Indiana Tribüne, Volume 27, Number 13, Indianapolis, Marion County, 7 September 1903 — Page 7

Jndiana Tribüne,

7. September 1903.

:Z5H v Das Mzciinm'K öes irasfcnsfluttiisis ; T:riminßlrcmn von A. jO. KlauZzmann 2 I SX-i-0O- &l$&$3&&$&& (Fortsetzung.) Eie hatte während der Abwesenheit ihrer Echmäzerm noch einmal HauZ verlassen, und das Bücherpäckäzen in ihrer Hand bewies, zu welchem gitei es geschehen war. Als sie sich anschickte, die Stufen vor der Eingangsthiir empor zu steigen und deshalb ihr RleiD vorn ein wenig in die Höhe rafste, glitt, von ihr unbemerkt, einer der Bände aus dem Packet und fiel hinter ihr zu Boden. Der Lauscher am Fenster, dem keine Bewegung des jungen Mädchens entging, hatte den kleinen Vorgang sehr wohl wahrgenommen, und e3 war ihm vom Gesicht zu lesen, welche Freude er darüber emPfand. Tenn hier bot ihm ja der Zufall endlich die Gelegenheit zu einer persönlichen Annäherung, auf die er schon seit Monaten vergeblich gewartei. Er zitterte vor Besorgniß, daß ein Vorübergehender ihm zuvorkommen könnte. Aber die Straße war in diesem Augenblick ganz menschenleer, und das Vuch lag noch auf dem Trottoir, als Vartel inauseilte, um es aufzuheben. Er halte damit absichtlich gewartet, bis die junge Lehrerin in die Winter'sche Wohnung eingetreten war, denn er konnte ihr den verlorenen GeGcnftarib ja nicht auf der Stelle zurückgeben, wenn er nicht zugleich verrathen wollte, daß er hier am Fenster auf der Lauer geslauden. Es traf sich gut, daß der Pförtner, der den Handkoffer des Amerikaners" hineingetragen hatte, noch nicht wieder auf seinen Posten zurückgekehrt war. So tonr.it Vartel den Band unbemerkt aufheben und in seine Brusttasche freien. Erst als er wieder drinnen im Kaffenzimmer am Arbeitstische saß, zog er seinen Fund hervor, um ihn näber zu betrachten. Es war ein ziemlich abgegriffenes Buch mit dem Stempel einer Leihbibliothek, der erste Band eines Romans mit dem Titel Aus eigener Kraft." Jedenfalls bedeutete es also für Martha keinen allzu empsinolichen Verlust, wenn sie erst morgen wieder in den Besitz ihres Eigenthumö gelangte, und der Buchhalter konnte ohne ernstliche Gewissensbisse seinen Fund abermals in der Tasche verschwinden lassen. Mit verdoppelter Emsigkeit nahm er seine unterbrochene Arbeit wieder auf. und als nach einer halben Stunde auch der Nendant zu seiner Thätigkeit zurüalehrte und ihm in sichtlich gehobener Stimmung erzählte, was für ein prächtiger, vornehmer und liebenswürdiger Mensch sein Schlager sei, verrie:h er mit keinem Wort und mit keinem Wimpernzucken. daß er sich wenigstens von seinem guten Aussehen bereits durch eigene Wahrnehmung überzeugt habe. Ter offizielle Schluß der Bureaustunden war auf acht Uhr angesetzt. Aber Joseph Bartel nahm es damit niemals sehr genau, indem er sein Tagwerk immer erst dann als beendet ansah, wenn er die gerade in Angriff genommene Arbeit zu einem gewissen Abschluß gebracht hatte. Auch heute war er von allen Beamten der Gesellschaft der Ic!jie, der das Geschäftshaus verlieh. Er schlug die Richtung nach der nahe gelegenen Fldstraße ein, in der sich seine Wohnung befand. Aber er trat unterwegs noch in einen Fleischerladen, um ein kleines Quantum von der wohlfeilsten Wurst zu verlangen, zu der er dann, , wie es in Breslau üblich ist, noch ein Stück Brod in den Kauf erhielt. Wenn es schon einigermaßen befremdlich fein mußte, den beinahe geckenhaft gekleideten Herrn einen

sollen Handel abschließen zu sehen, so schien die Behausung, die der Buchhalter nunmehr aufsuchte, wahrlich noch weniger zu der Eleganz seiner Personliqen irr creinuna m Ittmmen. )enn das Zimmerchen, in das er sich da eingemiethet hatte, konnte hinsichtlich seiner Groe und semer Moblliarausstat tunz wirklich nur den allerbescheiden stm Ansprüchen genügen. An Luxusgegenständen war nichts anderes darin vorhanden, als ein großer Spiegel aus feinstem, gschliffenem Glase. Und diesem koubaren Einrichtungsstück, da nicht seiner Wirthin, sondern ihm selbst gehörte, gall denn auch der erste liebevrlle Blick des Buchhalters, nachdem er sich der mitgebrachten Schätze entledigt und seme Lampe angezündet hatte. Er war. soweit sich's um seine materielle Lebensführung handelte, jedenfalls kein Vcrschwender.das wäre wohl ohne weiteres jedet. offenbar geworden, der ihn hie? m semem Heim belauf hätte. Tenn die ge'aufte Wurst und das Stück trockenen Brodes machten seine ganze Abendmahlzeit aus, während der kleine Petroleumkochapparat auf der Kommode verrieth, daß er wol os! g?nuz auch sein Mittagessen aus ähnlich wohlfeilen Ingredienzien selbst cereiren mochte. Crr aß hastig und ohne Genuß, wie jemand, de? die Nothwendigkeit der leiblichen Ernährung nur als eine lästige Zeitveraeudunq empfindet, und sobald er den letzten Bissen verschluckt hatte, machte er sich an die Lektüre de gefundenen Buches. Daß er den schmutzigen Band zuvor inbrünstig an seine Livven druckte, war eine Ehr

surchtsbezeiauna. wie sie einem scho

durch zahllose Hände gegangenen, zerlesenen Leihöibliotheksbuche sicherlich nur sehr selten zu Tveil wird. Und sie galt wohl auch weniger dem Werke, dessen 5nbalt er ia nock nickt einmal lannte, als oerenigen, Die es voryin verloren. Rasch überflogen die lebhaften Augen des Buchhalters die ersten Seiten. Die Schilderung eines idyllischen Familienlebens, die den Anfang machte, schien ihn wenig zu interessiren. Dann aber nahmen seine Züge mehr und mehr den Ausdruck einer wachsenden Spannung an, und seine Lippen bewegten sich zuweilen, als führten sie lautlose Awiesprai-be mit dem RomanHelden. Und es war wohl begreiflich, daß Joseph Bartel gerade für diese Phantasiegestalt eines armen Findlings, der sich nach freudlos verlebter Jugend über tausend Hindernisse hinweg durch die Kraft und Zähigkeit seines Willens zu einer bedeutenden Lebensstellung emporrang, eine mehr als gewöhnliche Theilnahme empfand. Glaubte er doch in seinen harten Schicksalen ein Seitenstück zu sehen zu der bisherigen Geschichte seines eigenen freudlosen Lebens. Zwar war er nicht ein elternloser Findling gewesen wie jener; aber der Unterschied war nicht allzu groß. Das arme jir.ge Weib, daö man cinst von der Landstraße hinweg mit ihrem kaum einjährigen Kindchen sterbenskrank in das Allerheiligenhospital zu Breslau gebracht, hatte zwar einige Papiere bei sich gehabt, aus denen hervorging, daß sie dem Zigeuner Stephan Bartel in rechtmäßiger Ehe angetraut war. Aber der Himmel allein mochte wissen, in welchem Lande Europas dieser Ste phan Bartel, der sie noch vor der Geburt ihres Kindes verlassen, sich umhertrieb. Und so wenig er von dem Bater wußte, den er nie gesehen, so wenig war dem Zigeunersprößling eine Erinnerung an die im Hospital verstorbene Mutter geblieben. Da sich aus ihren Papieren ergeben hatte, daß sie in Breslau heimathsberechtigt gewesen war, hatte die Stadt sich des verlassenen Knäbleins annehmen müssen. Und Joseph Bartels Kindheitserinnerungen begannen mit dem unauslöschlichen Gedanken an alle die kleinen und großen Leiden, die er im städtischen WaisenHause um der Abstammung willen, die ihm so deutlich auf das Gesicht geschrieben war, hatte erdulden müssen. Richt so sehr von seinen Erziehern, obwohl auch diese ihm stets mit Mißtrauen und geringem Wohlwollen begegnet waren, als von den Mitzöglingen, für die der ZigeunerMnge" stets em Gegenstand des Abscheus und ein Opfer unbarmherzigster Quälereien geblieben war. Wo immer eine Unthat verübt wurde, da war es sicherlich Joseph Bartel, der als der Urheber denunzirt und bestraft wurde, auf wie schwachen Füßen auch immer die Schuldbeweise siehen mochten. Von dem ersten bis zum letzten Tage seines Aufenthaltes im Waiscnhause war er der Prügelknabe geblieben. Und es hatte ihm immer an Muth gefehlt, sich offen gegen die Un gerechtigkeitenaufzulehnen,die man ihn erleiden ließ. Er hatte rn demuthiger Unterwerfung sowohl die grausamen Hänseleien der Kameraden wie die unverdienten Strafen hingenommen, die seine Lehre? und Erzieher übe? ihn ver hängten. Auch die anfänglichen Ver suche, sich heimlich durch boshafte Streiche an seinen Peinigern zu rächen, hatte er bald genug aufgegeben, als er inne wurde, daß der Verdacht der Ur heöerschaft sich trotz aller Vorsicht doch stets zuerst gegen ihn richtete, und daß er damit seine Lage nur bis zur Unerträglichkeit verschlimmerte. Aber er hatte die Erinnerung an jedes besazim pfende Wort, an jede unverschuldete Demüthigung in seinem Herzen bewahrt. Und des Nachts, wenn er in seinem Bette die Fäuste ballte und mit den Zahnen knirschte, hatte er mit früh reifem Verstände seinen großen Racheplan geschmiedet diesen Plan, dessen Verwirklichung ihn dereinst zum Herrn und Gebieter machen sollte über alle, vor denen er sich jetzt im Staube winden mußte. Er hatte zu oft an seinem eigenen Leibe erfahren, was die Macht des Stärkeren bedeutet.als daß es nicht hatte das Ziel seiner Wunsche bilden müssen, auch einmal dieser Stärkere zu sein. Und er war nr ein kleiner Knabe gewesen, als er U ts begriffen hatte, daß es für ihn nur euien einzigen Weg gab, dies heiß ersehnte Ziel zu erreichen den Weg nämlich, der durch rastlose Arbeit zum Reichtum führte. Denn Reichthum war Macht, das hatten feine scharfen, beweglichen, immer mit lauernder Aufmerksamkeit umherspähendenZigeuneraugen schon erkannt, lange bevor einem seiner gleichalterigen Genossen diese Quintessenz aller Ve bensweisheit zum Bewußtsein gekommen war. Und mit eiserner Beharrlichkeit hatte er sich, allen Anfechtungen und Widerwärtigkeiten zum Trotz, auf seinem dornenvollen Wege behauptet. Er hatte es durchzusetzen gewußt, daß man ihn nach seiner Entlassung aus dem Waisenhause nicht zu einem Handwerker in die Lehre gaö, sondern ihn in die Schreibstube eines Rechtsanwalts schickte. Und während dieser Thätigseit hatte er sich in zahllosen durcharbeiteten Nächten die Kenntnisse angeeignet, die ihn in den Stand fetzten, sich eines Tages um eine bescheidene kaufmännische Anstellung zu bewerben. Ohne eine eigentliche Lehrzeit durchgemacht zu haben, war er erst Kommis und dann Buchhalter geworden, auf iedem Vosien. den man ibm übertrua.

rn;e Pflichten mit äußerster Gewissenhaftiakeit erfüllend und zugleich seine

Kenntnisse bereichernd. Immer war es nur sein eigener Wille gewesen, wenn er eine Stellung verlassen hatte, um eine bejftre anzutreten. Und unter den Zeugnissen, die er in seiner Kcmmodenschublade verwahrte, befand sich keines, das er nicht mit gerechtem Stolz hatte vorweisen können. Keinen Aug:nblick hatte er sein großes Ziel aus de.'i Augen verloren. Und es hatte ihn nicht en:muthigt, als er allgemach inne geworden war, daß es nicht nur ein mühseliger, sondern auch ein unendlich langer Weg sei, den er da zurückzulegen hatte. Was er bisher erreicht hatte, verdankte er lediglich der eigenen Kraft wie de: Held da in dem Roman. Und es gab für ihn keinen Zweifel, daß er eines Tages gleich jenem auch die Spitze der Leiter erklimmen würde, auf deren untersten Sprossen er sich heute noch befand. Tann, ja, dann würde er endlich frei sein Haupt erheben und mit brutaler Rücksichtslosigkeit denen den Fuß auf den Nacken setzen, die jetzt seine Herren waren! Denn er haßte sie alle vom Grunde seines Herzens den liebenswürdigen, gefälligen Rcndantcn nicht weniger als den barschen Generaldirektor, in dessen scharfen Augen er immer etwas von jenem Mißtrauen las. das den Zigeunerjungen" seit frühester Kindheit verfolgt hatte. Aber er wußte seinen Hß gut zu verbergen. Wie er der Pflichteifrigste Beamte der Gesellschaft war, so war er auch der bescheidenste und unterwürfigsie, dessen Benehmen nie einen Anlaß zum Tadel bot. Seine Stunde war eben noch nicht gekommen. Und es war vielleicht die werthvcllste Frucht seiner Waisenhauserziehung, daß er gelernt hatte, geduldig zu warten. In diesen letzten Monaten erst war es zuweilen' geschehen, daß seine sonst so unerschütterliche Geduld in's Wanken gerieth, und daß ihn ein leidenschaftlich wildes Verlangen packte, dem immer noch so fernen Ziel nicht mit bedächtiger Langsamkeit wie bisher, sondern im Sturmlauf zuzueilen. Denn es war etwas Neues m sein Leben gekommen, etwas Ungeahntes, das er bei seinen Berechnungen und Entwürfen bisher niemals in Betracht gezogen hatte. Plötzlich und unvermittelt, mit fast elementarer Gewalt, hatte es sich seine? bemächtigt in demselben Augenblick, da er die holdselige junge Schwester des Rendanten zum ersten Male gesehen. Und es hatte ihn nicht mehr losgelassen, wie wenig auch er selbst sich im Anfang klar gewesen war über die Natur der Veränderung, die er da in seinem Denken und Empfinden vorgehen fühlte. Vielleicht hatte er sich auch heute noch nicht eingestanden, daß er Martha Winter liebte, und daß allein das heiße Verlangen nach ihrem Besitz seinen Wünsche mit einem Male diese mächtigen Schwingen verliehen hatte. Aber seine Gedanken beschädigten sich nur noch mit ihr, und sein angeborener Scharfsinn erschöpfte sich nur noch in der Erfindung von Möglichkeiten, ihr zu begegnen oder sie wenigstes von ferne zu sehen. Dank seinem natürlichen Spürtalent kannte er bereits alle ihre Lebensgewohnhciten so gut wie seine eigenen. Er wußte, wann sie das Haus verließ und wann sie dahin zurückkehrte. Und er war unerschöpflich im Ersinnen von Vorwänden, die ihm gestatteten, alsdann scheinbar zufällig ihren Weg zu kreuzen oder sie aus seinem Versteck hinter dem vergitterten Fenster des Korridors zu beobachten. Es machte ihn überglücklich, wenn er einen Blick oder einen Gruß von ihr erhaschen konnte. Und nichts von alledem, was er bisher erlebt, hatte sich seinem Gedächtniß so unauslöschlich eingegraben als die wenigen, bedeutungslosen Worte, die sie ihm bei der gelegentlich durch ihren Bruder bewirkten flüchtigen Vorstellung vergönnt hatte. Die Beziehungen, die seitdem zwischen ihm und der Schwester seines Vorgesetzten bestanden, waren sicherlich kaum eine oberflächliche Bekanntschaft zu nennen. Ab schon das Bewußtsein, ihr kein ganz Fremder mehr zu sein, war diesem seltsamen Menschen genug, sine Phantasie mit den herrlichsten und verführerischsten Bildern zu beleben. Hatte er von jeher mit beinahe weibischer Eitelkeit, die ohne Zweifel ebenfalls ein Erbtheil seines Zigeunerblutes war, auf seine äußere Erscheinung eine ganz besondere Sorgfalt verwendet, so kleidete er sich jetzt vollends wie ein Dandy und ließ kein ihm bekanntes Toilettenmittel unversucht, um sein Aussehen zu verschönen und ihm so viel als möglich von dem verhaßten Gepräge seiner Abstammung zu nehmen. In seiner Lebensweise aber legte er sich noch größere Einschränkungen und noch härtere Entbehrungen auf als bisher. Bartel verzichtete sogar auf den einzigen LuxuS. den er sich zuweilen, wenn auch in großen Zwischenräumen, vergönnt hatte: auf den Besuch des von ihm leidenschaftlich geliebten Theaters. Aber der Verzicht wurde ihm nicht schwer; denn seitdem dieses Neue in sein Leben eingedrungen war. sah und träumte er allabendlich in seinem einsamen, armseligen Stübchcn tausendmal schönere Dinge, als des größten Dichters Phantasie sie ihm hatte vor die Seele zaubern können. Gegen Mitternacht erst war er mit seinem Romanband zu Ende- gekommen, und unter den glückseligsten Vorstellungen. die diese Lektüre in ihm geweckt hatte, schlief er ein. Am nachst'.i Morgen aber verließ er seine Wohnung schon eine Viertelstunde früher als gernrifolicfi. denn er wunte. daß dies der

Tag war, an dem Martha Winter bereits vor acht Uhr in der Schule sein

mukte. Er rechnete darauf, ihr zu begegnen, und seine Erwartung hatte ihn nicht betrogen. Mit einer affektirten Grazie, die er seinem Lieblinasschauspieler abgelauscht und daheim'vor seinem Spi'egel unzählige Mal eingeübt hatte, zog er seinen Hut schon, als er noch um ein Dutzend Schritte von ihr entfernt war. Die freundliche Erwiderung seines Grußes ließ ihn die Verlegenheit, die ihm im entscheidenden Augenblick die 5iehle zusammenzuschnüren drohte, glücklich überwinden. Er blieb stehen und nöthigte durch seine Anrede die sichtlich überraschte junge Lehrerin, ein gleiches zu thun. Ich bitte gehorsamst um Verzeihuna. Fräulein Winter, wenn ich Sie belästige." sagte er. Aber vielleicht waren Sie die Verliererin dieses Buchcs. das ich gestern Abend beim Verlauen des Geschäftshauses vor der Thüre gefunden." Sie warf einen Blick auf den Band, den er ihr entgegenhielt, und lächelte erfreut. ..Allerdings! Der Verlust, den ich bis jetzt noch gar nicht bemerkt habe, wäre mir sehr unangenehm gewesen. Denn das Buch ist nicht mein Eigenthum, sondern ich hatte es für meine Schwägerin aus der Leihbibliothek geholt. Ich bin Ihnen für Ihre freundliche Bemühung aufrichtig verbunden, Herr" Bartel!" ergänzte er mit einer lächerlich tiefen Verbeugung, da er sah. daß sie sich vergebens aus seinen Namen besann. Für Ihre Frau Schwägerin also? Sie selbst verschmähen es wahrscheinlich, Romane zu lesen?" Seine unverkennbareAbsicht, ein Gespräch anknüpfen zu wollen, mochte Martha befremden; aber sie stand ihm nichtsdestoweniger in ihrer ruhig liebenswürdigen Weise Rede. O nein, wenn mir auch neuerdings meine Berufsthätigkeit nur wenig Zeit dazu läßt. Gerade diesen Roman habe ich auf Grund eigener Kenntniß meiner Schwägerin empfohlen." Ueber das bräunliche Gesicht des Buchhalters ging es wie Sonnenschein, und in einem so freudigen Ton, als hätte sie ihm eben etwas überaus Angenehmes gesagt, fragte er: Er gefällt Ihnen also? Sie haben ihn ein wenig lieb gewonnen, diesen Oswald, der es aus eigener Kraft zu etwas Großem bringt, obwohl er von geringer Abstammung und ein armer, verstoßener Findling ist?" Gewiß, die Gestalt hat mich interessirt," erwiderte sie, etwas zurückhaltenoer gemacht durch die Lebhaftigkeit seiner sonderbaren Frage und durch das Funkeln in seinen schwarzen Augen. Sie haben den Roman also ebenfalls gelesen, Herr Bartel?" Ja, in dieser Nacht. Es war kein Mißbrauch Ihres Eigenthums, dessen ich mit damit schuldig gemacht habe, nicht wahr? Aber als ich einmal angefangen hatte, konnte ich nicht wieder aufhören. Es ist sehr schade, daß ich nicht auch d?n Schluß kennen lernen werde." Wenn Ihnen daran gelegen ist. wird meine Schwägerin gern bereit sein, Ihnen den zweiten Band auf einige Tage zu leihen. Ich will es ihr jedenfalls heute noch sagen." O, wenn Sie das thun wollten, Fräulein Winter ich würde Ihnen von Herzen dankbar sein. Es ist mir eine so große Freude zu hören, daß Ihnen der Oswald gefällt daß Sie sich für ihn mterejsiren, meine ich. Seine niedrige Herkunft hat Sie also nicht gehindert, ihm Ihre Theilnahme und Ihre Achtung zu schenken?" Die gewählte Ausdrucksweise des Buchhalters und die Seltsamkeit seiner Fragen würden Martha vielleicht ein Lächeln abgenothigt haben, wenn ihr nicht der Ton seiner Rede und der Ausdruck seines Gesichts ein gewisses Unbehagen erzeugt hätten. So hatte sie nur den Wunsch, der merkwürdigen Unterhaltung auf gute Art ein Ende zu machen. Wie hätte sie mich daran hindern sollen?" sagte sie. Gerade dadurch, daß er seinen Helden aus so bescheidenen Anfängen hervorgehen und ihn durch eigene Kraft so viele Hindernisse überwinden läßt, sichert ihm ja der Verfasser die Zuneigung und Bewunderung der Leseer. Aber Sie entjchuldigen, Herr Bartel, wenn ich Ihnen adieu sagen muß. Es ist die Pflicht, die mich ruft. Guten Morgen also und noch einmal meinen Dank! Jedem anderen würde sie wahrschein lich zum Ausdruck dieses Dankes arg los die Hand gereicht haben. Diesem Mann: gegenüber konnte sie es indessen nicht über sich gewinnen, und er mußte sich mit einem freundlichen Neigen des reizenden Köpfchens begnügen. Davon, daß ihre letzten Worte ihn ohnehin in den siebenten Himmel versetzt hatten, ahnte sie sicherlich nichts, und schließlich war der Eindruck, den ihr die ganze Begegnung hinterlassen, doch ein so oberflächlicher, daß sie schon in der nächsten Stunde überhaupt kaum nochdaran dachte. (Fortsetzung folgt.) Die schwedischen Blätter verlangen, daß der diesjährig literarische Nobelpreis zwischen Ibsen und Vjornson getheilt werde. Das Muttcrglück ist das einzigc, S.a nintm itnYirhintt f.i ihcxl rrvr VUV llllliil HI.'V v.... ,) " " - - den sann; denn man kann es ja mir . r v v ri rit-. i..,.ri,-... CITi)T HOCH IN Ult !UflUlWl iiUUtlCll Pflichterfüllung!

Ein Geschäftsmann. Wirth: Na ja, jetzt wundert's mich schon gar nicht, daß de Gäst' sich beschweren wegen de magere Suppen! Du fischt ja auch die paar reingefall'nen Fliegen gleich wieder raus, statt sie a bissel mitkochen zu lassen, damit die Brühe Fettaugen kriegt!" Den Necord der polizeilichen Mißgriffe hält ohne Zweifel die Stadt Marienburg in Westpreußen. In derselben sollen acht Polizeisergeanten und ein Eommissär für die 5U cherheit von ca. 12,000 Einwohnern sorgen. Die Beamten ließen sich jedoch

in letzter Zelt verschiedene Mißgriffe zu Schulden kommen, und so wurden in der Zeit von etwa sieben Monaten nicht weniger denn fünf zu Gefängnißstrafen von drei bis sechs Monaten verurtbeilt. Der Wiener Eckensteher Joseph Lauer in der Mariahilfer Straße in Wien war der erste, der den Irrsinnigen Reich festhielt, als dieser am 12. Juni mit seinem Stock gegen den vorüberfahrenden Wagen des Kaifers schlug. Kürzlich wurde Lauer auf's Polizeipräsidium gerufen, wo ihm ein Beamter im Auftrage der Kabinettskanzlei mittheilte, daß ihm der Kaiser eine Belohnung von 200 Kroneu Woe zukommen lassen. Reich wurK oieser Tage der galizischen Landesirrenanstalt übergeben. U ebereinPistolenduell im Zimmer wird aus Paris gemeldet: Zwei junge Kaufleute, im Alter von 15 und 18 Jahren, waren in dasselbe junge Mädchen verliebt. Da keiner dem andern freiwillig das Fld räumen wollte, beschloß man, die Waffe entscheiden zu lassen, und da man sich über Ort und Stelle des Zweikampfes nicht einigen konnte, wurde einfach beschlössen, das Pistolenduell im Zimmer des einen Rivalen in der sechsten Etage der Rue des Gobelins auszufechten. Man knallte." Die ersten Schüsse verfehlten ihr Ziel, und die Kugeln drangen in die Wand. Ein Zimmer nachbar, welcher durch das Krachen alarmirt worden war, eilte in die Stube der Duellanten, um sich nach der Ursache der Schießerei zu erkundigen. Bei dieser Gelegenheit wurde er von den jungen Menschen sofort als Unparteiischer engagirt und versprach auch, seines Amtes zu walten. Darauf fand ein zweiter Kugelwechsel statt, und wieder blieben die beiden Gegner unverletzt. Dagegen erhielt der Herr Uaparteiische einen Streifschuß am linken Knie. Der Beninglückte wurde in ein Krankenhaus gebracht, während die unvorsichtigen Schützen den Weg nach der Polizeiwache antreten mußten. DieBewohnerderfranzösischen Landgemeinde Saint-Etienne des Gies, unweit von dem durch Daudct unsterblich gemachten Orte Taras ccn, haben aus Aberglauben dem Legen einer Telephonleitung cinen Widerstand entgegengesetzt, wie er heute im Zeitalter des Verkehrs kaum glaubhaft erscheint. Der Departementschef von Marseille hatte angeordnet, daß die Landgemeinden in der Gegend von Tarascon, darunter auch das oben genannte Dorf, telephonisch miteinander verbunden werden sollten. Arbeiter urh Aufseher aus Marseille wurden zu den Jnstallationsarbciten nach Saint-Etienne des Eies gesandt. Als die Bewohner der Ortschaft hörten, um was es sich handele, geriethen sie in höchste Aufregung, erklärten das Telephon für eine Erfindung des Teufels und traten Arbeitern und Beamten der Telephongesellschaft feindlich gegenüber. Die Demonstration erreichte den Höhepunkt, als eines Tages ein Wagen mit Telephonapparaten eintraf, der von einem Bauern aus dem Dorfe geführt wurde. Die Leute rotteten sich zusammen und bedrohten den Fuhrmann mit dem Tode, so daß dieser sich weigerte, die Apparate weiter zu befördern. Die Folge davon war. daß die Arbeiten eingestellt wurden. Ueber eine dramatisch bewegte Kriegsgerichtverhandlung wird aus Paris berichtet: Vor dem Militärgericht in Ebalons hatte sich der Dragonermajor Rojer Perrot zu verantworten. Er wurde beschuldigt, aus Aerger darüber, daß er' beim Avancement übergangen worden war, an den General Percin, den Stellvertreter des Kriegsministers, einen Brief geschrieben zu haben, in dem der Adressat mit dem Tode bedroht wurde. Perrot hatte die Autorschaft des Briefes während der viermonatigen Untersuchung der Angelegenheit stets geleugnet. Als aber nun in Ehalons die Zeugen Officiere und Schreibsachverständige aufgerufen und wieder abgetreten waren, bat der Angeklagte, die Zeugen nochmals in den Verhandlungssaal kommen zu lassen. Der hochgewachsene Officier brach nun plötzlich fast zusammen und erklärte unter Thränen: Ich will den Herren Abbitte leisten, weil ich ihre Aussagen verdächtigte. Ich konnte in meiner Aufregung zum Lügner werden, ich will aber kein Feigling sein. Man soll mir noch die Hand drücken dürfen. Ja, ich schrieb diesen albernen Brief. Ich bitte den General Percin und die anderen Herren, besonders aber meine Regimentskameraden um Verzeihung!" Das Urtheil gegen Perrot, der Vater von sechs unversorgten Km dern ist, lautete auf einen Francs Strafe und Ersatz der Kosten deö Verfahrens. :;

Feuer-Signale.

i AnnshÄ und Startet 5 English'S Opern-Haui Eastund N'w Vork 7 Nsblk und üichlgan 3 N. Jerley u. Fifi Ab 3 Pine und Nvrth a Market und Pine ' l Sennont nah Last 'Z Nz. S Cpritzmhaus Maff. Slve nühe Ncile .3 Tevawareund Walnut 4 .Jersty u Central A. s 3vafi und EornellTve Lfh U!,d 11. Straße 7 Bark Ave und 12 Ctr .i Cclumbia und HiUstd 9 Higand Ave u.Pratt 1 JUinoiZ und Ct. Jo -3 Pcnnsylv. und Pratt Meridian uns 11. Str .5 No. s i-pritzenhauZ IS. nahe JUinoiS ' SenateÄvku.StSlsrk 7 JUinoiS undIRchigan Pksylvania und 14. -9 Cnatc Ave. und 13. l 5!z. 1 CpritznihauA Inv Ave naheMichiga 2 Meridian und LZalnut n California u Lennont 5 Alake und New York 5 Ind. Av. u. St. Elair 7 Sity Hospital :8 Blake und Norch ü Michigan und LZne 11 Nz. 6 Spritzenhaus Washington nahe LZest 12 Esento?f u Wash. 3 Missouri u New Dort 15 Meridian u Wash 16 JlllnoiS und Ohio 17 Capitcl Lv. u Wash tS Kmgan'S PorkhauZ t Straßenbahn Ställe 23. Washington Str 51 No. 10 Spritzenhaus JUinoiZ u Merrill 52 JllinoiZ u Louisiana 53 West und South West und McTarty 63 Senate Ave. u Henry 37 Meridian und Nay 58 No. 4 Spritzenhaus ÄadrsonAv.uMFrriZ 49 Madion Av. u Dunlop No2Hakm LeiterhcaiS South nahe Telaware 63 Penn, u Merrill 53 Telaware u. McCcrth U zst und McTarry 5 New Jersey u. MerriN 7 Lirg. Av.u LradshcUS 33 Cast und Prospekt S Bicking und High n No. 11 Spritzenhaus Lir Ave. nahe Huro iz East und Georgia 73 Ecda und Clm 74 Tavidson u Georgis 75 English Aö. u Pine ?6 Cbelöy und Bäte ?5 No. 3 Spritzenhaus Prospcct nahe Chelby Ilctcher Av. u Shelby s Äark.t u. Ncw Jersey S Delaware und Wash. 3 East u Washington -4 New York u.Tavidsox " Taubstummen Anstalt "5 Ver. Staaten Arsenal 7 Oriental und Wash. 7 rcien-Normat, n ViO. 13 Spritzenhaus KarMand nahe Mer. l ?mdian u. C:crq:a. 3 ilcnsian und South 4 'ennsvlv u. Leuisiana rc;xir. Ave u. Älab. 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Washwgto 427 Oliver und Birch 423 Oliver ud Osgood 429 Nordbke und Dork 431 Hadlcy Ave u. MornS 432 Rioer Ave u. MorriS 434 River Ave und Skay 435 Hardinz u. Big 4 R ? 436 Hardinz und Oliv 437 No. 19 Spritz?nh7Z Morris und Hardins. i33 5ctAcacCäC3 439 ettxfyardf 451 ReiSn nrJ 55i2e 452 Howard in L 453 Morris und LapjS 456 Lambert und Vekzont 457 Nordyk Ave u. &cat rnon WorrS 612 West und Ray 513 entuckyAve u.NerrS 614 Meridian und MorrU 61 JllinoiS und SansaS 617 Morris und Dakota 613 MorriS und Church 619 Capital A. u McCarty 621 Meridian und Palm 623 Pine unk, Lord 624 Madisor,Aveu Lincol m Meridian und Belt ZM 627 CarloS und Ray 628 Meridian und Arizona 529 Meridian. Liaymond 631 Meridian u. McCat.. 1 522 No. 17 Kpritzenh MorriS nah LSest eil McAcrnnund Dcu"h 613 East u. Lincoln itt 614 East und Beecher 615 Wrizht und Sander 617 McCarty und Beaty IS S!ew Jersey u 55 Ave 712 Epruce und Prospea 713 English Are. u. 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