Indiana Tribüne, Volume 26, Number 309, Indianapolis, Marion County, 21 August 1903 — Page 7

Jndiana Tribüne, 2l. August 1903

7

.mt,,i.'hiH,,..'i.;n..i !.,..'.'..." ...ftxtM.

1 ie 5fahri uixCs ()Kick I uoman von Zgj:ar Höcker z?-" ''jNkit Imi,7",,,ss,,,,,,. (Fortsetzung.) Äi.cia)!, eil er uns suyleu lauen will, baß wir von seiner Önafce, von selber Laune abhängen," sagte er gereizt. Tu hast Tich mit ihn? erzürnt? Was ist geschehen?" Ich habe ihm gesagt, daß ich entschloffen bin, unsere Anmeldung zurückzuziehen." Trotz preßte Marion die Lippen auseinander. In ihren Augen flammte heller Zorn auf. Sie wußte: Donat war eifersüchtig und mißtrauisch. Er tyrannisirte sie jetzt. Sie hätte ihn hassen können, gerade, weil sie nun fühlte, daß er ihr Schicksal in Händen hielt. Capitant maß seine Frau mit zornigen Blicken. Er ahnte längst, daß sie mit ihrenKc!etterien,mit denen sie sich überall zum gefeiertenMittelpunt zu machen wußte, uch den jungen Teutschen umstrickt hatte. Aber der Eigensinn Donats konnte ihnen nun gefährlich werden. deshalb sollte Marion ihren letzten Entschluß wieder rückgängig machen. Ich mag nicht," sagte Marion kurz. Aber ich verlange es jetzt," erwiderte Capitant unwirsch. Ursprünglich war'Z ja Dein Wille, daß ich mich nicht daran betheiligte." DaS hat sich inzwischen geändert." ES ist kindisch von Donat, ja, geradezu kindisch, daß er mich zwingen will." Sie stamvkte nervös mit dem ZZue auf. .Und ich will nicht, ich will nicht!" Wir fcan keine Zeit mehr, Kraftproben anzustellen; auch die Mittel nicht; die Viaschine muß fahren, und da aurer Donat Niemand da ist. um sie zu feuern, heißt es eben, sich seinen orderuncien gu beugen." Das magst Du thun. Ich lasse mir von Donat nicht befehlen." Mit allen Mitteln der Ueberredung süch:e Capitant ihr bcizukommen. Schließlich riß ihm der Geduldsfaden und er stellte ihr rücksichtslos seine Geschäftslage dar. Hier bleiben könntest Du jetzt unter keinen Umständen mehr, Marion," sagte er. seine Stimme 'o'ämpfend, soweit seine Erregung es zuließ. Denn wenn auch diese? letzte Schlag fehl geht, so ist es mit unserer Herrlichkeit hier endgiltig vorbei." Sie hatte soeben ihre prächtige Sommertcilette, die für die Sportzwecke unbedingt zu kostbar war, ein mit breiten Einsätzen von Valenciennesspitzen auf rosa Seide durchbrochen gearbeitetes Prinzeßkleid, übergeworfen und stano vor fcem Spiegel, die Cesamrntwirkung abschätzend. Im Glas begegnete sie c rvw i 's . Tl. ii C -i.jioern z:i2 lyres maxien, oer Dieicg uno nervös zu ibr herüber sah. Was willst Du damit andeuten?" fragte sie. Wort für Wort ist überlegt. Der Sinn muß Dir klar sein." Du bist so seltsam. So sprich Dich doch endlich deutlicher aus." Wenn unsere .Marion' Siegerin wird, so fallen uns nicht nur die großen Preise zu. sondern außerdem wäre uns noch ein Vermögen sicher, von dessen Höhe Tu keine Ahnung hast." Ein Vermögen?" Sie hatte sich nach ihin umgewendet. Ihre Hände, die an ihren Stirnlöckchen beschäftigt waren, sanlm schlaff herab. Plötzlich zllcktc sie zusammen. Du hast etwa gerettet?" Er wehrte ihr hastig ab. Still doch nicht so laut." Erregt forschte sie weiter. Es muß Dir genügen, zu wissen, daß sehr viel auf dem Spiel steht. Für mich nicht allein. In den letzten Tagen sind im Klub Wetten eingetragen wor den, deren Geldsummen mehrere Mil lionen ausmacht; die Wetten unter der -Hand, die nur mündlich abgeschlossen worden sind, müssen dieselbeHöhe erreichen." Wer hat in dieser Höhe gewettet?" Die Elite des Klubs, wenn Du es durchaus leinen willst. Jedenfalls lau ter Kavaliere, deren Wort so sicher ist wie ir,r Vermögen. Du spekulirst also lediglich auf den Sieg? Ja aber wenn Du die Wetten verlierst? Bezahlen kannst Tu sie doch nicht? Oder womit denkst Du? Wenn die .Marion' versagt, dann ist für uns hier freilich nichts mehr zu retten. Meine Arbeit gehört dann nur noch Hevesey; denn faktisch ist er heute schon der Besitzer. Du würdest also für den Fall, daß die Cache unglücklich abläuft, gar rna;t mehr hierher zurückkommen?" Es lag eine so verzweifelte Starrheit und Trostlosigkeit in seinem Blick, als er mit einer stummen Geste diese An nähme bestätigte, daß Marion für den Augenblick eine Art Mitleid überkam. Dann braa) aber wieder ihr ganzer Grimm darüber durch, daß die Speku lationswuth ihres Mannes abermals ihre Zukunftshosfnungen zu zerstören drohte. 9. Kapitel. s fand eine lange, verzweiflungsvolle, auf Marions Seite seh? thcänenreiche Aussprache zwisehen den Ehegatten statt. Das Ende war, daß Marion mit unterdrückrnn Horn zu ibrem Gatten saate: -Gut. t i -v u i I V - " ' tra !uae IMÄ. ledre ai o ZU errn A)ozurua und melde ihm, daß ich mitkommen werde."

rd

Sie nagt: trotzig an ihren Lippen. Während ihr Gatte erleichtert aufathmend über ihre Erklärung das Zimmer verließ, setzte sie leiser, wie für sich, hinzu: Aber wenn der Sieg unser ist so hat diese Herrschaft ein Ende!"

vecq lange wanderte sie voller Zorn und Aufregung durch die Hotelzimmer. 32 war nur Dcnats Eifersucht, der sie sich beugen mußte; das wußte sie genau. In (bedanken an die Fahrt, die ihr bevorstand, trat jetzt der peinliche Gedanke der Begegnung mit Liselotle, ihrer Mutter und den Kindern zurück hinter ihrem ohnmächtigen Zorn darüber, daß sie einem Fremden gehorchen mußte. Lor dem Schreibtisch blieb sie endlich stehen. Sie musterte nachdenklich den Kalender. Morgen schon der 22. Juni, der Tag, an dem die Tourenfahrt beginnen sollte. Die Rennfahrt nahm vier Tag? darauf ihren Anfang. Binnen einer Woche fuhr man also, von Hurrahs umbraust, in Berlin ein. Als Sieger," flüsterte siewie träumverloren vor sich hin. Wieder packte sie das nervenerregende Sportfieber, und in scheinbar vergnügtester Stimmung, hübsch wie immer, in tadelloser Toilette, frisch und jung und verführerisch, fuhr sie nach dem Klub. Hier hatte die Aufregung mit dem heutigen Tage ihren Höhepunkt erreicht. Soeben waren die Listen der Anmeldung geschlossen worden: aus die achte Stunde des anderen Tages war der erste Start der Wettfahrer festgesetzt. Die wenigsten Pariser ahnten am andern Morgen beim Start, der bei drückend heißem Wetter stattfand, welche Aufregung die originelle Fahrt der beiden Gruppen von seltsam, manchmal bizarr aeformten Viahtuu gen viesjeil und jcnctt ver Aoges.cn hervorrufen roiirbe. Auf dem Konkordienplatz hatten sich zwar schon in aller Frühe zahlreich: Zuschauer versammelt, die die nacheinander hier zum Start anrückenden Kolosse mit freundlichen Zurufen begrüßten. Aber es waren außer den immer und überall zu findenden Pflaertretern, die an jedem öffentlichen Schauspiel glauben theilnehmen zu müssen, nur Eingeweihte, die Sportsgenoen. Die breiten Schichten der Bevölkerung widmeten dem sportlichen Ereigniß der Tourenfahrt noch keine besondere Ausmerksamkeit. Unter den Touristen befanden sich mehrere Damen, die ihre Fahrzeuge eigenhändig lenkten. Marion hatte mit einigen, bevor sie den Wagen bestiegen, noch herzliche Gruße ausgctauscht. Eine stolze Genugthuung berettete es ihr, festzustellen, welch' großes Aufsehen die Damen erregten. Wie ganz anders noch mußte man binnen wenigen Tagen ihr zujubeln, die dieselbe Strecke unter viel schwierigeren Bedingungen im dritten Theil der Zeit zuualeaen wurde! Die zahrt nach der Vorstadt zum Startplatze machte Mar:cn nicht mit. Ihr Interesse galt nur noch der Rennsahrt. Der Automobilklub am Konkordienplatz ward fortan von den frühen Morgenstunden an keine Minute mehr leer. Alle Depeschen, die von den verschiedenen Städten, die auf der Tourenfahrt berührt wurden, hierher gelangten, wurden wie Siegestelegramme aufgenommen. Deutlich ließen die Verichte erkennen, wie die Begeisterung der Bevölkerung, die Zeuge der Fernfahrt war, stieg, je näher die Touristen ihrem Endziel kamen. Glänzend hatte stch schon die Fahrt von Reims nach Luxemburg gestaltet. Da es Sonntag war und ganz Herrliches Wetter, so war in allen Orten. Die die ourensayrer palnrten, oie Einwohnerschaft auf den Beinen und brachte den Automobilisten lebhafte Huldigungen. Blumen und Sträuße wurden in die Wagen geworfen: einzelne Ortschaften hatten sich sogar dazu aufgeschwungen, Ehrenpforten zu bauen. Noch herzlichere Formen nahm der Empfang in Deutschland an. Von Tag zu Tag, von Stunde zu Stunde wuchs das Interesse der breiteren Volksschichten. Ueberall stauten sich die Menschenmassen, die Zeuge der Durchfahrt werden wollten. Die N:ise, so versicherten die Depeschen der Automobilisten einstimmig, glich einem Triumphzug. Marion schlief in der nächsten Nacht vor Aufregung kaum mehr. Mit wachsender Beklemmung dachte sie an die für sie höchst peinliche Begegnung mit Liselotte, der sie erst im letzten Augenblick über die Fahrt schrieb, sie habe sich im geschäftlichen Interesse der Firma daran betheiligen müssen." Am Tage vor dem Start, der für die Nennfahrer unterhalb des Forts Champigny stattfand, hielt Donat keine Probefahrt mehr ab, um seine Kräfte und die der beiden Mitfahrenden zu schonen. Sämmtliche Arbeiter der Fabrik hatten fünf Tage Urlaub bekommen. Hcvesy, der zum Start von Brüssel herübergekommen war und in der Nacht nach Aachen vorausfahren wollte, zahlte die Löhne aus eigener Tasche. Er befand sich in nicht geringerer Erregung, als das Ehepaar Capitant. Alle Drei bewunderten den jungen Deutschen, der im Gegensatz zu ihnen von Tag zu Tag ruhiger und sicherer geworden war. Seiner Weisung gemäß hatte Marion an diesem letzten Tage bis in den hellen Mittag hinein geschlafen. Der Start begann am andern Morgen bereits um dreieinhalb Uhr. Zu einer Nachtruhe kam es also nicht meb?

" Schon in den ersten Nachmittagsstunden beaann die Wallfabrt der eleganten Welt, die im Westen von Pa ris wohnt, durch den sonst so vernachlässigten Pariser Osten. Es waren wohl über zweitausend Automobile und mehr als dreißigtausend Radfah-

rer, die sich rn der Richtung aus das Fort Champigny bewegten. Mit den Borortzügen der Bincennes-Bahn trafen :n den Abendstunden dann noch ungeheure Menschenmengen ein, die das prachtvolle Sommerwetter anregte, die j Nacht im Freien zuzubringen, und Zeuge der Abfahrt zu sein. Kurz vor Mitternacht verließ Donat in Begleitung der beiden Capitants das Fabrikgebäude in Auteuil. Die Fahrt durch die Stadt erforderte die größte Vorsicht, denn ganz Paris schien unterwegs zu sein. Im Gedränge der neugierigen Fußgäng:r, Radfahrer, Equipagen, der Droschken und Automobile kam es zu zahlreichen Zusammenstößen und Beschädigungen. Capitant nannte es ein Wunder, daß sie selber unverletzt auf dem Startplatz anlangten. In dem seltsamen Zwielicht der ersten Frühdämmerung, die die am wolkenlosen Nachthimmel blinkenden Sterne langsam verblassen ließ, und dem grellen Licht der nach vielen Tausenden zahlenden Laternen, die an den Rädern und Kraftmaschinen angebracht waren, nahm sich das bunte. wirre Bild ganz abenteuerlich aus. Die Rennstrecke selbst ward von m Abfahrtstelle an bis weit über 2oin non hinaus durch ein starkes Aufgebot von Schutzleuten, Soldaten und Ordnern der Rennkommisnon für den Start freigehalten. föleidi bei der Ankunft am fiütt wurde dem Capitant'schen Wagen sein. Platz angewiesen. Man hatte für jeden Theilnehmer einen Vaum der die Straßen einsäumenden Allee als Standort bezeichnet. Bon Punkt halb vier Uhr an, wo der erste Rennwagen freigelassen wurde, rückte man von zwei zu zwei Minuten in dieser schier endlosen Reihe vor. Marion suchte ihre Aufregung elenso zu verbergen wie ihr Gatte, konnte den Fragen der mit Blumen eintreffenden Freunde und Bekannten, die ihnen während der langen Wartezeit Gesellschaft leisten wollten, aber doch nur mit zitternder Stimme antWorten. Rings um den Startplatz hatte sich eine Art Biwak mit Marketendern und fliegenden Wirthschaften gebildet. Man jah ungeheure Mengen von Kleinburgern und Arbeitern; da und dort tauchten aber auch hochelegante Toiletten auf: Damen der Aristokratie brachten ihren Bekannten, die an der Wettfahrt teilnahmen, Konfekt, Wein und Früchte zur Stärkung an die Wa gen. In ihrer äußeren Erscheinung boten die Automobilisten ein ziemlich gleichförmiges Bild, das übrigens eines grotesten Zuges nicht entbehrte. Fast alle steckten in langen, steifen, sackähnlichen Ledermänteln, die Mützen, die den Kopf bedeckten, standen in Verbindung mit der Gesichtsmaske, deren große Vrillengläser fast unheimlich wirkten. Auch Marion hatte sich dieses Kostüm gefallen lassen müssen. Da sie außerdem noch an ihrer Gesichtsmaske ein bewegliches Stück Wildleder als eine Art Schleier trug, so hätte Niemand in ihr die bildschöne Madame Capitant geahnt. Aber es war schon so viel über ihre Betheiligung am Rennen in Zeitungen geschrieben worden, daß jeder, der den Wagen sah und seine Nummer las, über ihre Person unterrichte! sein mußte. Ihr Wagen wurde am meisten von Neugierigen umlagert. Zeilungsschreiber drängten sich um sie und bestürmten sie mit Fragen. Photographen, die Magnesiumlicht und Apparate mitführten, wollten ihr Bild aufnehmen; sie sträubte sich aber ganz entschieden dagegen. Langsam, Baum um Baum, rückte die Wagenreihe vor. Die Herren des Komites fuhren auf Automobilrädern immer wieder die Strecke entlang, um die Ungeduldigen zu beschwichtigen. Bon dem Geldgeschäft, das mit der Konkirrrenzfahrt in Verbindung stand, hatte Donat noch keine rechte Vorfiellung. Erst als er Capitant mit mehreren Herren verhandeln hörte, stieg in ihm eine Ahnung auf und da konnte er ein peinliches Gefühl nicht unterdrücken. So gut es ging, suchte Capitant seine Erregung hinter einer bieder thuenden Freundlichkeit zu verbergen. An Ihren Namen heften sich in den nächsten Tagen heiße Wünsche, lieber Donat," sagte er, ihm einen Truckzettel zureichend, der Tipps enthielt, Winke über die Favoriten des Rennens. Zu seinem nicht geringen Erstaunen las Donat seinen eigenen Namen neben denen von bekannten berufsmäßigen fund anderen Meisterfahrern. Als Favonts galten am Startplatz die Englander Edge, die Franzosen Charon, Fournier und Element, als einziger Deutscher er selbst, Donat. Zuerst lachte er darüker, die Sache ward ihm aber bedenklich, als er wahrnahm, daß Capitant aleichfalls Wetten eingegangen war. Wieder und wieder kamen Herren an den Wagen heran, die mit Capitant geheimnißvoll sprachen, Händedrücke mit ihm austauschten, ihm Zettel gaben oder sich solche von ihm einhändigen ließen. Es fiel ihm auf, daß Marion ihn immer in allerlei Gespräche zu verwickeln suchte, sobald ihr Mann mit einem der Fremden sprach. Es war., als wollte

t verhindern, daß er hörte, was da verhandelt wurde. In der langsamen Borwärtsbewegung war ihr Wagen jetzt endlich in d'e unmittelbare Nähe des Startplatzes gelangt. Die Sonne war aufgegangen. Dem wundervollen Farbenspiel, da' die ganze Landschaft zuerst in ein blutiges Roth getaucht hatte, bis die tiefen Tinten sich heller und heller abtön-

ten, hatte zmetzl vas ieucytenve, blendende Tageslicht der über der GedenkPyramide von 1870 auftauchenden Feuerkugel ein Ende bereitet. Donat gab es einen seltsamen Stich in's Herz, als er sich Plötzlich, von dem grellen Licht geblendet, so greifbar nahe dem Denkmal sah. War es nur ein Nachlassen der Nervenspannung nach dem langen Training, nach der langen Wartezeit in diesen frühen Morgenstunden: er sank mit einemmal ganz in sich zusammen' Es fröstelte ih. Ein seltsam. lähmender Druck legte sich auf sein Gehirn. Er mußte immer die mächtige Pyramide anstsrren, in deren blinkendem Marmor und Erz sich die Sonne spiegelte. Der Preuße, der Deutsche regte sich in ihm. Er mußte der vielen wackeren Krieger gedenken, die auf den Schlachtfeldern dieses weiten Landes ihr Leben gelassen hatten, der älteren Kameraden, die mit dem Säbel in der Faust den Tod für's Vaterland gestorben waren. Was hatte dagegen ihn auf diesen Platz gebracht? War es seiner nicht unwürdig, daß er diese unsinnige Hetzjagd mitmachte? Dan er stch der Wettspe!ulat:on Capitants dienstbar erwies? Man stand nur noch ein paar Baumlängen vom Start entfernt. Alle zwei Minuten senkte der Ordner die Fahne und gab so das Zeichen für eine neue Abfahrt. Dann schoß das Gefährt mit Blitzesgeschwindigkeit vorwärt-, sofort in eine dichte Staubwolke gehüllt. Tie Wolke hatte sich noch nicht gelegt, als schon der nächste Wagen folgte. Donat versäumte nachzurücken. Auf Capitants Anruf merkte er seinen Fehler und verbesserte ihn. Marion war die plötzliche Veränderung Tonats nicht entgangen. Sie winen, was Sie uns schuldig sind," sagte sie zu ihm in nervös gereiztem Ton. Er sah ihr Gesicht nicht. Durch die großen Gläser gewahrte er nur den zornig erregten Ausdruck ihrer sonst so schönen und verführerischen Augen. Was ich Ihnen schuldig bin?" erwiderte er selbst gereizt, dabei schwer athmend. Sofort legte Capitant ängstlich beschwichtigend seine Rechte auf Donats Arm. Ruhe, Ruhe, liebster Freund; gewiß, wir haben unser Schicksal, unsere Existenz in Ihre Hände gegeben; aber das wissen Sie ja, bester Donat, und Sie werden uns schon nicht im Stiche lassen nicht zu Grunde gehen lassen nicht wahr?" Monsieur Donat, bitte bis hierher vorzurüclcn!" rief der Ordner. Der Platz vor ihm ward frei. Er fuhr bis ZU den beiden Fahnen, einer französischen zur Linken, einer deutschen zur Rechten, und hielt dicht neben dem Kontrolltisch. Ein Komitemitglied händigte ihm die Kontrollkarte ein. Seit Wochen hatte Donat diese Sekünde in fieberhafter Spannung herbeigesehnt und nun, da sie gekommen, erschien ihm alles so unwichtig, so erbärmlich. Ein Aufschrei vor ihm riß ihn aus seinem Sinnen empor. Was ist geschehen?" rief alles durcheinander. Die Staubwolke, die das letzte Fahrzeug aufgewirbelt hatte, legte sich wieder ein wenia. Weithin war die Straße leer. Wo ist der letzte Wagen?" rief Donat, der stch entsetzt ausgerichtet hatte. Ein Kontrollbeamter rief aus einer Entfernung von kaum siebzig Metern dem Starter eine Meldung zu. Es ist ein Unglück geschehen!" schrie man gleich darauf m wirrer Besturzung. Eine ungeschickte Hantirung des er regten Wagenführers hatte genügt, um das Gefährt, das bereits mit sabelhas ter Geschwindigkeit vorwärts sauste, auö der Vahn zu bringen. Wie ein Pfeil war es zur Seite zwischen zwei Chausseebäumen hindurch über den Graben und in's freie Feld geschossen. Die Menge, die längs des GrabenZ dem Schauspiel beiwohnte, war kreischend zurückgefahren. Nun drängte sie hastig wieder zusammen, um die beiden Insassen des Wagens, der tief in's Erdreich eingesunken war und für die Wettfabrt natürlich unbrauchbar geworden war, herauszuziehen. Dem unvorsichtigen Fahrer war nichts geschebcn. sein Begleiter war betäubt. Bahn frei, Bahn frei!" schrie der Starter, die Uhr in der Hand haltend. Er hatte schon zwei Minuten zugegeben. Unbeweglich hatte Donat dagesessen. Nun suhlte er plötzlich Marwns Hand auf der seinen. Die Aufregung, die sie bei dem miterlebten Unfall ausgestanden hatte, preßte ihr die Worte aus der Kehle: Sie haben unser Leben tn der Hand. Um alles in der Welt, ich beschwöre Sie, Donat " Da senkte sich die Fahne. Mit einem einzigen Handgriff setzte Donat das Fahrzeug in Bewegung und in der nächsten Sekunde war es schon mitten in der lang sich hinziehenden Staubwölke, die auf der Chaussee die Bahn der vorauffahrenden Wagen bezeichnete. Marion hatte die Augen geschlossen, ihre Zähne schlugen aufeinander. Eine

furchtbare Angst erfüllte sie. Sie bemerkte, daß auch ihr Gatte mit zitternder Hand einen Halt an der Vorderlehne suchte. Beide hatte das Ver trauen in ihren Führer verlassen. l??srtsenuna folatVi

Ucttcr in dcr Uolk). Militärische Bravourleistung bei der lieber schwemnluug in Tchlesiett. Bei der neulichen Hochwasserkatastrophe in Schlesien war der Leutnant und Adjutant Zimmer im 156. In-fanterie-Regiment zu Brieg mit einem aus 50 Mann zusammengesetzten Kommando nach Frohnau bei Löwen entsendet worden, um den auf das äußerste gefährdeten Neisse-Teich zu halten. Leutnant Zimmer langte mit seinem Kommando mittelst Fußmarsches ganz früh Morgens vom BahnHof Löwen an und fand hier eine verzweifelte Situation vor. Frohnau begann von dem von der Oder her rückstauenden Neisse-Wasser vollzulaufen; etwa drei Kilometer oberhalb der Ueberlaufstelle ergoß sich das NeisseWasser schon mehrere Meter breit über den Damm. Dabei stieg die Fluth rapide. Trotzdem beschloß Leutnant Zimmer, den Deich zu halten, und arbeitete nun unermüdlich, wo die Noth es erforderte, selbst mit Hand anlegend, mit seinen braven Leuten, welche zum Theil bis an die Arme im Waer standen, mit Aufbietung aller Kräfte, so daß es schließlich gelang, das Wasser zurückzudrängen und den Teich zu retten. Sechs Uhr Abends waren auf Requisition des Leutnants weitere 25 Mann aus Brieg als Verstärkung an. gelangt, eine willkommene Ablösung für die ermatteten, nur durch die Energie ihrers Führers zu der letzten Kraftanstrengung angespornten Leute. Gegen neun Uhr Abends endlich kam die Neisse zum Stehen. Aber auch jetzt wich Leutnant Zimmer noch nicht von seinem Platze. Erst nachdem alle Gefahr vorüber war, fünf Uhr Morgens, also nach 24siündiger ununterbrochener heroischer Thätigkeit, verließ Leutnant Zimmer die erfolgreich gegen die Hochfluth vertheidigte Stellung. Erport-Statistik. Laut einer Aufstellung des Ackerbau-Depar-tements in Washington. D. C.. wurden in dem mit dem 30. Juni abgeschlossenen Fiskaljahre aus den Ver. Staaten Waaren im Werthe von $53. 000,000 nach den Philippinen, Porto Rico, Hawai, Kuba und Alaska exportirt, wovon aus Kuba für mehr als $20,000,000 entfielen; Porto Rico nahm für nahezu $12,000,000, Hawai für $10,700,000, Alaska für $9.250,000, die Philippinen für $4.000,000. Mit dem vorhergehenden Jahre verglichen ist der Export nach den Philippinen um $1.000.000. der nach Kuba um ungefähr $3,000,000 zurückgegangen. Braver Lokomotivführ e r. Auf einem Güterzuge der Michigan Central-Bahn barst zwischen Battle Creek und Augusta der FeuerHerd und im nächsten Augenblick waren der Lokomotivführer I. L. Kroll und der Heizer Chas. Butterfield in tm? Wolke aus Feuer und heißem Dampf eingehüllt. Butterfield sprang mnun ter, aber Kroll kletterte aus dem Fenster und brachte, von außen an der Lokomotive sich anklammernd dieselbe zum Stehen. Butterfield wurde schwer verleht von dem Sprunge nach dem Nlcholscho pltal in Battle Creek gebracht, während Kroll unversehrt davonkam. Der Kadi würdigte die Situation. Frau Anni'e Jrding Keeler, ein bekannter weibncher An walt in Camden, N. I., veranlaßte neulich den dortigen Rekorder Stack, house, die Farbige Susie Mosley aus der Haft zu entlassen. Frau Keeler führte ungefähr Folgendes aus: Ich erscheine heute Morgen vor dem ehren werthen Gerichtshof, damit ich nicht zu hungern brauche. Heute Morgen war ich gezwungen, mein Frühstück selbst zuzubereiten und ich frage Eure Ehren, ob dies nicht unter der Würde des Barreau ist. Ich stelle hiermit den Antrag, daß Susie Mosley aus der Haft entlassen werde, damit ich heute mein Diner zur rechten Zeit erhalte; sie ist nämlich meine Köchin." Ter galante Nekorder verfugte sofort die Haftent laung der Farbigen, trug derselben ,edoch auf. das Diner für Frau Anwalt ja zur rechten Zeit fertig zu stellen. da es Nicht angehe, ein prommen tes Mitglied des Camdener Barreaus hungern zu lassen. Susie war ve.'haftet worden, weil ste mit ihrem Ehe gemah! Jacob Mosley eine ztatüche' Auseinandersetzung gehabt hatte. Starrkrampf-Heilung. Im Grand Hospital zu San Francisco befand sich unlängst ern an Mundstarr krampf leidender Patient Namens Pietro Raffino, der furchtbare Brandwunden davongetragen hatte, in Folge deren sich Tetanus eingestellt. Die Aerzte wandten wiederholt Einsprinunaen von Antitoxin in die Rückenmuskeln und die Wirbelsäule an, ohne damit die gewünschte Wirkung zu erzielen. Schließlich durch bohrten sie den Schädel Raffinos, eine sehr kleine Oeffnung in denselben her stellend, und führten vermittelst einer Nadel Antitoxin m die seitliche Gehirn höhle ein. Sie hatten damit Erfolg und der Patient befindet sich gegenwärtag wohl, wenn er auch an Schwächezustanden hin und wieder leidet.

Feuer - Signale.

1 Pennhl und Wartet 5 Englist'i Opmi-Hau 6 East und N-w Fort 7 Noble und Mchigan g N. Jerjeh u. SJtofl Ade Pine und NoNh ,a Market und Pine 11 Vermont nahe East 12 No. s Spritzenhaus Mass. Ave nah Nod ie 13 Teware und Walnut U N. Jersey u Central A. .5 MaZs, und CorncllAve 2lsy uvd 11. Straße 7 Part Lve und 12 Etr Columbia undHillsid i9 High land Ave u. P,att zi JUinoiS und Ct. Jo ;3 Pennfylv. und Pratt i Meridian und ll. Ctr :5 ?K. 5 Spritzenhaus 15. nahe JllinolS i& Senate Ave u. StClaa n Illinois und Mchigan Pesylvania und 14. ,s Senate Ave. und 13. ü No. l CpritzmhauS Ind Ave nahtMichiga 169 Part Lv nd Is 212 Capital Ave und 17. 213 Pennsylv. .Michiass 214 JUinoiS und 20. 215 Senate Ave und II. 6 Pennsylvania und 21 217 Meridian und 16. 213 Capital Ave unb 5 21! ?road!oay und 10. 231 JllinoiS und McLea 234 No. 14 Spritzenhaus Kenwood und 8a. 35 JlimoiS und 53. 35 Annctta und SQ. 237 No. 9. Cprizenhiue Udcll und SHaatr 238 Ute il Sabber Sor 239 Jlabel und 27. 241 Meridian und 24. 242 Illinois u St. Ciax, 243 Elbridge und 23. 312 West uud Walnut 213 West und 12. 314 Howard und l. 315 Torbet und Pack 31 Capital Ave und n, 317 Northwestern Ave u 9; 313 Gent und 18. 819 Canal und 10. 324 Cerealine Wort 324 Vermont und Lyna 325 Bismarcku Srandviek, 326 No. 29 Spritzenhaus HaughvUle. 27 Michigan . HslmeS, 323 Michigan u. Concord 341 West und McJntyre 412 Miffourt u. Waryland 413 Missouri und hio 415 Capital Avecorg-'s 416 Missouri cntucry. 17 Ccnau Ave u. Wasy. 421 P und S SUmWui W. Washington. 423 Irren-Hospital. 424 Miy Av u.J Da 425 Wash md Harris 426 No. 13 Spritzenhaus 23. Washington 427 Oliver und Birch 423 Oliver und QZgood 42 Nordv! und Dort 431 Hadlcy Ave u. Morn 4Z2 Riv Ave u. TüorriS 434 Rivcr Ave und Ratz 435 Harking u. Big 4 R ? 436 Harding und Clibn 437 No. 19 ritzenhO MorriS und Hardins. laa ctcrd und DCkx 439 tkyar 451 ReiSn und K2e 452 Howard und See 453 MorxiS und fiaftri 456 Lambert und SeloMtf 457 Nordyk ve n. War ms Start 612 West und Ray 613 Kentucky Ave u. Verriv 614 Meridian und MorrV 61 Illinois und ansa 17 Morris und Dakota 613 MorriS und Church 619 Capital A. n ZücEarty 521 Mmdian und Palm 623 Pine unk, Lord 624 MadisorAveu Lincoln 26 Meridian und Belt RZe 627 CarloS und Ray 628 Meridian und Arizona 529 Meridian u. Raymond 631 Meridian u. McC,. bZ2 No. 17 Cxritzeni MorriS nahe SSeft til McÄcntar.ani Dou"k). 613 East u. Lincoln im 614 East und Beechei 615 TZrighr und Sander? 617 McCarty und Leaty IS New Jersey 55iw Ave 712 Cpruce und Prosvecl 7 English Ave. u. LaunI 714 StaAveu.Velt R 715 Ehelby und Vcecha 71 State Av und Orangl 713 Orange und Laurel 7 CheU'y u.caae A 721 LexingtonA.u lyurti 723 Fletcher Ave .Opru 724 State Aveu. Pleas' 725 Prospekt uNd lea'oarf 726 Orange und Hark? 788 Liberty und Meer 729 Nole und Souty 81 No. IS Exritz?nh5Uö Ost Washington tf 813 Market und Noble ' ei4 OUo u. Highland Tk 815 Michigan u. Qlgblatü 616 Wartet u Arsenal Av, 817 Ost 2 Clair und Union Bahn ScUit, m 'M Handle ChcsS 823 Vermont und WaKo 824 Wash. und Stat Atz. E25 Madden'iLoungk öab 82 Tue! und Torsey 827 Wash. und Beville Av L29 No. 12 Spritzenhaus Beville nah Wichig 631 EoutheasternANund Woodfide. 83 Wash. und Tearbor? 34 Coutheastera und Arsenal AvS. 835 New Dort und Tempi 12 JllinoiS und Msryl. 13 JllinoiS und Market. 914 Penn, und afr 15 Telawa und 5r w Meridla und Walnut :4 California u Vermont m Blake und New Kort 3 Ind. Av. u. St. Elair Z7 City Hospital :3 Blake und Nony ig Michigan und Lzne ti No. 6 Spritzenhaus Washington nahe West ,2 Esendorf u Wash. tZ Missouri u New York tS Meridian u Wash JlllnoiS und Cyio 7 tlLpittl Av. u Wajh tS uigan'S PrlhauS Straßenbahn Ställe W. WaHington Str No. l Spritzenhaus JUinoiS uerill 52 JUinoiS j. ouisiana 53 Welt und South 54 West und WcCarty te Av. u Henry idian und Ray o. 4 Cpritzmhallö adison Av. u Morvi adifon Av.uTunlop No? Haken Leiterhauk South nahe Telawar Penn, u Merrill Telaware u. McCartd 4 ast und MrCatty 5 New Jersey u. Merrill 7 Lirg. Av. u Bradshatt S Last und Prospekt 9 Bicking und High 71 No. 11 Cpritzenhau Oir Ave. nahe Huro 72 East und Georgia 73 eda, und Elm 74 Davidson u Georgia 75 English Av. u Pine 7 Cbelby und Bäte 78 No. 3 Spritzenhaus Prospcct nahe Shelby 73 Fletcher Av. u Shelby 51 Market u. New Zersey 62 Telaware und Wash. 83 Cast u Washington 64 New York u. Tavidsor 85 Taubstummen Anstalt 86 Ver. Staaten Arsenal 87 Oriental und Wash. 83 Frauen-Reformat. 91 No. iz Spritzenhaus Marvland nahe Mcr. 92 Meridian u. Vcorqia. S3 Meridian und South 94 Pennfhl u. Lonisiana 95 LirM Ave u. Alab. 96 Hauptquartier. 97 ?rand Hotel. 93 Capital Ave und Oh .23 No. IS Spritzenhaus 16. und Ash. 124 Alabama und 18. 125 Centra! Ave und 15. 126 JsndeS und 15. 127 Brookside und Jupiter 12S Central Av und 17. 129 Delavare und 19. 131 Alabama und 11. 132 Bellefontaine und 134 College Ave und 20. 135 Delaware und 13. 136 Alabama und North 1Z7 Newmann und 19. 133 College Ab und lt. 13 CorneU Av und 13. 141 DandeZ unl 13. ' 142 High land Ave unb 10. 143 Tecumseh und 10. 145 New Jersey und 22. 146 Alvord und 17. 147 No. Z CxrlMLllS Hilt,stde Slve und 16. .43 College Ave und 2. 149 College Ave und 27. 152 Park Ave und 2. 1SZ L E u. W Bahn U.Z2. 154 Ramsey Ave und 10. 156 Ctoughtonu Newmcn 157 AtlaS und Pike. 155 Blobd und Pawpaw. 159 No. 21 EprijenhauS Brighttrood :5 Ardcn und Depot 163 Brightwood und 25. 164 Rural und Blovd 165 Ct. Clair u. Keystone 1S7 Arsenal Ave un'' SZ. 163 Bellcfontame und 28. Spezial.Siznale. Srsten Schläge, zweiter Alarm, Aweitea 2 SchlZge, dritter Alarm, Dritten Schläge, vierter Alarm. l-2-l, Feuer auZ und Schlauch ausgeroZl. Z Schläge, Qafferdruck ab. 12 Schläge, 12 Uhr Mittag. Die p bezeichneten Cignale teerten ur ton Thu? dicht angegeben da a den betrenende Straße kreuzungm k?we Alarmttlten anpcbracht fted. Chicago und der große Nordweften die g)) smc,57 tTgvrui RanY (( lakka-Hawait-Philippiue Inseln. Vier tägliche Schnellzüge nach Chicago. f Bon der Mono 47. Str. Station, Chicago, 5nd l nur 5 Minuten mittelst elektrischer Ear nach den Union Blehdösev Frendh Lick Springs, indem Orange County Hochland. ssamilien-Hottl anter neuer GesckiSstSleitung. Pluto, Proserpine ind Bowle Quellen. Beste Mineralwasser ttt Seit. Zwei Züge täglich via Gree-.,castle. licket-Osficen : Union Etation. Massachusetts 7lve nd 2S West Washington Straße. R. P. A l g e , Tiftrtkt Pass. Agent, Indianapolis. Ind. . H M e D o e 1. E. H. R o S w e l l. !ras. und Gen. Mgr. Betrieb!,? Frank I. Reed. en.Piss. Agent. Sbiezgo. Jll.

e

VI i

58 y

i r

n

fto

U

V