Indiana Tribüne, Volume 27, Number 13, Indianapolis, Marion County, 7 September 1903 — Page 4

Jltdlana Tribun, 5s, September 1903

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Indiana Tribüne. HerauZegebea von der Sutberg Es. Indianapolis, Ind. Harry O. Thudium Präsident.

Geschaftslocal: No. 31 Süd Delaware Straß TELEPHOISE 269. n ered m the Post Oflfice of Indianapolis as second class matter. Die ProHibttionisten. Bei jeder Campagne Hat man Gele genheit über die allgemeine Aufmerk samkeit, welche die an Zahl ten ande ren Parteien so weit nachstehende Pro' hibitionZpartei zu erregen weiß, zu erstaunen. Sie weiß sich eine Wichtig keit zu geben, die sie nur im geringen Maße besitzt, und sogar geriebene Poli tiker, Leute, die in politischen Angele zenheiten das GraZ wachsen hören, der maßen iu's Bockshorn zu jagen, daß sie als ernster Faktor in der Wahl be trachtet wird. Sie verlangen allerlei Zugestündnisse von den Führern der großen Parteien, zu denen sie nur durch das Geschrei, das sie zu machen ver. stehen berechtigt sind. Zuaeständnisse, welche jede Partei, die dieselben macht derart in den Augen der liberalen Wählerschaft discreditirt, daß der Schaden ein unabsehbarer ist. Man muß natürlich in erster Linie in Erwägung ziehen, daß der Prohibitionist seine Agitation mit dem Nimbus der Religion derartig zu umgeben versteht, daß ein fanatischer Paroxismus unter seinen Anhängern besteht, der sie ihre Prinzipien als heilig ansehen läßt. Ties erklärt zu einem gewissen Punkte den Ernst, den die Prohibitions-Agita-tion beseelt. Dann darf nicht vergessen werden, daß beinahe jeder Anhän ger der Prohibition sich als Missionär für eine gute Sache betrachtet und in fanatischem Eifer für dieselbe eintritt. Die Prohibitionspartei wartet nicht bis zur Wahl um dann wenige Wochen vorher für ihre Schwärmereien Propaganda zu machen, wie die alten politischen Parteien. Ihr Kampf ist ein unausgesetzter, stetiger. Die Legislatur hat diesen Leuten, man könnte sie füglich Sekte nennen, denn Prohibition ist ihr Hauptglaubensartikel, durch die Blanco-Remon-stranz eine mächtige Handhabe gegeben, sich widrig und gemeingefährlich zu machen, daß sie die Blanco Remon stranz in unskrupulöser, in zahlreichen Fällen schurkischer Weise auszunutzen verstehen, haben sie schon ost bewiesen. Die Spießbürger-Politik der beiden alten Parteien erleichtert natürlich den Fanatikern ihre Agitation. Republikaner und Demokraten wachen gewöhnlich erst zur Wahrung ihrer Interessen auf, nachdem die Prohiditionisten.schon längst das Feld bestellt haben. Wenn sie ihre Campagne beginnen, dann sinden sie, daß der Prohibitionist, durch Zeitungsangriffe und persönliche Agitation schon fleißig Lärm geschlagen hat. Diesen Umstand wissendste dann den Campagnesührern recht deutlich unter die Nase zu reiben, bis dieselben glauben, daß sie es mit einem so wichtigen Faktor wie Prohibition nicht verderben dürfen. So lasseu sie sich nun zu Zugeständnissen verführen, welche durch nichts berechtigt find und die Mucker erlangen eine, wenn auch be grenzte Anerkennung ihrer Hirngespinnste. Haben die Prohibitionisten erst einmal diese Zugeständnisse erlangt, dann werden sie unverschämt, wie sich ja auch jetzt wieder zeigt. In unverfrorenster Weise brüsten sie sich damit, daß sie in kürzester Zeit alle Wirthschaften in 5 6 Wards der Stadt vöüig ausgerottet haben werden. Das Unglück, eine geringere Anzahl Wirthschaften in der Stadt zu haben, ist ja schließlich nicht so groß, und wenn der Kampf nur gegen anrüchige Lokale geführt würde, könnte man den Leuten Glück dazu wünschen; aber die ganze Wirthshetze ist nur ein Auswuchs des krasseste Nativismus, der bei den Wirthschaften anfängt und schließlich auf alle deutschen Vergnügungen und Bestrebungen ausgedehnt wird. Die Sache ist nicht eine Bierfrage, zu der sie gewisse englische Zeitungen gern machen wollen, sondern sie spitzt sich darauf hin, ob der liberale Bürger dem Muckerelemente gestatten will, einen Keil nach dem anderen in die Grundveste bürgerlicher Freiheiten zu treiben; ob es den Wenigen gestattet sein soll, der Mehrheit vorzuschreiben, wie sie leben, was sie thun soll. Diesem Zwange aber treten wir entgegen; wir wollen die Apostel solchen

Zwanges nicht als Mitkämpfer haben.

selbst wenn sie mächtig genug wären, der Partei zum Siege zu verhelfen. Daß der amerikanische Politiker schwer lich das deutsche Princip zu würdigen versteht, wissen wir wohl, aber keine politische Rücksicht sollte den Deutschen je zum Bettgenoffen der Mucker machen Die demokratische Partei braucht die Hilfe der Mucker nicht und sollte den Kerlen dies mit mannhafter Klarheit zu verstehen geben. Mit der offenen Erklärung der Pforte, sie vermöge den Gesandtschasten keinen Schutz zu garantiren. tritt die macedonische Frage in eine ganz neue, selbstiedenv sehr gefährliche Phase. Eine Regierung, die eine solche Eröffnung macht, fordert die Jnter vention der übrigen Mächte heraus, indem sie selbst zugiebt, daß sie ihre Souveränitäts-Rechte nicht , mehr zu wahren vermag. Es scheint somit, als seien alle die großen Militär-Reformen in der Türkei an dem hoffnungslos elenden Ver waltungssystem gescheitert. Denn man kann sich nicht der Thatsache verschlie ßen, daß die militärischen Erfolge der gewaltigen türkischen Truppenmacht in Macedonien im höchsten Grade ungenügend sind. Truppen, die keinen Sold bekommen, kann selbst der beste Führer nicht in Disciplin halten. Unter diesen Umständen ist jede Hoffnung, daß die türkische Regierung aus eigener Kraft Herr des Aufstandes werde, geschwunden. Das gewaltige Anschwellen der Einwanderung in letzter Zeit ist eine deutliche Illustration zu der alten Vemerkung, daß die Auswanderung aus Europa seit der Entdeckung der Westlichen Hemishäre die moderne VölkerWanderung" ist, deren epochemachender Einfluß auf die Menschheitsgeschichte hinter dem der Völkerwanderungen früherer Jahrtausende nicht zucückbleibt. Die colossal gesteigerte Einwanderung des letzten Rechnungsjahres wird allem Anschein nach durch die des gegenwärtig gen noch weit üdertroffen werden. Man meldet aus New 7)orf : Die für den ersten Monat des neuen Fiskaljahres vorliegenden amtlichen Ziffern scheinen auf eine noch stärkere Einwanderung im lausenden als im verflossenen Fiscaljahre hinzudeuten, in welchem bekanntlich die bisher größte Einwänderung zu verzeichnen war. Denn im Juli sind in allen Häfen der Ver. Staaten 67,533 Einwanderer gelandet. und damit um 16,758 mehr, als im Juli vorigen Jahres. Während die Rate der Zunahme für das letzte Fiskaljahr, im Vergleiche mit dem vorhergehenden, 32.11 Prozent betrug, stellt sich für Juli die Zunahme auf 32.99 Prozent. Bei entsprechend starker Einwanderung in den übrigen Monaten des neuen Geschäftsjahres mag die Einwanderung in demselben die Totalziffer von 1,139,635 erreichen. Bei einer Zunahme von nur 25 Prozent während des übrigen Iahres würde die Bevölkerung der Ver. Staaten durch Einwanderung immer noch einen Zuwachs von einer Million Personen erhalten. Die meisten Einwanderer während des Monats Juli sind aus OesterreichUngarn eingetroffen, nämlich 18,876, gegen nur 89,993 im Juli 1902, eine Zunahme von 8,883 Personen. Die nächstgroße Einwanderung, mit 13,679 Personen gegen 12,077 in 1902, ent stammte Rußland und Finnland. Dann folgen Italien, einschließlich Sardinien und Sizilien, mit 10,764 Personen, gegen 11,394, eine Abnahme um 630; Deutschland, mit 3,918 gegen 2,710, eine Zunahme von 1.273; England mit 3,283 gegen 1,379, eine Zunahme von 1,901, und Schweden mit 3,203 gegen 2,731, eine Zunahme von 112 Personen. Andere Länder, welche mindestens 1000 Emigranten mehr als im Vorjahre geliefert haben. sind Norwegen, Portugal, Rumänien, Japan und Westindien. Verhängnißvolle Explo s i o n. Bloo mi ng ton, Jll., 6. Sept. Als heute ein westlich fahrender Kanfas City Frachtzug bei Greenview in voller Fahrt vorbeikam, explodirt: der Kessel der Locomotive. Der LocomotivfÜhrer ist getödtet, ein Heizer und ein Bremser sind verletzt. Viele Wagen wurden beschädigt. Die Strecke war für mehrere Stunden blockirt. Die beste 5 Cent Cigarre in der Stadt, Mucho'S Longfello

Deutscher Mgem. Prot. Waisen-

Berein. Die gestrige Jahresversammlung Der Jah resbericht des Präsidenten und die an deren Berichte. In der gestern Nachmittag im Court hause abgehalteuen Jahresversammlung deS D. A. P. Waisenvereins wurde zu nächst über mehrere Ausnahme-Eesuche für Waisen verhandelt, wie auch über etliche Gesuche um Rückgabe von Wai sen an ihre Angehörigen. Die Reae lung dieser Angelegenheiten wurde versch. Comites überlassen. Das Arrangements-Comite für das Waisenfest am nächsten Sonntag berich tete, daß alle Vorbereitungen nunmehr getroffen sind, sodaß höchstens der Wet termann das Gelingen des Festes ver eiteln kann. Der D. A. P. Waisenverein von Cincinnati theilte dem hie sigen Vereine schriftlich mit, daß die an ihn ergangene Einladung zur Betheili gung am hiesigen Waisenfeste mit Dank angenommen und die Mitglieder auf gefordert worden sind, sich nach Kräften zu betheiligen. Der Deutsche Prot. Waisen - Verein von Louisville bedauerte, umständehalber in diesemJahre nicht in corpore dem hiesigen Feste bei wohnen zu können, sprach jedoch die Hoffnung aus, daß es ihm vergönnt sein möge, im kommenden Jahre der Gast des hiesigen Waisenvereins zu sein. Nach Verlesung dieser Schreiben wur' den die Herren G. Oberlaender, Wm. Niermann und Jos. Kafader zur Mit gliedschaft vorgeschlagen undHr. Gottfr. Graf wurde als Mitglied in den Ver ein aufgenommen. Nunmehr statteten die bisherigen Beamten ihre Jahresberichte ab, wte folgt : Berichtdes Präsidenten F r e d. I. M a ck. Das 36. Verwaltungsjahr des Vereins liegt hinter uns und liegt mir die angenehme Pflicht ob, Ihnen meinen 2. Jahresbericht vorzulegen. Es macht mir besonderes Vergnügen, berichten zu können, daß Dank der göttlichen Fürsorge, dem unermüdlichen Streben der Mitalieder und aller Freunde unserer Sache und durch Ver mächtnisse seitens Gönnern der Anstalt das verflossene Jahr abermals als ein segensreiches für den Verein zu verzeichnen ist. Am 10. Sept. 1902 waren 71 Kinder von unter 16 Jahren in der Anstalt. Aufgenommen wurden im Lause des Jahres 20, entlassen wurden als 16 Jahre alt geworden 1, ihren Angehörigen zurückgegeben 22, mithin verbleiben bis Datum 65 Kinder unter 16 Jahren in der Anstalt. 8 Kinder wurden auf ihren Wunsch von Herrn Pastor Peters in der Zion's Kirche confirmirt und am Sonntag, 30. Aug., wurden von demselben Pastor 6 Kinder in der Zion's Kirche getauft. Die schulpflichtigen Kinder besuchten die Schulen No. 8, 20 und 39, und war das Resultat auch in diesem Jahre sehr befnedkgend. Die kleineren Kinder besuchten die Sonntagsschule der 2. Meth. - Kirche bis zum 19. October und von der Zeit an die der Evang. St. JohannesKirche, die größeren mit den Waisenellern die verschiedenen protestantischen Kirchen, während die Consirmanden die Samstags- und die Sonntagsschule der Zions-Kirche besuchten. (Nun folgt ein Bericht über die verschiedenen Festlichkeiten, an welchen die Waisenkinder im Laufe des wahres theilnahmen.) Der Gesundheitszustand der Kinder war im verflossenen Jahre ein ausgezeichnete?. Die Gebäulichkeiten befinden sich in gutem Zustande und wurden folgende Verbesserungen im letzten Jahre vorgenommen: 400 Fuß neuer Stacketenzaun wurden von dem Knechte und den größeren Knaben aufgestellt. Die GartenHäuser wurden in- und auswendig von den Knaben neu angestrichen. 2 Kleiverschränke wurden angeschafft, eine 100 Faß Cisterne angelegt und die Dampfkessel und Dampfröhren, rcparirt. Der Ertrag des Gartens war sehr befriedigend. Der Viehstand besteht aus einem Pferde, vier Kühen, acht Schweinen und einer Anzahl Hühner. Herr und Frau H. F. Rösener haben die Verwaltung der Anstalt in Händen, und muß ihnen Jeder, der mit der Anstalt oder ihrer Verwaltung betraut ist, für die musterhafte Weise, in der sie die Pflichten ihres Amtes erfüllen, hohes Lob zollen. Unter ihnen steht folaendes DienstPersonal: Ein Knecht, eine Köchin nebst Gehülsin, 2 Wäscherinnen, 1 Kinderw ir-!

terin, 2 Näherinnen, 5 confirmirte

Waisenmädchen und 2 consirmirte Waisenknaben. Die Unterhaltungskosten der Anstal beliefen sich im letzten Jahre au $6133.57, oder mit einer Durchschnittszahl von 63 Kindern auf $90.20 pro Kind. Von obiger Summe wurden vom Frauenverein für Kleidung und Bettzeug $787.24 verausgabt. Wegen Einzelheiten betreffs der Einnahmen und Ausgaben verweise ich auf die Be richte der betr. Beamten. Von Herrn Geo. Dickson, einem ver storbenen Freund der Anstalt, wurde dem Verein die Summe von' $500.00 vermacht. Ausgenommen wurden im Laufe des Jahres 12 neue Mitglieder. Herr Ernst H. Faut wurde wegen seiner Verdienste um den Verein zum Ehrenmitgliede gemacht. Auch im verflössenen Jahre wurden mehrere unserer Mitglieder durch die rauhe Hand des Todes aus unserer Mitte gerissen: nämlich: John A. Stumph, Henry Aufderheide, H. B. Atolle, F. Mum menhoff, Austin H. Brown und Christ. Wiese. Möge ihmn die Erde leicht sein. Die Anstalt erhielt auch im letzten Jahre für die Kinder zahlreiche Ge schenke. Allen Gebern sage ich hiermit im Namen des Vereins herzlichen Dank. Ebenso unseren Hausärzten Dr. I. Buehler und Dr. Morrison, Zahnarzt Dr. C. C. Evarts, Thierarzt Dr. L. A. Greiner für geleistete Dienste, Apotheker Ferd. Müller für Arznei, I. Winner für geschenkte Brillen, der Gutenberg Co. und Freie Presse für frei-gelieferte Zeitungen, der Evang. Synode von Amerika für die wöchent lichen und Monats-Blätter, der Taub stummen - Anstalt für den Silent Hoosier", dem Herrn Pastor Peters für gcleistetete geistliche Dienste, ebenso allen anderen Pastoren und Gemein den, sowie dem Publikum im Allgemeinen für die der Anstalt geschenkte Un terstützung; ebenso dem Frauenverein, der uns im letzten Jahre abermals aus's Beste unterstützt und zur Aufrecht erhaltung der Anstalt mitgeholfen hat. Da ich nun 'im Begriffe bin, mein Amt als Präsident des Vereins nieder zulegen, danke ich den Mitgliedern des Vereins und des Verwaltungsrathes herzlich für die Unterstützung, jdie sie mir während meiner Amtszeit zu Theil werden ließen, und hege den Wunsch, daß sie dieselbe auch meinem Nachfolger im Amte zukommen lassen mögen, sowie daß sie fortfahren mögen, in Ein tracht und Liebe zu wirken zum Besten des guten Werkes." Der Bericht wurde angenommen und dem ausscheidenden Präsidenten wurde für seine aufopfernden und pflichtgetreuen Dienste ein Dankesvotum erstattet. Hierauf kamen die Berichte des Fi-nanz-Secr. Lorenz Wiyhoff und des Schatzmeisters Henry Rüsse zur Verlesung und Annahme. Dieselben stimmen in den Hauptpunkten ttberein und ist denselben Folgendes zu entnehmen : Vereinskasse. Kassenbestand im Sept. 1902.... $ 166.01 Ganze Einnahmen während des Jahres 29,750.57 Total $29,916 53 Gesammte Ausgaben 29,715.98 Bleibt Kassenbestand am ,6. Sept. 1903 $ 200.60 Zinsen'FondS. In Händen des Schatzmeisters am 7. Sept. 1902 $ 237.73 Vermächtnisse und Geschenke 512.00 Total $ 749.73 Auch den Finanzbeamten wurde der Dank des Vereins abgestattet. Alsdann wurde beschlossen, die Berichte wie üblich in Pamphlet-Form drucken zu lassen. Der Bericht des Revisions Comites wurde angenommen, und dann wurde der Beschluß gefaßt, den Erben des Herrn G. dickson für die pünkt. liche Auszahlung des Vermächtniffes den Dank des Vereins abzustatten, ebenso werden bezüglich seines Ablebens und des des Mitgliedes Christ. Wiese den Familien die Trauerbeschlüsse des Vereins zugesandt werden. Nun übergab der ausscheidende Prä sident sein Amt an seinen Nachfolger, Herrn Julius Reinecke, und drückte dem Vereine in gefühlvollen Worten seinen Dank für die ihm geleistete Hülfe aus. gleichzeitig die Hoffnung aussprechend, daß der Verein auch in der Zukunft immer nur gedeihen möge. Herr Reinecke, der neue Präsident, versprach sein Möglichstes zu thun, um das von seinem Vorgänger gestellte Beispiel zu erreichen, und erbat er sich hierzu die Hülfe sämmtlicher Beamten.

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Die übrigen neuen Beamten traten nun auch ihre Aemter an. Auf Antrag des Herrn Rüsse wurde der Dank des Vereins auch den ausfcheidenden TrusteeS und dem Vorsitzenden des Finanz-Comites, Herrn Hy. Habeney, gezollt, der leider krank daheim liegt. Präsident Reinecke ernannte hierauf die folgenden stehenden Comites: Finanzen: Hy. F. Habeneü, Fred. I. Mack, Präsident, Secretär und Schatzmeister. Ausgebundene Kinder: Hy. Stedtfeld, Hy. Lensmann, Hy. Pauli und der Präsident. Schule und Bibliothek: Louis Brandt und Hy. Rüsse. Dienstboten: Hy. Lensmann und Lorenz Willhoff. Spezereien und Tischg e s ch i r r : Frank Lindemann, Hy. Rödke und Louis Brandt. Verbesserungen und Möb e l: Hy. Pauli, Hy. F. Habeney und Hy. C. Prange. Feuerung und Licht: Hy. C. Prange und Jos. H. Schaub. Kranke: Wm. Stolte und Hy. Stedtfeld. Vieh und Fütterung: Hy. Röbke und Wm. Stolte. Ackerbau- und Garteng e r ä t h e : Wm. Maschmeyer und Lorenz Willhoff. Schuhe und Kleidung: Jos. H. Schaub und Frank Linde' mann. Vermächtnisse: Fred. I. Mack und Wm. Maschmeyer. Ferner wurden für das Waifenfest die folgenden Kmpfangs-Comites ernannt : Von 3 Uhr 30 bis 10 Uhr 30: Hy. I. Habeney und Jo5. H. Schaub Süd-Eingang. Fred I. Mack und Hy. Roebke Ost-Eingang. Hy. Rüsse und Lorenz Willhoff West-Eingang. Von 10 Uhr 30 bis 12Uhr 30: Hy. Stedtfeld und I. Lindemann -üü-Eingang. Hy. Pauli' und Albert Sahm OstEingang. Wm. Stolte und Wm. Maschmeyer West-Eingang. Von 12 Uhr 30 bis 2 Uhr 30: Hy F. Habeney und Hy. C. Prange SüdEingang. Hy. Lensmann und Louis Brandt Ost-Eingang. Fred. I. Mack und Hy. Roebke West-Eingang. Von 2 Uhr 30 bis 4 Uhr 30: Hy. Rüsse und Lorenz Willhoff Süd-Eingang. Hy. Stedtfeld und Frank Lindemann Ost-Eingang. Hy. Puiili und Albert Sahm West-Eingang. Von 4 Uhr 30 bis 6 Uhr 30: Jos. H. Schaub und Hy. C. Prange -Süd'Eingang. Wm. Stolte und Wm. Maschmeyer -Ost-Eingang. Henry Lensmann und Louis Brandt West-Eingang. Hierauf kam der Monats-Bericht des Waisenvaters zur Verlesung, dem jedoch diesmal nichts Besonderes zu entnehmen ist, da er schon theilweise in dem Jahresberichte des Präsidenten einbe griffen ist. Zum Schlüsse wurde der Secretär beauftragt, der hiesigen Elks.Loge für die freundliche Bewirthung der Waienkinder bei dem Picnic am 26. Aug. den Dank des Vereins zu übermitteln.

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Frauen-Waifenverein. Auch dieser Verein hielt gestern seine JahresVersammlung ab. . Auch der Frauenverein des D. A. P. Waisenvereins hielt gestern Nachmittag seine Jahresversammlung ab, in der die Berichte der Finanz-Beamtinnen, der Schatzm. Fcau Friederike Reiffel und der Fin. -Secr. Frau Louise Rathert zur Verlesung und Annahme gelangten wie folgt : Einnahmen: Kassenbestand am 1. Sept. 1902. . .5 373.66 Reinertrag vom Fest 628,00 An Beiträgen 14135 Sonstige Einnahmen 370.50 $1,513.51 Ausgaben: Für Kleidung und Bettzeug $ 671.24 Lohn für Nähterin 159.70 Ausgaben für verstorbene Mitglieder 9.25 Sonstige Ausgabrn 522.07 51,362.2'; Kassenbestand am 1. Sept. 1903.. 5 151.25 Das Revisions Comite berichtete außerdem, daß eZ die Bücher der beiden Beamtinnen nach genauer Prüfung für richtig befunden hatte. Sonst wurden keine Geschäfte' W allgemeinem Interesse erl-dkgi. d-ch. macht der Verein bräunt, daß Gaben für oas Wai sen fest an folgenden Plätzen abgeliefert werden können, von wo aus dieselben per Wagen in's Waisenhaus gebracht wer den : Frau Wm. Rathert, No. 735 Süd Meridian Str. Frau H. Henschen, No. 1213 Süd Meridian Str. Frau K. Nottmeier, No. 525 Oft Ohio Str. renzel i 9 No. 1 W. Washington Str (Merchants National Bank.) Em europäisches Department. Wechsel, Creditbriefe und Poftanweisungcn auf alle Städte Europas. Schisssscheine 1Cn An und verkauf ausländischen Geldes. 2Zicht was man verdient, sondenl was man erspart, führt zum Reichthum. &ic. indiana Trust Company nimmt Depositen an von $1.00 aufwärts die zu jeder Zeit gemacht werden können. ES bedarf weder eine? bestimmten Betrags noch eine bestimmteZeit zu deponiren. O,,ie.,t Indiana Trust Gebäude. Ecke Waff. Str. und Virgmia Are. Capital 81,000,000 TnrplnS 150,000

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