Indiana Tribüne, Volume 27, Number 10, Indianapolis, Marion County, 3 September 1903 — Page 4
Juvmna Tribüne, . September 1903,
Jndiana Tribüne. HtrauZgegeben von der Sutderg U. Indianapolis, Ind.
Harry O. Thudium . Präsident. GeschäftSlocal: No. 31 Süd Delaware Straße. TELEPHONE 26. ki tirel at the Post OfEce of Indianapolis a second class matter. Die Campagne. Die Campzgne fängt an warm zu werden und die herkömmliche Erhitzung der Gemüther macht sich schon recht deutlich bemerkbar. Wie gewöhnlich werden die politischen Seitensprünge von den Campagneleitern beider Parteien gemacht. Dieselben haben nur den Zweck, die Wähler zu verwirren und verdienen daher die strengste Critic. Einer deutschen Zeitung erste Pflicht ist es, völlig unabhängig vom ParteiWesen für hohe Prinzipien furchtlos einzustehen und jeder versuchten Ablei tung von den Hauptfragen, die das Wohl oder Wehe der Stadt betreffen, entgegenzutreten. Das wird die Sri büne" wie bisher, ohne nach Rechts oder Links zu blicken, thun. Wir glauben, daß die reorganisirte demokratische Partei stark genug ist um auf eigenen Füßen stehend, den Sieg zu erringen. Kann das demokratische Ticket nur durch ein EinVerständniß mit dem Muckerelement einen Sieg er hoffen, so wäre es besser, es unterliegt. Gerade diesmal, mit berechtigten Aussichten auf Sieg, wäre es unwürdig, wenn die Partei sich mit den Hsuchlern in derselben Weise identificiren würde wie die Republikaner mit dem NegerVotum. Es wäre auch thöricht, sich von Leuten in's Bockshorn jagen zu laffen, die zum Besten nur unsichere Cantonisten sind. Gerade jetzt, wo Einigkeit in der Partei die Grundbedingung für einen Sieg sein sollte, macht sich durch das Liebäugeln mit den Prohibiti?nisten ein Gefühl der Unsicherheit bemerkbar, welches am Wahltage gefährlich sein würde. Was man hochgehalten haben will, soll manicht angreifen. Die Bürger wissen, daß Indianapolis ebensowenig wie andere gleich große Städte jemals ein Tugendtcmpel war oder je werden wird. Sie wissen, das unter allen Administrationen die gleichen Zustände existirten, und auch, daß trotz des Ge schreies der Heuchler Indianapolis im Punkte der Sittenreinheit höher dasteht, wie andere gleich große Städte. Das Laster ist hier wie überall versteckt; man muß es suchen, wenn man es finden will; aber exiftiren wird es unter allen Administrationen. Wir halten es deshalb für einen großen Fehler, gerade diesen Punkt zu einem Eampagne-Jssue" zu machen. Mögen Andere in das fanatische Geheul der Moralheuchler einstimmen: es ist nutzlos und verfehlt. Das Bürgerthum selbst wird, wenn die Administration zu lax ist dasür zu sorgen wissen, daß uns das Laster nicht über den Kopf wächst. Mit Recht frägt sich daher der den kende Bürger warum nicht die ökonomischm Fehler der Administration zum ''Issue" gemacht werden. Die eigenen Eltern können sittlich verwahrloste Kinder nicht vom Uebel zurückhalten, eine städtische Administra tion erst recht nicht. Wohl sollten die anrüchigen Lokale die dem Laster ein Heim bieten, ja dessen Brutstätte sind geschlossen und ihre Besitzer mit aller Strenge des Gesetzes bestraft werden' Aber wer ist wohl naiv genug sich dem Glauben hinzugeben, daß durch Schließung dieserLokale dem frühenLa fier ein Ende gemacht werden kann. Die häusliche Erziehung mutz in erster Linie für die Sittenreiuheit der Kinder wirken, die Stadtverwaltung kann es nicht. Die Hauptfragen bei einer städti schen Campagne laufen Gefahr bei der jetzt geübten Methode gänzlich in den Hintergrund gedrängt zu werden. Es sind dies in erster Linie: Welche Partei wird uns die größte Sicherheit bei größter bürgerlicher Frei heit geben? Welche Partei wird unsere Finanzen am besten verwalten, uns gute Straßen, auskömmliche Beleuchtung, guten Polizei und Feuerlosch Dienst geben? Welche Partei wird die Rechte , der Stadt gegen die Uebergrisse der Cor
porationen am kräftigsten wahren, für
bei: Sanitätsdienst und gutes Trink wasser sorgen ? Diese Fragen sind es, weil es die Wichtigsten sind, welche eingehender Er örterung bedürfen. In diesen Punkten will der Bürger klarsehen. Sie sind die wirklichen Campagne Jssues. Schmutz-Campagnen aber verdammen wir ohne Unterschied der Partei. lZine deutsche Zeitung mub stets da Gemeinwohl über Parteiinteressen stellen. Die Vereine, welche bislang noch keine Delegaten für die Theaterfrage erwählt haben, sind gebeten, dies bald möglichst zu thun, da die Theater Saison vor der Thüre steht. Die amerikanischen Zeitungen sind gerade so empsindlich gegen deutsche Preßhetzereien, wie es damals die Deutschen gegen die amerikanischen Preßhetzereien war. Moral. Was Du nicht willst das Dir man thu' usm. Der Sociale Turnverein " hat in feiner, gestrigen Siung beschlossen, sich dem Verbände deutscher Vereine anzuschließen. Der Verband kann auf diesen Zuwachs stolz sein. Ein don nerndes Gut Heil" den wackeren Turnern! Die Sicherhcits Behörde ver säumte in ihrer gestrigen Sitzung, als sie ihr Budget aufstellte, an die so nö thigen Polizei Zweig - Stationen zu denken und doch sind solche eine Noth wendigkeit für die Stadt, die im näch sten Jahre eine Mehreinuahme nach der neuen Abschätzung von 896,664.46 bei der gleichen Steuerrate von 83 Cents haben wird. I. P. Morgan hat mit vielen sei ner großen Unternehmungen so vielPech gehabt, daß der Glaube an seine finan zielle Unfehlbarkeit so ziemlich geschwun den zu sein scheint. Erst ist ihm unlängst der atlantische Dampfertrust in die Brüche gegangen, und nunmehr wird ihm anscheinend das Geschäft gründlich verdorben, da er mit der St.LouiserTerminal Co. machen wollte, um deren neue BondS zum Betrage von $500,000.000 auf den Markt zu bringen. GeneralStaatsanwalt Crow in Jefferson City ist jetzt gerichtlich ge gen die Terminal Co. vorgegangen und fordert ihre Auflösung,- da die 23 Vahngcsellschaften, welche sie bilden, mit ihrer Consolidation direkt gegen die Staatsconstitution von Missouri verstoßen haben. Die Terminal Co. controllirt jetzt be dingungslos alle östlichen Zugänge zu St. Louis. Wenn aber der Gene-ral-Staatsanwalt mit seinem Vorgehen gegen die Terminal Co. erfolgreich ist, so wird Das unter Anderem auch zur Folge haben, daß bic Gesellschaft ihre Controlle über die MerchantS' Bridge verliert, die dadurch wieder in ihrem Betrieb ihre frühere Unabhängigkeit erhält. Nnerklarliqer Selbstmord. Otto Anderson'ö mysteriöses Ende. Otto Anderson, ein in No. 626 Ost South Str. wohnhaster, verheiratheter Arbeiter, der in der Fabrik etc. der WiMQvN sfn nrt (Cüh Mosnl. vv v v-u mw vv. m vmw yj vania Str. beschäftigt gewesen war, beging gestern Nachmittag Selbstmord durch Morphium Vergiftung. Ein Motiv ist nicht bekannt. Bald nach der Heimlehr von der Arbeit zeigte Anderson Symptome von Vergiftnng. Erstarb, ehe ihm ärztlicher Beistand gebracht werden konnte, und Hülfs-Coroner Dr. GeiZ konnte durch die Leichenschau nur Tod durch MorphiumVergiftung feststellen. Anderson hinterläßt Frau und zwei Kinder in unbemittelten Umständen. Neue Jucorporatlonen. Gestern wurden die folgenden neuen Gesellschaften :c. incorporirt: Die Superior Mill Co.. Hartsord City, Capital $100,000 ; Directoren : R. D. Vorhees, James F. Adamson. Joseph Zehner, Dudley R. Morrison und Charles H. Rife. Die Parlor Reclining Chair Co." vonZMartinsville. Capital 810.000. Directoren : Max Shireman, E. E. Shireman, W. A. ' Shireman K. I. Nutter, I. L. Brown und W. A. Wylie. Ferner als auswärtige Gesellschaft die National Coal Co., Arizona, Ge sammt Capital 8100,000, wovon 815,000 in Jndiana (Brazil) angelegt sind.
Ans Stadt- und Counttz-Ver-waltung.
Die Steuer-AsseßmentS für JndplS.um 810,757,325 erhöht. Township.Assessor Michael Jefferson hat gestern dem Stadt'Controlleur die fertiggestellte Tabelle der Steuerwerth Abschätzung für die Stadt Jndpls. zugestellt. Derselben gemäß ist der Steuer werth des steuerpflichtigen Eigenthums etc. in Jndpls. auf 8143,687,570, oder 810,757,325 mehr abgeschätzt, als im Vorjahre. Diese Höherschätzung vertheilt sich ungefähr wie folgt : 5 Millionen für Grundstücke, 3 Millionen und mehr für Verbesserungen aus Grundstücken, 2 Millionen für persönl. Vesitzthum. Im Durchschnitt wurde der Werth der Grundstücke an der Washington Str., zwischen Illinois und Pennsylvania Str. ; an Illinois und Pennsylvania, zwischen Washington und Ohio ; an der Massachusetts Ave., von Obio bis Michigan ; an der Meridian Straße, Nördlich vom Fall Cree! ; an Pennsylvania, Meridian und Illinois Str., bis zum Fall Creek nördlich von 10 bis 20 Procent erhöht. Herabsetzungen der Abschätzungen wurden nur bezüglich Grundeigenthums in Jrish Hill" und in der Nachbarschaft von Mc Carty Str. und Senate Ave. für an gebracht gehalten. Die Tabelle deS Assessors, die sich selbst erklärt, ist im Großen folgende : 1902. 1903. Lotten.. 58 321,960 63,333.490 Verbesserungen 40,551,435 44,168,710 PerZonaEigeilthUM............ 37,215,215 89,934,150 VruttS'Total .......f 136,123,610 147,441 380 Hypotheken-Ausnahmen. 3,193,365 8,753,810 Nktt0?otal... .$132,930,245 143,687,570 PollS 37,879 33,497 Asseßmmt 1903 .... . 43,637,570 Affeßment 1602 ,.. 132.930.245 Erhöhung 10,737.345 Pall 1903.. . 33,487 ?0lld 1 90 8T679 grftnfrwtfl lt os Würde nun die Steuer-Rate für das nächste Jahr aus 88c belassen werden, wie sie für dieses Jahr festgesetzt war, so würde die Mehreinnahme nach der neuen Abschätzung sich auf belaufen, resp, nach Abzug der, 2c-Um läge für den Tilgungsfonds und $ci 2c für die Feuerwehr und Polizei PensionsfondZ, auf $90361.53. An dererseits wird die gesetzliche Schulden grenze 2 Procent der Stadt durch die neue Abschätzung auf $2,807,20G.i0 oder um S215.146.50 erhöht. Mthin wird die Stadt im nächsten Jahre noch 8257,206.40 ..pumpen" können, ohne gegen das Gesetz zu verstoßen. Ge genwärtig beträgt die die bondlrte Schuldenlast der Stadt S2.551.000. Sitzung der S i ch e r h ei tsB e h ö r de. Die Sicherheits'Behörde gewährte in ihrer gestrigen Sitzung dem Feuerwehr Chef CootS einen 2-wöchentlichen Ur laub behufs Besuches der Convention der Feuerwehr-ChefS in Atlantic City. Ebenso wurde dem Feuerwehrmanne John BellowS ein 2-wöchentl. Urlaub ertheilt. Albert Hauser und Gloghtie Noll (farbig), bisherige Sub-Feuer wehrleute, wurden zu regulären ernannt, und Paul A. Randall und 23m. C. Kennedy wurden als SubZ ange stellt. Der größere Theil der Sitzung der Behörde wurde der Besprechung des Budgets für Feuerwehr, Polizei, Märkte etc. für das nächste Jahr ge widmet. Zu bedauern ist, daß hierbei mit keiner Silbe der so dringend noth wendigen Sub-Polizei-Stationen gedacht worden ist, noch werden wird. Resignationen von Leh r e r n. Supt. Kendall von den öss. Schulen hat gestern die Resignationen der fol genden Lehrer entgegengenommen: Adolph Mols, Turnlehrer; G. Harold Colburn, Handfertigkeits-Lehrer in den Clementar-Schulen; Don Smith, Leh' rer der Geschichte in der M. T. H. S. Bauerlaubnißschein t, I. C. Duncan, 1025 N. Illinois, Veranda, S100. Anna Velter, 1857 Union, Umbau, S400. 23. R. En nis, N. Roach, nahe Burton, 23ohnhauS, S370. Jacob Hahn, Mich! gan und Washington, Anbau, $100. I. M. Chisman, 1403 McClain, Wohnhaus. $1400. August Kühn, North und Capitol, Anbau, $1700. Frau Mary Pfleger, No. 427 N. State Str., Reparaturen $200. A. I. Müller, 507 E. McCarty, Reparaturen, $200. Elisha Havenö, 1814 N. Meridian, Umbau, $5000.
Behörde für öffentliche Werke. Noch kein Entscheid. Präsident Megrcw von der Behörde für öffentliche Werke und Mitglied Logsdon Herr Maguire fehlte in der gestrigen Sitzung hielten Morgen eine kurze Conferenz ab, in der, wie eS heißt, die Bedingungen des neuen städ tischen Beleuchtungs'Contractes bespro chen, jedoch noch kein entscheidender Be schluß gefaßt wurde. Der Stadt-An walt und der StadtJngenieur haben die Specificationen bereits vor Monatsfrist begutachtet, die Behörde aber hat dies noch nicht gethan. Endgültig bestätigt wurden von der Behörde dagegen die Resolutionen betreffend: Backsteinpflasterung der 1. Alley östlich vom Broad way, von der 16. bis zur 17. Straße, Kostenvoranschlag $2100; desgleichen der 1. Alley östlich der Park Ave., von 13. bis 16. Straße, $4800. Ferner die Asseßment.Umlagen für: Kiespfla sterung der Fahrstraße und Cement! rung der Seitenwege an Holton Pl., von den Big FourGeleisen bis zur 1. Alley westlich der Senate Ave.; Backsteinpfl. der 1. Alley westlich der Capitol Ave., von Maryland bis Pearl Str.; Kiesel Macadamisirnng der Fahrstraße, Setzen von Rinnsteinen, Backsteinpfl. der Gossen und Cementirung der Sw. an Laura Str., von Washington bis Jackson Str.; Kiespfl. der Fahrstraße und Cementirung. der Sw. an der 29. Str., von Illinois bis Capitol Ave. Auch wurden 2 erstweitige Asseßment Umlagen gutgeheißen. An den 3ngenieur verwiesen wurde die Petition um Cementirung der Sw. an der North Str., von Hiawatha bis Patter. son Str.; auch wurde derftlbe mit der Ausarbeitung der Pläne für die Qeff. nung und Verlängerung der 1. Alley westlich der Hamiltön Ave., von der Ost 10. Straße bis zur 2. Alley süd lich, beauftragt. Er meldete die Vollendung der Cementirung der Sw. an der Tuxedo Str., von der 10. bis zur 11. Straße.
Aus dem Staatshause. I. W. Cockrum, Sccretär der In biana Welt - Ausstellungs-Commission, ist von St. Louis zurückgekehrt und hat berichtet, daß die Vorarbeiten für das Jndiana-Gebäude im besten Gange sind. Die Lage desselben ist eine vor treffliche. , , Das Gebäude wird sich in der Cen tralen Gruppe der Staats - Gebäude, nahe dem Jowa-Gebäude und in der Nähe des südöstlichen Eingangs zu dem Ausstellungsplatz befinden. Gesuche für Ausstellungen im Ge bäude sind bei der Commission schon zu Hunderten eingelaufen, von welchen nur wenige berücksichtigt werden können, da in dem Jndiana-Gebäude überhaupt nur wenige Personen angestellt werden. Die Staats - Steuer Behörde hält heute ihre Schlußsitzung ab. Col. John Barnett,General-Jnspec tor im Stäbe des Generals McKee von Jndiana-National-Garde, hat sich nach West Point, Kv., begeben, um das Gelände, in welchem Ende September und Anfang October das Manöver abgehal. een werden wird, zu inspiciren. Dem monatlichen Bulletin der Staats Gesundheitsbehörde zufolge fanden im Monat Juli im Staate 2765 Todes fälle, gegen 2907 im Juli 1902, statt. Die hauptsächlichsten Todesursachen waren: Schwindsucht 372, Nervenfieber 63, Diphtheritis 13. Keuchhusten 14, Lungenentzündung 77, Diarrhöe 313, Krebs 103. 13 Personen wurden ermordet, 30 begingen Selbstmord und 159 waren Opser von Unglücksfällen. Die Todesrate in Indianapolis war 21, in Evansoille 18.5. Verdienen Siebe.
AlS Gesetzesflüchtlinge wurden letzte Nacht von der hiesigen Polizei die Gebrüder Bert und Willie Gabriel, an gebliche Cowboys" aus Wyoming und Mitglieder einer Show", die sich zuletzt in Greenfield, Jndiana, gezeigt hat und sich die Montana Outlaw Co." nennt, inHaft genommen. Diesel den sind beschuldigt, in Greenfield nicht nur mehrere PonieS oder BronchoS zu Schaden geritten, sondern sich auch der Frauenwelt gegenüber .in der schamlosesten Weise benommen zu haben. Auch hier hatten sie sich wie Wilde aufgespielt.
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