Indiana Tribüne, Volume 26, Number 308, Indianapolis, Marion County, 20 August 1903 — Page 4

Jndlana Tribüne, 20. August 1903.

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Zndiana Tribüne. HerauZgeaebkN von der Suteberg Es. Indianapolis, Ind.

tzarr) O. Thuöium Präsident. Geschäfts local: No. 31 Süd Delaware Straße. telephoe 269. "nesrei the Post OSice of Indianapolis as tecond dass matter. Berechtigte Angst. Die Politiker in Washington fangen nun an einzusehen, daß sie bei der näch sten National-Wahl ernstlich mit der Socialdemokratie zu rechnen haben werden. Nicht nur erfüllt sie das stete Anwachsen der Partei durch die zielbewußte Agitation mit Besorgniß, son dern sie nehmen es auch als selbstver ständlich an, daß, da die Demokraten jedenfalls einen conservativen Candidaten für die Präsidentschaft aufstellen werden, die Bryan Demokraten und die Populisten ihr Votum der Socialdemo kratle zusühren werden. Wenn die regierende Partei die Ursachen, die dem arbeitenden Volke ausgiebigen Gaund zur Unzufriedenheit geben abgestellt hätte, so hätte sie nun die Wirkung nicht zu fürchten. Daß, wie schon öfter an dieser Stelle betont, der allen Ernstes von den Fabrikanten den Arbeiterorganisationen hingeworfene Fehdehandschuh diese von ihren ökonomischen Bestrebungen ablenken und der Politik in die Arme führen würde, bewahrheitet sich nun. Die Arbeiterorganisationen sind stark und fest etablirt. Sehen die Massen ein, daß ihre Ziele unter den alten Parteien, durch arbeiterfeindliche Gerichtsentscheidungen und Eingriffe der Regierungsbeamten der Nation und der Staaten unerreichbar werden, so werden sie zweifellos durch politische Bethätigung einen Wechsel herbeizuführen suchen. Was die maßvolle Haltung der Arbeiterführer zu verhindern suchte, d. h. ein politisches Zusammenwirken der großen Arbeiter-Organisationen, wird durch die Politische Bekämpfung dersel. ben durch die Capitalisten- Organisationen zur Thatsache werden. In den großen Arbeite? Conventionen des letzten Jahres wurde das Begehren der Telegaten um offiziellen Anschluß an die Socialdemokratische Partei immer dringender und lauter. Die Führer Sam EomperS und John Mitchell, wußten aber eine derartige Handlung immer noch zu hintertreiben. . Anstatt einlenkend und versöhnend dem Einfluß der Führer zu Hilfe zu kommen, wird den Arbeitern nun durch Leute vom Schlage Parry klar gemacht, daß ihnen nicht gestattet sein würde sich ihr Brot selbst zuzumessen sondern daß sie mit dem Zufrieden sein müßten, was ihnen die Arbeitsgeber gewähren. Die Arbeiter Organisation wird einfach als Mob" erklärt, weil sie Zwangsmittel anwendet um den Lohn und die Arbeitsstunden zu erzielen, zu dem sie ihre Mitglieder berechtigt glaubt. Trotzdem ist die von Arbeitsgebern angewendete Methode Konkurrenz aus dem Wege zu schaffen, weit brutaler wie die der Arbeiterorganisationen. Die letzteren versuchen ge wöhnlich durch gütliche Ueberredung die Streikbrecher auf ihre Seite zu bringen. Aber die ganze Maschinerie des VesctzeS unterstützt durch Miliz und Polizei stemmt sich ihnen entgegen. Sie kämpfen für ihre Eristmz für ihre Lieben. Gütliche Mittel sind ihnen durch das Gesetz versagt und sie werden verzweifelt und gewaltthätig. Die Corporation, welche durch ihre Aktienverwässerung Capital in Ueberfluß besitzt, braucht, will sie ihre klei nen Concurrenten, die sich schlecht und recht ernähren, aus dem Wege schaffen, nicht physische Gewalt, sie hat die brutale Gewalt des allmächtigen Dollars zur Seite. Mit leichter Mühe veruichtet sie die geschäftlichen Existenzen, die ihr im Wege sind, nicht durch ehrlichen Wettbewerb, sondern durch die brutale Anwendung des Capitals. Da aber eine solche Zerstörung sich deS Schutzes des Gesetzes erfreut, so sinden Die vernichteten Existenzen keine Rächer, daS Recht des Stärkeren, wenn diese Stärke im Dollar beruht, ist unanfechtbar. Wohl mögen die Poli liier in Washington sich der Besorgniß über daS Anwachsen der Socialdemokratie hingeben. Sie selbst sind es, die durch ihre Blindheit, das Volk in ihre Arme lenken. Sie machen sich, zwar unbewußt, in ihrem Eigendünkel zu

Werkzeugen des Fortschritt?, denn für das allgemeine Bürgerthum wäre es ein Glück, wenn eine neue OppositionsPartei mächtig genug im Kongreß würde, um der Ausbeutung des Volkes, der Verschwendung des nationalen Reichthums eine Schranke entgegenzu setzen. i m i Die Variante Haust du deine Juden, hau ich meine Christen- geht doch dem Väterchen in Rußland gegen den Strich.

Auf der Balkan.Halbinsel scheint nun doch die Kriegsfurie losbrechen zu wollen. Fast scheint es, als ob dem kranken Mann in Constantinopel die sowieso schon lahmen Flügel noch mehr beschnitten werden sollen. Unsere Jingos werden wohl bald wieder von sich hören lassen. Wenn Colombia ihnen durch Ablehnung des PanamaVertrages kein Geld durch Baukontrakte zu verdienen geben will, so müssen sie es mit Kriegslieferungen thun. Da der colombische Congres; zu Bogota die Vorlage bezüglich des Pa-nama-Kanals verworfen hat, so bleibt für die Regierung der Ver. Staaten insofern sie nicht den dummen Streich machen will, den Nicaragua-Kanal in Angriff zu nehmen nur übrig, entweder noch ein paar Milliönchen zuzulegen oder den Staat Panama von Columbia zu befreien." Ersteres ist billiger, letzteres aber hat den Vortheil, daß die Ver. Staaten in kurzer Zeit nach der Befreiung" Panama's durch Annexion desselben in vollständi gen, souveränen Besitz deS Kanals und seiner Umgebung kommen würden. Wir werden ja bald sehen, wozu man sich in Washington entschließt. Die orientalische Frage" nimmt eine immer drohendere Gestalt an. Es ist ein merkwürdiges Zusammentreffen, daß die bulgarische Regierung plötzlich mit einem Dokument herausrückt, welches man vor einer Kriegserklärung zu erlassen pflegt, gleichsam die Gründe angebend, weßhalb als letzter Appell zu den Waffen gegriffen wird, und daß zu gleicher Zeit eine russische Kriegsflotte thatsächlich nach türkischen Gewässern absegelt, angeblich um Genugthuung für die Tödtung des russischen Consuls durch einen türkischen Gendarmen durchzusetzen. Nun ist aber der Letztere bereits hingerichtet worden, uuch hat die Türkei der Wittwe des Getödtcten eine hohe Entschädigung geboten, welche aber von jener zurückgewie' sen wurde. Und was das bulgarische Circular betrifft, welches eine Anzahl von türkischen Greueln" im Einzelnen aufführt, so ist abzuwarten, was die Türkei darauf zu erwidern hat, beson ders ob diese Greuel" falls sie überhaupt stattfanden nicht durch viel entsetzlichere christliche Greuel" provocirt wurden. Jedenfalls ist nicht abzusehen, waS Rußland eigentlich noch will. Der Türkei werden stets Vorfiellungen gemacht, daß sie in Macedonien u. f. w. die Orduung herstellen soll; wenn sie aber zu diesem Zwecke Truppen aufbietet und die christlichen" Barbaren in die Pfanne haut, klagt man sie immer neuer Greuel an. Vielleicht will Rußland auch dem man Alles zutrauen kann nur mit einer starken Flotte durch die Dardanellen schlüpfen, um damit seine ostasiatische Flotte zu verstärken. Die nächsten Tage müssen die Frage zur Entscheidung bringen. (N. Y. Volks-Ztg.) Der Deutsche Tag. Am Montag, 24. August, Abends 8 Uhr findet im Hauptquartiere des Verbandes Deutscher Vereine, in der Unabh. Turnvereinshalle, eine Sitzung sämmtlicher Festausschüsse für die diesjährige Feier des Deutschen Tages statt. Alle Vorsitzer und 'Mitglieder dieser Ausschüsse sind dringend ersucht, der Versammlung beizuwohnen, da in derselben die endgültige Abrechnung über die Deutsche Tag-Feier vorgenommen werden soll. Die deutsche Kirmes. Mit den Vorbereitungen für die Deutsche Kirmes, die am Sonntag, 6. September, im Germania-Park veranstaltet werden wird, ist bereits begonnen worden und wird am Sonntag Nachmittag im Germania-Park eine Sitzung stattfinden, in welcher die Pläne für die Feier u,nd ihr Gelingen genauer erörtert und bestimmt werden sollen. '

Ans Stadt- und Connth-Ver-waltung.

Immer noch beimAlten. Mayor Bookwalter erklärte gestern, daß die Stadtverwaltung bereit sei, einen Bauplatz für das neue BlatternHospital zu kaufen, bezw. den Kaufcontract zu unterzeichnen, sobald der Stadtrath die dafür benöthigten 810,000 bewillige. Vors. Wynne vom Stadtraths-Finanzcomite hat dazu erklärt, das Comite sei bereit, in der nächsten Stadtraths-Sitzung diese Verwilligung zu empfehlen, wie auch die Boulevard-Appropriationen. Die demokratischen Stadtraths-Mitglieder sind aber anderer Ansicht. Wegerecht ertheilt. Die County-Commissäre haben gestern der Jndpls., Danville & Rockville Traction Co." das Wegerecht in Marion County ertheilt. Die Linie ber Compagnie wird über die Rockoille Pike in Marion County einlaufen und schließlich von der National Road über die Washington Str. die Stadt er reichen Der Polizist Wm. Wilson, welcher in Haughville stationirt ist, hatte sich gestern Nachmittag vor der Sicherheit Behörde gegen die Anklage, sich während der Dienstzeit betrunken zu hab;, zu verantworten. Die Klage war von Johnson Clark von der Shelby Str. erhoben wurde. Es wurden eine Anzahl Zeugen vernommen, worauf die Behörde den Fall unter Berathung nahm. Aus dem Staatshaufe. Gouverneur Durbin hat Claude N. Martin von Marion zum PolizeiCommissär von Marion ernannt. Derselbe ist der dortige Frachtagent der Pennsylvania Bahn und erfreut sich einer großen Popularität. Eine Anzahl Farmer von Johnson County machte ihr Erscheinen vor der Staats-Steuerbehörde und opponirte gegen das Vorgehen des Countu-Re-Visionsraths, welcher den Werth der Farmländereien höber eingeschätzt hat, weil tlectrische Bahnen jetzt dieselben durchschneiden. Die Farmer sind der Ansicht, daß ihr Land daduich nicht im Werthe gestiegen istl , - ",' ' ' " .) Wie es heißt, hat die Staats.Behörde für ärztliche Re'gistration Anklagen gegen die beiden christlichen Heilkünstlerinnen erhoben, welche vor) geraumer Zeit einen Säugling, welcher erkrankt war, nach ihrer Methode kuriren wolltcn, dadurch aber dessen Tod herbeiführten. Die Behörde tritt am 18. September wieder in Sitzung. Staat? Geologe Blatchley hat erklärt, daß er in der nächsten Legislatur eine Bill einreichen werde, welche bezwecken soll, daß das Staatshaus-Mu-seum in Zukunft auch des Sonntags den Besuchern geöffnet sein soll. Dieses ist bis jetzt nicht der Fall. Eine wackere Dame geehrt. In dem kosigen Heime der Frau Anna M. Roy an der Süd Meridian Str. ging es gestern wie in einem Taubenschlage ein und aus. So zahl reich fanden sich die Freunde und Bekannten der wackeren Dame ein, um ihr persönlich anläßlich ihres GeburtStageS ihre Glückwünsche und auch manch' sinniges Geschenk darzubringen. Am Abend aber erfreute der DamenVerein des Südseite Turnvereins, zu dessen thatkrästigsten Mitgliedern sie gehört, sie mit einer Surprise-Partie und mit einem hübschen Geschenk. Den Damen aber hatten sich auch viele Tur ner, sowie der erste Sprecher des Ver eins, Herr Henry Victor, angeschlossen. Derselbe brachte im Laufe des Abend? den Fest-Toast auf das Geburtstagskind aus, welcher allgemeinen Beifall fand. Aber Frau Roy sollte aus ihren Überraschungen, wie es schien, garnicht mehr herauskommen denn auch der Deutsch Amerikanische Schwäbische Capellmeister" Herr Adolph Baur, Sr. hatte ihres Geburtstages gedacht und er erschien mit seinen Künstlern, welche der Gefeierten sodann eine Serenade darbrachten. Später spielten sie sogar noch zum Tanze auf. Die Surprise Party war durch und durch gelungen und die Theilnehmer an derselben werden sich ihrer gewiß noch lange mit Vergnügen erinnern:

Personal-Notizen. Frau Paul I a n k e hat sich nach Peto-key, Mich., in die Sommerfrische begeben. Sie hofft dort Heilung von dem lästigen Heufieber, von welchem sie zur Zeit geplagt wird, zu finden. In der Deutschen Lutherischen Kirche wurde gestern Abend Frl. G e r t r ud e P i e l, die anmuthige Tochter des Hrn. Henry W. Piel mit Herrn A l v a W y s o n g durch Pastor Peter Seuel in.die Rosenfesseln der Ehe geschmiedet. Herr Prof. Wm. Siesennohs leitete den musikalischen Theil der Feier. Als Ehrenjungfer fungirte Frl. Lillian Piel und Brautjungfern waren Frl. Lottie Ostermeyer und Frl. Llüian Wehking. Die Herren Carl. Alfred und Elmcr Piel, sowie Edward Pringnitz erledigten sich ihrer Aufgabe als Platz Anweiser in zuvorkommender Weise. Nach der Trauungsceremonie fand in der Piel'schen Residenz ein Empfang statt. Das junge Ehepaar, weiches mit prachtvollen Geschenken sörmlich überhäuft wurde, trat spät am Abend eine Hochzeitsreise an. In der Hl. Herz Kirche wurden gestern Herr Camille Bodenreider mit Frl. KatieJohantges und deren Schwester Frl. M a r g arethe Johantges mit Herrn Peter Kiefer durch Pfarrer Irancis Haase getraut. Herr Joseph Funk, der langjährige Supeiintendent der Bückerei im Jrren-Asyl erhielt gestern aus New Vork von seinem Bruder Johann Funk, welcher in Düsseldorf ein angesehener Bürger ist, die Nachricht, daß derselbe dort auf dem Dampfer Vaderland" eingetroffen ist. Heute oder Morgen wird er seinem Bruder einen Besuch abstatten.

Eine finnige Idee. Dem Deutsch - Amerikanerthum in Cincinnati wird auf der dortigen Ausstellung, die in Verbindung mit dem Herbstfest stattfindet, eine besondere Abtheilung eingeräumt werden. Die Deutschen wollen damit recht Löbliches erringen. Sie wollen den Einfluß der Deutschen an der Gestaltung des öffentlichen Schulunterrichts, an der Ent wickung von Handel und Industrie resp, der Entwickelung deS ganzen Landes, die Erzeugnisse deutschen Geistes in Poesie und Prosa, kurz alles was auf deutsch-amerikanisches Kulturleben Bezug hat, zur Anschauung bringen. An der Spitze des Comites, welches die deutsche' Abtheilung auf der Herbstausstellung in Händen hat, stehen Richter F. S. Spiegel, Richter August Bode, sowie der deutsche Hülfs-Schulsuperin-tendent Dr. H. H. Fick. Keine Naturalisation ohne englisch. Richter Clifford D. Gregory in Albany. N. ?).. verweigerte neulich 43 Ausländern die Naturalisation, weil sie nicht im Stande waren, die ihnen gestellten Fragen in englischer Sprache zu beantworten. Er erklärte bezüglich der Angelegenheit: Ich werde keine Person naturalisiren, welche der englischen Sprache nicht genügend mächtig ist, um sich darin verständlich zu machen. Ich werde sie veranlassen, Fragen bezüglich ihres Lebensalters. ihres Geburtsortes, der Zeit ihrer Ankunft in den Ver. Staaten und andere Fragen, welche ich für wesentlich für einen guten Bürger halte, zu beantworten, und wenn sie dies nicht in befriedigender Weise thun können, so werde ich mich weigern, ihnen die erforderlichen Papiere ausstellen zu lassen. Wenn ein Mann in den Ver. Staaten fünf Jahre lang weilt und außer Stande ist, unsere Sprache zu sprechen, so ist er meines Erachtcns nicht geeignet, als Bürger aufgenommen zu werden, und ich werde entsprechend handeln." Starb den Heldentod. Kapitän Charles I. Lake, der Chef der Rettungsmannschaft in Atlantic City, kam dieser Tage in Ausübung seines Berufes um's Leben. Er suchte zwei Knaben zu retten, die in einem Ruderboote auf das Meer hinausgetrieben worden waren. Die Knaben hatten das Boot verankert und waren in's Wasser gesprungen, um zu baden. Plötzlich wurde das Boot losgerissen und die Knaben kletterten rasch hinein, damit es nicht auf's Meer hinausgetrieben werde. Dabei gingen jedoch beide Ruder verloren, so traft die Knaben in ihrem Boote den Wellen hilflos preisgegeben waren. Kapitän Lake, der die Gefahr der Knaben erkannte, schwamm hinaus, um das Boot auf den strand zu bringen. Als er nur noch eine kurze Strecke von dem Boote entfernt war, warf er plötzlich seine Arme in die Höhe und wurde im nächsten Augenblicke von den Wellen verschlungen. Rettungsversuche, die sofort von zwei seiner Kollegen angestellt wurden, waren vergeblich. Das Boot mit den Knaben wurde in Sicherheit gebracht.

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