Indiana Tribüne, Volume 27, Number 15, Indianapolis, Marion County, 9 September 1903 — Page 7

Jndiann Tribüne, 9. September 1903

Das flcsjcirnniß öcs ; 3ttsscnscsnausis & T:riminalr3:nan von A. zlZ. .LlzuKmann at äWi-? H ? -oo-sosi (ijcrifeijung.) C5 ist sehr großmüthig, daß Sie is jcrjt in diesen Lichte darstellen. Aber ich r,'eiß ces'er, was Sie damals von meinem Benehmen dachten, und wie Sie vie?eicht noch heute darüber denlen. JÄ lcar eben ein unreifes, thöTÜ:e Ding, dem eine falsche ErZiehung den Kopf verdreht hatte, so daß e- schließlich die Stimme des eigenem Herzens nicht mehr verstand. Abez waZ ich damals in unbegreiflicher Verblendung gegen Sie und gegen mick gefehlt, ich yabe es inzwischen jährlich schwer genug gebüßt." Sie hatte es zögernd gesprochen wie ein Seständniß, das sie ihrem treiblichen S:?lz in hartem Kampfe abgerunz:n. 2er Nechtsanwalt aber hatte dafür offenbar nicht das richtige Verständniß. iMe es damit auch sein mag, Frau Ainter, jedenfalls handelt es sich da um Tinge, die weit hinler uns liegen, und von denen wir wohl besser nicht mehr sprechen sollten. Darf ich fragen, inwiefern ich Ihnen heute zu Diensten sein kann?" Hermine preßte für einen Moment die Zähne in die rosige Unterlippe. Dann aber fuhr sie sich mit dem Taschentuche leicht über die Augen und sazie nach einem tiefen Athemzuge: Vielleicht tonnen Sie mich nur beklagen, denn ich bin sehr unglückich. Tokto? Leiß hat meinem Manne gestern gewizz ermaßen das Todesurthcil gesprochen." In äußerster Bestürzung bat der Necht-anwalt um eine nähere Erklärung. Und sie wiederholte ihm, wenn auch in starker Uebertreibung, was sie aus dem Munde des Arztes erfahren. Jeder Tag kann der letzte sein," schloß sie ihren Bericht. Denn schon eine geringfügige Aufregung würde nach der Meinung des Tottors hinreißen, ihn zu tödten." Urn Gottes willen das ist ja schrec!lich! Und mein armer Freund hat seine Ahnung von der Gefahr, die über seinem Haupte schwebt?" Er darf nichts davon erfahren. Die beständige Angst um sein Leben würe

ihn nur um so schneller aufreiben. Er halt sich lediglich für nervös und überarbeitet, und er muß bei diesem Glauden bleiben. Ich habe ihn bestimmt, seinen diesjährigen Urlaub schon erheblich früher zu nehmen, als es ursprünglich in seiner Absicht lag, und wir werden uns um die Mcnatswende nach Spindelmühle im Riesengebirge begeben, wo er sich früher einmal recht gut erholt hatte. Aber selbst im günstigstcn Fall wird nach der Erklärung des Doktor Weiß damit nichts anderes gewonnen sein als eine kurze Galgen frist. An eine Heilung oder auch nur an eine wesentliche Benerung seines schweren Leidens ist nicht mehr zu denken." Sie sehen mich in tiefster Seele erschüttert. Und Fräulein Martha? Kennt sie die ganze Wahrheit?" Nein.Sie weiß nichts und sie darf nichts wiijen. Denn wie ich sie kenne, bin ich sicher, daß sie innerhalb der ersten vierundzwanzig Stunden ihrem Bruder alles verrathen würde. Die Kunst, ein Geheimniß zu bewahren, ist ihr eben nicht gegeben. Dann möchte ich sie auch nicht gerade jetzt durch eine so betrübende Mittheilung um ihre glückliche Stimmung bringen." Um ihre glückliche Stimmung? Ich meinte im Gegentheil, Fräulein Winter niemals so still und in sich gekehrt gesehen zu haben als gerade heute." Ein wehmüthiges Lächeln huschte um die Lippen der jungen Frau. Sie sind eben ein Mann, mein lieber Herr Nechsanwalt, und für die äußeren Anzeichen dessen, was zu einer gewissen Zeit still und verschwiegen in einer Mädchenftele vorgehen mag, fehlt Ihnen deshalb der rechte Blick. Tergleichen erkennt wohl nur eine Frau. Ich habe ja vorläufig noch kein Recht, aus der Schule zu plaudern. Aber wenn es Ihnen vorhin der Mühe werth gewesen wäre, meinen Bruder und meine Schwägerin etwas schärfer zu beobachten, würden Sie mir's immerhin glauben, daß sich hinter Marthas stillem und träumerischem Wesen etwas ganz anderes als Kummer oder Niedergeschlagenheit verbirgt." Ich glaube es Ihnen ohne Weiieres," sagte er hastig und mit einem merkwürdig rauhen Klang seiner sonst so wohltönenden Stimme. Und ich habe weder ein Recht noch den Wunsch. tieikr m die Herzensgeheimmne der jungen Dame einzudringen. ZWohl cb:r vermuthe ich, daß Sie mir noch irgend etnx:s anderes rnnzutheuen wünschteir." Ja, und ich hoffe, Sie werden mich nicht mißverstehen. Mein Mann hat bis zu diesem Tage kern Testament ge macht, und wenn sich heute oder morgen die schreckliche Prophezeiung des Dcktors erfüllteIhre Stimme brach, und sie barg das Gesicht in den Händen. Der Recht-anwalt aber begriff vollkommen, was sie hatte sagen wollen, und er schien nichts TadelnswertheZ darin zu linden.

Es ist nur natürich, daß Sie sich mit dem Gedanken an diese traurige Möglichkeit beschäftigen," sagte er. Und ich bin in der That überrascht, zu hören, daß mein sonst so bedächtiaer und umsiÄtiaer freund nocb eiefct

das eoursnin aesuylt hat, auch für den Fall, auf den wir alle stündlich gefaßt sein müssen, sein HauS zu beste!len. Er ist das ebensowohl Ihnen schuldig als seiner Schwester, der er, wie ich aus seinem Munde weiß, einen Theil seines kleinen Aermöaens -mei dacht hat." So gut sie sich sonst zu beherrschen verstand, dieser Neuigkeit gegenüber verlor Frau Hermine doch für einen Moment ihre Fassung. Hat er Hhnen das gejagt? fuhr sie aus. Seine Schwejier steht ihm alio naber als ich? Und er mutbet mir zu. diese armselige Summe, die nicht einmal hinreichen würde, mich gegen Noth und Entbehrung zu sichern, ml teuer Anderen zu theilen?" qon ve: ihren ersten yesttgen Wor. ten hatte der Rechtsanwalt sich erhoben. Ich kaun Ihnen daraus keine Antwort geben, Frau Winter, da es mir nicht zutommt, die Absichten Ihres Gatten zu erklären oder zu vertheidigen. Was aber die von Ihnen mit Recht gewünschte Errichtung eines Testaments betrifft, so mochte ich Ihnen doch anheimgeben, Gerhard selbst dazu zu veranlassen. Ihre Liebe uno Ihr weibliches Zartgefühl werden Sie eine bessere und schonendere Form dafür finden lassen, als sie mir zu Geböte stände. Sollte aber für die Abfassung der letztwilligen Verfügung mein juristischer Rath erwünscht sein, so siehe ich selbstverständlich in jedem beliebigen Augenblick zur Verfügung." Die Kälte und Gemessenheit seiner Erklärung brachten Hermine die ganze Größe des Fehlers zum Bewußtsein, den sie da begangen hatte. Für den Augenblick aber war ihr leine Gelegenheit mehr geboten, ihn wieder gut zu machen. Denn der Rechtsanwalt zog seine Uhr und fügte, noch ehe die betroffene junge Frau ihm hatte antworten können, hinzu: Lassen Sie uns aber von ganzem Herzen wünschen und hoffen, daß die Befürchtungen des Doktor Weiß übertrieben gewesen seien, und daß der Gebirgsaufenthalt Ihrem Manne nachhaltige Besserung bringen werde. Und nun verübeln Sie es mir nicht, wenn ich mich empfehle. Ich werde durch dringende Arbeit, die mich in meinem Bureau erwartet, dazu genöthigt." Er hatte den Fuß schon auf der Schwelle des Speisezimmers, und sein Benehmen ließ keinen Zweifel, daß er entschlossen war,' sich nicht halten zu lassen. Kurz und eilig war seine Ver abschiedung von Martha, die nicht einmal den Muth hatte, ihm eine Tasse ihres eben fertig gewordenen Kaffees anzubieten. Und mit geradezu eisiger Höflichkeit erwiderte er George Millers verbindlichen Gruß. Als er die Winter'sche Wohnung verließ, geschah es mit dem unerschut terlichen Vorsatz, sie hinfort nicht mehr zu betreten. Frau Hermine aber mußte wohl etwas derartiges auf seinem Gesicht gelesen hab.n; denn als er xiod kaum die Straße erreicht haben konnte, saß sie bereits an ihrem Schreibtisch, um auf brieflichem Wege die Rechtsertigung zu versuchen, zu deren Vorbringung er ihr keine Zeit mehr gelassen. Sie schrieb ihm, daß er ihr bitteres Unrecht thun würde, wenn er die hefiige Aeußerung über die Absichten ihres Mannes etwa als eme Lieblongkeit ge gen ihre Schwägerin deutete. Auch wenn Gerhard seine Schwester überHaupt nicht bedenken sollte, würde sie es als ihre heilige Pflicht ansehen,Martha allezeit eine treue und sorgende Freundin zu sein. Jene fluchtige Auf Wallung, deren sie selbst sich qleich nach he? im innersten Herzen geschämt habe. sei eben nur eine Folge der durch die Sorgen und das ausreibendeVersteckenspiel der letzten vierundzwanzig Stunden erzeugten Nervenüberreizung geWesen. Es habe ihr wehe gethan, zu denken, daß trotz ihrer treuen ehelichen Pflichterfüllung, die ihr wahrlich zuweilen schwer genug geworden sei, die Schwester dem Herzen ihres Mannes näher stehe als sie. Und einzig diese Empfindung, nicht aber der Gedanke an das armselige Geld, habe ihr die häßlichen Worte eingegeben. Es sei ihr ein Bedürfniß, ihm das auszuspre chen. denn es würde ihr eine unerträg Iiche Vorstellung sein, gerade von ihm falsch beurtheilt zu werden. Von der Errichtung des Testaments war in dem Briefe mit keinem Wort mehr die Rede; aber er schloß mit einer trotz ihrer vor sichtigen Fassung für den Rechtsanwalt sehr verständlichen Hindeutung auf die große Veränderung, die demnächst in Marthas Leben eintreten werde und durch die ihre Zukunft ohnehin ein für allemal sichergestellt sein wurde. Wenn er wirklich für mich verloren wäre," dachte Hermine, während sie den ziemlich lang gerathenen Brief versazloß, iyr wenigstens soll er darum doch memals gehöre! Noch am Abend des nämlichen Tage mußte daS Schreiben sich in den Händen des Rechtsanwaltes befunden haden. Und vierundzwanzig Stunden spater kam ein an Frau Hermine Wm ter adressirtes Billett von Hermann Schröders Hand, das sie wohl als seine Antwort betrachten durfte, wenn auch ihres Briefes, den sie als streng ver traulich" bezeichnet hatte, darin nicht Erwähnung geschah. Es enthielt nichts anderes als einen höflichen Dank für die . bisher genossene Gastfreunds chaft

und eine Bitte, ihn zu entschuldigen.

falls es ihm in Folge einer großen Arbeitslast nicht mehr möglichem sollte, den Herrschaften vor der Abfahrt nach Spindelmühle in eigener Person glückliehe Reise und gute Kurerfolge zu wünschen. Zornig riß die junge Frau das Blatt in Fetzen; denn das war ja nichts anderes als eine Absage in unzweideutig''Ihrelängst gehegte instinktive AbNeigung aegen die Schwägerin aber, in der sie die eigentliche Urheberin ihrer schmerzlichen Enttäuschung sah, wurde mit diesem Augenblick zu unauslöschlichem, tödtlichem Haß. Herr George H. Miller schien sich in dem gastlichen Hause seines Schwagers so behaglich zu fühlen, daß er seinen Besuch der ursprünglichen Absicht entgegen fast über eine ganze Woche ausdehnte. Das Verhältniß zu seiner Schwester freilich hatte während dieser Zeii an Herzlichkeit eher verloren als gewonnen. Hermine schien ihn beständig mü einem gewissen Mißtrauen zu beobachten, und namentlich während der letzten Tage seines Aufenthaltes war sie unverkennbar bemüht, jedes längere Alleinsein zwischen ihm und ihrem Manne zu hintertreiben. Die spöttischen Blicke und gelegentliche, nur für sie verstandliche Anspielungen des Amerikaners" ließen erkennen, daß er ihre Absicht und auch die Gründe derselben sehr wohl durchschaute. Im Uebrizen aber blieb er bis zur letzten Stunde immer gleich artig und liebens würdig, während sein Benehmen geg:n Martha geradezu das eines ernsten BeWerbers war. Darüber, daß ihm von dieser Seite auch nicht die kleinste Ermuthigung zu Theil geworden war, konnte er sich freilich nicht täuschen. Die junge Lehrerin hatte ihn vielmehr zuletzt ganz unzweideutig abweisend behandelt und sich wohl nur durch die Rücksicht, die sie dem Gast des Hauses schuldig war, abhalten lassen, sich seine Zudringlichkeit mit aller Energie zu verbitten. Gerhard Winters Vorliebe für den eleganten Schwager und seine Bewunderung der glänzenden Eigenschaften, die er täglich von Neuem offenbarte, waren dagegen bis an das Ende seines Besuches unvermindert geblieben. Und er lieferte ihm dafür am Tage seiner Abreise einen augenfälligen Beweis, indem er einen Augenblick des Alleinseins, den Frau Herminens Wachsamkeit nicht hatte verhindern können, dazu benutzte, ihm befangen und schüchtern wie ein junger Dramatiker, der dem Theaterdirektor sein erstes Werk einreicht, ein von seiner Hand geschriebenes. ziemlich dickleibiges Manuskript zu übergeben. Es ist eine größere Denkschrift über in von mir ersonnenes neues System ver Kassenführung mit absolut sicheren stontrollmaßregeln," sagte er errathend, als George Miller ihn verwundert ansah. Ich habe seit Jahren in aller Stille daran gearbeitet, und selbst Hermine, die sich übrigens für diese Dinge leider sehr wenig interessirt, hat keine Ahnung von seiner Existenz. Ich weiß nicht, ob die Arbeit einen Werth hat, und es läge mir sehr viel daran, das Urtheil einer kaufmännischen Autorität zu vernehmen. Wer aber konnte berufener sein, eine solche Kritik zu üben als Du! Und darum wäre ich Dir herzlich dankbar, wenn Du Dich aelegentlich einmal entschließen könntest, das Manuskript zu prüfen und mir dann ganz ungeschminkt Deine Meinung zu sagen." Mit der Versicherung, daß es ihm ein Vergnügen sem wurde, diesem Wunsche zu willfahren, nahm Miller die Denkschrift entgegen und barg sie in seinem Koffer. Es schien, daß er auch seiner seits noch etwas auf dem Herzen habe; aber der Eintritt seiner Schwester hinderte irrn, es auszusprechen, und auch bis zu dem Augenblick seiner Abreise fand sich keine Gelegenheit mehr dazu. Die Vorbereitungen für den Som meraufenthalt in Spindelmühle wur den von der jungen Frau jetzt mit allem Elfer betrieben. Und es war ihr jeden falls sehr erwünscht, daß Martha den selben nicht theilen wollte. Denn die junge Lehrerin hatte von den Eltern einer u)i besonders nahestehenden Schü lerin die sehr herzliche Einladung er halten, die Ferien auf ihrem bei Lieg nitz gelegenen Rittergute zu verleben. und sie hatte schon deshalb zugesagt, weil es auch für sie eine Erleichterung bedeutete, des Zusammenlebens mit ihrer Schwägerin, das sich immer unerfreulicher gestaltete, für eine Weile u'erhoden zu fern. Dem Rechtsanwalt Schröder war sie seit zenem Mittagessen nur noch ein einziges Mal auf ihrem Schulwege ve gegnet. Aber sie hatte sich diesmal wahrlich nicht dem Glauben hingeben tonnen, daß es eme von ihm absichtlich herbeigeführte Begegnung sei. Denn er war mit sehr steifem und stummem Gruße an ihr vorbeigegangen. Sein Blick hatte sie kaum gestreift, und der Ausdruck seines Gesichts war ein derar tiger gewesen, daß ihr sicherlich der Muty entfallen wäre, ihn anzureden, wenn sie sich etwa mit einer derartigen üüiql getragen hatte. 6. Kapitel. Vri Vi (" 5 . ÜÜSL 'm Kassenzimmern des Gewerkschaftshauses tfcIUayi ivui VVIUVU, UIAl brannten mit leisem, ein tonigein Zischen noch immer die Gas flammen. Man schrieb den 30. Juli, und wie immer an den beiden letzten Tagen b:s

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Monats, wenn es sich darum handelte, den Abschluß für die Kalkulatur fertio u stellen. mußte.Winter zur Bewälti-

gung cer muyevouen und umsangreichen Arbeit einen großen Teil der Nacht zu Hilfe nehmen. Für den Buchhalter Bartel bestand keine Verpflichtung, über die gewöhnlichen Dienststunden hinaus im Bureau zu verbleiben. Aber wie er nie eine Gelegenheit vorübergefyn ließ, seinen unermüdlichen Diensteife? an den Tag zu legen, so stellte er sich auch für diese nächtlichen Abschlußarbeiten seinem Vorgesetzten stets na! größter Bereitwilligkeit zur Verfll, gung. Daß nicht nur das eigentliche Kassenzimmer. sondern auch der anstoßende Raum erleuchtet war, hatte seine Ursache in der unbesieglichen Angewöhnung des Buchhalters, beim Addiren größerer Ziffern'.eihcn die einzelnen Zahlen haloli vor sich hin zu murmein eine Gc v::'neii, die den nervösen Nendanien jeher eigenen THä tigkeit stets af das empfindlichste störte. Darum mußte sich Bartel in das Nebenzimmer seen, sobald es sich um eine derart icchneüsche Arbeit handelte, und die Veröindungsihür zwischen den beiden Räumen, die sonst gewohnlich offen stand, blieb alsdann fest geschlossen. Seit acht Uhr Abends schon saß der Buchhalter heute hier in der Registratur, ohne daß er nur ein einziges Mal seinen Platz verlassen oder seine Arbeit unterbrochen hätte. Nun aber spürte er ein Flimmern vor den Augen, daß die langen Zahlenreihen für einen Moment wie ein Haufen aufgeregter Ameisen durchcinanderliefen, und er legte die Feder nieder, um sich eine kurze Erholung zu gönnen. Eines der Fenster, die nach dem Hofe hinaus gingen, war der sommerlichen Schwüle wegen weit geöffnet, und in dem Bedürfniß, die vom langen Sitzen steif gewordenen Glieder zu dehnen, blieb Bartel, nachdem er ein paarmal so leise als möglich im Zimmer auf und nieder gegangen war, an diesem Fenster stehen. Es war eine von jenen hellen Hochsommernächten, in denen sich die Erde nur in matte, silberige Tämmerungsschleier zu hüllen scheint. Selbst auf ziemlich beträchtliche Entfernung hin konnte man die Umrisse der einzelnen Gegenstände unterscheiden. Und beinahe unheimlich deutlich schimmerten die gespenstisch weißen Leichensteine vom nahen Garnisonlirchhofe herüber. Ter Buchhalter, dessen Hang zu phantastischen und abergläubischen Vorstellungen ohne Zweifel txn Erb theil seines Zigeunerblutes war, hatte diese stummen Mahnzeichen des Todes sonst niemals anders als mit geheimem Grauen betrachten können. Heute aber war sein Geist so ganz mit anderen Dingen beschäftigt, daß er ihrer kaum gewahr wurde. Glühender denn je zuvor regten sich in seinem Innern die sehnsüchtigen, begehrlichen Wünsche, die von jehe? die eigentliche Triebfeder für all sein Denken und Trachten abgegeben hatten. Er wollte reich werden, unermeßlich reich, wie es vor ihm schon so viele geworden waren, die ihre Laufbahn in Armuth und Niedrigkeit begönnen hatten gleich ihm. Er wollte alle die im Staube zu feinen Füßen sehen, vor denen er sich jetzt beugen und demüthigen mußte. Und nicht allein die Seligkeit jener Macht, die allein der Reichthum zu geben vermag, sondern auch das Glück der Liebe wollte er in vollen Zügen genießen. Ja, .die berauschende Vorstellung dieser höchsten irdifchen Wonne beherrschte heute sogar fast ausschließlich seine Ideenwelt. Denn die Ereignisse der letzten vierzehn Tage, die ihm Veranlassung gegeben hatten, sich besonders lebhaft mit Martha zu beschäftigen, hatten zugleich seine verschwiegene Liebe zu ihr bis zur Gluth einer Leidenschaft gesteigert, gegen die es kein Widerstreben mehr gab, nachdem sie mit übermächtiger Gewalt von seinem Sein und Wesen Besitz ergriffen hatte. Im Träumen wie im Wachen dachte er nur noch an sie; und wenn er sich heute brennender denn je Reichthum und Ansehen wünschte, geschah es vor allem, weil er sicher war. den Bewerbungen eines reichen und angesehenen Mannes würde Martha nicht widerstehen, wie deutlich auch immer seine zigeunerische Abstammung ihm auf das Gesicht geschrieben sein mochte. Daß er sie besitzen müsse, und daß er der elendeste aller Menschen sein würde, wenn sie sich einem Anderen zu eigen gab, war ihm durch die Eifersuchtsqualen, .die er während der bei den letzten Wochen erduldet, zur unumstößlichen Gewißheit geworden. Mit dem angeborenen Spürsinn seines Stammes hatte er, ohne sich ausfällig zu machen, seit dem Beginn seines In teresses für das junge Mädchen alles auszukundschaften gewußt, was von den Ereignissen in der Winter'schen Familie irgend welche Beziehung hatte zu ihrer Person. Namentlich in der jüngsten Zeit, wo diese heimliche Liebe wie ein verzehrendes Feuer in seinen Adern brannte, war er sehr wenig bedenklich gewesen in der Wahl der Mittel, die ihn über ihr Thun und Lassen, über ihre Bekanntschaften, und wenn möglich auch über ihre Empfindungen unterrichten sollten (Fortsttzung folgt.) Riesen-Zaun. Der Zaun, der dazu bestimmt ist, die Fort Belknap Jndiancr-Reservation in Montana, die 40 Meilen breit und 60 Meilen lang ist, einzufriedigen, ist nach jahrelanger Arbeit nunmehr fertig geworden. Es soll der längste Zaun der Welt sein.

Mo)crne Indianer.

Fortgeschrittene Kltur im JnvianerTerrits xiuui TaS Familieultben. Ueber die etwa 60,000 modernisirten Indianer, welche oas Jndian Tcrritory" bevölkern, bringt die 2m coln Freie Presse" eine Schilderung, der wir das Nachstehende entnehmen. Der am meisten gebildete und modcrnisirte Stamm der fünf Eivilized Tribeö" ist der der Cherokees. Das Schulwesen steht im Ganzen auf gleicher Stufe mit demjenigen der Union. Die Creeknation allein hat über 40 große öffentliche Schulen. Die Cherokees haben ein Male Seminary" für Studenten ihres Stammes und ein Neger-Seminar. Die Choctaws im Süden besitzen zwei vorzüglich geleitcte Akademien, die Oak Hill" und die Wheelock" Akademie, die Chickasaws, im Westen, die Chickasaw Rock Academy." Ter Mehrzahl nach sind die Indianer Landwirthe und Viehzüchter, in den Städten aber auch Handwerker aller Professionen. Von kirchlichen Denominationen herrscht die presbyterianische vor; doch sind auch die Baptisten, Methodisten, Episkopalen und römisch Katholischen in bedeutender Anzahl

vertreten und besitzen namentlich in den Städten recht schöne und ansehnliche Gotteshäuser, die Sonntag für Sonntag stark besucht werden, denn der moderne Indianer ist auch zu allermeist ein gläubiger Christ. Geistige Getränke dürfen im Territorium weder fabrizirt noch in besonderen Trinkhallen verkauft werden. Wer seine Kehle anfeuchten will, der muß Wasser gebrauchen oder sich in der Apotheke für theures Geld ein wenig Medizin" verschaffen. Schmuggler mit Feuerwasser" werden drakonisch streng bestraft und sind es namentlich die Indianer selbst, welche gegen Schmuggler ain energischsten vorgehen. Die persönliche Sicherheit des Fremden wie des Einwohners ist nicht gefährdeter als anderswo in der Union. Die meisten Desperados gehören zu den eingewanderten Weißen. Fabriken, Bergwerke und Banken haben zumeist Weiße zu Besitzern und Direktoren. Alle Weißen jedoch, die nicht entweder in eine der Nationen adoptirt sind oder hineingeheirathet haben, zahlen zu den Squattern, d. h. zu den besitztitellosen Bewohnern, oder zu den Pächtern. Die sogenannte Dawes-Kommission, die ihren Sitz ebenfalls in Muskogee hat und vom Sekretär des Innern in Washington abhängt, ist gegenwärtig dabei, das ganze ungeheure Gebiet in Allotments" oder Antheilen unter die indianischen Familien in Stadt und Land zu vertheilen, so daß jede Familie fortan ihren bestimmten Grundbesitz erhält, der ihr (auch veräußerbares) Eigenthum ist. Wenn diese Vertheilung vollendet sein wird, dann soll dem Territorium nichts mehr im Wege stehen, auch als vollberechtigter Staat sich der Union anzuschließen. Das Familienleben der modernen Indianer ist ein völlig civilisirtes. Sind auch die Häuser, namentlich auf den Farmen, noch handgebaut, also Blockhäuser oder unansehnliche Brettergebäude, so sind sie doch im Innern mit allem Komfort der Neu-it ausgestattet und können das auch sein, denn die allermeisten Indianer sind wohlhabende Leute und diejenigen, die es noch nicht sind, haben vermöge ihrer Nüchternheit, ihres Fleißes und ihres außerordentlich entwickelten Erwerbssinnes alle Aussicht, wohlhabend zu werden. Die ErZiehung der Kinder ist ebenfalls völlig modern, mit ihren Vorzügen und Fehlern. Putzsucht und Verschwendung sind, wo sie sich eingenistet haben, geradezu augenfällig. Nicht alle feinen Toiletten sind für die oberen Zehntausend in den großen Metropolen bestimmt; ein gut Theil davon findet seine Bestellerin auch unter den modernen Squaws," die sie aber mit gleichem Chic und vollendeter Grazie und Anmuth zu tragen verstehen. UeberHaupt diese modernen Indianerinnen! Man hat gar keine Ahnung davon, wozu sich diese Enkelinnen der rothen Teufel" im Laufe der Jahrzehnte herausgemustert haben! Gar nicht wiederzuerkennen." Klavier-, Mandoline-, Guitarrespielen, Singen, Verse machen, Romane lesen, auch schreiben (!), Malen und Zeichnen, Golf und Polo spielen, tanzen und flirten, ganz wie ihre kaukasischen Landsmänninnen; nur mit dem charakteristischen Unterschiede, daß alles bei ihnen feuriger, leidenschaftlicher betrieben wird. Die schönsten, und von den Weißen zu? Ehe begehrtesten Mädchen hat die Cherokeeund nächst dieser die Creeknation aufzuweisen. Am herrlichsten sind diejenigen, deren Teint noch einen schwachen Schimmer der ursprünglichen Kupferröthe ihres Stammes sich bewahrt hat! Und trotz aller übertriebenen Verfeinerung sollen diese modernen Squaws" sehr tüchtige und treffliche Hausfrauen sein. Kraft stück eines E i na r m i g e n. Peter Peterson, ein LOjähriger einarmiger Mann, welcher auf Veranlassung der Polizei von Sioux City, Ja., in Hudson. S. D., vor Kurzem verhaftet worden, grub sich einen Gang durch den schweren Cementboden nach der Außenseite des Gefängnisses und entfloh. Er war an dem Einbrüche in einen Güterwagen in Sioux City betheiligt, wobei eine große Quantität Cigarren und andere Sachi.n entwendet wurden. Als et verhaket wurde, hatte er noch einige von den gestohlenen Cigarren in seinem Besitz.

Feuer - Signale.

i Pemlsylv und Market 5 Eglish'S Opan-HauZ ö Tastund Stto Fork 7 Noble und Michigan S N. Jerjey u. MQff Ad 9 Pine und Nortb ,0 Market und Pine !1 Vcrmont nah East U N. 8 Spritzenhaus Mass. Av nahe Vlzllt 13 Teware mid Walnut 14 Jersey Centra! A. 15 NasZ, unbCorocUStt Asy uvb 11. Straße ;7 Park Äve und 12 Str .3 Columbia und HiLsid l9 Highland Äve u.Pratt 11 Illinois und St. Jo 23 Pmnsylv. und ?ratt 24 Meridian und 11. Ctr 25 No. s Spritzenhaus IS. nahe JllinvlS 2S Senate Ave .CtSlair n Illinois und Mchigan Pesylvania und 14. ü Senate Ave. und 1Z. ZI ?:o. 1 CpritzmhauS Ino Ave nahsMichiga 32 Neridia und LZalnut ü California u Vermont 35 Blake und New Iork 55 Ind. Lv. u. Ct. Clair 37 Sity Hospital zs Blake und Norch 39 Michigan und LgneS 41 No. 6 Spritzenhaus Washington nahe Weft 2 sendorf u Wash. 43 Aissouri u New Dort is Meridian u Wash 6 JllmoiS und Chio 47 Capitol Av. u Wash 4S Z!:nga'S PorkhauS 4 Straßenbahn Ställe 23. Washington Str 51 No. 10 Spritzenhaus JllinoiZ u Merrill 52 JllinoiS u Louisiana 53 WeN und South M West und WcCarty 56 Senate Ave. u Hcnrh 57 MerLian und Rah Lg No. 4 Spritzenhaus MadisonAv.uMor-.-iS it Madijon Lv.uTunlop 1 No 2 Haken Leiterhau Eouth nahe Telaivar 2 Penn. Merrill 33 Telatoare u. McCartv M ast und VcEarty 5 New Jersey .NerriZ 67 Virg. Av. u Bradshaw 53 Sast und Prospekt 9 Bicking und High 71 No. 11 Spritzenhaus Lir Ave. nahe Huron 72 Last und Seorgia 73 Eeda, und ElN 74 Davidson u Eeorgi 75 Snzliff Av. u Pine ? Shelby und BateS 7? No. 3 Spritzenhaus Prospekt nahe Shelb? 7 Fletcher Av. u Shelby 31 Tlxlct u. Veto Zersetz 32 Telatvare und Wash. S3 East u Washington H Nett Forku.Tavidsof HS Taubstummen Anstc.lt H6 Ver. Staaten Arsenal 37 Oriental und Wash. SS Frauen:Reformat. n No. 13 Spritzenhaus Maryland nahe Mer. 2 Meridian u. lJcoraia. 33 Meridian und South t Pennfölo u. Louisiana " ?ircnni Ave u. Alab. SS Hauptquartier. 7 Grand Hotel. 33 Capital Ave und Cti 23 No. 16 Spritzenhaus 16. und Lsh. t24 Alabama und 16. 125 Central Ave und 15. 126 DandeS und 15. 127 Brockside und Jupiter i,23 Central Ave und 17. 12? Telauare unv is. 131 Alabama und 11. 122 Bellefontaine und 't, 134 College Ave und 20. !55 Delaware und 13. 13 Alabama und North 137 NcwNann und 19. 133 College Ave und 14. 139 Cornell Ave und 13. 141 AandeS iml-13. 142 Highland Ave und 10. 143 Tecumseh und 10. 145 Sie Jersey nd 22. 46 Alvord und 17. U7 No. 2 Spritzenhaus Hil.side Ave und 16. .43 College Ave und 2. 149 College Ave und 27. 152 Park Ave und 22. 15 L E u. W Bahn u. 22. 154 Ramsey Are und 10. 156 Stoughton u Netvman 157 AtlaS und Pike. 153 Blovd und Patrpak,. 159 No. 21 Spritzenhaus Brightood Arden und Depot 133 Brightwood und 25. 164 Rural und Bloyd 135 St. Clair u. keystone 167 Arsenal Ave un 23. C3 Bellesontame und 23. 169 Park Ave und U 212 Capital Ave und 17. 213 Pennfylv.u.Vichiam 214 JllinoiS und 20. 215 Senate Ave und 21. 216 Pennsvlvania und 22 21? Meridian und 16. 213 Capital Ave und 26. 219 Vroadlvay und 10. 231 JllinoiZ und McLea 234 No. 14 Spritzenhaus Kenwood und 30. 35 JllinoiS und L3. S36 Annetta und 30. 237 No. S. Sprizenhiu Ndell und Stau 238 UdeU Ladder sßcrll 239 Isabel und 47. 241 Meridian und 24. 242 JllmoiS u Et. Clcr. 243 Eldrioze und 23. 812 West uud Walnut 13 West und 12. 314 Howard und 16. 315 Torbet nd Pa 316 Cavital Ave und li 317 Northwestern Ave u 21 515 Gent und 13. 519 Canal und 10. 321 Cerealine WcrkZ 824 Vermont und Lvnn S25 BiZmarcku Granddie 326 No. 29 Spritzenhaus Haughville. 327 Michigan u. HolmcS, , 325 Michigan u. Concord 341 West und McJntyre 412 Miffouri u. Vaqland 413 Missouri und ftio 415 Capital AveLeorg.a 416 Missoun u Kentuckh A. 417 Senat Ave iu Wasd. 421 P und E RunuZ W. Washington. 423 Irren-Hospital. 424 Miy Ave u.J DuQ 425 Wash lnd Harris 426 No. 18 Spritzenhaus W. Washington 427 Oliver und Virch 423 Oliver und Osgood 429 Nordyke und Fort 431 Hadley Ave u. Mornt 432 River Ave u. MorriZ iH River Ave und Rah 435 Hardmg u. Big 4 R 9 436 Harding und Cluxt 437 No. 19 SpritzenhO MorriS und Harbins. 4 Jtoflt KTtäCiZZS 439 etttfystl 451 ReiSn und EiCt 452 Howard und et 453 MornS und LappS 456 Lambcrt und Belonl 457 NordhK Ave u. Vear nurn WorkS 612 West ud Rat) 513 Aenwky Avu.Mer7D 514 Meridian und MornZ 516 JZwoiS und Sansat 17 Morris und Dakota 513 MorriS und Church 619 Capital A. u McCarry 621 Meridian und Palr. 123 Pine uns, Lord 624 Madisor.Aveu Lincot KZS Meridian und Bett ZV, 527 Carlo und Ratz 523 Meridian und Anzonti 52? Meridian u. Naymond 531 Meridian u. MeCar. 532 No. 17 KpritzenhaS MorriS nahe West 612 McKerna:und Dounh. 613 Esst u. Lincoln 614 East und Beecher 515 Wright und San: 617 McCarty und Leaty 13 New Jersey u Ave 712 Spruce und Prospekt 713 English Ave. u. Laurel 714 etaiÜlu.S3cIt$l 715 Cheiby und Beecher 716 State Ave und Orangi 713 Orange und Laurel 71? Ehell!y u.Claae Av 721 Lerington A. Zaure 723 Jletchcr Aver-.ciVrur, 724 Cta.'e LLeu. Ptotav 726 Prospckt undleasa 726 Orange und Halla? 723 Liberty und Wen 729 Woll: und South 81 No. 15 Spritzenhaus Ost Wafhmgtcn 13 Market und Noble 814 Ohio u. Highland Ax 815 Michigan u. Hiahlan, 816 Market Arsenal As, 817 Ost S. Clair u?d Union Bahn Geleise. 821 Pan Handle EhrpL L23 Vermont und Waicou L24 Wash. und State 2. 85 Madden'SLounge Fcd 826 Tmker und Dorsey 827 Wash. und Beville Ave 829 No. 12 Spritzenhau eville nahe Michigan 831 Ss?ithkastern 2U und Wovdside. 832 Wash. und Dearbor, 834 Coutheaftern und Arsenal AveS. 835 New Dork und Tempi, 912 JllinoiZ und Marhl. 13 JllmoiS und Market, 914 Penn, nd 22afc 9i5Telawart nd ys? Spezial.Siznale. Ersten Schläge, zweiter Alarm, 8w:iit 2 Schlagt, dritter Alarm, Dritten Schlage, vierter Alarm. l-2-i, Feuer aus und Schlauch aufgersZt. 3 Schlag, Wasserdruck ab. 12 Schlage, 12 Uhr Mittag. 0 Die Zo bezeichneten Cignake werden nur dsm Thurrm Wächter angegeben da an den betreffend Straßes kreu zunge fei AlarmkZsten anaebracht sind. Chicago und der große Nordwefteu vi c ni y , e)j i.ögaa. ,WVN n?VFW Kny l 0 laka-Sawaii-BbUU,dtue Inseln. Vier tägliche Schnellzüge nach Chicago. Von der Monon 47. Str. Etation, Chicago, lnd nur 5 Minuten mittelst elektrischer gar nach den Union Biehdöfen reneli Lick Sp rings, indem Orange Eounty Hochland. ffamttitn-Hotet anter neuer Seschäftöleituna. Pluto, Proferxine tnd BowleS Quellen. Bestes Mineralwasser der Welt. Awel Zöge täglich dia Grer.icastle. Ticket-Ofsicen : Union Station, Massachusetts ?ivt und U West Washington Straße. R. P. l g e , , Ilstrtkt Lass, zent, Jndlanapoli. Ind. 'V.H.McDoel, U.H.Rockmell. Präs. und en. Mgr. . Betriebtttiier Frank J.Reed, Sen.Piss. Agent, Stzicigo. JH.