenn mein Bruder verschwunden ist, ohne zu hinterlassen, wohin er sich begeben, so ist er nicht freiwillig gegangen, sondern man hat ihn ermordet, um den Raub zu begehen und den Verdacht auf ihn zu lenken." Sie ziehen da mit große? Sicherheit Ihre Schlüsse, Fräulein Winter! Sind Sie denn über die Einzelheiten der Erdie sich wahrend Ihrer Abwe'hier zugetragen, schon so genau .chtet?" , weiß davon nur, was ich soi meiner Ankunft von den beiden chkes erfahren habe. Aber wenn es riqiiz mar, was ne mir erzaqlien, so ist es für mich mehr als genug, um mit aller Bestimmtheit einen solchen Schluß zu ziehen." Und würden Sie zur Entlastung Ihres Bruders vielleicht noch anderes vorbringen könen. als nur diese Personliche Ueberzeugung von der Lauterkeit seines Charakters?" O gewiß, ich zweifle nicht daran. Aber Sie müssen mich befragen; denn ich ahne ja nicht, worin Ihre angeblichen Verdachtsgründe bestehen." Es war von vornherein meine Absicht, das zu thun. Nur möchte ich Sie ersuchen, mich zum Zweck emer eingehenden Unterhaltung in mein Amtszimmer hinüber zu begleiten. Daß ich Ihre Frau Eöwagttin hie? vernahm, geschah lediglich mit Rücksicht auf ihre ONgegrissene efunbijett. Ich bin zu Ihrer Verfügung er. widerte sie oh7.e Besinnen, indem sie rasch ihren leichten Reisemantel abstreifte und die Hutnadel aus dem Haar zog. Dann aber fiel ihr Blick auf die schluchzende Hermine, deren Körper wie in einem Krampf erzitterte, und sie zau derte nun doch zu gehen. Meine Schwägerin ist krank," sagte sie halblaut. Vielleicht wäre es doch vor allem meine Pflicht, mich ihrer anzunehmen, und ich thue unrecht daran, sie jetzt zu verlassen." Ihre Worte waren nur für den Untersuchungsrichter bestimmt gewesen; aber das seine Ohr der jungen Frau hatte sie aufgefangen. Mit einer ungestümen Bewegung erhob sie den Kopf. Ich bitte Dich drmgend, leinerle; Rucksicht auf mich und mein Befinden zu nehmen." saate sie in demelben unfreundlichen Ton, den sie schon vorhin gegen ihre Schwägerin .angeschlagen

J

A

hatte. Denn ich ' wünsche "durchaus nicht, daß Du die Krankenpflegerin bei mir spielst. Ich bin am liebsten allein." Marthas Gesicht verrieth, wie tief sie sich durch die sÄroffe Zurückweisung gekränkt fühlte. Aber sie sagte nichts v r - v i- -! rx

u.iiu juitciic imc vuiuj einen iuniuicn Wink den Untersuchungsrichter auf, mit ihr das Zimmer zu verlassen. Al er sie draußen fragte, ob zwischen ihr und ihrer Schwägerin ein Zerwürfniß bestehe, schüttelte sie den Kopf. Ich habe wohl manchmal den Eindruck gehabt, daß sie wegen der großen Liebe, die mein armer Bruder für mich hegte, ein wenig elserluchtlg aus mich fei, und es fehlte wohl auch nicht an gelegentlichen kleinen Meinungsrerfchiedenheiten. Zu einem ernstlichen Zerwürfniß aber ist es darum doch niemals zwischen uns gekommen." Sie dürfen mir die Frage nicht verÜbeln, mein Fräulein! Aber ein Untersuchungsrichter muß sich eben um alles kümmern. Ich war ein wenig erstaunt über die beinahe feindselige Art, in der Frau Winter soeben Ihren Beistand ablehnte." Sie befindet sich in einer GemüthsVerfassung, in der sie wohl kaum verantwortlich gemacht werden kann für das, was sie spricht. Ich bin jedenfalls weit entfernt, ihr wegen einer Unfreundlichkeit zu zürnen, die sie mir in ihrem gegenwärtigen, bemitleidenswerthen Zustand anthut. Das Benehmen dieses jungen Madchens, das sich so wohlthuend von den hysterischen Verzweiflungsausbrüchen der anderen unterschied, gefiel dem Richter immer mehr. Bei der Offenheit, die er in ihren Augen zu lesen glaubte, als sie auf seine Einladung ihm gegenüber Platz genommen hatte, zweifelte er nicht daran, daß sie ihm rückhaltlos alles sagen würde, was sie wußte. 11. Kapitel. egen Mittag hatte der Untersuchungsrichter das GeschäftsHaus der Glückaufgesellschaft verlassen, und in vorgerückter Nachmittagsstunde erst kehrte er dahin zurück. Er fand den Kommissar Neuburger, der in dem Verhorzimmer aus ihn wartete, und eui einziger Blick in das Geucht des Beamten überzeugte ihn, daß er sich keine Hoffnung auf wichtige Neuigkeiten zu machen habe. Nun, Herr Kommlar? fragte er. Haben Sie etwas gefunden?" Nichts, Herr Rath! Es ist unmoglich, eine Durchsuchung gründlicher vorzunehmen, als ich es gethan. In der Behausung des Portiers rab es überhaupt keinen verschlossenen Lehälter; die Fußboden sind cemennrt und hinter den tapezirten Wänden, die nirgends eine schadhafte oder frisch überklebte Stelle auswiesen, konnte auch nichts verborgen sein. Tann haben wir uns an die übrigen Kelleriaume des Hauses gemacht; aber auch da haben wir nichts anderes gefunden als

cm paar Dutzend Flaschen Wem, einiges alte Gerumpel und eine Wagenladung Sand, der nach der Erklärung Nitschkes im verflossenen Winter angefahren worden war, um bei Glatteis zur Bestreuung des Trottoirs vor dem Hause zu dienen." Wäre es nicht denkbar, daß gerade in diesem Sandhaufen Der Kommissar lächelte. Ich habe mich natürlich nicht damit begnügt, Herr Rath, mir den Sandhaufen von außen anzusehen. Schaufelweise habe ich ihn abgetragen und auf eine andere Stelle werfen lassen. Aber es ist nichts Verdächtiges darunter zum Vorschein gekommen. Ebensowenig unter den Stößen alte? Akten oben auf dem Voden, die ich gleichfalls Bündel für Bündel umpacken ließ. In jenen höheren Regionen war übrigens alles mit einer so kicken und unberührten Staubschicht bedeckt, daß man schon auf dies sichere Anzeichen hin schließen konnte, es habe seit Monaten Niemand mehr die betreffenden Räume betreten." Ihre Meinung ist also, daß wir hier nicht weiter zu suchen brauchen?" Ich habe dies Suchen von allem Anbeginn für aussichtslos gehalten. Und jetzt bin ich meiner Sache ganz gewiß." Nun, dann will ich Ihnen auch mittheilen, daß vor einer Stunde bei der hiesigen Kriminalpolizei der erwartete telegraphische Bericht aus Wal denburg eingelaufen ist. Der dorthin entsandte Beamte meldet, die in Rede stehende Persönlichkeit also der Schwiegersohn Nitschkes habe während der letzten Wochen ihren Wohnort nicht verlassen und sei am Abend deZ 30. Juli mit den anderen Bergleuten zur 'achtjchtcht eingesayren. 153 xt ein Alibi, wie es überzeugende? nicht gewünscht werden kann. "Ich denke, daß wir damit den Gedanken an eine Bo Heiligung des Pförtners Nitschke endgiltig aus der Reihe der in Betracht kommenden Möglichkeiten ausscheiden können." In diesem Augenblick wurde ohne vorheriges Anklopfen die Thür des Zimmers aufgerissen, und der Generaldirektor Hoffmann trat mit hvchrothem Gesicht über die Schwelle. Er hielt einen entfalteten Brief in der Hand, den er dem Untersuchungsrichter überreichte. Da haben wir's sagte er, heiser vor Aufregung, dieser nichtswürdige Spitzbube hat zu allem anderen noch die Frechheit, an mich zu schreiben."' Und in der That auf dem Briefblatt stand in sauberer, pedantisch regelmäßiger Kanzlistenhandschrift zu lesen:

Verehrter Herr Generaldirektor! , ' Versuchen Sie, einem Unglücklichen zu verzeihen. Ich konnte nicht anders. z . . . -p. ri"

oenn Die eryaiMie waren liauct ans meine Kraft, ihnen zu widerstehen. Möge der Himmel mir ein gnädiger Richter sein! In tiefster Verzweiflung Ihr beklagenswerther Gerhard Winter." Der Brief war nicht datirt. Aber der Umschlag, den der Direktor auf den Tisch gelegt hatte, zeigte den Poststempel Hamburg und darin deutlich erker.nbar die Zeitangabe: 31. 7. 77. 1112 N." DaS wäre ja nun allerdings der erste Lichtstrahl in dieser fatalen Dunkelheit." sagte der Untersuchungsrichter, vorausgesetzt, daß das Schreiben auch wirklich von dem flüchtigen Rendanten herrührt." Daran ist kein Zweifel." versicherte der alte Herr, den die Dreistigkeit des Kassendiebes in eine gewaltige Erregung versetzt hatte. Ich kenne die Handschrist des heuchlerischen Halunken gut genug. Und wer anders sollte denn auch den Brief geschrieben haben, wenn nicht unser ehrenwerther Herr Winter?" Wenn er selbst den Brief aufgegeben hat," sagte der Kommissär, nach dem er den Poststempel studirt hatte, muß er mit dem Frühzuge direkt nach Hamburg gefahren sein. Nach seiner Ankunft hat er sich dann allerdings noch einige Stunden Zeit gelassen, bevor er ihn in den Kasten warf. Aber dies freundliche Lebenszeichen bietet uns natürlich noch keinen Anhalt dafür, daß wir den Flüchtling in jener Richtung zu suchen haben. Es dürfte vielmehr das Wahrscheinlichere sein, daß er uns damit auf eine falsche Fährte zu locken sucht." Das zu beurtheilen, muß ich der überlegenen Weisheit der Herren Kriminalisten überlassen," erklärte der Generaldirektor. Ich habe mit der Ab. lieferung des Briefes meine Schuldigkeit gethan und muß jetzt zu meiner Konferenz mit dem Abgesandten der Diskontobank zurückkehren. Tie Aussichten auf eine schleunige Wiedererlangung des gestohlenen Geldes sind ja allem Anschein nach nicht so glänzend, daß ich darauf verzichten dürfte, uns einstweilen auf andere Weise Teckung zu verschaffen." Ter etwas bissige Ton der letzten Bemerkung ließ vermuthen, daß er von dem Scharfsinn der Herren Kriminalisten" nach dem bisherigen Ergebniß der Untersuchung keine allzu hohe Meinung hatte. Aber man durfte unter den obwaltenden Umständen schon einige Nachsicht mit seiner Reizbarkeit haben, und man hatte überdies Vesseres zu thun, als sich mit kleinlichen Empfindlichkeiten aufzuhalten. Welche Bewandtniß es auch immer mit dem Briefe haben mag," sagte der Untersuchungsrichter zu dem Kommissar, jedenfalls müssen sofort die geeigneten Schritte gethan werden, um die Hamburger Polizei zu energischen Nachforschungen zu veranlassen. Ich bitte Sie, sich zu diesem Zweck unverzüglich auf das Präsidium zu begeben, da ich selbst für den Augenblick hier nicht abkömmlich bin. Im Uebrigen wäre es mir lieb, wenn Sie sich nach Erl'digung dieses Auftrages wieder bei mir einfinden wollten, da ich noch Verschiedenes mit Ihnen zu besprechen wünsche." Der Kriminalkommissär ging, und der Untersuchungsrichter begab sich nach kurzem Ueberlegen abermals in die Wlnter'sche Wohnung hinüber. Da das telegraphisch aus Spindel mühle zurückberufene Dienstmädchen noch nicht eingetroffen war und Frau Nitschke sich entfernt hatte, um nach ihrem Enkelchen zu sehen, mußte Ma? tha dem Einlaßbegehrenden öffnen. Die Zuversicht, die sie vorhin bei ihrem Eintreffen und während der Vernehmung gezeigt hatte, schien durch dal lange Alleinsein mit ihrer verzweifelten Schwägerin doch em wenig erschut tert, denn sie sah bleicher aus als am Morgen, und ihre Augen richteten sich mit emem Ausdruck unverkennbarer Besorgniß auf das Gesicht des Unter suchungsrichters. Ist etwas Neues ermittelt, worden?" fragte sie beklommen, als sie den Brief in seiner Hand bemerkte. Hat man endnaz eine Spur gesunden? 3a, mein Fräulein," erwiderte er ernst. Aber ich fürchte, daß meine Neuigieit wenig danach angethan ist. Ihnen Freude zu bereiten. Kennen Sie diese Schrift? Martha hatte die nächste Zimmer thür geöffnet, um auf dem halbdunk icn zorrtvor genugenves Licht zu schaffen. Aber sie hatte kaum einen Blick auf den Umschlag geworfen, den ihr der Untersuchungsrichter zunächst gereicht hatte, als sie lebhaft ausrief: Gewiß erkenne ich sie. Es ist die Schrift meines Bruders." Und auch diese Zeilen hier sind nach Ihrer Meinung von seiner fremd?" Martha las den Brief, und im nächsien Moment mußte sie sich gegen den Thürpfosten lehnen, weil ihr die Kniee zu brechen drohten. Das das ist unmöglich!" stammelte sie. Gerhard kann das nicht geschrieben haben. Es wäre ja das Eingesiändniß seiner Schuld." Das ist es allerdings. . Und es hat mich nicht überrascht. Tenn außer Ihnen, mein Fräulein, zweifelte hier ohnedies Niemand daran, daß er der Dieb gewesen." Der Dieb! Das grausame Wort traf sie wie ein Schlag vor die Stirn. Der Untersuchungsrichter empfand . herz-

ttches Mitleid mit dem armen jungen Geschöpf, wie es da als ein Bild grenzenlosen Jammers vor ihm stand, die Hände gegen die pochenden Schläfen gepreßt und mit zuckenden Lippen.

cien Sie stark, liebes nräulein!" mahnte er freundlich, hr unseliaer Bruver hat es even verstanden, Sie über seinen wahren Charakter zu täuschen, wie er seine Vorgesetzten und die eigene Gattin darüber zu täuschen verstand. Sre sehen nun wohl ein. bah es thöricht wäre, wenn Sie noch länger an ihm festhalten und ihn zu rechifertigen suchen wollten." Martha hatte vor sich hin gestarrt, als ob sie seine Worte aar nickt vernähme. Nun aber fuhr sie auf. Nein nein nein! Es kann nicut sein, wie Sie sagen. Und es ist auch nicht so! Gerhard ist kein Dieb. Ich schwöre Ihnen, daß er es nicht ist. Ich begreife Nicht, wie die ihn daiur halten können. die ihn kannten. Der Brief braucht ja gar nicht von ihm herzurühren. Er kann gefälscht sein von denen, die meinen unglücklichen Bruder ermordet ha ben." Bei alle? Sympathie, die er für die junge Lehrerin fühlte, regte sich in diefern Augenblick doch etwas wie aufkeimendes Mißtrauen im Herzen des Untersuchungsrichters. Daß sie selbst einem so vernichtenden Cchuldbeweise gegenüber, wie es dieser Brief des Ren danten war, noch eine Erklärung bei der Hand hatte, über deren thörichte Haltlosigkeit sie sich doch wahrlich keinem Zweifel hingeben konnte, wollte ihm nicht gefallen. Er ließ ihre letzte Bemerkung unbeantwortet und ersuchte sie in merklich kühlerem Ton, ihn bei ihrer Schwägerin anzumelden. Auch Hermine erkannte die Schriftzllge des Briefes sofort als von der Hand ihres Gatten herrührend an. Martha, die hinter demUntersuchungsrichte? in's Zimmer getreten war, fragte sie mit schmerzlichem VorWurf: Du hegst wirklich keinen Zweifel? Hast Du ihn denn niemals wahrhaft geliebt, daß Du es über's Herz bringst, ihn auf trügerischen Schein hin zu verdammen?" Da rief sie ihr mit furienhafter Hestigkcit zu: Nun denn nein da Du es durchaus wissen willst ich habe ihn niemals geliebt, diesen armseligen Schwächling, der mich hinterlistig um mein Lebensglück bcstohlen und nun zuletzt auch noch in Schmach und Schande gestürzt hat. Er ist mir widerwärtig gewesen seit dem ersten Tag unserer Ehe. Und jetzt o, wie ich ihn jetzt hasse wie ich ihn hasse!" Ohne ein Wort der ' Entgegnung ging Martha hinaus. Und auch der Untersuchungsrichter, dem es ja nur um ein Anerkenntniß dcr'Winter'schen Handschrift zu thun gewesen war, verzichtete darauf, weitere Fragen an die erregte Frau zu richten. Er war noch nicht lange in sein Arbcitszimmer zurückgekehrt, als sich, der vorhin ertheilten Weisung gemäß, der Kriminalkommissar wieder bei ihm meldete. Es ist sofort ein dringendes Tele gramm nach Hamburg aufgegeben worden," berichtete er. und für den Fall, daß Winter wirklich die unglaubliche Thorheit begangen haben sollte, uns mit diesem Briefe den von ihm einge sclagenen Weg zu verrathen, können wir wohl mit voller Sicherheit auf seine Ergreifung rechnen." Aber Sie trauen ihm diese Thorheit nicht zu nicht wahr? Nun offen gestanden ich auch nicht; ob wohl wir dann ja annehmen müßten, daß er einen Genossen gehabt hat, der nach Hamburg gefahren ist, um den Brief dort zur Post zu geben. Aber, wie es damit auch sei: eine andere Thorheit, die an und für sich kaum weniger unbegreiflich ist, hat er jedenfalls begangen. Es ist die alte Geschichte von der einen großen Dummheit, die gerade die raffinirtesten Verbrccher beinahe immer machen. Dieser verschlagene Spitzbube war vorsichtig genug, die Werthpapiere zurückzulassen, deren Verkauf oder Besitz ihn hätte verdächtig machen können; aber er beging zugleich die geradezu knabenhafte UnVorsichtigkeit, uns ein vollständiges Nummernverzeichniß der Kassenscheine zu hinterlassen, die er mitgenommen hat." Der Kommissar machte ein etwas ungläubiges Gesicht. Wie? Er soll wirklich?" Als der pedantisch gewissenhafte Musterbeamte, der er allem Anschein nach bis zu seinem großen Geniestreich gewesen ist, hatte der Herr Rendant die löbliche Gewohnheit angenommen, allabendlich die Nummern der größeren Geldscheine, die sich in seiner Kasse befanden, in einem Merkbüchlein zu notiren. und dieses Buch mit in seine Wohnung zu nehmen, wo er es in ein Schubfach seines Prlvatschreibtisches verschloß. Die umständliche Arbeit hatte jedenfalls den Zweck, bei emem etwaigen Diebstahl gute Dienste zu leisten. und es war darum auch ganz richtig, daß Winter das Notizbuch nicht m dem Geldschrank liegen ließ, wo es ja zugleich mit den verzeichneten Scheinen dem Dieb in die Hände gefallen wäre. An alle möglichen Dinge nun scheint der Herr Rahmt bei seiner Flucht gedacht zu haben, nur nicht an sein Notizbuch, das ich durch ein glückliches Ugefähr bei der gestrigen Durchsuchung des Schreibtisches ge funden habe. Die letzte Eintragung datirt vom Abend des 29. Juli. Und da nach der Aussage des Buchhalters Bartel im Laufe des Dreißigsten erhebliche Zahlungen nicht g'macht worden l sind, dürfte das Nummerverz,eichniß

wohl noch'genau zutreffend feuTfür die am Abend dieses Dreißigsten von Winter gestohlenen Scheine. Nun, was sagen Sie dazu, Herr Kommissar?" (Fortsetzung folgt.) wackere dcutschc Blauzacken. Bravourleistung ter Mannschaft der ,,Ga ZtUc" in Moutrcal. In dem Schuppen der Great Northern Railway in Montreal brach neulich, als der deutsche Kreuzer 2. Klae Gazelle" und der französische Kreuzer Tage" im Hafen lagen, plötzlich Feuer aus und zwar mit solcher Heftigkeit, daß es schien, die ganzen Holzlager und die daneben liegende Gasfabrit würde dem Feuer zum Opfer fallen. Die Montrealer Feuerwehrbrigade war sofort zur Stelle, aber viel Schneidigkeit war gerade nicht darin. Lange dauerte es, bis die Schläuche angelegt waren, und als endlich die Hydranten angedreht wurden, gaben sie kein Wasser. Immer stärker gefahrdrohend griff das Feuer um sich. Da hörte man erst ein leises Trapp-trapp, das schließlich immer stärker wurde, und da kamen über die Schienen und Bretter gesprungen die Matrosen. Im Glauben, es wären Franzosen, schrie die nach Tausenden zählende Menge von Zuschauern Hurrah!" Bald kamen die Matrosen jedoch mehr in Lichtschein und nun wurde man gewahr, daß es Matrosen von dem deutschen Kreuzer Gazelle" waren, unter Führung von zwei Offizieren. Ohne Weiteres gaben die Offiziere Befehle und im Nu hatten ungefähr 15 Mann einen fünf Nards hohen und ungefähr sieben Fards drei, ten und zehn Aards langen Bretterhaufen erstiegen. Aber wie die Matrosen, mit welcher Schnelligkeit und Gewandtheit, den brennenden Bretterhaufen hinauf kletterten, läßt sich nicht beschreiben. Nun kam auch noch der Nest von der Gazelle," ungefähr 100 Mann, mit mehreren Offizieren und im Nu war der Hof 'von sämmtlichem brennbaren und schon brennenden Material befreit. Hoch oben auf einem anderen Holzhaufen standen die Offiziere und gaben ihre Befehle. Alle Mairosen hatten feuchte Tücher um den Mund, um arbeiten zu können und um den Rauch nicht einzuathmen. Tann erscholl wieder ein Pfiff sämmtliche Mannschaften traten vom Feuerplatz weg, um einen Augenblick zu ruhen und frische Luft zu schöpfen; dann wieder ein Pfifs und heran ging es wieder ohne Zögern. Bei jedem Sturme und Abtakeln der brennenden Masse wurden die Teutschen mit Hurrahrufen belohnt. Vielen Matrosen wurden die Jacken verbrannt, ein Matrose wurde ohnmächtig von seinen Kameraden herausgetragen. Schließlich kamen auch die Matrosen von dem französischen Kreuzer Tage" an, trotzdem schon die Hauptsache von den Deutschen verrichtet war; doch war ihre Hilfe noch sehr willkommen, und Arbeit gab es noch genug. Nach ungefähr lstündiger Arbeit, nachdem die Gefahr vorüber war, ertönte das Kommando: Gazelle antreten!" Nachdem noch die Waffen vertheilt waren, hieß es: In Sektionen zu Bieren, rechts schwenkt, marsch, marsch." Da aber ging es los: Vive l'Allemagne!" und Hurrah, Hurrah!" erscholl es von allen Seiten. Bon einer großen Menschenmenge begleitet, marschirten die wackeren Blaujacken nun wieder nach ihrem Schifs, und laut erschallte das Lied aus dem Munde der Matrosen und der sie begleitenden Teutschen: Es weht die Flagge Schwarz-weiß-roth!" Aus Belgien stammen fast alle Lehrer der Landwirthschaftlichen Schule zu Lima in Peru. In Grünenau in OberÖsterreich starb der Rektor der deutschen Prager Universität für das nächste Studienjahr, Professor der Moral, theologie Dr. Birgil Grimmich, im 41. Lebensjahre. Gescheidter Gaul. Wozu Reitpferde beim Militär gut sind, zeigt folgendes originelle Angebot, das sich in einer Nummer des Preußischen Militär-Wochenblatts" findet: Reitpserd, elfjährige Dunkelfuchsstute, fünf Zoll, sicher gehend und in jedem Dienst geritten, leitet selbststänig kleinere Felddienstübungen, wegen Aufgabe des Geschäftes billig abzugeben. O.. Leutnant der Reserve." KNz rncr $ cxxo sd j vs u

vn .jy K:y'&xry&&x 1 vVVvr u'S -F" 5;M -&rvr'ft. 'ilVrt?4v'-'y-Yl?i,l f) -iifMMTMlKÄV MAMWZÄ W$m fcWwwE V YAA frriy5sv"IwV WV fc-v; iilv; KMWWM mNh 1& ivaS? J'iC-S- V l! V1 $llrtAjr i MtzV I ! IfcÄS t&i vv3 ! 4 Vsl NVöSSÄ o llte) tet M n K ' - i v ' 1 A-V' w "j

Köchin (die von ihrem BräuttS gam einen Absagebrief erhäst, verzweifelt): 2Ich, die Männer! Um jede Wurst schwören sie einen Meineid!

Feuer Signale,

i Pmnshw vnb Kartet 5 English'S Opern-Hsui S Eastund Sw Fork 7 Noble und Michiga 4 5i. Jerjey u. Ttofl Et 3 Pine und North 0 Market und Pine ! l Vermont nah East N?. 8 CxrizenhauA Maff. Ave nahe Nolle 1,3 Tkl.,warr und Walnut 4 Jersey u Centra! A. ? Tlafl. tnd TornellÄöe fc Kft ui.d 11. träfe ? ipart Lve und 12 Sir .3 Columbia und Hillsidt . öizbland Ave u. Pratt :i IllinoiZ und Ct. Je 5'ennsvlv. und Pratt Äendian uno 11. 3tr : 5 Spritzenhaus 15. mhe Jllmv'.z t Senate Ave .StCla -7 Illinois undMchigan ?es?lvania und 14. 'S Senate Ave. und 13, ii No. l Spritz,nhau InoLvenahcWichiga 2 lk-ridia und Walnut 4 California u Vermont n Blake und Ne York - Ind. Slv. u. Lt. öiair ;? Si:y Hospital 5 Blake und Norty j ZNichigan und jne l Ns. 6 Cxr!tzchauS Washington nah West 2 Zscndorf Wasy. 3 Missouri u York 5 Meridian u Wash t6 JllmoiS und Ohio 17 Cnitol Slv. u Wash S mgan'ö PorkbauS 4 Straßenbahn StZlle W. Waington Str si No. 1 Spritzenhaus Illinois u Werrill S2 JllinoiS u Louisiana bS West und Couth M West und McCarty 56 Senate Ave. u Henry 57 Meridian und Ray 5 No. 4 Spritzenhaus LIadison Av. u SlorriS öS Z?!adiion Av.uTunlop 1 No2HakenLnterbauS South nahe Tklawart M Penn, u Merrill 3 Telaware u. McTar 4 Säst und NrEarty 6 New Jersey u. Verrill 7 Birg. Av. u Bradsha 8 Säst und Prospekt 9 Bicking und High 71 No. 11 CpritzmhauS Lir Ave. nahe Huren 7 East und Georgia 73 Ceda und Clrn 74 Davidson u Seorgi 75 e-nglish Av.u Pine 75 Cbelly und BateS 79 No. 8 Spritzenhaus Prospect nahe Chelby 7 Flctcher Av. u Shelby 81 Market u. New Zerscy 62 Delaware und Wash. Z East u Washington 84 New Fork u.TavidslV 95 Taubstummen Anstalt 96 Der. Staaten Arsenal 67 Oriental und Wash. S Frauen-Reformat. ri No. 13 Spritzenhaus Tcrdland nahe Mcr. 2 Meridian u. Scorqia. sz Meridian und Louth 94 Pnnsy: u. Louisian 55 Virginia Ave u. LIaS. 95 Hauvtauarticr. 07 Gr.nd Hotel. 93 Capital Ave und Oht .23 No. 16 Spritzenhaus 16. und Asb. 121 Alabama und 16. 125 CtfUral Ave und 15. 123 JandeS und 15. 127 Brookside und Jupiter 123 Central Ave und 17. t2? Delaware und 19. 131 Alc.ba.ia und 11. 132 Bcllckontaine und 134 College Ave und 23. 135 Telaivare und 13. 136 Alabama und North 127 Nema'.ia nd 19. 123 College Ave und 14. 13? Eornell Ave und 13. 141 Jandcs un' 19. 142 Hizhland Äve und 10. 143 Tecumseh wjd 10. 145 New Jerschnd 22. 146 Alvord und 17. U7 3Iö. 2 Spritzenhaus HiLfii Ave und 16. .is College Ave und 22. 149 College Ave und 27. 152 Park Av und 22. 15? L E u. W Bahn u. 22, 154 Ramsey Ave und 10. 156 Stoughton u Nenman 157 AtlaS und Pike. 153 Vlcyd und Pawpaw. 159 No. 21 Spritzenhaus Brightwood Arden und Depot 163 Brightwood und 25. 164 Rural und Blovd 165 St. Clair u. Keystone 167 Arsenal Ave un 23. 163 Bellefontaine und 23. l9 Park Ave und il 212 Capital & und 17. 213 Pennsylv. u.Mchiaaa 214 JUinorS und 2. 215 Senate Ave und tt. 216 Pennsvivania und 2Ä. 217 Meridian nd 16. 213 Capital Ave und 86, S19 BroadwQy und 10. 231 JllinoiS und RcLea 234 No. 14 Spritzenhaus Kenn?ood und 20. 35 Illinois und 33. 33 Annetta und 30. 237 No. 9. SprizcnhluS Urell und Raecr 233 Ud:l Laddcr Sor 239 Jsabel und 7. 241 Meridian und 24. 24 SllinoiS u St. C!a?, 243 Eldridge und 23. 312 2Mt uud Wawut 313 West und 12. 314 Howard und 16, 315 Torbet und Paca 316 Capital Ave und id. 317 Northwestern Ave 21 313 Gent und 13. 319 Canal und 10. 24 Cerealine WorkS 324 Vermont und Lynn 25 BiSmarcku SrandvieN 26 No. 29 SpntzenhauS Haugbmlle. 27 Dlichigan u. Helme, 323 Nichizan u. Concord 41 West und WcJntyre 12 Missouri u. Maryland 413 Missouri und flhio 415 Capital Avckorgu 416 Missouri u entucky A. 417 Tenate Ave u. Wasy. 421 P und E NimmwS W. Washington. 423 Irren-Hosvital. 424 Miy Avu.J DuQ 425 Wash nd HarriS 426 No. 13 Lpritzenhauk Q. Washington 427 Olivcr und Birch 423 Olivcr ud OSgood 429 Nordhke und Dork 431 Hadlcy Ave u. MorriS 4Z2 River Ave u. Storni 54 Rwer Ave und Ray 435 Harding u. Big 4 R ? 436 Harding und Oliv 437 No. 19 SpritzendZ MorriZ und Hardins. va HctxsA lakCOca 459 etvfyaH 451 Reisner und WZx 452 Howard und L 453 MornS und jtapprt 456 Lambert und Sekten! 457 Nordyk Ave . Vua o WorU 612 West nd Ray 613 entucky Av u. WerrkL 614 Meridian und Storni 616 Illinois vaCc Sansa 617 Morris und Dakota 613 MorriS und Church 519 Capital A. u McCarty 621 Meridian und Palm 623 Pine utü) Lord 624 Madisor.Aveu Lincoid H2S Meridian und Belt ZiSt 627 CarloS und Ray 623 Meridian und Arizona 529 Meridian u. üiahmond 631 Meridian u. McCai. 1 632 No. 17 kpritzenhlS MiwS nahe West 612 McÄernund Dounh. 613 Last u. Lincoln iu 14 East und Beecher S15 Wright und Sander 17 McCarry und Statt) 618 Rew Jersey Lrc Ave 712 Spruce und Prospekt 713 Enzllsh Are. u. Launl 714 Stäbe Avu.BeltRA 715 Ehclliy ud Veech 716 State Ave und Orangl 718 Orange und Laurel 719 Sheldy u.Ci.age A 721 LeringtonA. ßnuI 723 FletchcrAve. Spruc, 724 State Ave u- Pleasan'' 725 Prospekt und leasar.1 726 Orange und Harla 728 Liberty und Mea 729 TiblU und South 81 No. 15 Spritzenhaus Ost Washington 813 Market und Noble 814 Ohio u. Highland X 815 Michigan u. Hlgllanc 816 Market Arsenal Av 617 Ost Clair und Union Bahn Geleise. 821 Pan Handle ChspS 823 Vermont und ??alu 824 Wash. und State 825 Madden'sLounge Fa5 826 Tuser und Torsey 827 Wash. und BeviLe Av 829 No. 12 Spritzenhaus Leville nah Michiga 831 Coutheaftern Av und Woodside. 832 Wash, und Tearbor, 834 Eothastern und Arsenckl AveS. 885 Sie Dork und Tempi, 912 JllmoiS und Maryl. 13 IllinoiS und Market. 14 Penn, und Qtts5 i5Telaa und Cpezial-Signale. krsten 2 CchlZge, zweiter Alarm, Aweiten 2 Schläge, dritter Alarm, Dritten 2 EchlZge, vierter Alarm. l-2-i, Feuer aub und Schlauch aufgervA. z Schlage, Lbasserdmck aö. 12 Schlage, 12 Uhr Mittag. 9 Die ft bezeichneten Signale werden nur vom Thür wicht angegeben da an den betreffend Straß? kreujunge kein WannkSke? ansebracht find. f Chicago und der große Nordweften vi wr? ' fil JllDIM IIBI IUI ÄSLS,? )) kWLd52W5 kvkwn l(s lakka-Sawaii-PHUiHPiue Insel. Vier tägliche Schnellzüge nach Chicago. k- Bou der Mono 47. Str. Etatton, hicago, tad l nur 6 Minuten mittelst elektrischer ar nach ea Union Viehböfea French Llck. Spring, incem Orange Eounty Hochland. ssamiiitn-Hotei unter nener Seschafttleituna. Pluto, Proserxwe ind BowleS Quellen. Beste Mineralwasser der Welt. Zwei Züge täglich via Sreencastle. licket-Offtcen : Union Station, Massachusetts v nd 25 West Washington Straße. R. P. 1 g e o, listrlkt Lass. Sgent, Indianapolis, Ind. . .H. MeDoel, .H.Reckvell, ras. nd Gen. Mar. Betrieb!? Frank I. Red. Ekll.Piss. ge, Tlziczgo, IS.