Indiana Tribüne, Volume 26, Number 308, Indianapolis, Marion County, 20 August 1903 — Page 7
Jndiana Tribüne, 20. August 1903.
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1 "Die Srcthrf tiVL& (Hick Konus ron plUii Oskar Köckcr ?.i'.!,i''.,j'...:",,,z,',,si'j,,?k (Fortsttzunz.). v Stcu)! j v legte Xonat. ' Es lag nieder ein ilcü-crniut und ein Fieber in ifjn dai7.a!Z, als er fcctS erste Modell der Marion" konsiruirte. fällt mir aber nicht ein, allein in Paris zurückzubleiben," sagte Marion in nervöser Unruhe, während sich ihr 53Iid fest in den Tonats bohrte, M will Zeuge unseres Triumphes in Tellischlaud sein." Tu kannst ja mit der Bahn nach Berlin fahren, Marion," schlug Capitant vcr, um dort das Eintreffen der Köulurrenten abzuwarten." Nein, nein, mit der Bahn mag ich nichi fahren. Wie wär's, George, wenn wir uns selbst an der Tourfahrt betheiligten? Ta treffen wir dann kurz vor Senat am Ziel ein." ?!ber die Anstrengung, Marion," Lab Capitant zu bedenken. Marion lächelte und sagte spöttisch: Monsieur ist bequem geworden." Das traf Capitant deshalb so empfindlich, weil ein gut Stück Wahrheit darin lag. Er liebte körperliche Strapazen durchaus nicht. Es ist weniger die Fahrt selbst, die so große Llnforderungen an die Nerven stellt." suchte er sich gegen Marions Aorwurf zu dertheidigen. als vielmehr der Umstand, daß sich bei den Empfängen in allen den französischen, belgischen und deutschen Städten Fest an Fest reihen wird." Um so besser!" fiel Marion ein. Bälle, Soupers, Gartenfeste, Bankett, italknische Nächte mit Illumination und Feuerwerk, was gab es Schönere.? für Mcricn? 7maia Stimmung war etwas ge sunien. Natürlich würde Marion auf dieser ahrt die Gelegenheit benuhen, sich feiern zu lassen, die Königin, aller Jene zu spielen, mit dem ganzen Aufwand ihrer Schönheit, ihrer Koketterie und mit ihren bestechenden Toiletten alle Welt in ihren zauberischen Bann zu nehmen. Plötzlich erhob er den Kopf. Marion hatte doch Trauer. Konnte sie denn im Ernst daran denken, sich an einer solchen Jubelfahrt zu betheiligen? Er wollte ein Wort darüber sagen, eine Frage deshalb an sie richten; aber sie sah ihn mit funkelndem Blick an, so befehlend, so zwingend, daß er seine Bedenken nicht übe? die Lippen brachte. Sie begann mehr und mehr eine Mach! über ihn auszuüben, vor der es ihm, wenn er außerhalb des Bannes ihrer Persönliüleit weilte, selbst graute. Si: fuhren, in Paris angelangt, zunächst durch die Champs-Elysees nach dem Konkordienplatz. Hier befand sich das Gebäude des französischen Automobilklubs, ein durch seine vornehme und würdige Architektur machtvoll wirkender Bau. Herrliche Gartenanlagen umgabcn das prachtvolle Haus hüben und drüben und ließen du Arkadengänge des Erdgeschosses und die breite Säulenhalle der oberen Etage, die vor den Kongreßsälen lagen, wie aus einem wirkungsvollen Nahmen hervortreten. Tie innere Ausstattung mit den behaglichen Sitzungszimmern und Erfrischungsräumen, den Bureaus, Spielund Lesesälen, entsprach dem äußeren Eindruck der Kostbarkeit. Heute boten die weiten, verschwenderisch erleuchteten Säle ein besonders glänzendes Bild. Die letzten günstigen D!achrichten besonders, die Abendtelegramme aus Teutschland, hatten das Jnteree für die Wettfahrt Paris-Ber-lin im Nu auf's Lebhafteste angeregt. Wer von den Klubmitgliedern es nur irgend ermöglichen konnte, stellte sich heute Abend in dem eleganten Sporthause ein. Marion bewegte sich mit gewohnter aniuthlger Sicherheit und Gewandtkzeit inmitten der vornehmen Persönlichkeiten. Aber auch Donat fühlte sich im Verkehr mit den formgewandten Franzosen jetzt bedeutend freier als im vorigen Winter. Uebrigens zeichnete man ihn vielfach aus. Allrnälig hatte sich's auch unter den Amateuren herumgesprochen, daß die Firma Capitant mit ihrem neuen Modell beträchtliche Aussichten haben dürfte. Als kühner Chauffeur hatte Tonat damals großes Aufsehen erregt. Marion sagte ihm lächelnd, als sie ihm auf dem oberen Balkon begegnete: Sie haben alle Aussicht, Favorit zu werden." Er sah ihr sest in's Auge. Frau Marion, ich mache das Rennen nur unter einer Bedingung rnit." Erschrocken hob sie den Kopf. Unter der Bedingung," sagte er trotzig. daß Sie auf die Tourensahrt derzichten." Weshalb?" Ich will es nicht dulden, daß Sie andern gehören." Sie tyrannisiren mich, Donat." Er athmete schwer auf. Ich kann nicht anders." Sie wurden getrennt. Einer der Herren vom Komie erschien auf dem Balkon. 6: brachte die neuesten Depeschen, die im Sitzungssaale Angetroffen waren. Es war ein eifriges, aufgeregtes Kommen und Gehen. Schwatzen. Lachen, Flirten und Kokettiren unter den Damen und Herren. Marion sah sich wieder von einer
(öruppe eleganter Kavaliere umgeben. Vielfach fragte man sie. ob sie sich nrf ihrem Mann an der Tourenfahrt b -theiligen werde. Jedesmal schweift dann ein unmuthiger, fast böser Blick zu Tonat bmüber. der. trotzdem er firf
im eifrigen Gejpraa) mit em paar acyleuten befand, sie fortgesetzt beobachtete. Ich nehme das brennendste Interesse an der Fahrt: aber die Ergebnisse des Rennens beschäftigen mich natürlich mehr, als die der Vergnügungstour. Dazu ist die Firma meines Mannes zn ledhast engagirt. Ich hatte die Ruhe nicht, um zum vollen Genuß zu kommen." O Madame," sagte einer der Herren vom Komite, da gäbe es ja einen vorzüglichen Ausweg aus diesem Konflikt: Melden Sie sich zur Nennfahrt selbst." Aber wie wäre das denkbar?" Eine Pariserin von so wundervollem Temperament, solcher Schönheit, solcher Eleganz würde den Barbaren jenseits der Vogesen einen Begriff beibringen von den größten Vorzügen, die unser Land aufzuweisen hat: weiblicher Grazie, weiblichem Charme und Esprit." Lebhafter Beifall folgte der galanten Diebe. Marion war nun doch ein wenig das Blut in die Wangen gestiegen. Lächelnd wehrte sie ab: ..Ich fürchte nur. daß hinter der häßlichen Gesichtsmaske und unter dem abscheulichen Mantel auch das ausdruckvollsle Gesicht und die schmuckesten Pariser Toiletten nicht recht zur Geltung kommen." Um so überraschender die Wirkung, wenn dem häßlichen, starren, äußeren Rahmen hernach ein so reizvolles lebendes Bild entsteigt, wie es unsere Frau Marion verkörpert." Eine Weile sann sie den schmeichelnden Worten nach. Ist es denn überHaupt statthaft, daß Damen die Rennfahrt mitmachen?" Aber sicher, Madame; es wäre ja das Originellste und das Hübscheste, was wir uns nur wünscben könnten." Bis jetzt liegen aber doch noch keine Meldungen von Damen vor." Sie brauchten nur den Anfang zu machen, Frau Capitant." Nun war auch Donat näher getreten. Marion hatte seine wechselnde Siimmung die ganze Zei: über mit zunehmcndem Unmuth beobachtet. Nun, Mr. Donat, was sagen Sie dazu, würden Sie mich überhaupt mitnehmen?" Welche Frage," sagte Donat fast athemlos, ich wäre unsäglich glücklich." O, das nenne ich ritterlich," warf der Franzose ein. Und würde ich Sie nicht stören?" Im Gegentheil, Ihre Gegenwart würde mir ein Ansporn sein, alles daran zu setzeil, um Marion zum Sieg zu führen." Man besprach in anderen Gruppen des Saales dann lebhaft, was Frau Capitant plante. Als ihr Gatte es hörte, kam er erregt herzu. Ist es wahr, was sie hier sagen, Marion?" Vorausgesetzt, daß es die äußeren Bedingungen zulassen." .,Das wäre die Einwilligung Deines Mannes." Marion zuckte die Achseln. Ich werde das nie zugeben. Allein könnte ich Dich doch nicht mitfahren lassen, und selbst mitfahren " Dazu fehlt Dir der Muth?" fragte Marion lachend, aber doch mit bewußter Herausforderung. Er wandle sich zornig ab. Als es bekannt wurde, daß Capitant sich gegen das Mitkommen seiner Frau sträubte, weil es seine eigene Betheiligung bedingte, suchte man ihm die großen Vortheile auseinanderzusetzen; es gab für ihn doch kaum ein größeres Reklamemittel, um seiner Firma und dem von ihr konstruirten Fahrzeug das Interesse zuzuwenden, als die Anmeldung seiner schönen, eleganten, vielbewunderten Frau zu der Rennfahrt. Donat sah ihren Entschluß, auf die Vergnügungsfahrt zu verzichten und sich der Strapaze der Rennfahrt zu unterziehen, als einen persönlichen Triumph an. Er war den Abend über m denkbar beste: Stimmung. Auf der Heimfahrt und noch in den nächsten Tagen bestand zwischen Marion und ihrem Gatten eine merkliche Spannung. Sie war gesonnen, ihren Vorsatz unter allen Umständen zur Ausführung zu bringen und den Widerstand ihres Gatten zu brechen. Vielleicht war es hauptsächlich dieser Trotz, der sie veranlaßte, ihre bisherige Scheu vor der Gesichtsmaske und all den anderen häßlichen Zuthaten der Gewalttouren abzulegen. Als Donat eines Morgens telephonisch anfragte, ob sie für den Abend zu einer Probefahrt der neuen Maschine bereit sei, sagte sie ohne Bedenken zu. Als sie nach der Fabrik kam, war Capitant selbst zugegen. Noch immer zeigte er sich sehr kühl und gereizt. Die Tour begann im Tempo einer gewöhnlichen Probefahrt. Als man aber die Vororte hinter sich hatte und auf die freie, menschenleere Landstraße gelangte, die der aufsteigende Msnd leidlich erhellte, begann das,, was Donat ein Training nannte: in beispielloser Eile jagte das Gefährt vorwärts, ohne jede Rücksicht auf die Beschaffenheit der Straße, gleichgiltig, ob sie mit Steinen gepflastert, mit Kieseln belegt oder frisch aufgeschüttet war. Auf kleineren Strecken hatte wohl Marien, als sie noch ihr: Charrette steuerte, schon die größte Geschwindigkeit spielen lassen, aber da hatte sich's immer nur um ein paar Kilometer aeöandelt. Donat dagegen batte
sich aberfur diese erste Probefahrt ein: fall ebnmal so große Strecke vorgeleat. Und er wandle bei feinet Uebung zedes Manöver an, das bei einem großen Rennen in Frage kommen konnte: plötzliches Halten, scharfe Wendungen bei Kurden, das Ueberwinden steiler Steigungen, ha Vergabfahren und möglichst kurze Halten nach der Gewinnung ebenen Bodens. Aber so strapaziös und aufregend hatte sich Marion die Sache doch nicht vorgestellt. Daneben waren ihre eigenen Versuche nur Spielerei gewesen. Nach Verlauf der ersten Viertelstunde dachte sie schon gar nicht mehr an das häßliche Bild, das ein jeder Automobilist in der Ausrüstung für große Touren darbietet. Sie saß. ohne den Wi! len, sich zu rühren, auf der zweiten Bank neben ihrem Mann und hielt sich an der fortwährend bebenden Bank-
brustung fest. Die Fuße konnte man nicht bewegen,dennderJnnenraum war mit Maschi-'nwerkzeug und Spntbehältern angefüllt. Starr war ihr Blick durch die beiden großen Gläser, die ihre Augen gegen den Wind schützten, nach vorn gerichtet. Sie hatte nicht den Muth, nach links oder rechts zu sehen. Sie hielt nur immer das Bild der vom Mond grell beschienenen Landstraße fest, die unter ihren Füßen mit rasender Eile zu verschwinden schien. Zu Anfang hatte sie noch ein schaukelndes Gefühl gehabt. Das verlor sich aber bald und wich einem Zittern ihres Körpers Es war ihr, als ob jeder Muskel in g: schwinde Thätigkeit versetzt würde. Dann dejchlich sie ein mattes, flaues Gefühl im Magen, das eine verzweifeite Ähnlichkeit mit der Seekrankbeit hatte. Capitant schien es nicht besser zu gehen als ihr. Er sprach kein Wort. auch wenn sich bei den Fahrten durch die Dörfer und durch kleine Städte das Tempo verlangsamte. Die Maschine war elektrisch beleuchtet. Eine kleine Batterie bediente di: drei Laternen. Von weitem rrniftte fiefc reis onijichneu yeranjauienoe esaqrr mit den drei sturigen Augen ganz unheimlich im weißen Mondlicht ausnehmen. Donats geschickter Steuerung gelang es in allen Fällen, wo diePserde entgegenkommender Wagen scheuten oder Fußgänger in ihrer Verwirrung rathloö hin und her über die Straße eilten, einen Zusammenstoß zu vermeiden. Die Maschine arbeitete tadellos. Celtsam war die instinktmäßigc Furcht der Dorfhunde, die das Gefährt niemals anfielen, sondern sich scheu an die Häuserwände drückten, wo sie ängstlich schnaufend verharrten, bis das Gefährt wieder ihren Blicken entschwunden war. Wenn sie dann zu bellen anfingen, waren die Automobilisten schon beim nächsten Torf angelangt, wo sich das gleiche Schauspiel wiederholte. Marion wußte gar nicht mehr, wo man sich befand. Ein paarmal glauble sie eine Gegend oder Ortschaft von dem oder jenem Ausflug wiederzuerkennen. Als sie bei einer kurzen Rast Donat danach fragte, lachte er herzlich über ihre Vermuthung, denn man war ebenso viel Meilen von Paris entfernt, als Marion Kilometer annahm. Da der Mond um halb zwölf Uhr schon wieder verschwand, hatte Donat die Route so gelegt, daß man um diese Zeit die Bannmeile von Paris erreichte. Durch die Pariser Straßen mußte bis Fahrt ja beträchtlich langsamer genommen werden. Solche Probefahrten wurden auch in den folgenden Nächten vorgenommen. Dabei nahm man wahr, daß auch andere Firmen und Chauffeurs ihre Uebungsfahrten in die mondhellen Nächte verlegt hatten. Die Rennbahn wurde tagsüber nicht erheblich mehr als zuvor in Anspruch genommen. Uneingeweihte nahmen dies für ein Zeichen der Lauheit, d'e Fachleute wußten den Grund. Sie haben nun Gelegenheit gehabt, festzustellen, lieber Freund," sagte Marion nach einer Reihe derartiger Fahrten lächelnd zu Donat, wie ich mich an Bord Ihres diabolischen Fahrzeuges benahm. Ich bitte nun um Ihr freundliches Urtheil." Donat hatte die Leistungen der Maschine und damit die Anforderungen an die Mitfahrenden allmälig gesteigert. Auf einer besonders glatten Strecke, draußen im freien Gelände, hatte er die Geschwindigkeit einmal auf 00 Kilcmeter in der Stunde gebracht. Er mußte nun ehrlich gestehen, daß ihm Maricn. die diese Strapaze ohne Klage ertragen hatte, gegen alle Anfechtungen gefeit schien. Triumphirend hörte Marion das unverhohlene Lob an. Sie wußte sehr gut, wie hart es George angekommen war, auszuhalten. Er befand sich nach solchen Touren in wahrhaft bemitleidenswerthem Zustande, war aber doch zu eitel, als daß er es zugegeben hätte. Denn das wäre ja einer Beschämung vor Donat und seiner Frau gleichgekommen. Schließlich willigte er in die Anmeldung zur Fahrt ein. Einen anderen Grund für Marions Eigensinn als ihre nervöse Vorliebe für Sensationen aller Art wußte er nicht. Nur schwer rang er sich den Entschluß ab. denn er war persönlich gende kein Held, ja, eS gebrach ihm so ziemlich an allen Eigenschaften, die den Chauffeur auszeichnen müssen: Selbstzucht, körperliche Spannkraft, Muth, persönliche Anspruchslosigkeit und Unempfindlichkeit gegen Strapazen und Entbehrungen. Es graute ihm geradezu vor der ungeheuerlchen Aufgabe, die das RennProgramm an ihn stellte: genau gerechnet waren es 1136 Kilometer, die in rasender Geschwindigkeit innerhalb dreier Tage zurückgelegt werden sollten. Als die Notiz, daß bei der Nennfahrt auch eine Dame aus den Kreisen der
Parijer Großindustriellen mitstarten werde, in die Zeitungen gelangte, als darauhin auch andere Damen ihrem Beispiel folgten und Marions Name zusammen mit solchen der großen Arisiokraiie Frankreichs genannt wurde, wuchs ihr Stolz. Nur ein Bedenken hatte sie: sie befürchtete, daß Liselotte durch irgend eine Zeitung von ihrem Vorhaben erfahren könnte. Die Pariser Blätter brachten nun Tag für Tag ausführlichere Meldungen über die bevorstehende Riesenfahrt, und auch im Automobilklub arbeitete man fieberhaft. Marion fand sich gleich ihrem Gatten und Donat täglich einoder mehrmal dort ein. Eine rechte Vorstellung von demUmfange der Vorbereitungen, die für eine solche Fahrt zu treffen waren, konnte sich Marion nicht machen. Vor allem gilt e3 die Einrichtung eines großen Apparats für den Sicher-heits-, den Kontroll- und den Nachrichtendienst, erklärte man ihr. Die Fahrstraßen, die gefährlichsten Wegpunkte müssen bezeichnet, für Wagenparks an den Tageszielen müssen sichere und geeignete Orte ausfindig gemacht werden, damit es keine Verkehrsstörungen gibt. Dann bedarf es der Vorsorge, daß die Fahrttheilnchmer durch die Ortschaften sicher hindurchgeleitet werden. Man wird die verkehrreichsten Städte zu diesem Zwecke neuäralisiren. Die Anmeldungen für die beiden Fahrten mehrten sich von Tag zu Tag. Auf den Chausseen in weitem Umkreis um ganz Paris herum fanden Probefahrten der Theilnehmer statt; so lange der Mondschein anhielt, auch während der Nacht. Die Zeitungen füllten ihre Spalten mit Berichten über die Persönlichkeiten des In- und Auslandes, di? sich ander Fernfahrt betheiligen wollten, oder sie stellten Vergleiche zwischen den Maschinen an, soweit deren Leistungen bekannt geworden waren. Eines der größten Blätter von Paris entsandte sogar einen Korrespondenten im Automobil nach Berlin, damit er Land und Leute und Fahrstraßen studirte. Ter Verick?t, den er über die erste jenseit der belgischen Grenze zurückzulegende Strecke erstattete, rief in Sportslreisen eine nicht geringe Beängstigung hervor. Ohne schweren Unfall dürfte die Nennfahrt nicht abgehen," äußerte sich der Sachverständige, denn hier in Deutschland dicht an der Grenze reiht sich Dorf an Dorf in acht Kilometer langer Zeile, und auf den Straßen wimmeln erschrecklich viel Kinder." E.e Zeitlang stockte nun das Unternehmen; man fürchtete schon, daß in letzter Stunde noch die behördliche Genehmigung auf deutscher Seite würde versagt werden. Kurz vor dem Tage, der für den Beginn der Tourenfahrt
angesetzt war, spät Abends noch, traf indessen das erlösende Telegramm des deutschen Automobilklubs ein. Er hatte sich mit den Behörden sofort wieder in Verbindung gesetzt und so war schließlich die Fahrt nach einer Aenderung der Rennstrecke erlaubt worden. Man drängte sich im Klubhaus zu Paris um das Komitemitglied, das die Depesche vorlas. Auch die beiden Capitants, die soeben erst von einer großen Uebungsfahrt mit Donat zurückgekehrt waren, mischten sich unter die Schaar der Neugierigen Die meisten nahmen Karten vor und studirten sie, bezeichneten sich die Route mit Bleistift oder Tinte, viele stenographirten, was der Herr vom Komite vorlas Die Rennfahrer sollten nunmehr als letzten Ort in Belgien Longvilly berühren, das luxemburgische Gebiet bei Allerborn betreten, von dort über Asselborn und Ulflingen nach Vilverdingen fahren und die deutsche Grenze bei Malscheidi überschreiten. Auf diese Weise vermieden sie die als gefährlich bezeichnete Route über Steinmetz und Gräflingen. In St. Vith erst gingen sie wieder auf die ursprünglich geplante Strecke über, die sie am Schluß des ersten Tages nach Aachen brachte, wo die Nachtruhe stattfinden sollte. Ein angstvoller, fast entsetzter Blick aus Marions Augen traf den Vorleser. Also wild die Fahrt auch durch Cha-teau-Lanney gehen?" fragte sie ihren Nachbar. Mit angehaltenem Athem lauschte sie der Bekanntmachung. Cha-teau-Lanney gehörte nach den neuesten Bestimmungen zu den neutralistrtcn Ortschaften mit Eingangs- und Ausgangskontrollstationen. Es waren für die Durchfahrt zwölf Minuten gegeben. Marion hatte den Blick gesenkt. Auf ihrer Stirn zuckte es in nervösem Unmuth, während sie sich überlegte: natürlich würde das ganze Städtchen auf den Beinen sein; man würde sie sehen, sie beobachten; auch Liselotte würde vielleicht mit den Kleinen hinzukommen . . . Erregt verließ sie den Saal und trat auf den Balkon hinaus. Für das Lichtmeer, das sich rund um den Konkordienplatz ausdehnte und Paris zur Nachtzeit darstellte, hatte sie kein Auge. Düster sann sie vor sich hin. Sie mußte an Liselotte, an die Kinder denken, an ihre Mutter, die inzwischen wieder aus dem Badeort nach Hause zurückgekehrt war, und an das Gerede, das im ganzen ' Städtchen entstehen würde, wenn sie so kurz nach dem Tode ihres Vaters an diesem Sportereigniß theilnahm. Die Leute hatten ja keine Ahnung davon, was für sie vom Ausfall der Fahrt abhing. Als George Capitant, der von der Abänderung der Route gleichfalls gehört hatte, sie auf demBalkon aufsuchte, sagte sie flüchtig zu ihm: Nun hast Du endlich Deinen Willen. Gut, so soll es denn sein Bewenden haben: ich fahre nicht mit, ich.bleibe hier in Varis.
Ziehe meine Anmeldung noch heute zurück." Er sah sie höchst überrascht an. Marion wollte sich aber in kein langes Gesprach einlassen. Capitant schien ihren Entschluß in der That mit lebhafter Freude zu begrüßen. Andern Tags kam er aber in höchster Bestürzung aus der Fabrik angefabren und stürmte in's Hotelzimmer, verzweifelt und zugleich erschöpft. Das ist unser Ruin, unser völliger Ruin," rief er. Donat weigert sich, zu fahren." ,Wesbalh?" l??srtsenuna folaLI
Austcrnkiultnr in Japan. Qlnt Tarlegnng der sorgfältigen nd fern plizirten Methoden derselben. Im Lande der Chrysanthemen wird auch, wie wenig bekannt ist, ausgedehnte und systematische Austernkultur gctrieben, und zwar werden fast ausschließlich drei Spezies des beliebten Nahrungsmittels, welche die berühmten Vluz Point" oder den englischen Austern ähneln, in den seichten Gewässern zwischen der langgestreckten Insel Shikoku und dem Festland kultivirt. Wenn neuer Boden dafür präparirt oder altes Terrain frisch bearbeitet wird, pflegt man lange Reihen von Bambusstöcken in den Sand, wo das Wasser seicht, hineinzustecken. Diese Stöcke, Shioi" genannt, sind etwa 6 Fuß lang, scharf gespitzt, um leichter in den Boden zu dringen, und .werden ungefähr ein Fünftel ihrer Länge in den Sand gesteckt. Die sich verschlingenden Zweige und Blätter bilden ein Netz, gleichsam, das eine weite Oberfläche zur Anbringung der Laichbrut gewährt. Dieses vorbereitende Verfahren wird gewöhnlich im April, und zwar bei besonders niedrigem Wasserstand, von einem offenen Boot aus angewandt. Nach einigen Wochen erscheinen die dünnen zweischaligen Muscheln wie ein Ueberzug auf den Stengeln und wachsen hernach sietia. In Kaida-Bay, einem der namhaftesten Mittelpunkte der Austernkultur, wird am Ende des zweiten Jahres bei niedrigem Wasserstande geerntet. Mit der einen Hand, die eine besondere Art von Halbhandschuh bedeckt, hätt der Fischer stetig den Shibi," während er mit der anderen die Austern mittelst eines Stechwerkzeugs entsernt. Die Ausbeute wird dann in ein Boot gebracht, mittelst dessen die Fischer die Austern nach der Mündung eines Flüßchcns schaffen, wo sie eine Zeit lang liegen bleiben, um etwas fetter zu werden. Komplizirtere Methoden wendet man in Kusatsu an. Die meisten Fischer theilen ihr Gebiet in drei Sektionen ein. Das seichteste Wasser wird für das Sammeln des Laichs benutzt; in der. dem Ufer am nächsten liegenden Sektion wendet man dieselbe Art der Kultur wie in Kaida-Bay an, während das tiefste Wasser dazu verwandt wird, um eine längere Periode des Wachsthums zu erzielen, die sich bis auf drei Jahre auszudehnen pflegt. Das Shibi" wird dabei manchmal in kegelförmigen Haufen wie beim Heuschober arrangirt, sowie auch reihenmäßig. Gelegentlich werden die Stengel, anstatt sie mit Zweigen und Blättern zu bedecken, unbedeckt gelassen. Auch pflegt man oft Bambusstöcke mit mehr oder weniger üppig daran entwickelten Austern zu versetzen. Es ist auch in Kusatsu keine ungewöhnliche Erscheinung, daß junge und alte Austern nebeneinander stehen. In der vom Ufer entferntesten Sektion hält man stets verpflanzte Shibis," an welchen die Austern zwei Jahre alt sind. Das Wasser in diesem Theil der Anlage variirt an Tiefe von einigen Fuß an bis drei oder vier Faden. Der Zoologe Prof. Dean von der Columbia-Universität, welcher vor etlichen Jahren bei seinem Aufenthalt in Japan die dortige Austernkultur speziell studirte, fand an einer Stelle, daß Austern in 50 Fuß tiefem Wasser gedeihen. Die längere Pflege und das tiefere Wasser haben zur Folge, daß das Fleisch weißer als bei der zweijährigcn Auster wird und in Bezug auf Größe der wohlausgewachsenen Long Jsland-Auster nahekommt. In Nihojima ist die Austernzucht vielleicht höher als irgendwo anders entwickelt. Dort ist jeder Zweig des Verfahrens bis in's Kleinste spezialisirt. Auch wird die Verpflanzung mehr in zartem Alter vorgenommen. Eine Menge Shibis" werden drei Monate nach dem Laichen herausgenommen und nach einem günstigeren, oft eine Meile weiter entfernten Platze gebracht. Zu diesem Zeitpunkt sind die Schalen so zerbrechlich, daß sie leicht beim Hantiren und Transportiren Schaden leiden. Nach erfclgter Versetzung werden die Stengel gruppenweise arrangirt wie in Kusatsu und 2h Jahr dort belassen oder am Ende eines Jahres einer nochmaligen Veerpflanzung unterworfen. Professor Dean ist übrigens der Ansicht, daß es nicht angezeigt sei, die VerPflanzung der japanischen zweischaligen Muscheln nach der Pacificküste zu 6m psehlen, wo die Austern an Wohlgeschmack und Größe nicht mit denen am Atlantischen Ozean konkurriren können, bevor nicht evident erwiesen ist, daß sie der neuen Umgebung sich gut anpassen würden. Eine klassische Antwort. Ein Cemeindediener in Hof, Bayern, der unlängst nach Absolvirung eines Fleischbeschaukursus über die Beschafsenhcit der Schlachtthiere examinirt wurde, gab auf die Frage Welches sind die inneren Organe?" die köstliche Antwort: Ich und der Herr Brg:r-mcister.-
Feuer - Signale.
Pennshlv und Market 5 Onglish's Opern-HauA 6 Eallund Ntt Dork 7 Noble und Michigan 3 31. Jerjey u. Zwfs d Pine und North :a Market und Pine 11 Vermont nah East 12 No.. 8 CpntzcnhauZ Meff. Ave nahe Nor ie 13 Teware und Walnut 11 . Jersey u Central A. 15 Mass v? Corncll Lv, 6 llsh m,d II. Ctraße .7 Park Ave und 12 Str .6 Columbia unHiside i3 Highland Ave u. Pratt '.1 Illinois und Et. Jo 13 Pennsylv. und Pratt u ZNcridian und lt. Srr 10 No.k TpNsmhauS lS. nahe JUinoiZ iC Senate Aveu. StTIatr :? JUmoiS und ZMchizan 2? Pesylvania und 14. i9 Senate Ave. und 13. n 3Io. 1 Spritzenhaus Ind Ave naheMichigan ZZ Meridian und Walnut U California u Vermont J5 Blake und New Jork ?s Jnd.Av.u.Et. Elair V7 Sith Hospital 5S Blake und North Z9 Michigan und LgneS tl No. 6 SprtZenhauZ Washington nahe West 12 Ensendorf u Wash. 3 Missouri u New Dort 5 Meridian u Wash 6 Illinois und Chio 47 Capitel 21. u Wash 3 Kmzan'S PorkhauZ 4 Straßenbahn EtZlle W. Washington Str 11 No. 10 Spritzenhaus JUinoiZ u Merrill 52 Illinois u Louisiana 52 West und Couth West und MeCarty Senate Ave. u Henry 67 Meridian und Nay SS No. 4 Spritzenhaus Madison Av.uMorvis 49 MadisonAv.uTunlop 61 No2HakenLeiterhauS Eouth nahe Telaware Z Penn, u Merrill 53 Telaware u. McCsrt 4 ast und MrCarty 5 New Jersey .MerriU 7 Birg. Av. u Bradsha SS East und Prospcct S Bicking und High 71 Tio. 11 Cpritzenhau Lir Avk. naheHurnx 72 Last und Georgia 75 eda und Elm 74 Davidson u Georgi 75 English Av. u Pine 7 Shelöy und Bates 7? No. Z CpritzenhauZ Prospekt nahe Shelby 7Z Fletcher Zlv. u Shelby 81 Market u. New Jersey S? Telaware und Wash. SZ East u Washington 84 New Dork u. David so?7 85 Taubstummen Anstalt LS Vcr. Staaten Arsenal 87 Oriental und Wash. Lg Fraucn-Rcsormat. 31 No. 13 Spritzmhaus Maryland nahe Mer. 2 Meridian u. öccraia. 92 Meridian und South 4 Pennfvlv u. Louisiana 95 Lirqini Ave u. Alab. Sö Hauptquartier. 97 Erand Hotel. 93 Capital Av und 0hl 23 No. 16 Spritzenhaus 16. und Ash. 124 Alabama und 16. 125 Central Ave und l. 126 Fndes und 15. 127 Brookside und Jupiter 123 Central Ave und 17. 1&9 Telaware und 19. 131 Alabama und 11. 132 BeUefontaine und J. 134 College Ave und 2g. 125 Delaware und 13. 1Z6 Alabama und North 137 Newmann und 19. 123 College Ave und 14. 13? Cornell Ave und 13. 141 FandeS un' IS. 142 Highland Ave und 10. 1(3 Tecumseh und 10. 145 Jlito Jersey and 22. i6 Alvord und 17. 147 No. 2 Spritzenhaus Hillside Ave und 16. .43 College Ave und 22. 149 College Ave und 87. 152 Park Ave und 2. 152 L E u. LZ Bahn u. 22. 134 Namsey Ave und 10. 156 Stoughton u Newman 157 Atlas und Pike. 153 Bloyd und Pawpaw. 159 No. 21 Spritzenhaus Brightwood 1X Arden und Depot 163 Brightwood und 25.' 164 Rural und Bloyd 165 St. Clair u. Aeystone 167 Arsenal Ave un 23. 163 BeUefontaine und 2g. 1? Park Ave und it 212 Capital Ave nd 17, 213 Pennsylv. u. Kichiflsla 214 Illinois und 2. 215 Senate Ave und 1. 516 Pennsvlvania und 23. 217 Meridian und 1. 218 Capital Ave und 2. 219 Vroadway und 10. 231 Illinois und McScon 234 No. 14 Spritzenhaus Kenwood und 30. 35 JUinoiZ und 3. e?Z Annitta und 50. 227 No. 9. Spritzend, nd Udkll und Rac 238 UdeU Ladder LorU 239 Jsabel und 7. 241 Meridian und 24. 2L Illinois St. Cl. 242 Eldridge und 23. 812 West uud Walnut 313 West und 12. 314 Howard und 16. 315 Torbet nd Pa 516 Capital Av und lt. 517 Northwestern Ave u! 818 ?ent und 13. 319 Canal und 10. 8, Eerealine WorkS 321 Vermont und Lvnn 325 BiZmarcku Srandvick 226 No. 20 Spntzenhaus Haughvrlle. 327 Michigan u. Holmes, 28 Michigan u. Ccncvrd 41 West und VcJnty 412 Misioun u. Maryland 413 Missouri und s'Zhio 15 Capital Ave scorgia 416 Missoun u Acntucky A. 417 Senate Ave . Wasy. 421 P und E RunduauZ W. Washington. 423 Jrren-Hofpital. 42 i Miy Avu.JDuJ 425 Wash und Harris iiC No. 13 Spritzenhu 3. Washington 427 Oliver und Birch 428 Oliver und Osgood 429 Nordyke und Fort 431 Hadley Ave u. Morris 432 River Are u. Morris VA Niver Ave und Ray 435 Harling u. Big 4 R ? 43S Harding und CliDtx 437 No. 19 Spritzenh5Z Morris und Hardina. U8 ctecft crS33c 459 S tockyar 451 Reisn und SK3x 452 Howard und L 4.33 Morris und StafyA 56 Lambert und SclcrnS 457 Nordyke Lve , vat non Works 612 West und Ra? 513 Kentucky Ave u. MerrD 514 Meridian und Morrv kl Illinois nd ansas 817 Morris und Dakota bis Morris und Church 619 Capital A. u McCarty k21 Meridian und Palm 523 Pine un, Lord 624 Madisor.Aveu Lincou, 26 Meridian und Belt RZe 527 Carlos und Ray 628 Meridian und Arizona 529 Meridian u. Raymond 631 Meridian u. McCai. 622 No. 17 Spritzenhaus Morrii nah West 612 MeKernaund Douk). 613 East u. Lincoln ai 614 East und Beecher 615 Wright und Sanders 617 McCarty und Seaty 613 New Jersey u vic Ave 71 Spruce und Prospect 713 Cnglish Are. u. Laurel 714 State Ave u.BeU R X 715 Chelby und Beecher 716 State Ave und OrangH 713 Orange und Laurel 7 Chelby u. Cuwfl Avi 721 LeringtonA. .Hrnurf 725 Fletcher Ave .Sprua 724 State Ave u. Pleasan 725 Prospctt und leasarU 726 Orange und Harla? 723 Liberty und M 729 Növle und South 81 No. 15 Cpritznchau Oft Washington u 1, Market und Noble L14 OUo u. Highland T 815 Michigan u. Highlantz 816 Market u Arsenal 2Ux 817 Ost 2. Clair und Union Bahn Geleise. K21 Pan Handle Shops 82 Vermont und Wako 824 Wash. und State A. 825 Madden'itounge FÄd 826 Tmker und Dorsey 827 Wash. und Veville Lv 829 No. 12 Spritzenhaus Beville nahe Michiga, 831 Coutheastern ZH und Woodside. 832 Wash. und Tearbor, 854 Coutheastern und Arsautl Aves. 835 New Dork nd TanpK 912 Illinois und Maryl. 1 JllinoiS und Market. 14 Penn, nd aft. si5TtIawan Cpezial-Slgnale. krsten 2 Schlage, ,weit Alarm, Zweiten? Schläge, dritter Alarm, Tritten 2 CchlZge, vierter Alarm, l-t-i, Feuer aus und Schlauch aufgerollt. 5 Schläge, Wasserdruck ab. i, CchlZge, 1 Uhr Mittsgl. Tie Zo bezeichneten Cignae werden nur vom Thür dichter Ongegeben da n den betreffenden Ltraß kreuzunge keine AlarmkSien angebracht find. Chicago und der große Nordweften vi Ä)(WfML HflWTm R" ((p UlaLka Hawaii PHilivvtne Insel. Vier tägliche Schnellzüge nach Chicago. fW Von der Monon 47. Str. Station, hicagv, tad s nur 5 Minuten mittelst elektrischer gar nam den Union Viehböfen Frencli Liick Springs, indem Orange Eounty Hochland. ffamIIIen-Hottl anter neuer GesltäftZIeitung. Pluto, Proserxwe ,nd Bowle Quellen. Bettes Mineralwasser der Seit. Zwei Züge täglich via reecastle. Tiöet-Officen : Union Station, Massachusetts ve nd 25 West Washington Straße. R. P. A 1 g e . Tlstrttt 2ass. Agent. Indianapolis. Ind. .H.McDoel. S.H.Rockmell, r&(. und Gen. Mgr. Bettiebtteilt? Frank I. eed, ?ea.Piss. Agent, Tbicago. Jll.
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