Indiana Tribüne, Volume 26, Number 309, Indianapolis, Marion County, 21 August 1903 — Page 3
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Jndiana Tribüne, 21. August 1903. 3
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Verschärft
Ist allem Anscheine nach dieLage im fernen Osten. Mancherlei Anzeichen deuten auf eine schwere Krisis. Gerüchte von einer anglo-russischen Annäherung. Psr, fügt sich allen Frdn,ngc des Zaren. Griechenlands Hilferuf an die Grobmachte. Salisbury's Zustand gibt kaum mehr Hoffnung. Bankier Speyer über deutfch-amer. Beziehungen. China. GefährlicheAnzeichen. Berlin, 20. Aug. Eine Petersburger Depesche an die Kölnische Zeitung" meldet: Die Lage im fernen Osten spitzt sich r 4. IW1 Wfjf ? zu. feeio 1 in oer 'cano courei neh men die Chinesen eine unverschämte I Haltung gegen die Russen, vornehmlich rt in.m wurden aeaen den 'Truppen-Comman. deur Steine geschleudert. Auch auf I Seiten der chinesischen Regierung läßt sick ein Geist der Ovvosition wahrneh- ' " I men." Eine anglo-russische A l l i a n z. Berlin, 20. August. Eine Depesche einer hiesigen euigkett--Agentur aus Port Arthur meldet, oaß n verschiedenen Provinzen China s Ausstände ausgebrochen sind, welche das ganze Land zu ergreifen drohen, es;, f- -1 f. uz . cn .it : ii r i . rr: . i naioarnuc vwiuui vAx. ic Bewegung entstand, da angesichts des Gegensatzes der deutschen und britischen JNttrenm eme engilscy-ru,n,cye ANiiuuua wuuji9ujci.i; uu uu u..irx.. o. tc : a -.r I Gegenschlag gegen die das russischenglische ernenne rreuzenoe leuung ...ist va v Of r-i:. -r r. rr f rt I Deutschland's und Amerika's, sowie gegen Japan, das aus der Straße von Corea einen gelben Bosporus zu machen bestrebt ist. Eine anglo-russische Allianz ist möglich und sie ist zugleich nothwendig, um Europa vor der gelben Gefahr zu schützen. Der Nookkrai wendet sich scharf gegen jene russischen Zeitungen, die verlanapn Nnülkind soff? s?!ne Anelenen, 5,;n in der Mandschurei abwickeln rnih hi, s.ZnlZtik im fernen Nsten "'
018 kostspielige Fehlschläge WMT ".7 's 'I. ' T'
l i I nen. , ... i eine Auslieferung. Shanghai, 20. August. Das Consular-Corps hat einstimmig beschlössen, daß die chinesischen ReformJournalisten innerhalb der FremdenAnsiedelung zu Processiren und zu benwc & xi tX n 7 I 'iau' v uyuuinwM 5Rfüftrh(n ibre AulZesernna verlangen. ""7 . , 3 " n STnntai wird in Nanking dem Ni. f,.ri. IVllll VVllUlltli Türkei. Sultan fügt sich.
C o n st a n t i n o p e l , 20. Aug. to$m. Der Vali lehnte die VerantTewfik Pascha, der Minister des Aus- Wartung ab und unterbreitet die Anwärtigen, erschien gestern beim russi- gelegenheit dem General . Inspektor schen Botschafter und eröffnete ihm. dafc Hilmi Pascha.
die türkische Regierung alle Forderungen Rußlands annehme und um Zurückziebuna des russischen Geschwaders aus türkischen Gewässern bitte. i. , m. . Constantinopel, Mittwoch, 1. yluauit. .ffunde vrnt der be.
vorstehenden Ankunft des russischen Ge- utet, die Bildung eines Freiwilligenschwaders derbreitet sich, trakdem alle ox Albanesen gestattet.
WrtAtiAfMi fir.ritVr iinfprhritrf t hi.rhm. Die diesiaen uroväer sind allaemein der Anssckt'. da die eit ,u energischer Intervention und Aufgabe aller halben Maßregeln, der Quelle des jetzigen Aufstandes, gekommen ist. Nach türkischen amtlichen Angaben baben die Insurgenten ihre stärksten Stellungen in Krushevo, Merihoro und Florina. Entgegen früheren Berichten wird jetzt amtlich zugegeben, daß Krulyeoo nocy immer oon oen nurgenien bes?tt isi . as Hauptquartier der Insurgenten ist m den Neristeri-Reraen. Keaend von Monastir. ffrauen und Kinder werden nicht von den Insurgenten belästigt, die nur befestigte Häuser reicher Türken zerstört haben. Zugegeben wird, daß die Revolutionäre alle Bul garen und Griechen, die als türkische Spione gefaßt werden, umbringen.!
Jedoch die schärfsten Befehle sind erlassen, sich an Frauen und Kindern
nicht. zu vergreifen. Hellas' H ü l f e s ch r e i. Athen, 20. Aug. Der Ministere mligeioeiii, oqb aus zruno von erichten griechischer Consuln in Macedonien die griechische Kirche. Schulen und 322 Häuser,die Griechen zu Ketcharo gehörten, durch Dynamit gesprengt und eine Anzahl griechischer Einwohner '"' wu'd' Ul appeuin an oie lucuie, oen treuern in 'i'caceoonien ein 31a zu setzen, unter denen die Griechen schwerer zu leiden hätten als Bulgaren und Türken. Würde wenig helfen. London, 20. Aug. Wie die Associirte Presse hört, find wichtige Verhandlungen zwischen den Mächten im Gange, von denen man einen baldigm Plan zur Schlichtung der macekonischen Wirren erwartet. Nach Wiederherstellung der Ordnung würden sich die Mächte zurückziehen und die Türkei volle Souveränität wieder erhalten. Düstere Ansichten. B e r l i n, 20. Aug. Der Aufstand w Macedonien wird hier als ernsthafter r i y i w . oeiracyie!, naqoem er unermariele i mensionen angenommen hat. Die durch Mord und Tortur gesteigerte Er gung der Bulgaren kann die Regier , . - ii . . ? run ,cywer im aum yanen uno oie Bewegungen oer xmwxt und eng ? r jr. ... rvf.ii. . n v . . . . i. rv. .. r?iii iiscoen üione oernarien oie yierooiuai unter Kaufleuten und Bankiers, die türkische EisenbahnAktien oder Grund eiqenthum in der Türkei eignen. Die deutsche Regierung beharrt bei i6m vasssoen Saltuna und wird fi n Mächten in allen Schritten bei der kei oder Bulgarien anschließen, die Verhinderung eines Kriegs bestimmt sind. cv r r x r fi r st fl , Wien, 20. Aug. ' Nachrichten aus Salonichi zufolge kam es am Montag eraen von Vouodor ,u einem " r " u fiph?ntenhpn ffslrnhf. M Zirhn .scherten da? Dorf Ermindeor ein: ' ' ,e Insurgenten fielen. 1 Eme österr. Fabrik soll mit Bulga rien über die Lieferung von 10,000,000 Patronen verhandeln. England schickt keine Schiffe. London, 20. Aug. Die Admi' ralität giebt heute bekannt, daß keine englischen Kriegsschiffe nach türkischen Gewässern beordert sind und daß ohne große Aenderung der Lage auch kein solches Vorgehen zu erwarten steht. rniA. v. ri !i!ri... ....rrrr ... oer oer o,ierreiazi,cyen, riiUWN r. !fj.... n i uuct uie ciuciueicu eryllnoiungen oer Continentalmächte bezüglich einer 5lot - " w ten-Temonstration vor Salonichi bekannt. Großbritannien überlaßt den Ostmächten die Führung und ist nicht geneigt, die Insurgenten durch eine Zvlottendemonstration gegen die tür kische Regierung zu ermuthigen. Bestrafung verlangt. r-.ti. nst at.. r?v ... n üön. "Ug. ci o,ierr. uno russische Consul in Uskub haben vom Vali kriegsgerichtliche Processirung der Offiziere und Mannschaften gefordert, welche bulgarische Bahnarbeiter erDer bulgarische Agent in Salonichi meldet, daß Ankömmlinge aus dem lttelpunlte ver Unruhen versichern es sei nicht ein einziges türkisches Dors abgebrannt worden. . . Die türkische Regierung hat, wie ver Serbische Banden bilden sich, um in Ntt-Serbicn zu operiren. Türkische Familien verlassen die 6ttk ish und Vranja; eine Anzahl ua' m aiDw ein. DrohungGoluchowsk i's. Bic 20. Auaust. Graf Galu z conferirte beute lanae mit dem rumänischen Premier Sturdza über die macedonische Frage. Der Graf erklärte, fafl Bulgarien Krieg wolle, geben die Mächte der Türkei freie Hand. I ..ns-i...r.i1. , onig Peier yar yeule oei einem Kriegsrath in Belgrad präsidirt. Höchstens ein am er. Kriegs lylss. London, 20. Aug. Das europ. Geschwader Amerikas fährt morgen aus Ville Franche ab, um sich für die Ma növer in der Carrbischen See vorzube reiten. In hiesigen amtlichen ame-
rikanischen Kreisen glaubt man. daß Höchstens das Kanonenboot Machias" nach türkischen Gewässern entsandt wird. Broszbritannlen. SaliSbury's Zustand. London, 20. August. Lord Salisbury's Befinden wird Heute Nachmittag als gefährlich betrachtet. Außer einem Nierenleiden liegt eine zeitweise heftige Nerven-Erschütterung vor. L o n d o n, 20. Aug. Ein um 19
Uhr Nachts ausgegebene Bulletin sagt, daß wenig Hoffnung auf Wiederher stellung vorhanden ist. A m e r. Hochzeit. London. 20. Auauü. sonore Palmer aus Chicago, Sohn von Frau Potter Palmer, vermählte sich heute mit Grace Greenway aus Baltimore. Botschafter Choate, Fürstin Contacucene, früher Julia Dent Grant u. A. waren zugegen. Italien. Rampolla hat keine Aussichten. Rom, 20. Aug. Der Umstand, daß Pius X. den Cardinal Rampolla mehrfach in langen Audienzen empfing. gab zu dem Gerüchte Anlaß, der Cardinal werde wiederum zum Staatssekretär für den Vatikan ernannt. Das Gerücht wird aus zuverlässiger Quelle dementirt. . Der Rektor des amer. Collegs, Mgr. Kennedy, gab heute im Schlosse Gondolfo ein Diner zu Ehren des Erzbischofs Hardy von Manila. Cardinal Sa tolli, Mgr. Q'Connell und Pfarrer Fowler, Harty's Sekretär, waren unter den Gästen. Fischerring gefunden. R o m, 20. Aug. Der Fischerring des verstorbenen Papstes, den man verloren glaubte, wurde im Schreibtische Leo'sXIII. gefunden. Cardinal Qreglia oracu lim oer nie nacy enizwei. In den Kirchen wurden heute, einen Monatnach dem Tode, Seelenmessen für Leo abgehalten. Teutschland. Abenteuer eines neue rPrinzen." , Berlin, 20. Aug. Mundo Akwa, ein Camerun-Neger, d:r sich selbst Prinz nennt und in Kiel und Hamburg in der vornehmen Gesellschaft verkehrte, wurde heute in Hamburg verhattet, weil er eine .sotel-Rechnuna im -7-i " t' " ' " Betrage von 81.750 nicht beglichen ,, j w v. Der Gefangene sprich, englisch und deutsch vorzüglich und schrieb Briefe in der Camerun-Sprache zur Benutzung n dem Orientalischen Seminar zu Berlin. Er erhielt in Hamburg ausgedehnten Credit, indem er sagte, er warte auf eine Audienz beim Kaiser. Munda Akwa wurde später freige lassen. Deutsche Linien und S ch i f f s t r u st. Berlin 20. Aug. Nach Berichten an der Börse sind die Hamburqer nne und der Norddeutsche loyd über die Art. wie die international Mercantile Maiine Co. das Abkommen mit den DampferllNten hält. unzu frieden. Ballin und Wiegan. die Tirectoren der beiden Gesellschaften, erklären die Meldungen für grundlos. fflvi( fc " ' v " rwi n r , m . r rvr . . M u n cy e n. zv. viug. ma yeo. Zichy, der österreichische Gesandte nach Bayern, ist genöthigt worden, sich aus dem Staatsdienste zurückmneben. weil sr.:x,.A r.;.. ... v ' ' llllt VUJClUUilU UUH (JtuM 1 iu as:lUliiit. JUIZ uiu uuytit (jvuu iuiib eine Leidenschaft für einen armen Künstler gefaßt. lnldatenschinder bestraft. - I I Berlin, 20. August. Sergeant Breitenbach vom 11. Jnf.-Regt. wurde wegen Soldatenmißhandlungen zu 3z Jahren Gefängniß verurtheilt. Es lagen 300 schwere und 150 leichtere Fälle gegen ihn vor. Er schlug einen RekruC" Tl m 1 moro veruote. A'n r e g u n g des Kaisers. Berlin, 20. Aug. Nach der cn-.r..- r i . ' rrit crnifcf Vorien-Jenung vovi uiicr uimeirn für den am 23. September in Rouen beginnenden Friedens-Congreß die An nähme einer Friedensflagge in Vorscklaa brinaen ,cyiag orlngen. New Borker Bankier über die amer. Gefahr." Berlin, 20. Aug. Die .Frank. z i o ! .f.cv , "m , furter Zeitung" läßt den New Yorker Bankier Spcyer am Schlüsse einer 2 Spalten langen Unterredung, die ftc
heute veröffentlicht, sagen : Deutschland hat von dem amerik. Wettbewerb
nichts zu fürchten, so lange America prosperirt. America's Wohlfahrt verbürgt Deutschland's Erfolg bei auswärtigen Verkäufen. Deutschland hat daher allen Grund, America Glück zu wünschen und seine Freundschaft zu Pflegen." Oesterreich'Ungarn. G e o g r a p h e n-E o n g r e ß. Wien, 20. August. Der interna tionale Geographen-Congreß trat heute zusammen. Die Ver. Staaten sind vertreten durch Geo. F. Becker, Bailey Willis und S. F. Emmons von geo logischen Bureau, Washington; I. P. ings von Chicago und C. R. Ban M i-.connn Colombia. Forderung der amerik aNischen Regierung. New York, 20. Aug. Der He. rald" hört aus Colon, daß der amer. Gesandte Beaupre im Namen von Sekretär Hay eine scharfe Note an den Minister des Acußern gerichtet hat, wonach alle amerik. Ansprüche gegen Colombia auf diplomatischem Wege und nicht durch dortige Gerichtshöfe zu erledigen sind. General Vasquez, der Urheber des Militär-Putsches am 23. Juli, ist der haftet aus Panama nach Bogota überführt worden. Sein Bruder, der Kriegsminister, hat abgedankt. Schiffsnachrichten. Angekommen. Hamburg: Graf Waldersee" von New York. Quecnstows: Germanic" von New York. New York : Norqe" von Copenhagen . l.. Caledonian" von Boston; Jvernia" von Boston; Pemeranian" von Montreal. Abgefahren: Quecnstown : Teujonic" nach New York. London: Orcadian" nach Montreal. Quecnstown: Westernland" nach Philadelphia. Livervool: Custodian" nach New Orleans. Glasgow: Siberian" nach St. Johns, N. F., und Philadelphia. i ra o iu x. cn . cn-t Zm; -l'"a. l"u Neapel: Calabria" nach New York. Marseille: Achilles' nach Hng Kng; I ClY I j MAflh WlkA.hflAl jiujiuu uuuy luciuui. Base-Ball. American-Association. Die aeunaen viele resultirten wie folgt: Minneapolis, 20. Aug. Minneapolis ..1 0000000 0 ?lndianavolis ..3001 002309 Kansas City, 20. Aug. (5 1020222000 1-10 mbus. 0 10 0 010 10 0-9 Milwaukee, 20. Aug. .1 0105002 Mllwaukee .Toledo 5 0010000 28 St. Paul, 20. Aug. St. Paul 01 1 00001 1 i Louisville 10160100 09 rt n n f . 9. i . Die oeürioen Sviele resultirten wie I o i n f , t. m 20. Aug ' ' LI,ie5öntu I X m n n n 1 n n n X. in VUm mtl UUZlöUU iö I Pittsbura 0 0032002 07 i ZweitesSpiel. New York 00100000 01 Bittsburct 0010300004 I " Brooklyn, 20. Aug. Brooklyn 10000010 2 Chicago 0 0000100 01 Philadelphia, 20. Aug. Phgdelphia. ..20000000 3-5 2 0040100 18 Boston, 20. Aug. . . . Boston l Kein fepicl Cincinnati s Regen. Sein Schicksal s.ch a s f t sich selbst der Mann. Bei einem unlängst in München abgehaltim medizinischen Examen bestand die Prüfung auch em zunger Mann, der uxä) cicrncn Fiß und seltene Ausdauer gegen tas Schicksal es endlich zu diesem Ziele brachte. Der junge Arzt Äll Äflw salsschlage gezwungen, bisher-ein kleineä Hutgeschäft zu führen, studirte aber unterdessen mit ungebeugtem Muthe in teincr Wissenschaft weiter.
Tflngzan. Die sonst keineswegs sehr deutsch
freundllchLNorth China Daily Ncws v i r- v " t . . Ipriazi iia) uccr oie oeutscye Stadt Tsingtau in der nachstehenden aner.'enncnden eiic aus: Offieiell deutsche Gründlichkeit bethätigt sich bei jedem Schritt in der deutschen Besitzung, und da man einmal eine Stadt sür Europäer geplant hat, so hat man dadurch, daß man die ' ursprüngliche chinesische Einwohnerschaft gründlich enteignet hat, Sorge dafür getragen, die Niederlassung auf rein europäischem Fuß zu halten. So sind die ursprünglich auf dem Baugründ der neuen Stadt gelegenen Dörfer sämmtlich niedergerissen worden; ihre Ruinen sind noch an vielen 'tellcn sichtbar, und die Eigenthümer aben außer einer reichlichen Geldentschädigung neuen Baugrund in einiger Entfernung angewiesen erhalten, wo Wege und Kanalisirung auf Kosten der Regierung angelegt sind und sanitäre Maßregeln streng durchgeführt werden. Man kann nur bedauern, daß derartige Maßnahmen nicht auch in Hongkong und Schanghai und besonderö in dem benachbarten Hafenplatz Tschlfu, dem geplanten Sanatorium durchgeführt worden sind. Eine fürsorgliche Regierung, die. ganz unähnlich unsern Stadtverwaltungen, kernen Landinteressen dienstbar zu sein braucht, ist also nicht ohne Vorzuge, und wie sehr es auch Mode ist, deutschn Vureaukratismus herabzusetzen, ja, zu verachten, in Tsingtau zeigt er sich von der besten Seite. . . . Bisher hat der Handel nur Kleincharakter, aber mit dr Ausdehnung der Eisenbahn muß Tsingtau sowohl Haupt-einfuhr-, wie Ausfuhrhafen für die Provinz Schantung und möglicherweise auch für Honan werden, zum Nachtheil von Tschifu, so lange dieser bis jetzt blühende Vertragshafen keine eigene Bahnverbindung mit dem Innern hat. Beim Verlassen Tsingtaus müssen wir nochmals unsere Bcwunderung für die in so kurzer Zeit erzielten großen Erfolge und für den bei der Anlage und Erbauung' der neuen Stadt an den Taa, gelegten Geschmack und praktischen Blick Ausdruck geben. Die Arckite'tur der öffentlichen Gebäude zeigt eine angenehme Abwechslung, und vom Altdeutsch bis zur modernsten Renaissance sind alle Stilarten vertre cn. Eine weitere Ueberzeugung, di sich dem nach Tsingtau. kommenden Besucher aufdrangt, ist, wie segensreich es wirkt, wenn man bei der Gründung einer Handelsstation, die gemnde und bequem? VerHältnisse für europaische Bewohner bieten soll, mit freier Hand und unaehindert durch chinesische Obstruktion schalten und walten kann; während die Eingeborenen durch die unmittelbare Verwendung europäischen Kapitals und Unternehmungsgeistes Nuken. haben, gewinnt das Land neue Verkehrserleichterungen, wie sie die chinesischen Beamten niemals' aus eigenem Antriebe schaffen würden. In einer wichtigen Beziehung ist das neue Kolonialsystem Deutschlands unserm eigonen gerühmten System weit überlegen: Grundstücksspekulationen können nicht zur Geltung kommen, und ebensowenig die daraus entstehende Ueberv'ölknung. verbunden mit unbefriedigenden sanitären Verhältnissen, wie sie z. V. in Hongkong herrschen. Land wird nur zur sofortigen Bebauung verkauft, und scharfe Bestimmungen bestehen in Bezug auf die Art und die Ausführung der zu errichtenden Gcbäudel Ter größte Mißgriff" deö Aak,rtiunderts. In Monaco wurde kürzlich der Geburtstag des Fürsten Albert gefeiert. Das Festv"?gramm enthielt u. eine Vorstellung im Theater, der das (3t burtstagskind beiwohnte. Im ersten Zwischenakt sollte dem Fürsten eine besondere Huldigung in Form eines Gesangsvortrags der aus biederen Monagaslen zusammengesetzten Liedertafel dargebracht werden. Als erste Nummer sollte di? Nationalhmyne zum Vortrag gebracht werden, deren Beginn lautet: Das ist unser tbeurcr Fürst, unser Herrscher Albert!" Die Festvorstellung begann. Der Landesvater nickte aus seiner Fllrstenloge dem zahlreichen Publikum und den Li:dertäflern mit ihrem Dirigenten, denen das Orchester den Platz eingeräumt hatte, wohlwollend zu. In dem zur Aufführung gelangenden Stück, einem preisgekrönten italienischen Sch?uspiel, hat der Vertreter des TugendPrinzips einen Monolog zu halten, der mit der tiefsinnigen Frage schließt: Das Edle muß unterliegen, denn die Welt gebieret nur noch Räuber und Mörder! Und wer ist der größte aller Räuber?" Der Schauspieler Guido Contanelli sprach den Monolog mit großer Wärme und rief die letzten Jorte mit besonderer Verve in den Zuschauerraum hinein: Und wer ist der größte aller Räuber?" Dann blickte er schweigend, nachdenklich und traurig zur Erde. Während dieses Schweigens hob der Dirigent der Licdertafel. der annahm, jetzt sei die Zeit für den Gesangsvortrag gekommen, den Taktstock, und wie Windesbrausm kam es aus den vierzig Kehlen det Gesangsvereinler: Das ist unser theurer Fürst, unser Herrscher Albnt! Die Hamburger Zeitung- behauptet, daß es sich um ein thatsächliches Vorkommniß handele.
