Indiana Tribüne, Volume 27, Number 10, Indianapolis, Marion County, 3 September 1903 — Page 3
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ii Jndiana Tribüne, 3. September 1903. 3
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Anschlage
Der Revolutionäre gegen ansländische Legationen. OesterrcichistZier LevanteDampfer durch Explosion zerstört. Gegen 30 Menschenleben sind hierbei vernichtet. Haager Verhandlungen sollen am 1. Oktober beginnen. Aguinaldo ersckcint in erzieherischer Nolle. Verwaltungs MiZjstände in den Neichölanden. West Europa leidet unter furchtbarer Hitze. Türkei. Note der Pforte. Constantinopel, 2. Sept. Die Pforte hat den fremden Vertretern eine Note übersandt, nach welcher die bulgarischen Agitatoren Excesie gegen die Botschaften und Gesandtschaften in lioniiannnopei piancn. le yugie nrnc Tirtf Tlrtrf firmtrttt rtolrrtftM itnX I rr n lz t .1 . 1 rr : . er . ' . I Mi,) v" Bi.tVt.4i Mi licoiiieoie suonianoe oer eganonen , . N . . . w... r-. .. um das Gleiche. Sch w ere Explosion. C o n st a n t i n o p e l, 2. Sept. 3Iuf dem österreichischen Dampfer Vaskabu" erfolgten heute kurz nach dem Verlassen des bulgarischen Hafens Burgas drei Explosionen, wodurch 29 Pers, Perionen ums Leben kamen. Das Schiff, nach Eonstantinopel bewmmt gerieth in Brand und muß,, A..? lli.W . H maXav. 1111 s U1CI UtUlUUJi IUCIUCU. ra.O,. KZ 4A:s Vlil. JlUttyUliy IflliWII itllt fclllt Devescke des Aaenten der unaarisckm 9ant..OZnke niit. sicher her --T'lT ' .1'" " " " n ' I " ' " I I ' " I f rtfcRrf ift hrtrin rt.frtrt fc2 luuu uluüii j i u uui lii ul uui. uu i " -i' U - I " ) ' ' I csAi k im prAmr.Pn ur tiiM aaditän und Oks-uie smie S dn de r i i-j i , M?nskt s.n ,,ti,pt ' ' J mnnu s ü-chlsf war lfe'Jl lN Viettcattie erbaut, 1,070 Tonnen haltig und 260 Fuß lang. i.
Lndn. ?. Sekt. l?in me,Km raejnno Atinunsi 8roBe an
ner Depesche zuslge smd die Redolu. ' 1 i i I innü für h?, sWnsirnt nrin,nrf J TkV. Vk V4W4 lich. Die Beweauna in NordMacedonien. Sofia, 2. Sept. Die Meldung
des Dvevnik" von einem General- nator Pierantml, Profeor des VölkerAufstande in Nord-Macedonien wird in rechts.
amtllcken und revolutionären Kreisen dementirt, doch versichern gut unterrich tete Personen, der Bericht sei correct. Jn Monastir sind zuverlässigen Nach richten zufolge Tausende don Bulgaren außer der türkischen Verfolgung von Hungersnoth bedroht. Bei Smilcvo sollen am 26. August nur 5 Insurgenten, dagegen 60 Türken getödtet oder verwundet worden sein. Am nächsten Tage kehrten die Türken zurück und brannten da Dorf nieder. Noch sieben andere Dörfer der Gegend sollen durch die Türken eingeäschert sein. Ebenfalls bei Smilovo erlitten die Insurgenten einer anderen Nachricht zufolge am 23. Aug. eine schwere Niederlaae. Es sollen ihrer Tausend aefoflm sein, während die Türken unbedeutende Verluste hatten. Halbwilde Truppen. Paris, 2. Sept. Die Beamten des auswärtigen Amts äußern sich befnrnf iificr d? Rnffonhnrrr nlhcmW&er
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Truppen und' Miliz m das Vllayet Koshoro, Macedonien. Die Albanesen IR..V. . L C. C HT X. I oeilliiniermllken sanailsa) uno oie I rW9 l it . w m rmm I naiiz, otc itajetitcg uver ote ElNvetu'un zur Ernlezett erbillert ist, wird ItCO laum oener auffuoren. , ? II II "7 drt& frt 11nrhrrfinft SrS QTitfstrttt ' . , ........ wwdes nur reguläre Truppen zur Verwen. . . . oung kommen, sucyi oie Zuriet oas Abkommen auf jede Weife zu umgehen, 0moM ru c dem Buchstaben nach beIr , , , .... . . . Toiat. le venugl oayer Gruppen, vle in Wirklichkeit kaum beffer sind als die aicyi-V0Z0UlS. rv, X V qs,. SltHsls sn,rfhr, ö s buitan S ii3ertptex " q U " 9 c n ' ' r Ö f& Agent in Uskub meldet, trotz der n f t n P--Ptir. SvVr hitlrtrt 'er precyunaen der Psorte an NUNland, ,24 von dem russischen und dem österrei. chischen Consul bezeichnete Beamte zu atlassen, seien nur 9 des Dienstes enthoben worden. Einige darunter seien I r ... -, cn n . . , e, . ogar zu qoyeren Pven oesvroeri 1 worden.
Streng? gegen Mohame
d a n e r. Constantinopel, 2. Sept. Nach Regierung-nachrichten ist der Jusurgentenführer Oberst Jankom mit der Aufgabe betraut, die größeren Bahnbrücken von Dedeagatch, an der Südlüfte, nach Kulel! Vurgas, über die Marita- und Arda-Flüsse, zu zerstören, um die Verbindung mit Adrianopel vom Süden abzuschneiden und die An kunst der Truppen, welche im Anmarsch auf die bedrohte Stadt sind, zu verzögern. Die Regierung hat Maßnahmen zur Vereitelung dieser Absichten getroffen Bei der gestrigen Illumination anläßlich deS Jahrestages von des Sul tans Thronbesteigung war die Menge nicht so groß als in sonstigen Jahren. Die Polizei geht neuerdings mit großer Strenge gegen Mohamedaner vor, die im Verdachte stehen, Unruhen in den durchwühlten Distrikten anzustiften. Verhaftungen und Verbannungen in großer Zahl kommen vor. Solange da russische Geschwader vor Jniada Bay lag, wurden 142 Mo hzmedaner wegen ihrer feindseligen Haltung gegenüber Rußland ausge wiesen. Adrianopel. w (,.,, s o er. m; t U . U V, . ItUfcmm . . . - -x mu. uuu uu uuuiiuuici -ccuii, auuu nopel stehe in Flammen, veröffentlicht. Wien, 2. Sept. Die Belgrader Blätter bringen sensationelle Gerüchte, daß ein Theil von Adrianopel in die Luft gesprengt sei und ein anderer in Flammen stehe. Bestätigung dieser Berichte hier nicht erhältlich. Niederlande. Vom Schiedsgericht. I m H a a g . 2. Sept. Ueber die gestrige nicht-officielle Sitzung des Venezuela cyledszerlcyto hat der acte y, , . v , , r, rr-i..i:- z.., 77 o rn iUlilUl ClilC -ÜCUUl 0 t '1 4 V V . rf i ausgearbeitet, der den betheiligten m im ughn wird. VCY k , , v C. v i. 1i' X. an erwartet, daß die wirklichen Verhandlungen erst am 1. Oktober be- . i Rom, 2. Sept. Hier bringt man rrl rv . . r . rv. entgegen, besonders d der An. . fi.w?. tv i cvr . . cvn . lUI OK er. lllllieN 'llyNe 'llc Veagh der erste amer. Botschafter bei Italien war, wo er durch seinen Takt und seine Gewandtheit die angenehm sten Erinnerungen hinterließ. Anwalt für Italien im Haag ist SeGrohbritannien. Furchtbare Hitze. New York, 2. Sept. Dienstag war nach dem Herald einer der heißesten Tage in London. Die Maxi mum-Temperatur stand nur 2 Grad unter dem ihöchsten Punkt des Jahres. Vor wenigen Tagen noch war die Temperulur nuue oem esrlerpunil. leie Hitzschläge wurden gemeldet. Der ZllaSka Grenzstreit. London, 2. Sept. Das Be weismaterial Amerikas und Großbri tannienS in dem Alaska - Scbiedsaerichtsfall wurde heute durch die Anwälte der Heiden Länder den Eommiffaren ,1nc Hte Abend gibt Botschafter Ehoate hm nhmuhr mtrH, nh " -rm ftW Eommiffaren ein Diner. Auch diesmal mißlungen. L o n d o n, 2. Sept. Montaaue CK1Ua s N i cn.r.. x. machte, den Eanal zu durchschwimmen. mußte das Wasser noch 8 Meilen von . - Calais entfernt verlanen. Er war 17 Stunden und 20 Minuten aeschwomI 3 ' men. o.n-.is. it I 5 PllprrPiniil I TTnsTrTT I Vt..klU)tllDH4l l c 1 ö Ml I 0 em 0 oe . ff .. s i I i v - ... o- c , , v e 0 r 0 y t. nn . o tcZtKi m. cm i. l fc 44 v "tn cvttiüg kam Clementine v. Sachsen - Coburg, Fürst Ferdinand's Mutter, hierher, eium vuuiu zu Iprecyen. ,. X (tyk, ... . Letzterer soll auch mit Goluchowski die I V Als AM V?f HMVAikAM CaL.u uumi-üiu vciuiyc t,llven. Gerüchtweise verlautet, das macedo--r .. . V Nische Comite habe dem Sultan im Falle der Nichterfüllung der Forderunfi;Ps; et-,,,. ..s...n " "'" Utlgeurvyl. rankick. Todesfälle durch Hitze. Paris, 2. Sept. Seit Sonntag ist es hier außerordentlich heiß. Heute wies das Thermometer auf 90 Grad .. u..ti!.s. . unu es luuitn ueityieoenc ttonneniiicyc, 2 mit todtlichem Ausgange, vor.
Teutschland.
Mißgriffe in den Reichslanden. ! Berlin, 2. Sept. VM. an. läßlich der strengen anti'französischen
Verwaltung von Elsaß . Lothringen, fce3 Sekretärs Noot das KriegZportewie das Verbot, auf der Bühne sran- stille übernehmen und daß an die zösische Uniformen zu tragen oder bei Stelle Tafts der Qize-Gouvmieur ds
Gefchä tsschildern die franz. Sprache zu benutzen, baben viele deutsche 5Zei. ., ,.. r.r., cvr w;. 5 VT1 S, ' i rung veranlaßt. Man wirft ihr vor, daß sie in ganz unnöthiger Weise die Gefühle der Bevölkerung in den annek tirten Provinzen oerleke und die deut sche Herrschaft daselbst verhaßt mache. DeS LandeSverraths geständig. Berlin. 2. Sept. Der Sergeant und 6 Gemeine, die kürzlich hier . - . . I verhaftet wurden, sind geständig, 2 Bomben für einen Agenten in Frankrelch gestohlen zu haben. s;rtrf ,.u (.;x;rt . . , ,H 4 , w n . v H Berlin. 2. Sevt. Dr. Solf. der Gouverneur von Deutsch - Samoa, t x.U! ,uu uuyc ... fi.ui.ju. 'eroanoe wegen ver erwanungsMethoden im Kampf. ErZhat sich jetzt nach der Täglichen Rundschau entschlossen, den Präsidenten und den Secretär der genannten Gesellschaft auszuweisen. Verbot hypnotischerSchaustellungen. Berlin, 3. Sept. Der Minister des Innern hat den früheren Erlaß erneuert, der öffentliche hypnotische Schaustellungen als schädlich für die hypnotisirten Personen verbietet. Nubland. Ausweisungen von Finnen. Helsingsfors, Finnland, 2. Sept. M. Soederhjelin, PolizeiPräfekt von Viborasi, Ackerson, früherer Polizei Präfekt und Oberstleutenant Amsnoff sind aus Finnland ausgewiesen. Afrika. Blühender Baumwolle' Handel. Lagos, Britisch West-
A fr i k a, 2. Sept. Die Entwicklung sen auf den Philippinen Grohes zu leides Raumwolle-5iandels im inneren sicn und den Uebergang zu friedlicheren
ist so groß, daß Extra-Bahnzüge eingen l v ti w 5 stellt werden mußten, um die großen Vorräthe an die Küste zu schaffen. ms,?,,;4,ywt. Aauinaldos Ratb. Manila, 2. Sept. Der ehemauge eooluilonssuyrer Agulnaivo, jci rr Z ? o r i . cw .fw ? I aber ein ausgesprochener Anhänger der amerikanischen Politik aus den Inseln, ertheilt soeben in einem offenen Briefe seinen Landsleuten Rathschläge. Er fordert sie auf, vom Spiele zu lassen, ihre landwirthschaftlichen Methoden zu verbessern und die öffentlichen Schulen zu besuchen, worin ihnen in so reicher Weise Unterrichts-Gelegenheiten geboten werden. In Laguna hat sich eine Räuber bände versammelt, die durch ihre Ausfchreitungen die friedlichen Bewohner schwer belästigt. Schiffsnachrichten. Angekommen. ?outbamvton : New Nork" von New Ark. Liverpool : Oceanic" von New Nork. Philadelphia : Rhynland" von Antwerpen. New Bork: von 8. Liverpool; Noordland" von Philadelphisl. Abgefahren: Wn91nrf? fiisslhflvfiist" NslAnntfi st rv "-'"7 "7 I uuiyiüiii yiuiuiuuiu uuvy ivii.i oanv. . x cni r terdam: Teutonic" nach Liverti5l
QueenZtown: Aurania nach New MSM. York; Ultonla nach Boston. Heerführers Grafen Waldersee. GräAntwerpen: Pennland" nach Phila- fw Waldersee. die eine geborene Amen-
delvbia. ?hrburg: Deutschland- nach New m . (J1 Liverpool: Haverford" nach Philadelphta. - öjmrjp fl4..rjf..M Eldorado, Ars. D. Hunter, ein Hilsssheriff, wurde auf dem Heimwtge ermordet. Bluthunde 'sind auf . . w 9 (vtxi... der Spur des Thäters. F o r t S m i t h, Ark. Die gemeinsame Eonferenz der Besitzer und Kohlengräber vertagte sich, nachdem . tc c u J:7 em Einvernehmen über die Hauptvor-
scylage errelcyi in.
Wichtige Amtswcchscl.
Nachssig der zukünfns Qouverneur ver VhNippinen. . l1 Nich!er William H. Taft, der Gouver neur der Philippinen, als Nachfolger Archipels. Luke E. Wriaht. treten toerde. hat in eingeweihten Kreisen keine Ueberraschura hervoraerufen. Es war seit geraumer Zeit bekannt, daß Noot. eser Tag? seine Resignation einreichte, seine Aufgabe imKriegsdepartement als erledigt ansieht, und es galt als feststehend, daß Taft zu seinem Nachfolger auöersehen sei. Der Personenwechel erfolgt am 1. Januar 1904. William H. Taft, der 1357 in Eincinnati geboren ward und die Rechte studirte. hat sich durch Flei und eiserne Energie verhaltnlßmaßig rasch zu einem der hervorragendsten Jurisien hiS S'.fnhoS emriftrripnrrtyrtet 17t ilä sttion Harrifons das Amt eines Ec-neral-Solicitors der Ver. Staaten und wurde 1892 von Harrison zum Kreisachter in Eincinnati ernannt. Dort wirkte er gleichzeitig als Rechtslehrer cn Universität. Im Jahre 1900 wurde Taft don Präsident McKinley nit hm dpieiien 0pen cine3 Ö0r Richter LZiUi-n: H. Taft. sitzenden der Philippinen.Kommission betraut, im folgenden Jahre erfolgte seine Ernennung zum Eivil-Gouver-neur: gleichzeitig blieb er Vorsitzender der genannten Kommission. Taft hat stch in diesen Stellungen als Mann von gesundem politischen Blick sowohl wie als Mann von Herz und Kourage erwiesen. Er hat es der standen, in sehr schwierigen VerhältnisVerhältnissen einzuleiten, indemer sich das Vertrauen und die Mitwrrkung einflußreicher Philippiner erwarb. Die Philippiner sehen ihn ungern scheiden. wie die zahlreichen Emgcborenen-Ver sammlungen beweisen, die sein Dortbleiben forderten. Piife s? 5rislfit der 56 afrrc nli ist nd auZ Tennessee stammt, machte in Luke E. Wright. der Konföderirten-Armee den Bürgerkri?g mit und widmete sich nach dem Kriege dem Rechtsshidium. Er wurde in MempHis, Tenn., zur Anwalts Praxis zugelassen und galt bald als einer der prominentesten Advokaten deZ Südens. Acht Jahre lang war er Ge neral-Anwalt des Volunteer"-Staa tes. Wriaht wurde 1900 Mitglied der Philippinen-Kommission und 1901 Vize-Gouverneur. Man rühmt ihm MAitA c?ZZ fH0k ( nro v KWffS'K 0 cr feit 19C0 fast ununterbrochen geweilt, ist er genau vertraut. ijunyuu ifuuuu. si.r..J..:.. ie rästn L?alscrsee und ihre ZLeziehungeu z ve S,aate. Seit Kurzem weilt hierzulande em feinerm ist, hat mit ihrer Reise einen 0 f k ?Ü 4I)UiljU, Uttv lljiCl VCVUli UHU I tfri N?in,ini?k trt her llrttnn tntpVx'r einmal zu sehen, in die That umgesetzt. Mary Esther v. Waldersee ist die Tochter eines gewissen Lee, der m New .Isvfviii'svon?,,? ort V"" J.u..v.v.v..Viv,vVv.,. " gro3 betrieb. Ihr Vater starb, als sie, zu einer aefeierten Schönheit heranaewachsen, im 20. Lebensjahre stand. Ihre Mutter verheiratete sich etliche Iah später mit inmtm cu; UiCU, uuü u mm vfr iuci ' U fi !?hpn 'U ihrer Mutter nach Deutschland. Im Jahre 1834 vermählte sich Mary Esther Lee, die damals 26 Jahre alt war mit dem 70?ahrZgen Prinzen Friedrich zu Schleswig . Qolfan . Sonderbura -
' A& ifcw. M C . irSvTÄÖ jif m vfvi W&A 0 'iftVii. A fJl M K &&!Vz$j& mpi ' 4 I ! li
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Augustenbura, nach seiner zwangst or i rr
Knien erzlazlieinung aus ore rofolge in den Herzogtümern Schleswig-Holstein vom österreichischen Kaiser zum Fürsten von 'Noer erhoben wurde,' wahrend seine Gemahlin den Titel einer Fürstin von Noer empfing. Der Vrinz starb naü sechsmonatiger Ehe und hinterließ seiner Wittwe ein Vermögen von 1,600,000 Mark. Im Jahre 1874 verherrathete sich die Fürstin von Noer m:t dem Grafen Waldersee. Während ihrer lanmahrigen Ehe mit diesem hat sich die Gräfin in allen Gräfin Waldersee. Werken christlicher Liebe und Barmherzigkeit mit ernstem Eifer und den schönsten Erfolgen bethätigt. Am Berliner Hofe selbst hat sie einen nicht unbedeutenden Einfluß ausgeübt. Als sie 1899 mit ihrem Gatten die silberne Hochzeit fnertö, verlieh ihr der Kaiser den anläßlich der Eentenarfeier in 1897 gestifteten Wilhelms-Qrden. die höchste derartige Auszeichnung, mit der Verdienste auf sozialem Gebiete in Preußen belohnt werden. Vor etwa zwei Jahren verstarb im Alter von 96 Iahren dre Mutter der Grasin, die ihre letzten Lebensjahre im Waldersee'schen Hause verbracht hatte. Das beigefügte rv c i t m r rry rt r T Jöuo zeig: oie Gräfin vaioerfee im Schmucke des oben erwähnten Ordens. Boris Sarasoff. Abstammung und Lausbahn deS mado, nischcn JnsurgunsührerS. In einem eigenartig milden von den gewöhnlichen Vorstellungen abweichenden Lichte erscheinen die mazcdonischen Insurgenten nach einen? Telegramme, das neulich der Insurgentenführer Boris Sarafoff an die Verwaltung der orientalischen Eisenbahn richtete. In der Depesche sagt Sarafoff. der Generalstab des revolutionären Komites von Mazedonien u.n Adii2-. nopel" mache bekannt, daß er in Folge der Erhebung der christlichen Bevölkerung von Mazedonien um Befreiung vom türkischen Joch nothwendiger Weise Anschläge gegen Eisenbahnen ausführen müsse, und er bittet die Eisenbahnverwaltungen, daß sie aus Humanitätsrücksichten keine Passagiere annehmen sollen, um unnöthigen Verlust an Menschenleben zu vermeiden Boris Sarafoff, der etwa 31 Jahre alt ist, entstammt einer alten Familie hervorragender Revolutionäre iv Mazedomen. Sein Vater und sein Großvater wurden wegen angeblichen Landesverraths m die Verbannung gesandt. Boris Sarafoff besuchte die Militärakademie zu Sofia, diente hierauf sechs Monate lang als Gemeiner in der bulgarischen Armee, um sich mit dem Leben und den Pflichten der gewohnlichen Soldaten bekannt zu machen, und war dann zwei Jahre lang Offizier. Seme Ferien und Urlaube benutzte er zu ausgedehnten Wanderungen in der. Heimath, wo er in Fole dessen jeden versteckten Pfad und Seitenweg kennen lernte. Er quittirte den Dienst, um sich ganz der mazedonischen Sache zu widmen, und wurde der Begründe? des aus zahlreichen LokalverBoris Sarafoff. banden bestehenden mazedonischen $to mites. Als Rebellenführer spielt Sarafoff jedenfalls eine nicht zu unterschätzende Rolle, da er, abgesehen von seinen militärischen Kenntnissen, seiner Klugheit und Unerschrockenheit, wie gesagt mit den topographischen Verhältnißen Mazedoniens, das mit seinen Schluchten und fast unzugänglichen Bergen ein Jdealland für den Guerillakrieg bildet, auf's Innigste vertraut ist.
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