Indiana Tribüne, Volume 27, Number 2, Indianapolis, Marion County, 25 August 1903 — Page 7

Jndiana Tribüne, 26. August 1903. 7

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1 "Dio SfaKrf inn's (S)liick j vo, j)tUli Zsl:zr Zzöcj:cr Sz?7 nW ''j!,Z'"'''I!jI','?I,i'j'x Eottsetzung.) ... rr. iiiu yQtte Liselotte ihren Hut in 'fce: ?.v. ie warf rem kleinen Fieber!rn!en einen lehien theilnahmsvolIen Älick zu, dann verließ sie hastig da3 Zicr. Auf den Fußspitzen eilte sie kinab. Jrn Erdgeschoß hielt sie inne. 2:ife trat sie an die Thür tc3 EßzimMan hörte Ediths helle Kinderi;::.xe. Sie war lustig, fast ausgelassen, dazwischen vernahm Liselotte die stimme ihrer Mutter und der Mad. Mit dem Hute wollte sie sich vor Edith nicht 5,eigen, die Kleine hätte sie sonst sicher wieder bestürmt, sie mitzunehmen. In der Obhut der beiden Erwachsenen war Edith ja gut rersorgt. Also schlich sie sich leise durch den Hausflur und öffnete behutsain die Thür. Scbald sie die kleine GartenPforte hin.er sich geschlossen hatte, nefa sie in scharfer Gangart den Weg nach den? ?üdwestende des Städtchens auf. An der nächsten Straßenecke wandte sie sich noch einmal um. Droden ain Fenster erschien der weiße Kopf des anitäät-raths. Ter alte Herr winkte ihr noch einmal beruhigend zu. Sie Preßte die Hände ineinander, niäte vizüi, dann eilte sie weiter. Die nachsten Straßen waren menschenleer. Auch an den Fenstern war Niemand zu sehen. Tie ganze Einwohnerschaft drängte sich in der einen Straße zusammen, die von der Empfangsstation quer über den Markt führte. Als si? am Proznmnastum vorbeikam, hörte sie das Geschrei der Knaben vom Hofe, die gerade Pause hatten. Die Lehrer standen vor den beiden Portalen. Sie schienen. l::r.:f tragt, darüber zu wachen. daß keiner der Schüler den Hof verließ. Man trollte von Seiten der Schul: alles vermeiden, um das Gedränge an der Nennstraße zu vergrößern. Die Mehrzahl der Lehrer war Liselotte bekannt. Man grüßte sie, Mittwald, der sich unter ihnen befand, kam auf Liselotte, zu und fragte in begliche? Anteilnahme nach Raouls Befinden. Sie 'lullen zum Empfang der Rennleutc?" sagte er dann. Liselotte nidie ernst. Ja Marion zu ihrem Kind holen." Wieder k!ang ein großer Lärm von der Cfiauee her zur Stadt. Durch die nächsten Seitenstraßen hatte man über ein paar Zäune und Gärten hinweg den Ausblick auf die Chaussee, allerdings nur ein kurzes Stück weit, denn drüben, übe? dem Torfmoorgründe, lag noch immer ziemlich dicker Nebel, und zwischen den Chausseebäumen und dem schwarzen Spalier, das die nach .vielen Hunderten zählende, hüben und drüben am Chausseegraben steh:nde Menschenmenge bildete, hing eine lange graue Staubwolke. Jetzt sah man ganz in der Ferne eine zweite, kurze, runde Staubwolke Ouf!.'!i.en. Mitten drin sah man eine Art dreieckigen Schildes sich vorwärts belregen, in so rasender Eile, daß der Blick das Bild gar nicht recht erfassen konnte. In der nächsten Minute müssen sie da sein," sagte Mittmald, der sich auf dem Weg zur letzten Unterrichtsstunde über die Rennergebnisse, so weit die Depeschen einen Schluß darüber zulie ßen, orientirt hatte. Nach dem Telegramm aus Sedan waren sie an fünfter Stelle. Das Geschrei schwoll, noch mehr an. Man hörte auf Teutsch und Wallonisch Turcheinanderrufen, Willkomrnenjubel, Siegesschrei, dazwischen einen Tusch und dann wieder die Hymne der kleinen Kapelle an der Eingangsstation. Mit flüchtigem Gruß trennte sich Liselotte von Mittwald und seki: erregt ibren Wea fort. x:ieicncr.ü ,.ti,.jiitä war vaheim nicht unbemerkt geblieben. Die Magd, die der alten Frau Kerkhövt die Neuigkeiten von der Straße hereingetragen hatte, stand in der offenen Küchenthür, von wo aus sie über dem kleinen Qartenzaun plötzlich den Kopf des Fräuleins auftauchen sah, das sich dann in der Richtung auf den MarktVlatz hastig entfernte. a, Frau Baumeister, die Kathi von Steucrraths war auch da, und der ihr Herr hat's in der Zeitung gelesen." Ach was, Mina, dann wüßte meine Lotti doch auch was davon." Aber wenn ich Ihnen hoch und kzcilig versichere, Frau Baumeister. Die Gnädiafte von der schwarzen Amelie, die hat freilich gesagt: erkennen könnte man Niemand, denn sie hatten alle Masken vor." Tie alte Frau lachte. Nein, Mina. was bist Du drollig. Warum sollten sie denn Masken vorhaben? Nun erinnerte sich Frau Kerkhövt verschiedener Schilderungen, die ihr ihre Jüngste dann und wann von dem neuen Sport in Paris entworfen hatte. Aber daß meine eigene Tochter. Nein, Mina) das ist ja ganz ausgeschlössen!" Ich will nicht selig werden, Frau Baumeister, wenn's nicht wahr ist. Die schwarze Amelie hat selbst das Telegramm gelesen, und ihre Gnädige sagt, der Wagen, auf dem unsere junge Frau sitzt, sei der, den der Herr Tonat führt." Tonat?"

u. az :i vocy der Herr Leutnant, der damals mit den Pionieren hier war." AÄ. Unsinn. Mina." Ich schwöre Ihnen zu. Frau Baumeiner." Und darin sollte meine Tochter ' Nein, jetzt sage aber ein Mensch" Es war der Magd, als höre sie die Thür gehen. Gleich darauf vernahm man leichte Schritte. Fräulein Lotti!" brach sie hastig ab, indem sie in die Küchenthür zurückzog und eifrig einen Teller aufnahm, an d:m sie herunirieb. Edith spielte Puppengesellsckaft und füllte mit ihrem Geplauder die kurze Pause aus. Wenn Fräulein Lotti jetzt hereinkommt, können sie ihr's ja sagen. Frau Baumeister." Natürlich werde ich ihr's sagen, und sie wird Dich ebenso auslachen, wie ich, Mina. Tenn wenn meine Marion wirklich dabei wäre, dann wären wir Beide doch die ersten gewesen, die von ihr selbst darüber was gehört hätten." Eine spannungsvolle Pause trat ein, da man Liselotte vor der Thür Halt machen hörte. Gleich darauf ging aber die Haustbür, und einige Sekunden später sah die Magd das Fräulein in eiligem Tempo nach der Stadt zu laufen. Auf ihren überraschten Ausruf hin humpelte Frau Kerkhövt an's Fenster der Vorderstube. Wahrhaftig!" entfuhr es ihr, als sie Liselotte erkannte. Edith hatte ihr Spiel unterbrochen. Was hast Tu denn, Ohma?" Sie kletterte auf den Stuhl an's Fenster. Ohma, da geht ja Tante. Wo geht Tante hin?" Na, glauben Sie mir's nun, Frau Baumeister?" fragte die Magd triumphirend. -Fräulein Lotti geht doch sicher auch zum Empfang, ja, um Frau Marion zu sehen." Aber das wäre denn doch Nein,

nein, nein, das kann ich nicht glauben." Aufgeregt durchmaß die alte Frau das OtTnir.' fs)sntf."A f1rf fr in Vi firt4 .Qli.li.kit. -lugtiu b'iuu ll ll .11 V, U.V stehen, tn der sich ihre Kommode befand. Hastig öffnete sie ein Schubfach und holte ihren alten Kapotthut heraus. hma, willst Du auch fortgehen?" Still, mein Herzblatt, ganz still," sagte die alte Frau verwirrt und aufgeregt. Nicht wahr, Du wirst lleo und verständig sein?" Ach bitte, bitte, Ohma, nimm mich mit!" Nein, das geht nicht, Liebchen Es kommen so viele Wagen durch die Stadt." 0 yes, Ohma, ich weiß, viele, viele Wagen ohne Pferde." Und von denen können die kleinen Kinde? überfahren werden, darum müssen sie artig zu Hause bleiben." Si setzte hastig ihren Hut auf und griff nach dem Schirm, ohne den sie neuerKings, da sie seiner Stütze bedürfte, das Haus nicht mehr verließ. Edithchen, ich verspreche Dir auch etwaS sehr, seh? Schönes, wenn Du artig bei der Mina bleibst." , Ohma, zählst Tu mir dann Märchen?" Ja, mein Herzblatt, so lange Tu willst. Aber wirst Du auch mäuschen still hier bei den Puppen bleiben?" Yes, Ohma." Qer flDtrm nrint rrriirt tf,,nTrPr'?wd, vjaij vtttii vjwtyvvvw Yes, Ohma." Sie klopfte ihr liebkosend die runden Wangen und verließ das Zimmer. Am liebsten wäre die Magd mitgegangen. Das war doch eine ganz aufregende Geschichte. Darüber würden sie sich alle noch viele, viele Tage zu erzählen haben, und sie selbst, die es doch noch viel mehr anging, als die Ankern, weil doch Jemand von. ihrer Herrschaft dabei war, sie mußte hier zu Hause bleiden. Wo gehen sie denn nun all: hin, Mina?" fragte das Kind, das die Puppen in Reih und Glied vor sich hingestellt hatte. a. denk nur. also weißt Du. waö gerne los f Xtmz Mama kommt hierber. ja, denk nur!" Edith spielte am Joden, in jeder Hand hielt sie eine Puppe. Mit ihren großen, erschrockenen Kinderaugen blickte sie fragend zu der Magd auf. Ma, meine Ma?" Ja, auf so einem Wagen, denk nur." Und da ist Ohma hingegangen?" Ja, und auch die Tante." Edith kauerte noch ein Weilchen ganz sprachlos und wie verstört in ihrer Ecke. Plötzlich entsanken die beiden Puppen ihren Händen, die zu den Augen emporfuhren, und sie begann laut und schmerzlich zu weinen. Still doch, Edith, der Herr Toktor ist oben, wenn der Tich weinen hört, dann wird er bös." Ich will auch meine Ma sehen." Still, Du sollst mit Deinen Puppen spielen, Edith." Sie nahm das Spielzeug auf und hielt es dem Kinde hin. Sei lieb und artig, Edith, sonst zankt die Tante und sagt Dir heute Abend mcht gute Nacht. Edith schlug nach den Puppen. Pfui, das sind garstige Puppen, ich will meine Ma sehen."

Einen solch' lauten Ausbruch hatte das Mädchen nicht erwartet; sie vcrsuchte nun in großer Bestürzung, das Kind wieder zu beruhigen. Du, Edith, aber schau doch, wie hübsch die Puppen sind und wie schöne Kleidchen 'sie haben." No, garstige Kleider haben die Pup pcn, ich will sie not haben. Ma hat viel schönere Kleider, weißt Du." In ibrer iätanta Art warf sie eine der

Puppen' so heftig zu Boden, daß der Stopf zerschellte. Aber, Edith, was hast Tu da gethan?" Die Erregung des Kindes steigerte sich nur noch mehr. Ich uill meine Ma sehen, ich uill meine Ma sehen!"

weinte und schluchzte sie. Sie lief! plötzlich zur Thur. vltxna zagte hrnter ihr drein, riß sie zurück und hielt ihr den Mund zu. damit der Dotor droben' das laute Schreien Nicht hörte. Pfui, wie garstig Du bist. Edith." Ich uill meine Ma sehen." Wenn sie sich einmal etwas in fcen Kopf gesetzt hatte, konnte t dasselbe Wort ein' paar hunderwal wiederholen. Kein Bitten, kein Drehen, keine Strafe brachte sie dann davon zurück. In diesem Augenblick ließ sich die Stimme des Sanitätsraths von oben vernehmen. Mina. sind Sie da?" Jawohl, Herr Sanitätsrath." Das Kind hatte sofort erschrocken geschwiegen. Brinaen Sie mir 'mal schnell heißes Wasser." Jawohl, Herr Sanitätsrath." Für heißes Wasser hatte Liselotte gesorgt. Tas Mädchen goß es rasch aus dem Topf, der auf dem Herd stand, in eine Kanne und trug es hinauf. Edith hielt, ängstlich nach oben lauschend, an der Thür, der Magd scheu nachblickend. Bleiben Sie so lange hier oben, bis das Fräulein zurückkommt," sagte der Saniiätsrath. sie mußte fürein paar Minuten in die Stadt. Ja aber das Kind unten allein." Wie so? Ist Frau Kerkhövt nicht dabei?" Nein, sie ist doch selbst Ach Herr Sanitätsrath, das kam nämlich so: Auf der Straße sagten sie doch alle, unsere Frau käme mit durch, die Frau Eapitant. und da ist die Großmama hingegangen." Ta soll doch gleich ein Tonnerwetter So muß die Kleine eben allein unten bleiben. Hereinkommen darf sie nicht, und Sie münen mir hier helfen, den Kopf des Jungen halten. Ich muß schneiden." Schneiden, Herr Doktor?" Ruhe, Mund gehalten." Ach, Herr Toktor, aber die kleine Edith das Kind ist ja so garstig." Tann kriegt sie Schläge, was kümmert's mich?" Aber sie will doch nicht in der Stube bleiben, immer sagt sie, sie will ihre Mama sehen." Sie weiß?" Ja, wo sie die Tante und die Ohma hat fortgeben sehen, da am Ende läuft die einem noch auf die Straße." Marsch hinunter und sperren Sie das Gör ein." Jawohl, Herr Doktor. Ach, ich hab sie noch so gebeten." Marsch!" Am ganzen Leib zitternd vor Aufregung eilte das Mädchen die Treppe hinunter. Der Sanitätsrath hatte das Besteck auf dem Tisch neben dem Fenster ausgebreitet. Kurz zuvor hatte er dem Kranken ein Brechmittel eingegeben, in der Hoffnung, daß die Erschütterung die Geschwulst zum Aufbrechen bringen würde. Da es nicht wirkte, mußte er zur gewaltsamen Oeffnung schreiten. Die Geschwulst ließ Zaum mehr die Luft durch. ,das Röcheln des kleinen Patienten hörte sich sehr gefährlich an. Der Sanitätsrath hatte seine Rockund Hemdsärmel zurückgestreift und seine Hände desinfizirt. Das Messer bereits in der Rechten haltend, lief er in die Thür, die in3 Treppenhaus führte. Mina, zum Geier, wo stecken Sie?" rief er hinunter. Ach. Her? Doktor, ach. Her? Doktor!" Was gibt's denn?" Tas Kind ist !?ez." Weg?" SpurloZ verschwunden. Sewiß cuf die Straße gelaufen." Er hörte hastig die Thür unter: cffn:n, dann wieder in s Schloß fallen. Mina!" schrie er noch einmal. Er stürzte an's Fenster und blickte auf Straße. Tas Mädchen jagte in der Richtung auf die Stadt davon. Edith konnte er nirgends erblicken. Aber vielleicht hatte Mina das Kind schon erspäht. Nach der anderen Seite hin bot das Fenster keine Aussicht. Eine poltrige Verwünschung zwischen den Zähnen hervorstoßend, verließ er seinen Platz am Fenster und kehrte in's Krankenzimmer zurück. Das dünne Pfeifen des heißen Athems klang ganz furchtbar. Gezögert durfte nicht mehr werden. Er legte das Messer bereit und nahm den sieberheißen Kopf des kleinen Patienten zwischen seine Hände. Na, mein armer kleiner Bursche, nur Ruhe. Jetzt nur eine kleine Sekünde still halten. So, komm, mein Vürschchen. wir werden auch allein miteinander fertig werden, was? Wir brauchen gar Niemand. Am wenigsten die Frau Mama " Ein trauriger, schmerznfüllter, ganz verzweiflungsvoller Blick aus den großen ernsten Kinderaugen traf ihn. E brach verwirrt ab. Es war ihm. als habe der. kleine Patient ihn verstanden. 11. K a p i t 1 1. ?ie Leistungsfähigkeit der Ma. 91 schine ist auf's Aeußerste angespannt. Die Registriruhr zeigt eine Geschwindigkeit von siebenundachtzig Kilometer in der Stunde. Die Unebenheiten der Straßen machen sich nicht mehr durch Stofctn oder Rütteln bemerkbar, es ist viel-

mutz nur noch ein Zittern, aber ein Zitiern, das man in allen ßnecaen, in

den Zähnen, im Magen und namentlich in den Kniegelenken fühlt. Die Köpfe der drei Fahrer sind leicht nach vorn geneigt. Starr blickt das Auge durch die Brille, deren Ränder sich unter dem Gegendruck der Lust mit großer Gewalt und rund um die Augenhöhlen herum fest anpressen. Es ist w'e ein Saugapparat, der da angebracht ist. Bor Schmerz stöhnt Eapitant ein paarmal laut auf. und eine Verwünschung dringt zwischen seinen fest zusaminengepreen Zähnen hervor. Von Minute zu Minute wird das Athmen schwerer, die entsetzliche Staublust dringt unter den Schleier der Maske; man mahlt den Staub zwischen den Zähnen, man wischt ihn immer wieder von den Brillengläsern, bis zu den Sitzen empor spritzt das Wasser aus den Pfützen, die Ledermäntel sind über und über mit einer Kruste von Ehausseeschmutz bedeckt. Jetzt geht's ein Gefälle der Straße in sausender Fahrt hinab, dann ist eine Anhöhe zu erklettern. Man nimmt sie mit nicht geringerer Geschwindigkeit. Tie Chausseebäume jagen links und rechts zurück. man erkennt sie nur noch als leichte Streifen, die gewissermaßen die Luft schraffiren. Hier ein Dorf mit einem Kirchthurm, eine blauweiß-rothe. eine schwarz-weiß-rothe Fahne, aber keine der gelben Halteflaggen. In unverminderte? Eile geht es auf den Dorfeingang zu. Ein paar langgezogene, schrllle. heulende Signale warnen die Torfbewohner, die kreischend auseinanderstieben und. an die Hauserwande gedrückt, regungslos verharren, bis die wilde Jagd vorüber ist. Ta, am Ende der Torfstraße, ein dicker, schwarzer Knäuel. Noch ein Zeichen, aber das Volk dort bleibt larmend. gaffend stehen. Es bemerkt das heransausende Gefährt nicht. Mit einem raschen Schwung ist das Hebelrad der Bremse m Bewegung gesetzt. Es gibt einen gewaltigen Ruck auf dem holprigen Pflaster. Kaum zehn Meter vor der gefahrlichen Stelle steht das ratternde Ungethüm. wie angewurzelt. Nun erjt stieot die Menge auseinander. Mitten im Wege hält aber noch immer der dunkle Koloß. Dabei bemerkt man eine Blutlache, einen Körper, daneben ein altes schreiendes Weib, das die Hände zum Himmel emporstreckt, am Boden einen Mann im Anzug der Automobilisten, neben ihm einen Gendarmen. Es ist ein Unglück geschehen. 5xins Tonat will abspringen, aber Capitant hält ihn fest. Hilfe ist ja schon da, was können wir nützen?" ruft er ihm zu. Tas Volk fchreit durcheinander. Man sieht drohend erhobene Fäuste. Fahren Sie weiter, rasch, rasch. Geben Sie den Weg frei!" ruft der Automobilist. Auch der Mann der Polizei stimmt ein. Es bleibt nichts anderes übrig, als die Fahrt fortzusetzen, wenn man in dem Engpaß, den das umgeworfene Gefährt auf der schmalen Straße verursacht, nicht die nachfolgenden Wagen gefährden will. Vorwärts, vorwärts!" drängt Capitant. Und Tonat steuert weiter. Erst langsam, dann schneller, immc schneller. Draußen auf der Land straße sind jetzt weniger Menschen zu sehen als zuvor. Man kommt in die Torfmoorgegenden des Hohen Venn?. Eine Meile ist in wenigen Minuten durchfahren, und doch hat man die Empfindung, daß es ein einsames verlassenes Stück Land ist. Jetzt sind wir an vierter Stelle; da vor uns ist der dritte Wagen, den haben wir nun auch bald." Kurz abgerissen stößt Capitant das aus. Man kann sich nicht unterhalten, die Zähne schlagen aufeinander. Tonat wußte darauf auch nichts zu erwidern. All' seine Geisteskräfte sind auf die Handhabung der Steuerung gerichtet. Was er zu denken vermag, ist nur das eine, daß man bis Aachen höchstens noch vierzig bis fünfzig Kilometer haken kann und daß man dann für heute erlöst ist. Das Bild, das man im letzten Dorf gesehen, wo sie den vierten Vordermann überholten, drängt sich plötzlich vor seine Sinne. Es ist wie ein Schwächeanfall. Ob der Mann todt war?" Wer?" Der da lag der überfahren worden ist?" Keine Antwort. Tonat fühlt, daß die Innenflächen seiner Hände vor Aufregung naß geworden sind. Es zittert alles in ihm. Ist es nur das mechanische Zittern, an das er sich doch nachgerade gewöhnt hat? Nein, es ist ein krampfbaftes Zucken, das er in der Brust verspürt. Ihm ist Plötzlich, als trüge er eine Mitschuld an dem Unglück. Entsetzlich entsetzlich!" stößt er aus. Wieder eine Wegbiegung. Er .läßt das heulende Signal ertönen. Dann geht'-s die breite, lang sich hinziehende Rampe empor, die Botrange entlang. Tarauf verengert sich das Thal und steigt. Man gewinnt den Paß, darauf die Wasserscheide. Nun schießt man an der Warche entlang, dicht neben einem Eisenbahnzug her, der das' Automobil eine Strecke weit begleitet. In den Wagenfensiern erscheinen Kopfe. Man winkt, man ruft, man jubelt, man schreit. Aber ein Wagen nach dem andern verschwindet dann wieder zur Rechten hinter ihnen. Eapitants lachen Beide hell auf, wie sie so mit Leichtiqkeit den Zug überholen. (Fortsetzung folgt.)

Prähistorischer Fund. Ein Riesenskclett. daS anscheinend einem Brontosanrns angehört. Im Bonanza Ereek in Alaska war James Buck, der aus Desarc, Ark.,, stammt, bei der Goldsuche auf ein pr'ähistorisches Ungethüm, die Ueberreste eines Vrontosaurus." des größten Thieres, das je g?!ebt, zufällig gestoßen. Da5 Gericht über den Fund verbreitete sich rasch und erregte allgemeine Aufrezg in der ganzen Gegend. Die Indianer waren des Glaubens, daß die Ueöerreste eines ihrer Götter gefunden worden. Buck kam bald auf den Ge danken, daß das Riesenskelett einigen Werth besitzen müsse, aber es war zu spät, denn dasselbe war heimlich bei Seite geschasst und nach einer Wirthschaft in Dawson gebracht worden. Schließlich verließ er die Gegend, kehrte aber später mit einigen Gehilfen zurück, um die Ueberreste des Ungethüms zu holen. Dies gelang ihm auch, aber er hatte vorher einen Kampf mit Indianern zu bestehen, die ihm eine Wunde beibrachten. Er konnte noch das Ckelettt nach seinem Heimathsort Desarc verbringen, starb jedoch dort bald an der beim Kampf mit den Rothhäuten erlittenen Verletzung. Vorher aber hatte er noch einen seiner Freunde, William McCrory, in's Geheimniß ge, zogen, dem er seinen Fund für den Fall seines Ablebens vermachte. Tieser hat ihn denn auch erhalten und nach seiner Vaterstadt St. Charles in Michigan bringen lassen, wo er des Verkaufs an ein Museum harrt. Der Eigenthümer behauptet, daß der größte Knochen, offenbar das Becken, acht Fuß breit ist und, wiewohl vollkommen trocken, nahezu 800 Pfund wiegt. Hat dieses nun einem BrontosauruZ zugehört, so muß das Ungethüm in lebendem Zustande eine Länge von 60 bis 80 Fuß besessen und von

20 bis 30 Tonnen gewogen haben. Line der Rippen des Unthiers ist 14 Fuß lang, eine andere, die sichtlich in der Mitte gebrochen, acht Fuß lang. Ter Eigenthümer des Riesenskeletts behauptet, daß er bereits ein Angebot in Höhe von $8000 zurückgewiesen habe. Sti'k schwciflcn?5 Komvroinisz. An Bord des Rckrutenschiffs Columbia" in der Navy Yard in Brooklyn sind unter den Unteroffizieren auch zwei Farbige, der ZimmermannsMaat Jsaac Miller, ein Halbblut-Ne-ger und der Geschützmeister Gibbons, ein Neger. TieMannschaften arbeiten zwar mit den Farbigen, aber sie weigern sich, mit ihnen zu essen. Es kommt aber nie z Zwistigkeiten, denn wer zuerst kommt, setzt sich zuerst an den Tisch und ißt und die anderen warten und essen später. Wenn die beiden farbigen zuerst kommen, ziehen sich die Weißen ruhig zurück und umgekehrt. Ter Geschützmeister ist ein alter Mann und hat bis jetzt eigentlich nock nie seines Amtes gewaltet, denn man giebt ihm nicht die Gelegenheit dazu, die Weißen zu befehligen. Er hat so zu sagen Tienst-Urlaub, wenn es an die Geschütze geht und ein Anderer versieht seinen Dienst. Salzen des Heues. Bei unbeständigem Wetter hält es schwer, das Heu unter Dach und Fach zu bringen. Es kann in diesem Falle nicht genug gerathen werden, das Heu mit Salz zu bestreuen. Für ein zweispänniges Fuder genügen meistens schon einige Hand voll. Hierdurch wird nicht nur die so schädliche Schimmelbildung verhindert, sondern das gesalzene Heu wird von dem Vieh dem ungesalzenen, auch dem besser gewonnenen, bei weitem vorgezogen. Chilisalpeter und Holza s ch e können miteinander gemischt werden, ohne daß eise nachteilige Zersetzung eintritt. Holzasche oder eine solche Mischung darf aber bei Getreide und anderen Pflanzen nicht als Kopfdängung verwendet werden, weil die Holzasche durch ihren Gehalt an kohlensaurem Kali empfindliche Pflanzentheile stets angreift. Nach berühmten Must e r n. Hopfenbauer in den nördlichen Pacificstaaten planen zu gegenseitiger Förderung ihrer Geschäftsinteressen eine Vereinigung, die die ganze Hopfen-Produktion des NordWestens im Markte kontrolliren und die Preise erhöhen soll. Von den 30.000 Ballen der letztjährigen Hopfenernte befinden sich nicht viel mehr als 3000 Ballen noch in Händen der Produzenten. Erst kürzlich hat ein Händler im südlichen Washington und in Oregon 3000 Ballen zum Export nach England aufgekauft. od einer Hundertjährigen. In Troppau ist vor Kurzem die Wittwe Marianne Halfar im Alter von 200 Jahren nach kurzem Leiden gestorben. Die Matrone, welche sich bis zu ihrem Lebensende vollster geistiger und körperlicher Frische erfreute, gehörte zu jenen Bewohnern der Schwarzengasse daselbst, die durch die jüngste Ueberschwemmung in eine bedrohte Situation gerathen waren. Als es gelungen war, zu den von den Fluthen umringten Häusern vorzudringen, wurde die alte Frau von Sicherheits Wachmännern aus ihrem Wohnhause herausgetragen und in Sicherheit gebracht. Ihre Umgebung behauptet, daß die Aufregungen jener Tage einen Ungünstigen Einfluß auf den Gesund. heitszustand der Greisin ausgeübt haben.

Feuer - Signale.

I Pnmshiv nd Kartei 5 English'S Opern-Hii 6 Eastund Ntt Jork 7 Nobsk und Michigan s N. Jersey u. Sfofi Ar Z Pi und Notth ü Mket irnb Pine tl Vermont nah Cart 2 Nz. 8 Spritzenhaus Mass. Ave nahe OUtit .3 TkiZware und Walnut U .Äerscy u Centra! I. 'S Mass. unb Evrncll Slv, Ast m d 11. cße 7 Park Vve und lZ Str -3 ScIurnfcia und HiUftd i3 Mlani Lvku.!lMt !l JllinoiZ und St. Jo 43 Pennfylv. unb Pratt H Ämdiap UNS 11. Ctt s 9. 5 TprizenhmtS 15. nahe JllinciZ i& Senate Ave u.CtCla '? Illinois und TXd iaan Pksykanu und It. 9 Senate Ave. und IZ. -H No. 1 Spritzenhaus IndAvenahkMichiga Meridia und Wainut U California u Ccrrnont 15 Blake und New Kork 56 Ind. Av. u. Bt Elair 37 City Hospital i8 Blake und Notty 39 Michigan und Lznei i No. 6 Spritzenhaus Washington ehe West Ssendorf u Wash. ts Missouri u New York 45 Meridian u Wash 16 JlllnoiS und Ohis 17 Capitel Av. u WaZH 43 Kmgan'S PorHauS Straßenbahn Stalle 23. Washington Ctt 51 No. 10 Spritzenhaus JllinoiS u Werrill 53 JllweiS u Louisiana 55 Wett und Couth West und McCarty 5 Senate Ave. u Henry 57 Meridian und Nav 58 No. 4 Spritzenhau, ?!adifonAv.uMor'.-iz 69 Madiion Llv.uTunlop 1 No 2 Haken Leiterhau South nahe Telawar, i Penn, u Merrill 53 Delaware u. McTarty 4 Saft und 3tett$ 65 New Jersey u. MerriN 67 Lirg. Av. u BradshaS 69 East und Prospekt 9 BicktNg und High 71 No. n Spritzenhaus Lir Ave. nahe Huron 7? East und Seorgia 73 Eeda und CInt 74 Davidson u Seorgi 75 English Av. u Pine 7 Chelöy und Bäte 78 No. 3 CpritzenhauZ Prospect nahe Shelby 7Z Fletcher Av. u Shelby 81 Market u. New Zersey 82 Telaware und Wash. 83 East u Washington 4 New York u. Tavidsop 85 Taudstumincn Anstalt 86 Ver. Staaten Arsenal 87 Oriental und Wash. 89 Fraum-Rcsormat. 91 No. 13 Spritzenhaus Marvland nahe Mer. 2 Meridian u. lZcorqia. 93 Meridian und South i Pennfylv u. Louisiana 95 Birgini Ave u. Mab. 96 Hauptquartier. 37 Grand Hotel. 93 Capital Ave und Dhl .23 No. 16 Spritzenhaus 16. und Ash. 124 Alabama und 16. 125 Central Ave und 15. 12 FandeS und 15. 127 Brookside und Jupiter 128 Central Ave und 17. 129 Delaware und 19. 131 Alabama und 11. 132 VelZefontaine und 134 College Ave und 29. 135 Delaware und 13. 136 Alabama und North 137 Newmann und 19. 133 College Ade und 14. 139 Cornell Ave und 13. 141 FandeS unö IS. 142 Hizhland Ave und lg. 143 Tecumseh und 10. 145 Ne Jersey and 82. 146 Alvord und 17. 147 No. 2 Spritzenhaus Hilside Av und 16. .43 College Ave und 22. 149 College Ave und 7. :s2 Park Ave und 22. 153 2 C u. 23 Bahn u. 22. 154 Ramseh Ave und 10. 156 Stoughton u Newman 157 AtlaS und Pike. 158 Blovd und Pawvaw. 159 No. 21 Spritzenhaus Brightwood ;f Arden und Depot 163 Brightwood und 25. 164 Rural und Blchd 165 St. Clair u. Äeystone 167 Arsenal Ave 23. 163 Bellefontaine und 23. 169 Park Ave and IC 212 Capital Av und 17. 213 Pennfylv. d. Slichiaoo 214 JllinmS und 29. 215 Senate Av und tl. t-U Penr.sLk2nia und 2i 217 Meridian und IS. 2is Carttal Zlv und S, 21 & rcadi?ay und 19. 231 3c:inoi und VLea 234 No. 14 Spritzenhaus Aenwocd und Z0. 55 Illinois und 33. ?35 Annctta und 80. 37 No. . Spri,mhiue llt II Und XnK 239 U?ell Laldcr ßcrfl 239 Iiabel und 27. 241 Meridian und 14. L4Z'Jll:n?iS u et.CTcx 243 Eldridg und 13. 312 West uud Salnut 313 und 12. SU Howard und IC 315 Tordet nd Pa 31S Capital Are und l 317 Northwestern Ave u 1i 818 Gcnt und 18. 319 Canal und 10, 324 Eerealine WorkZ 32t Vermont nd Lyn 325 Biimekcku S.'andclr 32 No. 20 E$nnhau Haughvllle. 527 Michigan u. Helme. 823 Nichig u. Concord 341 LZkft und NcJnqn 412 Missour, u. Waryland 413 Miffouri und 1hi 415 Cariial Slttcorgiz 416 Mlson Kentueky A. 417 Sena:e Ave u. Wash. 421 P und E RmütUi W. Washington. 23 Jrren-Hcfpital. 24 My Avu.J DuQ 425 Wash und LrriS 42 No. 13 Eprizeichauk 23. Washington 427 Olir und Birch 4li3 Oliver und Osgood 429 Nordyke und Fort 421 Hadleq Zlse u. Woml 432 River Ave u. MornZ 54 River Ave und Rah 35 Harding u. Big 4 R? 436 Harding und Clüxx 437 No. 19 Spri&enljO MvrriS und ardina. a8$4txcaQiScr 439 toSh 451 ReiSner t&i M?e 52 Howard und L 53 Ror?i und SUapfri 56 Lambert und Selsyttl 57 Nordyke e . iuw mon WorkS 612 West uud Rah 613 entuckh Av u. StarC 61 Meridian und Morrt 61 JllinoiS n fianfof 617 Morris und Da!ota 613 Morri und Church 619 Capital X u VcCarth 621 Meridian und Palm? 623 Pme unk, Lord 624 Madisor.AveuLinud, 526 Meridian und Blt S 627 Carlo und Nah 62g Meridian und Arizona ft29 Meridian u. Nahmond 631 Meridian u. !c&a. 632 No. 17 kpiHenhaS MsrriS nah LSest 12 McKerna.und Dniay. 613 East u. Lincoln ni 614 East und Beecher 61. Wright und SanderH 17 McCarty und Beath 618 N Jersch u 95tc Ave 71 Cpruce und Prospect 7 English Ave. n. LaurU 714 StaAveu.BcUZ. 715 Shelby ud Beecher 716 State Ave und OranA 718 Orange und Laurrl 7 Shelbh u. C4..laae Avt 721 LexinztonA. iranrf 723 Fletcher Ave . Opru 724 C täte Ave u.Pleasan 725 ProspcU und nleasanl 726 Orange und Harla? 723 Liberth und We 729 No!le und Ccuth 81 No. 1 Spritzenhaus Ost Washmgton LU 813 Market und Noble 14 Olio u. Highland 815 Michigan u. Hizhlan! 6ic Market u Arsenal Ad 817 Ost S. Elair mrd Union Bahn GeleiZe. 821 Pan Handle EheZ ' 623 Vermont und Wales 824 Wash. und State 2. 826 Wadden' Lounge Fad 82 Tucker und Dorsch 827 Wash. und Beviö 8& 829 No. 1 Spritzenhaus Beville nahe Wichiga, 831 Southeafter ZU? und Woodsid. 832 Wash. und Dearbor? 834 Eoutheaster und Arsen! LveS. 836 New Dork und Dernhb 912 JllinoiS und Mary l. 13 JllinoiS und Markt, 914 Perm, nd LiasZ. 915 Delaware mck 9a Spezial.Siznale. Srsten Schlage, zweiter Alarm, Aweitm 2 SchlZze, dritter Alarm, Dritten 2 Schlage, viert larm. 1-2-1, Feuer auZ und Schlauch ufewS. 3 Schläge, Wasserdruck ab. 12 Schlag, 1 Uhr Mittag. Die so zeichneten Signale werden nur feorn thun dichter angegeben da an den betreffende Straße? keuzung ksine LlarmUSen angebracht sind. d?KlO2Z(D und der große Nordwefte &: laSka-Lawait-PdtttPPte Inseln Vier tägliche Schnellzüge nach Chicago. fW Bon der Monon 47. Str. Station. Chicago, find I nur 5 Minuten mittelst elektrischer Car nach en Union Biehdöfen French LIck Springe, In brat Orange ttountt Hochland. ffamMtn-Hotei unter neuer GescdäftSleitung. Pluto. Proserpine ind Bowle? Quellen. Bkslei Wtoeralarnfirc der Selt. wei Züge täglich via Sree-.,castle. Tickrt-Offtcen : UntotvStation, OTafiaetjusett ftbc und SS West Washington Straße. R. P.Algeo, Distrikt Dass. Agent, Indianapolis, Ind. . H M c D o e l, . H. R ck w e l l. Präs. und Gen. Mgr. Berriedilciitr Zsrank J. keed. Gen.P,ff. Agent. 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