Indiana Tribüne, Volume 27, Number 16, Indianapolis, Marion County, 10 September 1903 — Page 4
Jndiana Tribüne, 10, September 1903.
H
jndiana Tribüne. HerauSAeaeben von der utenbtkg $ Indianapolis, Ind.
Karry O. Thudium t $ Präsident. Geschäfts local: No. 31 Süd Delaware Straße. TELEPHONE 29. n e.-e 1 at the Post Office of Indianapolis a second dass matter. Die Maske ab ! ! Wie ein liberal-gesinnter Mann seinen guten Namen dazu hergeben kann, dem Volke Sand in die Augen zu streuen, ist sonderbar, daß es aber trotzdem geschieht, gebt aus dem Cirku-lar-Briefe, welches den Mayors-Can-didaten der ProhibitionS-Partei als unabhängigen Candidaten protlamirt, hervor. Mit demselben Rechte wie Herr Hitz könnten die Candidaten der demokratischen oder republikanischen Partei erklären, daß sie keinerlei Verpflichtungen der Partei gegenüber haben, ouf deren Ticket sie stehen und nur unter der Aegide des Parteinamens laufen, um Vertreter bei den Polls zu haben. Wenn Herr Hitz als unabhängiger Candidat zu laufen beabsichtigte, warum schloß er dann ein Bündniß mit den Dunkelmännern? Warum erklärte er, daß er, wenn erwählt, auch Prohibitionisten an die Spitze der öffentlichen Behörden stellen würde. Es ist die alte Geschichte von den Wölfen im Lammsfell. a5 Heucheln ist den Prohibitionisten niemals schwer geworden und so kommt es ihnen auch diesmal nicht darauf an, vor der Wahl ihre Principien zu verleugnen, um später, wenn, was unsere Deutschen zu verhüten werden wissen, etwa erfolgreich, die Maske abzustreifen und das dumme Volk mit Skorpionen der Un duldsamkeit zu züchtigen. Glaubt irgend ein vernünftiger Wähler, daß ein Rev. Joshua Sians sield, ein Rev. Worth M. Tippy, ein Rev. G. L. McJntosh, ein Rev. A. D. Berry, u. a. Reverends, welche ihre Unterschriften unter den politischen Uriasbrief, vulgo Circular, so geschickt vertheilt haben, daß ihre Anzahl möglichst unausfällig wird, sich mit irgend einer freiheitlichen Absicht des Fand! daten der Prohibition-partei, Herrn Hitz, zufrieden geben würden? Gilt es nicht vielmehr als sicher, daß sie Herrn Hitz derartig zu binden wußten, daß er wenn erwählt, ihrem Willem gehorchen. nach ihrer Pfeife tanzen muß. Daß keiner unserer deutschen Geistlichen sei nen Namen unter das Rundschreiben, das das Publikum täuschen soll setzte. ist selbstverständlich, wir sind auch überzeugt, daß die wenigen deutschen Namen, welche auf dem Cirkular erschienen,, nicht zu Recht dorthin ge setzt wurden, wie die Zukunft lehren wird. Der Grundsatz: Der Zweck heilig die Mittel", scheint, nachdem ihn die Jesuiten erfolgreich von ihren Schul tern abgewälzt haben, als willkomme nes herrenlose? Eigenthum von den Herren Prohibitionisten in Besitz ge nommen worden zu sein. Daß er den rechten Herren gefunden, zeigt das Eir cular. Die Sucht der Herren Reverends, im öffentlichen Druck zu glänzen. trug den Sieg über ihre sonstige Schlauheit davon und gab den richtigen Aufschluß über die Absichten der Ver fasier des Eirculars. Die Herren werden nun selbst einsehen, daß sie über das Ziel hinaus geschaffen, resp, eine Dummheit machten. Diejenigen, die einen unabhängigen Eandidaten unterstützen, halten keine geheimen Versammlungen ab. Sie brauchen ihre Thür nicht der Oeffentlichkeit, den Vertretern der Preffe zu verschließen. Solche Arbeit im Dun lein characterisirt die Methoden der Prohibitionisten am Besten irnl der Wähler wird sich darüber keiner Täuschung hingeben. Blüthen auS Noosevelt'ö Nede am Arbeitertag : Würd? der Reichthum heute aus der Welt geschafft, so träfe dies die Armen am schwersten, denn sie würden die Arbeitsgelegenheit verlieren." (Würde die Arbeit auS der Welt geschafft, so gäbe es keine Reichen.) D. Red. Der gewissenlose Reiche, der die Armen ausbeutet, ist nicht besser, alS der die Plünderung der Besitzenden anstrebende unskrupulöse Arme." (Schlimmer, denn den Armen treibt die Noth.) D. Red. Beim Civil ist eZ wie beim Militär. Nur die Fähigsten und Besten erringen Erfolg und kommen an die Spitze." (Diesem Princip zufolge wurde jedenfalls Adm. Sampson geehrt und Schley gedemüthigt ?) D. Red.
In einem Artikel über Teutschand's Außenhandel klagt die Köln.
Ztg.: In langsamen, aber unerbittichem Vorwärtsschreiten haben die Vereinigten Staaten von Nordamerika den ersten Theil der Monroelehre in die Wirklichkeit umgesetzt: die wirthschastliche Abschließung der Union von dem europäischen Auslande. Vom McKin ley'Tarif über die Soratoga-Konven-tion und die Trustfrage in Nordamerika im Jahre 1897 zum Tingley-Tarif ge schritten, der sozusagen die hermetische Abschließung vollendete, indem Prohibtivzölle, wie 86 Prozent des Werthes auf Wollwaaren, 60 Prozent auf Spitzen etc. eine Einfuhr unmöglich machen. Wenn auch nicht der Form nach, so befinden wir unS doch sachlich seit diesem Dingley'Tariff im Zollkrieg mit Amerika. Hier das kurz gefaßte Ergebniß: Einfuhr von Ame rika nach Teutschland: 1891, 456 Mill. Mark; 1895, 520 Mill. Mark; 1897, 658 Mill. Mark; Dingley-Vertag-Zoll-krieg 1893, 877 Mill. Mark. Ausfuhr von Deutschland nach Amerika: 1894, 353 Millionen Mark; 1895, 369 Millionen Mark; 1897. 397 MillionenMarkzDingley.VertragZollkrieg 1893. 335 Millionen Mark. Bei Deutschland beträchtliches Sinken, bei Amerika stetes schnelles Anwachsen. Aus Staatsanwalt Folks Nede am Arbeitertag: Es giebt eine individuelle Verant wortlichkeit für RegierungsAngelegen heiten, von welcher sich Viele nicht den rechten Begriff machen. Es giebt ihrer zu Viele, welche geneigt sind. Andere in bürgerlichen Angelegenheiten den Schweiß des Angesichts" vergießen zu lasten, während sie sich das Broteffen" vorbehalten haben. Im Allgemeinen übt keine Klaffe von Bürgern ihre bür gerlichen Rechte gewissenhafter aus, als die, welche sich von ihrer Hände Arbeit nährt. Wenn alle anderen ebenso eifrig darauf bedacht wären, ihre bür gerlichen Vorrechte auszuüben, so würde es weniger Korruption im öffentlichen Leben geben. Wenn die Arbeiter in den Werkstätten und die Farmer auf dem Felde ebenso gleichgültig ihren Bürgerpflichten gegenüber wären, wie die Handelsfürsten in den großen Be völkerungs'Centren, dann würde eine freie Regierung nicht lange bestehen. Der Arbeiter wird manchmal durch arglistige Personen irregeführt, aber das passirt Jedermann. Er ist ebenso gut im Stande, für sich selbst zu sor gen, wie irgend ein anderer Bürger, und wenn er auch, wie alle anderen Menschen, Mißgriffe macht, so wird doch Bürgertugend nirgendwo höher geachtet, als im Herzen des Durchschnittsardeiters. Die Arbeitermaffen haben den Hauptnutzen von guter Regierung, und wenn sie dieselbe ernstlich wollen, so können sie sie haben. Unsere Regierung ist eine Regierung des Volkes das Volk ist souverän, jeder Einzelne ist ein integrirender Theil der Souveränität auf dem Thron amerikonischer Mannheit. Beim Aufbau dieser großen Regierung haben unsere Vorväter eine Weisheit an den Tag gelegt, welche in der Weltgeschichte unübertreffen dasteht. Sie gründeten eine Republik, welche den Bürgern Rechte gewährleistete, die nie zuvor von einem anderen Volke erlangt oder ausgeübt worden waren. Manchmal drohte der Republik Gefahr; aber weise Männer haben das Staatsschiff in den friedlichen Hafen gesteuert. Amtliche Corruption ist der gefährlichste Feind einer freien Regierung. An diesem Felsen sind beinahe alle Republiken früherer Tage gescheitert. Deutsche Kirmes. Heute Abend findet in der Halle des Unabhängigen Turnvereins eine gemeinschaftliche Versammlung des Vorstandes deS Germania Park-VereinS und sämmtlicher Comites statt, welche Arrangements für die Deutsche KirmcS getroffen haben. In dieser Versammlung soll das vollständige Programm aufgestellt werden. Neue Jncorporationen. Gestern wurden folgende neue Firmen und Gesellschaften incorporirt: Die Jeffersonville & New Albany Chautauqua Association". Direktoren: Adam Heimberger, John W. Weather, Frank W. Willey, John C.Zulaup, A. A. Swartz, Henry M. Frank, James E. Taggart, John H. Baldwin, Geocge H. Holzborg, harleß A. Vrosser und T. E. Crawl
Großartig
Wird die Betheiligung der hiesigen Schwa den und Schwäbinnen an der Deutschen Kirmes sein. Die LouiSoille und Terre tzauterLandsleute sollen gleichfalls ein geladen werden. In John Weber'S Local in No. 764 West North Str. kamen gestern Abend die Vertreter der hiesigen Schwa benVereine und die Mitglieder ihrer Kirmes EomiteS zusammen und trafen in ihrer sehr enthusiastischen Versamm lung weitere Vorbereitungen für die Betheiligung der JndianapoliserSchwaden und Schwäbinnen bei der Feier der Deutschen 'Kirmes am 20. Sept. im Germania Park. Das gemeinschaftliche Kirmes-Eomite organisirte sich zunächst durch die Er wählung von Herrn Christ. Ries zum 1. Vorsitzer, David Pfass zum 2. Vors. und Louis Bauer zum Sccretär. Beschlossen wurde alsdann, daß alle Schwaben, die Mitglieder des Schwäbischen Unterst. Vereins, deS Südseite Schwabenvereins und des Schwäbischen Damenvereins gemeinschaftlich den schwäbischen Umzug bei der Kirmes in Costümen mitmachen werden, wie auch bei der Aufführung der Alt-Wei-ber-Mühle" gemeinsam wirken wollen. Der Südseite Schwabenverein wird außerdem, mit Beihülfe der Damen und des Nordseite Vereins die schwäbische Bauern Hochzeit" aufführen, auch costümirt. Und um das Austreten der hiesigen Schwaben bei der Kirmes um so eindrucksvoller und groß artiger zu gestalten, beschloß die Ver sammlung, auch die Mitglieder der Schwaben-Vereine in Louisville und TerreHaute zur Betheiligung, in Costümen, einzuladen. Am Sonntag Nachmittag. 13. Sept.. um' 3 Uhr, wird in der Südseite Turnhalle abermals eine Versammlung des gemeinschaftlichen Comite! abgehalten werden, zu der alle Schwa ben und Schwäbinnen der Stadt ein geladen sind, die mitmachen wollen. 72. Session der Jndiana JahresConferen; der M. E. Kirche. In der Meridian Str. M. E. Kirche wird zur Zeit die 72. Session der Jndiana Jahres-Conferenz der M?.(i Kirche abgehalten. Zu den hervorragenden Besuchern derselben gehören: Bischof Jsaak W. Joyce. Dr. H. A. Gobin von der De Pauu Universität, Dr. Edwin H. Hughes, der neue Präsident dieser Universität, und Dr. W.'R. Halstead, welcher der Secretär für den Fond des Methodisten Episcopal Hospital und Diakonissen Heims von Indiana", welches in Indianapolis errichtet werden wird, ist. Er berichtete u. A., daß ein Bauplatz für $20,000 bereits gekauft ist und $10,000 darauf abbezahlt sind. Die Subscriptionen belaufen sich auf nahezu 8100,000. Er ist der Ueberzeugung, daß dieselben sich schließlich auf $250,000 belaufen werden. Bereinignng der Stadt- und Ortschasts-vchulbehörden. In der Office des Staats-Schul-supt. Cotton hielt gestern das ExecutivComite der Staats-Vereinigung der Stadt- und Ortschafts-Schulbehörden eine Sitzung ab, in welcher die Arrangements für die im November hier abzuhaltende Jahres Versammlung der Vereinigung getroffen wurden. Der Sitzung wohnten folgende Mitglieder des Executiv-Comites bei : Präs. A. M. Sweeney, Präs. der Jndpls. Schulbehörde; Secr. I. W. Ratcliff, Terre Haute; A. C. Hubcr, East Chicago; W. C. Chaffee, Hun tington; Allen Hamilton, Ft. Wayne. Achtung ! Delegaten für die deutsche Bühnen Bewegung. Die Herren Delegaten, welche von ihren bezw. Vereinen zu Vertretern zur Erwägung der Theaterfrage erwählt wurden, sind ersucht sich Donnerstag, den 17. September, Abends 8 Uhr, in der Germania Halle zu Versammlung einzusinden. DasComite: H. O. Thudium. Fritz Francke. Joseph Keller. Henry Victor. Franz. Schäfer. Wm. Kiemeyer. August Hook. Fr. Happersberger. Wm. Kothe. Theo. Stempfel. AloiS Geiger. August M. Kühn. Wm. C.- Weiland. Wm. W. Nieß. '
Entlassen .Wurde der verduftete Feuerwehrmann John Costello.
In der gestrigen Sitzung der Sicher-Heits-Bchörde meldete Feuerwehr-Chef Coots ofsiciell, daß der Feuerwehrmann John Costello von Spritzen-Co. No. 1 (über dessen Fall an dieser Stelle schon berichtet worden ist) seit dem 3. Sept., Morgens 7 Uhr, nicht mehr zum Dienste erschienen ist, obschon er nicht beurlaubt ist. Costello, den wiederholte FamilienZwistigkeiten zum Verlassen der Stadt getrieben haben, wie, man annimmt, wurde deshalb von der Behörde aus dem Departement entlassen. Sam Maxwell, ein ehemaliger Feuerwehrmann, wurde wieder angestellt und O. 29. Alcorn, bisheriger Sub - Feuerwehrmann, wurde zum regulären befördert. Sonst erledigte die Sicherheits-Be-hörde gestern nur unwichtige Geschäfte. Mysteriöse Collision. Gegen 11 Uhr letzte Nacht collidirte an East- und Washington Str. Elmer Warmick von No. 2116 Station Str., Passagier einer Ost Michigan Str. - Car, der auf dem Längstrittbrette der Car stand, auf irgend eine, bis jetzt noch ichs aufgeklärte Weise mit der linken Kopsseite mit einem Trolleydraht-Posten inmitten der Straße und sank betäubt zu sammen. Im Dispensarium wurde er von den Doctoren Sheek, Crnuimg ham und Jesfries wieder zur Besinnung gebracht und dann unter der Obhut von Freunden heimgesandt. Er scheint glücklicher Weise nicht schwer verletzt worden zu sein. Schwäbischer Damenverein. Die wackeren Schwäbinnen thun energisch mit. Der Schwäbische Damenverein hielt gestrrn Nachmittag in I. Emhardt's Halle an der Süd East Str. seine regelmäßige Versammlung ab, die sehr gut besucht war. Nach Erledigung einer Anzahl von Geschäften, die für die Allgemeinheit nicht von Interesse sind, wurde die Frage betreffend Be theiligung an der Deutschen Kirmes besprochen, und mit Begeisterung be schloß die Versammlung für die Alt Weiber-Mühle" wie für die Schwäb. Bauernhochzeit" 30 bis 35 Damen, sowie auch die nöthige Anzahl von Kin dern in Costümen zu stellen. Damit ist der Erfolg des Festes gesichert. Gefährlicher F:nsters!urz Eines jährigen KindeZ. Jsadore Grcenburg, ein 5 Jahre alter Knabe, dessen Eltern im 2. Stocke des Hauses No. 547 Ost Washington Otr. wohnen, stürzte gestern, infolge des NachgebenS des Fenster-Fliegen gitters, gegen das er sich gelehnt hatte. von der Fensterbank im 2. Stocke auf den Seitenweg, aus einer Höhe von 14 Fuß, hinab und trug schwere, wenn nicht tödtliche Verletzungen am Kopfe davon. Er wurde daheim der Pflege deS Dr. McKee anvertraut. Wieder solch' ein rücksichtloser Chauffeur." Geo. Miller, ein Fuhrmann der Union Storage Co., wurde auf der Kreuzung der College und Massachu setts Aves. von einem rücksichtslosen Automodil-Lenker über den Haufen ge rannt nnb schwer verletzt. Ein Fuß wurde ihm zermalmt, außerdem erlitt er sehr bedenkliche Verletzungen am Kopfe. Das Töff-Töff" und sein Chauffeur" verschwanden schleunigst. nachdem das Unheil angerichtet war. Wieder ein Straßenraub. Phil. Corye, ein Einwohner von Milroy, Ind., klagte letzte Nacht zu später Stunde der Polizei, daß er auf der Massachusetts Ave. nahe Liberty Str. von 2 Negern überfallen wurde, die ihn mit Revolvern im Schach hielten und um $50 in Papiergeld beraubten. Südseite Turnverein Herb. l Fest. Garten'Conzert mit nachfolgendem Tanztränzchen, hente, Donnerstag, Abend.
ffi
Ä nn h 1 h
von ISX21312Bl1!JL1I;ot22Q. CDUuUcd.
Brauer des besten Vieres. -
Gut abgelagert und fermentirt. "PURE GOLD" Bier in Flaschen nach allen'Theilen der Stadt frei abgeliefert. GEORGE SEIFERT, EngroS-Hanöler. Neues Pöouc 1644
PJ! ffi P n Wasche abgeholt uud abgeliefert. Grundeizenthums Übertragungen. Czekiel B. Dill an Chas. D. Petti grew. Lot 56, Clarks Add., Haugh-i ville. S1000. Anna Ketelsen an Frank S. Zahn, Lot 2, StephensonS Sub., Theil von Schroers Sub. $1130. Asa L. Muzzy an Edward John Scoonover. Lot 10, Block 16, Lincoln Park. 81100. Elbert E. Gorham an John Bush, Lot 69, Harris südliche Add., Mount Jackson. $1400. Alphoreta Macnamar an Liberty Howard, Lot 1, Wests Erben Addition. $4200. Thomas Runyan an John T. Holtzman, Lot 155, Douglaß Park. $3000. Samuel P. Omens an Charlotte E. Linder, Lot 10, Block 7, Bruce Baker Add. S1200. Olive H. Daggy an Leona R. Roberts, Lot 4, Leuders State Straße Add. S2250. Apollo S. Jngling an Elijah Hoffman, 6 Lots. Barlows Add., Bridge Port. S1200. Arthur A. Andcrson an Friedrich Klelnschmidt, Lot 102, Alvord & Co.'s 3. Sub. S1800. Der Gewinner des zum Besten des Arbeiter-Hallen-Fonds gelegentlich der Arbeitertag-Feier verloosten Zrund stckes und der darauf zu erbauenden Eottage hat sich als ein Minenarbe?ter aus Staunton, Ind., Namens Tom Carico entpuppt und bereits seine An sprüche auf den Gewinn geltend ge macht. Zwölfjähriger Lebensr e t t e r. Eine heldenmüthige That vollbrachte neulich in Trenton, N. I., der im Alter von zwölf Jahren stehende Fred I. Bechtel, ein Sohn des dortigen Ex-Mayors Daniel Bechtel. Während der Knabe mit mehreren anderen Knaben am Shark River spielte, glitt der kleine Charles Cleveland am Ufer aus und stürzt in's Wasser. Ohne sich die Z?it zu nehmen, seinen Rock abzuwerfen, sprang der junge Bechtel dem Ertrinkenden nach, und es gelang ihm unter unsäglichen Anstrengungen, denselben dem nassen Grabe zu entreißen. Neicher Einsiedler. In dem armseligen Quartier eines Tenemenihauses in Wheeling, W. Ba., wurde kürzlich ein betagter Sonderling Namens Thomas Newman todt aufgefu.dc.. Als seine Mitbewohner ihn nicht zur üblichen Zeit erscheinen sahen, sprengten sie die Thüre auf und fanden ihn todt auf seinem Lager; er war einem Herzschlzg erlegen. Der Coroner fand in dem armselig ausgerüsteten Zimmer mehrere hundert Dollars baares Geld, ein Bankbuch mit $31, 000 Depositen in einer Lokalbank und dazu Besitztitel im Werthe von $500, 000. Der alte Mann hatte von jeher ganz allein czelebt. Gottlieb L eukhardt, Die qemüthlicbe cke," Ecke Noble und Market Str rohe nuswaöl von 3 f O 8 Aug. Diener, 5!o. 449 Ost Washington Str. Neues Telephon 325.
11E
2 v jp n n ! I i I i rU Lj J 1 A & M
ifllü
(Öf llilljgv yiü
9 - SttWes Union Eneuaniß. . QJ P M i ! 9 V Telephon: Main 1769. Frenzel Bros., No. 1 W. Washington Str (MerchanU National Bank.) Ein europäisches Department. Wechsel, Creditbriese und Postanweisungen auf alle Städte Europas. & Wffsfcheine n1Sr An und verkauf ausländischen Geldes. )?icht was man verdient, sondern was man erspart, führt zum Reichthum. ...Die. Indiana Trust Company nimmt Depositen an von Z1.00 autoan die zu jeder Zeit gemacht werden können. ES bedarf weder eins bestimmten VctragS nnch eine bestimmte Zeit zu deponiren. ' ,,(,: Jndiana Trust Gebäude. Ecke Wash. Str. und Virginia Are. Capital 81,000,000 Surpluö 150,000 ...Samstag Nachmittag geschloffen... Verlangt: 100 Luchhalter, Stenographisten Illustratoren, Cartonistcn, Bank ClerkS, Zeichner Architekten, Telegraphisten, Pharmacisten. Stellungen sind jeht offen, welche von $1000 bis $2000 jährlich ein. tragen. Sie sind zu einer berechtigt, sobald Sie sich dafür qualisizircn. Wir qualisiziren Sie dafür sehr schnell. Wir verschaffen Ihnen eine lohnende Stellung Spezieller Sommer-KurfuS. Sprechen Sie heute vor. fridiatiapoli M USIIIESS UIIIVERSIT11 E. T. EEEB, PrSs. 32 1. Pem. St. joa. ...Paintcr... Spezielle Aufmerksamkeit roud (Zraining. Salcimining, Tinting und Glaser Ärbeit ae, schenkt werden, No. 11 Hudson Str. Ofkice Teledho sNeul 75L. Wohnung Telephon tltu 65M
A
Deutsche Buchhandlung. Carl Btngpa?, ti Zlrzlnla Ce 84. (32rm6n!e Htcabe.)
(
ö 9
