Indiana Tribüne, Volume 27, Number 15, Indianapolis, Marion County, 9 September 1903 — Page 6

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Europäische Nachrichten.

'Rheinprovtnz. Köln. Das vonl Bildhauer Schreiber geschaffene Denkmal des Gründers der katholischen Gesellendereine Kolping vor der Minoritenkirche, in der Kolping begraben liegt, wurde feierlich enthüllt. In dem Elektricitätswerk bei dem Postamt 12 amGladbacher Wall sprang das Schwungrad. Der 30 Jahre alte Maschinist Wil. Benz aus Deutz wurde von den auscinanderspringenden Theilen so schwer verletzt, daß er kurz nach seiner Aufnähme in das Bürgerhospital starb. Aachen. Anläßlich eines Familienfestes überwies der Handelskammerpräsident Geheimer (Xommerzienrath Karl Delius dem gemeinnützigen hiesigen Verein 110.000 Mk. Branddirektor der hiesigen Feuerwehr Ingenieur Peter Radermacher ist gestorben. Sett 13 Jahren stand er an der Spitze der Wehr. Bonn. Dem Provinzialconservator der Rheinprovinz und Professor an der Universität hier, Dr. Clemens, ist vom Kaiser von Oesterreich in Anerkennung seiner Verdienste um den Erfolg der österreichischen Kunst auf der deutschen nationalen Kunstausstellung in Düsseldorf vomJahre 1902 das Komthurkreuz des Franz JosefOrdens verliehen worden. Düsseldorf. Der kürzlich verstorbene Landgerichtsassessor a. D. Courth hat in seinem Testament verschiedene namhafte Beträge für wohlthätige und gemeinnützige Zwecke bestimmt. So stiftete er ein Kapital von 20.000 Mark, dessen Zinsen verscbämten Armen zugute kommen sollen, 10,000 Mark für die Ausschmückung der Lamdertuskirche, je 5000 Mark dem evangelischen uno vem katholischen Krankenhaufe und schließlich 000 Mark für den Zoologischen Garien. Malstatt-Burbach. Wittwe Maul verunglückte durch das Umstür?en ihres Wagens, mit dem sie eine abschüssige Stelle an der Bürgermeisterei hinabfahren wollte. Der Wagen schlug um und erdrückte die Frau. j5xr?tm.? ($&eWcx-'glcifictit. K a s s c l. Den achtzigsten Geburtstag konnte hier Oberlehrer a. D. Niedel begehen. Der Jubilar ist der Lehrer unseres Kaisers getvesen, als dieser Schüler des hiesigen Friedrichsgymnasiums war. Aus Anlaß des seltenin Jubiläums wurden Oberlehrer Niedel viele Ehrungen zu Theil. E s ch N) e g e. Ihre goldene Hochzeit feierten Schuhmachermeister Wil Helm Herzog und seine Ehesrau Margarete, geb. Quentel. dahier. Das greise Paar, welches sich trotz seiner 76 bezw. 77 Jahre noch bemerkenswerther körperlicher und geistiger Frische erfreut, erhielt von Pfarrer Schaub die ihnen vom Kaiser überwiesene Ehrengäbe. Frankfurt. In. seiner Wohnung Dreikönigstraße 53 erhängte sich der 55jährige WeißbinderCarl Eschert aus Ilmenau. Das Schwurgericht hier sollte über den Gärtner Strack von Rödelheim verhandeln, welcher am 29. Januar an einem zehnjährigen Mädchen sich vergangen und dann das Kind in die Ridda gestoßen hat, worin dasselbe ertrunken ist. Bor Benn der Verhandlung theilte der Staatsanwalt mit, daß Strack f2j in einer Zelle an seinen Hosentraaern erhängt habe. Sanitätsrath Dr. Vömel beging die Feier seiner 25iähriaen Wirksamkeit als Arzt der städtischen Entbindungsanstalt. Gassen. In großer Rüstigkeit beging das Senzel'sche Ehepaar der Ehemann, früherer Bürqermeister, 87 Jahre, die Ehefrau 95 Jahre alt das seltene Fest der eisernen (65.) Hochzeit. Ihre Majestäten zeichneten das Ehepaar durch Verleihung der Ehejubiläumsmedaille nebst einem huldvollen Schreiben aus, welcher der llrtspsarrer bei der Sausfeier überreichte. Mlterdcutsctie Staaten. B e v e r n. Der Leiter der Serzoaliehen Erziehungsanstalt Wilhelmstift, Direktor Eißfeldt, kann nunmehr auf 25jährige Thätigkeit an genannter Anslalt zurückschallen. B r a u n s ch w e r a. Ein schwerer Unglücksfall ereignete sich auf dem hiesigen Hauptbahnhofe. Der WagenPutzer August Franke wurde beim Ueberschreiten der Geleise von einer Lokomotive erfaßt und zu Boden geworfen. worauf die Maschine über ihn hinwegging. Franke erlitt schwere Verletzungen; beide Schulterknochen wurden ihm gebrochen und der Brustkorb eingedrückt. Er wurde, nachdem ihm ein Verband angelegt worden war. nach dem herzoglichen Krankenhause gebracht, wo er seinen Verlctzungen erlegen ist. F i s ch b a ch. Der angesehene, soeben zum Militär ausgehobene LandWirth Heinrich Kronacher hat seine 18Zährige Braut Anna Pfeufer aus Eifersucht ermordet. Korbach. Schuhmacher Franz Meyer machte seinem Leben durch Er,hängen ein Ende. Es ist dies um so unerklärlicher, als derselbe sich in kur ?er Zeit verheirathen wollte. Neustadt a.-d. Orla. Als eine Hoch?eitsfeier beim Besitzer Koch in Strößwiy beendet war und die letzten Gäste aufbrachen, entstand ein Feuer, das den aanzen Hof einäscherte und auch die Nachbarhöfe in Mitleidenschaft zog.

olseniittel. Bei dem Fet-

ane, occ aniiirciiuj uc iuiuij'.i'-c i ocsiehens der hiesigen Gymnasial-Tnrn-aemeinde in der Aula des f'siaen Gymnasiums stattfand, theilte Wirklickier Gebeimratb Trieys mit. daß der Rektor der Köniasberaer Universität, Professor Dr. Ludwig Jev. ?rn Shn res früheren Direktors des hiesigen Gvmnasiums. eine Stiftuna ?u txxHs t n gedenke, dessen Kavital 60.000 Mk. s-etraaen soll. Die Zinsen sollen jmm Besten der Wittwen und unverheiratbet?n Töcbter von Lehrern der Anstalt hik'-selb't verwendet werden. Z w ä h e n. Der im 7. Jahre stetVrtd Vrivatman nlflteb Gerbardt f);?r f?!'rte mit seiner TZsähriaen ??rau da? seidene EbeZuiläum. Der ihst" ließ den greisen Paare ein Geldgeschenk übermitteln. Sachlen. Dresden. Das 40jährige Dienstjubiläum feierten: Oberlehrer Feheber an der 4. Bürgerschule. sowieEffektenc . r"z.rzjc v 3 rr;!..;. vri kassirer Otto Leuner an der Landsiän tischen Bank; ferner begingen Aufricr xuanc ; lx uzivvziiiu)iimw' lammer und Landgerichtsdiener Ernst Geißler die Feier ihrer 25jährigen Thätigkeit. K l r n g e n t h a l. Seinen 23iahngen Stiessohn erschossen hat m dem nahen Dorfe Schwaderbach der 50iahrige Handarbeiter Jgnaz Scheerbaum. Beide waren wegen Bezahlung einer kleinen Branntweinmenge, welche sie Lememasiiicy geirunie-n, rn teilen rr. ri' v . , r , , gerathen. Der Mörder, welcher we gen Wilddieberei und wegen Schmuggelns bereits hinter Schloß und Riegel gesessen hat, ist flüchtia. e r p z i g. Den Prokuristen Sie ler und Möller bei der Firma Franz V V. " I Wagner, Commissionsbuchhandlung hierselbst, ist das Ritterkreuz 2. Klasse des Albrechtsordens, dem LbermarltHelfer Dietrich bei derselben Firma, sowie dem bisherigen Hausvater des Nathhauses, Wünschmann, das Allge- . ' . , meine Ehrenzeichen, und dem Bucherstubenvorstehcr Sauermann. Schriftsetzer Arnold und Obermarkthelse? Schlosser das Ehrenzeichen für Treue in der Arbeit verliehen worden. Lommatzsch. Das dreiiähriae cöhnchen des in der Neuqasse wohnenden Mauers Schumann fiel m eine . . . . i. w i -rv n I uucttZruoe uno cniant. er tv i Jahre alte Klempnermeister Friiz Kühne se:erle mtl timx Gattin das goldene Cheluoiläum. Niederlößnitz. Otto Slopp. früherer Kourier kirn Leioreaiment. jetzt pensionirter Postbeamter, feierte das goldene Eheiubiläum. Trok sei ner 0 Jahre erfreut sich der Jubilar des besten Wohlseins. Oelsnrtz r. V. Der 33 Jahre alte Hausdiener Badewitz aus Raschau zog sich dadurch eine tödtliche Verletzung ZU. dast er sich beim Heben einer sch.-oeren Last die Einklemmunq einesBruches, Mit welchemBadewitz behaftet war, zuzog. Förderman Dietze aus Gersdorf wurde von einem Wagen derartig gegen einen Stempel gedrückt, daß er in kurzer Zeit starb, Schonvach der Lobau. Hausler Hensel wurde auf der Heimkehr vom Felde von einem Blitzstrahl gei . i iooici. SchonfelsbeiZwiöau. Der 13 Jahre alte Bauernsohn Otto erscaoß die gleichaltrige Bergmannstochter Drechsel im Scherz. Jwickau. OberpostschaftnerHun ger erhielt das Allgemeine Ehreneichen. Das 4jährige Töchterchen des Maurers ttaberrnalz ertrank rn der Mulde, als es auf dem Wasser trcibende Blumen ergreifen wollte. siencitmnnM Darmstadt. Werkmeister Cr!n: rit.tl t i . &ÄftÄ Z ,rZ, Z Z i'"' ""1"""' l rf " to' Z ft" nung erschossen. Die Neuvermählten wollten nach der kirchlichen Trauung JSÄil! .V.X m 7J ' c i Phan einen Revolver zur Hand, die cm,cr -is..w r.x. V ..c. i.r 1 V-ir Ü5'-Br2' die rau so unglücklich m die lin-ke Brust, daß sie sofort todt zusammen.5 ' S .. "0! . ui : , i . i ? s, n . c. . .. cvr x r'r" 2.1 tät: i'."'"' ir? MV' Dmm derh'e,. ,(,.1;,? 'sZV ? 3 -Tn Jubelpaare fehlte es an Sluckwun,chen. ,VSÄT,,B Ä .r ) . f v i in. dvtlf gerverein wurde anläßlich seines 25jährigen Stiftungsfestes Die ihm vom Kaiser verliehene ??ahnenschleife mit Fahnennagel durch einen Vertreter des Kreisamts Bensheim überreicht. r ? -ll-; i T . ÖJÄ sU c . . r w (T. c : . r. . xr T ' 7c7 :VV- rZ 'ä i 1 ,1 semer Ehefrau das es, der goldenen uucil. Mühlheim .M. Au derStrecke Hanau . Frankfurt . M. nahe der , , r if n f t r x c rr Si'w" Äl'"!,, n,ftrS : 8! H Ä j Karl artb von dem banerischen ti "t. L. r Schnellzuge llberfcchren. Er war sofort todt. .. 00 etwa So Q p' p e n h e i m. Der Jahre b,.inr Fuhrmann &"Vr.rS V'Kire llenZiwist und entfernte fcch mit den Worten: Ich werde mich heute noch ertränken." Er kam dann nicht wieder zurück. Im Rheinhafen fand man seine Mütze und bald darauf ihn selbst als Leiche.

Weik Daberlack's Zcllrcibcbricf.

r 802. Seöhrter Mister Edit5?r! Wie ich Widder zu den Mister Mehr sin komme, for ihn meine Eckspierienz zu verzähle, do Hot er gesagt: Macht nicks aus. daß muß einiger Mann stende, wo for e poblick Offis laufe duht, un dasselwe hätt er auch duhn miissp (9r fint mirh mirh apfnnt. mzum ich nit emol e siekret Miedung in mci Hs uf mache deht. For die zm;na miikt all mn Trends awwer ganz an den Schlei inweiie, un bann müht die aanu Kamvebn iwwerrnhn w?r'n. Dff Kobrs münt ick ho c flan3C 2att Bier an Hand hen un aud) c Wenig gU puppere, for Dorscht cvmrt.r uzu, mssZtZsnä :ms ,er. Die Biiubt von die sietret Mie,.vn r ynh nm näckstp nrr di? a u ; v - oanu ?aun sckon von wisse debt. Dann deht von mich'getahkt wer'n un ) (j' " I l 'II ' das war e besseres Ettwerteisment, als wann ich mich uff den Schkwehr stelle deht un deht in einem Stück hallere: Ich rönne for Mehr! Ich mußt zedem von meine Fremde sage, . r . rr t c f 4 oay Die ncieoung ganz an oen cuiei wär. un daß se's unner ihren Hut beyalle ,ou:e. vann reuig war, dann sollt ich ihn Nohtiß gewwe un wann er'fch tackele konnt, dann deht er auch komme un deht e paar Wort in . . . fv w. . r. v ri ... mem eywer sage, cy muni awwer auch noch t paar annere Spiekersch hen, biekahs das Bierdrinke wär doch ennihau Nit das Mehn Ding. Ich hen den Mister Mehr arig scharf zugehört nn ich mutz age. dan ÄlNg Hot micy einaeleucht. Ich hen mit den Christ die Sach noch emol iwwergetahkt UN , ; s. . v , f- - l r. . r x xuic vcc uuu gcuenu qoi, oa es agi recht is, do hen ich die Selma gefragt, ob sie mich erlauwe deht for e Nacht eM0l lyk MUS ZU WL W Ml gesagt, se deht nicks drum gewwe. bloh deht se Mt gleiche, daß M Saluhll llUZ ihr Haus gemacht deht wer'n; wann mich's recht wär, dann wollt se die ZtNcyen leer mache, sor daß mer dort un er Kehk u lege konnte. Sell Hot mich forschtreht gesuht, un der Ehrist UN mich mir hen reiteweg unsere Freunde inweitet un mer hen Jedem gesagt, daß die Miedung siekret wär un daß das Poblick in Tschenerell nicks davon erfahre derst. Sell hen se all geprammist un den Weg Hot das Ding ganz gut geschasst. Wie der Owend von die Miedung .komme is, do Hot e kleine Völkerwanderung nach unser Haus tattgefunne. (schiewitz, was nn do for Mensche komme! Fellersch wie vom Galje abgeschnitte un toff lucking rr i ir r o . r v Lst ens, wo vor mas zurua cureae. Es Ware auch e paar feme Schentel männer dabei un sell Hot mich Widder e wenig mit die annere Kraut ausge-, söhnt. Wie mer all beisamme wäre. do :s das Haus so gekrautet gewese, daß noch kein Appel uff die Erd hätt falle könne; am mehrschte hen se sich awwer m die Delreascken von die Kitschen concentrirt. Wie se ausgefunne hen, daß es dort Bier Hot, sell weiß ich oss Kohrs mt, awwer ich denke, daß I v f rt.flAMla !llrfl 3 artni H IT . " '1 i iutu, is uu ut iv u; uuut i, uts uv V( odder m WfH. wär. Es s gut. daß der Sa uhn n so ariz distent qewese is un ich noch sr mehr zgier hen schicke könne. Well endlich ,' ' ' h!, i-x,,,,,;,, v,:I Miedung zur Ordnung gerufe un Hot den Pörpes ecksplehnt, for warum se Lrr ,rw. -aI rtJw- ntL 3" VU-t liewer un verehrter Mister Scheriff m erklärt, daß er die Ramminehfd)cn for ehr nit reffjuhse deht, Vriitrtrt tfirrr rrpnffrf Vnorhi Vipftl im &faMmaxm en autofseit tVUlll V 44 VVV V V W V V VV V m. m Kind so Hot der Schentelmann ge .rt. Dann Hot er gesagt, ich hatt ge W. daß ich annest wär un daß ich VUJ $( deht. daß in die Sdjehl Ns s'reht zugehn deht. Früher d Ware alle Augevlicr Prinenmw aus die Schchl ausgebroche, awwer seitdem, daß ich das Bißnes rönne deht, t,v wär noch keiner fortgeschniekt, im 'Zegedeihl, ich hätt immer noch e paar Prissenersch mehr, als wie ich hawwe sollt, wann emol Jnwestigehschen ge. mach, deht wer'n. Die Kraut Hot alle Augeblick Hurreh gehallert un ich kann . jnaa;ti aut fühlt. (frntm ?2 ,v, tnff fwä'mtr SZrttr I,s? n 7 ' T- '. vu niuirnumin. tu itii uuiw t uuu Worte zu sage. Ich hen schon dreimol in die Kauntieschehl gesosse. eemol for .r, ... m.liJ?A" w u.1.. I Cll dVCU9 WUll UUClViUillU, UUilli ,i.,;r.z. $' ; r ÖÄ I w' ri. t l X I V V Schehns auch emol ein gekmt, awwer r.u ip li , m.v,P .r..(. . i-rt uc. ich m Wn "in" -rtS Schehls gehockt, ich sin auch schon in die Penmtenschene gewese, awwer so gut hen ich's noch nirgends gegliche, wie bei den Mister Habersack Eskweier un bei die erschte Tschehns kahl ich Widder an ihn un wann ich en Einbrück kammitte muh." Do ben se all

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den Feller beim Schlaffittche gepackt

un den ihn enausgeschmisse. izt hol os m . o sich awwer in die Kitschen geschniekt un Hot auch nit mehr seine Eppierenz ge- vtt lyut wle alle elt ylerzulanoe. di w nrrn,r sm,hr ftmen Lebensabend schafft er sich einen

rräf t Kr ZNZitt . D.ho7awwe7S emacht, ell is e Pietsch gewese. Be? iDslue. was not mim oei en tseiiDOTT gewwe, -sell war auteseit, ich hen ordentlich Riespeckt for mich kriegt un hen in einem fort Händs mit mich gefckebkt. Wie er awwer aesaat bot. dak ick der beste Mann for den Sckavv war. wo die Juneitet Stehts noch jer ? , r . i .. y r. . . I . ' . . ' . ' . ' T rnaiö geenn yen, oas yoi micy o getotscht, daß ich hen greine müsse, wie t Behbie. Sell is zuviel for mich gewesc. 5ck sin autseit. das meint in die Kitschen gange un dort hen ich mit mein alte Kostiemer, wo den schöne Cpietsch gemacht Hot un wo schon so oft bei mick in die Sckebl war. Ariedersckast aedrunke. Ki tell iub. es war aria totsckina. wie er mick um den I l .1 ' " '""A 1W 1 .sals ae alle is UN Kot aesaat. for mick deht er sei Lewe losse. Später hen ich ausgefunne, daß er mich getotscht Hot un mich mei goldene Klack abgeknöppt Hot. Awwer ich hen nicks drum gewwe un ich denke selle Miedung. die Hot mich mehr gut gethan, als was e qanze Dotzend von die Klacks koste, In mein nächste Brief will ich Jhne ....... . . - Mi de e. was mein Elecksckemere for en Progreß gemacht Hot. Mit beste RiesahrdZ, Juhrs Trulie, Meik Haversaa. Lskweier un Sheriff von Apple Jaö Holie Terrer Kauntie, Vorsorglich. CVL y- cvt r r Nuhrer (vor Vassirung einer ge r a m'nt sC bl'chen Slelle): B'tt wn. Eu Gnaden, wohin soll ich denn nachher telegraphnen? EinNaffinirter. Saaen Sie, Doktor, warum fragen Sie ihre Patienten immer, was ste eilen, wenn ste itä, woyi suyienc as izar doch Mit der Diagnose gar Nichts zu öhun." Stimmt! Absolut nichts' Aber wenn ich wein, was die Herr-

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schaften in gesundem Zustande essen, n auf. welche sich recht stattlich auskann ich leichter die Höhe meines Ho- nehmen. Herr Loubet zahlte 170.000

!norars präzisiren In der Verlegenheit. A C ril x ' ' -V Graf (der einen freund auf seinem Gute besucht): Famos, alles fürstlich (auf eine Gerichtsvollziehermarke an einer Statue zeigend): aber, was ist denn das. mein Lieber?" Baron: Ach,. . . ah.. . . das ist gesetzlich geschützt!" Passendes Angebot. Ein Gast läßt sich in einem Restaurant eine Portion Gänsebraten geben. Der Braten ist jedoch so hart, daß er alle Kraft zusammennehmen muß. um f. . in Trnttsn sfiw -ilfÄfi wciijnucii zu 5n.uym.ivtu. vnv 3ilig anwesender Hausirer bemerkt diese Stoßseufzer eineralten Jungfrau. ..Nun bin ick schon sunsunddrelßig Jahre alt und 7? - y ' " habe immer noch keinen Mann. Aber wehe dem, den ich kriege!" WirksameDrohung. Sie: Du willst also meinen Hut wirklich nicht bezahlen? Nun, da muß ich schon an meine Mutter schreiben, daß sie mir das Geld bringt!" Schlau. Professor: Hören Sie, Schlaumeyer, wo schnitt denn eigentlich Judith dem Holofernes den ops ao?" Schlaumeyer: Vermuth itch am Halse, Herr Professor! ß n t r ü st t. St mmfT (bemerkt, daß ein Vogel den Hut ihres Gatten beschmutzt): Wie undankbar! Eben erst 'hast du dein großes Werk über die Vogelwelt veröffentlicht!" Kindliche Kritik. Karlchen: Warum macht denn die Dame beim Singen solch' böses Gesicht V Mama: Still, Karl!" Karlchen: .Thut es ihr ebenso weh wie uns?-

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Anstrengungen uno nrn eicuasiseis l0 aus!" Man sieht also, so schreibt tritt er an den Tisch des Gastes und man aus Frankfurt, es geschehen noch fragt: Vielleicht ein Muskelstarker Zeichen und Wunder. Der Bureaukrat

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Schloß des Präsidenten Loubet.

? iSJ ! lT uu" ui mu u entbehrlichen geschichtlichen Schloß zu fallen. Das Schloßgut Mazcnc liegt einige Kilometer von Montelimart. wo Loubet lange Jahre als Anwalt lebte und die Stadt als Maire zur allgemei--..r;.i i?i - r i JUsrieoenyeii Dcrmaiieie. ijair Tsi CHht St tn Virat ff)rPi4fiöF ?r ,v o"-, vuvwit 0Men. Es wurde im siebzehnten Jahrhundert gebaut und im neunzehnten mit einem Wehrgang und Schießscharten versehen. Bon den zwei Eckthürmen (ebenfalls mit den gebotenen wehrlosen Schiebscharten) endet der eine in einen spitzen Helm, der andere. viel dickere, ist mit Zinnen gekrönt und . , . y-. 1 Veyt dräuend rn das X5and yinem. Sleht furchtbar, sogar ehrwürdig ge schichtlich aus ist aber nur Schein neni in aaryen aus ouimcii, uuw tünchten Mauern, Pappe mochte man fast sagen. Die Thurme sind so sehr des Scheines halber angehängt worden, daß sie gar nicht zum Ganzen zu gehören scheinen. Um sie zedoch nicht unbenutzt zu lassen, hat man ..Eabim. 1 S W Cf I Ali M A A AAkiAi lis vmuk. ui iuui ciuäii. Uebrigens geht man in solchen uralten Schlössern Frankreichs nie fehl: der mehr oder weniger geschichtliche ffif thurm dient immer geheimen Zwecken, aber keinen gefährlichen. Geschichtlich ist das Schloß Mazenc insofern, als das Gut ?,u dem der Diana von Poitiers geschenkten Herzogthum Valentinois gehörte. Gewohnt hat sie in Mazenc nie. Trotzdem haben die Vorbesitzer zuletzt die Baronm v. Tissac das schönste der siebzehn Schlafzimmer mit ihrem Namen belegt und mit einem Fußboden aus weibem Marmor versehen, der aus Lhrem Schloß zu Valent:no:3 stammen soll, jedoch zwei Jahrhunderte jünger ist. Außerdem ein (jung-) gothischer, unbequemer Speisesaal, mehrere andere Säle und verschiedene Wohnräume, darunter das große, schöne, für Loubet eingerichtete Arbenszimmer mit Nevenraum; von Küche und sonstigen nothwendigen Räumlichkeiten abgesehen. Es ist ein großes, gut gebautes Herrenhaus, ein stattliches Schloß, auch ohne die der Mode halder angehängten, kriegerisch aussehenden, aber gar friedlich stillen 0a4 ! raitAsfn 'ül'kl'NlS I tLAS.il lLltLild.ll tlLUUlttil LiL4LtiiV äu mrrtfc? sa csArnfi I " )vivyijni -j wv.vp ... mMm unb einer vorzuglichen, auch zu Heilzwecken dieenden Badeanstalt dersehen. Einige Teiche dienen nicht bloß einer ergiebigen Fischzucht, sondern liefern auch die Wasserkraft für die elektrische Beleuchtuna des Schlosses. Für den PrallRenten wird jetzt die telearaphnche Leijurzg eingerichtet. Garten und Park sind schön, letzterer weist besonders mn 'Schlösse füörende alte BaumreiFrancs für das Vesitzthum. also keine auf große Ersparnisse deutende umme. Der Ertrag des Gutes ist nicht bedeutend, würde jedoch einer bescheidenen Herrschaft genügen. In Mazenc befindet sich Loubet sozusagen mmltten der Seinigen. Von seinem Schloß aus sieht er seinen Geburtsort Marsänne, wo seine Mutter noch aus ihrem Gütchen lebt. Sein Bruder wohnt in Grignan, sein Schwager, der EisenHändler Picard, in Montelimart. sein Schwiegersohn, der Richter de SaintPrix, besitzt ein Gut in der Nähe. In einer Ortschaft bei Frankfurt a. M. klagte ein Bewohner aeaen die Commune auf .abluna von 3 Mark 60 Vfenniae. m Termin erschien der zur Vertretung der Gefeinde befugte Bürgermeister nicht, und es erging Versäumnißurtheil. Der Anwalt des Kläaers lieft nun. da ahluna mittlerweile nickt erfolat ist. die Äwanasvollstceckuna einleiten. Es erschien auch dann der Gerichtsvollzieher auf der Bürgermeisterei des aenannten Ortes und gab zu Protokoll: Hierauf ergab sich, daß sich un Geschäftslokale der Gemeinde E. nur das nothwendige Geräth zur Ausbei l. Cvftl t luiujmug uci 'Milieu uno scyreiozcuge befindet. Die Pfändung fiel fruchtahnte nicht, daß eine Gemeinde auch noch eine Kasse hat. und der Repräenlanl oer Gememve, auch ein Bureaukrat, liesz seine Commune fruchti ts u c . u v. . u. trn:iif.. r. i ms ) junucu. 'jjLiuitiwzut qai er zwar gezahlt, aber das Geschichtchen ist doch zu kostbar, als daß man es der Mitund Nachwelt vorenthalten dürfte. . Tcai110: etrs "Fmvei: "" zarte" Teint von Fräulein DI9a hubscher als den dunklen ihrer Maitttös. Herr: Fmves: Schwester?" Freund: Ja. weißt du. auf moderne Malerei verstehe ich mich Nicht." Geschäftskniff. Händler: n ' r. i ' . yier tu ein iprecyenoer Papagei. aurer: arr ten ton etwas fraaen?" I . r -r r f '-r i. "r: jawohl, aber wird Jh. ?I" cht antWorttN, deNN et ist fehl schüchtern.Nach berühmten Mu stern. Richter: Gestehen Sie es nur ein, Sie waren doch jedenfalls der Anführer der Bande." Straßenräuber: -Nein, Herr Richter, ich war nur Eh renvorsitzender!"

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