Indiana Tribüne, Volume 27, Number 12, Indianapolis, Marion County, 5 September 1903 — Page 4
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Sttdtatta Tribüne, 3. September 1903. n
3Mana Tribune. Herausgegeben von bet utenderg C. Indianapolis, Ind. ' Harr) O. Thudium ' Präsident. GefchäftSlocali No. 31 Süd Delaware Straße. TELEPHONE 2.
.-rterei a.t ths Post Office of Indianapolis at second dass matter. Unser Hemdärmel-Diplo mat. Kein freiheitlich denkender amerika nischer Bürger wird e5 der kleinen Republik Colomdia verdenken, daß sie auf die drohende Note des Staatssekretärs Hay die Ratificirung des Panama-Canal-Vertrages ablehnte. Wenn Colombia dersäumen sollte, den Ver trag unamendi r i z u r a t ificiren, dann sind die Vereinigten Staaten g e zwungen, solche Maßregeln zu ergreifen. welche alle Freunde von Colom bia bedauern würden." Die- waren die Schlußworte der diplomatischen ! Note, welche Staats sekretär Hay dem Gesandten Beaupre in Bogota sandte und welche unter den Bürgern deZ kleinen Colombia einen solchen Sturm der Entrüstung ent fachte, daß die colombische Regierung n cm rft ri xi eim oenen vmen leioii, niqi oaian denken konnte, die Annahme des Ver trazes zu begünstigen. Nicht nur war die Note im höchsten Grade undiplomatisch, sondern von so riesiger Unverschämtheit, daß Colombia im vollen Rechte wäre, wenn sie . alle weiteren Unterhandlungen . über den Gegenstand endgültig abbricht. . Die öffentliche Meinung im Lande wird nicht dulden, daß eine andere Na tion von uns vergewaltigt wird, nur weil sie schwächer ist. Vergleicht man den herrischen Ton dieser Note mit der kriechenden Unterwürsigkeit, die Hay in seinen VerHandlungen mit England zu Tage legte, so ist es augenscheinlich, daß unser StaatZminister aufgehört hat, republikanisch zu denken. 1 Als das sckwacke Cuba aeaen Svanien um seine Freiheit kämpfte, da eilte das Volk auf den Ruf der Regierung zu den Waffen, denn es galt dem Schwachen Hülfe zu bringen. Unsere Heeres' und Seemacht, die jetzt größer dasteht wie je zuvor, verdankt diese Machtstellung dem damaligen Rufe zum Kampfe für die Unterdrückten. Soll diese Machtstellung nun dazu dienen, den Schwachen einzuschüchtern? Das Volk der Vereinigten Staaten liebt in erster Linie Fair Play", es wird gegm eine nichtswürdige Verwen dung seiner Machtstellung Protestiren. Colombia hat das volle -Recht, den Vertrag anzunehmen oder abzulehnen. Die kleine Republik hat das Recht, den selben nach ihrenAnsichten zu amen diren. Soll unsere Republik, kleine Schwe-ster-Republiken durch Ballen der ge harnischten Faust zwingen dürfen, gegen ihren Willen unsere Verträge zu unterschreiben und dagegen kriechend mit Monarchien lange Verhandlungen pflegen, in Fällen, in denen wie beim Alaska . Fall das Recht unbestreitbar auf unserer Seite steht ? Der Irrthümer des Herrn Hay sind viele und bedenkliche. Er giebt sich zu Unterhandlungen hin. wo es nichts zu verhandeln giebt, schließt die in famsten Compromisse ab. wenn eS Streitfragen mit seinen Freunden, den Engländern giebt und beschimpft eine schwache Schwester-Republik, die das gute Recht, ihre inneren Angelegenheiten selbst zu regeln hat, durch Androhung roher Gewalt. Entgegen den Prinzipien des Präsidenten Roosevelt gute Worte und einen großen Knüppel", greift er zu bösen Worten, und holt seiner Staatsmannschaft eine neue, demüthigende aber auch verdiente Niederlage. Abgeordneter Wachter von Mary land, der bekanntlich der Regierung sehr nahe steht, hat nun öffentlich ge äußert, daß alle NegierungsdepartementS in entsetzlicher Weise angefault sind. Es müßten strenge Untersuchun gen geführt werden, damit man den schuldigen Departements-Chefs an den Kragen könne und die amtliche Luft gereinigt werde. Er Vürde im nächsten Congreß darauf hinwirken. Wenn Herr Wachter sein Wort bcttt, so werden ihm die demokratischen Abgeordneten gerne beistehen. (
AnS Stadt- und Connth-Ver-valtung.
Krieg den Raupen! In der gestrigen Sitzung de: Parkbehölde machte Superintendent Power darauf aufmerksam, daß gegenwärtig unzählige Bäume in den Parkanlazen in der Stadt, wie auch in Privatgärten etc. unter der Raupenpest zu leiden haben. Er empfahl allgemeine AnWendung von Bespritzung mit Gasolin und Schwefelpulver. Ferner wurde in der Sitzung die Frage betreffend Vermehrung der Park-Polizistkn im nächsten Jahre kurz besprochen und be. schloffen, demnächst mit der SicherheitsBehörde darüber zu verhandeln. Ein neuer Secretär für die Behörde wurde noch nicht erwählt. Dringt auf eine neue P l u m b i n g-O c d i n a n z. Der Gesundheits-Behörde ist von dem Architecten Louis H. Gibson eine Zuschrift zugegangen, worin derselbe im Interesse des Allgemeinwohls die Ausarbeitung und Annahme einer neuen Plumbing Ordinanz empfiehlt. Er schlägt vor, daß ein aus Plumbern, Architecten und GrndueigenthumsMaklern gebildetes Comite in Verbindung mit der Gesndheits-Vehörde die betr. Ordinanz ausarbeite. Die Behörde nahm die Angelegenheit unter Berathung. Allgemeiner Impfzwang für Schulkinder. Mit Zustimmung der Eesundheitsbehörde wird Dr. Buehler, der stüdt. Gesundheitsbeamte den Schulsupt. Kendall ersuchen, eine ofsicielle Bekanntmachung zu erlassen, dergemäß beim Beginn des neuen Schuljahres, 14. Sept., kein Kind zum Schulbesuch zugelassen werden soll, das nicht geimpft ist, bezw. einen Impfschein vorweisen kann. Die Behörde erwartet das Wiederauftauchen der Blattern in Jndpls. im nächsten Winter, wenn auch in geringerem Maaße als im verflossenen. Mike Jefferson protestirt. Township-Assessor M. Jefferson wird versuchen, den Staats-Auditor Sherrick zu bewegen, die von diesem vorgenom mene 10 vroc.Erhöhung der Asseßments für- nicht ausgelegtes Land von mehr als 1 Acker Areal in Marion County rückgängig zu machen. Denn nach Jefferson ,'snsicht würde dadurch den betr. Grundbesitzern eine ungerechte Bürde auferlegt werden. Bedauerlicher Unfall Eines jungen Arbeiters. Schwer verletzt und verstümmelt und vielleicht für immer der Kraft seiner rechten Hand beraubt wurde gestern Abend gegen 6 Uhr der 20-jährige Leonard Pruitt, ein Angestellter der Western Furn. Co. an der Madison Avenue. Demi als der junge Mann gegen Schluß der Arbeitszeit seine Maschine, eine Schleif oder PolirMaschine reinigen wollte, gerieth er mit der rechten Hand zwischen die beiden mit unheimlicher Schnelligkeit rotirenden Reibflächen und im nächsten Augenblicke war ihm das Glied in schrecklicher Weise zerfetzt und zerquetscht worden. Die Sehnen der Finger warm ihm mehrfach zerschnitten worden. Der Verunglückte wurde per Ambulanz in'S Dispensarium gebracht und dirt von Dr. Jeffries und Dr. Sheek verbunden, worauf er in seine Wohnung an der Süd Noble Str. transportirtward. Südseite Schwaben-Verein. Derselbe wird gleichfalls zum Gelingen der deutschen KirmeS mitwirken' In der Südseite Turnhalle hielt gestern Abend der Südseite SchwabenVerein eine zahlreich besuchte Extra' Versammlung ab, in welcher das Ein ladungSschreiben deS Germania Park Vereins mx Betheiligung an der deutschen Kirmes am 20. Sept. mit Begeisterung angenommen und beschlossen wurde, daß der Verein sich in corpore zu dem Feste einfinden soll. Ferner wurde mit gleicher Begeisterung beschlossen, auch eine besondere schwäbische Aufführung zu veranstalten, mit deren Vorbereitungen ein besonderes Comite beauftragt wurde. Der Schwäbische Damenverein wurde eingeladen, der nächsten Versammlung am Sonntag, 6. September, beizuwohnen. 5S"Die beste 5 Cent Cigarre in der Stadt, Mucho'S Longfellow.
Glänzend gelungen Ist der gestrige wohlthätigkeits Euchre, Veranstaltet von den Damen des Unabhängigen Turnvereins. Die wackeren Damen vom Unabhängigen Turnverein, an deren Spitze diesmal Frau Jos. Keller, die Unermüdliche, stand, haben mit ihrem gestern Nachmittag zum Besten des verunglückten Knaben Hermann Nitzel veranstalteten großen WohlthätigkeitsEuchre, wie anders nicht zu erwarten war, Ehre eingelegt und sie dürfen stolz auf ihr wohlgelungenes Unternehmen zurückschauen. Ihnen gebührt dazu allgemeine Anerkennung, wie auch den anderen Damen, welche durch ihre zahlreiche Betheiligung zu dem guten Gelingen beitrugen, ferner auch den wohlthätigen Geschäftsleuten, welche die zahlreichen und durchweg eleganten Preise stifteten. Der Reinertrag der Wohlthätigkeits.EuchreS beläuft sich nämlich auf rund $50 ; ein glänzendes Resultat. An Eintrittsgeldern (25c Person) gingen $40.00 ein, und eine Persön lich'eit, die nicht namhaft gemacht werden will, donirte dazu noch S10.00. Wie ersichtlich war die Betheiligung eine riesige. An 40 Tischen wurde von je 4 Damen gespielt, und die von Frau Jos. Keller und ihren Assistentinnen, Frls. Carrie Schmidt und Vertha Kel ler, getroffenen Arrangements waren vorzügliche. Unter den Spieltheilnehmerinnen waren die Damenvereine des Unabh. Turnvereins, des Deutschen Hauses und des Männerchors zahlreich vertreten, und die Veranstaltung nahm einen sehr gemüthlichen Verlauf. Die Gewinnerinnen der 24 wie gesagt sehr feinen Preise waren folgende Damen: 1. Frau C. Kreis (91); 2. Frau I. Lipman (34); 3. Frau Venn (81); 4. Frau G. Pink (79); 5. Frau Shaneberger (79); 6. Frau HauS (77); 7. Frl. Seifert (77); 8. Frau M. Seidensticker (77); 9. Frau O. E. Ruther (76); 10. Frau Dicks (75); 11. Frau I. Geiger (74); 12. Frau E. A. Cooper (74); 13. Frau O. Pflumm (74); 14. Frau I. C. Burkhart (74);16. Frl. Flora Williams (73); 17.-Frau G. Seidensticker (73); 18. FrauR. Schwach (73); 19. Frl. E. Stucky (73); 20. Frau Ludorf (72); 21. Frau Minter (72); 22. Frau Levinson (72); 23. Frau Sargent (72); 24. Frau I. Müller (71). ' -üt ' Die Sammel-Liste in der Expedition ds. Blattes wird heute Abend positiv geschlossen und werden alle Personen, welche etwa noch Sammlungen an Hand haben, gebeten, dieselben bis heute Abend einzuliefern.
Gottlieb L eukhardt, Die gemüthliche cke." Ecke Noble und Market Str Grundeigenthums Uedertragungen. Jesse G Marshall u A an Lena Kittle, Lot 4, Block 6, Caven u A Ost Woodlawn Add. $1.025. Lynn B Martindale an Silas E Simmons, Lot 43, Highland Place. $2.000. Derselbe an Joseph HaaS, Theil Lot 154 Morrison's 3. Add. $30.000.' John Weber's Wirthschaft, No. 7G4 West North Str. Pennsttlvania Bahnen. 81.25-Madison u. znrück-81.25 Sonntag, 0. September. Abfahrt von Indianapolis 7.30 Uhr Morgens ; Retourfahrt von Madison 6 Uhr Abends. Vandalia Bahn. 81.00 Terre Haute u. zurück 81.00 75c Crcencastle und zurück 75c Sonntag, 6. September. Abfahrt von Indianapolis 7 25 Uhr Morgens; Retourfahrt deö Spezialzuges von Terre Haute um 7.25 Uhr Abends. Cincinnati und zurück. $1.25 - Nundfahrt 81.25 via C. H. & D. Bahn. Sonntag, 6. September. Base Ball Cinclnnati vs. 5t. Louis. Zwei Spezial Schnellzüge ; der erste fährt um 6:30 Uhr Morgen? ab und hält nirgends an. Der zweite fährt um 7:15 Uhr Morgens ab und hält in Rushville, Connersoille und Hamilton an. Rückfahrt von Cincinnati um 6:20 Uhr Abends. Passagiere, welche den Zug ohne Fahrkarten besteigen, müssen den vollen localen Fahrpreis bezahlen.
Tcr jüdische ukunftöslaat. DerPlan der Zionisten, in dem alten Palästina ein ncues jüdisches Reich zu gründcn, scheint seiner Verwirklichung um einen bedeutsamen Schritt näher glückt zu sein. Die russische Regierunz hat der Bewegung ihre moralische und materielle Unterstützung zugesagt und sich zugleich erboten, die Vermitt-lcrrcll-bei der Pforte, zu übernehmen. Rußland macht sein Anerbieten ohne alle Frage in der ehrlichen Absicht, es zu erfüllen. Der Minister v. Plcbwe Vers ,:iähte es. semer Offerte das Mänielchen der Menschenliebe. Moral und Uneigennützigkeit umzuhängen, sondern sagte gerade heraus, daß Bäterchcn" einen Theil seiner jüdischen Unterthanen loszuwerden wünsche und deshalb die Auswanderung fördern helfen wolle. Die russische Rezicrung läßt sich sornü in der Sache von dem eigenen wirklichen oder eingebildeicn Vortheile leiten, und gerade das offene Zugeständnis dieses Beweggrundes verleiht dem Anerbieten den Anschein voller Aufrichtigkcit und Zuverlässigkeit. Die Zionisten haben außer dem Geldpunkte zwei sehr bedeutend? Schwierigkeiten zu überwinden. Sie müssen die Zustimmung der Pforte zu ihrem Plane erwirken und ihre Glaubensgenossen zur Masseneinwanderung in's gelobte Land bewegen. Bei dem Sultan könnten sie sich, von dem deut, schon Kaiser abgesehen, kaum einen besseren Fürsprecher wünschen, als den Zaren; und die Zahl der auswanderungslustigen Juden in Rußland und Rumänien dürfte schwerlich jemals größer gewesen sein, als heutzutage. Und gerade mit diesen würde der Zukunftsstaat Palästina doch wohl in erster Linie zu rechnen haben. Von brn Jsraeliten. welche in Wohlstand, oder wenigstens zufrieden in zivilistrten Gemeinwesen leben, werden kaum viele danach Verlangen tragen, die schwere Bürde auf sich zu nehmen, welche der Aufbau des neuen Staatswesens und die Wiederkultur des sehr vernachlässigten Landes mit sich bringt. Es ist aber auch garnicht die Absicht der Zionisten, ihre Glaubensgenossen aus geordneten Verhältnissen herauszureißen; sie wollen in Neu-Judäa den Verfolgten ' und Unterdrückten eine Zuflucht und Freistatt bieten. England hat den Zionisten den Vorschlag gemacht, in Afrika einen jüdischen Staat unter eigener Flagge, aber britischer Oberhoheit, zu gründen. Zu Gunsten Palästinas sprechen aber die großen historischen Erinnerungen des jüdischen Volkes, die günstigere Lage zu Europa und die stetigeren Verhältnisse, sowie die Vorarbeiten, welche die neuen Ansiedler bei ihrem Einzüge vorfinden. Im Uebrigen ist die Pforte wohl auck kein schlimmerer Suzerän als das scheinheilige England. Und wenn der Sultan oder seine Paschas sich einmal Uebergriffe in Neu'-Judäa zu Schulden kommen lassen sollten, so würden ihnen die Mächte auf die Finoer klovfen, während England, wie die Ereignisse in Indien und Südafrika lehren, die gröbsten Gewaltthätigkeiten unter dem fadenscheinigen Deckmantel der Zivilisation ungestraft verüben darf. Bei dem großen Wohlthätigkeitssinne und der Freigiebigkeit der begüterten Jsraeliten ist es wohl kaum zu fürchten, daß die Geldfrage der Gründung des neuen Staatswesens unüberwindliche Hindernisse in den Weg legen dürfte. Wenn es seht auch gelingen sollte, die vorhin erwähnten beiden anderen großen Schwierigkeiten mit Hülfe Rußlands zu heben, so kann der Plan, der bisher als Phantasiegebilde idealistischer Schwärmer galt, sehr bald greifbare Formen annehmen. ie Taktik der dcutscken Flotte im französischen Licht. In 2e Yacht" stellt ein Kerhellene" zeichnender Fachmann Untersuchungen über die Taktik der deutschen Flotte an und kommt, indem er von dem SchiffsMaterial, der Kenntniß des Admiralstabes, von den von andern Flotten bevorzugten Schlachtordnungen, von den Arbeitsmethoden und dem Erfindungsgeist der Deutschen ausgeht, zu folgendem, von der Marine-Rund-schau" mitgetheilten Schluß: Da die möglichen Gegner Deutschlands wegen der Art, wie ihre Linienschiffe bewehrt sind, die Kiellinie als Angriffsordnung wählen müssen, so ist der Keil die klassische Ordnung, die die Deutschen ihnen entgegenstellen werden. Dazu eignen sich die deutschen Linienschiffe mit ihrer für Bugangriff bestimmten Bewehrung wundervoll, und selbst in dem voraussichtlich folgenden Durcheinander werden sie wegen ihrer nach allenSeiten gleich starken GeschützWirkung nichts zu fürchten haben. Die wundervoll für den Kampf organisirte Linienschiffsflotte sei aber blind, sie besitze nicht genug und nicht genügend schnelle Kreuzer. Mit Ausnahme dieses Mangels sei die deutsche Flotte bewundernswertlj, die Gleichartigkeit der Geschwader und Divisionen sei streng durchgeführt, die Eigenart des Schiffes beruhe auf dem einen Grundsatz: Angriff bis zum Aeutzersten durch Schnellladegeschlltze, Torpedos und, wenn nothwendig, Sporn. Deutschland verfügt über eine folgerichtige, gleichartige Flotte, und die Taktik dieser Flotte . . . Was werden wir ihr entgegenstellen?" Mit diesem Stoßseufzer schließt der Verfasser seine von eingehender Beschäftigung mit unserer Flotte zeugende Untersuchung.
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So eine friedliche Assimilirung ist eigentlich recht blutig, wie die Philippinen zeigen. Beinahe täglich laufen Nachrichten über neues Blutvergießen ein und im größten Theile de Archipelö herrscht immer noch Kriegszustand. Die Arbeiten der gemischten Tri bunale, welche seit dem 1. Juni mit der Regelung der Entschädigungen betraut sind, die Venezuela an die verschiedenen europäischen Mächte für Verluste, die aus seinen öfteren Revolut'onen entstanden sind, zahlen soll, nehmen nur einen langsamen Verlauf. Großbri tannien hat bis jetzt noch keinen aus den Handlungen der Insurgenten entstandenen Änspruch erhoben, sondern beansprncht nur die. den Eisenbahn-Gesell-schaften schuldenden verbürgten Zinsen oder Entschädigungen für Requisitionen seitens der Regierung oder ihrer Truppen. Die bis jetzt von dem britischen Eommijsär unterbreiteten Forderungen belaufen sich auf 20 Millionen Francs. Die Franzosen, die Forderungen in er Höhe von über 59 Millionen Francs gestellt haben, behaupten, daß alle Plünderungen, Räubereien, Morde und andere von den revolutionären Banden oder Armeen verübten Ausschreitungen ebenfalls entschädigt werden sollten. Da die venezolanische Regierung eS abgelehnt hat, diese Behauptung zuzn lassen, wurde die Frage an einen Schiedsrichter, Herrn Filz, einen auS gezeichneten holländischen Juristen, verwiesen, der zu Gunsten Frankreichs ent schied. Die Ver. Staaten haben 43 Ent. schädigungs-Forderungen im Gefammt betrage von 32 Millionen Francs ein gereicht. Italien, Spanien, Holland, Belgien und Deutschland haben die französische Theorie adoptirt und bereits Forderungen gestellt, die aus den Handlungen der Insurgenten entstanden. Die Entscheidungen ihrer SchiedSrichter werden mit Ungeduld erwartet. Die Sitzungen der Tribunale werden weitere vier Monate beanspruchen. Die Summe, welche diese Revolution der venezolanischen ?!ation kostet, wird auf über 60 Millionen Francs geschätzt. Mittlerweile wird gefragt, wie sie im Stande sein wird, dies zu zahlen, denn die für die Begleichung der Forderungen in Aussicht genommenen 30 Procent der Zolleinkünfte würden nicht hinreichen. Die von Venezuela gegen Ausländer eingeschlagene Politik kann nicht genug verurtheilt werden. Sie werden be droht, öffentlich und durch die Presse beschimpft, von den ElubS ausgefchlof sen und ausgewiesen, wenn sie nicht geneigt sind, Drohungen nachzugeben. gereinigte Grnben-Arbeiter don Amerika. Laut dem vierteljährlichen Bricht des BerechnungS'Eomites beträgt die Zahl der Mitglieder der Vereinigten Gruben Arbeiter Union .'von Nord Amerika 325,000. Davon sind noch kaum 2000 am Streik. Die Union be sitzt ein Baarvermögen von L999, 610.94.
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