Indiana Tribüne, Volume 27, Number 19, Indianapolis, Marion County, 14 September 1903 — Page 5

! Jndiana Tribüne, Iüu September 1903

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Baron SchwarZ'Tenborn. I'. Mörlittg.Wion starb der frühere östcrreicyische Gesandte in Washing ton. fccfannicr als Generaldirektor der 2S:c:i?r Weltausstellung von 1873, Wil-'elrn ryr. v. Schwarze cnvoro, 7 Jahre alt. Wilhelm Schwarz, der Sohn eines Leipzigers und einer französi'cl-en Mutter, begann seine weckselvolle Lausbahn in Wien älv Chemiker und Pharmazeut und urfcc mit 25 fahren Sekretär bet N Zeder österreichisäen Gewerbevereins und Nedakteur des Wiener Polytechnischen Journals und der Hand.'lszcitnng. 1S4S wurde er in's Handel-sministe rium berufen, dann war er Sekretär der Wiener Handelskammer. 1830 krbielt er wieder eine Berufung als Ni:.iirialsekrctär in das Handels Ministerium und wurde als Regie rungokommissar zur ersten Londoner Weltausstellung, später zur Pariser und zur zweiten Londoner Weltaus stcllung entsendet. Nach 1870 wurde er an die Spitze des Wiener Weitaus stellungsunternehmens gestellt, das er mit ilnernnidlichem Eifer, ganz selbst ständig, durchführte. Er war voll großartiger Pläne und griff alle neuen Ideen auf, die seiner Weitaus stellung besonderen Reiz verleihen konnten, so den Plan der gewaltigen, noch im Prater erhaltenen, von Har kort ausgeführten Rotunde. Die Aus stellung galt bei ihrer Eröffnung als ein gelungenes Werk, bedeutender als die großen Vorgänger in London und

Paris. Tie Wiener Geschäftsleute selten überschwängliche Hoffnungen darauf, die sich in ungeheuerlichen Preissteigerungen bekundeten. Ta kam der wirthschaftliche Krach in ganz Europa. Tie Cholera in Wien und die Theuerung fckreckten die Besucher ab. Es folgte eine furchtbare Enttäu schung. Ta Varon Schwarz den Vor. an'chlag um weit mehr als das Doppelte überschritten und statt 7 Million nen Gulden 17 Millionen ausgegeben batte, so wendete sich die öffentliche Stimmung vielfach gegen ihn. Der Kaiser verlieh ihm das Großkreuz des ranZ'Iosepb. Ordens und ernannte ihn znm Gesandten in Washington. In Washington blieb er nur kurze Zeit. Von den ungezählten Millionen der Weltausstellung hatte er gar nichts für sich behalten, und die Re präscntationskosten in Washington waren ihm zu hoch. Als Privatmann kehrte er 1875 nach Wien zurück und versuchte noch mit angestrengter Ruhrigkeit. sich in gemeinnützigen Unter nchmungen und öffentlichen Vorträ gen hervorzuthun, aber er war und blieb eine gefallene Größe. In den neunziger Iahren begannen mit sei ncn körperlichen auch seine geistgein Kräfte zu fallen, und zuletzt war sein Geisr durch schwere Leiden völlig ge trübt. . . C?in amcrikattisÄeS Lod. Ein Lob für deutsch? Städte wird von amerikanischer Seite gespendet. Frederick S. Lamb, der frühere Sekre tär der Municipal Art Society in New ?)ork, bereiste Frankreich. Deutschland und Belgien, um sich darüber zu unterrichten, was in diesen Ländern inbezug auf künstlerische Städteverschönerung und Förderung des Kunstgewerbes innerhalb der letzten beiden Jahrzehnte geschehen, ist. In Unterredungen, die er nach seiner Heimkehr mit Berichterstattern hatte, sprach Lamb ausschließlich von den Eindrücken, die er in deutschen Städten empfing. Er äußerte sich darüber geradezu entzückt. Der vorurteilslose Amerikaner, so meinte er, müsse sich gestehen, daß er von den Deutschen viel lernen könne. Mehr als er zu sagen imstande, sei er überrascht gewesen von den ungcheuren Fortschritten und Verbesserungen, die deutsche Städte in den legten zehn oder fünfzehn Jahren erzielten. Amerikanifche Großstädter müßten erröthen, wenn sie die eigenen Leistunaen mit den Errungenschaften deutscher Städte verglichen. In Deutschland verstehe man es, zur Lösung einer jeden Frage, möge es sich um die Aufstellung eines Brunnens, die Ausschmückung eines Rathhauses, die Anläge eines Bahnhofes, die Verschönerung eines öffentlichen Platzes oder Parkes oder um sonst etwas handeln, die hierfür geeignetsten Baumeister und Künstler heranzuziehen. Die Städteausstellung in Dresden fand Lamb nicht so umfangreich, wie er es erwartet hatte, aber interessant und lehrreich für Amerikaner. Besonders belehrend sei der Vergleich der Städtepläne aus der neuesten Zeit mit denen aus dem Jahre 1870. Die Fortschritte in Dingen. die das Stadtleben angenehm machen, feien in kleineren Städten sogar noch bemerkenswerther als in den Hauptstädten. Die erzielten schönen Ergebnisse führt Lamb darauf zurück, daß in Deutschland das Kunstgewerbe ganz besonders pflegt werde, wodurch man sich nicht nur tüchtige Kunsthandwerker und ein verständnißvollcs Publikum gesichert, sondern auck eine gute Grundlage für den Künstler uno die schönen Künste geschaffen habe. Im Kunstgewerbe seien die Deutschen wahrhast groß. Selbst sonst unbedeutende Orte verfügten über Gewerbe, schulen und Gewerbemuseen. Einrichiungen. die dem großen New Yoik noch immer abgingen. Z.lrnsct7rieben. Nun, Emil, wie hat Dir denn der Rostbraten geschmeckt, den ich Dir zu bereitet? ,O, der war sehr gut ge-meint!"

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1) Wurzelgemüse mit Klößchen. (Kochdauer lh Stun. den. 6 Personen.) Ein gehäufter Suppenteller voll sauber geputzter junger Petersilienwurzeln wird mit derselben Menge gut abgeschabter Karotten vermischt Man läßt in einem irdenen Tcpfe 2 Unzen Butter zergehen, wäscht die Rllbchen hinein, bestäubt sie mit einem Theelöffel voll Mehl, bedeckt sie mit leicht gesalzenem Wasser und dämpft sie unter langsamem Kochen gar. Unterdessen bereite! man folgende Klöße: j Quart Milch. Pfd. feiner Gries. Salz und 11 Unzen Butter werden im irdenen Topfe auf dem Feuer gerührt, bis die Masse ganz steif ist und sich vomTopfe ablöst. Etwas abgekühlt rührt man 3 Eigelb. Salz und Muskatnuß in die Masze. mischt den steifen Schnee der Eier durch und sticht mit einem Theelös sei kleineKlößchen davon aus, welch: man 10 Minuten in leicht gesalzenem Wasser offen abkocht. Das fertige Wurzelgemüse wird nun vom Feuer genommen, mit etwas Fleischextract und einemEßlöffel feingehackter Petersilie vermischt und mit den Griesklößchen verziert angerichtet. 2) Gebackene Weißfische mit Sardellensoße. (Kochdauer 1 Stunde. 6 Personen.) 4 Pfd. kleiner Weißfische werden ausgenommen, geschuppt, sauber abgewaschen und gesalzen. Man wendet sie dann unzerschnitten in Mehl, geschlagenem Ei und Paniermehl um und bäckt sie in heißem Fett hellbraun. Unterdessen hat man aus 2 Unz. But' ter und 1 Unzen Mehl eine weiße Mehlschwitze bereitet, rührt dieser mit Quart dünner Fleischbrühe aus. gibt 3 bis 4 abgewaschene, mit den Gräten feingehackte Sardellen dazu und läßt diese einige Minuten darin durchkochen. Man streicht die Soße durch ein Haarsieb, vermischt sie mit einem Eßlöffel feingewiegter Petersilie, etwas Worcester Sauce und einigen Kapern und richtet sie zu den Fischen an. 3)Frucht-Syrupaufkal-tem Weae. Himbeer-Syrup fin det im Haushalt häufig Verwendung wegen seines vorzüglichen Aromas und Geschmacks zu Limonaden mit wenig Wasser verdünnt als Fruchtsoße zu kalten Puddings und Flammeris, mit Gelatine versetzt zu Himbeer - Gelee. Wer nun einen unübertroffenen Him-beer-Syrup für diese Hauszwecke herstellen will, verfahre nach folgenden Angaben: 3 Pfd. reife Himbeeren, frei von Blättern und ungewaschen, gibt man in einePorzellanschüssel und gießt 1 Quart kaltes Wasser darüber, fügt h Unze Weinsteinsäure hinzu und läßt sie etwa fünf Tage an einem warmen Ort (Küche) stehen, damit der Saft etwas gähren kann. Während diefer Zeit rührt man manchmal mit einem hölzernen Löffel um. Dann gießt man den Inhalt der Schüssel durch ein leinenes. vorher ausgewaschenes, noch nasses Tuch, ohne jedoch die Früchte zu drücken. Man erhält ungefähr 3 Pfd. Saft und löst hierin durch Umrühren mit dem schon benutzten Holzlöffel 3 Pfd. Zuckerpuloer ohne Erwärmen. Hat sich der Zucker gelöst, so ist der Saft fertig und hat feinstes Aroma. Wer den Saft ganz klar haben will, filtrirt durch Papier ode: Filz. Nach dieser Methode kann man auch die Säfte von Johannisbeeren und Erdbeeren herstellen. Die auf dem Tuch zurückgebliebenen Früchte kann man. mit Zucker versetzt, als Marmelade verwenden. 4) Tomatensuppe. In 1 Unze Butter werden 1 Unze gekochter Schinken oder Speck mit einer Zwiebel und einem kleinen, Bund Suppengrün gedünstet. Rühre nun 2 Pfund zerschnittener Tomaten hinein uno koche alles 10 Minuten lang, füge nun lh Quart Fleischbrühe hinzu, lasse die Tomaten weich kochen und gieße die Suppe durch ein Haarsieb. Wenn diese wieder kocht, gibt man 1 Unze in etwas kaltem Wasser aufgelösten Gries hinzu, läßt noch einige Minuten kochm und gießt noch h Tasfenkopf Rahm (Sahne) an die Suppe, was nicht unbedingt nöthig ist. Kleine Essiggurken. Die besseren Gurken werden ausgesöcht. mit reinem, kalten Wasser abgewaschen, mit Salz bestreut, 24 Stunden beiseite gestellt und von Zeit zu Zeit durchgerührt. Man gibt auf 2 Pfd. Gurken 1 Unze Salz. Dann nimmt man die Gurken aus dem SalzWasser, schüttet sie auf ein Sieb zum Ablaufen, trocknet sie mit einem Tuche ab und legt sie lageweise in den Topf. Als Gewürz verwendet man auf ca. 10 Pfd. Gurken 1 Pfd. Perlzwiebeln. Pfd. Meerrettich, h Unze Pfefferkörner. etwasRelkenpfeffer. etwas Lorbeerblätter. Dill und Dragon. Diese Gewürze werden zwischen die Gurken c.elegt. dann nimmt man auf obige Menge ca. 2 Quart guten Einmacheessig. thut nach Geschmack einige Stückchen Zucker hinein und kocht einmal auf. Nach einiger Zeit koche man den Essig auf. . Devoter Trslt. Höfling (zum Prinzen, der einen Hasen gefehlt): Königliche Hoheit, es gibt auch .Hasen, die keinen Schuß Pulver werth sind!"

Nachrichten aus Jndiana.

Gegen eine Straßenfair. T e r r e Haute. Gegen die prsjectirte Straßenfair ist zur Zeit eine Bewegung im Gange. Die Gegner derselben behaupten, daß dieselbe einen unmoralischen Einfluß auf die Bevölkerung ausübe. Es hat aber den Anschein, als ob die Befürworter der Fair den Sieg davontragen werden. Verhaftung eines pro minenten Bürgers. Lafayette. Wallace Marshall, Präsident der Lafayette Engineering (So." wurde von Deputy Marschall Rankin unter der Anklage, die Schiff-fahrts-Gesetze verletzt zu haben ver haftet. Er ist beschuldigt, ein Dampfboot in Betrieb gekabt zu haben, ohne eine Licens zu besitzen. Mit ihm ist Herbert L. West, Secretär der Gesellschaft, welcher als Steuermann auf dem Boot fungirte, ohne licensirt zu sein, verhaftet worden. Sie wurden gegen Bürgschaft entlassen. Evansville-Princeton. E v a n s v i l l e. Noch ist die neue elektrische Linie zwischen Evansville und Princetn nicht vollendet und schon plant man eine Verlängerung der Strecke nach dem Norden zu, nach den beiden Städtchen Patoka und Halelton, Ind. Es ist dies nicht nur ein vorläufiger Plan, sondern bereits so gut wie beschlossene Sache, hat die Vermal tung der Bahn doch bereits bei'm Gemeinderath der beiden Städte ein Freibriefgesuch unterbreitet und soll eZ doch kaum noch einem Zweifel unterliegen, daß jenes Gesuch auch günstig beschieden wird. Auf der Hauptlinie hat man jetzt die Schienenstrecke von der Südlinie v"n Princeton bis nach Storers Station vollendet und es bleibt nur noch die kurze Strecke von dort nach Evansville, sowie innerhalb der Stadtgrenzen von Princeton zu legen. Man arbeitet mit? fieberhafter Eile an dem Bau, um Mitte Oktober vie Linie eröffnen zu können. Der Hampton Mord-Fall. Greencastle. Ter Hampton Mord-Fall wird am Dienstag den Geschworenen zur Berathung übergeben werden. Des Mordes im ersten Grade angeklagt. B l u f s t o n. Tie Großgeschworenen haben gegen John W. Terrel die Anklage deS Morde im ersten Grade erhoben. Derselbe ffi beschuldigt, seinen Schwiegersohn, Melvin Wolf, ermordet zu haben. Skatverein Klebesäckel". Fort Wayne. Hier ist vor einigen Tagen ein Verein organisirt worden, welcher den Namen Klebesäckel" führt. Zur Aufnahme berechtigt sind nur Skatspieler und hat jeder Eandidat, der isich dem Verein anzuschließen gedenkt, sich einer diesbezüglichen Prüfung zu unterwerfen. Candidaten, die nicht wissen, wann sie gereizt werden und wann sie sich überreizt haben, müssen vorerst noch eine Lehrzeit durchmachen, ehe sie aufgenommen werden können. Nur geistig gesunde Männer können als Mitglieder aufgenommen werden, was eigentlich selbstverständlich ist. denn sonst könnten sie ja nicht Skat spielen. Jeder Kandidat hat ein schriftliches Zeugniß seiner Ehefrau darüber beizu bringen, daß er im unbeschränkten Be sitze eines Hausschlüssels ist, und daß sie, die bessere Hälfte, unter keinen Umständen erscheinen wird, um ihren Gatten hnmzuholen. Jedes Mitglied. welches an den VersammlungsAbenden zuerst vom Heimgehen spricht, hat eine Runde zu tractiren, und der Präsident darf nur als Letzter das Local verlassen. Ler verein kann nicht aufgelöst werden, fo lange in Fort Wayne noch drei Skatspieler wohnhaft sind. Ward 103 Jahre alt. In ihrer Wohnung No. 1610 Olive Str. ist gestern Morgen die Negerin Jennette Williams nach 3-wöchentlichem Krankenlager an Altersschwäche, bezw. einer Herzlähmung gestorben. Dieselbe war, soweit in Erfahrung gebracht werden konnte, im Jahre 1800 in Kentucky' geboren, erreichte mithin das hohe Alter von 103 Jahren. Außer einem Stiefsohne scheint die Verstorbene hier keine Verwandten zu hinterlassen. Leichenbestatter Geo. Herrmann wird die Beerdiguug besorgen, die morgen Nachmittag im Mt. Jackson Friedhofe stattfindet. H e u t e b e g a n n in den öffentlichen Schulen wieder der Unterricht.

Rheinische SchüHengilde.

Die Vorbereitungen für die deutsche Kirmes. Im Germania Park hielt gestern Nachmittag die Rheinische Schützengilde" ihr Vor-Exerciren und Schießen für das Schötzefest" ab, welches die Gilde bestehend aus trefflichen Schützen von den Ufern deS Rheins gelegentlich der deutschen Kirmes am nächsten onntaa. wie üblich, veranstalten wird. An den Uebungen nahmen. 15 chützen Theil und wurden im Laufe deS Nachmittags Vögel von der Stange geholt. Zum Hauptmanne der Gilde wurde Major Johannes von Funk, bisheriger Commandeur der Düsseldorf - Oberbitter Schützen erwählt, der eigens zu dem Zwecke hierhergekommen ist und die Damen wollen dies bitte nicht vergessen auch seine Schnurrbart-Binde mitgebracht hat. Ferner beschlossen die Schlitzen, daß das Königsschießen bereits um 2 Uhr onntag Nachmittag beginnen soll, sodaß der Königs-Zug sich an die Schwabm-Parade anschließen kann. Später am Nachmittage soll dann das Preis-Schießen stattfinden. Am Mittwoch, 16. April, hält die Schützengilde im Cafe Victor ihre letzte Versammlung vor der KirmeS ab. Alle Rheinländer, die mitmachen wollen, müssen sich bis Mittwoch unbedingt bei dem Comite gemeldet haben, daS aus folgenden Herren besteht : Carl Tbelen. No. 1627 Columbia Avenue. I. W. Loever. City Enaineers Office. H. Wessel, c. o. Gutenberg Co. Freisinnige Sonntagsschule des Socialen Turnvereins. Am 27. September Eröffnung derselben. Die freisinnige Sonntagsschule des Socialen Turnvereins wird am 27. September Vormittags 10:15 eröffnet werden. .Tüchtige Lehrkräfte sind gewonnen worden. Cs wird in diesem Jahre nach dem neuen vom Vorort herausgegebenen Lehrplan verfahren werden. ' Circulare, sowie der betreffende Lehrplan werden in einigen Tagen ausgeschickt werden. Die Aussichten für die Schule sind in diesem Jahre die denkbar günstigsten. Ter Südseite SchwabenVerein hat zu Telegaten für Organisation des Deutschen Theater Vereins die Herren David Pfaff und John Emhardt erwählt. Lhra-Casino. Die neuen Beamten des ..Lyra Casino" sind: Präs. Phil. Goetz. Vice-Präs. Chas. Woerner. Secr. I. George Müller. Schatzm. Chas. F. Mayer. Durch Herrn Wm. Kothe vom Lyra Cafino wurde dem Nitzel-Fond" die Summe von $3.60 überwiesen. Grundeigenthums Nedertragungen. Thomas E. Dean an Wilmot L. Stecke, Theil Sec. 13, Township 15, Range 2, 1,500. Monroe W. Bailey an Arthur E. Bradshaw, Trustee, Lot 304, Jackson Park, S1000. INDIANA ...Indianapolis... 14. 18. September 1!)03. $0r000 in Preisen. Die großartigste Vieh-, Agrikulturund Mechanische Ausstellung die je in Jndiana gesehen wurde. . . .Sousa und feine Kapelle. . . am 1. und 17. Septbr. Nachmittags auf dem AusstellungSplatze, Abends in der Tomlinson Halle. Eintritt zur Ausstellung : 50 Cents . Kutschen frei. John L. Thompson, Präsident. Charles Downing, , , r.. Secretar.

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